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<rss version="2.0"><channel><title><![CDATA[Artikel: Hautpflege bei Schuppenflechte – mehr als Creme, Shampoo & Co]]></title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/hautpflege/page/2/?d=33</link><description><![CDATA[Artikel: Hautpflege bei Schuppenflechte – mehr als Creme, Shampoo & Co]]></description><language>de</language><item><title>So mixt du eine Harnstoff-Lotion selbst</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/hautpflege/harnstoff-lotion-selbstgemacht/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2025_02/lotion-hautpflege.jpg.3bdf8ad113b8daa0335be8961758859a.jpg" /></p>
<h2>
	Zutaten
</h2>

<ul>
	<li>
		Nivea Feuchtigkeits-Body-Lotion (250 ml) aus der Drogerie
	</li>
	<li>
		25 g Harnstoffpulver (Urea pura) aus der Apotheke
	</li>
</ul>

<h2>
	Anleitung
</h2>

<div>
	<p>
		Schritt für Schritt zu einer eigenen Lotion mit Harnstoff
	</p>

	<ol>
		<li>
			<strong>Nivea-Lotion nehmen</strong>
		</li>
		<li>
			<strong>Deckel abschrauben</strong>
		</li>
		<li>
			<strong>25 ml (= 25 g) Gramm herausdrücken</strong>
		</li>
		<li>
			<strong>Harnstoff in die Flasche geben - z.B. mit einem Trichter</strong>
		</li>
		<li>
			<strong>gut schütteln</strong>
		</li>
		<li>
			<strong>Flasche auf die breite Fläche legen, damit sich ein Bodensatz mit einer größeren Fläche bilden kann</strong>
		</li>
		<li>
			<strong>In der nächsten Stunde die Flasche immer wieder schütteln und auf die jeweils andere breite Seite legen.</strong>
		</li>
		<li>
			<strong>Über Nacht liegen lassen</strong>
		</li>
		<li>
			<strong>am Morgen noch einmal kräftig durchschütteln</strong>
		</li>
	</ol>
</div>

<h2>
	Hinweise
</h2>

<p>
	<strong>Bei Schritt 4</strong> die Flasche immer mal auf die Arbeitsfläche klopfen, damit das Harnstoff-Pulver nicht im Flaschenhals hängen bleibt.
</p>

<p>
	<strong>Während des Schüttelns wird die Lotion anfangs kalt.</strong> Das hat etwas mit dem Lösevorgang des Harnstoffs zu tun und ist normal.
</p>

<p>
	<em>Dieser Tipp basiert auf den Hinweisen einer Pharmazeutisch-technischen Angestellten </em><a href="https://www.psoriasis-netz.de/topic/3325-creme-rezepturen-aus-der-apotheke/" rel=""><em>in unserem Forum</em></a><em>.</em>
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<div>
	<h2>
		<span style="color:#990000;">Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz</span>
	</h2>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Umfrage</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/12147-was-muss-in-deiner-pflegecreme-sein/" rel="">Was muss in Deiner Pflegecreme sein?</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/7-hautpflege/" rel="">Erfahrungen in Sachen Hautpflege bei Schuppenflechte</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Marktüberblick</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/hautpflege/" rel="">Produkte zur Hautpflege</a>
	</p>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">453</guid><pubDate>Thu, 06 Jan 2011 08:45:00 +0000</pubDate></item><item><title>Cremes bei Schuppenflechte: Was Werbeversprechen auf der Packung wirklich bedeuten</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/hautpflege/cremedeutsch/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2025_08/creme-apotheke-verpackung-label.jpg.9dd3319e8bbf7dc0505d4dc19fe9b53a.jpg" /></p>
<p>
	Für Menschen mit Schuppenflechte ist die tägliche Hautpflege weit mehr als nur Kosmetik – sie ist ein zentraler Baustein der Therapie. Eine gute Basispflege hilft, die Haut geschmeidig zu halten, den Juckreiz zu lindern und die schubfreien Phasen zu verlängern.
</p>

<p>
	Doch der Gang durch die Drogerie oder Apotheke kann schnell überfordern. Die Regale sind voll mit Produkten, die mit Versprechen wie "dermatologisch getestet", "pH-hautneutral" oder "frei von..." werben.
</p>

<p>
	Doch was bedeuten diese Hinweise konkret für Ihre Psoriasis-Haut? Nicht jedes gut gemeinte Werbeversprechen ist auch ein Garant für gute Verträglichkeit. Wir helfen, den Marketing-Dschungel zu durchdringen und die Produkte zu finden, die der Haut wirklich guttun.
</p>

<h2>
	"Dermatologisch getestet" – Ein Basis-Check, nicht mehr
</h2>

<p>
	Diese weit verbreitete Aussage bedeutet lediglich, dass das Produkt unter der Aufsicht eines Hautarztes an freiwilligen Testpersonen auf die Haut aufgetragen wurde, um die primäre Verträglichkeit zu prüfen.
</p>

<p>
	<strong>Was es nicht bedeutet</strong>: Es ist kein Beweis für eine besondere Wirksamkeit. Der Test sagt nichts darüber aus, wie das Ergebnis war, ob die Testpersonen eine Vorerkrankung wie Psoriasis hatten oder ob das Produkt von Dermatologen empfohlen wird.
</p>

<p>
	<strong>Für Psoriasis-Betroffene</strong>: Betrachte es als absoluten Mindeststandard. Ein Fehlen dieses Hinweises wäre ein Warnsignal, sein Vorhandensein allein ist aber noch kein Kaufgrund.
</p>

<h2>
	"pH-hautneutral" – Ein entscheidender Faktor für die Hautbarriere
</h2>

<p>
	Unsere Haut hat von Natur aus einen leicht sauren pH-Wert von etwa 5,5. Dieser "Säureschutzmantel" ist ein wichtiger Teil der Hautbarriere, die uns vor dem Austrocknen und dem Eindringen von Krankheitserregern schützt. Bei Psoriasis ist diese Barrierefunktion oft gestört.
</p>

<p>
	<strong>Was es bedeutet</strong>: Das Produkt hat einen an den natürlichen pH-Wert der Haut angepassten, leicht sauren pH-Wert. Es greift den Säureschutzmantel nicht an.
</p>

<p>
	<strong>Für Psoriasis-Betroffene</strong>: Dies ist einer der wichtigsten Hinweise! Achte bei allen Pflege- und insbesondere bei Reinigungsprodukten (Waschlotionen, Duschgele) auf die Angabe "pH-hautneutral" oder "pH 5,5". Seifen, die meist basisch sind (hoher pH-Wert), solltest du meiden, da sie die empfindliche Hautbarriere zusätzlich schwächen.
</p>

<h2>
	Der "Frei-von..."-Check: Was der Haut wirklich fehlt
</h2>

<p>
	Diese Werbeaussagen sind besonders für empfindliche Haut relevant. Hier lohnt sich ein genauer Blick.
</p>

<h3>
	"Frei von Duftstoffen"
</h3>

<p>
	<strong>Was es bedeutet</strong>: Dem Produkt wurden keine Parfümöle oder Duftstoffe zugesetzt.
</p>

<p>
	<strong>Für Psoriasis-Betroffene</strong>: Eine absolute Empfehlung. Duftstoffe, egal ob synthetisch oder natürlich (z.B. ätherische Öle), gehören zu den häufigsten Auslösern von Kontaktallergien und können die bereits gereizte Haut zusätzlich irritieren oder Schübe provozieren.
</p>

