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Gast Gast - Stefan

Das bin ich nicht!

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Gast Gast - Stefan

Ich bin 36 J. und habe seit gut 25 Jahren diese DRECKS Krankheit. Meine ganze Jugendzeit ist vollkommen VERSAUT deswegen. Während Freunde Sport trieben, ins Freibad gingen, mit Mädchen ausgingen usw., habe ich mich daheim verkrochen. Ich habe Depressionen und Minderwertigkeitsgefühle. Wenn ich mich im Spiegel sehe, dann widert mich mein Spiegelbild regelrecht an. Nur wenn ich mich nicht sehe und es für eine kurze Zeit vergessen habe, dann bin ich ein klein wenig glücklich - solange, bis ich mich wieder sehe oder daran erinnere. Ich wäre sogern mal in ein Fitness-Studio gegangen, in die Sauna, etc. Wenn ich mich vor mir selbst ekle, wie ergehts dann erst den anderen Meschen, wenn sie so einen wie mich erblicken. Wenn ich normal wäre und z.B. im Schwimmbad einen Psoriasis-"Verstümmelten" sehe, dann würde ich auch denken: IGITT. Wie alle Psoriatiker habe ich auch alle erdenklichen Rettungs-Strohhalme ergriffen und gierig nach jedem Wundermittel Ausschau gehalten. WIR WERDEN DOCH NUR ALLE VERA****T. Die wollen doch gar nichts gegen Schuppenflechte entwickeln. Warum auch, ist doch ein goldener Esel. Jeder Psoriatiker rennt doch jede Woche in die Apotheke und kauft sich "seine" Wundersalbe. Ein Leben lang. Da stimmt die Kasse. Ich WEIGERE MICH aber diese Krankheit zu akzeptieren. Denn ich bin das NICHT. Dies ist NICHT mein Körper. Meine Haut ist rein und geschmeidig und meist leicht gebräunt. Wie wunderschön das aussieht. Wer hat mit diese roten, schuppigen, ekligen Dinger auf die Haut getan?? Dieser verdammte Seelenmörder. Ich werde den Rest meines verdammten Lebens uneins mit diesem Körper sein. Oh Gott, warum nur? Was habe ich getan? mfg Stefan<br>

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Schuppenflechte braucht Wissen. Hilf uns dabei!


Gast Gast - Karin

Hallo Stephan, Ich kann dir zwar nur die Augen waschen, denn ich habe keine Schuppenflechte. Mein Mann hat sie. Mich eckelt es auch nicht vor meinem Mann, denn was innen drin ist ist viel wichtiger. Ich kämpfe zur Zeit das die B-P-T wieder bezahlt wird von den Krankenkassen. Für euch und meinem Mann. Was wurde bei dir bis jetzt gemacht? Wo wohnst du? Haben sie bei dir die Darmbakterien schon mal nachgesehen und zu einem vernünftigen Labor geschickt! Bitte melde dich bei mir ich möchte dor gern helfen! Tschüß Karin Tel 09178/90813 oder @mail <br>

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Gast Gast - Oliver

Hallo, hast du schon mal etwas von Fumarsäureester gehört? Wenn nicht, frag deinen Hautarzt und schau mal unter http://clik.to/board nach, da haben schon ein paar Leute ihre Erfahrungen zu dieser (meiner Meinung nach einschlagenden) Therapie im Forum geposted. Oliver<br>

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Gast Gast - Ineke

Ich möchte dir etwas sagen. Ich war in der Niederlande Jahrenlang Mitglied der Psoriasis verein, Bei ein Versammlung im Sommer, dachte ich: Ich trage heute mal etwas mit kurze Ärmel, wir sehen alle gleich aus". Hätte ich das mal nicht gemacht, denn ich wurde angeschaut, als hätte ich eine sehr schlimme,ansteckende Krankheit. Ich war so enttäuscht, dass ich weinend davon gelaufen bin. Auch mein Mitgliedschaft habe ich gekündigt. Auch bin ich aufgefordert das Schwimmbad zu verlassen, weil ich Unesthetisch aussah. Ich dachte das mein Leben kein wert mehr hatte. Bis ich dachte: "leck mich doch alle am Arsch!!!! Nach viel Überzeugingskraft meiner Freundin bin ich in der Sauna gegangen und niemand hat mir etwas gesagt. Ich fing wieder an Selbstvertauen zu kriegen und leztendlich habe ich es geschafft zum FKK-camping zu gehen und da habe ich mein Mann kennengelernt, Ich hatte nichts um mein Psoriasis zu verstecken und er hat es schon der erste Tag sehen müssen aber er hat gar nicht darauf geachtet. Vieleicht da ich da keine Probleme daraus gemacht habe. Deswege eine gute Rat: LASS DICH VOM SCHUUENFLECHTE NICHT 'RUNTERKRIEGEN: DAS LEBEN IST VIEL ZU KURZ UND ZU SCHÖN!!!!!!!<br>

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Gast Gast - reinhold

ich bin deiner meinung . auch ich habe aufgehört allen sog. wundermitteln nachzulaufen. ich habe mein leben umgestellt . ohne stress ohne hektik. meine haut ist seit fast 5 jahren auf dem gleichen stand . schub im winter .im sommer zur see. rückgangdes ausschlages. einen verständnisvollen partner.denk daran wir sind nur krank.<br>

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Gast Gast - Tam

Der Oliver meint es gut mit Fumarsäureester, aber sprich vorerst mit Deinem Haus- und Hautarzt, weil mein Hausarzt hat mich dringendst abgeraten ohne mir eine Erklärung zugeben. mach Dir keine Sorgen, sei wie Du bist, ich leide schon seit 40!!!Jahren an PSO mfg Tam<br>

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Gast Mone

<img src="../icons/smile.gif"><font color="#0000FF"> Text Text

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Hallo Stefan,

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Das jemand so doll mit der Pso zu tun hat ,hätte ich nicht gedacht,allerdings haben mich die Erfahrungsberichte und die Leute im Chat und eben dein Beitrag doch eines anderen belehrt.Ich selbst hab das "Glück" meine Pso zu akzeptieren wie sie ist.Irgendwann hab ich eingesehn,das das Warten auf ein wirksames Heilmittel nichts bringt,weil Pso eben nicht heilbar ist.( übrigens bin ich 29 Jahre und habe seit gut 15 Jahren Pso)

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Sie ist mit den Jahren immer schlimmer geworden,etwa 50 % meiner Haut sind betroffen,besonders die Arme und Beine und im Sommer kann man da nicht viel verstecken,es sei denn ,man ist scharf drauf, bei 25 Grad einen langärmligen Pullover zu tragen *g*,.

