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Hallo an Alle,

:wein hatte bereits einen langen Beitrag geschrieben aber des Aku vom Lapetop war zu Ende.... als ich mich wieder angemeldet hab war alles weg :mad: also nochmal alles neu.....in verkürzter Fassung

Ich habe seit einigen Jahren Pso. Es hat harmlos mit kleinen Stellen an den Ellenbogen und Knie begonnen die leider immer größer wurden.

Seit etwa einem halben Jahr bekomme ich immer mehr Stellen an den Waden.

Sie sind jedoch sehr rot und hart.

Mein Arzt hat mir Calcipotriol und Clobegalen verordnet.

Große Linderung kann ich jedoch nicht bemerken. Ich möchte jetzt eine Kur beantragen.

Welche Erahrung habt Ihr zwecks Genehmigung und Wartezeiten auf die Kur gemacht.

lieber Gruß Karin smile.gif

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Hallo Karin173

Ich bin aus deiner Gegend und seit ca. 25 Jahren betroffen, die letzten Jahre auch mit PSA.

Die ersten Jahre war die Pso sehr stark ausgebildet und nicht wirklich behandelbar. Mit meinen damals noch kleinen Kindern konnte ich kein Bad besuchen und ich hätte mich geschämt, mit kurzer Bekleidung herumzulaufen. Damals war es noch relativ einfach, eine Reha am Toten Meer (durch die Krankenkasse) zu bekommen. Einmal reicht sicherlich nicht aus. Du musst wissen, dass es ein langer Weg ist und dich damit abfinden. Ich habe verschiedene Salben, Cremes und auch deutsche Rehakliniken, sowie Akutkliniken hinter mir. Die Pso ist seit fast 2 Jahren vollständig verschwunden und die Psa mit ARAVA sehr gut behandelt. Ich fühle mich jetzt pudelwohl und kann auch mit kurzer Kleidung meine Freizeit genießen.

Du musst Erfahrungen sammeln und darfst dich nicht unterkriegen lassen. Ich weiß nicht, ob du dich evtl. jedes Jahr (zumindest am Anfang) in eine Akutklinik einweisen lassen kannst, vielleicht stehen berufliche Gründe dagegen. Die Psorisol in Hersbruck und die Salus in Bad Reichenhall sind für mich erste Wahl.

Eine Reha bekommst du beim ersten Mal wahrscheinlich ziemlich einfach, es kommt darauf an, welches Alter du hast. Mit 30 Jahren wird es, kann ich mir vorstellen, schwieriger wie mit 40 Jahren.

Ich kann dir jetzt nur mitteilen, wie es bei mir war. Vielleicht ist es bei dir anders:

Erste Wahl ist das Tote Meer.

Psorisol und Salus an zweiter Stelle

Bad Bentheim und Bad Salzschlirf, sowie See an dritter Stelle

Bad Windsheim würde ich abraten, dies ist verlorene Zeit. Für die Haut unsinnig.

Schöne Grüße

helm

Edited by helm
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Auf die Frage gibt es keine Pauschal Antworten .

Versuchen !!!!!!!

Wichtig ist das dein einweisender Arzt (Hautarzt oder Hausarzt) hinter dir und Entscheidung steht.

Wenn er es richtig formuliert dürfte einer Genehmigung zumindest bei 1. Antrag nichts im Wege stehen.

Es kommt auch immer ein wenig auf den Kostenträger an bei dem du es beantragst.

Da ich über meinen Mann versichert bin ,geht das immer relativ fix und wenn es Probleme gibt ,dann habe ich zumindest einen direkten Ansprechpartner .

Das ist so wie ich gehört habe bei Rentenversicherungen leider nicht so.

Meine 1. Wahl ist die Tomesa Klinik in Bad Salzschlirf ( Nähe Fulda) bis auf dieses Jahr war ich seit 2004 jedes Jahr dort. Entweder als Reha oder selbst finanziert.

Sie ist als Akutklinik nur anerkannt wenn du Privat versichert bist.

Sollte ich irgendwann einmal Schwierigkeiten haben dort unter zu kommen wäre meine 2. Wahl die Psorisol ( Nähe Nürnberg)

Diese ist aber nur eine reine Akutklinik.

Sprich dein Arzt weiss keinen Rat mehr...es geht dir beschissen ....Einweihsung( Überweisung) ins Krankenhaus. Soweit ich informiert bin ist auch egal woher du kommst....ich habe Freunde aus Köln die sich dort einweisen lassen.

Wäre eine Alternative zur Reha und geht ziemlich schnell !!

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Guest happyman

Hallo Karin und welcome hier.

Du hast ja nun schon einige Tipps gelesen. Eine weitere Möglichkeit ist die Akuteinweisung mit anschließender Reha.

Die Akuteinweisung verordnet dein behandelnder Arzt. Damit gibt es keine Probleme und man benötigt keine Bewilligung. Einzige Bedingung ist, dass die Fachklinik eine Zulassung zur Behandlung von Akutpatienten hat. Wenn du eine Klinik hast, die auch als Reha-Klinik zugelassen ist und dein Zustand sich nicht in der Zeit der Akutbehandlung so bessert, dass du entlassen werden kannst, ist es meist weniger schwierig durch die Klinik direkt eine anschließende Reha zu erwirken. Die regeln das dann für dich.

Nen Gruß und viel Erfolg

Wolfgang

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Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für eure Antworten.

Ihr habt mich sehr motiviert etwas zu unternehmen und habe am Montag bereits einen Termin bei meinem Hausarzt.

@ Helm: woher kommst du denn ?

Ich habe mir im Internet schon mal die Klinik in Bad Reichenhall.

gesucht. Das klingt alles sehr gut und ich hoffe nun sehr, dass

die Kur bewilligt wird.

auch dir Suzane und Happyman vielen Dank für eure Hilfe.

lieber Gruß Karin

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Hallo Karin137

Meine Heimat ist nah der Donau in der Nähe von Bogen.

Die Salus – Klinik in Bad Reichenhall ist keine Rehaeinrichtung (neuer Name für Kur). Du kannst Dich dort jederzeit ohne Antrag an eine Rentenversicherung von Deinem Haus- oder Hautarzt einweisen lassen.

Bei mir hat alles genau so angefangen wie bei Dir. Zuerst die Knie, dann die Ellenbogen und zuletzt war mein Körper so mit dieser Krankheit bedeckt, dass ich nur mehr mit langer Kleidung aus dem Haus ging. Heute bin ich zwar nicht geheilt, aber ohne sichtbare Stellen, und ich bin so froh. Ohne starke Eigeninitiative schafft man dies nicht. Bleibe bitte dran, informiere Dich und löchere Deine Ärzte. Egal ob Reha oder Akutklinik, jedes Mal wird es ein wenig besser und hält danach ein wenig länger an. Nur etwas Geduld.

