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Erste Hilfe bei Psoriasis pustulosa


Silke gabriel

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Silke gabriel

Hallo ich brauch dringend hilfe. Ich hatte vor ca 10 Tagen extrem trockene Hände jetzt seit ca 8 Wochen bekam ich Pusteln an die Hände die wieder weg gingen. Jetzt hab ich  fuß lauter kleine Bläschen die gefüllt sind mit einer Flüssigkeit. Ich ging jetzt zum hautarzt und die sagte mir das ich pustoloses hätte und bekomme jetzt cotinsonyalbe. Mein fuss ist offen  und die Hände auch kann mir jemand einer n Ratschlag geben bitte 

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Hallo Silke,

auf jeden Fall erstmal Willkommen bei uns 👋

Gingen die Pusteln an den Händen denn von allein weg?

Empfehlen kann ich dir noch Bäder mit einem Badezusatz. Die entspannen die Haut. In Apotheken gibt es dafür z.B. Tannolact Pulver – oder du lässt dich dort beraten, was sie raten würden.

Wie heißt denn die Creme, die du verschrieben bekommen hast?

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Silke gabriel

Globe Galen heißt die Creme. Nein die Pusteln an der Hand kommen und gehen. Am schli. Nsten ist es am Fuss da hab ich eine etews grosser e Wunde und in der Wunde und drum herum bilden sich immer wieder neue Pusteln 

Ich mach sie auf dann kommt Eiter raus. Ich hab gestern das erste mal die Cortison salbe genommen und hab das Gefühl das es schlimmer geworden ist 

Hab Angst das ich sterben muss hab es eh so schlmm mit meinen Nerven 

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Hallo Silke,

wegen (Psoriasis) Pustulosa musst du nicht sterben.

Die Creme kann natürlich nach ein- oder zweimal Auftragen nicht helfen, das dauert – gerade bei der Pustulosa.

Wenn du allein mit allem nicht klarkommst, lass dich von deinem Hautarzt in eine Uni-Hautklinik überweisen. Dort kann dir zum Beispiel auf einer Tagesstation intensiver geholfen werden.

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Meine Tipps, was du tun kannst

  • Creme wie im Beipackzettel angegeben benutzen (also 1-mal am Tag dünn auftragen, maximal zwei Wochen lang). Am Praktischsten wohl vor dem Schlafengehen, weil du den Fuß danach nicht mehr benutzt, vermutlich.
  • die Wunde ansonsten in Ruhe lassen. Kein unnötiges "Rumpulen", auch die Pusteln nicht ausdrücken. Sollte der Knibbeldrang zu groß sein, such dir etwas zur Ablenkung, das du stattdessen "bearbeiten" kannst – einen Knet-Ball, ein Sitzpolster, ein Kissen oder so etwas. Mir helfen bei Knibbel-Alarm auch Kältekompressen aus dem Tiefkühlfach, mit einem Waschlappen drum.
  • Fußbäder mit einem entzündungshemmenden Badezusatz aus der Apotheke. Danach an der Luft trocknen lassen.
  • Wenn nach zwei Wochen keine Änderung da ist oder du vorher nervlich am Ende bist – nochmal zum Hautarzt gehen, nach anderer Therapie oder nach Überweisung in eine Universitäts-Hautklinik fragen.

So ungefähr wäre mein Fahrplan :) 

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Ich hatte es noch nicht.

Grundsätzlich kann man die Pustulosa auch am Körper bekommen, aber ich glaube, sie ist dort seltener als an den Händen und / oder Füßen.

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Hallo Silke,
Ich bin auch erst neu hier, und jetzt da ich dein Bild sehe, habe ich die Vermutung, dass ich das bis zur Behandlung mit Cortison (vor 4 Wochen) auch hatte. Ich meine gelesen zu haben, dass sich diese Pusteln auch zu "normalen" Psoriasis-Stellen "hinzugesellen"... Stimmt das?
Nach 3 Wochen Cortison sind meine offenen Stellen viel kleiner geworden und ich versuche jetzt durch andere Cremes den Rest in den Griff zu bekommen. Ich muss sagen, dass ich mich mit dem Knibbel-Drang sehr schwer tue... Vielleicht sollte ich mir mal einen Knetball oÄ zulegen!

Ich drücke dir die Daumen, dass dir die Cortisonsalbe hiflt!

