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Ich leide nun schon seit meinem neunten Lebensjahr unter Psoriasis. Ich habe die Krankheit aber nicht als "Platten", sondern als Pünktchen überall auf der Haut.

 

Ich habe seit ungefähr über 20 Jahren nun schon alles mitgemacht was die 90er und die letzten zehn Jahre bei schlechten Hautärzten an Medis zu bieten hatten.

 

Dann habe ich mich entschlossen in einer Testreihe mitzumachen, die Biologicals ausprobierten, die noch nicht auf dem Markt waren. Das ging schief und ich bekam eine Leberzirrhose,die mich erst auf die Intensivstation brachte, von der ich mich aber gut erholt habe.

 

Das ist nun 2 Jahre her und seit einem 3/4 Jahr bekomme ich nun MTX. Erst 15mg, dann 20mg in Spritzen. 

 

Zusätzlich "Daivobet", das meine Haut abhängig gemacht hat und dünn. Davon bekomme ich regelmäßig beim Absetzen schreckliche Entzugserscheinungen. Zb. Gesicht angeschwollen, Körper glüht rot, Pso' kommt 3x mal so schlimm wieder.

 

Das MTX hatte am Anfang die übelste Nebenwirkungen. Ich habe sehr gelitten, aber die Zähne zusammengebissen, immerhin war der Preis einfach normale Haut zu haben.

 

Aber nun bin ich total frustriert. Trotz der Menge von 20mg verbessert sich nichts, GAR NICHTS.

 

Im Gegenteil ich habe eine konstante hartnäckige Pso', die mich ohne Kortison oder Solarium in den Wahnsinn treibt und einen Schub nach dem Nächsten. ich spritze mir also jede verdammte Woche ein Chemotherapeutikum dessen Nebenwirkungen mir wirklich ernsthafte Sorgen bereiten und nichts passiert. Keine Besserung.

 

Ich bin wirklich verzweifelt und hoffe hier durch Euch Antworten und Ideen zu finden. Vielleicht Erfahrungen die ihr damit gemacht habt, Möglichkeiten, Heilungsmethoden usw.

 

ich vertraue mittlerweile keinen Ärzten mehr und fühle mich nicht ernstgenommen. ich freue mich wirklich, wenn hier jemand kommentiert und mir helfen kann.

 

Liebe Grüße an alle Mitleidenden.

Edited by NeoSkin
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Hallo NeoSkin

Bekommst du zu den Mtx auch Folsäure?

Wenn es dir so schlecht damit geht solltest du mit dem Arzt sprechen

damit du ein anderes Medikament kriegst.

Gruss Donna

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Halljo NeoSkin,

wärst Du nicht endlich einmal ein Kandidat für eine Hautklinik? Entweder Akutklinik oder REHA, obwohl bei Dir wahrscheinlich eine Akutklinik momentan das Richtigere wäre. Persönlich kann ich Dir nur die Hautklinik in Leutenberg empfehlen, die ohne Kortison und ziemlich erfolgreich arbeitet und Dich Deiner ganz persönlich annimmt. Wenn Du weiterhin auf Chemie verzichten willst, wäre das eine Option. Aber es gibt auch andere Hautkliniken, die Dir sich weiterhelfen können. Die Pso guttata, die Du wahrscheinlich hast ( habe ich auch ) ist schwer zu behandeln, aber sie ist behandelbar!

Also bitte nicht verzweifeln. Alles Gute für Dich! LG Waldfee

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Hallo Waldfee, eine Reha und Klinkaufenthalt ist bereits beantragt, habe aber seit Wochen nichts von denen gehört. Das wird dann zwecks dem Standpunkt eine Klinik am Meer. Auf Chemie verzichte ich ja nicht, sondern frage mich warum 20mg nicht bei mir wirken???Obwohl ich hier lese das bei Anderen schon 15mg nach 12 Wochen die Haut komplett befreit hat.  Das meine Haut schwer zu behandeln ist weiss ich...leide ja mein halbes Leben darunter, aber man könnte meinen das die Ärzte so langsam wissen, wie sie diese Krankheit behandeln sollten. Da verzweifelt man absolut....

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Hallo NeoSkin

Jeder Mensch reagiert anders auf die Medikamente .

Ich habe auch einiges probiert bis ich etwas gefunden habe.

Das einzige was du sicher braucht ist Geduld.

Ich hoffe das du das richtige für dich findest.

Gruss Donna

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Hallo Neoskin,

 

dann ist MTX einfach nicht DEIN Medikament...manchmal muss man sehr viel probieren, bis man seinen Weg gefunden hat....Nicht aufgeben!

Reha ist super...

 

Lerne vor allem Entspannen und positives Denken... auch das hilft deiner Haut.