Viele Grüße

helm

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Hallo Helm,

vielen Dank für diese interessante Info.

Ich habe am Montag den Termin bei meinen Hausarzt und hoffe, dass er mir hilft.

Ich berichte dir wenn ich mehr weiß.

Wünsche dir ein schönes Wochenende.

@ an alle hier im Netz

bin froh, dass ich euch gefunden habe.

lieber Gruß Karin

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Hallo an Alle,:)

ich kann es mir nicht erklären, aber seit ich mich hier angemeldet habe und mich entschlossen habe eine Kur zu beantragen, wird meine Haut von Tag zu Tag besser.

Die Ellenbogen sind zwar schon noch etwas rau und rot, aber die Schuppen sind fast verschwunden. Die Stellen an den Knieen sind wesentlich besser, nur die entzündeten Stellen an den Waden sehen noch nicht so gut aus.

Bei dem momentanen Stadium meiner Psoriasis kann aber wohl kaum eine Kur beantragen.

Ich werde jetzt erstmal abwarten, aber falls ein neuer Schub kommt sofort zum Arzt gehen.

Soll ich vielleicht zusätzlich die Katzenkralle einnehmen?

Das Angebot bei Ebay klingt gut. Würdert Iht mir denn Kauf empfehlen?

Lieber Gruß

und guten Start in die neue Woche

Karin

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hallo, Karin173 -

es ist oft so, dass eine Gemeinschaft gut tut. Ich freue mich für dich, dass du dieses informative Forum gefunden hast.

Aber lasse deinen Entschluss nicht schleifen - warte nicht auf den nächsten Schub - besprich alles mit deinem Dermatologen. Ich wünsche dir viel Erfolg -

von Katzenkralle würde ich persönlich abraten - google mal, was darin alles enthalten ist......

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Hallo Bibi, (und auch an alle anderen )

bei dem momentanen Zustand meiner Pso

( nur roten rauhe Stellen aber keine Schuppenbildung) trau ich mich gar nicht zwecks Kur zu fragen.

Ich warte lieber noch ab.

Die Schwarzkümmelkapseln bestelle ich mir jedoch.

Zwecks Katzenkralle bin ich noch unsicher.

lieber Gruß Karin

@ Helm meinen Arzttermin habe ich vorerst mal abgesagt.

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Hallo Karin,

die Haut ist das Spiegelbild deiner Seele. Geht es dir gut, sieht die Haut auch gut aus. Der Zustand kann sich leider schnell wieder ändern. Hast du Stress, wirst du das auch an deiner Haut merken.

Nimm den Termin bei deinem doc wahr (falls du bereits einen gemacht hast) . Auch wenn er ablehnend reagieren sollte, kannst du aus dem Gespräch Informationen erhalten und du weißt bescheid, wie alles abläuft.

Meine pso sieht je nach Tagesform und wie ich die pso Pflege :) mal gut oder wieder etwas schlechter aus. Im Moment geht es vom Aussehen her - nur inwieweit sie sich über meinen Körper breit gemacht hat, ist erschreckend.

Heut war ich beim doc (Abschlussuntersuchung) wegen meinem Reha-Antrag, und dem wurde positiv zugestimmt :D:cool: , obwohl die betroffenen Stellen heute einigermaßen gut aussehen. Allerdings gibt es noch weitere Gründe für eine Reha.

Ich warte nun auf einen Termin für die Reha und ob der Auswahl der Einrichtung ebenfalls entsprochen wird.

Gruss Martin

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Hallo Bibi, (und auch an alle anderen )

bei dem momentanen Zustand meiner Pso

( nur roten rauhe Stellen aber keine Schuppenbildung) trau ich mich gar nicht zwecks Kur zu fragen.

Ich warte lieber noch ab.

Die Schwarzkümmelkapseln bestelle ich mir jedoch.

Zwecks Katzenkralle bin ich noch unsicher.

lieber Gruß Karin

@ Helm meinen Arzttermin habe ich vorerst mal abgesagt.

Hallo Karin173

bei dem momentanen Zustand meiner Pso

( nur roten rauhe Stellen aber keine Schuppenbildung) trau ich mich gar nicht zwecks Kur zu fragen.

Genauso sollst Du eigentlich anreisen. Deine Haut ist im Idealfall entschuppt, um bestmöglichsten Erfolg auf die eigentlich kurze Zeit in einer Reha oder im Akutkrankenhaus zu erzielen! Lass bitte nicht locker. Wenn es Dir möglich ist, ich weiss ja nicht, ob Du familiär gebunden bist, bleibe dran und verlasse Dich bitte nicht auf irgendwelche Kapseln.

Übrigens: wer weiss, wie lange unser Gesundheitssystem so noch funktioniert.

Schöne Grüsse

helm

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Hallo Helm,:)

jetzt geh ich doch zum Arzt und versuch mein Glück.

Rufe morgen früh an und lass mir nochmal einen Termin geben.

Einen Termin bei meinem Hautarzt werde ich zwar nicht so schnell bekommen aber vielleicht reicht die Einweisung von meinem Hausarzt.

Möchte die Überweisung in die Akutklinik nach Bad Reichenhall und versuche mein Bestes um es durch zu setzen.

Danke für deine Motivation

lieber Gruß Karin

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hallo, Karin173 -

ich kann deine Gefühlsschwankungen nachvollziehen, aber glaube mir, es nützt alles nichts. Auch wenn es dir unangenehm ist, nach einer Kur zu fragen - mache es -

schade, dass du den Termin beim Hautarzt abgesagt hast -

ich hoffe, dass du bald deinen Weg findest - er ist schwierig, so wie bei mir - aber es kommt niemand, der fragt ob er dir helfen kann - du selbst musst dich durchkämpfen.

nette Grüsse sendet - Bibi -

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hallo, Karin173 -

ich kann deine Gefühlsschwankungen nachvollziehen, aber glaube mir, es nützt alles nichts. Auch wenn es dir unangenehm ist, nach einer Kur zu fragen - mache es -

schade, dass du den Termin beim Hautarzt abgesagt hast -

ich hoffe, dass du bald deinen Weg findest - er ist schwierig, so wie bei mir - aber es kommt niemand, der fragt ob er dir helfen kann - du selbst musst dich durchkämpfen.

nette Grüsse sendet - Bibi -

Hallo Bibi,

ich mach es jetzt!

Der Arzt kennt mich ja und weiß wie schlimm meine Pso manchmal ist.

