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Für den Arztbesuch Urlaub nehmen...


Jeny

Zum Arzt in der Arbeitszeit  

  1. 1. Gehst du während der Arbeitszeit wegen deiner Psoriasis zum Arzt?

    • Ja
      2
    • Ich nehme dafür frei.
      0
    • Nein, das muss ich in der Freizeit machen.
      0


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Guten Abend alle zusammen 🙂

Ich wollt mal fragen wie ihr das so handhabt mit dem Arbeiten und den Arztterminen?

Bei uns im Geschäft ist es so das ich die Termine nur auf die Freizeit legen kann; dass heisst mir wird die Zeit abgezogen in der ich zb. beim Blut abnehmen bin, oder ich muss mir halt nen Tag Urlaub nehmen wenn´s länger dauert!

Ich hatte auch schonmal ein Attest vom Hautarzt mitgebracht; da ich mir keinen Urlaub für den Tag nehmen konnte und blöderweise auch noch Frühschicht hatte!

Das Attest für die Stunde die ich weg war wurde leider nicht akzeptiert... da ich die Termine ja nicht auf die Arbeitszeiten legen soll... Toll, wenn man dringend nochmal ein Blutbild machen soll... was hätt ich den tun sollen!?!

Zudem ist es jetzt halt so das ich immer in die Dermatologie nach Ulm gehe zum Blut nehmen und wegen meinen Rezepten für´s Enbrel (meinem Hautarzt wars zu teuer...), ja, und nach Ulm sinds gute 50km... das heisst das ich mit "nur" Blut nehmen ca. 2 Stunden unterwegs bin!

Meistens will sich der Arzt dann ja aber noch die Haut angucken und die Wartezeiten sind dort manchmal echt übel lang...

Ich leg die Termine schon immer nach möglichkeit auf meine Spätschicht, d. h. das ich erst um 11Uhr anfangen muss zu arbeiten... komme trotzdem immer zu spät und mir wird dann die Zeit abgezogen!

Diese Woche war ich wieder mal (gute 3 Stunden warten müssen...erst um dreiviertel 12 ins Geschäft gekommen) ja, und heute hat die Ärztin angerufen das mein Blut nicht stimmt und im Urin Eiweiss ist, was auch immer das heissen mag! Naja, ich muss jetzt nächste Woche nochmal hin zum Blut nehmen, da hab ich aber frühschicht! D.h. ich muss mir nen Tag Urlaub nehmen um nicht an den Minusstunden zu ersticken!

Gibts da nicht ne Sonderregelung oder ne Art Krankmeldung die ich mir von der Uni Klinik austellen lassen kann?

Immerhin ist es ja doch ne heikle Angelegenheit mit dene Biologics, und die überprüfung und untersuchung ist ja schon wichtig!!!

Wie regelt ihr das?

Nehmt ihr euch immer Urlaub?

Will meinen ganzen Urlaub eigentlich nicht für Blutabnehmen und Arztbesuche verplempern....

LG

JEnny

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Guest Burli

Hallo Jenny,

erstmal wünsch ich dir alles gute, das die Blutwerte passen und auch sonst ;)

Ich muss schon sagen, das das seltsame Sitten sind, na ja vielleicht ist es ja in Deutschland auch anders als in Österreich oder aber es könnte auch daran liegen, daß ich im Sozialbereich tätig bin.

Ich habe da überhaupt keine Probleme damit, wenn ich zum Arzt muss, bring ich einfach eine Bestätigung und gut ist. Wenn ich ins Krankenhaus nach Salzburg fahre und länger brauche, gilt dasselbe. Natürlich, wenn es mir möglich ist, versuche ich auch den Termin ausserhalb der Arbeitszeit zu legen, ist aber eher selten zu bewerkstelligen.

Ich hoffe, das es für dich eine bessere Lösung gibt als deswegen Urlaub zu nehmen. So kann es ja doch nicht sein.

