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Lebensrettende Medikamente


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Ich hoffe nicht das alle die dieses Medikament normal nehmen auf einmal da stehen und es nicht bekommen weil es für die Corona Patienten zurück gehalten wird. Ich drücke allen die Daumen das sie wie gewohnt weiterhin ihre Medikamente bekommen und das für den Coronabedarf mehr produziert wird. 

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cherrymaus
vor 11 Stunden schrieb Clau dia:

Ich hoffe nicht das alle die dieses Medikament normal nehmen auf einmal da stehen und es nicht bekommen weil es für die Corona Patienten zurück gehalten wird. Ich drücke allen die Daumen das sie wie gewohnt weiterhin ihre Medikamente bekommen und das für den Coronabedarf mehr produziert wird. 

Denkst Du bitte mal nach mit dieser Äußerung...es geht dabei um Leben, was gerettet werden kann...es sind Menschen,  die dadurch vielleicht überleben könnten....

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Hier noch der direkte Link zum Artikel: https://www.bild.de/ratgeber/2021/ratgeber/corona-studie-rheuma-medikamente-erhoehen-ueberlebenschancen-75549692.bild.html

Es geht um die Wirkstoffe Tocilizumab und Sarilumab, in Medikamenten-Namen ausgedrückt um RoActemra und Kevzara. Beide verbesserten in neuen Studien den Verlauf von Covid-19 und senkten die Sterblichkeit. Die Forscher haben in ihrer Studienveröffentlichung aber gleich darauf hingewiesen, dass in anderen Studien das Tocilizumab nicht so gut gewirkt hat wie in ihrer. Es müssen also noch weitere Studien her, eh man das sicher sagen kann.

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Lupinchen

Das sind 2 bekannte Medis die für bestimmte rheumatische Erkrankungen vorgesehen sind. Orencia  gehörte früher auch dazu (jetzt für PsA zugelassen) und viele andere, die man in den Listen sieht. Ich finde es gut das sich aus dem ganzen Dilemma auch etwas Positives entwickelt, nämlich Medikamente, ob neu entwickelt oder schon zugelassen, die späteren Pandemien den Schrecken nimmt weil es Behandlungsmöglichkeiten, auch mal off-label use, geben wird. Das lässt hoffen, denn nicht alle können geimpft werden. Die monekularen Antikörper haben eben für vieles eine Verwendung.

Nun hoffen wir mal das die Stufe 1 bald durchgeimpft ist und die Stufe 2 beginnt. Da sind ja GsD auch wirklich Personenkreise drin, der es echt brauchen. Hier in Bayern tut sich auch schon etwas hinsichtlich Prioritätenliste. Ob es jetzt Zeit ist den von AstraZenika so einzusetzen wie es die EU zugelassen hat, oder eben nur wie in D., überlasse ich im Vertrauen den Fachleuten.

Lg. Lupinchen

Edited by Lupinchen
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    • Burli
      By Burli
      Guten Morgen zusammen,
      hatte mich bis jetzt ja zu dem Thema noch gar nicht geäußert.
      Ich hatte leider das zweifelhafte Vergnügen mir eine Infektion mit der
      britischen Mutation einzuhandeln.
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      gesunde Hausverstand von selbst vorgibt 😏).
      Trotzdem hatten wir beide vor 1 Monat eine Infektion mit dem Virus.
      Ich habe mich bei meiner Frau angesteckt. Sie hat es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen
      wohl von der Arbeit mitgebracht.
      Geäußert hat sich die Infektion bei uns beiden in einer starken Erkältung, extreme Müdigkeit.
      Man fühlt sich richtig fertig, obwohl man nix tut. Und das war eine leichte Variante der
      Sysmtome. Ich möchte nicht wissen, wie es mit schweren Fällen aussieht, wo man keine
      Luft bekommt und künstlich beatmet werden. muss. Mein bester Kumpel ist am
      ersten Weihnachtsfeiertag an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben.
      Ich kann jedem nur raten die einfachen (auch wenn sie inzwischen allen auf den Keks gehen)
      Maßnahmen zu befolgen. 
      Noch ein Wort zur Impfung....... werde ich nicht machen, mein Hausarzt der mich grade mal 2 Jahre
      kennt, sagte sofort impfen. Meine Hautärztin die mich 40 Jahre kennt, rät bei mir davon ab, da
      meine Erkrankung so selten ist, daß man da nicht vorhersehen kann, was passiert.
      Also heisst es weiter Maske tragen, Abstand halten und testen lassen (werde ich ja vom
      Arbeitgeber wöchtenlich ohnehin).
      In diesem Sinne - bleibt gesund
      Burli
       