<h3>
	"Frei von Parabenen"
</h3>

<p>
	<strong>Was es bedeutet</strong>: Das Produkt enthält keine Parabene als Konservierungsmittel. Parabene stehen in der Diskussion, potenziell hormonell wirksam zu sein.
</p>

<p>
	<strong>Für Menschen mit Psoriasis</strong>: Die in der EU zugelassenen Parabene werden von offiziellen Stellen wie dem wissenschaftlichen Ausschuss für Verbrauchersicherheit (SCCS) in den erlaubten Konzentrationen als sicher eingestuft. Aus Vorsicht und zur Minimierung jeglicher Risiken kann es für die sehr empfindliche Psoriasis-Haut jedoch sinnvoll sein, auf parabenfreie Alternativen auszuweichen.
</p>

<h3>
	"Frei von Alkohol"
</h3>

<p>
	<strong>Was es bedeutet</strong>: Hier ist Vorsicht geboten! Gemeint ist meist kurzkettiger, austrocknender Alkohol (Alcohol denat., Ethanol, Isopropyl Alcohol), der weit oben auf der Zutatenliste stehen kann.
</p>

<p>
	<strong>Für Menschen mit Psoriasis</strong>: Vermeide Produkte mit den genannten austrocknenden Alkoholen. Nicht verwechseln mit "guten" Fettalkoholen (zum Beispiel Cetyl Alcohol, Cetearyl Alcohol). Diese haben pflegende Eigenschaften, machen die Haut geschmeidig und sind für Psoriasis-Haut unbedenklich und sogar nützlich.
</p>

<h3>
	"Frei von Silikonen/Mineralölen"
</h3>

<p>
	<strong>Was es bedeutet</strong>: Es wird auf Inhaltsstoffe wie Dimethicone (Silikon) oder <abbr title="Paraffinöl"><abbr title="Paraffinöl">Paraffinum Liquidum</abbr></abbr> (Mineralöl) verzichtet.
</p>

<p>
	<strong>Für Menschen mit Psoriasis</strong>: Hier gibt es kein klares Richtig oder Falsch. Diese Stoffe bilden einen schützenden Film auf der Haut, der den Feuchtigkeitsverlust verringern kann. Dies kann bei extrem trockener Haut hilfreich sein. Andererseits liefern sie keine aktiven Pflegestoffe und können sich für manche "maskenartig" anfühlen. Die Wahl ist hier oft eine Frage des individuellen Hautgefühls.
</p>

<h3>
	"Ohne Tierversuche" – Eine Selbstverständlichkeit in der EU
</h3>

<p>
	<strong>Was es bedeutet</strong>: In der EU ist dieser Hinweis eine reine Marketingaussage ohne besonderen Wert, denn: Tierversuche für Kosmetikprodukte sind in der gesamten EU seit 2013 vollständig verboten. Dies gilt sowohl für die fertigen Produkte als auch für deren Inhaltsstoffe.
</p>

<p>
	<strong>Für Menschen mit Psoriasis</strong>: Du kannst dich darauf verlassen, dass in der EU gekaufte Kosmetik nicht an Tieren getestet wurde. Siegel wie der "Leaping Bunny" können eine Orientierung für global agierende Marken sein, deren Produkte auch außerhalb der EU verkauft werden.
</p>

<h2>
	Der wichtigste Ratgeber: Die INCI-Liste auf der Rückseite
</h2>

<p>
	Das kleingedruckte Verzeichnis der Inhaltsstoffe (INCI) ist das wichtigste Werkzeug. Die Zutaten sind nach ihrer Konzentration in absteigender Reihenfolge aufgelistet.
</p>

<p>
	Halte Ausschau nach diesen Helfern für die Psoriasis-Haut:
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Urea </strong>(Harnstoff): bindet exzellent Feuchtigkeit und hilft, die Hautschuppen zu lösen. Konzentrationen von 5-10 % sind ideal.
	</li>
	<li>
		<strong>Glycerin</strong>: ein bewährter und sehr gut verträglicher Feuchtigkeitsspender.
	</li>
	<li>
		<strong>Ceramide</strong>: sind natürliche Bausteine der Hautbarriere. In Cremes helfen sie, die gestörte Barriere zu reparieren und zu stärken.
	</li>
	<li>
		<strong>Panthenol </strong>(Provitamin B5): wirkt beruhigend, entzündungshemmend und fördert die Wundheilung.
	</li>
	<li>
		<strong>Niacinamid </strong>(Vitamin B3): stärkt ebenfalls die Hautbarriere und kann Rötungen reduzieren.
	</li>
</ul>

<p>
	Sei vorsichtig bei diesen Inhaltsstoffen:
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Parfum </strong>/ Fragrance: Solltest du immer meiden.
	</li>
	<li>
		<strong>Alcohol denat. / Ethanol</strong>: Steht es weit oben in der Liste, deutet das auf eine austrocknende Wirkung hin.
	</li>
	<li>
		<strong>Sodium Laureth/Lauryl Sulfate</strong> (SLS/SLES): Aggressive Tenside in Reinigungsprodukten, die die Hautbarriere stark angreifen können. Wähle lieber Produkte mit sanften Zuckertensiden (z.B. Coco-Glucoside).
	</li>
</ul>

<h2>
	<span style="color:#990000">Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz</span>
</h2>

<p>
	<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Umfrage</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/12147-was-muss-in-deiner-pflegecreme-sein/" rel="">Was muss in Deiner Pflegecreme sein?</a>
</p>

<p>
	<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/7-hautpflege/" rel="">Erfahrungen in Sachen Hautpflege bei Schuppenflechte</a>
</p>

<p>
	<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Marktüberblick</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/hautpflege/" rel="">Produkte zur Hautpflege</a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">79</guid><pubDate>Wed, 12 Nov 2008 05:19:00 +0000</pubDate></item><item><title>Was ist drin, was ist dran?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/hautpflege/kosmetikanalyse/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2008_06/kosmetik.jpg.162989009ed918ac52a1ec0d063a8c2b.jpg" /></p>
<p>
	Eine Internetseite verspricht Ordnung im heimischen Bad – zumindest, was die Kosmetikprodukte und damit auch die Produkte zur alltäglichen Pflege der Schuppenflechte betrifft. Auf der Internetseite <a href="https://kosmetikanalyse.org/" rel="external nofollow">kosmetikanalyse.org</a> kann der Nutzer die Inhaltsstoffe seiner diversen Pflegeprodukte eingeben. Die Seite ist nach Aussage von Mitbegründer Günter W. Reichelt "vollkommen herstellerneutral und frei von Werbeaussagen".
</p>

<p>
	Zu jedem einzelnen Inhaltsstoff gibt es eine Bewertung – mit Worten, aber auch mit einem Smiley. Außerdem wird geschrieben, was genau dieser Inhaltsstoff überhaupt ist und wie ihn andere Anbieter wie Ökotest einschätzen. Auszüge aus Studien, Fachliteratur und Experten-Meinungen gibt es ebenfalls.
</p>

<p>
	Alle Inhaltsstoffe zusammen werden dann auch noch in ihrem Zusammenspiel bewertet.
</p>