 

Herzlich Willkommen und liebe Grüße

Supermom

Edited by Supermom
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... den MTX Hass kenn ich zu gut ;)

 

Wie lange nimmst Du denn schon MTX? Es kann bis zu 6 Monaten dauern bis es wirkt.

Wie schon einige hier erwähnt haben, bei einem 2 stellig prozentigen Anzahl von Menschen wirkt MTX nicht oder nur wenig. Man muß es also ausprobieren.

Es gibt auch noch andere Biologicals für PSO wie z.B Otezla ... wie wäre es damit.

Otzela ist auch neu und wird als Tablette genommen ... sol wenig NW haben.

Edited by drkeys
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Servus Neoskin,

ein Rat von mir, der auch schon MTX ausprobiert hat. Laß den Mist weg. Erst recht, wenn sich keinerlei Besserung zeigt, so wie es bei mir auch war. Habe es ein halbes Jahr gespritzt. Außer Nebenwirkungen Nichts!

Und Donna....ich hab Folsäure dazu genommen. Hat keinerlei Auswirkungen gehabt.

Neoskin, versuch es einfach nur von Außen zu behandeln. Es gibt da viele Möglichkeiten. Man muß halt Das für sich Richtige finden. Dauert lange, aber irgendwann paßt es. Bei mir ist es so. Habe schon ziemlich Befall, aber ich komm mit meiner Behandlung damit ganz gut zurecht.

Und drkeys.....Otzela ist noch ziemlich neu. Man weiß überhaupt nichts über Langzeitwirkung. Auf sowas würde ich mich nicht einlassen.

Gruß vom

Harley

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Matthias123

Ich hab 20 Jahre gebraucht bis ich endlich was gefunden habe ....Geduld ... Geduld... Und das nach einem Akutklinik Aufenthalt

10 mg Mtx und 10 mg folsäure hat ein halbes Jahr gedauert bis was Zu sehen war .

Schau dich im Forum um da gibt es einige Medikamente zb secukinumab soll Sehr gut sein

Lg Matthias

Ps harley du hast recht man sollte erstmal alles ande testen

Edited by Matthias123
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Servus Neoskin,

ein Rat von mir, der auch schon MTX ausprobiert hat. Laß den Mist weg. Erst recht, wenn sich keinerlei Besserung zeigt, so wie es bei mir auch war. Habe es ein halbes Jahr gespritzt. Außer Nebenwirkungen Nichts!

Und Donna....ich hab Folsäure dazu genommen. Hat keinerlei Auswirkungen gehabt.

Neoskin, versuch es einfach nur von Außen zu behandeln. Es gibt da viele Möglichkeiten. Man muß halt Das für sich Richtige finden. Dauert lange, aber irgendwann paßt es. Bei mir ist es so. Habe schon ziemlich Befall, aber ich komm mit meiner Behandlung damit ganz gut zurecht.

Und drkeys.....Otzela ist noch ziemlich neu. Man weiß überhaupt nichts über Langzeitwirkung. Auf sowas würde ich mich nicht einlassen.

Gruß vom

Harley

Harley, bei mir war die PSO nach 2 Wochen komplett weg mit MTX ... also vorsicht mit solchen Pauschalaussagen.

 

Otezla ist neu in Deutschland zugelassen. Weltweite Studien gibt es seit Jahren. Über Langzeitwirkungen weißt Du bei vielen Salben und Medikamenten nichts.

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Was heißt hier Pauschalaussagen? Ich bin nicht er Einzige, bei dem MTX garnichts gebracht hat außer den bekannten und äußerst unangenehmen Nebenwirkungen.

Ist ja schön für Dich, wenn das bei Dir schon nach 2 Wochen (!?) angeschlagen hat. Kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Aber wenn Du das sagst.....

Langzeitstudien gibt es bei den meisten Medikamenten. Über Otezla kann ich aber nichts finden. Auf so ein Experiment würde ich mich nicht einlassen. Aber jeder, wie er will. Jeder kann selbst entscheiden, was er seinem Körper antun will.

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Habe nach 2 Jahren MTX -Therapie entschieden die Therapie abzubrechen. Grund dafür ist , dass bei mir ein Aneyrisma am Aorta festgestellt wurde,  und diese Sache höchst wahrscheinlich von der MTX -Spritzen verursacht wurde.

Mein Chirurg, der mich operiert hat , beriet mich die Therapie SOFORT abzubrechen. Und das habe ich auch getan.

Aber jeder ist für sein Körper selbst verantwortlich und kann tun ,was er will.

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Es ist nicht wahrscheinlich, dass  MTX der Grund für ein Aorten-Aneurysma ist.

Die Behandlung mit MTX vor einer Operation abzubrechen ist eher üblich.

