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Guest Olli

Kurantrag

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Guest Olli

Hallo,ich bin der Olli, und wollte mal wissen,wie das mit einem Kurantrag über die Bfa läuft.

Sämtliche Papiere sind schon ausgefüllt und warten nur noch darauf weggeschickt zu werden.

Folgende Fragen habe ich:

1.Wie sieht das mit einer Genehmigung einer Kur über die Bfa aus?

2.Welche Kurorte werden von der Bfa bevorzugt?

3.Wie lange dauert es,bis ich Bescheid bekomme?

4.Wie lange dauert ein Kuraufenthalt in der Regel?

5.Ich nehme Fumaderm,wird die Behandlung während der Kur eingestellt???

Ich muß wohl noch dazu sagen, daß ich die Schuppenflechte am ganzen Körper verteilt habe,zwar nur kleinere Stellen aber davon reichlich.

Mein behandelner Hautarzt hat den Kurantrag befürwortet.<img src="img/grin.gif">

Ich bedanke mich schon mal vorab,und muß sagen,das Forum hier ist echt super<img src="img/laugh.gif"><img src="img/laugh.gif">

Liebe Grüße Olli<img src="img/smokin.gif">

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Guest RainerZ

Hallo Olli,

zu deinen Fragen:

1. Die BfA ist, wenn du rentenversichert bist, die erste Stelle, die dir eine Kur bewilligen kann.

2. Die BfA versucht dich natuerlich in BfA-eigenen Einrichtungen unterzubringen. Auf keinen Fall aber in Kureinrichtungen, die keinen Vertrag mit der BfA haben. Wenn ich mich aber recht erinnere, kannst du im Kurantrag Wünsche äußern, wo du kuren möchtest.

3. Das ist, wie du hier im Forum auch finden kannst, unterschiedlich.

4. Per Gesetz sind wohl 3 Wochen die Regel, bei Pso wird aber z.T. schon wieder 4 Wochen sofort genehmigt. Eine erforderliche Verlängerung beantragt der Arzt der Kureinrichtung (wird im allgemeinen auch vom Träger genehmigt).

5. Mit dem Fumaderm: Da solltest du mit deinem Hautarzt vorher sprechen. Ich kenne von der letzten Kur folgenden Fall: Patient kommt unter Einnahme von MTX zur Kur. Behandelnder Arzt setzt MTX ab. Das ergab eine mittlere Katastrophe. Also rechtzeitig vor Kurantritt mit deinem Hautarzt reden.

PS: Hoffentlich hat dein Arzt die Notwendigkeit einer Kur entsprechend ausführlich begründet, sonst wird oft erstmal abgelehnt.

Ansonsten: Ab mit dem Antrag zur BfA!

Viel Erfolg

Rainer

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Guest Uwe3

Hallo Olli !

Ich möchte Dir nur mitteilen das ich vor ca. 4 Jahren zur Kur über die BFA

nach Usedom zur Ostseeklinik gekommen bin.

Nach Antragstellung war ich dann in 4 Wochen auf Usedom.Die Klinik liegt sehr

schön direkt am strand und verfügt über Einzelbettzimmer.

Behandelt wurde ich Hauptsächlich mit Dithranol,Salzbädern und Sonne

War aber nach ca 4 Wochen aufenthalt erscheinungsfrei.

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Guest Olli

<img src="http://img.homepagemodules.de/death.gif">Hallo Ihr lieben,

soeben habe ich Bescheid von der BfA bekommen, und zwar negativen!! Ich bin stinksauer<img src="http://img.homepagemodules.de/death.gif">

Mit der Begründung,meine Psoriasis bedingt keine erhebliche Gefährdung oder Minderung meiner Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben.

Die BfA hält eine ambulante ärztliche Behandlung für ausreichend.

Hat schon mal jemand ähnliche Erfahrungen gemacht,ist es sinnvoll Einspruch einzulegen,

Was soll ich tun?

Ich freue mich über jede Antwort und über jeden Tip von Euch.

Danke im Voraus Olli

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Guest Matthias

Ja, es ist sinnvoll Einspruch zu erheben.

Ca 70% aller Einsprüche werden stattgegeben.

Natürlich benötigt man dafür "neue Munition"

Also: Auf die Argumente der BfA eingehen und begründen, warum Du mit diesem Stadium der Pso nicht mehr arbeiten kannst. Dabei auch psychische Belastung und zeitliche Belastung durch ambulante Maßnahmen mit angeben. Dazu ist sowohl ein ausführliches Schreiben des Arztes ( oft sind die nicht so doll, da es der Arzt nicht oder nur schlecht vergütet bekommt) als auch ein eigenes mit der Beschreibung der täglichen Mühen und Plagen zu erstellen. Auch sollte man beschreiben, wie lange es man schon hat, also eine ausführliche Krankengeschichte.

Dazu eine Frage, was hast Du eigenlich für Beschwerden im Moment?

Wenn z.B. die Stellen auch mit Kleidung sichtbar sind (Haaransatz) usw ist das ein zusätzlicher Grund.

Matthias

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Guest Olli

Hallo Matthias, zur Zeit habe ich die Pso ziehmlich stark am Haaransatz, an den Handgelenken und auf den Handflächen.

Da ich im Labor eines Chemiebetriebes arbeite, und auch mit Lösemitteln rumhantiere,

ist es gerade auf den Händen nicht so angenehm.

Ich werde mich gleich hinsetzen und ein Schreiben aufsetzen.Ich gebe nicht auf!!

Danke Olli<img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif">

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Guest Matthias

Na siehste Olli,

wenn die Pso auf den Handflächen und die Arbeit im Labor nicht wirklich gegeneinander stehen, dann weiß ich nicht was sonst noch kommen soll. Aber wurde das in den ersten Papieren, die die BVA bekommen hat, irgendwie erwähnt?

Du mußt Dir vorstellen, die BVA entscheidet nur nach Aktenlage, was da nicht drin steht, existiert für die nicht. Aus der sichtbaren Pso am Haaransatz und den Händen kann man auch sehr schön eine psychische Belastung ableiten. Schick doch einfach mal ein paar Bilder mit; Nicht-Psos lassen sich von der Ansicht oft ziemlich beeindrucken, da Hautausschläge in unserer Gesellschaft noch stark stigmatisierend sind.

Ich weiß im Moment nicht genau ob das auch für die BVA gilt, aber bei den Krankenkassen kannst Du auch darauf bestehen, von einem Fachmediziner des medizinischen Dienstes begutachtet zu werden. Da es dort kaum Dermatologen gibt, schicken sie Dich eventuell zu einem niedergelassen Dermatologen ihrer Wahl.

Kämpfe weiter und berichte uns

Matthias

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