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Hallo!

Mein Freund und ich planen in nächster Zeit zu versuchen ein Baby zu bekommen. Momentan spritze ich ca. alle 12-14 Wochen Stelara 45 mg. Ich weiß, das empfohlen wird 15 Wochen Abstand bis zum Eintritt einer Schwangerschaft zu warten bzw. bis man beginnen sollte es zu versuchen. Ich wollte fragen ob jemand von euch in dieser Sache eigene Erfahrungen gemacht hat, bzw unter einem Biological schwanger geworden ist und wie es demjenigen (derjenigen eher ☺) und dem Nachwuchs damit ergangen ist. Danke schon mal für eure Antworten! Liebe Grüße, Sarah

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hallo, Sarah M. 86 -

 

ich freue mich, dass du dieses informative Forum gefunden hast - Willkommen meinerseits -

 

ganz ehrlich, ich werde mich hüten, hier eine Meinung abzugeben auf deine Frage -

 

sprich mit deinen Ärzten - das ist ganz wichtig - 

 

leider kannst du sonst keine Hilfe von mir bekommen, ich hoffe aber, dass du dich trotzdem über meine Antwort freust -

 

nette Grüsse sendet - Bibi -

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Nicht ohne Grund wird die Empfehlung einer mindestens ein Vieteljahrespause gegeben, schließlich wird durch Stelara u.ä. Zellteilung verhindert oder und vermindert... nicht sonderlich gut für eine kleines Wesen, was nur durch Zellteilung zum Leben kommt. Gerade in den ersten Monaten einer Schwangerschaft wird durch die Zellteilung ja alles angelegt.

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Ich bin während der Therapie mit Stelara schwanger geworden. Habe im November mit der ersten Spritze begonnen und die Zweite gab es im Dezember. Im Dezember erfuhr ich dann auch von meiner Schwangerschaft (war etwa in der 6. Woche). Eine Spritze injizierte ich also zweifellos während der Schwangerschaft. Natürlich habe die Therapie dann sofort abgebrochen.

Meiner Tochter geht es glücklicherweise gut, aber für mich war diese "Risikoschwangerschaft" schrecklich.

Mir sagten die Ärzte damals, dass man Folgeschäden oder Fehlbildungen bei Stelara während der Schwangerschaft nicht ausschließen kann.

Bei mir ging es gut, aber das Risiko ist es meiner Meinung nach nicht wert... 

 

Liebe Grüße  :)

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  • 2 weeks later...

Danke für eure Antworten! Besonders an dich, Alena. Ich habe auf keinen Fall vor, die empfohlene Zeit bzw den Abstand nicht einzuhalten. Ich bin jetzt 19 Wochen ohne und wir fangen jetzt an es zu versuchen. Wie gesagt, ich war einfach an persönlichen Erfahrungen interessiert... Falls sich in der nächsten Zeit etwas tun sollte, lass ich es euch wissen. Viele Grüße

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    • Atha
      By Atha
      Hallo meine lieben!
       
      Ich könnte nur noch reihern... (man entschuldige mir die Ausdrucksweise)
       
      Ihr habt ja sicher in einem anderen Faden (http://www.psoriasis-netz.de/community/topic/20581-biologicalrezept-per-post-und-in-echt/) mitbekommen, dass ich vor ziemlich genau einem Jahr eine Therapie mit Stelara begonnen hatte. Das Medikament schlug sehr gut an, ich war nach wenigen Wochen erscheinungsfrei. Im Sommer überwies mich die Uni zurück an den niedergelassenen Dermatologen, als ich dort mich wieder wegen Folge-Rezept meldete, wurde ich wieder an die Uni verwiesen. Leider ist die dortige Ärztin im Mutterschutz/Erziehungsurlaub und mit dem nachfolger komme ich gar nicht klar, fühle mich diskriminiert etc.
       
      Meine Hausärztin gab mir den Tipp mit der Hautambulanz in Darmstadt-Eberstadt, die jedoch eine Anmeldung durch einen niedergelassenen Dermatologen wünschen...
       
      Als ich in meiner Derma-Praxis anrief, die lage schilderte und um Anmeldung dort bat, wurde ich um Geduld gebeten, man würde mit der Ärztin Rücksprache halten und sich dann melden.
      Heute Abend kam der Rückruf: Die Anmeldung in Darmstadt wird mir verweigert! Ich solle doch lieber in Frankfurt bleiben, dort kenne man mich schon... Ich hätte die Sprechstundenhilfe am liebsten in der Luft zerrissen...
       
