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Hey zusammen,

ich bin heute so frustriert. Ich hatte drei lange Monate auf meinen Termin beim Rheumatologen und auf eine Diagnose gewartet und heute war es nun endlich soweit. Klar dass erstmal reihenweise Untersuchungen gemacht werden müssen - ich hab ne Überweisung in die Radiologie zum Röntgen bekommen (Füsse, Hände, LWS) und ungefähr dreihundert Liter Blut abgenommen bekommen. Und mir war ja auch klar, dass es dann noch was dauert aber jetzt ist der nächste Termin wieder erst in zweieinhalb Monaten... Man - ist das normal?

Die Mitarbeiterinnen beim Arzt meinten, es würde etwa drei Wochen dauern bis die Blutergebnisse da sind. Mit 4 Wochen bis zum nächsten Termin hätt ich gut leben können aber nochmal so ewig warten- ich bin echt platt.

Das bedeutet soviel für mich, die Diagnose zu bekommen weil ich meinen Job einfach nicht mehr lange so schaffe wie bisher und ich hatte sooo gehofft, dann bald eine Reha beantragen zu können und soweiter...

Ist das bei euch auch so, dass ihr solange warten musstet nach dem ersten Termin beim Rheumatologen? und wie ist es überhaupt weitergegangen nach dem ersten Termin bei euch? bitte erzählt mal, dann fühl ich mich nicht so im Regen stehend

 

Danke

Billy

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Hallo Billy, mir geht es auch so, Aber ehrlich gesagt, ich möcht die Diagnose garnicht eher haben. Habe totale Panik vor PSA. Man könnte sicher anrufen und nach dem Blutergebnis fragen. Aber Rheumatologen sind nun mal gefragte Leute. Behandeln ja nicht nur PSA und Rheuma ist eine weitverbreitete Krankheit bei der Menschheit. Also Geduld es ändert sich nichts, ob man das Ergebnis nun heute oder morgen erfährt.

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Mit drei Monaten bist du kurz bei der Wartezeit hab im Januar angerufen, im September n Termin.

Vorher aber bei einem anderen Rheumatologen glücklicherweise noch n Termin gehabt und dann auch auf Folgetermine gewartet.. Also das ist durchaus die Regel

;)

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Eine Reha kannst Du doch schon vorher beantragen und auch durchführen, dass hat doch nichts mit den Ergebnisen zu tun. Natürlich könnte man dann geziehter behandeln, aber wenn die Erwerbsfähigkeit gefährdet ist, wird sie auch genehmigt.

Ich bin immer ca. 1,5-2 Wo. nach der Blutentnahme zum Besprechen bei meinem Rheumatologen. Länger ist sicher nicht nötig. Zur normalen Kontrolle gehe ich zzt. alle 3 Monate. Bei einer Basistherapie bin ich dazw. beim Hausarzt zur Kontrolle. Wie das wird falls ich Cimzia bekomme, weiß ich noch nicht. Meinen Ohrtopäden wechsel ich jetzt auch, bin nicht mehr hingegangen nach MRT da ich in eine Klinik zur Besprechnung konnte. Ende Juni hab ich dann eine Neue und die soll sehr gut sein. Meinen Rheumatologen würde ich während einer Behandlung allerdings nicht wechseln. Bin jetzt ganz zufrieden auch weil sie mich an Entscheidungen beteiigt, ein Muss für mich.

Gruß Lupinchen

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Bekomme auch regelmäßig frühstens aller drei Monate meinen Rheumatologentermin...und wehe ich tauch zwischendurch auf...bringt alles Durcheinander...Wartezeiten dann mit Termin ca. 3h...allerdings Blutkontrollen noch immer aller 6 Wochen

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Da scheine ich ja Glück mit meinem zu haben. 2-3 Wochen Wartezeit nur. Und das auch nur, weil ich nicht an allen Terminen kann. Ist aber ein orthopädischer Rheumatologe.

 

Aber mal ehrlich, 3 Wochen für Blutergebnisse finde ich echt lang. Meine sind meistens in 1-2 Tagen da. Beim Hausarzt jedenfalls.