<p>
	Für den Service soll der Nutzer zahlen – fünf Euro im Monat, erst einmal für sechs Monate. Danach ist Schluss, wenn der Nutzer nicht weiterhin Kunde bleiben will. Das "Abo" läuft automatisch aus. Das ist fair, hat man doch nach ein paar Monaten sicherlich all seine Pflegeprodukte mal eingegeben.
</p>

<p>
	Allerdings muss man besagte fünf Euro monatlich auch zahlen, wenn man die Ergebnisse anderer Nutzer sehen will. Das ist schade, aber eben Geschäftsmodell. Als unregistrierter Nutzer bekommt man die Inhaltsstoffe zu sehen, aber keinerlei Bewertung.
</p>

<p>
	Andere Internetseiten sind da offener.
</p>

<ul>
	<li>
		Codecheck.ch mit ihrer Rubrik "<a href="https://www.codecheck.info/c/kosmetik" rel="external nofollow">Kosmetische Mittel</a>"
	</li>
	<li>
		beautyjunkies.de mit ihrem <a href="https://www.beautyjunkies.de/inci-lexikon.html" rel="external nofollow">INCI-Lexikon</a>
	</li>
</ul>

<p>
	Vorteile der Seite kosmetikanalyse.com: Hier blinkt und blitzt es nicht vor Werbung wie bei den (ansonsten sehr sympatischen) Beautyjunkies, und es müssen auch nicht unglaublich viele Angaben gemacht werden wie beim Codecheck, der wiederum mehr Produkte in seiner Liste haben dürfte. Bei der Eingabe auf kosmetikanalyse.com werden sehr viele Arten und Schreibweisen eines Inhaltsstoffes in einer Auswahlliste vorgegeben, was viel Tipparbeit spart.
</p>

<p>
	Günter W. Reichelt, der Mitbegründet von kosmetikanalyse.com, weiß, wovon der spricht: Er ist Mitautor des Buches "<a href="https://amzn.to/2H2tHdZ" rel="external nofollow">Cosmetic Ingredients. Beurteilung kosmetischer Inhaltsstoffe</a>". Ein wenig jünger ist ein Buch zum gleichen Thema <a href="https://amzn.to/2HnjNHq" rel="external nofollow">Kosmetik-Inhaltsstoffe von A bis Z: Der kritische Ratgeber</a> von Heinz Knieriemen und Paul Silas Pfyl.
</p>

<div>
	<h2>
		<span style="color:#990000;">Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz</span>
	</h2>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Umfrage</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/12147-was-muss-in-deiner-pflegecreme-sein/" rel="">Was muss in Deiner Pflegecreme sein?</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/7-hautpflege/" rel="">Erfahrungen in Sachen Hautpflege bei Schuppenflechte</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Marktüberblick</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/hautpflege/" rel="">Produkte zur Hautpflege</a>
	</p>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">114</guid><pubDate>Sun, 22 Jun 2008 01:19:00 +0000</pubDate></item><item><title>Ein erfolgreicher Versuch mit Pirocton-Olamin</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/hautpflege/pirocton-olamin-erfahrungsbericht/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2025_01/bad-flaeschchen.jpg.b438b693b31637c6af4b334906d8c130.jpg" /></p>
<p>
	<strong>Andy hat vor zehn Jahren in der Hobbythek etwas über einen Wirkstoff namens Pirocton-Olamin gehört. Seitdem ist er auf der Suche nach mehr Informationen. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.</strong>
</p>

<p>
	Bei mir begann es in der Kindheit/Jugend: Ein roter, schuppender Ausschlag an den Händen, der mal mit Bläschenbildung und Juckreiz einherging, oder sich einfach als empfindliche, rissige, rote Haut präsentierte, die einfach nur schuppte. Später begann das auch am behaarten Kopf und an einigen glücklicherweise nicht sehr großen Stellen im Gesicht.
</p>

<p>
	Ich bin jetzt 30 Jahre alt, der Beginn liegt etwa knapp zwanzig Jahre zurück. Damals wussten sich die Ärzte keinen Rat und außer Kortisonsalbe gegen die akuten Beschwerden brachte kein Mittel den Ausschlag zum Abheilen. Es wurde zugegebenermaßen nie die Diagnose "Schuppenflechte" gestellt, aber auch nie eine eindeutige andere. Das spielte für mich auch gar keine Rolle, denn wirklich helfen konnte mir niemand. Der Beschreibung nach kommen die Symptome der <span ipsnoautolink="true">Psoriasis pustulosa</span> vom Typ Königsbeck-Barber sehr nahe.
</p>

<p>
	Wie ich aus den Beiträgen hier im Psoriasis-Netz herausgelesen habe, geht es anscheinend anderen ähnlich wie mir.
</p>

<p>
	Medikamente halfen letztlich auch nicht besser als Hausmittel. Obendrein spielte auch die Psyche eine Rolle und der Ausschlag wurde auch ohne Behandlung mal besser, mal schlechter, heilte aber nie völlig ab. Oft bekam ich auch zu hören, das würde sich irgendwann von selbst geben, tat es aber bis heute nicht.
</p>

<p>
	Ich war schon seit gut 15 Jahren auch nicht mehr in ärztlicher Behandlung.
</p>

<p>
	Vor etwa zehn Jahren wurde ich durch die Hobbythek auf eine als mildes Antischuppenmittel angepriesene Substanz namens Pirocton-Olamin aufmerksam. Dieser Wirkstoff ist in reiner Form im Handel frei erhältlich. Pirocton-Olamin wird als eine Substanz beschrieben, die die Zellteilungsaktivitäten auf der Kopfhaut verringert und außerdem die verklebten Schuppen gut von der Kopfhaut löst. Pirocton-Olamin soll somit sowohl gegen trockene als auch fettige Schuppen wirken und zusätzlich das Wachstum von Bakterien und Pilzen hemmen.
</p>

<p>
	Außer der Empfehlung, Pirocton-Olamin in maximal 1%iger Konzentration in Shampoos einzusetzen und dass bei Überdosierung Hautreizung auftreten können und der Augenkontakt tunlichst vermieden werden soll, hatte ich keine weiteren Informationen zur Anwendung. Ich startete deshalb einen Selbstversuch.
</p>

<p>
	Zunächst wendete ich ihn wie empfohlen als Zusatz im Shampoo an. Der Erfolg war sichtbar, aber zunächst auch nicht besser als ich es von anderen Mitteln gewohnt war. Doch bei der Haarwäsche bleibt der Wirkstoff ja nur relativ kurze Zeit auf der Haut.
</p>

<p>
	Ich versuchte es deshalb mit einem Haarwasser, dem ich Pirocton-Olamin beimischte. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, schon nach zwei Wochen (bei 1- bis 3maligem Auftrag pro Woche) war von den Schuppen fast nichts mehr zu sehen, sie verschwanden schließlich ganz und ich hatte zum ersten Mal wieder eine völlig gesunde Kopfhaut ohne rote Flecken.
</p>

<p>
	Ich wende dieses Mittel seitdem vorbeugend oder immer sofort an, wenn sich die ersten Symptome zeigen. Ich probierte Pirocton-Olamin in verschieden hohen Konzentrationen aus und sogar eine 10%ige Konzentration führte nur bei übermäßigem Gebrauch zu einer Hautreizung auch der gesunden Haut.
</p>

