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    Bernies Geheimnis

    Bernie kommt den ersten Tag in die Schule. Er ist beeindruckt, wie schnell man dort Freunde finden kann. Aber er schämt sich wegen seiner Psoriasis-Stellen. Niemand soll sie sehen. Deshalb hat er ein langärmliges T-Shirt an. Obgleich es ein heißer Sommertag ist. Durch ein Missverständnis erfahren die anderen doch von seinem Geheimnis.

    Eine Geschichte zum Vorlesen

    Deckblatt "BernieDie Geschichte ist für Kinder im Grundschulalter. Bernie hat seinen ersten Unterrichtstag. Obgleich es sehr warm ist, zieht er ein langärmliges Hemd und lange Hosen an. Die anderen sollen seine roten Psoriasis-Stellen nicht sehen. Seine Mutter versteht ihn gut. Bernie wird von dem größeren Samuel abgeholt, der ihn in die Schule einführen soll. Schon in der ersten Stunde wird er von den anderen Kindern gefragt, weshalb er so warm angezogen sei. Er könne sich doch wenigstens die Ärmel hochkrempeln. Bernie druckst herum: "Ich kann nicht ....". Das wird von zwei Mitschülern gründlich missverstanden. Sie denken, dass Mammi ihn noch anzieht. Deshalb stürzen sie auf ihn zu und krempeln dem überrumpelten Bernie blitzschnell die Ärmel hoch. Alle sehen nun seine entzündeten Stellen, die er so gerne verborgen hätte. Weinend rennt Bernie aus dem Klassenraum und will nie wieder zurück. Samuel überredet ihn schließlich, in die Klasse zurück zu gehen. Die beiden übereifrigen Kinder entschuldigen sich bei ihm. Die Lehrerin berichtet, dass sie aus der Schulakte gelernt hätte, dass er von klein auf eine Hautkrankheit habe. Sie fordert ihn auf, der Klasse davon mehr zu erzählen. Bernie nimmt seinen ganzen Mut zusammen. Er erklärt den anderen, was Psoriasis ist und dass sie ihn furchtbar juckt. Sie bräuchten keine Angst haben, denn anstecken könnten sie sich nicht. Bernie fühlt sich erleichtert, dass es nun heraus ist. In der Pause versucht jeder, mit ihn in Kontakt zu kommen. Auf dem Nachhauseweg zeigt Samuel, dass er ein großes Muttermal hat. Von da ab beschließt Bernie, seine Schuppenflechte nicht mehr zu verstecken.

    Eine nette Geschichte mit klaren Bildern. Aber mir ist sie zu glatt. Gibt es wirklich Kinder, die einem Bernie schnell die Ärmel hochkrempeln, nur damit ihm nicht warm ist? Wie kommt es, dass ein kleiner Junge, der sich anfangs so schämt, plötzlich selbstbewusst über seine Psoriasis spricht? Müssen die Eltern so etwas nicht vorher mit ihm einüben? Hätte die Lehrerin nicht mit den Schülern darüber sprechen müssen, wie weit verbreitet Krankheiten und Gebrechen auch bei Kindern sind? Ob Neurodermitis oder Allergien, ob Heuschnupfen oder Asthma, ob Zahnspange oder Brille. Niemand ist fehlerlos; krank sein ist völlig normal. Es bleibt unklar, weshalb Bernie nach dieser Stunde von den anderen so umworben wird. Sie hätten ihn bewundern können, weil er sich schon am ersten Tag getraut hat, so etwas zu erzählen. Sie hätten ihn loben können, wie gut er allen seine Krankheit beschrieben hat. Sie hätten ihm beichten können, dass sie selbst große Angst vor diesem ersten Schultag gehabt haben, davor, wie die anderen wohl sein würden. Es hätte herauskommen können, dass sein Weinen vergessen ist, niemand sich vor ihm ekelt und keiner ihn wegen seiner Psoriasis ärgert. Das bleibt den vorlesenden Erwachsenen vorbehalten, darüber zu sprechen.

