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Hallo, 

Ich habe immer die erste Woche bei der Erhöhung der dosis dolle magenkränpfe nachts. Bin mittlerweile bei 120mg pro Tag angekommen. Glas Milch zum abschwächen der Nebenwirkungen trinke ich schon. Hat jemand Tipps was man machen kann wenn man gerade unter diesen Schmerzen leidet. Ich benutz immer nen körnerkissen, aber wirklich erträglich wird es dadurch nicht. 

 

Danke schonmal im vorraus 🙈

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Hallo Sora!

Mir geht es ähnlich wie Dir, ich bin eh immer so bissl Magenkränklich...alleine schon zwei Ibuprofen an zwei Tagen und es geht los mit dem rumpeln. Ich bin jetzt bei 60mg pro Tag und es kommt auch noch eine gewisse Schlappheit dazu. Direkt nach der ersten Tablette am ersten Tag hatte ich über Nacht bis in den Morgen so Party im Magen das ich nicht gerade stehen konnte. Milch hilft bei mir etwas, was ebenfalls hilft ist die Tablette vor dem Essen zu nehmen, wenn es gar nicht mehr geht, nehme ich Buscopan dazu. Ich weiß aber nicht ob man die langfristig nehmen kann, das muss ich mit meiner Ärztin abklären, habe am Freitag einen Termin, vielleicht gibt es ja auch noch was anderes. Nach der zweiten Tablette hatte ich so heftige Krämpfe das ich an einen Therapieabbruch dachte, aber meine Frau hat mich beim durchziehen unterstützt. Momentan ist es so das ich zumindest leichte Schmerzen durchgängig habe und ab und zu wird´s richtig übel, paar Stunden später geht es dann wieder. Ich bin der Meinung das die Milch auf jeden Fall bei den Flushs hilft, denn die sind zurückgegangen. Noch ein Negativbeispiel: ich habe die Woche abends eine halbe Pizza mit viel Käse gegessen und ca. 2 Stunden später die Skilarence genommen, ich hatte Probleme mit dem Atmen, so heftig wurde es. Ich nehme die Tablette nur noch vor dem Essen, da komme ich besser mit klar. Ich habe auch Omeprazol versucht, aber ich glaube die helfen nicht...ist immer schwierig wenn man zu viel durcheinander probiert, was nun hilft und was nicht.

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Ja ich nehme die genauso ein wie du vor dem essen, aber wenn ich irgendwelche Schmerzmittel nehme oder so, dann wird es zwar besser hält aber den ganzen tag dafür an. Mein flush ist auch zurück gegangen. Ich bin bei 120 mg jeden Abend und die magenkränpfe treten am Morgen oder ab mittags auf, wo ich dann arbeiten bin und die sind schon so heftig, das ich kaum richtig stehen kann. Bei mir fing es ab 90 mg an, meine dosis wurde deswegen auch erst nach 3 Wochen wieder gesteigert

Ich meine für meine Haut nehme ich die Schmerzen in Kauf, aber auf der Arbeit muss das nicht unbedingt sein. Zuhause benutze ich eine Wärme Flasche, das hilft eigentlich auch ganz gut. 

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Hast du es mal mit Buscopan versucht? Ich komme wirklich gut klar damit und habe keine Krämpfe mehr, Unwohlsein ja, aber aushaltbar. Man muss die ja nicht nehmen wie Smarties, ich nehme 1-2 am Tag momentan, die Höchstdosis wären 6 Stück. Ein weiterer Versuch wäre auch Buscomint, die haben mir bei einem Reizdarmsyndrom auch schon mal gut geholfen.

Edited by Markus S.
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Richard-Paul
Am 8.6.2020 um 09:25 schrieb Markus S.:

Omeprazol

Am 8.6.2020 um 09:25 schrieb Markus S.:

Buscopan

Hier werden diese beiden Mittel genannt. - Nachdem die Ärzte bei mir nach 2 Monaten nicht wissen, was mir fehlt (3x negativ auf Covid-19 getestet), hat mir mein Hausarzt Omeprazol (Magensäureblocker) verordnet. Habe ich 14 Tage morgens vor dem Frühstück 1 Tablette genommen und seit 3 Tagen wieder abgesetzt! -  Wirkung ??? - Omeprazol wird nachgesagt, bei längerer Anwendung Demenz zu beschleunigen.  

Buscopan "soll im Gehirn wichtige Membranen zur Signalübermittlung blockieren, sodass man bestimmte Krankheiten nicht mehr bemerkt" = ist meine eigene, laienhafte Auslegung.

LG 

 

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Mein Hautarzt wollte mir das Mittel auch mal verschreiben. Wenn ich lese was ihr so fuer Magenprobleme habt.... gut das ers nicht getan hat.

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vor 26 Minuten schrieb snoke:

Mein Hautarzt wollte mir das Mittel auch mal verschreiben. Wenn ich lese was ihr so fuer Magenprobleme habt.... gut das ers nicht getan hat.

Ich habe mich auch lange davor gedrückt, da meine Stellen aber immer mehr und größer wurden, sah ich keine andere Lösung mehr. Ich habe auch viele Jahre sehr viele Sachen ausprobiert, so richtig geholfen hat nichts. Und...es wird immer berichtet das die Magenprobleme nur die ersten paar Wochen sind, da heißt es halt durchhalten. Das man Buscopan nicht über Monate hinweg nehmen sollte halte ich für sinnvoll. 

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Hallo zusammen,

Bin jetzt auf 6 Tabletten täglich.

Hoffe das ich jetzt bald runter gehen kann mit der Dosis.

Nebenwirkungen hielten sich nach ein paar Wochen in Grenzen, aber inzwischen sind sie wieder mehr geworden.

2 mal in einem halben Jahr hatte ich auch gesundheitliche Einbrüche wo niemand was gefunden hat. Fast Grippeähnliche Symptome. Meine Hausärztin meinte das es an den Skilarence liegen könnte.

Einzig positive...nach ungefähr 4 Monaten haben sie echt gewirkt. Nun nach 6 Monaten kaum noch was zu sehen.

Aber gesundheitlich bin ich oft schlapp und kaputt, besonders wenn ich einen Flush bekomme am ganzen Körper.

