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Letztes Jahr wollte meine Ärztin mir MTX geben, damals wollte ich nicht. Jetzt will ich und sie verweigert die Einleitung. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin. 

War jemand von euch schon infiziert und kann berichten?

Wie ist der verlauf mit bzw. ohne Immunsuppressiva

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wenn man sich ansteckt ist der Verlauf mal so...... oder so....... und ob Immunsuppressiva sich positiv oder negativ auswirken weiß niemand........ da sagt der eine so..... der andere so......

 

lieben Gruss

Claudia

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Dazu wird es noch nichts geben, du setzt oft zu viel voraus. Natürlich ist es interessant falls hier ein User dazu etwas berichten könnte, aber das ist wohl auch eher unwahrscheinlich. Ich denke auch, dass die meisten genesenden Pat. dazu garnicht befragt werden und die verstorbenen werden ja nicht obduziert. Man weiß da oft nicht woran sie wirklich gestorben sind. In den Medien heißt es oft: sie sind mit Corona gestorben. 

Es gab aber hier einen Link von der Uni Erlangen, weiß leider nicht mehr wo, der einiges aussagt. Außerdem gab es schon Empfehlungen von Ärzten und Institutionen zum Thema Biologka und Corona. Zu MTX habe ich allerdings nichts in Erinnerung. MTX wird ja wöchentlich genommen und man muss sehr regelmäßig zur Kontrolle. Dürfte wohl mit ein Grund sein. Warum willst Du denn jetzt beginnen? Evtl. verordnet sie lieber etwas anderes wie Arava oder andere entzündungshemmende Mittel, zumindest für die nächste Zeit. Die Möglichkeiten sind ja noch nie so vielfältig gewesen wie heute.

Ich selber habe lange mit dem Beginn einer neuen Therapie (Stelara) gewartet, aber meine Beschwerden sind zu heftig und es ist ja keine normale Grippewelle, sondern es wird noch dauern. Sorgen mache ich mir nur bedingt, denn ich befolge alle Anordnungen. Man ist schon sehr eingeschränkt und es nimmt so einen großen Raum ein, aber als Mitglied einer Risikogruppe bleibt einem nichts anderes übrig.

Gruß Lupinchen

 

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vor 6 Stunden schrieb Schlupp10:

wenn man sich ansteckt ist der Verlauf mal so...... oder so....... und ob Immunsuppressiva sich positiv oder negativ auswirken weiß niemand........ da sagt der eine so..... der andere so......

 

lieben Gruss

Claudia

Für das Virus sicher positiv... Wo kein oder kaum Immunsystem, da bessere Lebensbedingungen fürs Corona. 

 

 

 

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vor 21 Stunden schrieb Arno Nühm:

Letztes Jahr wollte meine Ärztin mir MTX geben, damals wollte ich nicht. Jetzt will ich und sie verweigert die Einleitung. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin. 

War jemand von euch schon infiziert und kann berichten?

Wie ist der verlauf mit bzw. ohne Immunsuppressiva

hallo, Armo Nühm -

ich verstehe das nicht so recht - kann es sein, dass du da zwei Dinge verwurschtest -

ich kann nur sagen, dass mein Mann und ich im Februar sehr krank waren - wir konnten nicht zum Arzt fahren mit den öffentlichen Verkehrmitteln - aber wir haben es überstanden -

ganz ehrlich, soll ich jetzt darüber nachdenken, ob es vielleicht schon Corona gewesen sein könnte -

nein, das war es sicherlich nicht -

mein Mann bekommt immer nach der Blutabnahme und der Besprechung ein paar Tage später die Stelara-Spritze -

ich habe den Pen Humira - und auch wie schon geschrieben, gibt es erst das Rezept für das nächste Quartal nach der Besprechung der Blutwerte -

heute habe ich mir wieder den Pen gesetzt und es geht mir gut -

ich hoffe, ich konnte ein klein wenig helfen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

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Bibi, ich bin recht sicher, dass ich nichts verwurschte. Was meinst Du denn, das ich verwurschtet haben könnte?

@Lupinchen

Ich möchte jetzt beginnen, weil ich mir meinen Verlauf jetzt ein Jahr lang angeschaut habe und versuchen möchte, eine Verbesserung meiner Lebensqualität zu erzielen.

Ich bekomme die Symptome zwar mit strenger Diät gut gedrosselt, aber ich bin nicht erscheinungsfrei. Den Winter über habe ich mich mit der Balneo-Photo-Therapie gequält, die auch meine Hände nicht zur Ruhe gebracht hat und kaum ist die Bestrahlung vorbei, ist es schlimmer als zuvor. Zum Glück nicht ganz so arg wie im April des Vorjahres, vor allem die Gelenke sind besser. Dh es knirschen mehr, aber ich habe kaum Schmerzen. Meine Hände werden nur zum Wetterwechsel dick wie heute zB. Dazu muss ich sagen, dass ich aufs Händewaschen verzichte (ich nehme Sterillium) und greife auch auf meine Kortisonsalbe zurück und die Tinktur für die Kopfhaut, um das Ganze in Schach zu halten. Im Genitalbereich kann ich nur mit Sitzbädern lindernd eingreifen, ich habe gelegentliches Brennen beim Wasserlassen und muss diese Woche wieder zum Urologen. 