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Hallo, eine derartig lange Wartezeit finde ich nicht in Ordnung. Auch wenn die Rheumatologen schon Spezialisten sind. Einige Laborergebnisse brauchen schon Ihre Zeit, weil die Proben an spezielle Labore geschickt werden müssen. Für mich sieht das so aus, als würden Leistungen abgerechnet, die nur einmal im Quartal zugelassen sind. Bei meiner Untersuchung hat das auch nicht so lange gedauert. Die speziellen radiologischen Untersuchungen konnte ich schon vorweisen, weil sie einige Zeit davor zu anderen Zwecken beraits durchgeführt worden waren. Eine Möglichkeit wäre es, Kontakt zur Krankenkasse aufzunehmen. Wenn die Dein Anliegen unterstützen, wird es vermutlich schneller gehen. Ich sehe es als einen Versuch, die "Ware ärztliche Leistung" zu verknappen. Bei entsprechender Nachfrage können sich die Ärzte das leisten. Die Ärzte sind natürlich nicht unbedingt freundlicher, wenn sie von den Krankenkassen angestupst werden. Wenn die erforderlichen Befunde vorliegen, dauert deren Auswertung nur kurze Zeit.

 

Viele Grüße, Kuno

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eisenblätter

Leider dauert es zu Anfang immer sehr lange, bis mal die Diagnose gestellt wird und auch auf Folgetermine wartet man ewig. (3-4 Monate).

Im Moment muss ich alle 4 Wochen zur Blutabnahme und alle 6 Wochen zum Doc rein, weil meine Werte z.Zt. ziemlich schlecht sind. Sonst müsste ich wohl auch länger warten

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hallo, ihr lieben -

 

ich hatte Glück mit meinem internistischen Rheumatologen - Überweisung von der Schwerpunktpraxis in Bremen - zwei Wochen Wartezeit -

 

ich wünsche euch allen viel Glück und gebt niemals auf - ich kenne das Leiden selbst, ganz ehrlich -

 

aufgeben gilt nicht - wir sind hier in diesem tollen Forum, um zu kämpfen -

 

nette Grüsse sendet - Bibi  -

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Hallo und danke für die vielen Antworten.

@Nüsschen: allerdings ist es für mich nicht egal ob ich die Diagnose heute oder morgen (scheint ja nun eher übermorgen zu sein...) bekomme. Das hängt mit meinem Arbeitsvertrag zusammen - etwas kompliziert. Und ich finde es auch wirklich eine Erleichterung, endlich sicher zu wissen was vorgeht.

Das mit der Reha habe ich im letzten Jahr schon mit meinem Hausarzt versucht, wurde aber abgeschmettert, weil "nur" Psoriasis und  Gelenkbeschwerden und  dauernde Erschöpfung und ein etwas hiervon  und ein bisschen davon - und ohne eine Diagnose, die das alles in Zusammenhang bringt, der Rentenversicherung wohl nicht gereicht hat. Aber durch die Antworten hier bin ich drauf gekommen, dass  ich ja mal versuchen könnte,  zu meinem Hausarzt zu gehen, und ihn zu bitten, ob er die Ergebnisse der zahlreichen Untersuchungen beim Rheumadoc und Radiologen schon vor meinem Rheumatologentermin von diesem anfordern kann. Dann weiss ich schon mal mehr, auch wenn ich noch ewig warten muss bis der Rheumatologe Zeit hat. Ich hoffe das funktioniert so - ich werds ausprobieren.

Vielleicht kann dann- basierend darauf -auch doch noch mal ein Reha-Antrag Sinn machen.

Kuno: vielen Dank für deine Antwort - ich hatte tatsächlich auch schon die Idee dass diese immens lange Wartezeit irgendwie mit den Quartalsabrechnungen zusammenhängt. Den Facharzt-Terminservice der Krankenkasse hatte ich bereits bei dem Ersttermin versucht. Aber die konnten nichts machen leider.

Ich denke jedenfalls, dass - wenn das nun so weitergehen würde, dass ich auf jeden Folgetermin so lange warten müsste, macht die Behandlung bei diesem Arzt für mich irgendwie wenig Sinn.