Ich werde noch in dieser Woche mit ihm reden ( verhandeln, bitten :-) )

Ich stell mir einfach schon mal vor, wie ich es meinem Chef sage, :verschämt-alt: meinen Koffer packe :) und mit Hilfe des Navi nach Bad Reichenhall fahre. Positiv denken, ist angesagt.

Danke für die Motivation

Lieber Gruß Karin

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hallo, Karin173 -

halte durch - ich wünsche dir viel Kraft - der Erfolgt stellt sich dann hoffentlich deiner Ärzte ein - denn sie sind es, die Gutachten erstellen müssen.

Ich möchte dir Mit machen, ich war auch lange Zeit sehr froh, wenn mir meine Dermatologin mal wieder eine neue Alternative gezeigt hat - aber geholfen hat es nichts .-

Die Kuren waren erfolgreich - ich wurde mit Kortison vollgestopft - nach der Devise - die Patientiin- konnte als geheilt entlassen können -

nach über 30 Jahren Pso sehe ich das anders - es war ein langer Kampf - und leider haben mich meine Diagnosen manchmal verzweifeln lassen -

ich kann dir wirklich nur raten - halte durch -

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Hallo Ihr Lieben,

morgen 12.00 Uhr hab ich meinen Termin beim Hausarzt.

Ich hoffe so sehr, dass es klappt.

Habe heut schon mal in der Salus Bad Reichenhall angerufen.

Wenn ich den Einweisungsschein bekomme, dann geht´s ganz schnell.

Könnte theoretisch in 1-2 Wochen schon dort sein.

Haltet mir mal ganz fest die Daumen.

lieber Gruß Karin

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Hallo Karin, ich wünsche dir ganz viel Glück, das du die Kur bekommst, ich habe auch eine Kur beantragt mein Hausarzt hat mir geholfen und jetzt fahre ich nach Bad Bentheim, also halte durch und ich drück dir ganz fest die Daumen.

liebe grüße bettina :smile-alt:

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Guest sporteisbaer

Hallo an alle,

ich habe seit März Pso pustolosa an Händen und Füßen. Seit sechs Wochen bin ich in einer Tagesklinik und bekomme seit vier Wochen Puva-Bäder. Letzte Woche habe ich angefangen Neotigason zu nehmen, es aber nach fünf Tagen wieder abgebrochen, da meine Hände wie Klumpen geworden sind, durch die vielen Blasen. Ich konnte nichts mehr anfassen, selbst anziehen ging kaum. Der Arzt in der Klinik macht mih ziemlich rund, weil ich mich so habe. uf meine Bitte hin macht er jedoch Puva weiter. Sonst nehme ich Globegalen-Lösung und -Creme, sowie Elacutan-Creme. Es wird irgendwie nicht besser.

Was wird denn bei so einer Reha gemacht und könnte ich so etwas auch beantragen????

liebe Grüße Sporty

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Was wird denn bei so einer Reha gemacht und könnte ich so etwas auch beantragen????

liebe Grüße Sporty

Hallo Sporty,

grundsätzlich werden hier ein paar Begriffe durcheinander gebracht. Der Begriff "Kur" ist eigentlich alt und wird nicht mehr verwendet. Das musste ich auch feststellen. Ich habe zum ersten mal eine Reha beantragt und kam mit den Begriffen anfangs ziemlich durcheinander.

Aber es gibt sie doch noch, die "Kur", als offene Badekur. Das heißt, du machst Urlaub in einer Ferienwohnung oder ähnlichem und bekommst am Ort Anwendungen. Das kannst du aber knicken, das bringt nichts.

Die Reha(bilation) ist eine stationäre Aufnahme in einer Klinik. Eine Reha kann grundsätzlich dein Hausarzt beantragen. Aber es gibt auch die Möglichkeit einer Akuteinweisung, in diesem Fall ist ein Antrag nicht erforderlich.

Einige Kliniken haben sich auf bestimmte Behandlungsmethoden spezialisiert. Bei manchen Kliniken ist auch eine Akuteinweisung möglich.

Info´s erhälst du hier:

http://www.psoriasis-netz.net/forum/forumdisplay.php?f=103

und hier:

http://www.psoriasis-netz.de/kliniken.html

Bitte verbessert mich, wenn ich etwas vergessen haben sollte oder nicht ganz richtig wieder gegeben habe.

Gruss Martin

Edited by Joshua
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Hallo Ihr Lieben,

war heute bei meinem Hausarzt.

Bei meinem Zustand meiner Pso kann er mich noch nicht in die Akutklinik einweisen.

Ich habe jedoch die Überweisung zum Dermtologen der die Einweisung beantragen muss.

Jetzt muss ich nochmal zittern.

Lieber Gruß Karin

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Hallo Ihr Lieben,

war heute bei meinem Hausarzt.

Bei meinem Zustand meiner Pso kann er mich noch nicht in die Akutklinik einweisen.

Ich habe jedoch die Überweisung zum Dermtologen der die Einweisung beantragen muss.

Jetzt muss ich nochmal zittern.

Lieber Gruß Karin

War heute Vormittag bei der Anmeldung beim Dermatologen um die Einweisung abzuholen.

Hatte gestern schon telefoniert und Ihnen gesagt, dass ich in die Akutklinik nach Bad Reichenhall möchte.

Zuerst gaben Sie mir nen Termin für Oktober.

Ich ließ aber nicht locker und sollte heut früh kommen.

Dachte, jetzt gehts ganz einfach. Die meinten jedoch ich brauche eine Üerweisung in die Hautklinik. Da die Kollegin von meinem behandelnden Arztes nicht befugt ist, oder nicht will, mir die Einweisung zu geben, muss ich am NM nochmal in die Stadt fahren.

Ich hab schon Kopfschmerzen und bin total am zittern.

Was mache ich, wen ich keine Einweisung bekomme?

Hab sogar schon den Termin in der Klinik ausgemacht.

Könnte am Mi schon anreisen.

Könnt Ihr mir noch einen Rat geben, wie ich es am besten begründen kann um diese Reha zu bekommen.

lieber Gruß Karin

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Ich versteh nicht wo das Problem ist dir ne Überweisung zu schreiben.

Ich würde da noch einmal anrufen ,auflaufen und Druck machen. Denen deine Situation klar machen ,wie beschissen es dir auch psychisch geht.

Du willst da ja nicht aus Spaß an der Freud hin sondern weil es dir nicht gut geht.

Erklär Ihnen das du bereits am Mittwoch kommen könntest und das es nur an Ihnen liegt und sie dir ja wohl ganz offensichtlich ihre Hilfe untersagen ,wenn sie dir die Überweisung nicht schreiben.

Es gibt 2 Möglichkeiten !

Entweder der Arzt hilft dir ,wozu Er ja offensichtlich aktuell nicht in der Lage ist ,da du nicht nur ein Haut Problem hast ,sondern erst einmal zur Ruhe kommen musst.

