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Liebes Forum,

Ich habe seit ungefähr eineinhalb Jahren juckende, schuppende, brennende Kopfhaut mit einzelnen verkrusteten Stellen. Die erste Hautärztin meinte gleich Schuppenflechte. Sie hat dann Kortison verschrieben das war's. Nach einem Jahr scheint es nicht mehr gewirkt zu haben und die Beschwerden waren schlimmer denn je. Als es dann an einem Abend so schlimm war, dass mein ganzer Kopf verkrustet war bin ich am nächsten Morgen zum Arzt. Sie meinte nur das geht wieder weg und hat mir wieder Kortison verschrieben, obwohl ich meinte keines mehr nehmen zu wollen und dass es nicht wirkt. Sie meinte jaja und verschrieb mir wieder Kortison. Da ich nicht wirklich irgendetwas hilfreiches zur Behandlung von Ärzten erfahren habe probiere ich seit Monaten dutzende Shampoos und Seren durch. Ohne Erfolg.

Danach bin ich zu einem anderen Hautarzt. Sie meinte sie würde einen pilz vermuten und hat mir erst einmal nichts verschrieben. Ich muss noch ungefähr einen Monat auf das Ergebnis von der Biopsie warten. Wegen des Haarausfall war ich beim Endokrinologen der hat Eisenmangel festgestellt. 

Jetzt habe ich aber noch immer das jucken und die Schuppen. Der Haarausfall kommt zwar auch vom Eisenmangel aber mir gehen die Haare an den Stellen vermehrt aus an denen ich die Schuppungen habe. 

Ich entschuldige mich für den langen Text. Aber ich bin echt verzweifelt. Ich habe schon mehr als die Hälfte meiner Haare verloren (ich verliere gerade zwischen 250-500+ pro Tag) mit 21 und habe durchgehend Schmerzen. Hatt jemand eine Idee, wie man die Schuppen schonend los wird (Shampoo?) ohne rezeptpflichtige Mittel und dazu noch das Jucken bzw. Brennen? Und hat jemand gute Erfahrungen mit Hautärzten bei dem Thema Psoriasis im Raum Frankfurt gemacht?

LG

Sophia 

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Hallo Frantreck

Frankfurt hat doch eine Uni. Die Unis haben eine PSO Sprechstunde.

Vielleicht ist das ein Gedanke Wert. Ich habe bei uns gute Erfahrungen damit gemacht.

LG Donna

Edited by Donna
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Am 26.6.2020 um 18:51 schrieb Fantreck:

Hat jemand eine Idee, wie man die Schuppen schonend los wird (Shampoo?) ohne rezeptpflichtige Mittel und dazu noch das Jucken bzw. Brennen? Und hat jemand gute Erfahrungen mit Hautärzten bei dem Thema Psoriasis im Raum Frankfurt gemacht?

Hi @Fantreck

schonend könntest du die Schuppen mit so etwas wie Loyon oder babybene Gel loswerden – oder mit einer sogenannten Ölhaube. Für Letztere kannst du Öl nehmen, das du sowieso zuhause hast. Abends trägst du es auf den Kopf auf, wickelst etwas Frischhaltefolie rum oder nimmst eine Plastikhaube, wie man sie manchmal im Friseur sieht. Vermutlich brauchst du noch eine Mütze o.ä. damit das nicht vom Kopf rutscht. Und ein Handtuch fürs Schlafkissen ;) Morgens wäschst du alles aus.

Die von Donna erwähnte Uni-Hautklinik in Frankfurt würde ich auch empfehlen, wenn du mit "normalen" Hautärzten nicht weiterkommst.

Bei der Deutschen Dermatologischen Akademie gibt es eine Karte mit den Ärzten, die dort einen Spezialkurs in Sachen Psoriasis gemacht haben. In Frankfurt gibt es einen einzigen Eintrag:

Bergit Brendel
Telefon: 069 95 51 86 28
E-Mail: dermafrankfurt@email.de
Adickesallee 51-53
60322 Frankfurt

Dann gibt es noch das PsoNet – den Zusammenschluss von Hautärzten, die sich laut eigener Aussage mit Psoriasis gut auskennen. Da sind für Frankfurt neun Ärzte eingetragen. Guckst du hier.

Kennst du davon schon einige oder gar alle?

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Hallo Fantrek, 

versuche doch mal das Shampoo von eucerin. Damit hat unsere Tochter den Juckreiz wegbekommen. 

Edited by turtle
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Vielen Dank für die vielen lieben Antworten. Ich werde es Mal mit der Ölhaube versuchen und habe heute Mal einige der Ärzte auf der Liste angeschrieben. Ich werde auch noch zu meinem Hausarzt damit er mir eine Überweisung für die Uniklinik ausstellt.