    Das ist der Vorteil dieser kleinen Bildgeschichte: Kinder und Eltern werden angeregt, über heikle Situationen zu sprechen und sich darauf vorzubereiten. Kleine Rollenspiele können das Selbstbewusstsein stärken, damit "Bernies Geheimnis" von Anfang an ein offenes ist.

    Wir durften das Buch übersetzen und ins Internet stellen. Ihr findet es unter Bildergeschichten Bernies Geheimnis. Nur schade, dass es keine Fortsetzung davon gibt.


    "BernieDie folgende Geschichte spielt in Amerika, genauer gesagt in den USA. Deshalb haben die Personen englische Namen. Darum ist auch einiges anders in der Schule, als bei uns. Trotzdem könnte das, was Bernie erlebt hat, auch jedem von euch passieren.

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr den anderen Kindern davon im Forum erzählen könntet!

    Der Sommer geht langsam zu Ende. Bernie ist ganz aufgeregt, denn heute wird er das erste Mal in die Schule gehen. Er freut sich schon darauf.

    Aber er hat auch ein wenig Angst. Bernie hat nämlich Schuppenflechte und möchte nicht, dass die anderen Kinder ihn damit ärgern.


    "BernieDen ganzen Sommer über hat er schon die Sprüche der Kinder auf dem Spielplatz ertragen müssen. Sie haben ihn ständig wegen seiner Haut aufgezogen: Einmal waren es die Schuppen, dann wieder die roten Stellen. Immer wieder machten sie blöde Bemerkungen darüber. Als ob Bernie nur aus seiner Haut bestehen würde! Dabei hatte er gerade beim Spielen immer so gute Ideen. Aber die anderen wollten erst gar nicht mit ihm spielen. Sie behaupteten immer, er würde ekelig aussehen. Meistens musste sich Bernie allein auf dem Spielplatz beschäftigen. Irgendwann ging er nicht mehr hin und blieb zu Hause.

    Bernie musste tief seufzen. Er erinnert sich daran, wie viel Spaß es ihm im Kindergarten gemacht hatte. Alle kannten ihn von klein auf und niemand störte sich an den paar roten Stellen. Aber diese schöne Zeit ist jetzt wohl vorbei.


    "BernieSo eine Schule ist etwas völlig anderes. Alles ist so viel größer: Ein großes Gebäude, ein großer Schulhof und so viele große Kinder. Keiner seiner alten Freunde ist dort eingeschult worden. Wie soll man bei so vielen Kindern jemals einen neuen Freund finden? Der erste Schultag zeigt sich von seiner besten Seite: Die Sonne scheint und es ist sehr warm. Doch Bernie trägt trotzdem ein langärmliges Hemd und lange Jeans. Seine Mutter ist nicht überrascht darüber. Sie weiß, für ihn ist es so einfacher, seine Psoriasis vor den anderen zu verbergen. Sie kann ihren Sohn gut verstehen. Aber es wäre doch zu schön, wenn es ihm nicht mehr peinlich sein müsste. Dann könnte er T-Shirts und kurze Hosen tragen, wie alle anderen auch.

    Bernie ist schon lange mit dem Frühstück fertig. Er wartet ungeduldig auf seinen "Schulpaten". Das ist ein Junge aus der zweiten Klasse. Der soll ihm helfen, sich am ersten Tag in der Schule zurecht zu finden. Endlich klingelt es. Bernie rennt hin und öffnet die Wohnungstür. Vor ihm steht ein großer Junge.


    "BernieDer tritt unruhig von einem Fuß auf den anderen. Bernie starrt den Jungen an, obgleich er weiß, dass das unhöflich ist. Aber der hat zwei verschiedene Turnschuhe an. Und trägt er sie auch noch am falschen Fuß. Von seiner Baseballkappe mal ganz abgesehen. "Der sieht vielleicht merkwürdig aus," wundert sich Bernie.

