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  • Claudia Liebram
    Claudia Liebram

    Zehn Gene sind an der Schuppenflechte beteiligt

    Zehn Gene sind verändert, wenn ein Mensch an einer Schuppenflechte leidet. Für diese Erkenntnis verglichen Forscher in drei Studien weltweit die Gene von 6.500 Psoriasis-Patienten mit denen von gesunden Vergleichspersonen. Vier der Gene sind neu.

    Eigentlich sind es auch nicht einzelne Gene, die eine Schuppenflechte "anschalten" - dazu müssen mehrere Gene miteinander wirken.

    Die "bösen" Gene sind zum Teil solche, die für die Immunantwort zuständig sind, zum Teil sind die Gene aber auch dafür verantwortlich, dass die Hautbarriere funktioniert.

    Die Ersteller der Studien kommen von der Uni Michigan, von der Uni in Barcelona oder vom Genome Institut in Singapur. In Michigan arbeiteten auch Wissenschaftler der Uni in Kiel mit.

    Für den Alltag eines Psoriasis-Betroffenen heute sind diese Erkenntnisse noch nicht wichtig. Erst in Zukunft wird es darum gehen, ob ein Gentest auf Schuppenflechte sinnvoll ist oder ob sich ein ganzes "Genprofil" aufstellen lässt. Immer aber werden durch diese Forschungen Wege zu neuen Medikamenten gewiesen.

    Quellen:


    Bildquellen

    • Psoriasis vulgaris am Ellenbogen: hriana / Fotolia.de

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Können bestimmte Emotionen dafür sorgen, dass die Schuppenflechte stärker ist? Das wollen Forscher der Universität Gießen klären. Sie suchen Teilnehmer für eine Studie.
      In dieser Studie wollen Forscher um Dr. Christina Schut herausfinden, ob es einen Zusammenhang zwischen Emotionen und der Stärke von Psoriasis-Symptomen gibt. Um das zu klären, sollen 250 Menschen mit Schuppenflechte zuhause einen Fragebogen ausfüllen, der ihnen per Post zugeschickt wird. Ein frankierter Rückumschlag bringt die Unterlagen dann zurück nach Gießen. Für jeden Teilnehmer gibt es eine finanzielle Entschädigung von 10 Euro.
      Die Teilnehmer können später an einer weiteren Studie teilnehmen, wenn sie mögen und für diese zweite Studie geeignet sind. Für diese ist eine Untersuchung vor Ort in Gießen nötig. Deshalb werden auch für die Fragebogen-Studie bevorzugt Menschen aus Hessen und Umgebung gesucht.
      Die Studie ist ein Forschungsprojekt des Instituts für Medizinische Psychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Wer mehr wissen möchte, kann sich bei Dr. Christina Schut unter 0641 / 9 94 56 82 melden.
      Kontakt aufnehmen
      Du willst mit deiner Teilnahme an der Studie helfen und bist zwischen 18 und 65 Jahre alt? Hier kannst du dich bei der Studienleiterin melden. Du wirst dann zurückgerufen oder per Mail angeschrieben.
    • Claudia
      By Claudia
      Die Universitäts-Hautklinik am Bochumer St. Josef-Hospital erprobt neue Medikamente gegen Psoriasis vulgaris. Für eine Therapiestudie suchen die Mediziner derzeit Patienten ab 18 Jahren mit mittelgradig bis schwer ausgeprägter Schuppenflechte. Über den Zeitraum von einem Jahr soll die Wirksamkeit der neuen Mittel untersucht werden.
      Interessierte melden sich unter Telefon: 0234 / 509-3437.
    • Bismarck
      By Bismarck
      Hallo zusammen .....
      ich finde einfach den Thread nicht mehr in dem ein PSO über
      seine Erfahrung mit Alefacept berichtet(e).
      Mittlerweile wurde in der Uni-Frankfurt eine klinische Studie aufgenommen bzgl. Alefacept.
      Ich habe am Montag einen Besprechungstermin .....
      werde hier weiter darüber berichten.
      Bin vor 2 Wochen (fast) erscheinungsfrei aus der TOMESA entlassen worden .....
      und schon tauchen die ersten PSO-Punkte wieder auf :-(
    • Guest Barb
      By Guest Barb
      Hallo,
      vor ein paar Tagen rief mich eine Ärztin der Klinik für Dermatologie an und fragte, ob ich bei einer Studie mitmachen wolle. Nach kurzem Gespräch kamen wir beide zu dem Schluss, dass ich nicht geeignet bin. Grund: Pustulosa und die Medikamente, die ich zurzeit nehme.
      Heute war eine Anzeige im Wochenblatt. Vielleicht hat jemand von euch Interesse an der Studie. Ich hänge mal die Anzeige an.
      Liebe Grüße