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Meine momentane Einstellung ist eher die, das die Pso mich mal kann. ehrlich. Ich hab auch keinen Bock darauf,mich ständig mit ihr zu beschäftigen. Es gibt wichtigere Dinge,glaub mir,dazu gehört auch eine Partnerschaft.Und wer dich mag so wie du bist,der akzeptiert auch dein Hautbild,ohne wenn und aber.Da haben die anderen schon recht,(oberen Antworten)

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Der Weg ist nicht leicht,bis man soweit ist,das ist klar,aber je weniger du dich um die Pso kümmerst, um so weniger kümmert sie sich um dich,das ist meine Erfahrung,und um die Blicke der Leute schere ich mich schon seit Jahren nicht mehr.Ist ne Menge Trotz dabei,denn ich seh ja gar nicht ein,nur weil ich etwas "anders" hautmäßig aussehe als die anderen,hat niemand das Recht mich in meiner Lebensqualität zu beschneiden.Gerade was Schwimmbad,Strand ,Sauna und kurze Kleidung anbelangt.Wo kommen wir denn dahin? Und ich seh die Pso auch nicht als Krankheit ,auch wenn sie eine sein sollte,genauso wie ich Ohren und ne Nase habe ,habe ich eben Pso,ja gott.

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Gibt schlimmeres finde ich.Denk mal an die Leute,die z.B. Krebs haben oder Aids,meinst du die jammern groß? Nee, die meisten kosten jede Minute ihres Lebens aus,und das ist auch gut so.Also laß dich nicht hängen,sondern heb deinen Kopf, wenn du vor die Tür gehst und mach dein Ding so wie du es für richtig hältst und vor allen Dingen,fang an zu leben,denn das kann ja keine Dauerzustand sein, und ehrlich,ist es die Pso wert,das man ihr so viel Beachtung schenkt? Die schönste und tollste ist sie ja nu gerade nicht *g*

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Ich wünsch dir alles Gute und vor allen Dingen ganz viel Mut und mehr Selbstvertrauen,denk an die Dinge ,die du gut kannst und um die dich andere beneiden ,weil sie sie nicht können.Denk nach ,da gibt es mit Sicherheit mehrere Dinge.

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Alles liebe und Gruß aus dem Hohen Norden<br>

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Gast Sascha Lührs

Ist bei mir auch so, Stefan. Ich kann die Leute nicht verstehen, die Psoriasis haben und sie einfach so mit einer wegwerfenden Handbewegung akzeptieren oder gar als ihre "engste Freundin" ansehen können. Vielleicht juckt sie bei denen aber auch nicht den ganzen Tag, und deshalb fällt ihnen das leichter. Bei mir hingegen tut sie es. Es ist mir absolut unverständlich, warum Leute, die diese Krankheit haben, damit auch noch Kinder zeugen. Im Zeitalter von Samenspende und künstlicher Befruchtung ist das nicht nötig. Ich möchte meinen zukünftigen Kindern so etwas jedenfalls nicht zumuten und meine Freundin hat sich daher im Einvernehmen für die Samenspende entschieden. Daß das genetisch dann nicht meine eigenen Kinder sind, ist mir egal. Darüberhinaus ist es auch nicht wahr, daß, wenn Psoriatiker mit Nicht-Psoriatikern Kinder zeugen, hier nur eine Erbwahrscheinlichkeit von 30 Prozent besteht. Die Wahrscheinlichkeit, daß die direkten Nachkommen, also die direkten eigenen Kinder dann auch eine Psoriasis entwickeln, ist tatsächlich 30%. Aber daß sie das Gen in sich haben, und dann bei einem Ihrer Nachkommen -ob nun Kinder, Enkel, oder Urenkel- die Psoriasis ausbricht, ist nach den bisherigen Erkenntnisssen (siehe www.psoriasis.umich.edu) weitaus höher, wahrscheinlich 80, 90, oder mehr Prozent. Ich möchte diese Krankheit jedenfalls keinem meiner Nachkommen weiterreichen, im Gegenteil, es gibt Leute in meinem Leben, die ich wie die Pest hasse, und doch würde ich selbst denen diese Krankheit nicht wünschen. Diese Krankheit würde ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen. Wenn nur mal eine einzige Generation lang alle Menschen auf der Welt, in deren Familie schon mal Psoriasis aufgetreten ist, darauf verzichten würden, genetisch eigene Kinder zu zeugen, und sich stattdessen für eine künstliche Befruchtung mit fremdem Erbgut entscheiden würden, würde sich das Problem Pso in wenigen Jahrzehnten von selbst erledigen. Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses hätte man mal lassen sollen. Traurig nur, daß man dafür überhaupt ein Gesetz bräuchte, denn so viel Verantwortungbewußtsein, keine erbkranken Kinder zu zeugen, sollte ein Mensch eigentlich ganz von selbst mitbringen. Indes gibt es auch einige wenige Menschen, die so viel Verantwortungsbewußtsein haben: Ich kenne eine Frau, die Hämophilie (die Bluterkrankheit) hat und heute zwei eigene Kinder mit genetisch eigenen Erbgut hat, die sie sich im Ausland mit PID (Präimplantationsdiagnostik) hat zeugen lassen. Die PID beruht auf folgendem: Nehmen wir als Beispiel die Bluterkrankheit. Das Gen, daß die Bluterkrankheit verursacht, ist -im Gegensatz zu den Genen der Psoriasis- schon seit Jahren genau bekannt, d.h. man weiß bei der Bluterkrankheit exakt, wo sich dieses Gen in der DNA genau befindet. Die Vererbungswahrscheinlichkeit, daß dieses Gen weitergegeben wird, liegt -auch das weiß man bei der Bluterkrankheit genau- bei ca. 80% Prozent. Also entnimmt man einer Frau, die diese Krankheit hat, einige Eizellen -meinetwegen 10 Stück- und befruchtet diese Eizellen im Labor mit dem Sperma des Lebenspartners der Frau, bis man 10 Embryonen hat. Diese Embryonen sind in diesem Entwicklungstadium gerade mal erst mikrokospisch kleine Zellhaufen und haben mit einem Menschen noch keinerlei Ähnlichkeit. Nun führt man nach und nach bei all diesen Embryonen einen DNA-Test durch. Der Vererbungswahrscheinlichkeit nach müssten von diesen zehn Embryonen 8 das Bluter-Gen haben, und 2 nicht. Also führt man bei jedem einzelnen dieser 10 Embryonen nun einen DNA-Test durch, bis man die beiden gefunden hat, die das Gen nicht haben. Diese setzt man der Frau in die Gebärmutter ein, die restlichen 8 (kranken) werden vernichtet. Als Resultat hat die Frau nun 2 Kinder, die erblich ganz und gar ihre eigenen sind, aber trotzdem das Bluter-Gen mit 100%iger Sicherheit nicht haben. Bei der Psoriasis geht das indes leider noch nicht, weil für diese Krankheit -nach den bisherigen Erkenntnissen jedenfalls- nicht bloss ein, sondern mehrere Gene verantwortlich sind, die man bis jetzt noch nicht identifizieren konnte. Aber auch das ist nur noch eine Frage von einigen Jahren oder Jahrzehnten, da die University of Michigan und einige andere Universitäten auf der ganzen Welt (beispielsweise die Universität Kiel und die Uni Göteborg in Schweden) intensiv an deren Lokalisierung arbeiten. Bis dahin bleibt die Samen- oder Eizellenspende mit fremdem Erbgut. Eine hundertprozente Sicherheit, daß die daraus entstehenden Kinder dann keine Pso haben, gibt es nätürlich nicht, da der Spender ja trotzdem unwissentlich die Pso-Gene in sich haben könnte. Aber die Wahrscheinlichkeit sinkt dadurch ungemein.