Magen scheint sich dran zu gewöhnen. Anfangs hab ich die auch mit Milch genommen aber inzwischen einfach so mit Wasser.

 

Mich würde immer noch interessieren auf wie viel Tabletten einige die Skilarnce nehmen runter dosieren konnten ohne wieder neue Stellen bekommen zu haben.

Und geht es mehreren so das sie gesundheitlich Probleme haben während der Behandlung? Also Schlappheit, Unwohlsein und ähnliches?

vor 3 Stunden schrieb Richard-Paul:

Hier werden diese beiden Mittel genannt. - Nachdem die Ärzte bei mir nach 2 Monaten nicht wissen, was mir fehlt (3x negativ auf Covid-19 getestet), hat mir mein Hausarzt Omeprazol (Magensäureblocker) verordnet. Habe ich 14 Tage morgens vor dem Frühstück 1 Tablette genommen und seit 3 Tagen wieder abgesetzt! -  Wirkung ??? - Omeprazol wird nachgesagt, bei längerer Anwendung Demenz zu beschleunigen.  

Buscopan "soll im Gehirn wichtige Membranen zur Signalübermittlung blockieren, sodass man bestimmte Krankheiten nicht mehr bemerkt" = ist meine eigene, laienhafte Auslegung.

LG 

 

 Hast Du diese gesundheitlichen Probleme seit Der Einnahme von Skilarence?

 

Gruß Tom  

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  • 2 weeks later...

Ich bin jetzt auf 90mg und wäre morgen dran auf 120mg zu wechseln...kurz: das kann ich vorerst vergessen! Ich habe schon keine Krämpfe mehr, sondern ein reißen, dermaßen das ich mich frage wann das Alien rauskommt. Hinzugekommen ist ein Brechreiz ein paar Stunden nach Einnahme der Tablette, echt übel. Ich habe auch kein Durchfall wie andere, sondern extreme Verstopfung, vom Gefühl her stellt der Magen-Darm-Trakt einfach die Arbeit ein. Das ging am Donnerstag schlagartig los, vorher war es, bei gleicher Dosierung, echt ok. Schlappheit spüre ich auch, was parallel zu den Krämpfen kam waren übelste Kopfschmerzen, so heftig das ich gestern aus Unkonzentriertheit mit dem Auto meiner Frau über den Zapfsäulenrandstein an der Tanke gefahren bin, sprich da warten noch paar Hundert Euro Reparaturkosten auf mich, so ein sch... Zurück zum Thema: ich werde am Montag einen Akuttermin bei meiner Hautärztin machen und schauen wie es weitergeht. Mit diesen Nebenwirkungen kann ich weder arbeiten gehen, noch meinen Alltag bewältigen, ich hab hier einen 7 Monate alten Welpen sitzen, der auf mich wartet und nicht versteht warum ich nicht aus dem Bett komme und es nicht schaffe mich zu ihm niederzuknien um zu kuscheln...momentan muss meine Frau alles alleine machen...das geht so nicht. Ich bin wirklich keine Memme wenn es um Schmerzen geht und einiges gewohnt, aber das ist einfach eine Nummer zu hart für mich!

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halber Zwilling

Hallo Markus,

Ich kann gut nachvollziehen, wie es Dir geht und bin froh, dass mein Hautarzt mich darin unterstützt hat, aufzuhören. 

Wie sind denn Deine Blutwerte? Werden Deine Leukozyten überwacht? 

Toitoitoi dass es Dir bald wieder besser geht!

Schwäbische Grüsse vom halben Zwilling 

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Ich habe mich jetzt wieder runter dosiert und es geht mir etwas besser. Ich werde versuchen, mit 60mg weiterzumachen und langsam wieder auf die 90mg zu steigern. Bei meiner Gastritis, die ich vor Monaten zum letzten Mal hatte, haben mir Ballaststoffe in Form von Flohsamen immer gut geholfen. Das werde ich jetzt wieder anfangen bevor ich die Dosis wieder steigere. Wenn die wirklich schlimmen Kopfschmerzen wieder dazukommen, ist natürlich Schicht im Schacht. Ich werde regelmäßig überwacht und habe bisher top Blutwerte, wie bereits geschrieben bin ich aber schon seit Jahren Reizdarm- und Gastritisanfällig. Vor Monaten habe ich das endlich nach einer völligen Nahrungsumstellung in den Griff bekommen, mittlerweile ernähre ich mich fast ausschließlich vegetarisch, ab und zu esse ich etwas Fisch. Früher habe ich sehr viel Fleisch, Pommes und fette Saucen gegessen, fast kein Obst und auch wenig Gemüse. Auch meinen Alkoholkonsum habe ich noch weiter reduziert, jetzt ganz selten mal ein Bierchen, das war es dann aber auch.

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LütteDeern

Hallo Markus und Sora, und alle anderen die Skilarence nehmen und auch unter Nebenwirkungen leiden;

ich nehme seit über 1 Jahr jetzt Skilarence und zwar nur 90mg am Abend. Sprich 3 Tabletten zum Essen.

Ich habe mich zu beginn auch an die Angaben gehalten und die Tabletten nach dem Schema eingenommen. Bei mir war bei 120mg dann jedoch plötzlich Schluss. Davor hatte ich absolut keine Nebenwirkungen und war ganz guter Dinge. Doch mit der ersten 120mg ging es los. Nach 12 Stunden Flust-Symptomatik, Hitzewallung und dann eine Stunde später mit den Bauchkrämpfen die mich den ganzen Vormittag bis in den Nachmittag begleitet haben. Zwischendurch gab es nochmal einen Flush und ein wenig Hitze. Mir war übel, ständig viel zu warm und krebsrot überall. Die Bauchschmerzen waren manchmal kaum auszuhalten und nicht zu lindern. Weder mit Milch noch mit Joghurt oder irgendwas.

Ich habe meinen Arzt darauf angesprochen - ja diese Nebenwirkungen sind leider bekannt - aber ich soll bitte auf der Stufe bleiben die ich ohne Nebenwirkungen vertrage. Ich nehme seit dem nur die 90mg am Abend. Ich habe zu beginn es hin und wieder nochmal auf 120 probiert doch das Ergebnis war immer wieder das selbe. 