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Bei mir hilft Cortison innerhalb von 24 Stunden um den schlimmsten Juckreiz zu lindern und die Entzündung zurück zu drängen.

Allerdings nur, wenn ausreichend Cortison in der Salbe ist. Die Salben, die nur sehr wenig Cortison enthalten, helfen fast gar nicht. Selbst wenn ich diese täglich anwende.

 

lg

Claudia

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vor 11 Stunden schrieb Silke gabriel:

Wielange Dauer die Cortison salbe bis sie anschlägt hab das Gefühl das es eher mit dr Sallbe schlimmer wird 

Weiter oben hast du geschrieben, dass du die Creme vorgestern das erste Mal angewendet hast. Das ist nun wirklich zu wenig, um eine Besserung erwarten zu können.

Hast du sie denn gestern Abend wieder verwendet – und wie war es?

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halber Zwilling
Am 21.10.2020 um 09:55 schrieb Silke gabriel:

Hallo ja ich habe sie verwendet aber es sind wieder neue Pusteln  gekommen 

Liebe Silke

Mir geht es mit Kortisonsalben wie dir. Meine PSO vulgaris Stellen reagieren gut auf Kortisonsalben aber die Pustulosa bekommt auch bei mir manchmal eher noch mehr Blasen. Ich verwende dann die Tannolact Fettcreme und mache Umschläge mit kaltem Schwarztee.

Schwäbische Grüße vom halben Zwilling 

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halber Zwilling

Es hilft zumindest manchmal etwas, ist aber kein Allheilmittel. Das habe ich leider auch nach Jahren noch nicht gefunden. Allerdings habe ich mich bisher noch nicht an eine systematische Therapie gewagt. Wie mein Hautarzt mal gesagt hat, haben wir einen Webfehler in unseren Genen und den kann man leider nicht wieder weg bekommen. Man kann aber lernen ihn zu akzeptieren und damit zu leben. Wenn man dann noch das Glück hat, unter all den Therapiemöglichkeiten auch noch die Passende zu finden, kann man sogar ohne Erscheinungen damit leben. Es erfordert unter Umständen aber viel Geduld.

Die wünsche ich Dir und viel Erfolg! Ganz wichtig! Aufgeben gilt nicht! 

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  • Claudia changed the title to Erste Hilfe bei Psoriasis pustulosa

Hallo  Silke,

Ich habe seit über 45 Jahren damit zu tun. Befallen werden eigentlich nur Hände innen und um die Fingernägel.  So auch an den Füßen  - unten drunter und um die Nägel. Dafür kann es sich dann zusätzlich auf die Gelenke setzen und somit ist das dann Rheuma. Muss nicht aber kann! Wichtig ist dein Essen,  es gibt genügend Seiten  im Netz  zum nachschauen. Wichtig ist so wenig Fleisch, Wurst usw  und auch Zucker wie möglich, viel Gemüse, nur gute Fette wie Öle. , Kohlenhydrate  etwas senken.   Solange du wieder einen schub hast, nimm die Cortisonsalbe aber bitte nur dann . Möglichst nicht daran pulen und wenn du doch einen der eiterblasen aufmachsr auf jeden Fall desinfizieren  zu mit Wasserstoffperoxid 3 % - bekommst du in der Apotheke.  Les dir den Umgang  damit auch im Netz durch, wird sehr gut beschrieben und hilft bei vielen Sachen.  Und dann vor allem nicht verrückt machen. 

 

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  • 4 months later...
lara1967
Am 21.10.2020 um 18:28 schrieb Silke gabriel:

Hat jemand Erfahrung mit heilpraktiker? Und totes Meersalz? 

Hallo Silke, ist es schon besser geworden, ich bin absoluter Fan vom Toten Meer. Leider sind auf Grund von Corona keine Reisen dort hin möglich daher könntest du eine Creme aus der Drogerie versuchen oder im www bestellen. Bei ganz hartnäckigen Stellen welche nun durch die Winterzeit häufiger auftreten nehme ich ein Totes Meer Peeling und lasse es über nacht einwirken. Peeling auf die Stelle (am besten Peeling mit hohem Anteil an Salz) und dann mit einer Küchenstretchfolie einwickeln, am nächsten morgen sehen die Stellen bei mir immer deutlich besser aus. Grüße Lara