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Gast Karin

Hallo Sascha,

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zuerst mal bin ich sehr überrascht über deine Kenntnisse was die Pso betreffen. Ist ja teilweise schon so geschrieben das ein "Laie" gar nichts mehr blickt, aber es sind für mich einige ansprechende Sachen dabei. Aber das was du nun hier gepostet hast geht über meinen Verstand. Etwas zu mir: Ich habe 2 Kinder (8 und 13 Jahre)und das dritte ist unterwegs. Und nun kommst du und erzählst mir was von unverantwortlich etc.. das man mit Pso Kinder in die Welt setzt?? Natürlich wünsche ich es keinem meiner Kinder das sie es so bekommen wie ich aber muss ich mich deshalb befruchten lassen?? Ich denke der liebe Gott oder wer auch immer will das ich diese Kinder bekomme ob mit oder ohne Pso. Solchen Menschen wie dir wäre doch ein Gesetz wo das regelt das man mit ner Erbkrankheit keine Kinder bekommt am liebsten. Schön für dich das sich deine Mutter damals entschlossen hat dich zu bekommen und dir ein Leben ermöglicht hat. Ansonsten hätte ja niemand was von deinen Erfahrungen hier. Sorry wenn das alles etwas bissig klinkt. Aber ich glaube das es für Kinder auf dieser Welt schlimmeres als Pso gibt. Wem würdest du den noch das zeugen verbieten?? Der wo ne krumme Nase hat oder evtl. grüne Augen etc... Alle "abnormalitäten" können zu einer Belastung für Kinder und Erwachsene werden. Ich wünsche dir und deiner Freundin jedenfalls ein gesundes Kind das euren Vorstellungen entspricht und hoffe das ihr nicht noch mehr daran rumbastelt wie man es noch perfekter machen könnte. Den der ganze Aufwand kostet ja auch was und wenn ich mir irgendwann mein ausgesuchtes Kind im Katalog bestellen kann, kommen nur noch Menschen mit nem dicken Geldbeutel in den Genuss welche zu haben. Und ob es den kids dann besser geht als denen von Psoriatikern bezweifle ich.

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Grüsse Karin

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Gast Sascha Lührs

> Aber das was du nun hier gepostet hast geht über meinen

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> Verstand.

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Kann ich verstehn, daß das für jemanden, der als Psoriatiker Kinder gezeugt hat, ziemlich verletzend klingen muss. Es ist aber nicht so verletzend wie Psoriasis. Tut mir auch leid, wenn ich dadurch jemanden jetzt wütend oder traurig gemacht habe, aber ich muss das so sehen.

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> Solchen Menschen wie dir wäre doch ein Gesetz wo das

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> regelt das man mit ner Erbkrankheit keine Kinder bekommt

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> am liebsten.

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> Schön für dich das sich deine Mutter damals entschlossen

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> hat dich zu bekommen und dir ein Leben ermöglicht hat.

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Ich bin meiner Mutter nicht mehr wirklich dankbar, daß sie mich geboren hat, denn dafür quält mich die Psoriasis zu sehr. Ich verüble es ihr aber nicht, da sie es nicht gewußt hat. Ich habe meine Mutter wahnsinnig geliebt. Leute wie Du halten mir stets entgegen "Jaja, aber wenn Deine Mutter Dich nicht geboren hätte, wärst Du nicht auf der Welt." Ich antworte dann immer "Dochdoch.. nur nicht in diesem Körper". Ich bin nämlich, auch wenn ich mich sonst nicht besonders für Esoterik interessiere, den fernöstlichen Philosophien sehr zugetan und glaube an die Wiedergeburt.

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> Sorry wenn das alles etwas bissig klinkt.

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np, mein voriger Beitrag klingt zugebenermaßen noch viel bissiger, von daher kann ich dir das gut verzeihen und teilweise auch verstehen, daß Du so denkst. Du hast Dich sicher weit mehr angegriffen gefühlt als ich jetzt.

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> Aber ich glaube das es für Kinder auf dieser Welt

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> schlimmeres als Pso gibt.

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Kommt drauf an, wie schlimm sie sie haben. Auf jeden Fall aber sie ist unnötig.

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> Wem würdest du denn noch das zeugen verbieten??

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Ich würde es am liebsten gar niemandem verbieten und eher auf die eigene Einsicht hoffen.

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> Der wo ne krumme Nase hat oder evtl. grüne Augen etc...

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Wenn nötig, jedem, der eine wirklich einschneidende und erblich dominante Erbkrankheit hat. Eine große genetische Individualität sollte aber bleiben, d.h. grüne, blaue und braune Augen, schwarze Haut, weiße Haut -alles was niemanden wehtut- soll bleiben. Ich verstehe aber nicht, warum jemand, der in Erwägung zieht, sich ein Kind mit fremdem Erbgut "machen" lassen, sich solche Vorstellungen wie "Wenn ich das mit meinem Erbgut zeuge, ist es mein Kind, wenn ich es aber mit fremdem Erbgut zeuge, ist es zumindest nicht mein genetisches Kind" macht. Das ist doch egal. Ich verstehe nicht, warum man wegen einem mikroskopisch kleinen Stückchen DNA so einen Riesenrummel darum macht, daß man sagt "Dies ist mein Kind" oder "Dies ist -nur weil es jetzt jemand anderes Erbgut hat- nicht mein Kind".

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Ich bin aber -auch wenn sich das stellenweise vielleicht so angehört hat- kein Nazi und auch kein Rassenfanatiker. Von mir aus können sich alle Rassen beliebig vermischen.

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> Alle "abnormalitäten" können zu einer Belastung für

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> Kinder und Erwachsene werden.

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Klar, und das muss ja nicht unbedingt sein, wenn sichs so leicht verhindern lässt. Außerdem finde ich aber, kann man nicht so einfach vergleichen wie Du das jetzt tust. Krampfadern haben zum Beispiel auch eine starke genetische Komponente, und klar, sie können zu einer Belastung werden. Das ist aber kein Vergleich zu einer Psoriasis, die so oft juckt und auch sonst so viel Ärger macht wie z.B. bei mir. Dabei habe ich aber schon Menschen kennengelernt, die sie noch viel schlimmer haben als ich.