Ihr wart echt eine große Hilfe 👍🙂

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    • Tiffany
      By Tiffany
      Hallo zusammen,
      seit Monaten lese ich hier regelmäßig im Forum, genauergesagt seit mir im Juli vergangenen Jahres die Diagnose Schuppenflechte gestellt wurde. Eigentlich bin ich nicht mal sicher, ob diese Diagnose stimmt, ich hatte schon früher immer wieder ein "schuppiges Etwas" auf dem Kopf und hatte auch schon einmal die Diagnose "seb. Ekzem", aber so schlimm wie es nun seit 8 Monaten ist, war es noch nie.
      Am besten erzähle ich Euch mal meine Geschichte (hoffentlich wird's Euch nicht zu lang): Also Ende Juni vergangenen Jahres habe ich eine Haarfärbung vorgenommen und bekam kurz darauf dicke borkige Schuppen auf meinem ganzen Kopf. Versuchte man diese abzulösen, blieben direkt ettliche Haare daran kleben. Der von mir aufgesuchte Dermatologe diagnostizierte zunächst "seb. Ekzem" verordnete eine Kortison-Lotion, die jedoch nicht half. Seine Urlaubsvertretung sagte, es sei eine Schuppenflechte, verordnete dann ein Kortison + Salicylsäure (was alles noch schlimmer machte). Schlussendlich bekam ich Karison Crinale zur Behandlung, was auch ganz gut anschlug. Leider bekam ich nach dem Auschleichen einen ganz schlimmen Rückfall, es wurde schlimmer als es zu Behandlungsbeginn war. Hinzu kam dann noch heftiger diffuser Haarausfall, der mich vollends aus der Fassung brachte. Im Oktober habe ich dann in meiner Verzweifelung einen weiteren Dermatologen aufgesucht, dieser tippte auch auf Schuppenflechte und verordnete erst eine Salbe + Kortison, dann wieder Salicylsäure + Kortison. Offensichtlich vertrage ich keine Salicylsäure, denn danach wurden die Rötungen noch schlimmer und es bildeten sich dicke harte Borken, die Haare gingen mir in Büscheln aus. Mein letzter Versuch war die ambulante Sprechstunde in einer dermatologischen Klinik, die mir dann mitteilten, dass sie stationäre Fälle hätten, die auch nicht schlimmer wären, als der meine. Ich bekam Ecural-Lösung verordnet mit der Maßgabe, die Krusten mit Olivenöl abzulösen. Und, was soll ich sagen, mein Kopf war nach 3 Wochen, also Mitte Dezember 2006, krustenfrei. Ich war echt happy. Doch nun kam das dicke Ende: seitdem fallen wir massiv die kurzen nachgewachsenen Haare aus. Ich bin völlig verzweifelt und verstehe einfach nicht, warum das so ist. Inzwischen kekomme ich auch schon wieder Rötungen (vielleicht aus Panik?).
      Das Kortison soll ich weiterhin nehmen, ich hätte momentan auch große Angst vor einem Rückfall, wenn ich es absetze.
      Nun zu meinen Fragen:
      Hat jemand von Euch auch schon einmal schlimmen Haarausfall durch eine Kopfpso bekommen bzw. sind Euch die Haare wieder nachgewachsen?
      Habt Ihr schon mal davon gehört, dass der Haarausfall "nachhinkt", nach derartigen Entzündungen bzw. Verkrustungen? (dies sagt zumindest der Dermatologe)
      Wie lange darf man Kortison nehmen? (mein Dermatologe sagt, die Kopfhaut wäre gegen Kortison relativ unempfindlich, ich bin aber skeptisch)
      Verursacht Kortison vielleicht Haarausfall?
      Wie schleicht man am besten aus, ohne wieder einen schlimmen Rückfall zu bekommen?
      Sorry, das war jetzt ganz schön lang, ich hoffe, Ihr habt trotzdem bis zu Ende gelesen.
      Ich würde mich über eine Antwort oder einen Rat sehr freuen.
    • Helferlein
      By Helferlein
      Dr. Körber ist Hautärztin und damit eine Ansprechpartnerin für Menschen mit allen Erkrankungen der Haut, der Nägel oder der Haare. So ist die Praxis auch für Menschen mit Schuppenflechte in oder um Frankfurt/Main eine mögliche Anlaufstelle.
    • Claudia
      By Claudia
      Hallo Frau Dr. Allmacher, ich gebe hier eine Frage weiter, die uns über unseren Instagram-Kanal erreicht hat:
      Wie lange kann es dauern, bis ausgefallene Haare auf der Kopfhaut wieder anfangen zu wachsen? Und gibt es eine Möglichkeit, einen zyklusbedingten Schub zu lindern?

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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