Schönes Wochenende noch

Burli

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Guest artep

Hallo Jeny,

auch bei uns ist es so, dass die Zeit für Arztbesuche vom Zeitguthaben abgezogen wird.

Auch ich wünsche dir gute Besserung.

LG

artep

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Hallo Jeny,

ich muß auch alle vier zum Blutabnehmen. Da ich auf dem Bau bin und nicht immer in der Nähe des Arztes arbeite muß ich mir auch immer einen Tag Urlaub nehmen oder auch unbezahlt. Wenn ich aber in der Nähe arbeite bring ich eine Bescheinigung vom Arzt mit und bekomme die Stunden bezahlt. Soweit ich es weiß "muß" der Arbeitgeber Arztbesuche bis zu zwei Stunden im Monat bezahlen, und wenn man spezielle Fachärzte aufsucht die mehr als 70 km vom Wohnort entfernt sind muß er einen ganzen Tag vergüten. Wie gesagt, hundertprozentig weiß ich es nicht, aber ich hatte noch nie Probleme damit das mein Chef mir die Stunden dafür bezahlt. Vielleicht liegt es auch einfach an der Einstellung des Arbeitgebers ob er sowas bezahlt oder von einem verlangt das die Stunden nachgeholt werden. Letztendlich kann Dir Deine Krankenkasse darüber Auskunft geben wie sowas zu händeln ist.

Ich wünsche Dir ein Sonniges We und das mit Deinen Werten alles wieder in Lot kommt.

Lg

benno

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Hi Jenny,

wenn ich einen Arzttermin bekomme, melde ich mich für den Tag immer krank. Da ich 3 Tage zu hause bleiben kann ohne Arztbesuch, kann mein Chef nichts dagegen machen. Es ist zwar nicht die Ideallösung, aber schaue doch mal in euren Tarifvertrag nach ob es diese Möglichkeit bei Dir auch gibt.

Gruß Peter

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leider ist das immer wieder ein strittiges thema.

gerade bei fachärzte wie rheumatologen ist man froh wenn man überhaupt einen möglichst schnellen termin bekommt und schaut dann nicht auf die uhrzeit.meine stationsschwester wollte mir die zeit auch als minus anrechnen aber nach rücksprache mit meiner personalsachbearbeiterin und einem attest des arztes wurde mir das als normale arbeitszeit gerechnet.

ansonsten lege ich alle meine termin ausserhalb der arbeitszeit da ich nur von 8-12 uhr arbeite.

hier mal ein auszug wo eigentlich alle fragen gut beantwortet sind

http://www.verdi-bub.de/p_tipps/archiv/arztbesuch_waehrend_der_arbeitszeit/

Edited by happyman
Entfernung des einkopierten Textes aufgrund Urheberrechtsverletzung. Text durch Link zum Text ersetzt.
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Soweit ich es weiß "muß" der Arbeitgeber Arztbesuche bis zu zwei Stunden im Monat bezahlen

Mahlzeit benno,

so kenne ich es auch.

Die Frage, ob Jenny überhaupt bereit ist ihr Recht durchzusetzen, sollte sie erst mal für sich klären?

Wenn ja, hilft ihr ein Fachanwalt für Arbeitsrecht, oder wenn Mitglied in einer Gewerkschaft, deren "Rechtsverdreher" Abteilung.

@ Peter

Nicht viele Arbeitnehmer haben heute noch einen Vorgesetzten, der auf seinen Augen und Ohren sitzt. Zur Not mit ner Abfindung, aber man wird jeden los.

Gruß

Siegfried

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hallo, Jeny -

als ich noch im Arbeitsleben stand, war es so, dass ich die wichtigen Blutuntersuchungstermine mit meiner Kollegin abgesprochen habe -

unsere Abteilung musste ab 7.00h erreichbar sein.

