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Hallo,

ich habe seit Ende Mai Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris. In den letzten 4 1/2 Monaten hatte ich 5 Schübe... sämtliche Salben, Cremes und selbst 4 Wochen Aufenthalt in der Hautklinik brachten nichts. Ich bin gegen jegliche lokale Therapie resistent.

Nun war ich gestern bei meinem Hautarzt und habe mit ihm über MTX gesprochen. Nun wollte ich fragen, welche Erfahrungen ihr mit MTX und der PPP habt?

Was ich noch anmerken muss, ich habe seit 3 Jahren Morbus Crohn und wurde von Juli 2011 bis Juli 2012 mit Remicade behandelt. Remicade musste jedoch abgesetzt werden, da dies der Trigger meiner Psoriasis ist. Nun werde ich seit Ende August mit Humira behandelt. Auswirkungen auf die PPP hatte Humira bis jetzt nicht. Habe weiterhin eine Schub nach dem anderen. Zum Glück gibt wenigstens mein Crohn seit einem Jahr Ruhe.

Mein Hautarzt war erst nicht so begeistert, dass ich mit MTX beginnen möchte, da es ein ziemlich heftiges Medikament ist. <_< Aber ich bin mittlerweile so verzweifelt, dass ich diese ganzen möglichen Nebenwirkungen in Kauf nehme und mir einfach nur wünsche, etwas Ruhe von der PPP zu haben. Auch wenn es nur ein halbes Jahr wäre. :(

Über Berichte von euch, wie es euch mit MTX ergeht, würde ich mich sehr freuen! :)

Liebe Grüße

Natascha

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Hallo Natascha,

von der Verträglichkeit hatte ich keine Probleme mit dem MTX als Spritze. Ich habe nun 14 Spritzen mit steigender Dosierung hinter mir und... es hat nix geholfen. Nachdem ich heute beim Doc war, ist die Behandlung mit MTX erstmal Geschichte und ich werde heute anfangen Fumaderm zu nehmen.

So wie Du Dich über MTX einliest/eingelesen hast, habe ich das natürlich auch beim Fumaderm gemacht. Leider nimmt man unterbewusst häufiger Nebenwirkungen als Erfolge war. Ich habe mir vorgenommen einigermaßen unbelastet an die Sache ran zu gehen. Die Behandlung der Pso beruht nunmal leider auf andauerndem Ausprobieren.

Ich wünsche Dir sehr, dass MTX Dir hilft.

Viele Grüße,

Kondrian

PS: Ne kleine Anekdote als ich meine erste Packung MTX-Spritzen aus der Apotheke geholt habe...: Ich hatte mir vorher wegen der vermeintlichen Nebenwirkungen nen ziemlichen Kopf gemacht und sowohl mein Haut- als auch mein Hausarzt haben mich beruhigt, sodass ich guten Mutes in die Apotheke ging. Dort das Rezept über den Thresen gereicht, die Apotheken-Dame bekommt große Augen, guckt mich an und sagt "Oh, das ist aber auch nen ganz schöner Hammer, oder?!"... Ich hätte ihr das Rezept liebend gerne links und rechts um die Ohren gehauen...

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Hallo Natascha,

wenn Du bisher Remicade und Humira bekommen hast sollte Dich MTX nicht abschrecken. Obs hilft oder nicht muss leider jeder für sich abstecken. Ich bin 2 Jahre gut mit MTX ausgekommen, jedoch hatte ich dann immer häufiger Infekte weshalb es jetzt abgesetzt wurde und ich bekomme nun Humira.

Lass! Dich nicht von den Nebenwirkungen abschrecken, die sind bei Remicade und Humira auch nicht ohne.....

Viele Grüsse

Saltkrokan

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Danke Kondrian und Saltkrokan für die Antworten! :-)

Von Remicade oder Humira hatte ich zum Glück nie Nebenwirkungen. Hab beides sehr gut vertragen außer, dass Remicade wie schon geschrieben, der Auslöser meiner PPP war. Ich mach mir eigentlich keine großen Gedanken über die Nebenwirkungen, da ich in den letzten 3 Jahren so viele Medikamente nehmen musste, das ich Nebenwirkungen schon gewohnt bin.