Oder die Klinik hilft dir.

Vielleicht rufst du auch noch mal in der Klinik an und schilderst denen dein Problem und fragst was man da machen kann .

Das passiert denen bestimmt nicht das 1. Mal.

Ich drück dir die Daumen.

Nicht verrückt machen lassen. Lass dich nicht abspeisen !!

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Liebe Suzane,

deine Antwort hat mich jetzt richtig berührt und Mut gemacht.

Vielleicht mache ich mir ja auch grundlos Sorgen und mein Arzt gibt mir anstandslos die Einweisung.

Ich werde mich heut Abend melden und berichten, wie es gelaufen ist.

Lieber Gruß Karin

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Larissa kann ohne Medikamente weder Haushalt und Familie versorgen noch zur Arbeit gehen. Von der Krankenkasse fühlt sie sich im Stich gelassen. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Seit mehr als 20 Jahren leide ich an Gelenkschmerzen, v.a. in der linken Schulter, die regelmäßig auf meine angeblich degenerierte Wirbelsäule und die durch meinen Beruf - ich bin Krankenschwester - entstehenden Belastungen zurückgeführt wurden. 'Therapie' hieß also: "Schlucken Sie mal dieses oder jenes Schmerzmittel", "Gehen sie zur Krankengymnastik", Überlegen Sie sich, ob sie nicht besser den Beruf wechseln".
      Ziemlich unbefriedigend, fand ich. Aber was sollte ich machen?
      Während der ersten Schwangerschaft vor 14 Jahren kamen plötzlich Hauterscheinungen dazu, die als ,hormonbedingt' eingestuft wurden: meine Fußsohlen wurden trocken und dort bildeten sich schmerzhafte, tiefe, oft blutende Risse.
      Bis 1992 änderte sich an diesem Bild trotz ständiger Salbentherapie nichts, dann erschienen als Folge einer Antibiotika-Therapie plötzlich kleine Bläschen in meinen Handinnenflächen und unter den Fußsohlen.
      Die Diagnose hieß: Allergie. Die Therapie bestand aus weiteren Salben, inzwischen kortisonhaltig, brachte aber auch kaum Linderung. Ungefähr ein Dutzend Hautärzte habe seitdem ,verschlissen' und ebensoviele unterschiedliche Diagnosen gehört, die letzte – nach PE 1996 – war 'Neurodermitis'.
      Noch immer mit Kortisonsalbe, fuhr ich dann im letzten Sommer zu einer ambulanten Badekur an die Nordsee, wurde dort sehr überraschend mit einer mir bis dahin völlig unbekannten Therapie konfrontiert (heißer Schlick, direkt auf den befallenen Hautstellen) und erlebte zum ersten Mal eine deutliche Besserung.
      Noch 4 Wochen nach der Heimreise war meine Haut praktisch symptomfrei, obwohl ich ganz bewusst seit Beginn dieser Behandlung auf eine reine Fettsalbe umgestiegen war. Danach erschien das Ekzem allerdings langsam wieder.
      Im Mai diesen Jahres erkrankte ich an einem Virusinfekt, in dessen Verlauf plötzlich alle Gelenke rheumatische Veränderungen aufwiesen, besonders schlimm waren die Knie- und Fingergelenke sowie (mal wieder) meine linke Schulter betroffen. Zudem breitete sich das Ekzem schlagartig über den gesamten Körper aus, einzige Ausnahme Oberarme und Gesicht. Der Verdacht auf Lupus erythematodes stand im Raum, hat sich aber zum Glück nicht bestätigt, dafür hieß es dann 'Psoriasis pustulosa plantaris mit Gelenkbeteiligung'.
      Dank Kortison – diesmal nicht nur in der Salbe – sind die Hauterscheinungen zurückgegangen, zur Zeit sind wie immer die Fußsohlen betroffen, dazu gibt es einige Herde an den Unterschenkeln und -armen, in den Handinnenflächen sowie einen am Rücken.
      Schlimm ist nur, dass die Schmerzen in den Gelenken kaum zurückgehen. Ohne Medikamente bin ich nicht in der Lage, meinen 5-Personen-Haushalt zu versorgen, an 'zur Arbeit gehen' ist überhaupt nicht zu denken. Außerdem habe ich durch die Kortisoneinnahme leider ziemlich viel an Gewicht zugelegt, das ich gern wieder loswürde, schaffe es aber allein nicht.
      Aus diesen Gründen rät mir mein Hausarzt zu einer erneuten Kur, diesmal stationär, und wenn möglich wieder in Horumersiel (oder einem anderen Ort, an dem es diese Schlickpackungen gibt).
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      Heute morgen hat man mir – nach langen Kampf – zumindest einen Kurantrag für die BfA mitgegeben. Ich habe ihn auch ausgefüllt und werde ihn abschicken, obwohl ich genau weiß, daß der Rentenversicherungsträger bei Psoriasis nicht zuständig ist (wovon meine Krankenkasse angeblich ebensowenig weiß wie von der Möglichkeit, bei dieser Erkrankung auf die 4-jährige Sperrfrist zu verzichten!)
      Ich bin mal gespannt, wie das weitergeht. Zermürben lasse ich mich durch diese Hinhalte-Taktik nicht so schnell.
      Mit freundlichen Grüßen
      Larissa (39)
    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Nagelpsoriasis ist mehr als nur ein kosmetisches Problem: Die Fuß- oder Fingernägel sind dann brüchig, bröselig, verformt, verfärbt – auf jeden Fall nicht so, dass man sie gern länger zeigt und schon gar nicht groß verwendet. Nur ist das im Alltag schwierig.
      Wichtig ist: Die Schuppenflechte der Nägel ist nicht ansteckend. Auf jeden Fall sollte ein Hautarzt die Diagnose stellen. Er kann mit einer Laboruntersuchung am besten herausfinden, ob es sich um einen Nagelpilz handelt oder eben die Schuppenflechte der Nägel.
      Mit einer Behandlung sollte lieber früher als später begonnen werden, denn Nägel brauchen sehr lange, um ordentlich nachzuwachsen. Bis die Erkrankung verschwunden ist, vergehen meist mehrere (um nicht zu sagen viele) Monate. Am Anfang wird man es sicherlich mit einem Nagellack versuchen – dazu weiter unten mehr.
      Aufbau eines Nagels