 

Ich habe während meines Studiums selbst mal bei einem sehr ausgebuchten Facharzt (Neurochirurg) im Bereich "Papierkram" gejobbt. Man hat auch dort auf den ersten Termin ca. drei bis vier Monate warten müssen aber Folgetermine - wenn man dann einmal in Behandlung war - gingen viel schneller. Das kann ja eigentlich auch nicht anders gehen wenn man eine Krankheit in ihrem Verlauf beobachten und demenstsprechend angemessen behandeln will.

Die Röntgenuntersuchungen sind nächste Woche  und ich glaube in spätestens zwei bis drei Wochen sind auch alle Laborergebnisse da. Dann werd ich mal meinen Hausarzt besuchen.

Edited by Bill-y
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Hallo,

 

also ich bekomme die Folgetermine auch nur alle 3 Monate. Diesmal sind es sogar(durch Urlaubszeit) 4 Monate.

Aber vorher war ich in der Uni Rheumaambulanz. Da waren es generell 6 Monate zwischen den Terminen.

 

Also biste mit 2 1/2 Monaten eigentlich noch recht gut dran.

 

Allerdings finde ich es auch zu lang. Aber Rheumatologen sind eben leider nicht so reichlich vorhanden. Da kann man froh sein wenn die überhaupt Kassenpatienten behandeln.

 

Martina

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Hallo zusammen,

 

auf den ersten Termin beim internistischen Rheumatologen musste ich 6 Monate warten. Aber das war es wert. Endlich nen Arzt der einen ernst nimmt ( bzgl. der Schmerzen usw.) dazu auch endlich eine Diagnose und Start der Behandlung.

Der Folgetermin ist auch erst nach 4 Monaten.

Bin trotz allem froh das ich überhaupt einen Termin bekommen hab. 

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Also ich hatte meine Diagnose schon länger und war auch in Behandlung. Ich wollte nur den Rheumathologen wechseln. Hat 5 Monate gedauert und mein Orthopäde musste mich dazw. versorgen. Ging mehr recht als schlecht, es ereilen einen ja gerade dann Muskelentzündungen und Gelenkeinschränkungen. Auch bei meiner Bakerzyste im Knie war ich zuerst dort, aber nach dem MRT war ich hier in einer Klinik zur Absprache und gehe Ende Juni in eine neue Orthopädische Praxis.

Ich bekomme die Routinetermine wg. Kontrolle der Basistherapie alle 3 Monate, was ja auch ausreicht. Der Hausarzt ist involviert und macht die 2-wöchigen Termine. Wobei ich aber das Arava jetzt abgesetzt habe und zzt. wg. der entzündlichen Gelenkgeschichten eine Kortisonstoßtherapie mache. Für die Vorbereitung auf eine Biologic-Therapie habe ich kurzfristig Termine bekommen und auch KG-Rezepte ohne Probleme. Fühle mich jetzt gut aufgehoben, was nicht gleich der Fall war. Die Internisten sind schnell mit Medis bei der Sache, leider nicht immer gleich zu allem bereit,aber einen orthopädischen Rheumatologen habe ich hier nicht gefunden. So braucht man immer mehrere Ärzte.

Meinen nächsten Termin hab ich jetzt im September, bis dahin geht die Stoßtherapie aber auch noch.

Gruß Lupinchen

Edited by Lupinchen
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@ Bill-y

Das Abschmettern des Reha-Antrags ist leider bei vielen Anträgen zum Standard geworden. Oft geht es dann mit Widerspruch plötzlich. Die Begründungen für die Ablehnung sind meistens nur formal und bestehen in sehr vielen Fällen aus sehr allgemeinen Textbausteinen. Ich habe s x-mal gesehen, dass ein Widerspruch sehr schnell zum Erfolg geführt hat.

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bekommt man denn nach der Diagnose regelmässig Physiotherapie - Termine? das wäre echt hilfreich.

 

...wenn du einen guten Arzt hast JA...ich kämpfe um jedes Rezept!