    Dann beginnt der ältere Junge ihn zu anzusprechen: "Mein Name ist Samuel, aber du darfst Sam zu mir sagen. Alle meine Freunde nennen mich so. Ich werde dich heute zu deinem Klassenraum führen. Wenn Pause ist, hole ich dich von dort ab und wir gehen gemeinsam zum Mittagessen. Wenn die Schule zu Ende ist, bringe ich dich wieder nach Hause." Bernie nickt nur schwach. Das wusste er schon vorher. Jetzt starrt auch Sam Bernie an: "Ist dir nicht elendig warm mit den langen Ärmeln?", fragt er. "Das ist schon ganz in Ordnung so", seufzt Bernie. Dann krempelt er schnell seine Ärmel noch weiter herunter. Jetzt sind auch seine Hände bedeckt. Es nervt ihn, dass Sam ihn so ausfragt. Am liebsten würde er sich verkriechen und den heutigen Tag überspringen.


    "BernieAuf dem Schulhof hat Bernie das Gefühl, alle Kinder kennen Sam. Aber er ist froh, dass er nicht allein sein muss. Die anderen unterbrechen ihr Spielen. "Hallo Sam", rufen sie, "schön dich wieder zu sehen!".

    Die Erstklässler stehen ein wenig verloren herum, weil niemand sie anspricht. Sam stellt Bernie den älteren Kindern vor:"Das ist mein Freund Bernie!" Dann spielen sie zusammen und Bernie gehört mit dazu. Bis es plötzlich doch jemanden auffällt: "Du bist so warm angezogen. Ist dir nicht zu heiß?". Bernie lächelt unsicher und zuckt mit den Achseln. Um nichts auf der Welt würde er seine Hemdsärmel hochkrempeln.

    "Das hat ganz gut angefangen.", denkt Bernie. "So schlecht scheint die Schule gar nicht zu sein". Als dann aber die Schulklingel läutet, ist er doch aufgeregt. Sam dagegen freut sich auf den Unterricht nach den langen Sommerferien. Bernie weiß gar nicht, wie er sein Klassenzimmer finden soll. Plötzlich stehen beide vor einer Tür und Sam sagt zur Lehrerin: "Das ist Bernie!"


    "BernieDann dreht er sich zu Bernie hin: "Ich muss jetzt in meine Klasse gehen. Zur Pause hole ich dich dann wieder ab. "Im Klassenraum haben sich die meisten Kinder schon einen Platz gesucht: Manche sitzen mit ihren Freunden zusammen, die sie aus dem Kindergarten oder aus der Nachbarschaft her kennen. Andere sitzen allein. Bernie setzt sich zu einem Jungen, der scheinbar auch niemanden kennt. Sie grinsen sich beide an.

    Dann beginnt der Unterricht. Die Lehrerin begrüßt die Kinder: "Guten Morgen! Ich bin eure Klassenlehrerin und heiße Mrs. Chapman. Damit wir uns alle kennen lernen, stellt sich jetzt bitte jeder den anderen vor." Als Bernie aufsteht, und seinen Namen sagt, fragt ihn ein Junge vorlaut. "Schwitzt du nicht in deinen warmen Sachen?"Ein Mädchen neben ihm bohrt weiter: "Warum krempelst du dir bei der Hitze nicht einfach die Ärmel hoch?" Bernie ist völlig verdattert und weiß nicht, was er darauf antworten soll. Er bringt nur ein "Ich kann nicht..." heraus. Dann setzt er sich verstört wieder hin."Wenn du nicht kannst, werde ich dir dabei helfen", sagt das Mädchen. Bevor Bernie weiß, wie ihm geschieht, werden ihm rechts und links von zwei hilfsbereiten Kindern die Hemdsärmel hochgekrempelt. "Nein!" schreit er. Beide hören auf damit, aber es ist schon zu spät. Die Ärmel sind so weit hoch gekrempelt, dass seine roten Stellen auf den Armen zum Vorschein kommen. Bernie krempelt sie schnell wieder herunter.


