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Osteoporose


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Dass Osteoporose Teil der entzündlichen Erkrankung bei Prosiasis-Arthritis ist, wurde mir mehrfach versichert ( wie bei rheumatoider Arthritis).

Ich habe eine sehr ausgeprägte Osteoporose (vor 2 Jahren noch als transiente / vorübergehende Osteoposose in Hüft-Knie-Wirbelknochen diagnostiziert.)in den Wirbelkörpern, aber auch allen anderen Knochen..

Mir wurde zu Prolia, Bisphophonaten,Östrogenen --je nach ärztlicher Meinung ,geraten.Vit. D nehme ich, Sport mache ich, so gut ich wegen der Erkrankung kann.

"Fallen Sie bloß nicht die Treppe herunter, dann sind sie gelähmt" machte mir Angst.

Hat jemand Erfahrung, Hinweise,Vorschläge, Erkenntnisse?

Ich bin 66 Jahre. Mir wurde gesagt, daß Prolia nur solange hilft, wie es eingenommen wird, danach eine Verschlechterung der Knochensituation eintreten kann, die schlechter sei ,als vorher.

Man müsse deshalb anschließend  Bisphophonate nehmen, die aber auch wiederum eine Knochenveränderung  machen können ( meine Mutter hatte darunter Kieferknochenauflösung) und auch zu stark brüchigen Knochen führen können.Man könne kein Medikament auf Dauer nehmen.Es sei nur ein Zwischenschritt--- und dann.....?

Da ich meist-ohne vorher es gelesen zu haben-zu den seltensten Nebenwirkungen neige, habe ich Sorge. Wie plane ich meine nächsten Jahre? Leider sind hier in der Gegend mir keine Ärzte / Osteologen bekannt, die sich auskennen.

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Schwierig... dass du dir Sorgen machst wie die Zukunft aussehen soll ist sehr verständlich.

Ob eine PsA tatsächlich eine Osteoporose begünstigt ist anscheinend nicht so ganz klar. Die Ergebnisse unterschiedlicher Studien sind da widersprüchlich. 2001 gab es ein Ergebnis "ja", letztes Jahr galt eine Warnung vor allem für Männer und eine andere Studie, ebenfalls 2018 fand keinen ursächlichen Zusammenhang.

Sicher und mehrfach gezeigt, ist das erhöhte Osteoporose-Risiko bei Frauen ab/nach den Wechseljahren, außerdem spielt der Lebensstil eine Rolle - Rauchen, ungenügend Bewegung, Protein und Vitamin/Mineralstoffmangel, Alkohol. Welcher Teil dann da genau "schuld" ist, ist schwierig auszumachen. Genetische Prädisposition ist sicher ebenfalls ein Risikofaktor.

2018 wurde versucht, eine Aussage zur sog. "Mediteranen Diät" zu testen. Dazu wurden 1142 Senioren aus fünf europäischen Ländern begleitet. Die Kontrollgruppe bekam nur allgemeine Empfehlungen für eine gesunde Ernährung, die andere Hälfte  erhielt angepasste Ernährungsempfehlungen und bekam zusätzlich  Vollkornnudeln, Olivenöl und Vitamin-D- Tabletten (10 µg/d). An sich konnte nach einem Jahr kein großer Unterschied gefunden werden, außer bei einer Gruppe die schon Osteoporose hatte. Da hatte die Knochendichte im Schenkelhals signifikanten zugenommen. Unterstützen können angeblich auch Trockenpflaumen, jeden Tag vier bis fünf Stück hatten anscheinend einen positiven Effekt auf die Knochendichte.

vor 8 Stunden schrieb Caris 13:

Prolia nur solange hilft, wie es eingenommen wird, danach eine Verschlechterung der Knochensituation eintreten kann, die schlechter sei ,als vorher.

Man müsse deshalb anschließend  Bisphophonate nehmen,...

Das ist richtig. Und tatsächlich wurden sog. "Reboundeffekte" beobachtet, die wohl mit Bisphophnaten beherrschbar sind.

Leider fehlen anscheinend für genaue Empfehlungen Daten. Es liegt also nicht nur an den  Ärzte deiner Gegend, da kennst sich niemand so richtig aus.

Ein Grund dafür ist, dass der Knochenhaushalt - also der Ab- und Aufbau der Knochenzellen noch nicht vollständig verstanden ist. Knochen ist - entgegen der früheren Annahme kein "totes Gewebe" in dem nicht viele passiert. Knochen wird ständig auf und abgebaut. Das Medikament Prolia legt die Osteoklasten (knochenabbauend) still. Dadurch wird der Knochen dichter als er sollte und dadurch spröde. Es kann also aus dem anderen Extrem heraus zu Knochenbrüchen kommen.

Aus diesem Grund heraus wird Prolia idR höchstens fünf Jahre gegeben. Länger ist nur unter bestimmten Voraussetzungen in Betracht zu ziehen. Das kann nur der Arzt im speziellen Fall zusammen mit der PatientIn entscheiden.

Ist wirklich eine schwierige Situation. Ich an deiner Stelle würde mich in einer Uniklinik mit Osteoporose-Zentrum vorstellen - und dafür auch eine länger Anfahrt in Kauf nehmen. Und schauen, wie deren Behandlungsplan im speziellen Fall aussieht. Ausführen kann das ja dann ein Arzt vor Ort.

Erfolg!

 

 

 

 

 

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