 

Physio ist so gut! An diesen Tagen kann ich oft die Schmerzmittel deutlich reduzieren.

 

Drück dir die Daumen!

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Was wird denn bei der Physiotherapie gemacht? Bei mir sind vor allem die Sehnen an den Sprunggelenken und die Hände betroffen. Ob Physiotherapie da helfen könnte?

Letze Woche bekam ich eine RSO (Radiosynoviorthese) in zwei Gelenke der einen Hand. Nachdem die Schmerzen nun vorbei sind, merke ich eine leichte Besserung.

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...durch die Dauerschmerzen kommt es zu Fehlhaltungen und dadurch verkrampft die Muskulatur und somit neue Schmerzen... mein Physio lockert immer mal durch weg alles, da wo es grad zieht und schmerzt, meine rechte Hand, die Wibelsäule, die Knie...

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bekommt man denn nach der Diagnose regelmässig Physiotherapie - Termine? das wäre echt hilfreich.

IdR. schon es können für eine Diagnose bis zu 18 (3x6) Behandlungen, also Rezepte hintereinander ausgestellt werden. Danach würde eine Behandlung ausserhalb des Regelfalles anfallen. Wenn man einen guten Physiotherapeuten hat der einen schon kennt, wird er,falls notwendig, die Gelenke behandeln die es am nötigsten haben. Wenn natürlich nur eine Sache vorliegt wird er das behandeln. Die Termine in der KG-Praxis haben nichts mit denen de Arztes zu tun. Meist bekommt man innerhalb weniger Tage KG-Termine, oder man nimmt dann eine andere Praxis. Es gibt genügend...also kein Problem. Nicht alles lässt sich durch KG verbessern, manchmal muss es auch ein Ergotherapeut sein. Das muss dann abgesprochen werden mit dem Arzt.

Gruß Lupinchen

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Hallo Bill-y,wie du schon gelesen hast ist die Wartezeit üblich. Hier ein kleiner Bericht von mir. Ich hoffe es hilft dir etwas weiter,

 

Meine Tips:   so schnell wie möglich zu einem guten Rheumatologen;  regelmäßige manuelle Therapie oder Krankengymnastik; eine Reha in einer Rheumaklinik dringend notwendig; einer Rheumaselbsthilfegruppe anschließen.

Meine sehr gute Rheumatologin hat bei mir sehr schnell PSA fest gestellt. Ich wurde sofort mit MTX 15mg behandelt. Die Folge war das die Psoriasis und die Morgensteifigkeit weg ging und die  Rheumatischen Beschwerden erstmal weniger wurden.(ca 1Jahr lang). Im Laufe der Zeit erhöhten sich meine Probleme  aber wieder. Muskel, Sehnenbeschwerden, Fußgelenke; Fußballen,Fersen, Achillessehne, Kniegelenke,Ellenbogen,Kreuzdarmbeingelenk,Wirbelsäule je nach Belastung ziemlich stark. Deswegen bekomme ich jetzt zusätzlich seit einem Jahr  zusätzlich Biologica verschrieben, wodurch der tägliche Arbeitsablauf einigermaßen erträglich ist. Gegen meine Muskelbeschwerden nehme ich noch Basica Instant was bei mir sehr gut wirkt. Bei Überlastung meiner Gelenke lindert Wechselduschen ( heiß kalt) sehr schnell die Schmerzen. Länger als 3-4Stunden kann ich auch keine einseitigen Tätigkeiten ausüben.( stehen, sitzen, gehen). Deswegen empfehle ich gestalte Deinen Tagesablauf möglichst abwechslungsreich und lege regelmäßig kurze Erholungspausen ein. Das Kortison beseitigt erst eimal die Entzündung(Die Schmerzen werden weniger), ist aber keine Dauerlösung und auch nicht gesund. Sehr wichtig ist viel Gelenk- schonende Bewegung  Gymnastik und Physiotherapie und höre auf deinen Körper er sagt Dir schon wenn es ihm zu viel wird, sonst kommen erneute schmerzhafte Entzündungen-Kortison,Schmerzmittel- usw.