    "BernieEr schämt sich furchtbar. Seine Zunge ist wie gelähmt und er bringt keinen Ton mehr heraus. In seinem Kopf arbeitet es fieberhaft: "Der Morgen hat so gut angefangen.", denkt Bernie verzweifelt. "Aber jetzt ist alles vorbei. Jeder kennt nun mein Geheimnis! Alle haben die roten Stellen gesehen und werden sich ekeln. Jetzt wird auch hier niemand mehr mit mir zu tun haben wollen." Dann fängt er bitterlich an zu weinen.

    Mrs. Chapmann kommt zu seinem Platz und legt ihren Arm um Bernies Schulter. Alle Augen sind auf sie beide gerichtet. "Geh' erst einmal in den Waschraum und wasch dir die Tränen aus dem Gesicht, Bernie", sagt sie. Bernie nickt nur stumm. Mit hoch rotem Kopf verlässt er das Klassenzimmer, ohne zu antworten oder aufzublicken. Er fühlt hinter seinem Rücken alle Blicke auf sich gerichtet und hört das Getuschel der anderen. Bernie bleibt lange im Waschraum. Immer wieder spült er seine verweinten Augen aus. Er schämt sich so. Wegen seiner Schuppenflechte, weil er geheult hat und überhaupt. "Ich will jetzt nach Hause zu Mamma.", denkt Bernie. "Sie ist die einzige, die mich versteht. Die anderen sind immer so gemein!"


    "Bernie

    Plötzlich steht Sam in der Tür vom Waschraum. "Hallo Bernie", grüßt er lässig. "Ich habe gehört, dass es ein wenig Stress gegeben hat. Ich wollte dich eigentlich zur Pause abholen. Aber du warst nicht da. Mrs. Chapmann bittet dich, in die Klasse zurück zu kommen", berichtet Sam. "Sie wartet dort mit den anderen auf dich." Bernie schließt verzweifelt seine Augen. Er will eigentlich nicht wieder in die Klasse zurück. Aber er traut sich nicht, zu widersprechen. Seufzend folgt er Sam. Mühsam öffnet Bernie die Tür zum Klassenraum. Da stehen der Junge und das Mädchen auf, die ihm seine Ärmel hochgekrempelt haben. Alle verstummen, als er eintritt. "Es tut mir leid, Bernie." sagt das Mächen schließlich. "Wir dachten, du kannst dir die Ärmel noch nicht selbst hochkrempeln." Der Junge ergänzt: "Wir wollten dich nicht ärgern, sondern dir nur helfen." "Es tut uns wirklich leid." sagen beiden noch einmal. Bernie nickt unsicher und lächelt verlegen. Mrs. Chapman greift in das Gespräch ein: "Ich habe in deiner Schulakte gelesen, dass du diese Hautkrankheit hast, seit dem du klein bist. Kannst du uns nicht mehr darüber erzählen, Bernie?" Bernie nimmt allen seinen Mut zusammen und holt tief Luft.


    "Bernie"Man nennt diese Krankheit Schuppenflechte oder auch Psoriasis. Ich habe die roten Stellen und die vielen Schuppen, weil bei mir die Haut viel schneller wächst, als bei anderen" erklärt Bernie. "Es juckt und manchmal brennt es auch. Jede Nacht muss ich Crèmes oder Salben darauf schmieren, damit es nicht schlimmer wird." Der Junge, der Bernies Ärmel aufgekrempelt hat, fragt neugierig: "Wie hast du denn diese Krankheit bekommen?" Bernie kann jetzt allen zeigen, wie gut er Bescheid weiß: "Das liegt bei uns in der Familie. So eine Krankheit wird von den Eltern an ihre Kinder vererbt. Psoriasis ist aber nicht ansteckend wie Masern oder Grippe. Ihr braucht überhaupt keine Angst haben!" Bernie hebt den Kopf und traut sich das erste Mal, die anderen direkt anzuschauen. Er fühlt sich erleichert, dass es nun heraus ist. Die anderen Kinder schauen ihn interessiert an, aber niemand starrt ihn an wie vorhin. Eigentlich blicken sie ganz freundlich, einige lächeln ihn sogar an. "Meine Schwester hat auch eine Hautkrankheit", sagt plötzlich ein Mädchen. "Die heißt Neurodermitis. Sie sieht manchmal aus wie ein Streuselkuchen und muss sich ständig kratzen".