      Hab sie am Telefon unfairerweise angepampt, sie hat mich zwar runtergeholt - sie konnte ja nix dazu, aber dennoch. So irgendwie fühle ich mich inzwischen nur noch verarscht... Kein Medikament, Kein Ambulanztermin und die erscheinungsfreiheit ist auch wieder dahin. Andere Praxen in unserer Stadt verweisen für solche Therapien ebenso an die Uni, da hab ich schon angefragt. Bei einem hies es sogar, es gäbe eine Vereinbarung mit der Uni, dass die Biologics nur von denen verordnet werden.
       
      In weniger als 3 Monaten habe ich meine Abschlussprüfungen von der Umschulung, eine harte Zeit liegt hinter mir und ich dachte eigentlich, ich könnte nun endlich neu durchstarten.. Juhuuu... *würg*
    • Nastinka21
      By Nastinka21
      Hallo liebe Leute,
      ich leide seid 10 Jahren an sehr sehr starker schuppenflechte! Ich habe so viele crems und spritzen ( von MTX höchstdosis bis zu Verbrennungen von salicylsäure) ausprobiert, und absolut nichts hat geholfen. Mein größter Wunsch war es nicht einmal gesund zu werden sondern Kinder zu kriegen ! Als mein Arzt mir sagte das ich entweder von der schuppenflechte oder von dem MTX sterben würde war ich geschockt. Dann habe ich über stelara gelesen. Und auch meinen Arzt gewechselt  ... innerhalb von 3 Wochen war ich komplett sauber und beschwerdenfrei! Davor waren 85% meines Körpers befallen! Ich war unglaublich glücklich das es geholfen hat!
      Am 31.07.2016 habe ich meine letzte Spritze genommen... und bin "aus versehen" ungefähr am 06.08.2016 schwanger geworden ...:) und am 28.04.2017 habe ich einen wunderschönen komplett gesunden Sohn zum Welt gebracht!!!! 
      Da ich extrem viel Angst hatte in der Schwangerschaft, habe ich viele Test machen lassen. Nackenfaltenmessung Organzählung u.s.w . Und alles war Unordnung! Ich kann dieses Medikament nur weiter empfehlen! 
      Und bin einfach nur glücklich !!! 
    • herbert.leichtfuss
      By herbert.leichtfuss
      Hallo zusammen,
      ich habe am 13.03.2019 einen Termin in der Dermatologie der Universitätsklinik Bonn. 
      Ich war über etwa drei Jahre Patient in der Ambulanz der Dermatologie der Universitätsklinik Köln und bekam dort Enbrel, Humira, Stelara und Otezla. Im Sommer 2018 hatte ich die Behandlung dort aber abgebrochen. Grund war, dass ich mich dort nach einem Personalwechsel als erwachsener Mensch nicht mehr ernst genommen fühlte. Es war nun eine junge Ärztin für mich zuständig, deren fachliche Eignung ich nicht infrage stellen will, ihre menschliche Eignung aber sehr wohl. 
      Enbrel hatte auch nach drei Monaten so gut wie keine Wirkung, Humira musste ich nach drei Wochen schon wieder absetzen, weil die Leukozyten und die Lymphozyten stark zurückgegangen sind, Humira wirkte aber trotzdem noch sehr gut nach, so dass ich erst Monate später Stelara einsetzen musste. Stelara wirkte ebenfalls sehr gut, aber leider gab es nun Probleme mit einem sehr stark schwankenden Lipase-Wert, der teilweise so hoch war, dass ich laut Ärzte Schmerzen haben müsste, aber tatsächlich nie hatte. Der Lipase-Wert kommt von der Bauchspeicheldrüse. Also verlangte man von mir, dass dieses Problem abgeklärt wird, d.h. ich musste die Bauchspeicheldrüse beim Hausarzt und einer niedergelassenen Gastroenterologin per Ultraschalluntersuchung untersuchen lassen. Es wurde nichts gefunden, aber das reichte den Dermatologen in der Universitätsklinik Köln nicht. Also musste ich die Bauchspeicheldrüse in der Gastroenterologie der Universitätsklinik Köln auch noch einmal per Sonographie (Schlauch durch den Mund bis in den Magen) untersucht lassen und dort meinte (!) man dann, eine beginnende chronische Entzündung der Bauchspeicheldrüse erkennen zu können. Immer wenn ich bei der niedergelassenen Gastroenterologin war, war der Lipase-Wert aber fast im Normalbereich, so dass es keine Grundlage für weitere Untersuchungen oder eine Medikation