Trotzdem ist meine Schuppenflechte nicht mehr der rede wert. Nach ca. 3-4 Monaten wurde der Juckreiz weniger, die Kopfhaut ist nicht mehr so gerötet und schuppt auch nicht mehr wie verrückt. Ich brauche nur noch ganz selten Kortison als Lösung - meistens dann wenn mein Immunsystem wieder Schabernack treibt oder gegen einen Infekt kämpft - von dem ich oft nicht mal etwas mitbekomme weil ich nicht krank werde. 

Also bitte klärt das mit euren Ärzten ab, ob das für euch auch eine Lösung wäre. Seit neustem gibt es auch für die 30mg Tabletten eine größere Packungseinheit, weil wohl einige Menschen auch mit einer geringen Dosis gut zurecht kommen und die Schuppenflechte darauf anspricht. 

Ich wünsche euch jedenfalls viel Glück und hoffe dass es bei euch auch mit einer geringeren Dosis klappt 😊

Liebe Grüße, Chrissy

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Danke Chrissy!

Auch ich hoffe das ich dauerhaft mit einer niedrigen Dosis zurecht komme, die 90mg über den Tag verteilt habe ich vertragen, ich wollte mich auf die 120mg vorbereiten und habe morgens eine und abends zwei genommen, das ist dann in die Hose gegangen. Meine Ärztin meinte von vorneherein ich solle, falls ich die 120er vertrage, diese mindestens 3 Wochen nehmen und nicht steigern. Ab 60mg Tagesdosis hatte ich schon eine Verbesserung der Haut gesehen, sprich nach zwei Wochen. Das ist auch der Punkt warum ich nicht aufgebe. Ich habe nach den Krämpfen einen Tag ausgesetzt und bin dann wieder auf die 30mg gegangen, morgen geh ich wieder auf die 60 und die Tage wieder auf 3x1. Viele bekommen ja Durchfall, ich übelst Verstopfung, da muss ich dagegen angehen, noch mehr trinken wird tatsächlich schwierig. Also Flohsamen und eben Tee mit Honig wird die nächsten Wochen in den Speiseplan mit aufgenommen. Leider war meine Ärztin heute nicht da um das abzuklären, nur eine Vertretung...ohne Umschweife: wäre das mein Hautarzt würde ich sofort die Praxis wechseln! Er wollte dann das ich die Tabletten absetze, ich widersprach und meinte das ich doch die Niedrigdosis vertrage und mich langsam wieder hoch arbeiten könne. Er argumentierte noch 2-3mal dagegen mit Aussagen wie: "ja, aber das sind nur die Tabletten für die Einstiegsdosis, blabla". Ich solle das erst mit meiner Hautärztin besprechen und solange warten, usw. Ich hab ihn dann auf den Kopf gefragt ob er mir nun die Tabletten verschreibt oder nicht, denn ich möchte mein Programm fortführen. Daraufhin hat er dann eingelenkt, im Gegenzug habe ich direkt nochmal einen Termin nächste Woche bei meiner Ärztin gemacht, um alles weitere zu besprechen, eigentlich wäre der nächste erst in zwei Wochen. Ich denke wie Chrissy...warum soll ich mich hochsteigern wenn es die niedrige Dosis auch tut, danke auch für den Hinweis mit der größeren Packungseinheit! Das man auf den Medikamentenplan nicht viel geben kann, besonders wenn man schauen muss wann die eventuellen Nebenwirkungen am günstigsten sind, hatte ich nach 3 Tagen kapiert. Ebenso das jeder selbst herausfinden muss wann und wie sie/er die Tabletten nehmen muss. Vor dem Essen, mit, danach...mit Milch, ohne, mit Soja...Buscopan, Omeprazol, Mukofalk, usw. Man muss einfach ausprobieren wie man damit klar kommt, das kann einem niemand sagen und schon gar nicht vorschreiben! Ich bleib am Ball...und berichte!

Gruß Markus

 

Edited by Markus S.
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Mullemaus1989

hey,ich habe vor 4 Tagen auch mit skilarence angefangen,bin also noch bei 0-0-1.habe jeden Abend einen Flush. Aber der wird von Tag zu Tag milder.

So wirklich im Magen hatte ich es noch nicht (nur durchfall) aber gesten nachmittag hat es leicht angefangen zu kneifen,dann habe ich was getrunken und es wurde direkt besser bzw. War dann auch wieder weg. Weiß jetzt nicht ob es zufall war oder ob es wirklich geholfen hat. Aber es heisst ja auch man soll viel trinken.

War vorher ein wenig trinker ,seit ich die Tabletten nehme trinke ich mindestens 2 Liter am Tag (Tee und stilles wasser) die tablette selbst nehme ich nach dem Essen und mit sahnejoghurt.

Ansonsten hab ich mir sicherheitshalber biscopan plus  in Tabletten und zäpfchenform zugelegt.

Edited by Mullemaus1989
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Am 22.6.2020 um 16:44 schrieb LütteDeern:

Hallo Markus und Sora, und alle anderen die Skilarence nehmen und auch unter Nebenwirkungen leiden;...

...Seit neustem gibt es auch für die 30mg Tabletten eine größere Packungseinheit, weil wohl einige Menschen auch mit einer geringen Dosis gut zurecht kommen und die Schuppenflechte darauf anspricht. 

Ich wünsche euch jedenfalls viel Glück und hoffe dass es bei euch auch mit einer geringeren Dosis klappt 😊

Liebe Grüße, Chrissy

Ich habe gestern als ich meine  zweite Packung 42St. 30mg Skilarence in der Apotheke abgeholt habe wegen der größeren Packung angefragt. 210 Stück zu 470€, ich müsse sie selbst bezahlen war die Aussage, diese seien nicht verschreibungspflichtig zu bestellen. Also habe ich zu Hause in einer Online Apotheke nachgeschaut...210 Stück zu 473€ oder eben mit Kassenrezept zu 10€, da muss ich wohl nochmal was abklären mit meiner lieben Apothekerin.

Nun, nach wie vor ist ja mein Versuch in ca. 2 Wochen auf die 120mg zu kommen, falls ich ab Samstag die 90mg dieses Mal vertrage...ich werde sehen. Sollte das nicht hinhauen, wäre die Großpackung mit 30mg Tabletten natürlich in finanzieller Hinsicht eine Alternative.

