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  • Claudia Liebram
    Claudia Liebram

    Wenn die Behandlung lange dauert – wie motiviert Ihr euch?

    Die "Pharmazeutische Zeitung" hat sich mit Krankheiten der Nägel beschäftigt. In einem Absatz geht es um die Nagelpsoriasis. Darin wird empfohlen, täglich Kortison- und Vitamin-D3-Cremes oder andere "Externa" einzumassieren. Das eigentliche Problem aber ist ja, dass jegliche Behandlungsmethode sehr lange dauert, dass ein Erfolg sehr lange auf sich warten lässt. Da verlieren viele Patienten unterwegs den Mut.  

    Der Autor, Wolfgang Kemper von der Uni-Hautklinik in Dresden, drückt das so aus: 

    Zitat

    Diese Therapie stößt aufgrund der notwendigen Kontinuität seitens der Patientencompliance an ihre Grenzen.

    Zwei Fragen sind also wichtig:

    • Wie kann sich ein Betroffener motivieren, Tag für Tag etwas auf die Nägel aufzutragen, wenn er das sechs Monate und länger tun muss, um auch nur den Ansatz eines Erfolges zu sehen?
    • Wie kann sich ein Betroffener an das tägliche Eincremen / Behandeln erinnern?

    Obstbäume beispielsweise pflanzt man auch, obwohl man weiß, dass die erst im Jahr darauf tragen werden. Und doch gießt man sie.

    Vier Tipps zur Motivation

    1. Ein Foto von schönen, gesunden Nägeln, daneben ein handgeschriebener Spruch "So sollen meine im Sommer auch aussehen" – ist das vielleicht eine Möglichkeit?  
    2. Oder ich suche mir einen Coach – der Partner, ein guter Freund oder ein netter Kollege erinnert mich täglich, dass da etwas zu erledigen ist. Das kann er ja auf vielen Wegen machen und sich etwas einfallen lassen. Einen Tag per E-Mail, den anderen am Telefon, dann mit einer Nachricht bei Facebook und andermal mit einer netten E-Card. Bei so viel Mühe muss das aber schon ein sehr gut meinender Freund oder Kollege sein – und das Problem, dass die Nachricht zu ungünstigem Zeitpunkt kommt, bleibt.  
    3. Eine tägliche Erinnerungs-Nachricht am Smartphone ist ein sehr technokratischer Ansatz – und die Nachricht kommt vermutlich oft genau dann, wenn der Anwender unterwegs oder anders beschäftigt ist.  
    4. Das Fläschchen Nagellack oder die Creme im Zahnputzbecher deponieren – auch das ist denkbar. Da geht man (hoffentlich) jeden Tag ran.

    Und jetzt Ihr:

    1. Wie motiviert Ihr euch, wenn der Erfolg einer Creme, eines Medikamentes auf sich warten lässt?
    2. Was nutzt Ihr als tägliche Erinnerung - oder braucht Ihr die gar nicht?

    Ein Tipp zum Weiterlesen

     


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    Recommended Comments

    Sorry etwas wundert mich

    Offenbar sind viele doch daran Erkrankt. Ich habe nur Psoriasis Hauirritationen. Warum meldet sich hier niemand? Erfahrungen fuer andere waeren doch wichtig. Man selbst koennte ja fuer sich selbst was neues entdecken. Es tut mir leid das verstehe ich nicht.

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    Einfach mal abschalten!

    Ich habe auch durch Psoriasis an den Händen 5 Nägel verloren.Jeden Tag cremen ,betupfen und massieren habe ich auch einige Monate gemacht und mich richtig dabei gestresst!Ja nichr vergessen°!Irgendwann habe ich es dann gelassen und siehe da:alle Nägel sind nachgewachsen,einfach so,ohne alles.Sie sind nicht perfekt,aber wen interesiert das schon,Hauptsache ich habe wieder welche!!!!Also einfach mal an was anderes denken und sich etwas entspannen.Liebe Grüße an alle und never give up!!!