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Hallo Karthago,

danke für die Tips. Sobald die Sache mit der Diagnose durch ist, werde ich erneut einen Rehaantrag stellen. der letzte ist ja - wie gesagt im letzten Jahr abgelehnt worden - Widerspruch hat leider auch nichts gebracht.

Ich bin alleinerziehend mit einer sechsjährigen Tochter und berufstätig als Erzieherin im Kindergarten. Da ist es mehr als schwierig irgendwie Zeit für sich selbst zu finden. Ich arbeite schon so wenig ich finanziell verantworten kann und es ist mir trotzdem noch zu viel. Ich merke dass ich das nicht mehr lange schaffe. Es sind nicht nur die Gelenkprobleme die es mir schwer machen z.B. in die Hocke zu gehen, oder Sachen zu machen die die Finger belasten und auch nicht die Haut (ich habs u.a. an den Handflächen und vieles ist da schwierig - z.B. Schuhe binden oder all die vielen Klettverschlüsse der Kindergartenkinder) sondern vor allem die schlimme Erschöpfung die mich völlig zermürbt. Meine Tage sind von morgens bis abends vollgepackt und wenn meine Kleine dann abends im Bett liegt kriege ich nichts mehr auf die Reihe und hänge nur noch durch bis ich schlafen gehe. Zeit für Pausen, Bewegung, Hobbys oder sonstige " Wellness" - einfach mich um mich und meine Gesundheit zu kümmern - ist mehr als knapp - quasi nicht vorhanden. Mittlerweile geht es mir manchmal psychisch wirklich ziemlich schlecht weil ich einigermassen verzweifelt bin über diese Zwickmühle. Deshalb ist für mich auch die Diagnose so unheimlich wichtig, damit die Rehabeantragung Erfolg hat, ich evtl einen Grad der Behinderung anerkannt bekomme der mich finanziell entlastet und weitergehende Bemühungen in Richtung weniger-arbeiten aussichtsreicher werden.

Edited by Bill-y
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Da wäre eine Reha sicher das Richtige Bei guter Hilfe durch einen Facharzt dürfte das klappen. Ob nun endgültige Diagnose oder nicht, Du hast hast ja eine Grunderkrankung die einer Behandlung bedarf. Deine Erwerbsfähikeit ist doch gefährdet...also der wichtigste Grund für Reha. Auch ist die finanzielle Situation bei einem GdB nicht besser, oder macht wenig Unterschied aus, nur ab 50% bist Du als Schwerbehinderte besser abgesichert, hast 5 Tage mehr Urlaub und einen Freibetrag bei der Steuererklärung. Nur gerade in kirchlich oder staatl. Kitas ist das nicht gern gesehen und die Diagnose geht die nichts an, musst Du auch nicht sagen. Ich denke Du hast da falsche Vorstellungen, war hier auch schon mal Thema.

Evtl. hilft Dir dann ja die eingeleitete Behandlung, dazu muss der Arzt natürlich alles an Infos heranziehen und das dauert leider oft länger. Nicht immer findet man gleich die richtige Therapie, aber das geht vielen so.

Gruß Lupinchen

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Hallo Lupinchen,

Ich glaube nicht dass ich falsche Vorstellungen habe. Ob es bei meinem obersten Dienstherrn gern gesehen wäre oder nicht,  wenn ich einen Grad der Behinderung zugestanden bekäme spielt für mich eigentlich keine grosse Rolle. Was passiert passiert.

Ich würde meiner direkten Chefin gegenüber in jedem Fall mit offenen Karten spielen, das hätte sie und mein Team in jedem Fall verdient. Sie wissen auch jetzt um meine Beschwerden und halten mir den Rücken frei. Vielleicht ist das nicht üblich. Ich bin jedenfalls dankbar dafür. Klar kann so eine Einstufung auch Nachteile beinhalten, aber ich finde, dass die Vorteile trotzdem überwiegen.