Edited by Markus S.
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  • 3 months later...
BumTschak1234

Hallo zusammen,

heftig, was ihr für starke Nebenwirkungen habt, mein Mitgefühl! Ich wollte auch mal berichten, damit Skilarence nicht so als "Folterwerkzeug" dasteht. Ich nehme Skilarence jetzt keine drei Monate und kann nicht genau sagen, ob es schon wirkt. Denn gleichzeitig nehme ich noch lange und viel Cortison-Creme (nicht tun). Das Jucken ist an den alten Stellen schon länger weg und die Plaques sind nur noch rot und feinschuppig. Jetzt kamen aber neue Stellen dazu und diese jucken wieder stark. Inzwischen bin ich bei 3 Tabletten - also 360mg pro Tag. Eine Woche lang und zu Beginn der Steigerung auf 3 Tabletten hatte ich quasi gar keine Nebenwirkungen, jetzt werde ich aber wieder nachts mit leichten Bauchschmerzen wach und habe manchmal Hitzekribbeln mit rotem Kopf (Flushings). Dass ich einmal tagsüber und drei Mal nachts Bauchkrämpfe habe, viel Durchfall war nur vor einem Monat, als ich laut Packungsbeilage jede Woche eine Tablette mehr genommen habe und dann bei vier und fünf Tabletten etwas eskaliert bin. Das war wohl zu schnell für meinen Körper. Bei mir hilft gegen die Magenkrämpfe sehr zuverlässig der Magen-Darm-Beruhigungstee von Sidroga aus der Apotheke. Am besten abends eine Thermoskasse ans Bett stellen, dann muss er nicht noch ewig ziehen. Und ich bin übrigens recht stark laktoseintolerant, komme aber mit dem laktosehaltigen Skilerance trotzdem klar.

Viele Grüße

Philipp

  • Thanks 1
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Mullemaus1989

Ich nehme skilarence nun  ja mittlerweile seit 5 Monaten, bin jetzt seit ca. 2 Wochen  auf 5 Tabletten  (hab langsam gesteigert) und muss sagen, bei mir zeit sich keine Wirkung. Das einzige was bei mir geholfen hat war der enstilar schaum der mkr zusätzlich verschrieben wurde, sobald ich den absetze um zu testen ob die Tabletten nun endlich helfen dauert es nicht lange und es kommt Stück für Stück wieder an den üblichen Stellen.

Nebenwirkungen hab ich immer noch kaum ausser einen täglichen flush (nervig ) und ab und an ein wenig Durchfall (kann ich mit leben) mein Arzt meinte beim letzten termin, ich soll steigern auf 5 Stück, und da bleiben bis zur nächsten blutkontrolle(am 11.11) wenn es bis dahin dann immer noch nicht besser wurde dann können wir damit aufhören, weil dann kommt es auf die eine tablette mehr auch nicht an.

Mein Kopf ist immer noch voll,unter der brust geht es auch nicht weg, und an meinen Nägeln ist auch nichts besser geworden,also geh ich davon aus das es bei mir einfach nichz wirkt.

Ich würde ja sagen " gut dann bleib ich bei dem schaum der hilft ja" aber an meinen Nägeln  hilft der ja auch nicht,und das belastet mich mit am meisten.  Also werde ich wohl demnächst auf mtx umgestellt schätze ich (ich mekne der Arzt hätte gesagt das wäre die nächste stufe)

Da hab ich natürlich auch Bammel vor den Nw. 

Bei skilarence hatte ja Glück, aber weiss ja keiner ob das dann bei mtx genauso sein wird.

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Hi @Mullemaus1989

fünf Monate sind schon arg lang, da müsste irgendeine Wirkung von Skilarence schon da sein.

Hab' vor MTX mal nicht so einen Bammel, auch da müssen nicht alle Nebenwirkungen auftreten ;) 

Hast du denn den Schaum parallel weiterbenutzt?

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  • 2 months later...
Mullemaus1989
Am 19.10.2020 um 09:51 schrieb Claudia:

Hi @Mullemaus1989

fünf Monate sind schon arg lang, da müsste irgendeine Wirkung von Skilarence schon da sein.

Hab' vor MTX mal nicht so einen Bammel, auch da müssen nicht alle Nebenwirkungen auftreten ;) 

Hast du denn den Schaum parallel weiterbenutzt?

 

 

Huhu, sorry, war schon länger nicht mehr online, mein Arzt meinte als letztes icz solle sie noch nehmen bis zu meinem nächsten  termin im Januar, bin dann hoch auf 6 st. Am Tag. Die Ellbogen und Knie sind mittlerweile fast frei von schuppen und die Entzündung an den Stellen ist auch weg. An sich finde ich das super, allerdings unter der brust ist es immer noch da, bzw..kommt es immer wieder. Und meine zehen und Fingernägel werden immer schlimmer statt besser. Ich schäme mich richtig dafür und vor allem an den Zehen ist es mittlerweile richtig schmerzhaft wenn ich Schuhe an habe oder irgendwie leicht dagegen komme.

Den Schaum benutze ich aktuell nur noch unter der brust wenn es wieder akut ist, dann hab ich für ein paar tage meine ruhe und es ist ganz weg, kommt aber dann plötzlich wieder und das spiel beginnt von vorne. 