    "BernieEinige lachen erleichtert. "Mein Bruder bekommt im Frühling immer Heuschnupfen, wenn draußen die Blüten herumfliegen", meldet sich ein Junge. "Ich darf nichts mit Milch und Käse essen", ruft ein anderer Junge. "Ich bin vom Sport befreit, weil mein Asthma mich nicht richtig atmen lässt", traut sich ein kleines Mädchen zu erzählen. Nun beginnen alle durcheinander zu reden. Jeder erzählt von irgendeiner Krankheit, die er kennt.Das Mittagessen in der Schulkantine mit Sam verläuft völlig anders, als Bernie es sich vorgestellt hat. Kinder drängen sich drängen sich an ihn, weil sie bei ihm sitzen wollen. "Echt toll, dass du dich schon am ersten Tag getraut hast, so etwas zu erzählen.", lobt ein Mädchen. "Ich finde, du hast es uns richtig gut erklärt.", behauptet ein anderer Junge.

    Einige erzählen, wie sie sich selbst vor der Schule gefürchtet hätten. "So mutig wie du wäre ich nie gewesen!", hört Bernie immer wieder.Er platzt fast vor Stolz, weil er so plötzlich im Mittelpunkt steht. Niemand spricht davon, dass er geweint hat. Keiner ekelt sich vor seiner Schuppenflechte. Niemand ärgert ihn deshalb. Auf dem Nachhauseweg sind sich Bernie und Sam einig darin, dass Schule gar nicht so übel ist. Bernie zeigt jetzt auch Sam seinen Arm. "Ich hatte so große Angst, dass die anderen mich damit aufziehen würden.", sagt Bernie.


    "Bernie"Aber als wir in der Klasse darüber gesprochen haben, hatte mit einmal fast jeder irgend etwas. Ich dachte immer, ich bin der einzige, der nicht normal ist." Sam fasst Bernie um die Schulter: "Mein Vater sagt immer, 'normal' ist, dass kein Mensch gleich ist. Wir sehen alle unterschiedlich aus, denken verschieden und jeder ist auch mal krank. Das ist doch kein Grund, jemanden doof zu finden. Bernie nickt seinem neuen Freund zu. "Der ist wirklich in Ordnung", denkt er.Dann rollt er seine Hemdsärmel hoch. "Es tut gut, die frische Luft auf den Armen zu spüren. Von heute an werde ich einfach jedem, der mich anstarrt, meine Schuppenflechte erklären. Wer mich dann noch damit ärgert, ist dumm und darf nicht mein Freund sein." Zufrieden geht Bernie nach Hause. Er wird seiner Mutter erzählen, wie toll der erste Schultag gelaufen ist.

    Morgen geht es weiter!


    Deutsche Fassung von "Bernie's Secret", einer Broschüre, die übersetzt und im Internet veröffentlicht worden ist.

    Mit freundlicher Genehmigung der National Psoriasis Foundation (USA), 6600 SW 92nd Avenue, Portland, Oregon 97223 USA. | Copyright  2001 National Psoriasis Foundation/USA. All rights reserved.


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    • Deckblatt "Bernie's Secret": Bildrechte beim Autor
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      Zoom-Konferenz: https://us02web.zoom.us/j/83877766158?pwd=WVBqdDZhSmtmMFJnT01ZRTgzYjBDQT09
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      Der schreibt über seine gefleckte Barbie:
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      Auch wenn das alles jetzt spöttisch klingt: Warum soll nicht auch mit Puppen gezeigt werden, dass Menschen mit Hautkrankheiten zum Alltag dazugehören?

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