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> Ich wünsche dir und deiner Freundin jedenfalls ein

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> gesundes Kind

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Danke

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> das euren Vorstellungen entspricht und

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Das ist mir -zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt, kann sein, daß sich das später ändert, ist ja eigentlich bei allen Eltern so- nicht wichtig. Es muss nicht in allem meinen Vorstellungen entsprechen.

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> hoffe das ihr nicht noch mehr daran rumbastelt wie man

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> es noch perfekter machen könnte.

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Es geht nicht darum, einen Menschen perfekt zu machen, sondern ihm und seinen Nachkommen Leid zu ersparen, das man leicht hätte verhindern können.

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> Den der ganze Aufwand kostet ja auch was und wenn ich mir

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Wenn manche Frauen für solche -wie ich finde geringen und unnötigen, aber wenn sie meinen, daß sie das brauchen, solln sie's von mir aus ruhig machen- Dinge wie Fettabsaugen oder eine Brustvergrößerung ohne mit der Wimper zu zucken gleich ein paar Tausender ausgeben können, dann kann man auch mal für eine künstliche Befruchtung, bei der es immerhin um das ganze Leben eines Menschen sowie auch um das seiner Nachkommen, und nicht bloss um solche niederen Dinge wie Schönheitsideale geht, ebenfalls ein paar tausend Mark ausgeben. Eine künstliche Befruchtung oder eine PID kosten nicht soo wesentlich mehr als eine Brustvergrößerung.

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> irgendwann mein ausgesuchtes Kind im Katalog bestellen

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> kann, kommen nur noch Menschen mit nem dicken Geldbeutel > in den Genuss welche zu haben.

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Ich gebe zu, daß das ein ziemlich negativer Aspekt dieser Sache ist. Dabei ist er wahrscheinlich noch nicht mal verhinderbar, d.h. die Wahrscheinlichkeit ist wohl tatsächlich nicht gerade gering, daß das irgendwann mal so kommen wird.

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> Und ob es den kids dann besser geht als denen von

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> Psoriatikern bezweifle ich.

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Offengestanden glaube ich das hingegen -wenn es denn wirklich mal so kommen sollte- schon. Es muss aber trotzdem eine möglichst große genetische Individualität gewahrt werden, eine genetisch uniforme Gesellschaft ist eine Horrorvorstellung, die es zum Glück jedoch nie geben wird, da solche Populationen in der Regel nicht überlebensfähig sind. Als Beispiel führe ich mal die Gibraltar-Affen an. Es müssen mindenstens 5000 genetisch unterschiedliche Exemplare existieren, damit sie überhaupt auf Dauer überleben können. Das liegt daran -könnte ich echt nur in Fachchinesisch erklären, wer's aber unbedingt wissen will, gut englisch kann und wissenschaftlich interessiert ist, kanns zur Not auf http://cs.felk.cvut.cz/~xobitko/ga nachlesen- das bei jeder Art von Lebewesen immer ein genetischer Pool einer gewissen Größe (=>Vielfalt) vorhanden sein muss, damit es nicht zur Degeneration und als Folge davon zum Aussterben der Art kommt.

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Wie gesagt, fühle Dich nicht so angegriffen. Ich kann Deine Entscheidung zumindest tolerieren, außerdem ist es nicht so -wie Du vielleicht denken könntest-, daß ich Deinen Kindern deswegen jetzt irgendwie ihr Leben mißgönnen würde. Ich mißgönne Ihnen und all ihren Nachkommen nur eins: Die PSO, und sonst nichts. Ich wünsche Ihnen alles Gute, und das sie sie nicht bekommen. Vielleicht werden wir aber ja auch schon in 70 oder 80 Jahren in der Lage sein, die Pso dauerhaft zu heilen. Die Chancen stehen indes leider schlecht. Trotzdem entschuldige ich mich insofern, daß sich jetzt sicher Leute angegriffen gefühlt haben. Aber das ist nunmal meine Meinung.

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Btw: Siegermodelle der Evolution wie der Löwe, der Hai, die Ratte oder auch der Mensch, haben sich nur deshalb zu dem entwickelt, was sie heute sind, weil die Natur ihnen massiv das Leben schwer gemacht hat. Das ist zwar ein grausames Prinzip, das ich auch nicht gutheiße, aber so ist eben leider nunmal. Da in unserer Gesellschaft dieses Prinzip schon lange nicht mehr gegeben ist, weil wir wegen unserer Zivilisisation und unserer Intelligenz auch mit Gebrechen und Behinderungen gut überleben und uns fortpflanzen können, und das "survival of the fittest", wie es im Tierreich noch vorhanden ist, bei uns nicht mehr gegeben ist, müssen wir unsere Evolution sowieso auf lange Sicht irgendwie selbst in die Hand nehmen. Die einzige wirkliche Lösung, die ich da sehe, sind die Gentechnologie und ein -wenigstens teilweiser- Einsatz künstlicher Befruchtung.

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Gast Paul

Hallo Sascha,

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Psoriasis ist doch gar keine echte Erbkrankheit, sondern die Erbanlage für ein sehr leistungsfähiges Immun- und Wundheilungssystem. Es liegt nur an unsere inzwischen sehr unnatürlichen Lebensumständen und unserer industrialisierten Ernährung z.B. mit Genußgiften, die zu den unangenehmen Symptomen führen.

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Derjenige der sich einigemaßen natürlich und damit langweilig und fade ernährt wird diese "Krankheit" nicht bekommen.

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Viele Grüße

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Paul Lindner<br>

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Gast kaha

Mensch Paul!!! Das ist doch nicht WAHR!!!! PSORIASIS gibt es schon so lange wie die MENSCHHEIT EXISTIERT!!!! Warum stellst Du immer und immer wieder Theorien auf, die überhaupt nicht haltbar sind???

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kaha<br>

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Gast Sascha Lührs

Hallo Sascha,

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> Psoriasis ist doch gar keine echte Erbkrankheit, sondern

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> die Erbanlage für ein sehr leistungsfähiges Immun- und

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> Wundheilungssystem. Es liegt nur an unsere inzwischen

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> sehr unnatürlichen Lebensumständen und unserer

<br>

> industrialisierten Ernährung z.B. mit Genußgiften, die zu

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> den unangenehmen Symptomen führen.

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> Derjenige der sich einigemaßen natürlich und damit

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> langweilig und fade ernährt wird diese "Krankheit" nicht

<br>

> bekommen.