Diese vielen kleine Einschränkungen (Essen, Creme, Arztbesuche) gehen mir tierisch auf den Zeiger und ich will das gerne eintauschen für eine wöchentliche Spritze und die "Pille danach". Die Mutter eines Freundes hat gar keine Nebenwirkungen vom MTX. Hier hatte ich immer nur davon gelesen, dass es so schlecht vertragen wird.

Und wie Du sagst, wir müssen jetzt eine ganze Weile mit diesem Risiko leben. Ich müsste mich ja mutwillig anstecken, um danach auf der sicheren Seite zu sein - dabei aber das Risiko in Kauf nehmen, über den Jordan zu gehen -, um dann danach die Einleitung zu machen. Impfen geht ja noch nicht. Da ich aber ohnehin viel zu Hause bin, halte ich das Risiko, dass ich mich anstecke, bei Mundschutzpflicht und Mindestabstand aber für gering.

Inwiefern meinst Du, ich setze zu viel voraus?

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vor 17 Stunden schrieb Bibi:

hallo, Armo Nühm -

ich verstehe das nicht so recht - kann es sein, dass du da zwei Dinge verwurschtest -

ich kann nur sagen, dass mein Mann und ich im Februar sehr krank waren - wir konnten nicht zum Arzt fahren mit den öffentlichen Verkehrmitteln - aber wir haben es überstanden -

ganz ehrlich, soll ich jetzt darüber nachdenken, ob es vielleicht schon Corona gewesen sein könnte -

nein, das war es sicherlich nicht -

mein Mann bekommt immer nach der Blutabnahme und der Besprechung ein paar Tage später die Stelara-Spritze -

ich habe den Pen Humira - und auch wie schon geschrieben, gibt es erst das Rezept für das nächste Quartal nach der Besprechung der Blutwerte -

heute habe ich mir wieder den Pen gesetzt und es geht mir gut -

ich hoffe, ich konnte ein klein wenig helfen -

nette Grüsse sendet - Bibi -

 

…...sorry aber wenn man sehr krank ist geht man zum Arzt, egal ob man ansonsten Bus/Bahn nimmt, sollte es wohl andere Möglichkeiten geben. Notfalls mal Taxi nehmen, einen Hausbesuch anfordern, Nachbarn um Hilfe bitten, oder ggf.112 anrufen. Macht ihr das bei Verdacht auf Herzinfakt auch so?

Gruß Lupinchen

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vor 11 Stunden schrieb Arno Nühm:

Bibi, ich bin recht sicher, dass ich nichts verwurschte. Was meinst Du denn, das ich verwurschtet haben könnte?

@Lupinchen

Ich möchte jetzt beginnen, weil ich mir meinen Verlauf jetzt ein Jahr lang angeschaut habe und versuchen möchte, eine Verbesserung meiner Lebensqualität zu erzielen.

Ich bekomme die Symptome zwar mit strenger Diät gut gedrosselt, aber ich bin nicht erscheinungsfrei. Den Winter über habe ich mich mit der Balneo-Photo-Therapie gequält, die auch meine Hände nicht zur Ruhe gebracht hat und kaum ist die Bestrahlung vorbei, ist es schlimmer als zuvor. Zum Glück nicht ganz so arg wie im April des Vorjahres, vor allem die Gelenke sind besser. Dh es knirschen mehr, aber ich habe kaum Schmerzen. Meine Hände werden nur zum Wetterwechsel dick wie heute zB. Dazu muss ich sagen, dass ich aufs Händewaschen verzichte (ich nehme Sterillium) und greife auch auf meine Kortisonsalbe zurück und die Tinktur für die Kopfhaut, um das Ganze in Schach zu halten. Im Genitalbereich kann ich nur mit Sitzbädern lindernd eingreifen, ich habe gelegentliches Brennen beim Wasserlassen und muss diese Woche wieder zum Urologen. 

Diese vielen kleine Einschränkungen (Essen, Creme, Arztbesuche) gehen mir tierisch auf den Zeiger und ich will das gerne eintauschen für eine wöchentliche Spritze und die "Pille danach". Die Mutter eines Freundes hat gar keine Nebenwirkungen vom MTX. Hier hatte ich immer nur davon gelesen, dass es so schlecht vertragen wird.