 

Möglich wäre z.B. eine Kombination einer Psoriasisarthritis mit einer Takayasu-Arteriitis. Das ist ebenfalls eine Autoimmunerkrankung bei der es zu entzündliche Veränderungen an der Aorta kommt. Diese Erkrankung ist mit der Riesenzellartreriitis verwandt und ziemlich selten.

Auf Basis einer (vielleicht nicht ganz verstandenen?) Aussage eines Arztes zu behaupten, das Aneurysma wäre von MTX verursacht ist imo anderen Leuten gegenüber die ebenfalls MTX nehmen (müssen) vielleicht gut gemeint, aber nicht gut getan.

 

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Matthias123

Habe nach 2 Jahren MTX -Therapie entschieden die Therapie abzubrechen. Grund dafür ist , dass bei mir ein Aneyrisma am Aorta festgesteollt wurde, und diese Sache höchst wahrscheinlich von der MTX -Spritzen verursacht wurde.

Mein Chirurg, der mich operiert hat , beriet mich die Therapie SOFORT abzubrechen. Und das habe ich auch getan.

Aber jeder ist für sein Körper selbst verantwortlich und kann tun ,was er will.

Oha kanst du das besser erklären ?? Verstehe nichts ...bin ein Mtx Patient hab jetzt Angst

Lg Matthias

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Hallo Matthias,

wie du hier gelesen hast, gibt es verschieden Meinungen über MTX. Natürlich auch unter den Fachärzten.

Habe nur geschrieben ,was ich von meinem Arzt erfahren hatte. Sonst nichts !!

Matthias , ich hoffe, dass du für dich die richtige Antwort findest.

Mansikka

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Servus Mansikka,

hast recht, daß Du MTX nichtmehr nimmst. Auch wenn laut "Expertenmeinung" (sia) es nicht der Auslöser für Dein Aneurysma war.

Jedes Medikament bewirkt etwas im Körper. Dazu ist es ja da. Aber neben der eigentlich gewünschten Wirkung gibt es halt die nicht erwünschten Nebenwirkungen. Und nachdem ich da schon sehr viele schlechte Erfahrungen sammeln mußte, nehm ich garnichts mehr. Geht auch.

Grüße vom

Harley

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Danke Sia für deine Bemerkung. Du hast Recht. Jeder Facharzt ist nur auf seinem Gebiet Experte. Deswegen bin ich auch bei einem Rheumatologen UND Gefäßspeziaisten in Behandlung . 

 

Einen schönen Tag . 

 

mansikka

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Hallo Harley

 

du hast deine Entscheidung getroffen und nimmst nichts mehr. Eine gute Entscheidung. 

 

Ich nehme nur Quensil-Tabletten und Kortison (Prednisolon) . Bis jetzt habe keine Verschlimmerung festgestellt, obwohl ich MTX weggelassen habe.

Am liebsten würde ich auch diese Medis weglassen, werde dies bei nächsten Termin besprechen

 

Einen schönen Tag

 

mansikka

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Hallo Harley

 

du hast deine Entscheidung getroffen und nimmst nichts mehr. Eine gute Entscheidung. 

 

Ich nehme nur Quensil-Tabletten und Kortison (Prednisolon) . Bis jetzt habe keine Verschlimmerung festgestellt, obwohl ich MTX weggelassen habe.

Am liebsten würde ich auch diese Medis weglassen, werde dies bei nächsten Termin besprechen

 

Einen schönen Tag

 

mansikka

Servus mansikka,

Quensil ist ja auch nicht gerade ohne. Können auch ziemliche Nebenwirkungen auftreten. Und, nimmst Du Kortison innerlich ein? Das hatte ich auch schon vor ein paar Jahren. Trotz Ausschleichen explodierte meine Haut nach dem Absetzen. Kommt für mich auch nichtmehr in Frage. Wie schon geschrieben. Solche Sachen will ich nichtmehr nehmen. Das Einzige, was ich ab und zu einnehme, wenn die Psa-Schmerzen heftig sind, ist Ibu. Aber halt nur nach Bedarf. Irgendwie muß man sehen, wie man selbst zurecht kommt. Und es geht auch.

Grüße vom

Harley

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Hallo Harley, ich weiss, Quensil hat auch viele Nebenwirkungen, z.B.auf Augen. Kortison nehme ich als Tabletten 5 mg morgens.

 

Ja, ich denke auch, dass Ibuprofen ein relativ gute Alternative (wenn man es nicht regelmäßig nimmt)  ist.