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Dann müßte ja, nachdem ich mich seit 3 Jahren nur noch von Fisch und Gemüse ernähre, eine enorme Verbesserung meines Zustandes eingetreten sein. Warum ist sie das nicht? Und was Genußgífte anbelangt: Zigarettenrauch enthält 40 Stoffe, die nachgewiesermaßen krebserregend sind, sowie einige hundert weitere, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Da ich vor 3 1/2 Jahren, nachdem ich neun Jahre lang 20-30 filterlose Zigaretten pro Tag geraucht habe, das Rauchen aufgegeben habe, müßte es ja auch hier -nachdem ja nun schon 3 1/2 Jahre um sind und der Körper inzwischen längst entgiftet ist- eigentlich zu einer enormen Verbesserung gekommen sein. Warum stelle ich also keinerlei Veränderung fest? Wenn ich auf einer Skala von 0 bis 100 angeben sollte, wie sehr sich meine Psoriasis seitdem verbessert hat, wäre die Antwort 0. Dazu ist noch anzumerken, daß ich die Psoriasis bekommen habe, bevor ich überhaupt mit dem Rauchen angefangen habe.

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Dann sag mal Deine Quellen. Ich meine die Quellen, von denen Du diese Information her hast, es wird ja sicherlich Universitäten und Forschungsmaterial geben, die Deine Theorie stützen, wenn an ihr was dran sein sollte.

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Gast Sascha Lührs

Hallo Paul, ich habe gerade Deine Homepage besucht, und kann jetzt, auch wenn ich damit zunächst nicht übereinstimmen kann, da ich es dazu ersteinmal ausprobieren müsste, zumindest jetzt schon wesentlich besser verstehen, wie Du zu Deiner Ansicht kommst. Zudem habe ich schon vor langer Zeit festgestellt, daß ich mit dem Essen von Kartoffelchips bei mir Schübe ganz bewußt auslösen kann. Ihre Wirkung ist dabei noch heftiger als die von Kaffee und Chili-Schoten, die bei mir ebenfalls Schübe provozieren. Trotzdem teile ich aber nicht Deine Meinung, daß dies nur eine besondere Empfindlichkeit sei, und daß man bei Nicht-Psoriatikern ebenfalls Psoriasis auslösen könne, indem man ihnen einfach eine größere Menge der schubauslösenden Nahrungsmittel verabreicht. Ich werde die Vermeidungsdiät aber mal umgehend ausprobieren. Das ändert aber nichts an meiner Meinung, daß schlechte Erbinformationen von der Erde verschwinden müssen, und selbst wenn Deine Theorie zuträfe, würde ich doch trotzdem niemals diese Veranlagung als einen Segen ansehen, auch wenn ich tatsächlich selten unter Infektionskrankheiten leide und bei Psoriatikern das Hautkrebsrisiko geringer ist. Das wiegt mir das nicht auf.

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Gast Paul

Hallo Kaha,

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ich habe mich etwas ungenau ausgedrückt.(Hier muß ich mich aber genau ausdrücken) Wenn sich alle Menschen natürlicher und damit langweilig und fade ernähren würden, würden bei sehr viel weniger Menschen die Psoriasis ausbrechen. Bei den empfindlichsten würde sie dennoch ausbrechen, wobei ich auch nicht den Faktor Stress leugne. Einige Umwelteinflüsse sind auch nur schwer zu umgehen. Das meiden bestimmter Medikamente hätte möglicherweise noch größere Nachteile.

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Natürlich hat es Psoriasis auch im alten Griechenland gegeben, aber die geografische Verteilung auf der Welt, bei den ungefähr bekannten Wanderungsbewegungen(Zusammensetzung z.B. der US-Bevölkerung) läßt den Schluß zu, das sie damal viel seltener gewesen sein müßte.

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Viele Grüße

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Paul Lindner<br>

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Gast Mone

Hallo Sascha,

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leider habe ich deinen Betrag erst heute gelesen und werd mal versuchen, so nett wie möglich zu antworten,

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da du mich ja nun mal angesprochen hast ( von wegen "bester Freundin" und so).

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Zum einen bist du nicht der einzige, der mit meiner Einstellung nicht klar kommt,nehme ich dir auch nicht übel.Allerdings die Art und Weise deiner Schreibweise stört mich ein wenig.Machst du mir jetzt zum Vorwurf das ich besser mit meiner Pso umgehen kann als du? Ich bin froh das ich soweit gekommen bin, für dich ist es bei deinen Einstellungen zum NATÜRLICHEN Leben mit Sicherheit noch ein weiter Weg.Dein Leben scheint sich ja nur um dieses eine Thema zu drehen: Pso.Das ist wirklich schade für dich.Aber für dich zur kurzen Erklärung, das hat mit meiner persönlichen Einstellung zum Leben zu tun, ich leb nämlich gerne und nehme das mit, was mir das Leben bietet, ob nu Pso oder nicht , was nicht heißt das ich nicht auch mal "schlechte" Tage habe. Aber die vergehen auch wieder.

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Du wirfst den Müttern und Vätern hier vor sie hätten kein Verantwortungsbewußtsein gebenüber ihren Kindern.Meinst du nicht, das sich hier jeder mehr als genug darüber Gedanken gemacht hat, ob er nun ein Kind in die Welt setzt oder nicht? Ist der Wunsch nach einem Kind so unverständlich? egal ob man nun Pso hat oder nicht? Ich bin der Meinung, das ich mehr Verantwortungsbewußtsein gegenüber meinen Kindern habe als du je haben wirst.Meine Kinder sind momentan nicht betroffen, aber sie lernen von Anfang an mit der Krankheit zu leben. Sie haben mich ja täglich um sich und gehen ganz unbefangen damit um.Und was viel wichtiger ist, sie tollerieren auch andere Menschen, die ähnliche "Makel" haben.So wie du schreibst, hast du wohl auch Probleme mit Menschen die nicht perfekt sind, dich eingeschlossen.Und nun möchtest du auch noch ein ach so super perfektes Kind "zusammenmixen" und alle dazu aufrufen es dir gleich zu tun.Sag mal, meinst du nicht du übertreibst etwas? Was hat denn das noch mit natürlichem Leben zu tun? Gar nichts in meinen Augen.Auch wenn nach deiner Theorie in zig Jahren die Pso eventuell ausgerottet sein könnte, wird es wieder etwas anderes geben........und dann geht der Spaß von vorne los? Wo kommen wir denn da hin?

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Ich will dich nicht persönlich angreifen, aber das ist meine Meinung zu dem Thema, auch wenn sie dir sicherlich nicht gefällt.Und die Wunder der Technik sind für andere Sachen mit Sicherheit wichtiger als ein " Superbaby" herzustellen,das geht nämlich viel einfacher als man denkt <img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">

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Gruß Mone<br>

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Gast KarMa

He He Paul ...

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... nicht die Behauptung, die du zu beweisen oder begründen versuchst, schon in dein Annahmesystem einbeziehen. Nach dem Motto: weil ich recht habe, muss das so gelten und weil dies so gilt, habe ich meine These bewiesen. <img src="http://img.homepagemodules.de/crazy.gif">

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... und bitte, bitte nicht behaupten, das sei Wissenschaft!

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Ein grober gedanklicher Fehler, den du anscheinend chronisch wiederholst.

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KarMa<br>

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Gast kaha

Hallo Paul,

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also langsam blick´s ich nicht mehr...