gab. Von einer Untersuchung der Bauchspeicheldrüse durch Einführung einer Sonde in diese wurde auf mir Grund der bisherigen Untersuchungsergebnisse ausdrücklich abgeraten. Laut Gastroenterologin gäbe es nicht selten Fälle, bei denen die Gründe für erhöhte Lipase-Werte nicht ermittelbar seien. Auf Anraten der Gastroenterologin trinke ich nun schon seit über einem Jahr absolut keinen Alkohol mehr, um mögliche Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse ausschließen zu können; wobei ich eh nie viel getrunken hatte, mittlerweile aber selbst Mon Cheri oder Weinbrandbohnen keines Blickes mehr würdige (wie viel man davon wohl verköstigen müsste, um knülle zu werden). ? Trotzdem schwankt der Wert auch heute noch. Für die Dermatologen der Universitätsklinik Köln, die mich von Pontius bis Pilatus laufen ließen, war es trotzdem kein Grund, mir wieder Stelara zu verschreiben. Nach einem Personalwechsel Ende 2017 war nun eine junge Ärztin zuständig, die mir mit ihrer Überheblichkeit schon fast zwei Jahre zuvor sehr unangenehm aufgefallen war. Ich musste nun Otezla nehmen und nach zwei und vier Wochen das Blutbild untersuchen lassen. Nach zwei Wochen waren alle Werte ok, nach vier Wochen waren GOT (über 600) und GPT (über 900) irrsinnig hoch, denn für beide gilt Normalwert unter 50. Otezla musste sofort abgesetzt werden. Nach weiteren vier Wochen war das Blutbild wieder ok, aber auf einmal interessierte es die behandelnde Ärztin überhaupt nicht, weshalb die Werte so hoch waren. Sie wollte einfach wieder mit Otezla anfangen, was ich so nicht hinnahm. Bei Stelara musste ich einen riesigen Aufwand treiben, um den schwankenden Lipase-Wert evtl. erklären zu können und bei Otezla waren die Gründe für die sehr hohen Blutwerte offenbar sch....egal. Da diese Ärztin an Borniertheit nicht zu überbieten ist und auch keine anderen Medikamente als Otezla-Ersatz berücksichtigen wollte, habe ich die Behandlung durch die Dermatologie der Universitätsklinik Köln beendet und mit Daivobet-Gel (vom niedergelassenen Hautarzt verschrieben) notdürftig fortgesetzt. 
      Auf Empfehlung meines niedergelassenen Hautarztes hatte ich dann die Helios-Klinik (Universitätsklinik) in Wuppertal aufgesucht. Dort hielt man meine Weigerung der Fortsetzung der Behandlung mit Otezla für richtig. Leider wollte man, dass ich dort drei oder gar vier Tage stationär aufgenommen werde, was ich auch aus beruflichen Gründen ablehnte. Da ich Freiberufler bin, kann ich mich nicht einfach mal für ein paar Tage in eine Klinik legen bzw. nur, wenn es absolut notwendig ist. Da mir der Ablauf einer ambulanten Behandlung (Begutachtung der Haut, Besprechung Vorerkrankungen und möglicher Medikation, Urin- und Blutuntersuchung, abschließende Gespräche mit Übergabe des Rezepts, alle drei Monate Kontrolltermin und dazwischen Blutbildüberwachung durch den niedergelassenen Hautarzt) bekannt ist und als Medikation auch schon Cosentyx bzw. Taltz angekündigt wurde, wäre ein stationärer Aufenthalt überhaupt nicht notwendig gewesen, zumal Wuppertal für mich als Kölner nicht am anderen Ende der Republik ist. Ich hätte jeden Tag nur für wenige Minuten dort sein müssen und ansonsten nur die Zeit totgeschlagen. Aber die Klinik hätte ein Bett belegt gehabt und bei meiner Krankenversicherung abkassieren können, was ich als Sozialversicherungsbetrug verstehe. 
      Da ich nun einen Termin in der Dermatologie der Universitätsklinik Bonn habe, befürchte ich, dass ich dort dieselben Erfahrungen machen werde,  d.h. entweder stationär oder keine Behandlung.
      Gibt es hier jemanden mit Erfahrungen aus der Dermatologie der Universitätsklinik Bonn, insbesondere mit einer ambulanten Behandlung, sofern es die dort überhaupt gibt?   

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Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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