 

 

Mansikka

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Hallo Mansikka,

gut, 5 mg geht ja noch. Wie lange nimmst Du es denn schon? Es hat bei mir schon auch geholfen. Nur auf Dauer ist es halt nix. Ich hatte allerdings 15 mg. Und nach einiger Zeit hat sich das unschön gezeigt. Gewichtszunahme, aufgeschwollen. Naja und dann hab ich es ausschleichen lassen und meine Haut reagierte wie verrückt.

Ibu ist halt nicht so ein Hammer wie Diclo. Die hab ich vorher bei Bedarf genommen. Aber mein Arzt riet mir, besser Ibu zu nehmen, da diese die Nieren nicht so sehr traktieren wie die Diclo. Klappt ganz gut.

Grüße

Harley

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Also mir hilft die Nordseeluft immer sehr (vorallem im Sommer) Juist ist da ein schöner Ort für Urlaub und ne Klinik gibt es glaube ich auch auf Norderney!!!!

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Also ich leide ja an Peso seit über 20 Jahren und habe es sehr stark überall. ich habe so viel schon durch..Fumaderm nicht vertragen...und und und..ich nehme MTX seit 6 Monaten und das krasse ist, das die Haut total schlimm wird. Also: schlimmer! Äusserlich muss ich euch allen sagen..bin ich kein Freund von, ausser es kommt von der Natur.

 

Ich nehme seit Jahren Cortison und wir alle wissen, unsere Haut wird von innen getrieben..also Magen Darm und so weiter. ich werde dsmt eine Magen Darm Spielgelung machen und mich auf DarmPilz untersuchen lassen. Wenn der zu stark ausgebrochen ist, wird die Haut auch stark davon betroffen...

 

Danke Euch allen für die Lieben Worte!