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    In der Ruhe liegt die Kraft

    Tja mich hats an den Nägeln erwischt, alles fing harmlos an. Der große Zeh nach dem Fußball und nem Kontakt mit einem gegnerischen Fuss. Der Nagel verfärbte sich, ich dachte naja, wenn der Stollen direkt das Nagelbett trifft, wird eben der Nagel weg sein. So wars dann auch, leider wuchs er in der Folge nicht mehr richtig nach, sondern immer in den typischen Verfärbungen und Verformungen. Nach langen hin und her bin ich zur Fusspflege, sie sagte, so auf den ersten Blick ists, wenn sie Glück haben Nagelpilz, aber gehen sie lieber nochmal zum Arzt. Dann kam mein Zeige Finger in diesem zeitlichen ABlauf ins Spiel. Ich arbeite fiel mit den Händen, daher auch das Verletzungsrisiko recht hoch. Nachdem ich mir meinen Zeigefinger stark gequetscht hatte und etwas später mir einen nicht unbedingt geringen Teil des Nagels, unfreiwillig, entfernt hatte. Ging es auch hier los. Er wurde gelblich, diese kleinen Krater bildeten sich. Eine Zeitlang konnte ichs mit normaler Maniküre noch vertuschen. Dan fasste ich mir ein Herz, nach dem andere Finger und Zehen betroffen waren und ging zum Arzt. Erst die Behandlung auf Pilz. Liegt auch nahe und da war ich auch völlig konform mit dem Arzt. Leider brachte dies nicht den ersehnten und erhofften Erfolg. Dann gings los, Salben funktioniert ganz gut, zwischen zeitlich hab ichs auch aufm Kopf, deswegen schon mehrmals Haare ab und mit eingesalbt. Die Salbe ist auf Kortisonbasis, auf der Haut wirkts in ein paar Tagen bis einer Woche, aber bei den Nägeln. Da wirds dann schwierig. Sie wirkt, nur langsam und mit viel viel Geduld. Daher strebe ich eine systemische Ausrottung an. Mir fällt es leichter jeden Tag eine Tablette zu nehmen, als mich jeden Tag daran zu erinnern wie schlecht meine Finger aussehen, wenn ich sie dann eincreme. Dabei fiel mir aber auch auf, dass viel durch Stress und innere Unruhe gefördert und verursacht wird, so kann ich mittlerweile an der "kraterbildung" sehen, wann welches Ereignis mich gestresst hat, also nicht mich, sondern meinen Körper und die Psyche auf einer verdrängten Ebene. Daher weiss ich, ich muss auch mich ändern um meine Haut zu ändern. Aber wie?

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    Ich habe soeben den letzen Eintrag von Thomas gelesen und blieb beim letzten Satz hängen. Für Psorias Patienten ist doch die Psyche das Wichtigste. Eine Kortison-Créme für den Notfall ist ja o.k., aber nicht die Lösung. Ich schliesse mich ganz der Meinung von Thomas an...sich selber ändern und die innere Ruhe finden. Wohl das schwierigste Unterfangen überhaupt....viel Glück!!

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    Erinnerung bei Nagelpsoriasis

    Hallo, bin eine Neue im Forum, Ich habe seit meiner dritten Schwangerschaft mit dreißig Jahren meine Psoriasis und muß seitdem meine Haut und meine Psyche pflegen. Ich stelle bei mir fest, daß es mir leichter fällt, mir jeden Abend die Nägel mit Sililevo Lack zu lackieren, weil das Fläschchen auf dem Nachtisch steht, als mich morgens und abends von Kopf bis Fuß mit meiner Hautlotion und den verschiedenen Salben einzureiben.wünsche allen viele HautverbesserungenARichter

    hauterfolge

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    Gewohnheit ist bei mir das Wichtigste.

    Sobald ich es in die täliche Routine eingebaut habe, geht es von ganz alleine.

    Ich habe mein Lackfläschchen neben den Dingen stehen, die ich abends zur Kosmetik benutze. Zahnputzbecher und Zahnbürste, daneben eine Creme und der Lack und Abschminktücher. Ich gehe dann einfach alles durch und habe mittlerweile eine gewisse Routine entwickelt.

    Grüße,

    Lisa von

     

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    Hallo, ich lese hier als viel von Motivation und Lackfläschchen.

    Die Frage ist doch was hilft überhaupt ?? würde ja gerne motoviert Lack auftragen aber welchen ?

    Habe hier auf der Seite die 2 Berichte über die Lacke gelesen.

    Hat wer erfahrung damit oder kann wer einen Lack empfehlen ? lieben gruß

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