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  • Similar Content

    • Juanita
      By Juanita
      Hallo zusammen,
      dann stelle ich mich mal vor!
      Vor ca. 8 Jahren fing an, mich etwas an der linken Fußsohle zu nerven. Am Anfang war es nur eine ca. 2qcm große Stelle, die im Laufe der Zeit immer größer wurde. Zuerst hat es einfach nur gejuckt wie verrückt. Die Hausärztin sah sich die Stelle kurz an (gefühlt aus 2m Entfernung) und schrieb mir ein Fußpilzmittel auf (irgendein Standard aus der Apotheke). Dazu gab es einen Vortrag über Fuß- und Schuh-Hygiene. Als es nicht besser wurde, habe ich mehrere Hautärzte abgeklappert. Die Ursache für meine Beschwerden schienen nicht so interessant zu sein, ich bekam Fußpilz- und Cortisonsalbe. Letztere half zwar kurzfristig, aber meine Haut wurde davon dermaßen dünn, dass sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit gerissen ist. Vor zwei Jahren war ich dann bei einem sehr drolligen Hautarzt hier im Tal, der sich den Fuß genau anschaute, meine Knie, meine Ellenbogen, meine Kopfhaut (alles mit einer Art UV-Leuchte) und meinte: das ist eine Psoriasis Pustulosa. Und dann bekam ich wieder Cortisonsalbe. Hm.
      Eigentlich kam ich damit soweit zurecht, aber seit einigen Wochen ist es so schlimm geworden, dass ich kaum noch laufen kann. Was äußerst schwierig für mich ist, da ich mich als Handwerkerin ständig bewegen muss. Schwer tragen geht kaum noch. Es ist ein ewiger Kreislauf aus unerträglichem Juckreiz, der eher schmerzhaft ist und extremer Abschuppung (ich produziere bestimmt eine Handvoll Hornhautschuppen pro Tag - ich kann die schon als Ersatz für Hornspäne in die Blumenkübel tun ;-)).

      Wie haltet ihr das so aus?
      Wie geht ihr mit diesen Blasen um? Wenn ich sie "wachsen" lasse, reißen sie irgendwann unkontrolliert auf und ich blute alles voll. Manchmal befindet sich unter dieser Blase schon wieder eine neue, die gern mit aufreißt und die Wunde wird so noch tiefer. Deshalb lasse ich lieber kontrolliert den Eiter ab mit einer desinfizierten Kanüle. Ich habe oft gelesen, dass man das auf gar keinen Fall soll, aber es gibt mir immerhin ein wenig Erleichterung. Mit den "ausgewachsenen" Blasen, die irgendwann komplett aufreißen, bin ich zum Teil tagelang außer Gefecht, der Fuß wird dick und ich habe im ganzen Bein Schmerzen.
      Ich habe übrigens eine Pollenallergie, die Frühblüher insbesonders Birke haben vor ca. 12 Jahren bei mir starkes Asthma ausgelöst. Ich bekam dann eine Hyposensibilisierung über 4 Jahre, das Asthma hat sich gelegt. Und dann ging das mit dem Fuß los. Hat jemand von euch auch einen Zusammenhang festgestellt? Im Frühjahr blüht der Fuß extrem auf, als ob mein Körper sagt: okay, du willst kein Asthma? Hier hast du was anderes!
      Ein weiterer Trigger sind bestimmte Baustoffe. Eigentlich arbeite ich viel mit biologischem Baumaterial wie Lehm und unbehandeltem Holz, aber letztes Jahr habe ich das Bad umgebaut. So ziemlich alles, was raus und wieder rein ging, war nicht biologisch. Allergiehinweise stehen natürlich auf jeder Packung, bei Methylisothiazolinon z.B. Den ersten sehr schlimmen Ausbruch hatte ich bei zementgebundenen Faserplatten. Hat jemand Ähnliches erlebt? Ist die Pustulosa vielleicht eine Fehldiagnose und in Wirklichkeit eine nicht erkannte Allergie? Ist das jemanden schon mal so ergangen?
      Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich nur selbstgemachte Kosmetika ohne Konservierungs- und Duftstoffe benutze, fast schon mein ganzes Leben lang kein Fleisch esse und niemals, wirklich niemals Fertigprodukte benutze. Sogar Gemüsebrühepulver mache ich selbst.
      Zu dem drolligen Arzt mag ich im Moment nicht gehen, er hat keine Terminsprechstunde, man steht in einem engen Hausflur in einem großen Wohnhaus und die Abstandsregeln sind nicht einzuhalten. Auf eine Covid-Impfung brauche ich wohl nicht zu hoffen, denn trotz Asthma-Anfälligkeit (ein Anfall endete immer mit einem Lungenephysem) bin ich offenbar keine Risikogruppe, wie ich lernen durfte.
      So, das war ein langer Text. Ich habe schon viele Tipps hier aus dem Forum ausprobiert - die Nummer mit der Frischhaltefolie über Nacht ist super. Mein aktuell bevorzugtes Kampfmittel ist Sheabutter, die ich mit Nachtkerzen- und CBD-Öl zu Sahne aufgeschlagen habe. Aber egal, was ich ausprobiert habe, Zink-Einnahme, Schüttellotion, etc., es wirkt meist nur kurz und dann geht es von vorne los. Hat jemand diesen Effekt auch schon bemerkt? Ich versuche jetzt, die verschiedenen Sachen abwechselnd zu machen.
      So viele Fragen - vielleicht hat der ein oder die andere ähnliche Erfahrungen gemacht oder hat noch einen Tipp auf Halde, den ich bisher übersehen habe.
      Liebe Grüße allerseits!
       