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Im Laufe der Jahre wurde der Wirkstoff Adalimumab, der in Humira enthalten ist, mehreren Studien unterzogen – sowohl vor der Zulassung als auch danach. Wir schreiben hier eher protokollarisch wichtige Ergebnisse einiger Studien auf.
      Adept
      (zusammengesetzt aus: Adalimumab Effectiveness in Psoriastic Arthritis Trial)
      ADEPT war eine placebokontrollierte, doppelblinde Studie. Darin wurden die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Humira bei 313 Erwachsenen mit mäßiger bis schwerer, aktiver Psoriasis arthritis untersucht. Bei ihnen hatten Entzündungshemmer ohne Kortison (nichtsteroidale Antiphlogistika) nicht geholfen. “Mitbringen” mussten sie drei oder mehr geschwollene Gelenke und drei oder mehr schmerzende Gelenke. Den Patienten wurde jede zweite Woche subkutan (unter die Haut) ein Scheinmedikament (Placebo) oder 40 mg Humira gespritzt.
      Nach 12 Wochen waren die Gelenkschmerzen und arthritischen Probleme bei 60 Prozent der Patienten um 20 Prozent besser. Nach 24 Wochen hatte fast ein Viertel der Patienten 70 Prozent weniger Schmerzen und Probleme.
      Ein weiterer gemessener Wert heißt mTSS. Damit wird die Knochenerosion (Abtragung) und die Verengung des Gelenkspalts beurteilt. Die Patienten mit Humira hatten nach 24 Wochen deutlich weniger Veränderungen in diesem Bereich. als die Patienten mit dem Scheinmedikament.
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      Nebenwirkungen
      Mehr als fünf Prozent der Patienten mit Humira bekamen unerwünschte oder schwere Nebenwirkungen zu spüren, zum Beispiel
      Infektionen der oberen Atemwege Nasopharyngitis (Entzündung des Nasenrachens; meist eine Entzündung der Rachenmandel) Reaktionen an der Einstichstelle Kopfschmerzen Hypertonie (Bluthochdruck) Generell wird Humira in Verbindung gebracht mit Nebenwirkungen wie
      Schwindelgefühl Infektionen der Harnwege Übelkeit Durchfall Halsschmerzen Herpes simplex Bauchschmerzen Ausschlag und Juckreiz Schmerzen an der Einstichstelle wurde von mehr als jedem zehnten Patienten berichtet.
      Believe
      Thema: Wirksamkeit von Adalimumab (1)
      beteiligte Patienten: 730 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, bei denen zuvor mindestens zwei innerliche Therapien fehlgeschlagen oder aus anderen Gründen nicht durchführbar waren
      Durchführung: 16 Wochen lang Adalimumab entweder zusammen mit Vitamin-D3-/Kortison-Salbe oder mit einer Placebo-Creme
      Ergebnis:
      Verbesserung der Psoriasis-Symptome (PASI) um mindestens 75 Prozent bei 70 Prozent der Patienten Verbesserung der Psoriasis-Symptome (PASI) um mindestens 90 Prozent bei 50 Prozent der Patienten Außerdem festgestellt: Kombination mit Salben ohne anhaltenden zusätzlichen Effekt
      Champion
      Die Champion-Studie war eine wichtig für die Zulassung von Humira zur Behandlung der Plaque-Psoriasis.
      An der Champion-Studie waren 271 Patienten in acht europäischen Ländern und in Kanada beteiligt, die 16 Wochen lang mit Humira behandelt wurden. In dieser Studie wurde (erstmals) die Wirkung von Humira mit der des Standard-Medikaments MTX und einem Placebo verglichen. 17 Prozent von ihnen hatten hinterher keine Psoriasis-Anzeichen mehr, also eine Besserung um 100 Prozent. In der Gruppe, die MTX bekam, waren es 7 Prozent. Unter den Patienten, die ein Placebo bekamen, waren immer noch zwei Prozent.
      Eine Besserung um immer noch 75 Prozent erreichten 80 Prozent der Patienten. Mit MTX waren es 36 Prozent, mit Placebo 19 Prozent - was aber auch beachtlich ist.
      Reveal
      Die Reveal-Studie war ebenfalls wichtig für die Zulassung von Humira zur Behandlung der Plaque-Psoriasis. Sie erstreckte sich über 52 Wochen. Darin ging es um die Effizienz des Medikaments, aber auch um die Wirksamkeit. Hier gab es aber keinen Vergleich mit einem anderen Medikament. In den USA und Kanada nahmen 1.200 Patienten mit einer mittelschweren bis schweren Psoriasis an der Studie teil. Nach 16 Wochen erreichten 71 Prozent der Patienten mit Humira eine Besserung ihrer Schuppenflechte um 75 Prozent. 6,5 Prozent der Placebo-Bekommer kamen ebenfalls so weit.
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      Daten aus einer Studie in Phase II
      Daten aus einer Studie in Phase II belegen eine Verbesserung der Krankheitsaktivität und Lebensqualität (2)
      Der Wirkstoff Adalimumab wirkt sehr gut und lange: Das Ergebnis einer Studie wurde Hautärzten in den USA während ihrer 63. Jahreskonferenz im Jahr 2005 vorgestellt.