<p>
	Nach mehreren Versuchen erzielte ich mit einer 5%igen Lösung in 30%igem Isopropylalkohol die besten Ergebnisse. In ein Augentropfenfläschchen abgefüllt lässt sich das Mittel gleichmäßig dünn direkt auf die Kopfhaut auftragen ohne die Haare zu benetzen.
</p>

<p>
	Gleichzeitig trat eine merkliche Besserung meines Hautproblems an den Händen ein, das rein symptomatisch nur bedingt dem schuppenden Ausschlag am Kopf ähnelt (das Haarwasser kommt bei der Anwendung ja auch mit den Händen in Kontakt). Ich brachte das zunächst nicht mit dem Antischuppenmittel in Verbindung, da ich die Hände auch noch mit anderen Mitteln behandelte. Richtig aufgefallen ist es mir erst, als das Haarwasser ausging und ich längere Zeit darauf verzichtete: Die Hände sahen wieder echt schlimm aus. Fortan behandelte ich auch gezielt die Hände mit Pirocton-Olamin. Es zeigte sich der gleiche Erfolg wie bei den Kopfschuppen: Die Haut war zum erstenmal seit Jahren wieder völlig gesund, keine Spur mehr von Schuppen oder roten Stellen. Allerdings ist die Heilung nicht endgültig und ohne Behandlung bricht nach einiger Zeit die Krankheit wieder aus.
</p>

<p>
	Ich betrachte mich seitdem als geheilt, aber nicht ruhigen Gewissens, denn ich konnte über diesen Wirkstoff nichts Näheres in Erfahrung bringen. Wo ich auch nachfragte, bei Apotheken, Ärzten oder beim Lieferanten, war der Stoff entweder unbekannt oder man konnte mir meine Erfahrungen nicht bestätigen.
</p>

<p>
	Mit der 5%igen Lösung hatte ich noch nie irgendwelche Probleme und auch Nebenwirkungen traten nie auf. Trotzdem würde mich interessieren, ob bei einer Langzeitanwendung irgendwelche Gesundheitsschädigungen zu befürchten sind.
</p>

<p>
	Wer weiß mehr über den Wirkstoff Pirocton-Olamin?
</p>

<p>
	Viele Grüße
</p>

<p>
	Andy aus Bad Kissingen
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<div>
	<h2>
		<span style="color:#990000;">Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz</span>
	</h2>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Umfrage</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/12147-was-muss-in-deiner-pflegecreme-sein/" rel="">Was muss in Deiner Pflegecreme sein?</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/7-hautpflege/" rel="">Erfahrungen in Sachen Hautpflege bei Schuppenflechte</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Marktüberblick</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/hautpflege/" rel="">Produkte zur Hautpflege</a>
	</p>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">709</guid><pubDate>Sun, 14 Mar 2004 08:13:00 +0000</pubDate></item><item><title>Naturkosmetik &#x2013; ein &#xDC;berblick</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/hautpflege/naturkosmetik-erfahrungen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2003_12/pflanze-sonnenuntergang.jpg.427db43ffa2d1aec881482fa7276e9a1.jpg" /></p>
<p style="text-align: center;">
	<strong>Tipps einer erfahrenen Psoriatikerin</strong>
</p>

<p>
	Ich habe seit mehr als 10 Jahren Schuppenflechte. Das alleine ist für die Haut schon sehr belastend. Also habe ich mich mal etwas genauer mit Naturkosmetik befasst. Hintergrund war, dass ich meiner Haut zu der schon vorhandenen Belastung nicht noch mehr zumuten wollte und vor allem wenig Chemie.
</p>

<h2>
	Mein Fazit
</h2>

<ol>
	<li>
		Wo Naturkosmetik draufsteht, ist noch lange nicht Naturkosmetik drin.
	</li>
	<li>
		Manchmal ist etwas von dem richtigen synthetischen Stoff in der richtigen Dosierung besser für die Haut als Natur pur.
	</li>
	<li>
		Die auf den ersten Blick hohen Preise mancher Produkte sind unter dem Gesichtspunkt der Qualität und Hautverträglichkeit absolut gerechtfertigt.
	</li>
	<li>
		Informationen zu bekommen, ist manchmal sehr schwierig.
	</li>
</ol>

<p>
	Als ich mit einer Hautärztin über das Thema Naturkosmetik gesprochen habe, machte sie mich auf folgendes aufmerksam:
</p>

<ul>
	<li>
		Viele Naturstoffe können Hautreizungen und Allergien auslösen. Auf die Dosierung und die Art der Aufbereitung kommt es. Die positiven Eigenschaften des Efeus (wirkt straffend druchblutungsfördernd) kommen in der richtigen Dosierung sehr positiv zum tragen. Bei zuviel kann es zu unerwünschte Reaktionen kommen
	</li>
	<li>
		Alle Kosmetikprodukte sollte man (wenn es keine Probe gibt) zuerst in der kleinsten Größe kaufen und an der gesunden Haut testen. Wenn die Haut keine Reaktion zeigt, kann man das Produkt auf der betroffenen Haut probieren.
	</li>
	<li>
		Allergien bzw. Irritation der Haut können auch erst später auftreten. Manchmal verträgt man ein Produkt eine gewisse Zeit und wundert sich dann, warum das plötzlich nicht mehr so ist. Das ist durchaus möglich.
	</li>
</ul>

<h2>
	Was ist Naturkosmetik?
</h2>

<p>
	Was ist Naturkosmetik? Müssen es Rosenöl und Gurkensaft pur sein? Genügen auch ein paar Kräuterauszüge als Cremezutat? Oder reichen gar einige Pflanzen auf dem Etikett?
</p>

<p>
	Was Naturkosmetik ist, war lange heiß umstritten. Gesetzliche Regelungen gibt es in Deutschland nicht. Viele Hersteller von Naturkosmetik haben sich auf einen Katalog von Mindestanforderungen geeinigt. Demnach dürfen Naturkosmetika ausschließlich aus Naturstoffen hergestellt sein, das sind pflanzliche sowie tierische und mineralische Substanzen. Ausnahmen sind für Konservierungsstoffe und Emulgatoren aber möglich. Diese müssen aber dann zumindest mit schonenden Verfahren hergestellt und außerdem naturidentisch sein.
</p>

<p>
	Der Begriff "naturidentisch" taucht immer wieder auf. Aber was bedeutet er? Ein naturidentischer Stoff ist im Labor nach der chemischen Formel der Natur nachgebaut. Ein Beispiel hierzu: Sorbinsäure wird oft zur Konservierung verwendet. Die natürliche Substanz wird aus der Vogelbeere extrahiert. Die naturidentische Substanz wird im Labor hergestellt und entspricht in ihrer chemischen Zusammensetzung der natürlichen.
</p>

<p>
	Die meisten Hersteller schreiben die Inhaltsstoffe ihrer Produkte auf die Verpackung. Manche Firmen überschütten uns dabei mit Fachchinesisch, andere tun das sehr ausführlich und verständlich, und manche Firmen geben sogar den Prozent-Anteil des jeweiligen Inhaltsstoffes an. Im ersten Moment denkt man sich - Klasse, toller Service. Interessant wird es dann, wenn man sich die Prozente zusammenzählt und auf nur 54% kommt. Das hat mir keine Ruhe gelassen. Ich habe bei der Firma angerufen und nachgefragt. Mir wurde gesagt, dass alle Inhaltsstoffe auf der Verpackung stehen. Ich machte darauf aufmerksam, dass es sich nur 54% handelt und ich doch gerne wissen möchte, was die nicht unerheblichen restlichen 46% sind. Mitgeteilt wurde mir lediglich, dass es sich um ein Firmengeheimnis handelt. Verbraucherinformation, wie sie nicht sein sollte.
</p>