       
       
       


       
       
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Bei der Psoriasis pustulosa herrschen feine Bläschen vor. Die befinden sich über den entzündeten Hautstellen – anstelle der ansonsten bei Psoriasis vulgaris üblichen Schuppung oder davon ausgehend. Obwohl neutrophilen Granulozyten – das sind Abwehrzellen des Immunsystems – vorhanden sind, ist die Flüssigkeit in den Bläschen steril. Es liegt keine Infektion vor.
      Weniger als fünf Prozent der Menschen mit der Diagnose Schuppenflechte leiden daran.
      Für die Psoriasis pustulosa konnte man bisher keine Ursachen finden – auch nicht in Bezug auf eine Vererbung der Erkrankung.
      Die Diagnose kann der Hautarzt eindeutig feststellen: Wenn die Psoriasis pustulosa auf einige Regionen des Körpers beschränkt ist, kann der Dermatologe ein Stück Haut entnehmen und im Labor untersuchen lassen. Bei der Form am ganzen Körper (gleich mehr dazu) gibt es einige andere Erkrankungen oder Probleme, die der Hautarzt ausschließen muss.
      Fünf Formen der Psoriasis pustulosa und ihre Symptome
      Psoriasis pustulosa generalisata
      Die Psoriasis pustulosa generalisata nennt man auch Typ Zumbusch. Sie betrifft den gesamten Körper (deshalb ja „generalisata“) und kann lebensbedrohend sein. Die Symptome sind deutlich: Neben den großflächig auftretenden Bläschen leidet der Betroffene unter einem schweren Krankheitsgefühl, Fieber, Schwäche und Abgeschlagenheit, steifen Muskeln und Gelenkschmerzen. Betroffene müssen sofort in eine Hautklinik.
      Impetigo herpetiformis
      Diese Form kommt nur bei Schwangeren vor, auch als generalisierte Form.
      Psoriasis pustulosa palmoplantaris, Typ Barber
      Diese Form ist begrenzt auf Handflächen und Fußsohlen. Als Symptome kommen nebeneinander gelbliche neuere Pusteln und bräunliche ältere Pusteln mit eingetrocknetem Inhalt und Krustenbildung vor. Einzelne Herde lassen sich gut lokal – mit Salben, Cremes oder Gels – behandeln, während ausgedehnter Befall häufig innerlich, also mit Spritzen oder Tabletten, therapiert werden muss.
      Hier wurden auch gute Erfolge mit der Interferenzstromtherapie erzielt.
      Akrodermatitis suppurativa, Typ Halopeau
      Diese Form ist auf Fingerendglieder und Nagelbett beschränkt. Die Erkrankung führt zur Zerstörung des Nagelbettes und zum Verlust des Nagels, der auch nach Abheilung der Schuppenflechte nicht wieder nachwächst. Mit der Therapie wird versucht, die Entzündung zu durchbrechen und den Verlust des Nagels zu verhindern. Man gibt lokal und/oder innerlich Kortikoide, Methotrexat oder Ciclosporin.
      Psoriasis vulgaris cum pustulatione
      Bei dieser Form treten die Pusteln schubweise auf den Stellen einer Psoriasis vulgaris, die vorher schon da war, auf. Zur Behandlung genügt hier oft eine Lokaltherapie.
      Behandlung
      Man muss es klar sagen: Die Behandlung der Psoriasis pustulosa ist nicht einfach und erfordert meist viel Geduld. Deshalb haben wir erst einmal Tipps für den Alltag:
      Lieber nicht rauchen. Das Rauchen wird sogar als Auslöser der Psoriasis pustulosa palmoplantaris diskutiert. Kein Alkohol. Therapie mit Medikamenten
