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Meine Psoriasis plagt mich zur Zeit wieder ganz extrem. Inzwischen sind so ziemlich die kompletten Beine betroffen und bluten regelmäßig. Ebenso sind beide Arme betroffen.

Im Frühjahr war nach sehr langer Zeit endlich mal alles ganz in Ordnung. Zu der Zeit habe ich regelmäßig eine Lichttherapie besucht, die durchaus Besserung brachte. Ich habe die Therapie so lange besucht bis alles in Ordnung war. Schon kurz nach Beendigung der Lichttherapie fing alles wieder an, besserte sich aber über den Sommer wieder.

Aktuell ist es so schlimm dass ich mich bei der Arbeit kaum traue mich um zu ziehen. Außerdem trage ich bei der Arbeit aktuell trotz warmer Temperaturen im Büro immer meine langärmelige Arbeitsjacke. Natürlich würde ich viel lieber im kurzen T-Shirt dort sitzen, traue mich aber nicht.

Außerdem bin ich derzeit auch seelisch wieder extrem angekratzt. Es geht sowei dass mein Mann und ich und regelmäßig zoffen. Ich reagiere immer sehr gereizt und explodiere dann auch sehr schnell. Obwohl wir erst dieses Jahr geheiratet haben trägt meine Gereiztheit teilweise zu so derben Streit bei, dass wir schon wieder über Trennung nachdenken.

Wer kann mir Tips geben?? Wer weis Hilfe??

Hier mal ein paar Fotos wie es bei mir aussieht. Leider kommt das Erscheinungsbild an den Armen nicht ganz so rüber.

post-28581-0-49175500-1352402796_thumb.jpgpost-28581-0-96545000-1352402818_thumb.jpgpost-28581-0-44211500-1352402837_thumb.jpgpost-28581-0-90160700-1352402853_thumb.jpgpost-28581-0-08158400-1352402869_thumb.jpgpost-28581-0-18541800-1352402883_thumb.jpg

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Hallo Chris,

deine Bilder zeigen schon, dass mit äußerlichen Anwendungen demnächst nicht viel zu erwarten ist. Zumal du auch schon die Bestrahlung hinter dir hast und die Wirkung nicht anhielt. Zu oft sollte diese auch nicht verordnet werden.

Hat dich dein Arzt auf eine systemische Therapie angesprochen?

Verstehen kann ich dich auch, dass dich dein Hautbild und die Begleiterscheinungen der Erkrankungen belasten. Ich würde dir raten, unbedingt deinen Hautarzt aufzusuchen und mit ihm nach Alternativen zu suchen.

Vielleicht fasst du durch eine andere Therapie auch neuen Mut und kannst deine Psoriasis eindämmen.

Das wünsche ich dir.

Kati

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Nein, auf eine systematische Therapie hat er mich bisher nicht angesprochen. Ich habe von einigen Arbeitskollegen den Tip bekommen zu einem anderen Arzt zu gehen, der wohl besser sein soll. Allerdings fehlt einem logischerweise irgendwann der Mut zu einem anderen zu gehen, wenn man schon bei etwa 8-10 verschiedenen Hautärzten war und irgwie keiner wirklich helfen konnte. Teilweise kamen einfach nur Sprüche wie "Da muss man eben auf den Sommer warten, dann ist es doch besser."

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Wie lange bist du denn bei deinem Hautarzt in Behandlung?

Wenn du nicht gleich den Arzt wechseln möchtest, sprich ihn beim nächsten Termin darauf an. Sollte er sich nicht rühren, wäre es wirklich besser, du folgst dem Rat deiner Arbeitskollegen.

Dass dich der Mut verlässt, wenn du keine Erfolge siehst, ist nachvollziehbar. Ging mir auch schon so. Eine "Behandlungspause" tat mir auch schon mal gut. Denn immer ist das Suchen nach Erfolg auch ein Spiel mit der Hoffnung und öfter von Enttäuschungen begleitet.