<h2>
	Beispiel Avocado-Öl
</h2>

<p>
	Manchmal wundert man sich über die gravierenden Preisunterschiede bei Kosmetikprodukten. Bei Hautpflegeölen ist mir das ganz besonders aufgefallen. Beschäftigt man sich näher damit, wie die Öle produziert werden, stellt man eklatante Qualitätsunterschiede fest - zum Beispiel bei Avocadoöl.
</p>

<p>
	Viele Avocadoöle werden aus der ganzen frischen Frucht gepreßt und danach gefiltert. Eine der aufwendigsten Methoden Avocadoöl zu gewinnen ist die, bei der die Früchte in Stücke geschnitten, getrocknet und erst dann gepreßt werden. Diese Methode verringert zwar maßgeblich den Ertrag, gewährleistet jedoch, dass alle natürlichen Wirkstoffe voll erhalten bleiben. Bei dieser Methode benötigt man für 200 ml Öl acht bis zehn Kilogramm frische Avocado. Dass ein so hergestelltes Öl teurer, qualitativ besser, hautverträglicher und sparsamer im Verbrauch ist, liegt auf der Hand.
</p>

<p>
	Nachfragen ist wichtig und lohnt sich. Im Drogeriemarkt Müller gibt es ein Jojobaöl zu einem sensationellen günstigen Preis. Interessehalber habe ich nachgefragt, wie das Öl hergestellt wird. Die Antwort war sehr ausweichend und schwammig. Durch meine Hartnäckigkeit habe ich dann zumindest erfahren, dass es sich um eine Ölmischung handelt und nicht, wie es das Etikett dem Verbraucher weismachen will, um reines Jojobaöl. Das schlimme daran ist, das dies erlaubt ist.
</p>

<h2>
	Wie erkennt man hochwertiges Öl?
</h2>

<p>
	Kaufen Sie Öle immer in durchsichtigen Flaschen. Reines Cocosöl zum Beispiel "gefriert" bei Temperaturen von unter ca. 20 bis 25 Grad Celsius. Das "Auftauen" in warmen Wasser ist nicht schädlich und kann beliebig oft wiederholt werden. <span style="line-height:1.5;">Wenn Sie in einen Geschäft Kokosöl kaufen, das flüssig und klar ist, liegt es sehr nahe, dass es kein reines Öl ist, sondern andere Öle beigemischt wurden.</span>
</p>

<p>
	Ein Qualitätszeichen bei naturbelassenem Avocadoöl ist das Depot, das sich am Flaschenboden bildet. Hierbei handelt es sich um Avocadobutter, dem wohl wertvollsten Bestandteil am Avocadoöl überhaupt. Meist wird diese aber herausgefiltert und für andere Produkte verwendet. Durch kurzes Schütteln vermischt diese sich das Depot mit dem Öl.
</p>

<p>
	Wie bei allen Pflanzen, bei denen die Früchte zur Produktion verwendet werden, ist es auch bei der Aloe-Pflanze wichtig, wie viele Pflanzen pro Quadratkilometer angebaut werden. Ein Kubikmeter Erde hat nur eine bestimmte Anzahl von Nährstoffen. Je mehr Pflanzen ein Kubikmeter Erde also "versorgen" muss, desto weniger bekommt die einzelne Pflanze.
</p>

<p>
	Unter diesem Aspekt sind auch die Preisunterschiede bei Aloe-Produkten zu sehen. Auch die Produktionsmethode und die Konservierung ist bei Aloeprodukten sehr entscheidend.
</p>

<h2>
	Worauf man beim Kauf außerdem achten sollte
</h2>

<p>
	Beim Bestandteil "Wasser" ist es wichtig, zu wissen, um welche Art von Wasser es sich handelt. Einige Kosmetikfirmen werben inzwischen auch mit der Qualität ihres verwendeten Wassers. Wasser enthält je nach Qualität einen unterschiedlichen Anteil von Mineralien. (Firma Vichy z. B. hat eine Quelle in der Schweiz, Ligne St. Barth verwendet purifiertes karibisches Meerwasser)
</p>

<ul>
	<li>
		Bewahren Sie Cremes, die sie nicht so oft brauchen, im Kühlschrank auf.
	</li>
	<li>
		Auch Produkte die Aloe enthalten sind im Kühlschrank gut aufgehoben.
	</li>
</ul>

<p>
	Manche Cremes sind in Bezug auf Hautkontakt sehr empfindlich. Bei diesen Cremes zum Entnehmen immer einen kleinen Spatel benutzen - Plastikeislöffel eignen sich dafür ganz hervorragend.
</p>

<p>
	Wenn Ihre Fragen zu einem Produkt nicht ausreichend beantwortet werden, lassen Sie die Finger davon. Sie benutzen es dann immer nur mit schlechten Gewissen, und das bringt Ihrer Haut gar nichts.
</p>

<h2>
	Eine kleine, persönliche Auswahl von Herstellern
</h2>

<h3>
	Lavera
</h3>

<p>
	<strong>Lavera</strong>, zu deutsch "Die Wahre", wurde vor 40 Jahren von Thomas Haase gegründet. Herr Hasse ist selbst seit Kindheit Neurodermitiker und von Beruf Kosmetiktechnologe. Von Beginn an stand bei lavera die Verwendung von pflanzlichen Rohstoffen und Schonung der ökologischen Ressourcen im Mittelpunkt.
</p>

<p>
	Es gibt zwei Produktserien, die für Psoriatiker interessant sind, zum einen die Serie "basic sensitiv" und zum anderen die Serie "Neutral".
</p>

<p>
	Positiv anzumerken ist, dass in einer Informationsbroschüre alle Inhaltsstoffe der einzelnen Produkte aufgeführt und erklärt sind. Laien wie wir können z.B. mit dem Begriff "Kaliumglycyrrhizate" ja doch nichts anfangen. Wenn man aber liest, dass es sich um einen Wirkstoff aus der Süßholzwurzel handelt, der durch alkoholische Extraktion gewonnen wird und antiallergen, entzündungshemmend und anti-irritierend wirkt, kann man sich darunter auch etwas vorstellen. Einige Produkte sind nachfüllbar.
</p>

<p>
	Negativ ist mir aufgefallen, dass Produkte aus einer anderen Serie 1998 bei der Stiftung Warentest im Gesamturteil mit "mangelhaft" bewertet wurde.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Bezug</strong>: in vielen Reformhäusern und Bioläden sowie in Apotheken
	</li>
	<li>
		<strong>Internet</strong>: <a href="https://www.lavera.de/" rel="external nofollow">lavera.de/</a>
	</li>
</ul>

<h3>
	Dr. Hauschka
</h3>

<p>
	Die <strong>Produktlinie "Dr. Rudolf Hauschka"</strong> gehört zur Firma WALA, gegründet im Jahre 1923. Am Anfang stand die Suche nach neuen Wegen der Arzneimittelherstellung.
</p>