    • Wiechtel21
      By Wiechtel21
      Hallo zusammen!
      Ich bin ganz frisch hier im Forum und habe mich schon ein bisschen reingelesen. Wirklich schrecklich, was einige hier durchmachen, aber umso besser, dass es solche Foren gibt um sich mit Mitleidenden auszutauschen! Sowas ist wirklich wertvoll.
      Ich habe leichte Schuppenflechte an den Ellenbogen. Unangenehm, aber auszuhalten - vor allem im Gegensatz zu dem, was ich hier in der letzten Stunde gelesen habe... Ich habe einige Cremes ausprobiert, habe aber nach ein paar Hautärzten aufgehört, zu suchen. Das was es mir einfach nicht wert. Warum bin ich dann hier, wenn es mir gar nicht so schlecht geht? Ich möchte trotzdem etwas berichten und vielleicht ein bisschen hoffnung geben. Bei mir in der Nähe gibt es ein Studienzentrum, das aktuell eine Studie zu Psoriasis durchführt. Ich nehme gerade teil, und meine Schwester, deren Freundin stark unter Schuppenflechte leidet, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass so etwas vielleicht ein Thema für ein Betroffenenforum wäre. 
      Ich musste mich erstmal reinlesen was bei einer Studie eigentlich passiert. Konzerne erforschen neue oder verbessern bestehende Medikamente, die dann in Studien auf ihre Wirksamkeit getestet werden. Also in kurz: neue Creme, neuer Versuch.
      Ich habe einfach mal teilgenommen - vor allem, weil ich schon öfters in den Öffis Werbung zu solchen Studien gesehen habe und einfach neugierig war, wie so etwas abläuft. Auch, weil ich mir natürlich Besserung für meine Schuppenflechte gewünscht habe - sie schränkt mich kaum ein, aber ohne ist natürlich trotzdem besser! Und ein bisschen Geld gab es auch. Also hab ich mich gemeldet und wurde zu einem Beratungsgespräch eingeladen. Was ich gut fand: man hat mir klar gemacht, dass bis dahin alles unverbindlich ist und man auch mitten in der Studie ohne Gründe aussteigen kann. Dazu hatte ich noch keinen Grund, aber ist trotzdem immer ein gutes Gefühl, finde ich. 
      Ich trage diese neue Creme jetzt 2x täglich auf. 10 Mal muss ich ins Zentrum zur Visite kommen. Ich habe das gefühl, dass es schon besser wird, aber das kann auch genauso gut Einbildung sein. Der Juckreiz ist aber auf jeden Fall besser. Über Langzeitwirkung kann ich leider noch nichts sagen, da ich die Creme erst seit Montag nehme.
      Was ich vieleicht noch erwähnen sollte: Ich war überrascht, keine Klinik vorzufinden, sondern eher eine heimisch eingerichtete Arztpraxis. Wirklich schön.
      Ich wohne in Berlin, aber es gibt bestimmt noch andere Studienzentren in Deutschland (keine Ahnung, ob die alle so gemütlich eingerichtet sind, ich will keine Versprechungen machen!) Hier findet ihr nähere Infos zu der Studie: https://www.studien-in-berlin.de/studienuebersicht/detail/schuppenflechte/
      Hat noch jemand Erfahrungen mit Studien gemacht? Fände ich interessant zu hören!
      Viele Grüße aus der Hauptstadt,
      Wiechtel21

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