      Die Studie in Phase II zeigte: Das Biologikum Adalimumab (Medikamentenname: Humira) zeigt im Einsatz bei der Schuppenflechte eine hohe Wirksamkeit und verbessert nachhaltig die Lebensqualität der Patienten. Genauer: Bei fast 70 Prozent der Patienten, die mit 40 Milligramm Adalimumab alle 14 Tage behandelt wurden, verbesserte sich die Krankheitsaktivität um mindestens 75 Prozent. Diese Verbesserung hielt über den 60-wöchigen Behandlungszeitraum - also deutlich länger als ein Jahr - an. Adalimumab (Humira) wird subkutan (unter die Haut) gespritzt.
      Mehr als ein Drittel der mit Adalimumab behandelten Patienten erreichten eine Verbesserung der Krankheitsaktivität um 90 Prozent. Das ist mehr als üblicherweise in klinischen Studien erwartet wird.
      Außerdem beurteilten Ärzte das Hautbild ihrer Probanden. Bei fast zwei Dritteln bescheinigten sie ein "klares" oder "nahezu klares" Hautbild.
      Auch die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich im Rahmen der Studie, und das anhaltend: 34,3 Prozent schilderten auch nach einem Behandlungszeitraum von 60 Wochen, dass ihre Lebensqualität "überhaupt nicht" von der Erkrankung beeinträchtigt sei.
      Diese Ergebnisse belegen, dass eine Therapie mit 40 mg Adalimumab s.c. alle 14 Tage eine nachhaltige Verbesserung der klinischen Zeichen und Symptome der Psoriasis erreicht. Die Art und Häufigkeit der im Rahmen der Studie beobachteten unerwünschten Ereignisse waren mit den Sicherheitsdaten aus den vorausgegangenen Adalimumab-Studien bei rheumatoider Arthritis und Psoriasis Arthritis vergleichbar.
      Meta-Analysen
      Thema: Sicherheit von Adalimumab (1)
      beteiligte Patienten: 1800
      Ergebnisse:
      Sterberate auch nach Langzeit-Therapie nicht erhöht Krebsrisiko nach Langzeit-Therapie niedriger als in der Gruppe gesunder Probanden Quellen:
      (1) Dr. Diamant Thaci, Uni-Klinik Frankfurt/Main, beim EADV-Kongress in Berlin, zitiert in "Mit TNF-Alpha-Blocker gegen schwere Psoriasis", Ärzte Zeitung, 23.10.2009
      (2) Quelle: Pressemitteilung der Firma Abbott, 14. März 2005 - 63. Jahreskonferenz des amerikanischen Dermatologen-Verbandes (American Academy of Dermatology - ADD)
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Unter den Salben sind solche mit Kortison bei den meisten Psoriatikern am wirksamsten – aber auch am meisten gefürchtet. Schuppenflechte-Stellen gehen mit Kortisonsalben schnell weg. Die Salben sind – richtig angewandt – ein gutes Mittel und vor allem wichtig, um erst einmal die Entzündung der Haut abzuschwächen. Doch die Angst vor Nebenwirkungen ist groß, und sehr oft sagen Betroffene Nein zum Kortikoid – aus eben jener diffuser Angst.
      Die Angst stammt nicht von ungefähr: Als Kortisonsalben in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts aufkamen, waren sie "Wunderwaffen", noch mit wenig Erfahrung eingesetzt, die Nebenwirkungen vernachlässigt, weil der Erfolg ja so gut war. Mittlerweile sind Kortisonsalben der sogenannten vierten Generation auf dem Markt. "Diese Kortisonsalben bringen heute kaum noch Nebenwirkungen", versichert Professor Roland Niedner. "Nur im Gesicht muss man sehr, sehr vorsichtig damit sein."
      Die "Ärzte Zeitung" widmete dem Thema im Jahr 2003 einen Artikel. Danach wurden in den 60-er und 70-er Jahren immer stärkere Kortisonsalben entwickelt. Die damalige falsche Anwendung hätte die Kortisonsalben-Therapie bei Patienten und auch bei vielen Ärzten "in Misskredit gebracht". Seit Mitte der 80-er Jahre stünden aber Kortisonsalben der inzwischen vierten Generation zur Verfügung. Die würden nicht mehr zur gefürchteten "Verdünnung" der Haut (fachmännisch: Atrophie) führen.
      Ärzte müssten vor der Verordnung wissen:
      Wie stark ist das Kortikoid? Wie stark ist die Konzentration? Welche Trägersubstanz kommt zum Einsatz? (Heißt: Worin ist das Kortison untergemischt?) Wie groß sind die Hautstellen, wo die Salbe hinkommt? Wie lange soll die Kortisonsalbe angewendet werden? Kortisonsalben – wie lange?
      Roland Niedner war Deutschlands "Kortisonpapst". Er forschte daran, kann die Stärke der verschiedenen Kortison-Präparate und -Wirkstoffe vermutlich im Schlaf sagen und ist dennoch realistisch: "Kortisonsalben sollten nicht zu lange angewendet werden, sonst ist die Psoriasis schwerer weiterzubehandeln."