Meine Mutter war vor ein paar Tagen bei unserem Hausarzt und hat ihn gefragt was er von MTX hält. Er findet das Medikament sehr gut. Er hat sich fast überschlagen vor Begeisterung. :-D Aber er meinte ich soll lieber Spritzen nehmen als Tabletten weil das besser verträglich wäre. Bin mal gespannt ob es was bringt. Am Montag habe ich einen Termin bei meinem Gastroenterologen der auch noch Onkologe ist, da mein Hautarzt meinte, dass er mich lieber mit dem Medikament einstellen soll wegen meinem Crohn und Humira.

Hoffentlich hilft es. :-)

Viele Grüße

Natascha

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Hallo Taschi,

ich nehme seit ca. 10 Jahren MTX, 15 mg wöchentlich. Die Verträglichkeit ist gut, ich habe keine Nebenwirkunge n und hatte nie erhöhte Leberwerte. Meine PS ging zwar nicht weg, sie verbreitete sich nur ganz ganzlangsam. Ich habe nun eigenmächtig die Grammzahl auf wöchentich 10 mg reduziert. Nach einigen Wochen bemerkte ich, dass sich die Hautstellen vergrößern, also werde ich wieder auf 15 mg gehen.

Ich gehe mittlerweile gut mit der Medikation um, die Einnahme ist das geringer Übel.

An Cremes oder ähnliches habe ich keine Erfolge gehabt.

Ich wünsche dir alles Gute und mach dir nicht zu viele Gedanken wegen der "Pille". Ich habe ständig

Angst, dass sich die Pusteln vom rechten Fuß ausdehnen auf die Hände, dass würde ich richtig

schlimm finden.

Hat jemand einen Tipp, welche Creme empfehlenswert ist?

Lieben Gruß

Gabs

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Hallo Gabs,

ich habe am Montag Abend zum ersten Mal MTX eingenommen bzw gespritzt.

Ich beginne mit 10mg. Mal schauen wies wird. Gestern morgen war mir schlecht und mein Kreislauf war ganz komisch. Aber ab mittags ging es schon wieder.

Leider hab ich wieder einen neuen Schub. Dieses mal hatte ich gerade mal 3-4 Tage Ruhe vom letzten Schub und schon gings wieder los. Jetzt sind meine Hände wieder voller Pusteln und aufgerissen. An den Füßen juckt es auch höllisch. Ich hoffe MTX schlägt bald an. Cremes und ähnliches bringen bei mir leider auch nichts <_<

Viele Grüße

Natascha

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  • 1 year later...

Hallo,

bin seit heute hier neu im forum, habe Psoriasis (Mischform) und Psorisis Arthritis.

Seit meiner Kindheit Schuppenflechte nur auf dem Kopf, damals (vor 40 Jahren) gab es diese Teersalben, haben sehr gestunken, mussten über Nacht einwirken und haben ein wenig geholfen.

Vor zwei Jahren konnte ich auf einmal mein linkes Bein und den Fuss nicht mehr bewegen, keinerlei Rheumafaktoren im BLut, dann aber Pickelchen unter der Fusssohle und am Schienbein. Bin zum Glück dann bei einem Klinikarzt gelandet, der das sofort zuordnen konnte.

Sämtliche Salben, Tinkturen , Kortisonpräparate, die ich über die Jahre vom Hautarzt bekommen habe, haben nicht geholfen.

Habe seit genau 3 Monaten MTX (Lantarel FS 15 mg pro Woche mit Foltabletten am Tag danach) bekommen, musste mich selbst in den Bauch spritzen, ging auch.

Die ersten 8 Wochen keinerlei Veränderungen der Schmerzen, ABER :

Haarausfall ohne Ende, unglaublich! Ich traue mich bis heute nicht, mich zu kämmen, oder die Haare zu waschen, ohne mich vorher sehr zu wappnen! Abfluss total verstopft, Haare sind noch trockener und total krisselig, auch mit viel Pflegeöl von Dr. Hauschka ist nichts mehr zu machen, meine Frisörin ist auch total entsetzt. Haare färben entfällt also.......

Dazu kommt die permanente Übelkeit und der Durchfall jeden (!!!!!!) Morgen, Magenschmerzen konstant vorhanden, dafür waren die Gelenkschmerzen allerdings besser!