Ich wünsch dir, dass du die Kraft für einen neuen Anlauf findest. :daumenhoch: Und sei es erst nach einer kleinen Arztpause. ;)

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Moin Chris,

meine Beine sahen mal so ähnlich aus, nur mit wesentlich weniger Haaren ;o)

Enttäuschungen bei der Behandlung kennen wohl viele. Ich auch.

Und irgendwann liegen die Nerven blank.

Auch das kennen sicher viele.

Trotzdem denke ich, dass die psychische Belastung der Pso vielen Dermatologen gar nicht bewusst ist.

Und aus falscher Höflichkeit oder auch Scham, haut man als Patient nicht auf den Tisch, wenn einem gesagt wird, man solle "doch einfach auf den Sommer warten".

Als Salben und Co bei mir nicht mehr halfen, schickte mein Arzt mich damals als Akutpatient in eine Klinik.

Ich wurde stationär mit Fumaderm behandelt.

Hilfe von Psychotherapeuten habe ich damals, auch aus falscher Scham, nicht in Anspruch genommen, obwohl es mir vermutlich echt gut getan hätte.

Ich denke auch, dass du deinen Arzt mal auf eine systemische Therapie ansprechen solltest.

(oder ihn Fragen, was er von ner Hautklinik für dich halten würde. Wenn du das auch möchtest.)

Aber, versteh mich bitte nicht falsch, vielleicht würde dir ein Gespräch mit einem Psychotherapeuten gut tun.

Ich meine, es wäre doch zu schade, wenn ihr euch wieder Trennen wuerdet. Lass das bitte nicht zu.

(ich werde in etwa 10 Tagen wieder stationär behandelt. Diesmal möchte ich das volle Programm. Mit seelenstriptease und allem. Schaden wird es mir nicht)

Ich wünsch dir alles gute

Tina

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Hallo

zunächst mal vielen lieben Dank für eure lieben Antworten.

@ malgucken:

Ich denke ich werde einfach so mal zu einem anderen Hautarzt gehen. Und mal hören was der so sagt. Tips für besonders gute Ärzte habe ich ja mehrere bekommen. Wahrscheinlich werde ich dann auch nochmals nach der von dir angesprochenen systematischen Theraie fragen. Ebenso könnte ich mir vorstellen mal einer Kur zu fragen. Die Übernahme durch die Krankenkasse ist aber sehr unwahrscheinlich da ich Mitte des Jahres erst die Genehmigung einer Langzeit-Rücken-Physiotherapie bekommen hatte und dieses durchgezogen hatte.

@Rhodesian:

Naja ich denke mal so wie meine Beine aussehen lasse ich das Enthaaren, ob durch Wachs oder Rasierer mal lieber. Sonst bluten die nur noch mehr. Es reicht schon wenn sie jedes Mal beim Baden hinterher offen sind und bluten. Von daher ist schon klar dass deine Beine weniger Haare hatten. ;-)

Ich sehe bei der psychischen Belastung genauso wie Du. Die PSO belastete uns als Betroffene leider auch psychisch ganz schön. Leider scheinen das die Ärzte jedoch nicht zu merken, oder sie ignorieren diese Tatsache mit purer Absicht. Ansonsten würde sie darauf auch mehr eingehen. - Was zumindest ich aber auch im Privatleben gemerkt habe ist dass selbst Familie und Freunde teilweise nicht merken und verstehen dass eine solche Krankheit eben auch psychisch belastend ist und, zumindest bei mir, dazu führt dass ich leicht gereizt bin. Ich meine nicht mal mein Mann versteht das wirklich. Für ihn gibt es zwischen der Gereiztheit und der PSO keinen Zusammenhang.

Fumaderm habe ich auch schon ausprobiert, hat bei mir aber leider keinerlei Erfolge gezeigt. Ebenso habe ich etliche andere Salben erfolglos ausprobiert. Schüssler Salze haben keinen Erfolg gezeigt. Die Lichttherpie war nur so lange erfolgreich wie ich wirklich 2x die Woche dort war, danach kam alles wieder. Baden mit Salz aus dem Toten Meer hat gar nichts gebracht, Ölbäder nur eingeschrenkt. Etwas Linderung brachte eine billige Aloe-Vera-Creme aus dem 1-Euro-Shop, auch wenn es nicht auf Dauer war.