      Der Arzt und Wissenschaftler, der am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam arbeitete, hat jahrelang von seinen Kollegen keine Nebenwirkungen berichtet bekommen. Dennoch kennt er sie und weiß sie einzuschätzen:
      Die Verdünnung der Haut geht nach der Anwendung wieder weg. Das gleiche gilt für eine Akne oder eine periorale Dermatitis, die der Akne ähnelt. Eine übermäßige Behaarung der Stellen, wo Kortison geschmiert wurde, verschwindet ebenfalls nach einiger Zeit. Andere Nebenwirkungen wie Pseudo-Narben oder eine Hyperpigmentierung sind ebenfalls später nicht mehr zu sehen. Die schwerste Nebenwirkung von zuviel Kortison ist eine Ausweitung der kleinen Blutgefäße unter der Haut, die meist auch deutlich zu sehen ist. Die sind nur mit Laserverfahren zu entfernen. "Glück" für alle Menschen mit einer Psoriasis auf dem Kopf: Dort wurden noch nie Nebenwirkungen von Kortisonsalben oder -lösungen beobachtet. Gaaaaaanz vorsichtig sollte man aber mit der Anwendung von Kortisonsalben an den Ohren sein: Die zählen noch zum Gesicht, wo mit Kortison sehr, sehr, sehr sparsam umgegangen werden sollte.
      Grundregeln für Kortison
      Grundregeln von Roland Niedner sind:
      Beginne mit dem stärksten Präparat. (Zur Stärke siehe Übersicht) Lass dir von jedem Wirkstoff (siehe Übersicht) ein bis zwei Präparate verschreiben, um testen zu können, was am besten wirkt. Berücksichtige dein Alter. Je älter man ist, um so dünner ist die Haut schon an sich. Dann sind die Blutgefäße auch brüchiger. Begrenze die Therapiedauer. Schleich dich aus der Behandlung aus. Setze Kortisonsalben nach längerer Anwendung, also vier Wochen und länger, nie, nie und niemals nie auf einmal ab. Das heißt: Nimm die Salben dann zunächst nur noch jeden zweiten Tag, später jeden dritten, dann jeden vierten und so weiter und so fort. Für Roland Niedner liegt die durchschnittliche Grenze der Behandlung mit Kortisonsalben bei vier Wochen.
      Sein Tipp für das Präparat Daivobet, eine Mischung aus Kortison und Vitamin D3 (Calcipotriol): Man nehme 14 Tage Daivobet, dann längere Zeit Daivonex, und dann noch einmal eine Woche Daivobet.
      In der Genitalgegend ist Kortisonsalbe immer Abwägungssache. Eine Patientin berichtete von guten Erfolgen mit Linoladiol. Mit einer Tube davon sei sie über ein Vierteljahr gekommen, und sie habe es angewendet, obwohl sie ansonsten felsenfest Kortison ablehnt. An dieser empfindlichen Stelle aber wollte sie "Klarheit".
      Salbe oder Creme?
      Kennst du die Frage vom Arzt: "Wollen Sie 'ne Salbe oder 'ne Creme"? Dahinter verbirgt sich nicht nur eine Frage nach einer Annehmlichkeit. Denn: Kortison wirkt, in gleicher Konzentration in Salben eingearbeitet, besser als in Creme. In (alkoholischer) Lösung eingearbeitet, ist die Wirkung noch schwächer.
      Wer auf seine Stellen zunächst die Kortisonsalbe aufträgt und sie dann mit Folie abdeckt, erhöht die Wirkung um das fünf- bis zehnfache. Insbesondere an Händen und Füßen ist die Wirkung enorm, weil dort Kortisonsalben schlechter eindringen als an anderen Körperteilen. Aber: Das ist schon eine "Holzhammer-Methode", mit der man vorsichtig umgehen sollte. Sie sollte höchstens einige Tage (vorzugsweise Nächte) angewendet werden und dann auch mit dem "Ausschleichen" der Kortisonsalbe beendet werden. Ein Tipp für die Hände: Es gibt in der Apotheke Folien-Handschuhe, die die Behandlung "bequemer" machen.
      Kortisonsalben der "vierten Generation"
      Wirkstoff: Hydrocortison-Aceponat; Handelsname: Retef Wirkstoff: Hydrocortison-Buteprat; Handelsname: Pandel Wirkstoff: Hydrocortison-Butyrat; Handelsname: Alfason Wirkstoff: Methylprednisolon-Aceponat; Handelsname: Advantan Wirkstoff: Prednicarbat; Handelsname: Dermatop Kortison kann Allergien auslösen
      Kontaktekzem, Quaddeln, Juckreiz und zunehmende Rötung oder anaphylaktischer Schock – das Spektrum der Allergie-Symptome ist breit. Verschiedene Kortison-Arten reagieren dabei auch noch untereinander. Wer mehr darüber wissen möchte, lese den kompletten Bericht der Medical Tribune Online.
      Wie gut dringt Kortison-Salbe wo ein?
      (fachmännisch: Penetrationsverhältnisse und Atrophieverhältnisse für Dermokortikoide, nach Feldmann/Maibach)
      Wo? Wie stark?
      Kopfhaut: 3,5 Stirn: 6,0 Kieferwinkel: 13 Rücken: 1,7 Achselhöhle: 3,6 Unterarm dorsal (außen): 1,1 Unterarm ventral (innen): 1 Handfläche: 0,8 Skotum (Geschlechtsteilgegend): 43,0 Knöchel: 0,4 Fußsohle: 0,1 https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe.html Quellen:
      Forschung und Praxis (177/1994) Vortrag von Professor Niedner in Berlin (Januar 2003) u.v.a.
    • Redaktion
      By Redaktion
      Hier findest du eine Liste von Kortisonsalben und ihren Wirkstoffen. Manchmal sind es auch Lösungen oder Lotionen. Angegeben ist auch die Stärke bzw. Konzentration des enthaltenen Kortisons.
      Wirkstärke Klasse I – schwach wirksam
      Wirkstoff Konzentration in %
      Handelsname (Beispiele)
      erhältlich als Hydrocortison 0,100 Hydrocutan mild S   0,250 Dermo Posterisan S     RatioAllerg Hydrocortison C     Systral Hydrocort Lo   0,333 Sanatison Mono 1/3% S   0,500 Hydrocortison Wolff 0,5 % Lo, C     Hydrocutan S     Hydroderm HC 0,5% C     Munitren H fettend/fettarm S, C   1,000 Dermallerg-ratiopharm C     Sanatison Mono 1% S     Hydrocortison Wolff 1% C, Lo     Hydrogalen L, Lo, C, S     Remederm HC Widmer C Hydrocortisonacetat 0,250 Ebenol 0,25% Salbe S     Fenistil Hydrocortison S     Soventol HC C   0,330 Posterine Corte S   0,500 velopural OPT S   1,000 Ebenol 1% S     hydrocort von ct S     Hydrocortison POS N 1% S     Hydrocortison POS N 2,5% S     Hydrocutan C, S Prednisolon 0,100 Alferm Salbe S   0,200 Lygal Kopftinktur N L   0,250 Prednisolon AS S     Prednisolon LA C, S   0,400 Linola-H N C     Linola H Fett N S Prednisolonacetat 0,500 Dontisolon D Mundheilpaste P     Inflanefran AS S Fluocortinbutylester 0,750 Vaspit C, S, FS Triamcinolonacetonid 0,012 Arutrin-Spray Spray   0,0125 Volonimat Spray Spray Dexamethason-21-isonicotinat 0,025 Dexa Loscon mono L Dexamethason 0,020 Solutio Cordes Dexa N L   0,025 Dexagalen crinale L   0,030 Cortidexason crinale L   0,050 Dexamethason LAW C, S Clocortolonpivalatplus -caproat 0,030 Kabanimat S, C Klasse II 
      Wirkstoff Konzentration  in %
      Handelsname erhältlich als Clobetasonbutyrat 0,050 Emovate C, S Hydrocortisonaceponat 0,100 Retef C, S Dexamethason 0,100 Cortidexason N S, FS Dexamthason plus-sulfobenzoat je 0,050 Duodexa N S Alclometason-dipropionat 0,050 Delonal S, C Flumetasonpivalat 0,020 Cerson C, S, L Triamcinolonacetonid 0,025 Extracort-N C, S     Volonimat N C, S Fluoprednidenacetat 0,050 Decoderem Salbe S   0,100 Decoderm Creme C, P Hydrocortisonbutyrat 0,100 Alfason S, C, Crelo, CreSa, L, Lo     Laticort 0,1 % C, S Hydrocortisonbuteprat 0,100 Pandel S, C Clocortolonpivalatplus -caproat 0,100 Kaban S, C Desonid 0,100 Sterax 0,1% C Betamethasonvalerat 0,050 Betnesol V crinalite L     Betnesol V mite S, C Triamcinolonacetonid 0,050 Volon A Spray N Spray   0,100 Delphicort S, C     Kortikoid ratiopharm C, FS     Triamgalen Lo, L, C, S     Triam Lichtenstein C, S     Triamcinolon Wolff C     Volon A (antibiotikafrei) S, HS, C, Lo Methylprednisolonaceponat 0,100 Advantan S, C, FS, L, M Prednicarbat 0,250 Dermatop S, FS, C, L Fluocinolonacetonid 0,010 Jellisoft C Desoximetason 0,050 Topisolon mite S Klasse III – stark wirksam
      Name des Wirkstoffs Konzentration in %
      Handelsname erhältlich als Mometasonfuroat 0,100 Ecural S, FC, L     Monovo C, E, S     Momegalen FC, S, L     Momecutan FC, S, L Betamethasonpentanoat 0,100 Cordes Beta C, S Betamethasonvalerat 0,100 Bemon S     Betagalen C, Lo, L, S     Betnesol-v crinale L     Betnesol-v 0,1 % S, C, Lo     Celestan-v S     Cordes Beta C, S     Deflatop Sch     Soderm C, S, L, Lo, Lö Fluticasonpropionat 0,050 Flutivate C Betamethason- dipropionat
      0,050 Diprosone C, L, S     Diprosis G, S Betamethason- dipropionat + Calcipotriol
      0,050 + 50 μg Enstilar Spray     Daivobet G, S Fluocinolonacetonid 0,025 Flucinar C, S     Jellin C, S Diflorasondiacetat 0,010 Florone crinale L Desoximetason 0,050 Topisolon S Fluocinonid 0,050 Topsym L, C, S Amcinonid 0,100 Amciderm C, FS, Lo, S Diflucortolonvalerat 0,100 Nerisona C, FS, S Klasse IV – sehr stark wirksam
      Name des Wirkstoffs Konzentration in % Handelsname erhältlich als Clobetasolpropionat 0,050 Clobegalen S     Dermoxinale L     Dermoxin S, C     Karison C, S, FS     Karison crinale L     Clarelux C, S, E, L, Schaum     Dermovate S Erläuterung der Abkürzungen
      C = Creme
      E = Emulsion
      FC = Fettcreme
      FS = Fettsalbe
      G = Gel
      HS = Haftsalbe
      L = Lösung
      Lo = Lotion
      M = Milch
      P = Paste
      S = Salbe
      Sch = Schaum
      T = Tinktur
      Stand vom 17.01.2013
      Quellen: Prof. Roland Niedner, Rote Liste, Hersteller
      https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/kortison/kortison-index.html

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