    • kpunkt
      By kpunkt
      Hallo Ihr Lieben,
      War jetzt schon eine Weile nicht hier und weiß nicht ob schon über das Thema ausgiebig diskutiert wurde.
      Auf die schnelle hab ich nichts gefunden.
      Hat sich jemand schon impfen lassen der Skilarence nimmt?
      Wenn ja, habt ihr das Medikament abgesetzt? Im Netz habe ich die Empfehlung gelesen es abzusetzen.  Hatte eben ein Gespräch mit meiner Ärztin, Sie meinte Skilarence hat ja keinen Einfluss auf das Immunsystem und Sie ist nicht der Meinung das man es absetzen muss?
      Bin jetzt verwirrt,  denke es nimmt Einfluss auf das Immunsystem?
      Ich nehme seit über einem Jahr Skilarence. Bin jetzt auf 3 Tabletten täglich wieder von der Höchstdosis wieder runter.
      Geholfen hat es recht gut,nur ab und an ganz kleine Stellen immer mal wieder. Sind aber nicht störend.
      Aber die Nebenwirkungen sind eher schlimmer geworden in der Zeit. Minimum 2 mal Flush's am Tag, fängt am Kopf an und geht dann langsam runter bis zu den Füßen. Juckt unerträglich. Selbst die Augen brennen ab und an dabei. Und sogar die Nase läuft?!
      Hat jemand solche Nebenwirkungen?
      Wenigstens einen Allergietest macht meine Ärztin jetzt.
       
      Schöne Ostern Euch schon jetzt
      Gruß Tom
    • Redaktion
      By Redaktion
      Viele Patienten verschieben aus Angst vor Ansteckung mit dem Coronavirus den Gang zum Hautarzt – selbst dann, wenn sie wegen einer Hautveränderung große Sorgen haben oder eine Früherkennung ansteht. Die Folgen können fatal sein: Wenn hinter der Hautveränderung zum Beispiel eine Hautkrebs-Erkrankung steckt, ist eine frühe Behandlung wichtig.
      „Patienten mit Hautveränderungen haben in der Zeit des ersten Lockdowns die Praxen und Kliniken gemieden und dadurch die Zahl der Hautkrebsdiagnosen gedrückt“, sagt Professor Alexander Enk von der Hautklinik der Uni Heidelberg. 
      Mehrere Studien widmeten sich bereits dem Thema: 
      Eine Studie verglich, wie viele Krebserkrankungen in Deutschland in der Zeit Januar bis Mai 2019 und Januar bis Mai 2020 diagnostiziert wurden. Ausgewertet wurden die Daten von mehr als 100.000 Patienten aus 1660 Praxen. Ein Ergebnis: Von allen Krebs-Arten waren die Hautkrebsdiagnosen von der COVID-19-Pandemie am stärksten betroffen. Die Diagnose von Hauttumoren sank im März 2020 um 25,6 Prozent und im April 2020 sogar um 42,9 Prozent in Hautarzt-Praxen und um 19,6 Prozent im März 2020 und um 29,3 Prozent im April 2020 in Allgemeinarztpraxen.
      Ähnlich deutlich sind die Ergebnisse von italienischen Forschern. Die vom pathologischen Referenzzentrum in Rom erfassten Zahlen zeigen, dass die Melanom-Inzidenzzahlen in den zwei Monaten vor dem Lockdown von 158 Melanomen auf 34 Melanome in der Zeit des ersten Lockdowns abfielen. Auch danach erholten sich die Inzidenzzahlen nur leicht, nämlich auf 45 in den folgenden zwei Monaten.
      Etwas anderes fiel dabei noch auf: Während vor dem Lockdown die durchschnittliche Tumordicke 0,88 mm betrug, sank sie unter dem Lockdown auf 0,66 mm ab und stieg nach dem Lockdown auf 1,96 mm an. „Diese Zahlen zeigen eindrücklich, dass Patienten unter dem Lockdown nur seltener den Hautarzt mit der Verdachtsdiagnose Hautkrebs aufsuchten", erklärt Enk. "Zugleich wird deutlich, dass dieses ‚Warteverhalten‘ zu einem Anstieg der Tumordicken direkt nach dem Lockdown führte“. Die Konsequenz sei, dass sich die Prognose der Erkrankten erheblich verschlechtere. 
      In einer Umfrage der International Dermoscopy Society (IDS) unter Hautärzten zeigte sich, dass sie deutlich weniger Patienten mit einem sogenannten Non-Melanoma-Skin-Cancer vor sich hatten – also mit Plattenepithelkarzinomen oder Basalzellkarzinomen. Ein malignes Melanom wurde praktisch in der gesamten Zeit überhaupt nicht diagnostiziert.
      Die Gründe für das Absagen oder Aufschieben von Arztterminen liegen für die Hautärzte auf der Hand: Besonders zu Beginn der Pandemie waren viele Menschen verunsichert und hatten große Angst, sich bei einem Besuch in der Praxis anzustecken. Jetzt ist die Situation anders: Hygienekonzepte, medizinische Masken, Abstandsregeln und die steigende Zahl der gegen SARS-CoV-2-Geimpften machen den Arzttermin mit geringem Ansteckungsrisiko möglich, so Alexander Enk.
      „Wir appellieren eindringlich an die Bevölkerung, bei Hautveränderungen nicht zu warten, sondern sich umgehend untersuchen zu lassen", sagt Professor Peter Elsner von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am Universitätsklinikum Jena. "Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung und Nachsorge sollten unbedingt wahrgenommen werden“.
      idw/cl
      Vom 14. bis 17. April 2021 treffen sich Hautärzte zu ihrer 51. DDG-Tagung. Auch in diesem Jahr findet sie virtuell statt.

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