Und wie Du sagst, wir müssen jetzt eine ganze Weile mit diesem Risiko leben. Ich müsste mich ja mutwillig anstecken, um danach auf der sicheren Seite zu sein - dabei aber das Risiko in Kauf nehmen, über den Jordan zu gehen -, um dann danach die Einleitung zu machen. Impfen geht ja noch nicht. Da ich aber ohnehin viel zu Hause bin, halte ich das Risiko, dass ich mich anstecke, bei Mundschutzpflicht und Mindestabstand aber für gering.

Inwiefern meinst Du, ich setze zu viel voraus?

Sterillium trocknet extrem aus, es gibt mildere Mittel. Ich benutze Desinfektionsmittel nur im Notfall wenn ich mich nicht gleich waschen kann. Ich würde es ggf. mit Kernseife oder sogar mit oelhaltigen Duschbädern versuchen und nur im Notfall desinfizieren. Für den Intimbereich kann ich Dir Sitzbäder + Creme/Salbe mit Gerbsäure empfehlen (z.B.Tannolact). Gerbsäure ist eines der ältesten Wirkstoffe bei Hautproblemen.

MTX vertragen sicher einige gut, also ohne NW. Das muss man ausprobieren, ich würde es in keiner Form wieder verwenden.

Du setzt Zuviel voraus wg. der Ergebnisse von Corona-Pat. die Corona hatten.

Lg. Lupinchen

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vor 22 Stunden schrieb Lupinchen:

Sterillium trocknet extrem aus, es gibt mildere Mittel. Ich benutze Desinfektionsmittel nur im Notfall wenn ich mich nicht gleich waschen kann. Ich würde es ggf. mit Kernseife oder sogar mit oelhaltigen Duschbädern versuchen und nur im Notfall desinfizieren. Für den Intimbereich kann ich Dir Sitzbäder + Creme/Salbe mit Gerbsäure empfehlen (z.B.Tannolact). Gerbsäure ist eines der ältesten Wirkstoffe bei Hautproblemen.

MTX vertragen sicher einige gut, also ohne NW. Das muss man ausprobieren, ich würde es in keiner Form wieder verwenden.

Du setzt Zuviel voraus wg. der Ergebnisse von Corona-Pat. die Corona hatten.

Lg. Lupinchen

Tannolact ist zu aggressiv, die Haut reisst an der Falte noch leichter ein. Ich nehme einen Liter Tee mit 4 Beuteln auf 3 Liter Sitzbad. Wenn es besonders arg ist, nehme ich einen Liter Milch statt Wasser. Schwarzer Tee enthält auch Gerbsäure, nur eben in weniger starker Dosierung.

Duschöl habe ich und auch andere spezielle Duschgels, trotzdem werden meine Finger durchs Duschen wieder rot und die Haut ist ganz rau, weshalb ich nur noch jeden zweiten Tag dusche ...

Kernseife ist auch Seife. Muss ich zugeben, habe ich seit meinen Kindheitstagen (Oma hatte keine Cremeseife) nicht benutzt. Bzw. zuletzt, als ich mir einen Iro gemacht habe :D aber da gings mir nicht ums Waschen der Hände. Ich habe auch eine Waschemulstion mit Panthenol, die ich anstatt Seife üblicherweise nutze, aber im Augenblick eben nur dann, wenn wirklich eine sichtbare Verschmutzung da ist. Sonst desinfiziere ich.

Meine Erfahrung ist, dass ich mit dem Sterillium am besten fahre. Das ist ja auch rückfettend. Wenn die Haut offen ist, brennt es natürlich kurz, aber das stört mich nicht weiter.

Heute gibt es gute Neuigkeiten aus der Praxis: Ich darf den Termin normal wahrnehmen, dh sie leiten wohl jetzt ein. Ob ich überhaupt in die Praxis darf, wird jedoch noch geklärt (wegen meines Hustens, den ich seit Anfang März habe). Ich warte auf Rückruf. Beim Urologen wurde ich heute abgewiesen wegen der Dialyse-Patienten dort. Ist auch richtig so.

/edit: 

So, mein Termin wurde jetzt auf Anfang Juni verschoben. Ich soll mich erstmal testen lassen. Das ist so albern. Wenn ich jetzt negativ getestet werde, kann ich doch danach sofort angesteckt werden und gehe ansteckend in die Praxis. ^^

Edited by Arno Nühm
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Tenorsaxofon

@Arno Nühm

Kernseife ist die ursprüngliche Grundseife. Du kannst aber auch versuchen ob du eine Alleposeife bekommst. Die gibt es z.B. auch mit Olivenöl. Ich würde dir aber empfehlen sie zu reiben und mit Wasser an zu setzen, denn mit der Zeit bilden sich Unebenheiten die auch die Haut aufritzen.

Über Alleposeife müsste es hier auch Artikel geben.