Schöne Grüße,

Chris

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Hallo Chris,

erstmal wünsche ich Dir, nicht ganz uneigennützig, alles Gute! "Nicht ganz uneigennützig" deswegen, weil meine Beine leider genauso aussehen. Von den Bildern her dürfte es bei mir sogar noch etwas großflächiger sein. Zudem sind die Innen- und Außenseiten der Füße betroffen sowie der Fußrücken. Seit Monaten wickel ich die Füße jeden Morgen ein, damit ich einigermaßen schmerzfrei durch den Tag komme. Ohne Verbände geht zur Zeit gar nix.

Ich schleppe das jetzt seit nem guten Jahr mit mir rum und die Stellen haben sich seitdem um einiges vergrößert. Ich bin zwar noch ein relativer Laie (weil ich die Pso generell erst seit nem Jahr habe), aber - salopp gesagt - mit Salben brauchst Du gar nicht erst anfangen.

Ich habe MTX genommen und mangels Wirkung wieder abgesetzt (bzw. der Doc). Mittlerweile nehme ich Fumaderm. Die Initials habe ich jetzt durch und morgen gehts dann mit den "richtigen" Tabletten los. Ich hoffe dass diese helfen. Um eine innerliche Therapie wirst Du wohl auch kaum drumherum kommen.

Ich drück Dir die Daumen, dass Du das einigermaßen in den Begriff bekommst.

Viele Grüße,

Kondrian

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Danke, schorn. Bislang bin ich bei den Initials ohne Nebenwirkung durchgekommen. Leider ist bislang auch keine Besserung in Sicht. Mit viel gutem Willen sind die Hände nicht mehr so rot, aber da gehört auch viel Einbildung zu ;-)

@Chris

Gehen bei Dir die Schübe auch mit Schwellungen der Fußknöchel bzw. Unterschenkel einher? Bin da zum Teil etwas ratlos ob das bei mir nicht vllt. auch andere Gründe haben könnte.

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  • 3 weeks later...

@ Kondrian: Nein, Schwellungen der Fußknöchel und Unterschenkel liegen bei mir nicht vor.

@ All

Also bis dato habe ich bei mir noch keine wirkliche Lösung gefunden wie ich die PSO bei mir behandeln kann. Eines ist aber klar, ich muss dringend etwas tun. Bei der Arbeit kommen die Kollegen zwar damit klar, aber dennoch trage ich ständig eine Jacke drüber. Und der schlimmste Fall war dieser: Mein Mann und ich waren bei unseren Patenkindern und wollten mit denen etwas unternehmen. Unser Patensohn wäre am liebsten ins Schwimmbad gegangen, da tat es uns schon sehr weh dass wir diesen Wunsch abschlagen musste. Am Ende sind wir einfach ins Kino, da ich mich mit diesem Hautauschlag unmöglich irgendwo im Schwimmbad zeigen kann, erst recht nicht mit den Kindern. :-(

Ich habe nun im Internet davon gelesen dass es sehr viel bringen soll, wenn man die Stellen eincremt und dann mit Klarsichtfolie abdeckt. Hat irgendwer Erfahrungen damit? Bringt es wirklich etwas?

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  • 4 weeks later...

Ja, Erfahrungen mit Klarsichtfolie habe ich gemacht. Zuletzt durfte ich mich in der Klinik wieder einwickeln (und es ist noch immer soo fies)

Als kurzzeitige Holzhammer-Methode ist das schon ok, zur Dauerbehandlung vermutlich ungeeignet. Zumindest mit Kortisonsalben.

Ob man auch kortisonfreie Salben, wie Daivonex z.B länger unter Folie nutzen kann, weiß ich nicht. Das müsste ein Arzt aber wissen.

Lg

Tina

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Ach so, Nachtrag.