Hat immer geklappt - und weil meine Kollegen früher da war, habe ich eben länger gearbeitet - es gab nie Probleme. Unserem Abteilungsleiter war es egal, Hauptsache war, dass alles funktionierte :cool:

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Hi Jenny,

wenn ich einen Arzttermin bekomme, melde ich mich für den Tag immer krank. Da ich 3 Tage zu hause bleiben kann ohne Arztbesuch, kann mein Chef nichts dagegen machen. Es ist zwar nicht die Ideallösung, aber schaue doch mal in euren Tarifvertrag nach ob es diese Möglichkeit bei Dir auch gibt.

Gruß Peter

Richtig!

NIE UND NIMMER nehme ich ERHOLUNGSURLAUB für die Wahrnehmung eines Arztermins!

Entweder nutze ich dafür die 3 KZH-Tage, oder ich lasse mir vom Arzt für den Tag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

Als Schichtarbeiter hat man kaum eine andere Wahl.

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Sternschnuppe01

Ich versuche meine Termine immer auf meine Freizeit zu legen. Sollte das nicht möglich sein, muss ich auch meine Stunden raus rücken.

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Es ist immer schwierig, alle Termin unter einen Hut nach der Arbeitszeit zu legen. Die Rheumatologin macht die Blutentnahme zum Termin am Nachmittag. Der Laborkurier kommt eh erst zu ihrem Feierabend. Es gibt aber auch Werte, die Morgens abgenommen werden. Um Trabbel zu vermeiden, nehm ich Überstunden.

Fachärzte, die ab 14.00 nur noch Privatpat. behandeln, gibts leider auch. Auch dafür nehm ich Überstunden. Trotzdem ist es immer schwierig, zu begründen, daß die Termine nicht anders gelegt werden können. Denn ausfallen tu ich ja trotzdem.

Im Sept. habe ich beim Hautarzt den Allergietest, eine Woche lang, davon 2 mal am Vorm. Die Hautärztin hat mir angeboten, sollte es Ärger geben, weil ich den Arb.platz verlassen muß, schreibt sie mich krank. Ich werde also Argumente haben - Zettel vom Doktor für ne Woche, , oder akzeptieren, daß ich in einer Std. wieder ran bin.

Wenn es bei dir derart schwierig ist, würde ich mich für den Tag auch krank schreiben lassen. Nach dem Arztbesuch ist der Arb. Tag sowieso schon fast vorbei.

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Danke für eure vielen Antworten...

Ist also immer verschieden von Arbeitgeber zu Arbeitgeber...!

Ich werd jetzt am Montag mal mit meinem Personalchef sprechen, und evt. auch mal bei der Krankenkasse anfragen!

Bei uns ist es nämlich so (idiotischerweise) das ich gleich nach dem 1. Krankheitstag ne Krankmeldung bringen muss... da überlegt man es sich zweimal ob man zuhause bleibt, oder trotz Bauchweh und Übelkeit halt dann doch arbeiten geht! Weil auf 2 Stunden beim Arzt hocken; nur weil es einem mal nich ganz so toll geht, hab ich oft keinen Bock!

Dann geh ich halt trotz alledem arbeiten; meistens wird´s ja dann im laufe des Tages besser!

Das mit den "die ersten 3 Tage ohne Krankmeldung" ist schon ne tolle Sache, da könnt ich meine Arzttermine super machen, funzt aber bei uns halt nich!

Hatte mir ja schonmal ein Attest geben lassen für die Stunde die ich beim Blutnehmen war; aber blöd wie mein Geschäft ist haben die es ja nich gelten lassen!

Würd ja nix sagen wenn das irgendwie ein Einzelfall gewesen wäre mit dem Blutnehmen; aber ich bin ja chronisch krank und muss ja regelmässig gehen!!!

Schon unfair; da ist man mit der Krankheit doch eigentlich schon gestraft genug; und dann noch den "Erholungs-Urlaub" dafür ausgeben kotzt mich echt an!

Werd das jetzt mal im Geschäft klären... ich hoffe wir können uns irgendwie einigen!

Jetzt hör ich aber auf mich zu ärgern und schnapp mir ein Buch um auf dem Balkon das super Wetter zu geniessen!