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Sag mal woher hast Du diese Theorien, daß die Pso heute häufiger vorkommt? Also, soviel ich weiß ist das prozentualle Verhältnis von Psoriatikern zu Nicht-Psoriatikern gleich geblieben..., aber bitte!!! Klär mich eines Besseren auf!! Aber bitte mit hieb- und stichfesten wissenschaftlichen Berichten!! Ansonsten glaub ich immernoch das, was ich bisher glaubte zu wissen...

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Tss... die Pso gab´s nicht nur im alten Griechenland..., die gab´s meines Wissens auch bei den Römern, Germanen, usw... usw..., und vor allen Dingen gibt es die Pso auch Rassen-Übergreifend (ausgenommen Eskimos und Indianer).

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Ich streite ja gar nicht ab, daß die Pso auch unter Umständen auch mit Diäten zu lindern, ja, sogar auszuschalten ist, ich streite auch nicht ab, daß das Rauchen für die Haut nicht gerade gesundheitsfördernd ist, aber das gilt nicht nur für Psoriatiker, Giftstoffe werden nunmal u. A. über die Haut ausgeschieden.

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Nur DAS ist nicht das A und O bei der Psoriasis-Behandlung!!!

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Erkläre mir doch bitte, warum ich immer wieder nach einer Angina einen Riesen-Schub bekomme, der sich dann aber wieder mehr oder weniger schnell in Griff bekommen lässt... und ich dann durchaus bis zu 1 Jahr erscheinungsfrei leben kann? Ohne irgendwelche Diäten, trotz Kaffee, trotz Tomaten usw... also nach Deiner Therorie müsste ich ja dann ein absolutes Wunder darstellen...

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Bin gespannt auf Deine Antwort!

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Gruß kaha<br>

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Gast Sascha Lührs

@Mone

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Tja, ich schlage mit meinem Darwinismus sicher oft etwas über die Stränge, und in meinem ersten Beitrag war das wohl ziemlich extrem so. Das muss wohl daran liegen, daß ich Programmierfehler nicht leiden und sie auch in der DNA nicht tolerieren kann.

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Vielleicht hilft Dir dieses, meine Besorgnis besser zu verstehen (ist ein Abschnitt aus einem Beitrag, den ich in einem anderen Forum geschrieben habe):

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<font color="#00C000">Der Grund aber, warum in der Natur lebende Tiere seltener unter irgendwelchen Gebrechen leiden, besteht aber eben nicht nur in deren "natürlicher" Ernährung, sondern darin, daß im Tierreich das Evolutionsprinzip, das "survival of the fittest" noch voll wirkt. In der Natur überleben seit Millionen von Jahren primär eher die Fähigeren der Exemplare einer Spezies. Kranke oder mit irgendwelchen Anomalien behaftete Tiere werden von Raubtieren gefangen und verzehrt, was ihren Ausschluß aus der Vererbungskette bedeutet. Daher haben sich solche Siegermodelle der Evolution wie Löwe, Hai, Ratte und Mensch überhaupt entwickeln können, eben weil die Natur nicht gerade zimperlich mit ihnen umging. Beim Menschen läuft die Evolution aber aus dem Ruder, weil er keine natürlichen Feinde mehr hat und deshalb auch die mit nicht so tollen oder defekten Erbanlagen behafteten "Exemplare" unserer Spezies überleben und sich fortpflanzen können.

<br>

Ich verurteile das auch gar nicht, da mir dieses übermäßig brutale "Prinzip des Stärkeren" der Natur selber nicht schmeckt. Aber wir müssen Wege finden, in nicht allzuferner Zukunft wenigstens etwas Kontrolle über unsere eigene Evolution zu gewinnen, wenn sich die Menschheit in den kommenden Jahrtausenden nicht zu einer hochintelligenten, aber dafür mit allerlei möglichen Gebrechen und Allergien behafteten Spezies degenerieren soll. Als Wege sehe ich da primär nur die Präimplantationsdiagnostik und die Gentechnologie.</font>

<br>

<br>

Vielleicht verstehst Du mich aber auch mal, wenn Du den Beitrag von Stefan ganz oben liest, der von dieser Krankheit ja wohl sehr schlimm betroffen sein muß, jedenfalls nach dem zu urteilen, was er dort schreibt. Du kannst das auch nicht einfach so abtun, denn Leute mit "Landkarten"-Psoriasis habe es sicher auch viel schwerer als Du oder ich (Außer Du hast auch Psoriasis Geographica, dann Verzeihung).

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> Zum einen bist du nicht der einzige, der mit meiner

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Das erstaunt mich allerdings. Dachte es gebe nur wenige Leute mit so einer Meinung in Deutschland.

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> Einstellung nicht klar kommt,nehme ich dir auch nicht

<br>

> übel.

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Das ist nett. Ich nehme es Dir auch nicht übel, daß Du mit der meinen nicht klarkommst.

<br>

> Allerdings die Art und Weise deiner Schreibweise stört

<br>

> mich ein wenig.

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Kann ich gut verstehen. Ich finde es inzwischen selbst ziemlich heftig, in welchem Ton ich da in meinem ersten Beitag geschrieben habe, d.h. es verleitet mich geradezu etwas, mir ungläubig die Augen zu reiben :-O Vielleicht war ich übermüdet, mir ist jedoch klar, daß ihn das nicht entschuldigt.

<br>

Meinen zweiten Beitrag finde ich jedoch OK.

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> Machst du mir jetzt zum Vorwurf das ich besser mit meiner

<br>

> Pso umgehen kann als du? Ich bin froh das ich soweit

<br>

> gekommen bin, für dich ist es bei deinen Einstellungen

<br>

> zum NATÜRLICHEN Leben mit Sicherheit noch ein weiter

<br>

> Weg.

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Nun, ich habe sie ausnahmslos am ganzen Körper, und das Gejucke stört schon ziemlich beim Konzentrieren auf mein geliebtes Java, und das ist der Hauptgrund, warum ich die Pso so hasse.

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> Dein Leben scheint sich ja nur um dieses eine Thema zu

<br>

> drehen: Pso.

<br>

Nein, eigentlich nicht, aber im Augenblick ist es wirklich so, weil ich einen Mordsschub hatte und deshalb extrem runtergezogen bin. Was hier also schreibt, ist zumindest zu einem gewissen Teil auch ..ähh.. mein Schub ;-)) ..peinlich ;-)

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<br>

> Und was viel wichtiger ist, sie tolerieren auch andere Menschen,

<br>

> die ähnliche "Makel" haben.

<br>

Me too. Ihnen gilt mein Mitleid, mein tiefstes Mitleid aber gilt den Menschen in der dritten Welt, die verhungern oder an Krankheiten sterben, die in den reichen Ländern längst kein Problem mehr sind. Nein, das sind keine Krokodilstränen.

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> So wie du schreibst, hast du wohl auch Probleme

<br>

> mit Menschen die nicht perfekt sind,

<br>

Nein, überhaupt nicht.