Werde jetzt wieder öfter vorbei schauen 😊

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Für den Wirkstoff Tofacitnib (Xeljanz) wird erneut vor gefährlichen bis hin zu tödlichen Nebenwirkungen gewarnt. Die hatten sich bei einer Sicherheitsstudie gezeigt, die seit 2014 lief. Im Gegensatz zu vorherigen Warnungen betrifft es diesmal auch die Patienten, die mit niedriger Dosierung behandelt werden, also z.B. bei Psoriasis Arthritis. Prof. Burmeister, international anerkannter Rheumatologe, warnt vor voreiligen Schlüssen: Alle bisher vorgelegten Studien und Auswertungen von Praxisdaten (Register) hätten keine erhöhte Krebsgefahr durch Tofacitinib festgestellt. Erst wenn die genauen Daten dieser Sicherheitsstudie vorliegen, könne man sie seriös beurteilen. Das arznei-telegramm dagegen rät sicherheitshalber davon ab, weiterhin den Wirkstoff Tofacitinib bei Psoriasis arthritis, Rheumatoider Arthritis oder der Darmerkrankung Colitis ulcerosa zu verordnen. Betroffene Patienten sollten mit ihrem Arzt besprechen, ob die Therapie weitergeführt und welche Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden sollen. Im Februar 2021 veröffentlichten die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA und der Pharmakonzern Pfizer das vorläufige Ergebnis einer Sicherheitsstudie zu Tofacitinib. Daran nahmen mehr als 4.000 Patienten teil, die älter als 50 Jahre waren und mindestens einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Probleme hatten. Damit waren sie typische Patienten.
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      Xeljanz wird bei Psoriasis arthritis und Rheumatoider Arthritis in einer Dosis von 5 mg zweimal täglich eingenommen. In dieser Gruppe erkrankten 4,2 Prozent der Teilnehmer an Krebs, in der Biologika-Gruppe dagegen 2,9 Prozent. Schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse gab es bei 3,2 Prozent der Tofacitinib-Patienten gegenüber 2,6 Prozent bei den Biologika- Behandelten. Mit einem erneuten „Rote-Hand-Brief“ warnte die Herstellerfirma Pfizer deshalb die Öffentlichkeit im März 2021.
      Mehrere Warnungen gingen voraus 
      Im März 2019 gab es eine erste Warnung. Die bezog sich in der EU nicht auf Psoriasis arthritis- oder Rheumatoide-Arthritis-Patienten, denn für die ist nur die geringe Dosis zugelassen. In der EU darf die erhöhte Dosierung (2-mal je 10 mg pro Tag) nur bei Colitis ulcerosa angewendet werden. Bei dieser Dosis kam eine Lungenembolie 5-mal häufiger vor und es starben mehr Studienteilnehmer daran als in der Vergleichsgruppe. Das Fazit schon "damals": Patienten und Ärzte sollten vorsichtshalber bei allen mit Tofacitinib Behandelten auf Zeichen und Symptome von Lungenembolie achten.
      Im Mai 2019 wurde genau aufgeführt, welche Patienten nicht mit der höheren Dosis behandelt werden dürfen – nämlich alle Patienten mit
      Herzschwäche Blutgerinnungsstörungen früheren Thrombose-Ereignissen (einschließlich Lungenembolie) Krebs sowie Risikogruppen (Raucher, Übergewichtige, Senioren und Bewegungsarme). Außerdem gehören Frauen dazu, die „die Pille“ einnehmen.
      Im Oktober 2019 riet der Sicherheitsausschuss der europäischen Zulassungsbehörde (EMA), das Präparat deshalb mit Vorsicht anzuwenden.
      Im März 2020 wurden die Warnungen erneut präzisiert: Wiederum ging es um Rheuma-Patienten, die die in der EU nicht erlaubte höhere Dosis bekommen. Bei denen wurden nicht nur vermehrt Blutgerinnsel in der Lunge festgestellt, sondern es starben auch mehr dieser Patienten daran. Außerdem seien verstärkt tiefe Venenthrombosen aufgetreten. Das „ist nach dem Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste akut auftretende kardiovaskuläre Erkrankung“. Erstmals wurde empfohlen, alle Tofacitinib-Patienten über 65 Jahre möglichst auf ein anderes Mittel umzustellen, denn sie seien zusätzlich infektionsanfälliger und hätten deshalb ein höheres Risiko daran zu sterben. 
      Bisher kein erhöhtes Krebsrisiko beobachtet
      Bei der bisherigen praktischen Anwendung von Tofacitinib konnte kein erhöhtes Krebsrisiko gegenüber anderen Medikamenten festgestellt werden. Das bestätigen z.B. 13 Beobachtungsstudien von 2012 - 2018. In den USA gibt es ein Rheuma-Register, das die Daten von über 50.000 Patienten speichert. Die Auswertung von 2012 bis 2019 ergab, dass Tofacitinib-Patienten nicht häufiger an Krebs erkranken würden, als diejenigen, die mit Biologika behandelt wurden. Also das gegenteilige Ergebnis der aktuellen Aussage!
      Xeljanz-Anwender sollten das Risiko kennen
      Über das Endergebnis im Februar 2021 hat als erstes das arznei-telegramm berichtet. Schon vor der Zulassung sei aufgefallen, dass es mehr Fälle von Lungenkrebs gegeben habe als bei vergleichbaren Medikamenten. Die EMA hätte das Präparat aus diesem Grund zunächst nicht zugelassen. Der Hersteller Pfizer wurde deshalb von der FDA verpflichtet, eine so genannte „ ORAL-Surveillance-Studie“ über fünf Jahre durchzuführen.
