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<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Medikamente bei Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/page/3/?d=33</link><description>Artikel: Medikamente bei Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis</description><language>de</language><item><title>Wenn Rheuma-Mittel auf den Magen schlagen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/rheuma-mittel-magen/</link><description><![CDATA[
<p></p><p><b>Interview mit Professor Joachim Mössner von der Universität Leipzig</b></p><p></p><p><strong><i>Zu den Nebenwirkungen von Rheumamitteln zählen Magen- und Darm-Beschwerden. Muss man diese Probleme ernst nehmen?</i></strong></p><p></p><p>Unbedingt. Denn die gängigen Schmerzmittel können zu lebensgefährlichen Magen-Darm-Blutungen führen! Sie hemmen die Synthese der Prostaglandine. Das sind Gewebshormone, die die Magen- und Darmschleimhäute schützen. Dadurch kann es zu Magen- und Zwölf-Fingerdarm-Geschwüren kommen, die Ursache für die Blutungen sind.</p><p></p><p><strong><i>Was sollte man tun, wenn man in Verbindung mit Schmerzmitteln Bauchschmerzen bekommt?</i></strong></p><p></p><p>Unverzüglich einen Arzt aufsuchen! Aber: es kann auch ohne jegliche Vorwarnung zu schweren Blutungen kommen! Deshalb sollten Risikopatienten vor der Einnahme von Schmerzmitteln mit ihrem Arzt über das Problem reden und sich regelmäßig untersuchen lassen!</p><p></p><p><strong><i>Wer ist in diesem Zusammenhang ein Risikopatient?</i></strong></p><p></p><p>Das sind erst einmal alle Patienten, die in ihrem Leben bereits Magen-Darm-Beschwerden hatten, Patienten mit Blutverdünnungsmedikamenten und generell ältere Patienten.</p><p></p><p><strong><i>Oft haben aber die Patienten keine Alternative. Gerade Rheumaschmerzen können ja ganz erheblich sein ...</i></strong></p><p></p><p>Deshalb sollten sich die Patienten mit ihrem Arzt beraten. Es gibt z.B. Protonenpumpenblocker, die die Magensäure hemmen, und Schmerzmittel mit einem niedrigerem Risiko für die Entstehung von Magen-Darm-Geschwüren. Diese sind aber wesentlich teurer als die üblichen Medikamente.</p><p></p><p><strong><i>Was kann man tun, wenn es bereits zu einer Schädigung der Schleimhäute des Magens oder des Darms oder gar zu Blutungen gekommen ist?</i></strong></p><p></p><p>Sollten Schmerzmittel die Ursache sein, wird man hier ansetzen und versuchen, die bereits geschilderte Abhilfe zu schaffen. Generell helfen säurehemmende Medikamente. Wenn es sich um blutende Geschwüre handelt, können die Blutungen mit Hilfe eines endoskopischen Eingriffes gestoppt werden. Das gelingt aber nicht immer! Wenn der Patient zu spät kommt oder wenn Komplikationen nicht beherrscht werden können, nehmen diese Blutungen einen tödlichen Verlauf!</p><p></p><p>Deshalb möchte ich generell vor der unkritischen Einnahme von Schmerzmitteln warnen! Wer z.B. Aspirin über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Indikation und Kontrolle einnimmt, muss damit rechnen, dass es zu den geschilderten Problemen kommen kann.</p><p></p><p><b>Mehr zum Thema</b>: <a href="https://www.gastro-liga.de/index.php?id=49" rel="external nofollow">Gastro-Liga e.V.</a></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">212</guid><pubDate>Sat, 10 Apr 2004 03:24:48 +0000</pubDate></item><item><title>Medikamente wirken nicht mehr &#x2013; was nun?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/medikamente-wirken-nicht-mehr-was-nun/</link><description><![CDATA[<p></p><p><strong>Jürgen K. ist ziemlich verzweifelt. Die "alten" Medikamente wirken nicht mehr, und die Psoriasis hat auch Gesicht und Hände befallen. Er sucht Tipps von anderen Betroffenen.