Ich wünsch euch einen schönen Sonntag und ein hoffentlich erfolgreiches Fussballgucken :-)

Lg

Jenny

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Bei mir ist das ziemlich offen. Zwar sind wir alle gehalten unsere Arzttermine außerhalb der Arbeitszeit zu nehmen, aber, wenn es nicht anders geht, ist das kein Problem. Zu dem Thema gibt es eine Betriebsvereinbarung. Bei mir als Teilzeitarbeiter wird noch mehr gewünscht, dass ich meine Termine nicht in der Arbeitszeit habe, aber es gibt kein Problem, wenn es nicht anders geht.

Ich würde also beim Betriebsrat mal nachfragen, ob es zu diesem Thema eine Betriebsvereinbarung gibt. Wer Gewerkschaftsmitglied ist, kann natürlich sich auch dort beraten lassen bzw. zu einem Anwalt gehen, mit dem die Gewerkschaft kooperiert. Grundsätzlich muss es aber eine Möglichkeit geben Arzttermine wahrzunehmen. Beim Hausarzt ist das meist einfach, aber bei Fachärzten bleibt einem oft gar keine andere Möglichkeit. Ich habe z. B. auch am 01.07. einen Termin zur Kernspintomographie. Da kann man nicht viel verhandeln. Wenn es nicht passt, bekommt dann einen Termin, der zeitlich noch weit weg ist.

Der Arbeitgeber hat gesetzlich gesehen eine Fürsorgepflicht und muss daher einem Arbeitnehmer nicht jeden aber jeden notwendigen Arzttermin ermöglichen. (Meine Arzttermine sind immer notwendig!)

Grüße von Kuno

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ich habe gleitende arbeitszeit, also leg ich meine arztbesuche so, dass sie nicht in meine arbeitszeit fallen.. bzw. verschiebe zeitlich meine arbeitszeit.

wenn ich allerdings einen längeren termin hab, dann nehm ich auch urlaub dafür bzw. lege ihn gleich in meine urlaubszeit.

ganz selten, ist auch schon mal vorgekommen wurde ich auch für den tag krank geschrieben.

aber wie gesagt, meistens gehts auf die eigene kappe. ;)

eine juck/schmerzfreie zeit wünscht

kitty

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Bei uns ist es nämlich so (idiotischerweise) das ich gleich nach dem 1. Krankheitstag ne Krankmeldung bringen muss... da überlegt man es sich zweimal ob man zuhause bleibt, oder trotz Bauchweh und Übelkeit halt dann doch arbeiten geht!

Krankmeldung bringen ab dem ersten Krankheitstag kann der Arbeitgeber verlangen.

Aber, wenn du arbeiten gehst obwohl du krank bist, wem tust du damit einen Gefallen?

Dir, wenn du die Krankheit verschleppst ud nachher richtig krank im Bett lliegst?

DeinenArbeitskollegen, die du eventuell ansteckst?

Das mit den "die ersten 3 Tage ohne Krankmeldung" ist schon ne tolle Sache, da könnt ich meine Arzttermine super machen, funzt aber bei uns halt nich!

Wieso funzt das bei euch nicht??

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Hallo,

in unserem Groß - Betrieb wird auch ab dem 1. Krankheitstag eine ärztl. Krankmeldung verlangt. Betriebsrat gibts keinen.

Außerdem ist es den meisten Arbeitgebern egal ob man durch "Verschleppung

der Krankheit" später evtl. mehrere Fehltage hat.

Nur das hier und jetzt ist wichtig.

Und das jetzt ist halt:

Anwesend sein !

Bei uns ist es generell unerwünscht während der Arbeitszeit Arzttermine wahrzunehmen. Und wenn, dann heisst es nacharbeiten.

Dadurch das jeder einen Tag Frei hat unter der Woche (für Samstagsarbeit)

sind die Vorgesetzten der Meinung man hat da am freien Tag genug Zeit zum Arzt zu gehen.

Die Arbeitswelt wird rauer !