      Die Redaktion des arznei-telegramms hält die vorliegenden Daten für „bedenklich“. Sie bewertet die Nutzen-Schaden-Bilanz bei allen Erkrankungen, für die der Wirkstoff zugelassen ist, als „negativ.“ Ihr Fazit: JAK-Hemmer sollten nicht mehr neu verschrieben werden. Wer bisher damit behandelt wurde, sollte über die Risiken aufgeklärt und möglichst auf einen anderen Wirkstoff umgestellt werden. Wenn es sich bestätigt, dass auch unter der niedrigen Dosierung häufiger Patienten sterben, müsse der Wirkstoff Tofacitinib vom Markt genommen werden.
      Was tun als Patient?
      Alles, was bisher bekannt geworden ist, verunsichert vermutlich nicht nur Patienten. Es geht über das hinaus, was von anderen Präparaten gegen chronisch-entzündliche Gelenkerkrankungen bekannt ist. Möglich, dass das Krebsrisiko sich für die meisten Anwender letztendlich als geringer herausstellt, als es aktuell dargestellt wird. Aber schon in der Vergangenheit mussten weitere Risikogruppen benannt werden, für die Tofacitinib nicht mehr in Frage kommt.
      Diejenigen, die weiterhin mit diesem Wirkstoff behandelt werden, sollten gemeinsam mit dem Arzt besprechen, was regelmäßig zu kontrollieren ist. Es kommt darauf an, erste Anzeichen von Lungenkrebs, Lungenembolie, Venenthrombose oder Herzinfarkte zu erkennen.
      Tipps zum Weiterlesen
      FDA: Xeljanz® (Tofacitinib): Erhöhtes Risiko für schwerwiegende kardiale Ereignisse sowie Tumore  
      Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheken (AMK) Tofacitinib: Nutzen-Schaden-Verhältnis sorgsam abwägen! Deutsche Apotheker Zeitung (DAZ) Bei Xeljanz auf die Lunge achten Xeljanz – was ist das und wie wird es angewendet?
    • Redaktion
      By Redaktion
      Im Laufe der Jahre wurde der Wirkstoff Adalimumab, der in Humira enthalten ist, mehreren Studien unterzogen – sowohl vor der Zulassung als auch danach. Wir schreiben hier eher protokollarisch wichtige Ergebnisse einiger Studien auf.
      Adept
      (zusammengesetzt aus: Adalimumab Effectiveness in Psoriastic Arthritis Trial)
      ADEPT war eine placebokontrollierte, doppelblinde Studie. Darin wurden die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Humira bei 313 Erwachsenen mit mäßiger bis schwerer, aktiver Psoriasis arthritis untersucht. Bei ihnen hatten Entzündungshemmer ohne Kortison (nichtsteroidale Antiphlogistika) nicht geholfen. “Mitbringen” mussten sie drei oder mehr geschwollene Gelenke und drei oder mehr schmerzende Gelenke. Den Patienten wurde jede zweite Woche subkutan (unter die Haut) ein Scheinmedikament (Placebo) oder 40 mg Humira gespritzt.
      Nach 12 Wochen waren die Gelenkschmerzen und arthritischen Probleme bei 60 Prozent der Patienten um 20 Prozent besser. Nach 24 Wochen hatte fast ein Viertel der Patienten 70 Prozent weniger Schmerzen und Probleme.
      Ein weiterer gemessener Wert heißt mTSS. Damit wird die Knochenerosion (Abtragung) und die Verengung des Gelenkspalts beurteilt. Die Patienten mit Humira hatten nach 24 Wochen deutlich weniger Veränderungen in diesem Bereich. als die Patienten mit dem Scheinmedikament.
      69 der Patienten in der Studie hatten eine Psoriasis, die mehr als drei Prozent der Körperoberfläche befallen hatte. 42 Prozent von ihnen wiesen nach 24 Wochen eine Verbesserung der Psoriasis-Erscheinungen um 90 Prozent (!) auf. Ein Drittel dieser Patienten hatte das gute Ergebnis schon nach 12 Wochen erreicht. Es bliebt bei ihnen bis zum Ende der Studie so. Kein einziger Patient mit dem Scheinmedikament erreichte diese sehr gute Verbesserung seiner Psoriasis nach 24 Wochen – was nun aber auch nicht weiter wundert.
      Nebenwirkungen
      Mehr als fünf Prozent der Patienten mit Humira bekamen unerwünschte oder schwere Nebenwirkungen zu spüren, zum Beispiel
      Infektionen der oberen Atemwege Nasopharyngitis (Entzündung des Nasenrachens; meist eine Entzündung der Rachenmandel) Reaktionen an der Einstichstelle Kopfschmerzen Hypertonie (Bluthochdruck) Generell wird Humira in Verbindung gebracht mit Nebenwirkungen wie
      Schwindelgefühl Infektionen der Harnwege Übelkeit Durchfall Halsschmerzen Herpes simplex Bauchschmerzen Ausschlag und Juckreiz Schmerzen an der Einstichstelle wurde von mehr als jedem zehnten Patienten berichtet.
      Believe
      Thema: Wirksamkeit von Adalimumab (1)
      beteiligte Patienten: 730 Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, bei denen zuvor mindestens zwei innerliche Therapien fehlgeschlagen oder aus anderen Gründen nicht durchführbar waren
      Durchführung: 16 Wochen lang Adalimumab entweder zusammen mit Vitamin-D3-/Kortison-Salbe oder mit einer Placebo-Creme
      Ergebnis:
      Verbesserung der Psoriasis-Symptome (PASI) um mindestens 75 Prozent bei 70 Prozent der Patienten Verbesserung der Psoriasis-Symptome (PASI) um mindestens 90 Prozent bei 50 Prozent der Patienten Außerdem festgestellt: Kombination mit Salben ohne anhaltenden zusätzlichen Effekt
      Champion
      Die Champion-Studie war eine wichtig für die Zulassung von Humira zur Behandlung der Plaque-Psoriasis.
      An der Champion-Studie waren 271 Patienten in acht europäischen Ländern und in Kanada beteiligt, die 16 Wochen lang mit Humira behandelt wurden. In dieser Studie wurde (erstmals) die Wirkung von Humira mit der des Standard-Medikaments MTX und einem Placebo verglichen. 17 Prozent von ihnen hatten hinterher keine Psoriasis-Anzeichen mehr, also eine Besserung um 100 Prozent. In der Gruppe, die MTX bekam, waren es 7 Prozent. Unter den Patienten, die ein Placebo bekamen, waren immer noch zwei Prozent.
      Eine Besserung um immer noch 75 Prozent erreichten 80 Prozent der Patienten. Mit MTX waren es 36 Prozent, mit Placebo 19 Prozent - was aber auch beachtlich ist.
      Reveal
      Die Reveal-Studie war ebenfalls wichtig für die Zulassung von Humira zur Behandlung der Plaque-Psoriasis. Sie erstreckte sich über 52 Wochen. Darin ging es um die Effizienz des Medikaments, aber auch um die Wirksamkeit. Hier gab es aber keinen Vergleich mit einem anderen Medikament. In den USA und Kanada nahmen 1.200 Patienten mit einer mittelschweren bis schweren Psoriasis an der Studie teil. Nach 16 Wochen erreichten 71 Prozent der Patienten mit Humira eine Besserung ihrer Schuppenflechte um 75 Prozent. 6,5 Prozent der Placebo-Bekommer kamen ebenfalls so weit.
      20 Prozent der Humira-Patienten hatten nach der Behandlung keine Stellen mehr. Ein Prozent der Patienten, die "nur" ein Placebo bekamen, erlebten den gleichen Effekt.
      Ergebnis einer offenen Verlängerung der Studie: 86 Prozent der Patienten, deren PASI in der eigentlichen Studie um mindestens 75 Prozent besser geworden waren, hatten auch nach zwei Jahren noch ein genauso gutes oder sogar besseres Ergebnis.
      Daten aus einer Studie in Phase II
      Daten aus einer Studie in Phase II belegen eine Verbesserung der Krankheitsaktivität und Lebensqualität (2)
      Der Wirkstoff Adalimumab wirkt sehr gut und lange: Das Ergebnis einer Studie wurde Hautärzten in den USA während ihrer 63. Jahreskonferenz im Jahr 2005 vorgestellt.
      Die Studie in Phase II zeigte: Das Biologikum Adalimumab (Medikamentenname: Humira) zeigt im Einsatz bei der Schuppenflechte eine hohe Wirksamkeit und verbessert nachhaltig die Lebensqualität der Patienten. Genauer: Bei fast 70 Prozent der Patienten, die mit 40 Milligramm Adalimumab alle 14 Tage behandelt wurden, verbesserte sich die Krankheitsaktivität um mindestens 75 Prozent. Diese Verbesserung hielt über den 60-wöchigen Behandlungszeitraum - also deutlich länger als ein Jahr - an. Adalimumab (Humira) wird subkutan (unter die Haut) gespritzt.
      Mehr als ein Drittel der mit Adalimumab behandelten Patienten erreichten eine Verbesserung der Krankheitsaktivität um 90 Prozent. Das ist mehr als üblicherweise in klinischen Studien erwartet wird.
      Außerdem beurteilten Ärzte das Hautbild ihrer Probanden. Bei fast zwei Dritteln bescheinigten sie ein "klares" oder "nahezu klares" Hautbild.
      Auch die Lebensqualität der Patienten verbesserte sich im Rahmen der Studie, und das anhaltend: 34,3 Prozent schilderten auch nach einem Behandlungszeitraum von 60 Wochen, dass ihre Lebensqualität "überhaupt nicht" von der Erkrankung beeinträchtigt sei.
      Diese Ergebnisse belegen, dass eine Therapie mit 40 mg Adalimumab s.c. alle 14 Tage eine nachhaltige Verbesserung der klinischen Zeichen und Symptome der Psoriasis erreicht. Die Art und Häufigkeit der im Rahmen der Studie beobachteten unerwünschten Ereignisse waren mit den Sicherheitsdaten aus den vorausgegangenen Adalimumab-Studien bei rheumatoider Arthritis und Psoriasis Arthritis vergleichbar.
      Meta-Analysen
      Thema: Sicherheit von Adalimumab (1)
      beteiligte Patienten: 1800
      Ergebnisse:
      Sterberate auch nach Langzeit-Therapie nicht erhöht Krebsrisiko nach Langzeit-Therapie niedriger als in der Gruppe gesunder Probanden Quellen:
      (1) Dr. Diamant Thaci, Uni-Klinik Frankfurt/Main, beim EADV-Kongress in Berlin, zitiert in "Mit TNF-Alpha-Blocker gegen schwere Psoriasis", Ärzte Zeitung, 23.10.2009
      (2) Quelle: Pressemitteilung der Firma Abbott, 14. März 2005 - 63. Jahreskonferenz des amerikanischen Dermatologen-Verbandes (American Academy of Dermatology - ADD)
    • ASP
      By ASP
      Hallo Zusammen,
      Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt mich mit „Leidensgenossen“ zu vernetzen und hier bin ich nun 😊
      Zunächst: Entschuldigt bitte die Länge des Textes, ich habe einfacht runtergeschrieben und schon war das ganze so lang 😉
       