<br>

> dich eingeschlossen.

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Das hingegen schon eher, ich gebe das frei zu.

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Was aber den Darwinismus anbelangt, bleibe ich bei meiner Meinung, auch wenn ich indes von den brutalen Prinzipien, die in der Evolution/im Tierreich vorherrschen, weniger begeistert bin. Die PID und die künstliche Befruchtung finde ich aber sehr human und ethisch ok.

<br>

Ich entschuldige mich nur insoweit, daß ich in meinem ersten Beitrag deutlich über die Stränge geschlagen bin und Leute wie Dich verletzt habe. Meinen zweiten Beitrag finde ich jedoch OK, er entspricht wirklich genau meiner Meinung.

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Gast Paul

Hallo Kaha,

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ich halte es für sehr logisch, das auch Infektionen zu einem Schuppenflechteschub führen können, also die Überreaktion der Wundheilung provozieren.

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Meine Annahme, das die Schuppenflechte zunimmt beruht überwiegend auf einer indirekten logischen Schlußfolgerung.

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1. Ich habe meine persöniche Erfahrung mit unserer veränderten Ernährung gemacht, die bei mir zu einem Schuppenflechteschub geführt hat.

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2. Die wissenschaftlichen Erhebungen über die Verbreitung der Psoriasis, z.B. nach Meffert und Borelli zeigen eine sehr viel höhere Verbreitung der Schuppenflechte in den USA, gegenüber Europa und der fiktiven Verbreitung, welcher der genetischen Anlage in den USA entsprechen würde.

<br>

Wenn die Ernährungs- u.a. Lebensgewohnheiten in den "entwickelten" USA zu einer viel höheren Schuppenflechterate führen, dann war sie früher in allen Industrieländern noch seltener, denn wir führen auch schon ein sehr industrialisiertes Leben.

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Also schließe ich daraus auf eine starke Zunahme der Psoriasis. Für mich ist das sehr logisch!

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Viele Grüße

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Paul Lindner<br>

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Gast Mone

Na Sascha, find ich wirklich bemerkenswert, das du zum großen Teil einsiehst, das du in deinem ersten Beitrag über die Stränge geschlagen hast. Das kann nicht jeder hier, mal einen Fehler eingestehen.Respekt.Ich wollte in meinem Beitrag auch nicht so rüber kommen, als wäre ich hier die Eisenharte und hätte kein Verständniss für Psoriariker, die mehr als ich betroffen sind. Mein ganzer Körper ist auch nicht betroffen, so wie bei dir, und ich kann dich verstehen, das dich die Pso ankotzt.sorry. Aber allein mein Verständniss bringt hier niemanden weiter und da hier schon genug über Therapieformen und Medikamenten geschrieben wird, fahr ich eben die andere Schiene und versuche auf meine Art und Weise Betroffenen Mut zuzusprechen.So wie bei Stefan oben oder auch bei ähnlich gelagerten Beiträgen.Ich möchte damit auch nur zeigen, das es nicht unbedingt jeden schlecht gehen muß der Pso hat und das das Leben trotzdem lebenswert ist. Jeder hat seine eigene Art mit der Pso umzugehen ,du deine ,ich meine.Welche die bessere ist, kann kein Außenstehender beurteilen, das muß jeder für sich herausfinden.Leider ist es nun mal so, das die Pso derzeit nicht heilbar ist und für mich ist eben der bessere Weg sie zu akzeptieren, weil es mir eben dadurch leichter fällt voran zu kommen.Aber wie gesagt, das ist kein Patentrezept und das das nicht jeder kann, ist völlig klar.

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Was die künstliche Befruchtung angeht, werden unsere Meinungen weiterhin auseinander klaffen.Denn die ist, meiner Meinung nach,für ungewollte kinderlose Paare einer sehr gute Sache, aber nicht für die Ausrottung irgendwelcher Krankheiten gedacht, das würde einfach zu weit führen...vor allen Dingen, wieviel wirklich kerngesunde Menschen gibt es denn weltweit?? Da würden wohl nicht mehr viele übrig bleiben, wenn man deine Theorie anwenden würde oder?<img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">

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Trotzdem danke für deinen Beitrag, ich hatte schon befürchtet, das sich jetzt wieder jemand auf einen Selbstverwirklichungstrip begibt ud dieses Forum als Plattform benutzt <img src="http://img.homepagemodules.de/devil.gif">

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Gruß Mone<br>

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Gast Sascha Lührs

@Mone.

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Fein. Der einzige Punkt, in dem ich nach wie vor nicht mit Dir übereinstimme, ist, daß ich die künstliche Befruchtung zur Einschränkung der Existenz von Erbkrankheiten ok finde. Wir benötigen sie, weil bei uns mangels natürlicher Feinde keine Auslese mehr stattfindet und dies laut Vererbbarkeitslehre -wenn man das auf eine Sicht von mehreren tausend Jahren betrachtet- langfristig dazu führen müßte, daß sich unsere Art degeneriert und als Folge dieser Degeneration ausstirbt.

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Gast Sascha Lührs

> Wir benötigen sie, weil bei uns mangels natürlicher

<br>

> Feinde keine Auslese mehr stattfindet und dies laut

<br>

> Vererbbarkeitslehre -wenn man das auf eine Sicht von

<br>

> mehreren tausend Jahren betrachtet- langfristig dazu

<br>

> führen müßte, daß sich unsere Art degeneriert und als

<br>

> Folge dieser Degeneration ausstirbt.

<br>

Dazu muss ich aber unbedingt noch hinzufügen, daß es da durchaus unterschiedliche Auffassungen der Darwinschen Lehre gibt. Daß sie sich degenerieren würde, darf als gesichert gelten, aber die Ansicht, daß dies wirklich dann auch zum Aussterben der Art führt und keine erneute Verbesserung der Art stattfinden würde, ist durchaus auch etwas Ansichtssache. Die Mehrheit sieht das so, aber es gibt auch studierte Biologen, die dieser Ansicht widersprechen. Ich selbst habe auch nicht Biologie studiert, von daher muß ich mir da schon auch selbst etwas die Kompetenz absprechen, hatte dafür aber immer ne 1 oder eine 2 in diesem Fach.

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Gast Martin

Hi Sascha!

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Ist ja interessant was Du da so schreibst aber ich finde Du übersiehst einen ganz entscheidenden Punkt: Du kannst niemandem vorschreiben, wie er seine Kinder zu zeugen hat, und wenn Du die künstliche Befruchtung propagierst, um die Pso auszurotten, dann ist das Deine ganz persönliche Meinung. Aber auf diese Art wird die Pso nie ausgerottet, weil (zum Glück) nicht viele Deiner Meinung sind. Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin absolut nicht gegen die Gentechnik, aber ich finde es sehr gefährlich, hier mit Themen wie Darwinismus, womöglich noch Sozialdarwinismus, herumzuexperimentieren. Das haben schon mal welche gemacht und auch versucht, den perfekten Menschen zu züchten. So weit sollte man wirklich nicht gehen.