<p>
	Die Produktpalette ist sehr breit gefächert. Es gibt die verschiedensten Produkte in den Bereichen Gesichts-, Haar-, Sonnen- und Körperpflege sowie dekorative Kosmetik. Stiftung Warentest beurteilt die Produkte meist zufriedenstellend. Hervorzuheben ist die Beurteilung im Bereich Mikrobiologische Prüfung. Dort wurden die Produkte mit "sehr gut" beurteilt. Die Mikrobiologische Prüfung beinhaltet die Punkte Angabe der Inhaltsstoffe, Zweckmäßigkeit und Abfallbelastung.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Bezug</strong>: in vielen Reformhäusern und Bioläden sowie in Apotheken
	</li>
	<li>
		<strong>Internet</strong>: <a href="https://www.wala.world/de/" rel="external nofollow">wala.de</a>
	</li>
</ul>

<h3>
	Spinnrad
</h3>

<p>
	<strong>Spinnrad</strong> ist bzw. war eine deutschlandweit vertretene Öko-Ladenkette. Es gibt neben einer großen Anzahl fertiger Produkte sehr viele Einzelkomponenten, aus denen sich jeder seine individuelle Kosmetik selbst herstellen kann.
</p>

<p>
	Bei Spinnrad gibt verschiedene Produktserien auch mit den Schwerpunkten Teebaumöl, Aloe vera oder Totes Meer. Als Information über Produkte gibt es nur einen Katalog, der sehr unübersichtlich gestaltet ist und nur sehr wenig an Information bietet. Auch eine Nachfrage direkt in der Zentrale des Unternehmens bringt einen nicht weiter.
</p>

<p>
	Genaue Angaben zu Inhaltsstoffen, Herkunft oder Produktionsmethoden sind nicht zu bekommen.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Internet</strong>: <a href="https://spinnrad.de/" rel="external nofollow">spinnrad.de</a>
	</li>
</ul>

<h3>
	Yves Rocher
</h3>

<p>
	Auch hier gibt es eine Vielzahl verschiedenster Produkte für alle Bereiche der Haut- und Körperpflege. Die Beratung ist gut und kompetent. Bei Fragen zu den genauen Inhaltsstoffen erhält man keine Auskunft, sondern wird an den Katalog verwiesen. Dieser ist zwar grafisch schön gemacht, übersichtlich gestaltet, jedoch ohne nennenswerten Informationswert.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Internet</strong>: <a href="https://www.yves-rocher.de/" rel="external nofollow">yves-rocher.de</a>
	</li>
</ul>

<h3>
	Valmont
</h3>

<p>
	Die hochwirksamen Schweizer Kosmetikprodukte <strong>Valmont</strong> werden weltweit seit 14 Jahren sehr erfolgreich verwendet. Die hohe Qualität dieser Produkte ist auf das äußerst strenge Lebensmittelgesetz in der Schweiz zurückzuführen. So abwegig wie es klingt, aber Kosmetikprodukte fallen unter das Lebensmittelgesetz. Neue Produkte werden meist über zwei Jahre hinweg entwickelt und nicht an Tieren getestet. Die Produkte werden auch in einigen Hautkliniken verwendet.
</p>

<p>
	Bei einem Urlaub in der Schweiz vor sieben Jahren lernte ich die Produkte von Valmont kennen. In der Serie "Sensitiv" gibt es ein Kräuteröl und eine dazugehörige Creme, mit der es mir lange Zeit gelungen ist, meine Pso im Gesicht in Schach zu halten.
</p>

<p>
	Im Frühjahr 2000 hat die Firma Valmont drei neue Produkte mit den Bezeichnungen DERMO LINE auf den Markt gebracht. Diese neuen Produkte wurden speziell für die Bedürfnisse der von Psoriasis betroffenen Haut entwickelt. Es gibt eine Soothing Cream, eine Cleansing Emulsion und ein Dermatosic.
</p>

<p>
	Die Produkte sind sehr gut verträglich, lassen sich gut auf der Haut verteilen und ziehen schnell ein. In den ersten Tagen hatte ich ein leichtes Spannungsgefühl auf der Gesichtshaut. Mit Machlassen dieses Spannungsgefühls auf der Haut wurde diese aber auch täglich besser. Die Rötung der Psoriasisherde um Gesicht wurde zusehends blasser.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Internet</strong>: <a href="https://www.lamaisonvalmont.com/de/" rel="external nofollow">lamaisonvalmont.com</a>
	</li>
</ul>

<h3>
	Ligne St. Barth
</h3>

<p>
	Im 17. Jahrhundert lassen sich die normannischen Vorfahren der Familie Brin in der Karibik nieder und übernehmen dort die überlieferten Kenntnisse der Heilkunde einheimischer Karibik-Indianer. Hervé und Birgit Brin nutzen 1983 erstmals diese überlieferten Rezepturen und entwickeln daraus wirklich außergewöhnliche Pflegeprodukte.
</p>

<p>
	Ligne St. Barth entwickelt 1997 in Zusammenarbeit mit renommierten Labors eine völlig neuartige Cremegeneration, eine Creme ohne Emulgatoren. Vorher glaubte man, dass dies nicht möglich sei.
</p>

<p>
	Diese Mangocreme ist auch für die sehr empfindliche Haut gut verträglich. Sie kann auch auf dem Augenlid aufgetragen werden ohne das es zu tränenden Augen oder sonstigen Reizung kommt.
</p>

<p>
	Die Basis der hochwertigen Pflegeserie sind natürliche Wirkstoffe aus karibischen Pflanzen, deren heilende und pflegende Eigenschaften schon von den indianischen Ureinwohnern der Karibik, den Arawaks, überliefert wurden. 
</p>

<p>
	Das Hauptaugenmerk der Firma liegt bei der besonderen Hautverträglichkeit der Produkte auch bei sensibler Haut. Auch die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten der einzelnen Produkte und die Möglichkeit die Produkte untereinander zu mischen ist erstaunlich.
</p>

<p>
	Die gute Produktqualität zeigt sich auch darin, dass Ligne St. Bart für den Spa Award (das ist sozusagen der Kosmetik Oskar) nominiert wurde und in internationalen Test die Produkte immer sehr gut beurteilt werden. Was immer man über Inhaltsstoffe, Herkunft und Produktionsmethoden oder sonstigem wissen will wird ausführlich und verständlich beantwortet.
</p>

<p>
	Besonders interessant für Psoriatiker sind das Cocos- und Avocadoöl, das Aloe-Gel mit Minze und die bereits erwähnte Mangocreme.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Internet</strong>: <a href="https://www.lignestbarth.com/de/" rel="external nofollow">lignestbarth.com</a>
	</li>
</ul>

<h2>
	Zwei Kosmetikrezepte zum Schluss
</h2>

<h3>
	Cleopatrabad
</h3>

<p>
	Nach Lust und Laune ein bis zwei Liter Milch (billigste H-Milch) ins Badewasser geben. In einem Topf etwas Milch (wenn es ganz besonders intensiv sein soll, nehme ich auch mal Sahne) erhitzen. Mit einem Schneebesen die Öle kräftig unterschlagen, solange bis sich das Öl und die Milch verbunden haben (das nennt man dann eine Emulsion). Diese Emulsion ins Badewasser geben. 15 bis 20 Minuten genießen und danach nicht abtrocknen. Beim Öl bin ich sehr kreativ. Je nach Gefühl eine Mischung aus Jojoba-, Avocado-, Sandelholz-, Rouco- und Cocosöl
</p>