      Nun zu meiner Geschichte:
      Ich bin 38 Jahre alt, männlich und habe Q2/2017 die ersten deutlichen Symptome einer PSA entwickelt. Angefangen hat alles mit einem unglaublichen Berührungsschmerze in der rechten großen Fußzehe. Da haben dann alle gesagt, es sei ein Gichtanfall und ich habe das Ganze dann ohne Arztbesuch mithilfe von Voltaren Creme wegbekommen. Relativ zeitnah zu meinem „Behandlungserfolg“ habe ich einem Bewegungsschmerz und eine starke Schwellung inklusive Rötung in der zweiten rechten Zehe entwickelt. Hier habe ich mit Voltaren nichts mehr erreichen können. Die dritte rechte Fußzehe begann nun dieselben Symptome zu entwickeln und etwa zeitgleich fing der linke Fuß auch an den Zehen an Schwellungen und Bewegungsschmerzen zu entwickeln. Nun fing das Rennen von Arzt zu Arzt an. Zunächst Hausarzt --> Überweisung an Orthopäden. Der Orthopäde sagt, es sei ein Spreizfuß --> Einlagen. Wertvolle Zeit geht verloren, in der alles nur schlimmer wird. Ich kann immer schlechter laufen. Mein linkes Knie ist nun betroffen. Blutentnahmen, Besuche beim Internisten, etc... Es ist nun Weihnachten 2017 und ich brauche Krücken. Ich wache nachts vor Schmerzen auf, fühle mich vor Gelenksteifheit fast gelähmt. Ich spüre es nun in der Hüfte aufkommen und habe Angst. Und fühle mich von den Ärzten im Stich gelassen. Meine Mutter sagt, ich solle mal beim Rheumatologen anrufen. Januar 2018: Besuch im Rheumazentrum Südostbayern. Ich habe Psoriasisarthritis sine psoriase – PSA ohne Hautbeteiligung Dezember 2020: Ich schaue mir im Internet Bilder von Schuppenflechte an und stelle fest, dass ich sehr wohl eine Hautbeteiligung aufweise. Ich habe bisher immer angenommen, ich hätte „nur trockne“ Haut an den Händen und ab und zu schuppende Kopfhaut. Nach ein bisschen Recherche schreibe ich die Symptome aber nun sehr deutlich einer Psoriasis zu. Ich habe es nicht dauerhaft, sondern nur manchmal und dummerweise gerade bei Hautarztbesuchen immer nicht 😉  Zu meiner Therapie:
      Ab 01/2018: Ibuprofen 800 mg retard 1-0-1: Sehr viel Lebensqualität kehrt zurück. Ich habe nur noch schwache Restschmerzen, Schwellungen und Rötungen sind deutlich zurückgegangen. Aber es ist eben nicht weg. Und es ist auch keine Dauerlösung täglich 1600 mg Ibuprofen zu sich zu nehmen Ab 04/2018: 15 mg/Woche MTX Fertigpen, Begleitend 20 mg Prednisolon - ab 05/18 in absteigender Dosierung: Die Beschwerden klingen nach und nach vollständig ab. Zwischenzeitlich bezeichne ich mich als vollständig beschwerdefrei. Allerdings macht mir das MTX zu schaffen. Übelkeit und Durchfälle, manchmal Schwindel. Starke Abgeschlagenheit und Müdigkeit – wie nach einer heftig durchzechten Nacht. Mir gefällt der Verlust an Lebensqualität, der mit MTX einhergeht, nicht. Ich trinke gerne mal ein Glas Wein oder einen Whiskey. Ich möchte bedenkenlos in die Sonne gehen können. Kein Kaffee? Man! Plötzlich ist man anfälliger für Infekte. Ich vertrage plötzlich keinen Fisch mehr. Regelmäßige Blutuntersuchungen…Ein Kinderwunsch ist nicht mehr ohne weiteres zu erfüllen. Ich gebe zu, dass ich viel viel viel Lebensqualität durch MTX zurückgewonnen habe – aber halt auch verloren. Ich bin nicht glücklich mit diesem Zeug. Zunehmend habe ich einen Kompromiss gefunden um nicht ganz auf all die Annehmlichkeiten des Lebens zu verzichten. Ich bin aber fernab davon mich mal gehen lassen zu können 😉 Mit meinem Arzt bespreche ich meine Situation. Ich habe den Wunsch MTX abzusetzen. Ich bin symptomfrei. Die Krankheit soll schubweise verlaufen. Wieso nicht einfach MTX absetzen und sobald nur die Idee eines Schubs aufkommt, diesen mit Ibuprofen im Keim ersticken. So mein wahrscheinlich naiver Plan. Wir vereinbaren das MTX stückweise runter zu fahren und genau zu beobachten was passiert. Ab 04/2019: Oralisierung der MTX-Gabe als erster Schritt der Wirkstoffreduktion: Weiterhin stabile Remission, weiterhin die oben beschriebene Nebenwirkung. Ab 10/2019: Reduzierung der MTX Dosis auf 10 mg/Woche: Keine Verbesserung der NW. Wenn nach einem halben Jahr weiterhin eine stabile Remission und Symptomfreiheit besteht würde ein Wegfallen von MTX folgen. So die Abmachung. 5 Monate keine Probleme. Plötzlich spüre ich „Etwas“ in der zweiten rechten Zehe. Kein richtiger Schmerz, allenfalls ein ganz leichter Schmerz. Es fühlt sich eher einfach nicht „normal“ an. Es ist der erste Corona-Lockdown und mein Termin beim Rheumatologen findet telefonisch statt. Keine Untersuchung, aber die Sache scheint klar zu sein. Die Beschwerden kehren zurück. Der Versuch MTX abzusetzen ist fehlgeschlagen. Ab 02/2020: Rückkehr auf MTX 15 mg/Woche oral: Nebenwirkungen sind unverändert. Meine Zehe fühlt sich genauso an wie zuvor. Nicht normal, nur die Idee eines Schmerzes. Keine Rötung, keine Schwellung. Im Oktober war ich wieder beim Rheumatologen. Es liegt keine Entzündung vor! Weder im Gelenk, noch im Blut ist etwas bemerkbar. Alles sieht ganz wunderbar aus. Trotz meines seltsamen Gefühls in der Zehe. Nun stelle ich mir natürlich die Frage, ob dieses Gefühl im Zeh überhaupt etwas mit meiner PSA zu tun hat und ob der Versuch das MTX abzusetzen eigentlich doch nicht gescheitert war, sondern fehlinterpretiert wurde. Allerdings haben sich nun meine Leberwerte verschlechtert. Das müssen wir beobachten hieß es vom Rheumatologen. Über welchen Zeitraum müssen die Werte denn in welchem Bereich sein, damit man hier mit welchen Maßnahmen auch immer aktiv wird? Hier noch eine Übersicht, über meine Leberwerte.
      Man sieht gut, dass das irgendwie im Sommer dieses Jahres hochgegangen ist, ich kann das aber mit nichts besonderen in Verbindung setzen. Zwischenzeitlich glaubt meine Frau, sie sei schwanger. Wir diskutieren was wir nun machen sollen. Abtreibung? Wir sind beide erleichtert, als sie verspätet doch noch ihre Regelblutung bekommt. Ich hasse MTX!
      Noch etwas hat sich verändert: Ich habe seit Anfang des Jahres eine schuppende innenvorhaut am Glied. Täglich kann ich nun nach dem Wasserrlassen, die oberste Hautschicht vor der Innenseite meiner Vorhaut "abrollen" und es sieht aus wie ein starker Smegmabefall. Es ist eine Rötung vorhanden, jedoch kein jucken oder andersgearteter Schmerz. Das hatte ich noch nie. Mein Hautarzt ist unbesorgt und verschreibt mir ein Antimykotikum. Er sagt, ich sei wegen des MTX einfach anfälliger für soetwas. Ich bekomme es aber leider nicht vollständig in den Griff. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
      Abschließend nochmal ein Gedanke: Vielleicht bin ich auch nur "zu empfindlich" was das MTX angeht und jemand anderes würde das alles gar nicht so schlimm empfinden. Vielleicht vertrage ich es aber auch nicht gut. Zwischen diesen Polen bewege ich mich hin und her...
      Nun bin ich vorläufig am Ende meiner Geschichte angelangt. Ich danke Euch fürs Lesen – es tut gut mal seine Geschichte aufzuschreiben. Und ich danke im Voraus auch für die Gedanken die Ihr Euch vielleicht um den einen oder anderen Punkt von mir macht.
      Liebe grüße
       

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