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Es wäre bestimmt schon sehr geholfen, wenn die Forschung die Ursachen der Pso herausfinden könnte. Dann wäre sie auch gezielter zu behandeln. Das halte ich auf jeden Fall für sinnvoller als pauschale Vorwürfe gegen diejenigen, die nicht so sehr für künstliche Befruchtung zu haben sind.<br>

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Gast Sascha Lührs

> Ist ja interessant was Du da so schreibst aber ich finde Du

<br>

> übersiehst einen ganz entscheidenden Punkt: Du kannst

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> niemandem vorschreiben, wie er seine Kinder zu zeugen hat,

<br>

> und wenn Du die künstliche Befruchtung propagierst, um die

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> Pso auszurotten, dann ist das Deine ganz persönliche

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> Meinung. Aber auf diese Art wird die Pso nie ausgerottet,

<br>

> weil (zum Glück) nicht viele Deiner Meinung sind.

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Ist mir inzwischen klar, seh ich ein. Das mußte aber mal raus, d.h. ich habe noch nie so öffentlich meine Meinung dazu sagen können.

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> Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin absolut

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> nicht gegen die Gentechnik, aber ich finde es sehr

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> gefährlich, hier mit Themen wie Darwinismus,

<br>

> womöglich noch Sozialdarwinismus,

<br>

> herumzuexperimentieren.

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Darwinismus finde ich ok, denn der größte Darwinist ist die Natur selber, und sich gegen ihn aufzulehnen, heißt, sich gegen elemantarste Dinge der Natur -auch die, die dem eigenen Körper zugrunde liegen und in ihm wirken- aufzulehnen. Wenn man gegen Naturgesetze ankämpft, wird man dabei stets unterliegen.

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Sozialdarwinismus lehne ich ab. Es gibt z.B. zahlreiche Leute, die sagen, daß die Penner, die Obdachlosen, die auf der Strasse sitzen, "doch ganz und gar selbst daran schuld" seien. Daß fast alle Obdachlosen in Deutschland Menschen sind, die psychisch an irgendetwas zerbrochen sind, und sich sogar Ingenieure und Akademiker unter ihnen finden, vergessen und übersehen sie dabei einfach. Das hat für sie einfach keine Gültigkeit. Es gibt Leute in Deutschland, die wie ich chronisch krank sind und keine sozíale Not zu leiden haben, und es gibt Leute in Adis Abeba, Bangladesh und Äthiopien, die kerngesund sind, und sterben, bloß weil sie nichts zu essen haben. Allein schon deshalb halte ich den Sozialdarwinismus für Mist und gefährlich.

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> Das haben schon mal welche gemacht und auch versucht,

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> den perfekten Menschen zu züchten. So weit sollte

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> man wirklich nicht gehen.

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Was nun unsern Herrn Hitler anbelangt: Der hat sich alles -und damit auch den Darwinismus- immer so hingedreht, wie er ihn gerade haben wollte, und wie er ihn für seine an allen wissenschaftlichen Tatsachen vorbeigehende Ideologie gerade brauchte. So hat Göbbels zum Beispiel im Rundfunk erklärt: "Die Araber sind die natürlichen Freunde der Deutschen, weil sie die gleichen Feinde haben: Engländer, Franzosen usw blabla." Die Tatsache, daß viele Araber der Abstammung nach Semiten sind, die hat er dabei einfach aussortiert, weil sie gerade nicht ins Konzept passte. Und so haben die Nazis das noch in vielen anderen Dingen gemacht.

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Aber auch den Deutschen, die heute so einhellig über das Dritte Reich den Kopf schütteln, kann ich nur vorhalten: "Wess Brot ich ess, dess Wort ich red!" Erst laufen se ihm (Hitler) alle wie die Lemminge nach, und dann, von einem Tag (08.05.1945) auf den anderen (09.05.1945), wollten sie auf einmal nicht mal dabeigewesen sein:-0 Als die Alliierten in den Nachkriegsjahren Forschungen darüber angestellt haben, wie Hitler eigentlich überhaupt an die Macht gekommen war, da stellte sich bei Befragungen der Bevölkerung überraschend heraus, das ihn auf einmal überhaupt niemand gewählt haben wollte! Dabei halte man sich dann noch vor Augen, daß die NSDAP 1933 wenn ich mich recht entsinne -weiß ich aber echt nicht mehr genau- ca. 40% der Stimmen erhalten hat.

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Auch im Kosovo-Krieg: "Wess Brot ich ess, dess Wort ich red!". Wenn andere Staaten in Kriegen Menschen umbringen, ist daß alles wahnsinnig schlimm, und "Von deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen!". Aber wenn man dann im Kosovo-Krieg bei Bombenangriffen u. a. auch Zivilisten tötet, Männer, Frauen und Kinder (ok, waren "nur" 400), dann ist das plötzlich alles egal und die Opfer sind bloss "Kollateralschäden". Dabei sei noch erwähnt, daß ich nicht in Abrede stelle, daß Milosevic Verbrechen begangen hat. Ich weiss, das geht jetzt total am Thema vorbei, für mich ist es aber ein Thema. Vielleicht versteht man mich auch mal, wenn man sich einfach mal folgende Seite ansieht:

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http://www.gib.squat.net/umweltschaeden-folgen.html

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Sorry, aber in diesem Punkt hat Daniel Goldhagen doch irgendwo recht. Ich glaube aber letztlich trotzdem nicht daß das nun eine spezielle Unart speziell der Deutschen wäre, sondern das wird wohl eher in der Natur eines jeden Menschen liegen.

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> Es wäre bestimmt schon sehr geholfen, wenn die Forschung

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> die Ursachen der Pso herausfinden könnte. Dann wäre sie

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> auch gezielter zu behandeln.

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Tatsache ist, das wahrscheinlich fast jedesmal, wenn ein Psoriatiker mit einem Nicht-Psoriatiker Kinder zeugt, eine gesunde und eine kranke Erblinie zusammenmünden und in eine kranke übergehen. Ich verlange wirklich nicht, daß man bei jedem Zipperlein und jeder äußerlichen Entstelltheit deswegen gleich im Erbgut rummurkst. Aber zur Einschränkung der Existenz von schwereren Erbkrankheiten ist künstliche Befruchtung ok. Vielleicht irre ich mich aber auch damit, dies auch auf die Psoriasis anzuwenden, insofern, daß bei dieser Krankheit die genetische Komponente eigentlich auch viel zu unzureichend geklärt ist. Vielleicht bin ich da wirklich zu hart. Für die Bluter-Krankheit und einige andere Erbkrankheiten trifft es aber zu. Daß man sie damit niemals völlig verhindern können wird, ist klar, aber man erspart einer Menge Menschen dadurch Leid.

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