Auf meinen Arbeitsplatz warten drei andere und die arbeiten auch noch für die Hälfte.

Ist so.

Gruß

Altlöwe

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Ich arbeite im Kindergarten und wir müssen für Arztbesuche auch Überstunden ( wenn wir sie denn haben) oder Urlaub nehmen.

Für die Leute die Ganztags arbeiten ist das oft schwierig.

Ich habe eine 20 Std. Woche. daher für mich einfacher.

Und ab dem ersten Krankheitstag eine Krankmeldung bringen.

Gruß

Margitta

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Ist bei uns ebenso.

Arzt ist Freizeit.

Dreimal die Woche Bestrahlungen sind Fehlstunden.

Einen Tag Uniklinik ist unbezahlt bzw Freizeit.

Schei... Da geht er hin der ERHOLUNGSURLAUB

Gruß aus der sonnigen Pfalz, Alex ;):)

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Hm - ich bin bisher gar nicht auf die Idee gekommen, nicht in meiner Freizeit zum Arzt zu gehen. Sei es zum Bestrahlen, oder auch ins Labor, zur Untersuchung etc.

Vielleicht findet sich ja ein Hausarzt vor Ort, der das Blut abnimmt. Die weitere Behandlung kann dann wieder über den Facharzt gehen.?.

So habe ich es jedenfalls mal vor einigen Jahren gemacht, als die Rheumatologin gute 70 Kilometer entfernt war.

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Hallo,

in unserem Groß - Betrieb wird auch ab dem 1. Krankheitstag eine ärztl. Krankmeldung verlangt. Betriebsrat gibts keinen.

Großbetrrieb und kein BR??

Da sollte man sich aber als Mitarbeiterschaft einig sein und dafür sorgen, dass man im Betrieb einen BR hat.

Schließlich verzichtet ihr auf euer Mitbestimmungsrecht.

Klar wird die Arbeitswelt rauer.

Aber es kann mir als Chef eines Betriebes doch nicht egal sein, ob die Mitarbeiter krank zur Arbeit kommen!

Schließlich ist da die Gefahr, dass der Kranke MA andere ansteckt!

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Also ich würde auch zuerst das Gespräch suchen, nicht jeder Vorgesetzte kann ja ahnen was man hat.Vorher würde ich im Tarifvertrag nachsehen oder mit dem Betriebsrat reden. Evtl. möchte man ja auch nicht das jeder weiß was man hat, aber bei chronischen Krankheiten ist der Schritt nach vorne einfach besser.

Ansonsten würde ich bei einem Arzt in der Nähe, in Zusamenarbeit mit der Uni, dass Blut abnehmen lassen. Das machen viele die ich kenne bei bestimmten Therapien. Oder ich würde mir für den Tag auch eine Au geben lassen. Ich hatte auch Schichtdienst und habe dann meine Termine in die Freizeit legen können. Wenn nicht habe ich meinen Dienst getauscht. Ich war auch immer bereit das für Kollegen zu machen, da war das kein Problem. Jetzt habe ich bei Teilzeit immer mal wieder mehrere Tage hintereinander frei, da geht das mit den Arztterminen gut. Zzt. bin ich fast jeden freien Tag beim Arzt, komme mir schon richtig krank vor. Naja das wird auch wieder besser wenn der Schub vorbei ist und alle Teste wg. der Allergien beendet sind.

Lg. Anjalara

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Aber es kann mir als Chef eines Betriebes doch nicht egal sein, ob die Mitarbeiter krank zur Arbeit kommen!

Schließlich ist da die Gefahr, dass der Kranke MA andere ansteckt!

Hm...ist aber den meisten egal.

Ich kenn niemanden,bei dem es anders wäre.

Und das mit den 3 Tagen ohne Krankmeldung,das ist auch bei fast allen nicht mehr möglich.Das haben die meisten Firmen abgeschafft.Heut läuft doch fast überall alles nur noch zugunsten des Chefs...ist traurig,aber ist so...