      Aufbau eines gesunden Nagels
      Auf dem Nagelbett befindet sich das Hyponchium, das für die Verbindung zur Nagelplatte sorgt. Die ist 0,5 bis 0,7 Millimeter dick. Sie wird an drei Seiten vom Nagelfalz begrenzt. Der Nagel wächst von der Nagelmatrix aus. Der weiße Halbmond ist der vordere, sichtbare Teil der Matrix. Unter der Haut ist der hintere Teil, geschützt vom Nagelhäutchen.
      Symptome der Nagelpsoriasis
      Tüpfelnägel: Der Fingernagel ist nicht mehr schön eben, sondern wird wellig. Er sinkt punktförmig ein, wie Tüpfel. Die Tüpfel bleiben sichtbar und wachsen mit dem Nagel aus. Aber Vorsicht: Tüpfel können auch durch andere Ekzeme, Infektionen oder Pilzbefall entstehen.
      Ölfleck: Ein anderes Zeichen für eine Nagelpsoriasis ist ein Ölfleck. Der findet sich meist am Rand des Nagels, dort, wo sich die Nagelplatte vom Nagelbett abhebt. Dieser Ölfleck ist meist gelbbraun oder rot, wobei das Rot zum Nagelrand hin oft abnimmt. Das alles ist ein Zeichen dafür, dass zu viele nicht ausgewachsene Zellen an die Oberfläche der Haut unter dem Nagel schießen. Diese Zellen drücken von unten gegen den Nagel, so dass der sich abhebt. Aber noch mal Achtung: Auch hier kann wieder eine Pilzinfektion im Spiel sein. Verschiedene Pilzinfektionen nämlich sehen ähnlich aus. Was noch komplizierter ist: Pilz und Psoriasis können auch nebeneinander vorhanden sein.
      Krümelnägel: Unter dem Nagel stapeln sich Schuppen. Im Laufe der Zeit heben sie das Nagelbett an. Die Nagelplatte wird krümelig. Gerade dieses Symptom ist es, das Betroffene vor anderen Menschen am liebsten verstecken würden.
      Begleiterscheinungen sind gelegentlich Schmerzen oder Druckempfindlichkeit.
      Fakten
      Grundsätzlich gibt es mehr Schuppenflechte an den Finger- als an den Fußnägeln.
      Eine schwere Psoriasis der Nägel gilt als „Vorbote“ der Psoriasis arthritis (Gelenk-Psoriasis). Ausgeprägte Formen der Nagelpsoriasis sind nicht mit rein äußerlichen Behandlungen abzuheilen. Wer schnell mit einer innerlich wirkenden Therapie beginnt, kann verhindern, dass sich die Nägel erheblich verschlimmern.
      Das gilt besonders bei der Psoriasis pustulosa: Bei ihr heilt die Nageldeformation am schwersten ab. Eine frühzeitige innerliche Therapie bremst vermutlich eine aufziehende Psoriasis arthritis ab. Trotz langer Behandlungszeiten schaffen es nur einige Biologika, dass lediglich bei der Hälfte der Betroffenen die Nägel völlig verheilt sind. Das größte Problem: Bei der Behandlung einer Schuppenflechte der Nägel müssen alle Beteiligten geduldig sein und dürfen nicht zu schnell aufgeben.
      Aktuelle Erhebungen gehen davon aus, dass 70 Prozent der Patienten mit Psoriasis arthritis eine Nagel-Beteiligung haben und 40 Prozent bis 50 Prozent der Haut-Psoriatiker. Eine Nagelpsoriasis ohne Hautbeteiligung ist möglich, aber eher selten. Am häufigsten kommen Tüpfelnägel und abgelöste Nagelplatten vor.
      Eine Nagelpsoriasis ist gut im Rheumascan (Xiralite) zu erkennen. Manchmal ist eine Biopsie des Nagelbettes zur eindeutigen Klärung der Diagnose notwendig.
      Welche Therapie angebracht ist, hängt davon ab, wie schwer der Nagel betroffen ist. Dafür sind inzwischen verschiedene Messmethoden entwickelt worden. International wird der NAPPA-Score (Nail Assessment in Psoriasis and Psoriatic Arthritis) verwendet. Man zählt die jeweiligen krankhaften Veränderungen auf den Nägeln und erfragt die körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen der Erkrankung. Die Gewichtung aller Faktoren bestimmt den Schweregrad einer Nagelpsoriasis. Der Wert kann auch dann hoch sein, wenn die Schädigungen am Nagel zwar nicht extrem stark, die Lebensqualität aber erheblich beeinträchtig ist.
      Probleme im Alltag
      Gelbliche, bröckelnde und verformte, abgehobene Nägel sehen für andere Menschen unästhetisch aus, ganz gleich, ob die Hände oder die Füße gemeint sind. Betroffene versuchen, vor allem ihre Fingernägel vor scheelen Blicken zu verbergen und meiden deshalb soziale Kontakte bis hin zur Partnersuche. Greifen (Fingernägel) und Laufen (Zehennägel) werden zur Qual. Ganz gewöhnliche Verrichtungen in Alltag, Beruf und Sport fallen schwer und verursachen Schmerzen. Patienten mit schweren Nagelschädigungen sind länger krankgeschrieben, leiden erheblich an ihrer Situation und neigen zu Angst-Erkrankungen oder Depressionen.
      Es war lange nicht bekannt, dass Nägel, Sehnenansatz am Knochen (Enthese) und Knochenhaut anatomisch miteinander verbunden sind. Darüber wurde erst geforscht, als auffiel, dass Nagelveränderungen bei Patienten mit Psoriasis Arthritis deutlich häufiger vorkommen als bei denen ohne. Der Nagel ist funktional gleichzeitig mit Haut und Knochen verbunden. Vereinfacht dargestellt, kommt erst die Sehnenentzündung, dann die Nagelpsoriasis und schließlich die Psoriasis arthritis. Die Gelenk-Schuppenflechte ist um so ausgeprägter, je schlimmer die Nägel betroffen sind. Aufgrund der Erfahrungen mit anderen Begleiterkrankungen geht man davon aus, dass sich eine Psoriasis Arthritis weniger heftig entwickelt, wenn die Nagelpsoriasis frühzeitig behandelt wird.
      Bisher war es selten möglich, eine Nagelpsoriasis völlig abzuheilen. Meist dauerte es monatelang, bis deutliche Verbesserungen sichtbar wurden. Mit Cremes, Salben, Tinkturen oder Lotionen dringt ein Wirkstoff nur schwer oder überhaupt nicht in den Nagel ein. Auch durch intensives Einmassieren wird der Nagel nicht durchlässiger. Mit einem harnstoffhaltigen Nagellack kann man den Nagel meist nur weicher machen, damit hinterher ein Wirkstoff besser eindringen kann. Die Wirkung wird deutlich verstärkt, wenn ein Mittel unter luftdicht verschlossener Folie (Okklusiv-Verband) z.B. über Nacht einziehen kann.
      Andere Erkrankungen der Nägel
      Nicht jeder dicke, verhornte, bröselige Fingernägel ist einer, der eine Nagelpsoriasis birgt. Manchmal fällt es dem Arzt schwer, die Diagnose Nagelpsoriasis zu stellen. Das Problem ist, dass Nagelveränderungen bei Pilzinfektionen, Ekzemen, inneren Krankheiten bis hin zu Tumoren gleich aussehen können. Eine Pilzinfektion ist die häufigste Nagelerkrankung, die allein oder aber mit der Schuppenflechte zusammen auftreten kann. Schwierig wird es für den Arzt, wenn jemand keine Haut-Erscheinungen hat, sondern nur Veränderungen an Hand- und Fußnägeln.