Pflegeprodukte würde ich nicht unter Folie einwirken lassen. Ich denke nicht, dass die dafür geeignet sind und unter umständen Irritationen herbeiführen koennten.

Ich weiß es aber nicht, würde es aber auch nicht ausprobieren

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      Ich möchte euch an dieser Stelle von meiner Pso berichten und hoffe hier vielleicht etwas neuen Mut, Zuspruch und den ein oder anderen guten Tipp zur Behandlung bzw. bekämpfung der Krankheit mitnehmen zu können.

      Vorab möchte ich mich kurz entschuldigen, falls ich mich in dem Text überschlagen oder wiederholen sollte oder auch etwas auslasse. Evtl trage ich es nach, wenn es mir wieder einfällt. Ich versuche den Verlauf auf die Schnelle nach bestem Wissen wiederzugeben.

      Zunächst möchte ich euch kurz von mir erzählen. Ich bin der Alex, 20 Jahre alt, komme aus dem Ruhrgebiet und mache z.zT. eine Ausbildung bei der Bahn.
      Ich bin nebenbei noch bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig, bin ein Hobbyautoschrauber, Motorhead, Fotograf und ein Zocker
      Eigentlich ein sehr lebensfroher und lustiger Mensch gab es in den letzten zwei Jahren bei mir viele Tiefschläge, die meine Art mehr und mehr Richtung Zyniker gewandelt haben.
      So hat mich meine Freundin vor 1 3/4 Jahren etwas grundlos verlassen, ein sehr guter Freund ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und viele Freunde sind verloren gegangen (weil weggezogen oder aus den Augen verloren) Habe in der Zeit viel getrunken und auch angefangen zu Rauchen.

      Als jemand der sich nicht so leicht unterkriegen lässt habe ich auch einfach weitergelebt und es gab auch wieder gute Zeiten. Doch seit etwa einem halben Jahr ist bei mir die Pso ausgebrochen.
      Zunächst konnte ich mit der geröteten Haut an den Ellenbogen nichts anfangen und habe mir auch nichts weiter dabei gedacht. Dass auch der Genitalbereich mit Pso betroffen ist, konnte ich mir damals auch nicht herleiten. Selbst als dort einzelne Stellen etwas "verkrustet" gewirkt haben, bzw die Haut im Genitalbereich einriss, habe ich mir dabei noch nichts gedacht (wusste ja nicht, was das sein soll) und habe es (bei den Ellenbogen ) eher auf mechanische Belastung durch Feuerwehr oder das Schrauben am Auto geschoben. Also Bepanthen genommen und immer schön eingeschmiert. Stutzig wurde ich, als die Stellen nach 4 Wochen immer noch nicht "verheilt" waren und sich Schuppen bildeten. Jedoch habe ich bedingt dadurch, dass ich immer denke, ich sei gesund, den Besuch beim Arzt auf die lange Bank geschoben. Aber nachdem meine familie mich mehrmals darauf hingewiesen hatte, was das denn da am Arm sei, bin ich doch zum Hausarzt gegangen. Der gab mir eine Überweisung für einen seiner Meinung nach guten Hautarzt. Einen Termin gabs natürlich erst 6 Wochen nach dem Telefonat. Das war dann so Ende Juli. Dort stellte mir der Arzt relativ schnell die Diagnose "Schuppenflechte" und verschrieb mir Psorcutan in einer relativ niedrigen Konzentration. (Nach meinem heutigen Wissen kann ich sagen, die Stellen sahen echt sch****e aus, da hätte definitiv was anderes hergemusst).

      Aber immer noch guter Dinge probierte ich die Creme aus. Doch auch nach ein paar Wochen war keine Besserung in Sicht, auch im Genitalbereich gab es keine Besserung. Also wieder einen Termin gemacht, wieder vergangen 4 Wochen bis Ende August Mittlerweile habe ich erfahren, dass die Pso bei uns in der Familie wohl vererbt ist. (Oma hat sie, Mutter hat sie) Allerdings haben die beiden nur kleine Stellen am Hinterkopf, die betroffen sind. Pso in diesem Ausmaß war ihnen nicht bekannt.