<h3>
	Eine sehr intensive Gesichtsmaske
</h3>

<ul>
	<li>
		1 TL Avocadoöl
	</li>
	<li>
		1 EL Grüne Tonerde
	</li>
	<li>
		1 TL Wasser
	</li>
	<li>
		1 EL Totes Meer Schlamm
	</li>
</ul>

<p>
	vermischen und aufs Gesicht auftragen, trocknen lassen und mit lauwarmen Wasser abwaschen.
</p>

<p>
	<i>Marianne Paulus</i>
</p>

<div>
	<h2>
		<span style="color:#990000;">Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz</span>
	</h2>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Umfrage</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/12147-was-muss-in-deiner-pflegecreme-sein/" rel="">Was muss in Deiner Pflegecreme sein?</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/7-hautpflege/" rel="">Erfahrungen in Sachen Hautpflege bei Schuppenflechte</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Marktüberblick</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/hautpflege/" rel="">Produkte zur Hautpflege</a>
	</p>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">112</guid><pubDate>Thu, 04 Dec 2003 11:08:00 +0000</pubDate></item><item><title>PS-98: Ein Mittel mit Vergangenheit</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/hautpflege/hautpflege-ps98-4/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2025_02/handcreme.jpg.30c41a7dd3a347cd06b5040a0491ec6a.jpg" /></p>
<p>
	<strong>Das zuletzt verkaufte PS-98 hatte mit dem Jahre zuvor beanstandeten Produkt PS-98 oder mit Psorigon nichts mehr zu tun. Inzwischen ist PS-98 gar nicht mehr zu haben. Hier erfahrt Ihr die Geschichte um das vermeintliche Wundermittel und die spätere Pflegecreme.</strong>
</p>

<h2>
	Wie das Desaster begann
</h2>

<p>
	Die meisten Psoriatiker haben von Psorigon oder PS-98 auf zwei Wegen erfahren: Entweder lasen sie aufmerksam Patientenzeitschriften oder ihnen ist – meist in Frauen- und Wartezimmerzeitschriften – der Name Barbara Herzsprung untergekommen.
</p>

<p>
	1998 fing für Psorigon das Desaster an: Das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker <a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/gesundheitsministerium-warnt-vor-bedenklichen-hautpraeparaten-0cfaf543-a211-4537-9cac-2b85ef454abd" rel="external">fand in der Creme "Psorigon Skin Regenerator" Kortison</a>, was weder als Inhaltsstoff angegeben war noch hatte es in einem Kosmetikum etwas zu suchen. Das Kortison wurde in 0,02-prozentiger Konzentration ermittelt. In Dermoxin - einem Vertreter der stärkeren Kortison-Salben - beispielsweise sind 0,05 Prozent Kortison enthalten. "Alle Jahre wieder", titelte damals das arznei-telegramm über den Kortisonfund. Außerdem wurde der Verdacht laut, dass Vitamin-A-Säure enthalten wäre - auch in den Mitteln Psorigon+S-Skin-Repair-Creme, Psorigon Bodylotion und Psorigon Shampoo. Betroffen waren laut Untersuchung neun Chargen – mindestens. "Bei vorgeschädigter Haut ist mit weiteren Gesundheitsschäden zu rechnen", hieß es 1998 im Deutschen Ärzteblatt. "Die Vitamin-A-Säure kann stark die Haut reizen."
</p>

<p>
	"Das Gerücht hält sich hartnäckig", hielt die Firma ulti med gegen die Kortisonfunde. "Die Behörden haben die Gegendarstellung nicht ausreichend veröffentlicht." Eine Stellungnahme hätte belegt, dass die Zubereitung von Psorigon damals und PS-98 heute "gemäß gültiger Kosmetikverordnung" erfolgte und kein Kortison enthalten war.
</p>

<p>
	Zuvor hatte Barbara Herzsprung, die Ehefrau des Schauspielers Bernd Herzsprung, in Frauenzeitschriften tolle Geschichten von einer Besserung ihrer Schuppenflechte berichtet. Zwei Jahre später, im Mai 2000, erzählte sie den Journalisten das gleiche vom Mittel PS-98.
</p>

<h2>
	PS-98 unter der Lupe
</h2>

<p>
	PS-98, das Nachfolgeprodukt zu Psorigon also, wurde im Frühjahr 2000 in einem unabhängigen Prüfinstitut unter die Lupe genommen. Die Fakten:
</p>

<ul>
	<li>
		45 Personen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren mit leichter und mittelstarker Psoriasis nahmen am Test teil.
	</li>
	<li>
		Sie trugen das Mittel vier Wochen lang mindestens einmal täglich auf. Ihre gewohnten Körperreinigungsprodukte durften sie weiter verwenden, allerdings nicht wechseln und kein neues hinzufügen. Die Probanden durften jedoch kein anderes Mittel gegen Psoriasis anwenden. Ihren Eindruck hielten sie in einem Fragebogen fest. Nach vier Wochen nahm eine Hautärztin und Allergologin die Patienten wieder in Augenschein.
	</li>
	<li>
		Zwei Personen brachen den Test ab - vermutlich, weil sie ihre vorher angewandten Therapien abgesetzt hatten (was bei einer solchen Studie Pflicht ist).
	</li>
	<li>
		Im Durchschnitt bewerteten sie das Mittel als "gut" - mit einer Ausnahme.
	</li>
	<li>
		Die Ausnahme betraf den Geruch und desses Stärke. "Der Geruch wird von den meisten Probanden abgelehnt", heißt es im Bericht. Eine Probandin klagte über Kopfschmerzen, hervorgerufen durch den Geruch. Sie brach den Test ebenfalls ab.
	</li>
	<li>
		Als positivsten Effekt bezeichnen die meisten ein "Verschwinden der Schuppung oft schon nach einer Woche".
	</li>
	<li>
		29 von 45 Probanden erklärten, sie würden das Produkt kaufen.
	</li>
	<li>
		Die Probanden beurteilten sofort und acht Stunden nach dem Auftragen des Mittels die Punkte Geschmeidigkeit, Glätte, Trockenheit, Elastizität, Straffheit und Erscheinungsbild. Auch Juckreiz war ein Kriterium.
	</li>
	<li>
		Auf die Psoriasis-Stellen wirkte PS-98 bei 20 der 45 Probanden mit einer "deutlichen Verbesserung". 19 Probanden sahen eine Verbesserung, vier Probanden sahen keine Wirkung. Zwei Probanden berichteten von einer Verschlechterung.
	</li>
</ul>

<h2>
	Ein Interview mit Stefan Raupach vom Hersteller ulti med
</h2>

<p>
	Wir sprachen im Jahr 2003 mit einem Vertreter des Anbieters ulti med.
</p>

<p>
	<b>Vor PS-98 gab es von Ihrer Firma das Mittel Psorigon. Darin wurde Kortison gefunden, dann verschwand Psorigon vom Markt.</b>
</p>

<p>
	"Psorigon" war eine Kosmetikserie mit ähnlicher Zusammensetzung wie jetzt "PS-98". Das Gerücht, es seien in Psorigon Kortikoide gefunden worden, hält sich leider hartnäckig, da eine entsprechende Gegendarstellung der zuständigen Behörden nicht im ausreichenden Umfang publiziert wurde.
</p>