      Nagelveränderungen gibt es auch wegen Ekzemen, Mangelernährung, Pilzen, Allergien zum Beispiel gegen Nagellack oder gegen Medikamente. Sprich: Wer den Verdacht hat, er hätte eine Nagelpsoriasis, sollte den Doktor erst mal nach einem Pilztest fragen. Erst wenn der negativ ist, sollte man sich tiefergehend mit der Nagelbehandlung beschäftigen.
      Um die Verwirrung zu steigern: Nagelpilz und Nagelpsoriasis können auch gleichzeitig auftreten.
      Nagelpsoriasis behandeln
      In schweren Fällen mussten die Dermatologen schon immer innere Medikamente geben. Nicht jedes davon wirkt direkt auf die Nägel bzw. nicht auf alle Formen der Nagelpsoriasis. Am besten helfen starke Präparate, die aber auch schwere Neben- und Wechselwirkungen haben können.
      Heute ist es der Medizin möglich, selbst eine schwere Nagelpsoriasis erfolgreich zu behandeln. Es liegen Studien vor, die genau beschreiben, wie und bei welcher Form ein Medikament hilft. Der Arzt kann also gezielter therapieren. Es sind vor allem neue, hochwirksame Biologika, auf die eine Nagelpsoriasis reagiert. Die Angst vor schwerwiegenden Nebenwirkungen ist überwiegend unbegründet: In Deutschland liegen bei allen innerlich wirkenden Schuppenflechte-Medikamenten die schwerwiegenden Nebenwirkungen unter 1 Prozent. Nur bei den Infekten lagen die Biologika etwas höher als die übrigen Medikamente. Das ergab eine aktuelle Sicherheitsanalyse aus dem Patienten-Registers „PsoBest“. Wer seine Blutwerte regelmäßig kontrollieren lässt, kann diese Medikamente beruhigt nehmen.
      Äußerliche Behandlungen
      Bei schwach ausgeprägten Veränderungen der Nägel kann eine äußerliche Behandlung sinnvoll sein. Studien dazu sind häufig mit nur wenigen Patienten und nicht nach streng wissenschaftlichen Maßstäben durchgeführt worden.
      Harnstoff (Urea) ist zu 15 Prozent im speziell für die Nagelpsoriasis entwickelten Nagellack Onypso enthalten. Nach sechs Monaten waren bei fast allen Patienten 43 Prozent der Nageldefekte zurückgegangen. Außerdem gibt es die Salbe Onyster mit 40 Prozent Urea. Sie löst den Nagel ab. Dadurch kann dann das Nagelbett direkt behandelt werden. Schwefel-/Schachtelhalm ist im Sililevo-Nagellack enthalten, der erfolgreich an Patienten mit Psoriasis-Nägeln getestet wurde. Seine Grundlage ist Hydroxypropylchitosan, kurz HPCH. Die Wirkung kann durch Clobetasol 0,05 Prozent, einem stark wirksamen Kortison, verstärkt werden. Als Rezeptur bezahlt das die Krankenkasse, den Lack pur nicht. Kortison gilt auch bei mittelschwerer bis schwerer Nagelpsoriasis als äußerliches „Mittel erster Wahl“. Verwendet werden stark bis sehr stark wirksame Kortisone, oft in Kombination mit 3 Prozent Salicylsäure oder mit Calcipotriol (z.B. Daivobet). Dazu wird zum Beispiel täglich ein Tropfen einer Kortison-Tinktur auf die Nagelwurzel und/oder das Nagelbett aufgetragen. Die Behandlung kann bis zu acht Monate dauern. Der Nagelzustand verbessert sich deutlich, verschlechtert sich aber meist wieder, wenn die Therapie abgesetzt wird. Bei schweren Fällen wird Kortison in das Nagelbett eingespritzt – mit einer normalen Spritze oder Impfpistole bei lokaler Betäubung. Und ja, das ist so schmerzhaft wie es sich anhört. Calcipotriol (Vitamin D 3 Analogika) wird empfohlen als Kombination mit einem Kortison (siehe oben), entweder abwechselnd („Tandem-Therapie“) oder als Mixtur. Die Wirkung kann gesteigert werden, wenn erst Salbe aufgetragen und dann über Nacht ein abschließender Verband z.B. aus Folie aufgezogen wird Tacrolimus (Protopic) hat in einer Studie nach nur zwölf Wochen Nägel vollständig abgeheilt. Es darf nur „off-label“ verschrieben werden, weil es nicht für die Behandlung der Schuppenflechte zugelassen ist. Alte oder nicht praktikable äußerliche Therapien
      5-Fluorouracil (Efudix) ist ein Zellwachstums-Hemmer, der nicht mehr zur Behandlung der Nagelpsoriasis empfohlen wird. Dithranol (Cignolin) ist bei der Nagelpsoriasis unwirksam. UV-Bestrahlungen werden bei der Nagelpsoriasis immer seltener eingesetzt, weil sie sehr zeitaufwendig sind. Den UV-Punktstrahler („Blue Point“) muss man vier bis sechs Wochen lang, möglichst täglich, auf die Nagelplatte einwirken lassen. Man bestrahlt mit UVB + UVA. PUVA arbeitet nur mit UVA. Der Nagel wird vorher mit Psoralen lichtempfindlich gemacht. Nur für PUVA liegen mehrere Studien vor, in denen sich die Nägel um 50 Prozent verbesserten. In einer Studie wurden psoriatische Nägel erfolgreich mit dem Excimer-Laser behandelt. Interferenzstrom hat sich als Therapie für die Nagelpsoriasis nicht durchgesetzt, obgleich es erste erfolgversprechende Ergebnisse gab. Therapie mit Röntgenstrahlen "Verstümmelungsbehandlung" mit Entfernung der psoriatischen Nagelveränderungen und anschließender Weiterbehandlung. Es gab einen grausigen Bericht im Pso-Magazin von einem Patienten, der sich von beiden großen Zehen die Nägel entfernen ließ. Zweimal pfuschten die Ärzte, der dritte operierte schließlich richtig, entfernte auch alle Nagelzellen, kürzte einen Endknochen, zog Hornhaut von unten hoch und vernähte alles. Der Patient hat keine Schmerzen mehr, keine Gelenkschmerzen und keine Schuppen. Der Arzt gibt zu Bedenken: An den Fingern braucht man die Nägel zum Greifen. Sein Rat: abends, nach Duschen oder Baden, wenn die Haut unter den Nägeln ohnehin aufgeweicht ist, Schuppen mit einem selbst zurechtgefeilten Haken entfernen; mit Spritze mit abgesägter Kanüle Eucerin dazwischen auftragen. Nagelpsoriasis würde diese schönen Finger- und Fußnägel nicht so schön aussehen lassen Innerliche Behandlung
      Bei schweren Nagelveränderungen ist häufig eine innerliche Therapie nötig – egal, wie stark die Haut von einer Schuppenflechte befallen ist. So werden auch deutliche Einschränkungen der Lebensqualität vermieden. Eine Psoriasis arthritis kann auf diese Weise ebenfalls "mitbehandelt" werden.