      Dieser nächste Termin war für mich sehr niederschmetternd und hat für mich persönlich Nachwirkungen bis heute.
      Nachdem ich pünktlich da war, musste ich 2 Stunden warten um dann ein Gespräch von 2 Minuten mit dem Arzt zu führen, welches mehr ein Vortrag seinerseits war.
      Er erklärte mir, die Pso sei nicht heilbar, ich könne vielleicht versuchen meine Ernährung umzustellen und solle versuchen Stress zu vermeiden. Außerdem solle ich lernen, mit der Krankheit zu leben. Er könne mir nochmals die Salbe aufschreiben, aber wenn das eh nichts gebracht hätte, würde das auch keinen Sinn machen.
      Auf Wiedersehen.

      MIt dieser Nachricht begab ich mich dann nach Hause und war und bin immer noch frustriert, so von einem angeblich so guten Hautarzt behandelt worden zu sein.
      Ich sehe ja ein, dass die Pso eine schwierige Krankheit ist, aber gerade als junger Mensch, der auf sein Aussehen achten möchte und bei dem auch auf das Aussehen geachtet wird, gerade wenn er wieder eine Freundin haben möchte, ist das halt schwierig. Natürlich kommt es auf solche Aüßerlichkeiten nicht an, aber erklär das mal den Mädels in meinem Alter, dass du Pso hast. Und dann noch im Genitalbereich. Jackpot.

      Nunja, die Wochen vergingen und es hat sich nichts geändert, ganz im Gegenteil, es wurde schlimmer. Seit etwa 6-8 Wochen ist auch der Kopf, die Ohren, der After, einzelne Punkte am ganzen Körper und in Ansätzen das Gesicht betroffen. Nachdem ich herausgefunden habe, dass ja wohl Sonne und Licht ganz gut sein sollen, habe ich mir gedacht, dass mein Cabrio mich im Sommer vielleicht "gerettet" hat, da ich sehr viel offen unterwegs war und das den Schub vllt. an diesen Stellen unterdrückt hatte. Ich habe verschiedene Cremes ausprobiert, u.A. Physiogel Creme, Linola Salbe und seit vorgestern Solventol Hydrocort. Letzteres scheint wohl zumindest im Genitalbereich leichte WIrkung zu zeigen, aber ich warte wie es sich entwickelt, denn auch die Physiogel Creme brachte erst Besserung die dann aber schlagartig stagnierte. Ich habe auch extra das Linola Shampoo und die Waschlotion, Status unverändert. Außerdem noch die mildeen med Soletinktur. Nichts davon brachte bis jetzt merklichen Erfolg.
      Die Stellen am Ellenbogen und am Körper sind noch die angenehmsten, die jucken wenigstens nicht. Doch am Kopf ist es ganz schlimm. Es juckt, schuppt und ist rot! Die Soletinktur brennt nur wie Zunder und das Shampoo bringt auch nichts irgendwie. Einmal hab ichs mit Olivenöl probiert, sah auch ganz gut aus nach dem Einwirken über nacht und dem waschen, aber schon am nächsten Abend sahs aus wie vorher.
      Im Genitalbereich kämpfe ich ebenfalls mit übelem Juckreiz, sowie richtigen Einrissen in der Haut. Diese werden aber seit vorgestern durch die Solventol Creme erträglicher und scheinen zurückzugehen.

      Eine Bekannte gab mir einen Tipp, wo noch ein guter Arzt zu finden sein soll. Einen Termin dort habe ich am 29.10. und hoffe es kommt etwas neues heraus, denn im Moment ist die Situation eher unerträglich. Ich traue mich nicht zum Frisör zu gehen, habe mir vorne die Haare etwas selbst geschnitten, damit es irgendwie geht. Ich muss aufpassen, dass nicht überall Schuppen herumfliegen, sieht ja auch nicht schön aus. Die Stellen am bzw im Ohr sieht man z.zT. durch die längeren Haare nicht, ist vllt auch ganz gut so. Da es wieder kälter wird und man längere Sachen tragen muss ist es ganz gut, dass die Stellen am Ellenbogen bedeckt sind, sieht auch nicht schön aus. Und da ich ja auch gerade keine Freundin habe, ist die Sexualität auch nicht so das Thema. Aber falls sich da doch mal etwas ergibt, wird es natürlich spätestens dann sehr unangenehm.