</strong></p><p></p><p>Ich leide seit über 25 Jahren an der Schuppenflechte. Angefangen hat es mit kleinen an den so typischen Stellen wie Unterschenkel, Knie und Ellenbogen. Diese bekam ich aber mit folgenden Medikamenten so in den Griff, das ich wenigstens im Sommer mit kurzen Hosen und Hemden auf die Straße gehen konnte:</p><p></p><ul><li>Dithranol</li><li>Calcipotriol</li><li>Mometason und einer Fettcreme mit Salicylsäure gemischt.</li></ul><p></p><p>In den letzten fünf Jahren verschlechterte sich das Krankheitsbild langsam, aber ständig. Es bildeten sich neue Stellen, und die bereits befallenen Hautstellen vergrößerten sich und wuchsen schließlich zusammen. Leider sind nun auch Gesicht und Hände stark betroffen.</p><p></p><p>Nun muss ich leider feststellen, dass meine Behandlung mit den oben genannten Medikamenten nicht mehr die gewünschte Wirkung erzielt. Sie lindert zwar die Beschwerden während der Behandlung, aber sobald ich die Behandlung absetze, ist innerhalb von 2 bis 3 Tagen alles wieder beim alten. Und das nach einer intensiven und sehr Zeit aufwendigen Behandlung über 5 bis 6 Wochen, was mich langsam verzweifeln läßt. Hinzu kommt noch, das in letzter Zeit die betroffenen Hautstellen stark zum Juckreiz und brennen neigen.</p><p></p><p>Deshalb bin ich jetzt auf der Suche nach anderen Behandlungsmöglichkeiten und hoffe auf diesem Wege einige Hinweise und Tips zu bekommen.</p><p></p><p><em>Jürgen K. (39)</em></p><p></p>]]></description><guid isPermaLink="false">770</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 20:10:29 +0000</pubDate></item><item><title>Statine als Entz&#xFC;ndungshemmer</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/weitere-statine/</link><description><![CDATA[
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	Statine senken nicht nur den Cholesterinspiegel, sondern wirken auch antiphlogistisch. Somit stellen sie potenzielle Therapeutika gegen Autoimmunerkrankungen wie die Psoriasis dar. Das berichteten Forscher in der Fachzeitschrift "Nature Medicine".
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	Dr. Gabriele Weitz-Schmidt und ihre Kollegen untersuchten die Fähigkeit verschiedener Statine an das Leukozytenfunktionsantigen-1 (LFA-1) zu binden, das sich auf der Oberfläche von Leukozyten befindet. Wie sie zeigen konnten, interagiert LFA-1 mit dem intrazellulären Adhäsionsmolekül-1 (ICAM-1) und lockt dadurch Leukozyten an entzündetes Gewebe heran. Statine ihrerseits verhindern die Bindung von LFA-1 an ICAM-1 und hemmen dadurch die Entzündungsreaktion.
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	Die Forscher entwickelten nun eine Substanz mit erhöhter Bindungsaffinität für die LFA-1-Bindungsstelle, jedoch einer niedrigeren HMG-CoA-Reduktase-Aktivität. Diese Verbindung (LFA703) schaffte es, eine Peritonitis im Mausmodell fast vollständig zu verhindern.
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	Die Autoren der <a href="https://www.nature.com/articles/nm0601_687" rel="external nofollow">Studie</a> hoffen, dass aus diesen ersten Ergebnissen bald Medikamente entwickelt werden können, die auch bei anderen entzündliche Erkrankungen wie der Rheumatoiden Arthritis oder der Psoriasis eingesetzt werden können. (<em>kre</em>)
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	<i>Quelle: derma-online, 30.05.01</i>
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]]></description><guid isPermaLink="false">301</guid><pubDate>Sat, 28 Feb 2004 07:37:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