Hatte heute wieder einen Termin zur Sprechstunde (es sind genau 12 Wochen um) und der Oberarzt meinte, wir hören jetzt mal lieber auf mit MTX und ich bekomme in 3 Wochen einen Termin zur Neueinstellung.

Für mich ist das MTX keine Alternative, permanent Magenschmerzen und Durchfall, lauter kahle Stellen auf dem Kopf, ständig müde und erschöpft, mich wundert allerdings, das hier von Haarausfall und Übelkeit und Durchfall nur wenig berichtet wird?!

Ganz liebe Grüsse, hoffentlich wird es dir besser ergehen!!!

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    • Sellü
      By Sellü
      Hallo ihr Lieben,
      Samstag gabs meine dritte Spritze MTX, diesmal nach zwei Dosen 10mg eine mit 15mg. 
      Meine ersten beiden Spritzen habe ich sehr gut vertragen, also keine Übelkeit o.ä. Der Sonntag danach war eigentlich immer ein ganz entspannter und guter Tag, ich hab nur immer etwas fester und länger geschlafen. Allerdings war ich dann am Montag danach immer extrem müde.. selbst für einen Montag. Kann das sein, dass der Tag direkt nach der Spritze okay ist und sich erst am zweiten Tag NW im Sinne von Müdigkeit breit macht? 
      Dann habe ich aber das erste Mal seit bestimmt 4 Jahren einen Pilz im Genitalbereich bekommen.. und gelesen dass es da wohl einen Zusammenhang mit MTX geben kann. Gut, kein Problem, ab zum Gyn und hoffen dass das nun kein regelmäßiger Spaß wird. Kann ja auch Zufall sein. 
      Gestern, nach der 15mg Spritze ging es mir zunächst auch gut. Ich konnte nur nicht ausschlafen, wie sonst immer. Nachmittags hab ich dann Migräne bekommen, das erste Mal seit bestimmt 2 Jahren. Inklusive Übelkeit. Kann auch wieder ein Zufall sein, aber so langsam häufen die sich ja. Und heute wieder.. bleierne Müdigkeit, zwei Tage später. Schreibe im Moment an meiner Bachelorarbeit.. da kommt das natürlich mehr als ungelegen 😕
      Habt ihr Tipps, wie ich dem ein wenig entgegenwirken kann? Folsäure nehme ich 24 Stunden nach de Spritze, 10mg. Hab gehört, Ananas soll wohl gut sein. Und meint ihr, dass braucht einfach Zeit? Ich hab ja die Hoffnung das die NW, die ich jetzt mit der ersten Dosis 15mg hatte, kein Dauerzustand sind. 
      Freue mich über einen Austausch und vielleicht ein paar Erfahrungen eurerseits.
      Liebe Grüße
    • LiLu84
      By LiLu84
      Hallo liebe Mitleidende, ich bin neu hier (aber schon lange mit Pso) und habe eine Frage zu Calcipotriol. Mein Hautarzt hatte mir wegen meiner Schuppenflechte auf dem Zehennagel eine Salbe verschrieben und nach einer Weile habe ich ganz schlimm pustulosa bekommen! War dann in der Hautklinik und habe das dort erwähnt und man hat mir Calcipotriol verschrieben, allerdings steht im Beipackzettel, dass es nicht für pustulosa geeignet ist! Ich habe keinen Bock wieder einen so schlimmen Ausbruch zu bekommen. Was nehmt ihr bei Pustulosa?
    • Puste(l)blume
      By Puste(l)blume
      Mahlzeit!
      Also, ich bin die Neue, ich soll hier singen ...
      Seit ein paar Wochen (so sechs bis acht) gehöre ich auch zum erlauchten Kreis.
      (Nun ... eigentlich seit Juni/Juli, da hatte ich einige wenige Bläschen an den Händen, dachte aber, ich hätte mir im Garten Disteln eingezogen, die jetzt rauskommen ...)
      Angefangen hat es dann also vor 6-8 Wochen mit einer kleinen Blase am rechten Fuss. Dachte, da eitert was raus, was ich mir im Sommer reingetreten hab. Keine Temperatur, keine Schmerzen, kann also nicht schlimm sein. Irgendwann wurde das dann größer und mehr, dann hab ich so herumtherapiert, ab und zu mal eine Blase aufgestochen, mir dann auch mal eine Jodsalbe geholt, die zunächst auch erstmal half.
