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Guest Fortuna

Besserung bei Streßabbau ??

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Guest Fortuna

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Ich bin 26 und habe seit 3 Jahren PSO an 4 Fingernägeln und 2 Zehennägeln.

Als Frau habe ich den Vorteil mit Nagellack wenigstens optisch damit klarzukommen.

Seit 5 Jahren habe ich duch private Probleme in der Familie starken emotionalen Streß. Ich vermute hier den Zusammenhang.

Meine Frage: Wird PSO nach dem Streßabbau und der Beseitigung meiner Probleme weggehen, oder wird die Krankheit bleiben ?

Ich habe schon einiges an äußeren Anwendungen probiert, aber noch nichts gefunden was hilft.

Gruß

Fortuna

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Guest micha

Hallo Fortuna,

ich habe seit ca. 35 Jahren Psoriasis und kann Dir aus meiner Erfahrung bestätigen, dass ein Zusammenhang zwischen Stress und Pso vorhanden sein kann.

Auf meinen Psoverlauf trifft dies voll zu.

In stressfreier Zeit, z.B. im Urlaub, losgelöst von jeder körperlichen und seelischen Überbeanspruchung, bessert sich meine Pso erheblich. Verbunden mit UV-Strahlung und Salzwasser hat ein Meerurlaub im Süden bei mir einen grossen positiven Effekt auf meine Schuppenflechte.

Eine weitere Möglichkeit wären z.B. Entspannungsübungen um den Stress zu kompensieren. Bin da kein Experte, aber ich bilde mir ein, dass eine spezielle Atem(Beruhigungs-)technik bei mir Wirkung gezeigt hat.

Zu Deiner Frage: "...Wird PSO nach dem Streßabbau und der Beseitigung meiner Probleme weggehen, oder wird die Krankheit bleiben ?

Ich habe schon einiges an äußeren Anwendungen probiert, aber noch nichts gefunden was hilft..."

Ja, wie oben beschrieben, bei wirklichem Stressabbau kann die Pso zurückgehen. Eine vollständige Heilung der Psoriasis ist zur Zeit noch nicht möglich.

Bitte durchforste doch das Forum noch einmal. Vielleicht bekommst Du weitere Anregungen und Tipp's wie Du in Deinem speziellen Krankheitsbild vorgehen kannst.

Wichtig scheint mir in jedem Fall positiv zu denken und sich nicht "unterkriegen zu lassen".

Ich wünsche Dir viel "Fortune" und melde Dich doch mal wieder, eventuell im Chat!?

Liebe Grüsse

micha

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Guest Michael

von meiner Ehrfahrung her, ist Streß nicht die Ursache von Psoriasis,kann es wohl aber

auslösen bzw verschlimmen. Mein Psoriasis anfing als ich erfuhr daß ich jemanden schwanger gemacht hatte! Dann hatte ich arbeitsbezogen Streß und Psoriasis an beiden Beinen. Seit mein Leben wesentlich rühiger geworden ist ist PSO von meinen Beinen verschwunden bleibt aber an meinen Füßen und Fußnägeln.

Einfacher Streßabbau

Versuche dies: liege auf dem Boden, Beine hoch, Walkman mit lieblings Musik in Walkman an, Fernrufer aus, Lampen aus oder gedimmt

betroffene Körperteile eingekremt..

Michael

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Guest dan

Interessanterweise ists bei mir eher umgekehrt, bei Stress wirds oft besser oder bleit zumindest stabil.

Letzten Monat hatte ich Urlaub (4Wochen). Während dieser Zeit wurde es eigentlich immer schlimmer...

also ich weis nicht, kann mich dieser These nicht anschliessen

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Guest Manu-1

Hallo Dan,

leider ist deine Vermutung nicht richtig, denn meist ist es so, das die Folgen von Streß erst in Ruhephasen zu Tage kommen.Mein Pso brach auch erst aus als der schlimmste Streß nach meiner Meinung verarbeitet war( drei Todesfälle in der Familie innerhalb von ca.2Jahren)

Ich kenne das auch von meiner Migräne, wenn ich Streß habe hab ich keine Anfälle....abr sobald ich zur Ruhe komme* rumms* hab ich die schlimmsten Anfälle....Man kann es quasi als Nachwehen von Streß bezeichnen.