 

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Arno Nühm

@Tenorsaxofon

Danke, von Alepposeife habe ich hier schon gelesen, als ich noch auf der Suche danach war, was meiner Haut gut tut. Mandelöl vertrage ich zB besser als Olivenöl.

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    • Burli
      By Burli
      Guten Morgen zusammen,
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      britischen Mutation einzuhandeln.
      Meine Frau und ich sind seit Beginn der Pandemie immer sehr bedacht,
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      Ich nehme seit über einem Jahr Skilarence. Bin jetzt auf 3 Tabletten täglich wieder von der Höchstdosis wieder runter.
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      Hat jemand solche Nebenwirkungen?
      Wenigstens einen Allergietest macht meine Ärztin jetzt.
       
      Schöne Ostern Euch schon jetzt
      Gruß Tom
    • Redaktion
      By Redaktion
      Viele Patienten verschieben aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus den Gang zum Hautarzt – selbst dann, wenn sie wegen einer Hautveränderung große Sorgen haben oder eine Früherkennung ansteht. Die Folgen können fatal sein: Wenn hinter der Hautveränderung zum Beispiel eine Hautkrebs-Erkrankung steckt, ist eine frühe Behandlung wichtig.
      „Patienten mit Hautveränderungen haben in der Zeit des ersten Lockdowns die Praxen und Kliniken gemieden und dadurch die Zahl der Hautkrebsdiagnosen gedrückt“, sagt Professor Alexander Enk von der Hautklinik der Uni Heidelberg. 
      Mehrere Studien widmeten sich bereits dem Thema: 
      Eine Studie verglich, wie viele Krebserkrankungen in Deutschland in der Zeit Januar bis Mai 2019 und Januar bis Mai 2020 diagnostiziert wurden. Ausgewertet wurden die Daten von mehr als 100.000 Patienten aus 1660 Praxen. Ein Ergebnis: Von allen Krebs-Arten waren die Hautkrebsdiagnosen von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffen. Die Diagnose von Hauttumoren sank im März 2020 um 25,6 Prozent und im April 2020 sogar um 42,9 Prozent in Hautarzt-Praxen und um 19,6 Prozent im März 2020 und um 29,3 Prozent im April 2020 in Allgemeinarztpraxen.
      Ähnlich deutlich sind die Ergebnisse von italienischen Forschern. Die vom pathologischen Referenzzentrum in Rom erfassten Zahlen zeigen, dass die Melanom-Inzidenzzahlen in den zwei Monaten vor dem Lockdown von 158 Melanomen auf 34 Melanome in der Zeit des ersten Lockdowns abfielen. Auch danach erholten sich die Inzidenzzahlen nur leicht, nämlich auf 45 in den folgenden zwei Monaten.
      Etwas anderes fiel dabei noch auf: Während vor dem Lockdown die durchschnittliche Tumordicke 0,88 mm betrug, sank sie unter dem Lockdown auf 0,66 mm ab und stieg nach dem Lockdown auf 1,96 mm an. „Diese Zahlen zeigen eindrücklich, dass Patienten unter dem Lockdown nur seltener den Hautarzt mit der Verdachtsdiagnose Hautkrebs aufsuchten", erklärt Enk. "Zugleich wird deutlich, dass dieses ‚Warteverhalten‘ zu einem Anstieg der Tumordicken direkt nach dem Lockdown führte“. Die Konsequenz sei, dass sich die Prognose der Erkrankten erheblich verschlechtere. 
      In einer Umfrage der International Dermoscopy Society (IDS) unter Hautärzten zeigte sich, dass sie deutlich weniger Patienten mit einem sogenannten Non-Melanoma-Skin-Cancer vor sich hatten – also mit Plattenepithelkarzinomen oder Basalzellkarzinomen. Ein malignes Melanom wurde praktisch in der gesamten Zeit überhaupt nicht diagnostiziert.
      Die Gründe für das Absagen oder Aufschieben von Arztterminen liegen für die Hautärzte auf der Hand: Besonders zu Beginn der Pandemie waren viele Menschen verunsichert und hatten große Angst, sich bei einem Besuch in der Praxis anzustecken. Jetzt ist die Situation anders: Hygienekonzepte, medizinische Masken, Abstandsregeln und die steigende Zahl der gegen SARS-CoV-2-Geimpften machen den Arzttermin mit geringem Ansteckungsrisiko möglich, so Alexander Enk.
      „Wir appellieren eindringlich an die Bevölkerung, bei Hautveränderungen nicht zu warten, sondern sich umgehend untersuchen zu lassen", sagt Professor Peter Elsner von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am Universitätsklinikum Jena. "Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung und Nachsorge sollten unbedingt wahrgenommen werden“.
      idw/cl
      Vom 14. bis 17. April 2021 treffen sich Hautärzte zu ihrer 51. DDG-Tagung. Auch in diesem Jahr findet sie virtuell statt.

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