      Nach ein paar Tagen half die dann aber nicht mehr, dann hab ich mich von meinem Nachbarn zu einem Hautarzt empfehlen lassen. Der war dann recht unerschrocken, erkannte den Übeltäter ziemlich schnell, machte zur Sicherheit noch Kulturen vom Eiter und verschrieb mir zunächst Locacorten-VF, Ureotop und Salzwasser-Fussbäder. Originellerweise habe ich seitem auch sporadisch Pusteln in den Händen, aber so wenige und kleine, dass ich denen mal keine weitere Beachtung schenke (-n muss, so die Hoffnung).
      Einschub:
      Wir sind wohl den Aussagen meiner Mutter nach eine Pso-Familie, allerdings bin ich die erste mit Pusteln. Außerdem hab ich ihn letzter Zeit massiv Stress mit Wohnung, Studium usw. und der rechte Fuss reagiert definitiv auf neuen Stress mit neuen Pusteln. Trotz Rauchen und hedonistischer Ernährung ;-) tippe ich eher auf Stress ...
      Die Locacorten half zunächst recht gut gegen neue Blasen, laut Waschzettel und ohne anderslautende Anweisungen hab ich sie aber nicht länger als eine Woche benutzt.
      Bis dahin hatte sich als einziges problematisch entwickelt, dass ich durch meine eigene Rumschnippelei ziemlich viel Haut abgelöst habe und die drunter noch nicht so recht fit war zum drauf Herumlaufen. Mit viel Ureotop ist das aber zu machen.
      Zwei Wochen nach dem ersten Besuch hatte ich dann einen neuen Termin. Da gefiel mir der Doc auch nicht so richtig, wirkte hektischer als beim letzten Mal, naja eigentlich egal. Jedenfalls hat er mir anstelle der Locacorten dann Micanol verschrieben und PUVA. Eigentlich wäre es sogar Zorac gewesen, aber das war nicht lieferbar, was mir angesichts der Nebenwirkungen und Kontraindikationen (u.a. PUVA ?!?) auch ganz recht war.
      Nachdem ich den Micanol-Waschzettel gelesen hatte, wollte ich das aber auch nicht gern hernehmen - Pso pustulosa steht ja z.B. eindeutig als kontraindiziert drin. Stattdessen hab ich dann, wie mir vom Arzt auch so geheißen, wieder Locacorten benutzt - da war er zwar noch der Annahme, ich würde Zorac bekommen, empfahl mir die LC aber, falls die Haut aufs Zorac hin zu sehr "zieht", dann mit LC nachzucremen. Nachdem mir weder Zorac noch Micanol so recht geheuer sind, blieb ich jetzt also bei LC nachts und Ureotop tags.
      Jetzt habe ich ja dummerweise wie schon erwähnt ziemlich viel dickere Haut eingebüsst durch die Schnippelei, das nähert sich zwar dem Ende, aber die Haut drunter ist trotzdem immer noch recht "dünn". Sie wirkt zu "jung", ist recht rot und trocken und einfach empfindlich. Mit den Glukokortikoiden aus der LC im Kopf traue ich mich also auch nicht mehr so recht, die noch draufzutun. Außerdem bekomme ich seit Mittwoch PUVA-Therapie, und bin ohnehin sehr hellhäutig, und mag meine Haut da wirklich nicht noch mehr reizen.
      Jetzt finde ich die Ansätze mit Zorac / Micanol auf pustulosa verhältnismäßig gewagt, so aus der Laienposition, und würde gerne mal hören, wie die Therapie auf die "Experten" wirkt, vor ich den Arzt wechsle ... Gottlob verläuft das alles noch in Bahnen, wo ich ansonsten problemfrei bin, das einzige, was an dem Hauptherd Fuss weh tut, sind die Ränder der dickeren Haut, die in die dünnere drunterliegende pieksen, wenn ich sie nicht geschmeidig genug halte, aber ich glaube, das habe ich bis auf weiteres noch im Griff.
      Vielen Dank und grüß Euch
      Die Puste(l)blume

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