Wer denkt denn heut noch an das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter?..

Gut.....gibt vielleicht welche,aber bestimmt nicht viele..

Und wenn man so einen Chef hat,dann find ich das super..;)

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Zudem ist es jetzt halt so das ich immer in die Dermatologie nach Ulm gehe zum Blut nehmen und wegen meinen Rezepten für´s Enbrel (meinem Hautarzt wars zu teuer...), ja, und nach Ulm sinds gute 50km... das heisst das ich mit "nur" Blut nehmen ca. 2 Stunden unterwegs bin!

Meistens will sich der Arzt dann ja aber noch die Haut angucken und die Wartezeiten sind dort manchmal echt übel lang...

Als ich noch MTX nahm,und beim Rheumatologen in Behandlung war,da musste ich da nicht unbedingt immer hin.Zur Blutabnahme ging ich zu meinem Hausarzt,und neues Rezept für MTX bekam ich dort auch.Die Ärzte hatten Kontakt miteinander.

geht das bei dir nicht?...zum ansehen könntest du ja in die Uni-Klinik fahren,wenn du frei hast.Und Blut abnehmen könnte dann auch dein Hautarzt ,da der ja bestimmt näher ist.Ergebnisse können die Ärzte ja austauschen.Oder du nimmst die mit,wenn du in die Klinik fährst.Eigentlich alles machbar,um einem das zu erleichtern.Einfach mal nachfragen,klappt auch oft....;)

liebe Grüße

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Als Sozialkunde-Lehrer an einer Berufsschule werde ich immer wieder gefragt, zu welchen Angelegenheiten der Arbeitgeber bezahlt freistellen muss. Dazu gehören auch Arztbesuche, wenn sie nicht außerhalb der Arbeitszeit möglich sind. Das ist oft bei Blutentnahmen der Fall, bei denen das Labor zu anderen Zeiten geöffnet ist, als die Praxis. Man kann sich ruhig vom Hautarzt bestätigen lassen, dass der Termin zu keiner anderen Zeit möglich ist.

Die bezahlte Freistellung ist gesetzlich im BGB geregelt, darf aber im einzelnen Arbeitsvertrag ausgeschlossen werden. Für meine Schülerinnen habe ich die Rechtslage zusammengestellt. Selbst, wenn sie sich nicht immer trauen, auf ihr gutes Recht zu pochen, sollen sie wenigstens wissen, was ihnen zusteht (und der Arbeitgeber ihnen widerrechtlich vorenthält).

Rolf

Bezahlte Freistellung.pdf

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    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
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      By Redaktion
      Wie lange muss man auf einen Termin beim Hautarzt warten? Welche Erkrankung bekommt den Vorzug vor einer anderen? Der Berufsstand der Hautärzte wollte das selbst einmal wissen. Professor Matthias Augustin vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf schickte an Kollegen in 2644 Arztpraxen einen Fragebogen 'raus. Zurück kamen 710 Antworten, einige doppelt – und so konnte Augustin 681 Fragebögen auswerten. Seine Ergebnisse, veröffentlicht im Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (August 2015):
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      Regional sind die Wartezeiten recht unterschiedlich verteilt, zum Beispiel:
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      Und wie geht es da den Menschen mit Psoriasis? In Bayern wartet ein Schuppenflechte-Patient durchschnittlich 3,2 Wochen auf einen Termin – in Sachsen-Anhalt dagegen 7 Wochen.
      Der etwas mühsam zu entziffernden Grafik im Artikel von Professor Augustin und Kollegen waren ungefähr folgende durchschnittlichen Wartezeiten für Psoriatiker zu entnehmen:

      Und die schnöde Wirklichkeit? Im Kurznachrichten-Netzwerk Twitter schrieb eine Nutzerin beispielsweise:
      Macht eine Wartezeit von, grob gerechnet, 25 Wochen.
      Oder:
      http://twitter.com/zeniscalm/status/661542309486592004 http://twitter.com/Guarkernmehl/status/641271486943227904 https://twitter.com/Poetisiert__/status/842274904661721088 Tja, und sowas kommt dann davon:
      Ist der Termin endlich ran, ist die Zeit im Wartezimmer nicht immer kurz. Aber auch dafür gibt's Ideen von Patienten:
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Seit 1. September 2015 können einige Patienten ihren Hautarzt vom Computer zuhause aus besuchen. Die Techniker Krankenkasse und erste Hautärzte erproben die Video-Sprechstunde. Der Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD), die Lübecker Firma Patientus und die Krankenkasse haben sich dafür zusammengesetzt und alle Voraussetzungen geschaffen.
      Doch auch der Patient muss mindestens eine Voraussetzung dafür erfüllen: Er muss schon einmal bei dem Hautarzt persönlich gewesen sein, mit dem er dann über den Computer redet – und bei der TK versichert sein. Dann aber kann aus der Ferne geschaut werden, ob zum Beispiel eine Schwellung der Haut zurückgegangen ist oder ob eine OP-Wunde gut heilt. Auch eine Patientenschulung auf diesem Wege ist denkbar.
      Alternative zur normalen Sprechstunde
      Der Vorteil ist klar: Patienten ersparen sich Wege und Wartezeiten, Ärzte volle Wartezimmer. "Das neue Angebot bietet für Wiederholungstermine eine Alternative zur normalen Sprechstunde", sagt Klaus Rupp von der TK. Für die Ärzte wäre das ein Einstieg in eine neue Form bezahlter Arbeit.
      "Wenn der Patient einmal in meiner Praxis war, reichen zur Nachkontrolle oft ein kurzer Blick und ein kurzes Gespräch", sagt Hautarzt Dr. Klaus Strömer, der auch Präsident vom BVDD ist. "Dafür muss sich künftig kein Patient mehr auf den Weg in meine Praxis machen" Er setzt als einer der ersten Ärzte die Patientus-Software in seiner Praxis in Mönchengladbach ein.
      Aber: Das Gespräch über den Bildschirm eignet sich nicht in jedem Fall. Wenn bei einer Therapie mit Medikamenten Blut- oder Urinwerte erhoben werden müssen, ist der Weg in die Arztpraxis eben doch nötig – und das ist bei innerlichen Medikamenten gegen Schuppenflechte oft der Fall.
      So funktioniert die Video-Sprechstunde
      Und so funktioniert das System: Der Hautarzt verordnet die Video-Sprechstunde auf einem ausgedruckten Flyer und trägt dort den persönlichen Zugangscode und den Termin ein. Wenn der vereinbarte Online-Termin naht, loggt sich der Patient mit seinem Computer über die Patientus-Seite  mit einer sechsstelligen Termin-TAN ein. Dort kommt er in das virtuelle Wartezimmer. Auch der Arzt sitzt an seinem Bildschirm. Er ruft nacheinander die Patienten in seine virtuelle Praxis.
      Damit niemand überrascht wird, zeigt ein Zähler die letzten zehn Sekunden an, bevor es losgeht. Nach dem Gespräch trennt der Patient die Verbindung. Der Arzt wendet sich dem nächsten Patienten zu. Zusätzliche Hard- oder Software ist nicht nötig, ein PC oder Laptop mit Internetverbindung und einer handelsüblichen Webcam genügt. Die Video-Sprechstunde selbst läuft direkt im Browser. Installationen oder besondere PC-Kenntnisse sind nicht nötig.
      In kleinen Schritten bis zum bundesweiten Einsatz
      Das System hat alle notwendigen technischen Tests bestanden. Jetzt erfolgt jetzt ein Vor-Test mit einigen Arztpraxen bundesweit. Danach gibt es ein größer angelegtes Pilotprojekt, bevor die Online-Sprechstunde in allen Praxen Einzug halten kann.
      Die TK bezahlt dem Arzt jede Online-Sprechstunde ihrer Versicherten außerhalb des Budgets mit einem Festbetrag.

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