      Methotrexat (MTX) gilt als innerliches „Mittel der ersten Wahl“. Solide Studien zeigen, dass sich die Nägel nach 6 bis 12 Monaten um etwa 40 Prozent verbessern können. Kortison, in den Nagel gespritzt, galt lange als wirksamstes Mittel, v.a. bei Tüpfel und Nagelwurzel-Befall. In verschiedenen Studien wurde Triamcinolon-Acetonid injiziert, aber unterschiedlich häufig und lange. Nach 9 bis 12 Monaten besserten sich die Nägel. Die Injektion ist unangenehm, es muss örtlich betäubt werden und es besteht die Gefahr von Gewebsschwund bis hin zum Einriss der Sehne. Mit Kortison wird kaum noch behandelt, seitdem es wirksamere Medikamente gibt. Ciclosporin verbessert die Nagelpsoriasis erfahrungsgemäß, ohne dass es bisher Studienergebnisse gibt. Meistens wird es zusätzlich zu einer äußerlichen Behandlung verschrieben. Es können Wechsel- und schwere Nebenwirkungen auftreten. Deshalb wird es zurückhaltend verschrieben. Fumarsäureester (Fumaderm und Skilarence) ist bisher nur in einer sehr kleinen Studie darauf untersucht worden, wie es auf eine starke Nagelpsoriasis wirkt. Nach 12 Monaten verbesserten sich die Nägel um 50 Prozent. Eine weitere Verbesserung war nur noch schwer zu erreichen. Viele Ärzte setzen es zusätzlich zu einer äußerlichen Therapie ein. Acitretin (Neotigason, Acicutan) ist wissenschaftlich kaum inbezug auf Nagelpsoriasis untersucht worden. In einer Studie ergab sich nach 6 Monaten bei 41 Prozent der Patienten eine mittlere Besserung. Bei 25 Prozent heilten sie vollständig oder nahezu vollständig ab. Wird gerne mit PUVA kombiniert. Es können schwere Nebenwirkungen auftreten. Deshalb wird es zurückhaltend verschrieben. Biologika sind am besten darauf untersucht worden, wie erfolgreich sie auf die Nagelpsoriasis wirken. Sie werden grundsätzlich erst dann verschrieben, wenn andere Therapien nicht anschlagen. Infliximab (Remicade) spricht am schnellsten und wirkungsvollsten auf die Nagelpsoriasis an. Schon nach sechs Wochen sind deutliche Nagelverbesserungen sichtbar, nach 22 Wochen fast 90-prozentige. Innerhalb eines Jahres waren bei 50 Prozent der Patienten die Nägel vollständig oder nahezu vollständig abgeheilt. Bei Etanercept (Enbrel) waren das 30 Prozent. Die anderen Biologika sind ebenfalls etwas wirkungsvoller als konventionelle innerliche Medikamente. Neue Biologika werden oft in eigenen Studien speziell bei Nagelpsoriasis getestet. Darüber hier bald mehr. Tipps für Betroffene
      Pflegen: Nägel kurz halten, vorsichtig schneiden und möglichst feilen; in schweren Fällen medizinische Fußpflege beim Podologen. Ausgiebig und täglich in lauwarmen Salzwasser (z.B. Stassfurter Badesalz, Totes Meer Salz) einweichen. Danach vor allem die Haut an der Nagelwurzel und den Seitenrändern ausreichend rückfetten – praktischerweise mit einer Lotion. Waschen: Unter den Nägeln mit einem Papiertaschentuch abtrocknen, um Feuchtigkeit aufzunehmen. Dann rückfetten (s.o). Schützen: Beim Umgang mit Nässe und aggressiven Materialien in Beruf und Haushalt (Abwasch, Putzen) Handschuhe tragen. Vermeiden: Nägel vor Reibung, Druck oder Quetschung bewahren, Nagelhäutchen nicht abreißen, keinen acetonhaltigen Nagellackentferner benutzen, Nägel nicht als Werkzeug einsetzen. Erleichtern: Unter Arbeitshandschuhen dünne baumwollene tragen. Schuhe, die nicht auf befallene Zehen-Nägel drücken. Leichtes, weites Schuhwerk, das nicht drückt, tragen. Verschönern: Verdickungen und von Querrillen von erfahrenen Kosmetikerinnen (Podologen) abfeilen oder abfräsen lassen. Geglättete Oberfläche mit medizinischem Lack (z.B. Sililevo oder Onypso) stabilisieren. Entstellte oder zerfallende Nägel mit künstlichen Fingernägeln überdecken. Welche Erfahrungen hast du mit der Behandlung der Psoriasis an den Nägeln? Oder möchtest du erfahren, wie es anderen Betroffenen damit geht? Unsere Community ist dafür der richtige Ort.
      Gekürzte Fassung eines Artikels, der erstmals in der Zeitschrift PSOaktuell, Ausgabe 2/2013, erschienen ist.
      Tipps zum Weiterlesen
      Bei Nagel-Psoriasis häufig auch Pilz dabei – Behandlungserfolg fraglich
      (gesundheit.com, 1. Dezember 2014)
      In einem Tagungsbericht geht es um Nagelpilz und Nagelpsoriasis – angeblich wäre in 20 Prozent der Fälle beides gleichzeitig zu finden. Die sonst bei Nagelpilz gern eingesetzte innerliche Therapie mit einem Anti-Pilz-Mittel sei aber nicht so oft von Erfolg gekrönt – nämlich nur in 30 Prozent der Fälle. Und die Nagelpsoriasis würde davon auch nicht unbedingt besser. [lesen]
      Unter künstlichen Nägeln können Probleme heranwachsen
      (20 Minuten Online, 20.03.2013)
      Künstliche Fingernägel sind nicht ungefährlich. Dermatologen beobachten immer mehr Komplikationen - beispielsweise Infektionen unter dem Nagel oder Kontaktallergien. [lesen]
      Starke Nagel-Psoriasis macht anfälliger für Pilzinfektion
      (hautstadt.de, 19.04.2012; nicht mehr im Netz verfügbar)
      Bei einer Studie mit Menschen mit Nagel-Psoriasis zeigte sich bei 62 Prozent der Teilnehmer eine Pilzbesiedlung der Nägel. Allerdings ist es wie fast immer: Es gibt auch eine Studie, die etwas anderes sagt, zumindest, wenn man sich die Arten der Pilze ansieht. Das steht am Ende des Artikels.
      Welche Krankheiten Fingernägel verraten
      (Apotheken-Umschau, 14.04.2010)
      Veränderungen an den Fingernägeln können alles bedeuten – manchmal auch eine Psoriasis. Die Apotheken Umschau erklärt die Möglichkeiten in Wort und Bild. [lesen]
      Nagelpsoriasis – was wann wie helfen kann
      (Psoriasis Forum Berlin e.V., 2013)
      PDF-Datei eines Artikels mit ausführlichen Informationen [lesen]
      Nagelprothetik bei Psoriasis
      ("Flotte Feile")
      Jessica Dlling vom Nagelstudio "Flotte Feile" zeigt das Ergebnis ihrer Arbeit bei einem Fall von Nagel-Psoriasis. [ansehen]
      Bilder
      Hier siehst du, wie eine Schuppenflechte am Nagel oder an mehreren Nägeln aussehen kann. Es sind keine schönen Bilder, deshalb zeigen wir sie so klein – du kannst sie aber großklicken.
       