      Systemische Retinoide: Laut Studien kann die Einnahme von Vitamin-A-Abkömmlingen die Symptome einer Psoriasis pustulosa palmoplantaris deutlich verbessern (nicht einnehmen, wenn man schwanger ist, Vitamin A kann die Frucht schädigen!) Orale PUVA: Ja! Lokale PUVA: nein. Auch keine Bade-PUVA. Bäder: vermeiden. Die Kombination von systemischen Retinoiden und oraler PUVA führte in Studien bei zwei Dritteln der Patienten zu einem Verschwinden der akuten Symptome. Einnahme von Ciclosporin: Ja, das kann helfen – zumindest bei der Psoriasis pustulosa palmoplantaris in niedriger Dosierung. Unklar ist, ob Ciclosporin auch bei längerer Anwendung noch vorteilhaft bleibt. Behandlung mit mittelstarken Kortisonsalben unter einem Okklusiv-Verband. Zellgifte lieber nicht. Colchizin ist ungünstig. Das ist ein Alkaloid aus der Herbstzeitlosen. Zwar wurde in Untersuchungen eine gewisse Besserung der Symptome beobachtet, doch litten die Patienten zu sehr unter den Nebenwirkungen. Auch über Hydroxycarbamid (Hydroxyharnstoff) liegen derzeit noch keine Daten vor. Aber es besteht Hoffnung: In den letzten Jahren wurde in einigen Studien untersucht, ob neuere Biologika auch bei Psoriasis pustulosa helfen können. Eine Therapie aus diesem Bereich dürfte eines Tages also auch bei dieser Diagnose zum Einsatz kommen.
      Ernährung
      Eine gesunde Ernährung ist auch bei der Psoriasis pustulosa angeraten – aber das gilt ja fürs ganze Leben ? Das heißt: Betroffene sollten ausreichend Vollkornprodukte, Obst und Gemüse essen.
      Dass Omega-3-Fettsäuren helfen, sagen einige. Versuchen!
      Hast du Psoriasis pustulosa und Tipps für andere – oder Fragen? In unserem Forum kannst du alles loswerden.  
      Mitarbeit: Dr. Nana Mosler
      Fotos von Psoriasis pustulosa
      Mehr zum Thema
      Volon A-Schüttelmix ist eines der bekanntesten Medikamente gegen die Psoriasis pustulosa. Was ist das? Wie wird es angewendet? Einige Betroffene haben uns ihre Erfahrungen mit der Psoriasis pustulosa geschildert. In unserem Forum zur Psoriasis pustulosa diskutieren Betroffene. Lies die Meinung anderer Leute oder schildere deine Erfahrungen. Quellen
      „Schuppenflechte. Was Sie schon immer über Psoriasis wissen wollten“ von Ulrich Mrowietz und Gerhard Schmidt-Ott [Mehr über das Buch] „Psoriasis – Diagnostisches und therapeutisches Management“ von Peter Elsner und Johannes Norgauer (Hrsg.)
    • Tinchen103
      By Tinchen103
      Hi.
       
      Ich spritze seit Juni 2020 taltz und War dadurch komplett erscheinungsfrei.  Psoriasis sowie meine psoriasis-arthritis war komplett weg. 
      Seit Januar habe ich eine Hormonspirale und habe das Gefühl dass seit dem  meine Haut wieder startete .. vermehrt Entzündungen im Gesicht, Ohren, Nagelbett, .. dann jetzt vor einer Woche ein paar Tage wieder Schmerzen im ISG UND SEIT HEUTE schuppt meine Kopfhaut wieder..
       
      Ich bin total enttäuscht und traurig..
       
      Ob es vielleicht mit der Spirale zusammen hängt?
      Dann lasse ich die sofort wieder entfernen..

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