Hautpflege-Check am Smartphone – Teilnehmer für Umfrage gesucht

Stell dir vor: Im Bad stehen drei Pflegecremes. So richtig toll waren die nicht. Mal hat die Haut nach der Anwendung gespannt, mal gejuckt, mal mit Pickeln reagiert. Aber diese ganzen Inhaltsstoffe zu vergleichen, dazu fehlt dir die Geduld. Oder die Bezeichnungen sind dir ein Rätsel. Lieber kaufst du im Drogeriemarkt eine weitere Creme.

Was wäre, wenn du vor dem Regal das Smartphone zücken und nachsehen könntest, ob in der Creme nicht auch wieder ein Inhaltsstoff drin ist, den deine Haut nicht verträgt? Nijuscha Gruhn und Torsten Pape planen genau das: ein Angebot, in dem jeder die Kosmetikprodukte abspeichert und bewertet, die er (oder sie) schon getestet hat. Beim nächsten Besuch im Drogeriemarkt wird die Verpackung des neuen Produkts fotografiert. Ist dort ein Stoff enthalten, den man nicht verträgt, gibt’s eine Warnung, denn das lernt das System.

Bislang ist eine solche App noch eine Idee der beiden Gründer. Sie haben sie INGRID getauft – abgeleitet vom englischen Begriff „ingredients“. Bevor sie mit der Umsetzung beginnen, wollen Nijuscha Gruhn und Torsten Pape aber erst einmal die kritische Meinung von möglichst vielen Menschen wissen. Dabei ist es egal, ob jemand ein Hautproblem hat oder einem Probleme überhaupt zuvorkommen will.

Wer an ihrer Online-Umfrage teilnehmen will: Hier geht’s los.

Und wer sagt: „Das gibt’s doch schon von CodeCheck“ oder „Das kann doch auch ToxFox“ – der hat Recht, aber nur ein bisschen: „Aus unserer Sicht fehlt den diversen anderen Apps die Funktion, ein eigenes Profil anzulegen“, sagen die beiden. „Außerdem möchten wir für verschiedene Hautkonditionen, auch für diagnostizierte Hautkrankheiten, die kosmetischen Inhaltsstoffe listen, die aus medizinischer Sicht ungeeignet sind.“

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