<p>
	Tatsache ist, dass es bei der Analyse von Psorigon seitens der Behörden gravierende Mängel in der Methode gab, so dass fälschlicherweise Kortikoide vermutet wurden. Eine <span ipsnoautolink="true">offzielle und anerkannte Stellungnahme</span> belegt dieses und bestätigt, dass die Zubereitung von Psorigon, genauso wie heute die Zubereitung von PS-98, gemäss gültiger Kosmetikverordnung erfolgte und keine Kortikoide enthalten waren.
</p>

<p>
	Psorigon wurde lediglich umbenannt aufgrund der phonetischen Ähnlichkeit zu der Marke "Psoralon" der Firma Hermal. Beide Unternehmen wollten eine Verwechselung der Produkte vermeiden und so wurde in Konsequenz "Psorigon" umbenannt in "PS-98".
</p>

<p>
	<b>Was ist heute in PS-98 drin?</b>
</p>

<p>
	PS-98 enthält eine Reihe von bewährten Extrakten. Die Kombination dieser hochwertigen Substanzen, sowie das besondere Verfahren bei der Zubereitung von PS-98 sind verantwortlich für die grossen Erfolge. Unter den insgesamt über 30 Inhaltsstoffen finden sich beispielsweise Zistrosenextrakt, Kakteenextrakt, Neemöl, Eichenrindenextrakt, Omega-3-Fettsäuren und Harnstoff.
</p>

<p>
	<b>Worauf führen Sie das Zurückgehen der Schuppung zurück?</b>
</p>

<p>
	Das Zusammenspiel aus Zistrosenextrakt, Eichenrindenextrakt und Neemöl mit dem Harnstoff ist primär Grund für den Rückgang der Schuppen.
</p>

<p>
	<b>Was hat PS-98, was andere nicht haben?</b>
</p>

<p>
	Die Rezeptur von PS-98 ist patentiert. Keine andere Hautpflegeserie enthält diese wertvolle Kombination an Inhaltstoffen. Erst ein sehr aufwendiges Herstellungsverfahren ermöglicht überhaupt eine derartige Zusammensetzung eines Kosmetikproduktes.
</p>

<p>
	Die Inhaltsstoffe von PS-98 entsprechen dem Reinheitsgrad des DAB (Deutsches Arznei Buch) und garantieren so eine bestmögliche Pflege.
</p>

<p>
	<b>Warum ist PS-98 so teuer?</b>
</p>

<p>
	Für PS-98 werden ausschliesslich hochwertige Inhaltsstoffe nach den Vorschriften des DAB (Deutsches Arzneibuch)verwendet. Dieses ist teurer als die verwendung herkömmlicher Inhaltsstoffe nach der Kosmetikverordnung, versichert aber dem Anwender, dass er beste Qualität verwendet.
</p>

<p>
	Wir sind zudem ein recht kleines Unternehmen. Da nur verhältnismässig wenig PS-98 produziert werden kann, sind die Fixkostenanteile z.B. der Rohstoffe entsprechend hoch. Auch die Entwicklung einer Rezeptur ist zumeist wesentlich umfangreicher und kostenintensiver als es sich der Verbraucher vorstellen kann.
</p>

<p>
	Die Preise von PS-98 sind knapp kalkuliert. In Zusammenhang mit dem steigenden Absatz werden die Preise aber fallen. Ein Beipiel hierfür ist der bereits sehr günstige Preis der PS-98 ReguDerm Skin Care Creme, deren Vorgänger noch etwa doppelt so viel gekostet hat.
</p>

<p>
	Auch lohnt es sich immer, aktuelle Angebote auf unserer Internetseite einzusehen!
</p>

<p>
	<b>In einem Prüfbericht aus dem Jahr 2000 beklagten mehrere Testpersonen einen "anstrengenden" Geruch von PS-98. Wurde er inzwischen verändert?</b>
</p>

<p>
	Nein. Die Duftnote von PS-98, die zuweilen von einigen Personen als "streng" empfunden wird, ergibt sich aus der Kombination der Inhaltsstoffe. Eine Aromatisierung von PS-98 wird nicht vorgenommen, da diese Geruchsstoffe dann auch immer mögliche Quellen für allergische Reaktionen darstellen.
</p>

<p>
	Da die Anwender von PS-98 typisch problematische Haut besitzen, gilt es hier zusätliche Reizungen zu vermeiden. Bei der Anwendung von PS-98 geht es um die Verbesserung der Lebensqualität und nicht um die Findung einer persönlichen Note.
</p>

<p>
	<b>Kann PS-98 gleichzeitig mit anderen, auch starken Psoriasis-Salben verwendet werden?</b>
</p>

<p>
	Es sind keine expliziten Wechselwirkungen bekannt, jedoch sollte eine Kombination mit starken Psoriasis-Salben im Einzelfall geprüft werden. Hierzu empfiehlt es sich, PS-98 vorerst auf einem kleinen Hautareal aufzutragen und zu beobachten. Sollte keine Reizung entstehen, so kann PS-98 am zweiten oder dritten Tag großflächig angewendet werden.
</p>

<p>
	Einige Berichte und Stellungnahmen sind ebenfalls auf unserer Internetseite zu sehen!
</p>

<p>
	<b>Wer darf PS-98 nicht anwenden? Wem hilft es nicht?</b>
</p>

<p>
	Grundsätzlich kann jeder PS-98 testen - es wird keine bleibende Schädigung auftreten. In einigen Fällen wird das Brennen, hervorgerufen durch den enthaltenen Harnstoff, als unangenehm empfunden. Hier sollte jeder Anwender für sich selber abschätzen, ob dieses Brennen zu ertragen ist - weiteren "Schaden" richtet es nicht an.
</p>

<p>
	Wenige Menschen reagieren allergisch auf Parabene. In diesen Fällen ist von der Verwendung der PS-98 Pflegeserie abzusehen.
</p>

<p>
	<b>Kann PS-98 bei Säuglingen und Kindern, in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden?</b>
</p>

<p>
	Ja, PS-98 enthält keine für die Mutter und/oder das Kind schädlichen Inhaltstoffe.
</p>

<p>
	<b>Wo ist PS-98 zu haben?</b>
</p>

<p>
	PS-98 ist in jeder Apotheke zu bekommen. Sollte es einmal nicht vorrätig sein, so kann jede Apotheke PS-98 normalerweise binnen weniger Stunden über den Grosshandel beziehen.
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<i>Quellen:</i>
</p>

<ul>
	<li>
		Prüfbericht für PS-98-Skin Care Advanced Creme, geprüft vom Institut Dr. Schrader (Holzminden), März 2000
	</li>
	<li>
		Schloss-Apotheke Düsseldorf
	</li>
	<li>
		arznei-telegramm 10/1998
	</li>
	<li>
		Deutsches Ärzteblatt vom 11.12.1998
	</li>
	<li>
		Pressestelle des Hamburger Senats
	</li>
</ul>

<div>
	<h2>
		<span style="color:#990000;">Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz</span>
	</h2>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Umfrage</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/12147-was-muss-in-deiner-pflegecreme-sein/" rel="">Was muss in Deiner Pflegecreme sein?</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/7-hautpflege/" rel="">Erfahrungen in Sachen Hautpflege bei Schuppenflechte</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000">➔ </span><strong>Marktüberblick</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/hautpflege/" rel="">Produkte zur Hautpflege</a>
	</p>
</div>
]]></description><guid isPermaLink="false">110</guid><pubDate>Thu, 04 Dec 2003 05:00:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