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Von den Wartezeiten her habe ich hier in der Schweiz, wenn ich es mit den Wartezeiten in Deutschland vergleiche, Glück gehabt. Bis zum ersten Termin hatte ich ca. 2 1/2 Monate. Vielleicht hat geholfen, daß mein Hautarzt ihn mir empfohlen hat und ich auch brav die Grüße ausgerichtet habe... Ab da hielten sich die Wartezeiten auf freie Termine sehr in Grenzen - wenn ich zeitlich flexibel war, waren es auch schon mal nicht mehr als 1 bis 2 1/2 Wochen. Auch das Wartezimmer war gut organisiert - im Schnitt habe ich nicht mehr als  15min warten dürfen.

 

Das ist hierzulande aber bei den meisten Ärzten so. Auf den ersten Termin wartet man mitunter etwas. Kennen sie Dich erst einmal ein wenig, dann kann schon mal ein Termin von jetzt auf gleich zustande kommen

 

In Deutschland, bevor ich in die Schweiz wechselte, wurde die Rheumatologie mehr oder weniger nebenher von der mich behandelnden Uni-Hautklinik in Jena mit abgedeckt. Die Besuche in der Ambulanz/Poliklinik dort waren Dermatologe und Rheumatologe in Einem.

 

Die bisher fixeste Behandlung hatte ich aber mal in Deutschland, beim Radiologen. Eigentlich war ich da hin geradelt, um "nur" einen Termin auszumachen für ein Thorax-Röntgen vor einer Biological-Behandlung. "Haben Sie ein paar Minuten Zeit? Jetzt?" fragte die Assistentin - "OK, dann gehen Sie mal da in die Kabine und machen den Oberkörper frei." Weil dort eh alles digital lief und der Doc so was im Akkord befundet, kam ich vielleicht 20...30min später - leicht irritiert - mit dem Befundbericht aus der Praxis wieder raus.

 

Viele Grüße,

 

                 Mathias

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      nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder mal ins Forum geschaut habe, möchte ich mich jetzt kurz vorstellen:
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      Meine PsA "Karriere": Mit Mitte 20 bekam ich immer wieder starke Regenbogenhautentzündungen. Der damalige Augenartzt war der erst, der das Stichwort "Rheuma" fallen lies. Mit Ende 20/Anfang 30 folgten einige Jahr mit ziemlich heftigen entzündlichen Schmerzen im unteren Rücken (ISG) und z.Z. Fersenschmerz. HLA-B27 positiv. Verdacht auf Bechterew. Dann war der Spuk genauso schnell wieder vorbei, wie er gekommen war. 2009 erster "Wurstfinger". Dr. Hungerberg, Rheumatologe in OS war der erste, der etwas von seronegativen Erkrankungen wusste. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Denn in der Folge habe ich immer wieder mal (auch von einem internistischen Rheumatogogen) gehört: "Im Blut sieht man aber nichts, also kann es kein Rheuma sein". Der Verdacht auf Sklerodermie bestätigte sich glücklicherweise nicht. 2011 kam das Raynaud-Phänomen dazu. Verdacht auf Kollagenose/Crest. Immer noch keine wirkliche Behandlung außer den Tipp, die Hände warmzuhalten. In den folgenden Jahren immer mal vereinzelt ein entzündeter Finger oder eine entzündete Sehne. Am längsten hatte ich mit einer Entzüdung der Bizepssehne zu tun.  Von Rheuma war dabei keine Rede.  Seit letztem Herbst wieder ungebetenen Besuch von "Herrn Raynaud", der oft sehr lange blieb. Dann wieder "Wurstfinger", diesmal zeitweise 4-5 auf einmal. Entzündete Sehnen. Innerhalb einer Woche Schmerzen in Schultern, Hüften, Ellenbogen. Endloses Warten auf FA-Termin. Dem Hausartzt war es zu lang, er steckte mich in die Klinik. Und schwupps! bekam ich meine Diagnose und endlich eine Basistherapie. Vorgeschlagen wurde mir MTX. Nach Sulfasalazin fragte ich selber, weil es oft als verträglicher gilt. Außerdem habe ich Angst vor Spritzen.
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      Ich such nun im Raum Köln Leverkusen Düsseldorf einen Spezialisten . Könnt Ihr mir helfen ?
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