      Meine Fragen die ich jetzt habe klingen vielleicht etwas profan, aber ich habe so viele verschiedene Meinungen gehört, dass mich das doch verunsichert hat.

      - Kann man die Pso so in den Griff bekommen, dass sie zumindest im Genitalbereich und auf dem Kopf verschwindet oder so zurückgeht, dass vllt. nur eine Rötung zurückbleibt?
      - Habt ihr einen Tipp, welche Creme ich akut, also noch vor dem Termin nehmen könnte (rezeptfrei halt, außer Solventol)
      - Gibt es einen guten Trick, wie ich den Juckreiz auf dem Kopf stillen und die Schuppen reduzieren kann?
      - Soll ich die Haare kürzer schneiden lassen, fördert das evtl die Heilung oder ist das eigentlich egal? (Habe Angst, dass man die Stellen auf der Kopfhaut sonst so gut sieht)
      - Die Ohren sind als Brillenträger empfindlich, da die Bügel immer aufliegen, jemand gute Ideen oder Erfahrungen wie man damit umgeht?
      - WIe trage ich die Creme im Genitalereich am besten auf, sodass sie auch da bleibt wo sie hingehört? Mull drüber oder wie kann man das lösen?

      Das ist alles, was mir gerade so einfällt, ich hoffe ich überrenne euch nicht zu sehr.

      Bitte zögert auch nicht, fragen zu stellen, ich möchte mich daran beteilligen, erfahrungen zu sammeln und zu tauschen!

      Einen schönen Abend noch
      Alex
    • Pontos
      By Pontos
      Hallo!
      Ich bin schon ein paar Jahre angemeldet, habe mich aber nie richtig vorgestellt. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass mich das Lesen hier eher deprimiert und ich mich nicht weiter runterziehen lassen wollte. Warum ich mich nun dennoch hier melde, liegt wohl auch daran, dass sich meine Pso aufgrund des ewigen letzen Winters stark verschlechtert hat. Ärzte fertigten mich bisher eher nur ab, ich brauche neue Ideen und ich hoffe, hier welche zu finden.
      Zur Person: männlich, Dresden, 30 Jahre alt, Pso seit etwa 13 Jahren, davon bis vor kurzem nur auf dem Kopf. Nun auch einzelne Stellen an Ellenbogen, Bauch, Rücken und Beinen sowie in und hinter den Ohren. Seit letzten Herbst habe ich diverse Rötungen im Gesicht, von denen ich keine Ahnung habe, woher die kommen oder was das ist. Ärztin verschrieb dagegen Fucicort, aber ich sehe keine Besserung. Die Pso belastet mich sehr, so psychisch. Dies äußert sich etwa darin, dass ich mich sehr zurückziehe und mir langsam schizoid vorkomme. Mein Selbstbewusstsein tendiert gegen Null und ich glaube ich werde depressiv. Arbeitslos und Jungfrau bin ich außerdem, was mich zusätzlich runterzieht.
      Um die Pso zu behandeln nutze ich seit Jahren Psorcutan Beta, etwa zweimal die Woche. Außerdem habe ich das Rauchen aufgegeben, trinke keinen Alkohol mehr und werde nun auch probieren auf Kaffee zu verzichten. Wahrscheinlich wird das auch nicht helfen, aber ich will es wenigstens versuchen. Übergewicht habe ich keines, Sport mache ich nicht. Ich wünschte, ich könnte mit einem Präparat oder einer bestimmten Ernährung gesund werden, habe aber die Befürchtung, dass die Psyche der eigentliche Krankheitsherd ist.
      So, ich hoffe ich habe jetzt nicht die Leserschaft deprimiert.
      Beste Grüße!

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