Liebe grüße Manu

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Guest dan

Jo, du magst ja recht haben, dass sich die folgen von Stress erst in Ruhezeiten zeigen.

Aber hier im Forum les ich andauernd, dass PSO sehr schnell reagiert:

- 2 Wochen in den Urlaub = 95% besserung

- beim Essen sogar schon Reaktionen nach wenigen Stunden

k. Ahnung ob das stimmt, ich mach nur die Erfahrung, dass sich Stress nicht so grossartig

bei mir Auswirkt.

Und ausserdem hatte ich vor dem "langen Urlaub" auch nicht besonderen Stress.

Ich bin so oder so der Meinung, dass ich mich von nichts und niemandem stressen lasse.

(villeicht irre ich mich da auch und verdränge das nur) ka

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schneeflocke

Hallo!

Leider kann ich die Erfahrung, des direkten Zusammenhangs Stress und verstärkte Schübe nur bestätigen.

Bei mir ist es aber vor allem psychischer Stress, der eine Verstärkung der Symptome hervorruft.

Nach 2-3 Wochen Urlaub, bin ich fast symptomfrei und ein paar Wochen danach, sieht es wieder aus wie vorher, oder wie im Moment noch schlimmer. Gerade ist es weil ich gewalltig unter Erfolgsdruck stehe, da ich meine Diplomarbeit innerhalb kürzester Zeit fertig haben muss.

Freu mich schon auf die Zeit danach :D

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Teetasse

Pso ist eine sehr individuelle Krankheit. Man kann hier keine allgemeingültigen Aussagen treffen. Jeder hat andere Zeiten, Phasen, in denen es besser oder schlechter wird.

Ich persönlich stehe quasi immer unter Strom in letzter Zeit. Letztes Jahr hatte ich einen mächtigen Schub, den ersten seit 11 Jahren. Durch Stress wurde er nicht hervorgerufen, eher durch Unwohlfühlen.

Ich denke, es hat sehr viel damit zu tun, ob man Stress als etwas Positives ansieht, oder sich durch Stress völlig stressen lässt. Es gibt schönen Stress (z.B. wenn man eine Hochzeit plant, oder versucht mehrere Parties unter einen Hut zu bekommen) aber es gibt auch ungesunden Stress, der einen runterzieht und fertig macht (Termindruck im Geschäft, Versagensängste, usw.).

Bei mir kann ich sehen, dass negativer Stress sich schon negativ auf die Pso auswirkt. Ich muss ne Hausarbeit schreiben und die 10 Seiten sollen bis morgen voll sein. Ich fühle mich unwohl. Mein Gewissen sagt mir ständig: schreib!!!!!! Man setzt sich unter Druck. Das kann nicht gesund sein.

Selbst wenn es sich nicht unmittelbar auf die Pso auswirkt, so ist Stress negativ für unsren Organismus und auf die Dauer macht er uns kaputt.

Wir sollten also lernen, positiven Stress nicht mehr als Stress wahrzunehmen und negativen Stress vermeiden, wo's geht. Da gibts schon ein paar Tricks. Nicht zu viel nachdenken, sich nicht um alles Sorgen zu machen, was man letztenendes doch nicht ändern kann, usw. "Positiv" denken, damit kann ich nichts anfangen, des is für mich leeres Gelaber. Wenn man bis zum Hals in Problemen steckt, dann kann man nicht an Inseln in der Karibik denken, das ist unrealistisch! Aber man kann, anstatt daran zu verzweifel, sich Lösungen für seine Probleme überlegen, anstatts nachzugrübeln, was noch alles schiefgehen könnte (und hier sprech ich auch zu mir selbst :D ).

Man sollte also vielmehr progressiv denken. Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern, aber sehr wohl die Zukunft.

Grüßlis,

Teetasse (die nun wieder an ihrer Arbeit weitertippt :) )

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