    • sweety03
      By sweety03
      Hallo zusammen,
      ich bin gestern von meiner Reha aus der Nordseeklinik wieder gekommen.
      Und ich sag nie wieder.
      Mein Zimmer:
      Da war alles in Ordnung, etwas sehr dunkel aber okay für 3 Wochen.
      Wenn man sich mit dem Reinigungspersonal verstanden hat,
      gab es auch jeden Tag neue Handtücher und einmal die Woche würde bei mir die Bettwäsche gewechsel
      (kam immer darauf an wie sie ausgeschaut hat wegen kratzen).
      Das Angebot:
      Das Angebot was man sich auf den Therapieplan schreiben lassen konnte, war in Ordnung...
      Bei mir war das Sandbett,Fango,Teilkörpermassage,Krankengym,Wassergym,Rückenschule usw.
      Mein Therapieplan war meistens voll aber nach der ersten Woche hat man sich daran gewöhnt.
      Die Bestrahlung:
      Naja man hat den Personal, die für die Bestrahlung zuständig waren (das waren eigentlich alle auch die die Krankengym usw. machen) ständig gesagt das sehr viele Röhren kaputt sind im Bestrahlungsgerät. Als Antwort wurde einem gesagt: ja das ist weil die Patienten immer die Türen so zuschlagen und die Röhren dadurch kaputt gehen.
      Es muss da erst jemand von München kommen und muss die austauscht.
      Nach einer Woche war dann warscheinlich eine da, die sich dann dem Problem angenommen hat und hat Bescheid gegeben das die Röhren erneuert werden.
      Was am nächsten Tag auch gemacht worden sein sollte vom Hausmeister, war aber nicht der Fall
      Naja nach 1,5 Wochen waren dann von den 6 kaputten Röhren nur noch 3 defekt.
      Die Ärzte:
      Dazu kann ich nur sagen ohne Worte.
      Man durfte Sie unterwegs nicht mal etwas fragen, da wurde man einfach stehengelassen.
      Dann musste ich mir beim Abschlussgespräch anhören, ich solle meinem Job wechseln damit ich die Bestrahlung fortsetzen kann oder nach Spanien auswandern. Da muss man halt Prioritäten setzen. Super Aussagen.
      Einmal in der Woche war Wiedervorstellung, wo dann immer gesagt wurde ohhh da hat sich doch viel getan, wobei sich nichts getan hatte.
      Nachdem ich das Cignolin nicht sogut vertragen hab, wurde mir noch gesagt dann soll ich Tabletten nehmen, ist doch nicht schlimm wenn ich paar Tage etwas benebelt rumlaufe, da ich ja nicht Arbeiten müsse hier.
      Chefarztvisite dauerte ganze 2 Minuten dann war ich wieder raus...
      Blutabnahme würde garnicht gemacht. Und immer wieder der Satz na da müssen Sie schon Gedult haben und wenn wir in den Entlassungsbericht schreiben das es keine Verbesserung gegeben hat dann bekommen Sie nie wieder eine Reha bezahlt. *da schluckt man erstmal*
      Meine Haut:
      Schaut genauso aus wie vor der Reha, nur mein Kopf hat sich gebessert.
      Die Schwester:
      Soweit alle ganz nett und hilfsbereit.
      Dagegen kann man wirklich nichts sagen.
      Das Personal an der Reception:
      Naja es gab nette und auch weniger nette.
      Eine war immer irgendwie genervt. Das hab ich schon vor meiner Reha gemerkt als ich in der Klinik angerufen hab. Und so war Sie immer.
      Aber naja man ist dann eben nichts mehr fragen gegangen
      Freizeitangebote:
      Wir waren viel laufen auf der Insel. Leider ist die Insel dort wirklich sehr teuer.
      Abends sind wir meinstens in ruhigere Cafe`s oder Pub`s gegangen, in den einschlägigen Kneipen hatten wir eh keine Chance, da jetzt die Zeit der Kegelclub`s auf der Insel war.
      Waren auch öfters mal Bowlen, war vom Preis her okay
      da wir pro Spieler 5 euro zahlen mussten sogenannter Klinik-Rabatt.
      Trotzdem würde ich in diese Klinik nicht mehr fahren da es für meine Haut nichts gebracht hat.
      Es hat auch reingeregnet aber da hat sich 3 Wochen lang niemand so richtig drum gekümmert die Wand ist immer noch nass gewesen als ich gefahren bin.
      Was mir auch noch so bisschen gefehlt hat, war eine Cafeteria wo man sich mal gemütlich hinsetzen hätte können zwischen den Anwedungen.
      Aber die Insel ist sehr schön, hatte auch vom Wetter her noch Glück.
      Meine Ärztin war heute früh doch etwas entsetzt,
      da Sie selbst schon in so einer Klinik viele Jahre gearbeitet hat.
      Das war mal ein etwas längerer Bericht
      LG Sandra

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