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<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Neues &#xFC;ber Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/page/14/?d=33</link><description>Artikel: Neues &#xFC;ber Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</description><language>de</language><item><title>Tagesklinik f&#xFC;r Menschen mit Psoriasis arthritis in Berlin</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/tagesklinik-psoriasis-arthritis-berlin/</link><description><![CDATA[
<p>
	Manchmal ist eine Erkrankung nicht mehr zuhause, im stillen Kämmerlein, in den Griff zu bekommen. Ins Krankenhaus will oder kann man auch nicht gleich, so ganz weg von daheim, von der Familie. Eine Tagesklinik ist da ein Kompromiss: Die Krankheit wird dort intensiv behandelt, und nachmittags geht man heim.
</p>

<p>
	Für rheumatische Erkrankungen wie die <span ipsnoautolink="true">Psoriasis arthritis</span> gibt es im Berliner Südwesten ein solches Angebot: die <a href="https://berlin.immanuel.de/patienten/tagesklinische-behandlung/" rel="external nofollow">Tagesklinik</a> im Immanuel-Krankenhaus in Berlin-Wannsee.
</p>

<p>
	Montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr werden die Patienten mit allem versorgt und behandelt, was sie zur Besserung ihrer Erkrankung brauchen. Der behandelnde Arzt muss dazu eine Überweisung (einen roten Einweisungsschein) ausstellen. Dann stellt sich der Patient in der Tagesklinik vor. Voraussetzung für die Behandlung ist, dass die tägliche Anreise nicht zu aufwändig und anstrengend ist und der Patient zuhause zurechtkommt oder ausreichend betreut wird. Eine Kostenübernahme-Erklärung der Krankenkasse ist nicht nötig.
</p>

<p>
	Zur ersten Untersuchung kann man sich unter Telefon 030 / 80505210 anmelden. Ergibt diese Untersuchung, dass die Tagesklinik doch nicht die richtige Form ist, werden auch ambulante Therapien oder eine vollstationäre Aufnahme vorbereitet.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">603</guid><pubDate>Sat, 12 Sep 2009 11:19:00 +0000</pubDate></item><item><title>Links zu anderen Hautkrankheiten</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/links-zu-anderen-hautkrankheiten/</link><description><![CDATA[
<p></p><h4>Akne</h4><a href="https://akneinversa.forumieren.de/" rel="external nofollow">Akne-inversa-Forum</a> - Selbsthilfeforum zum Austausch mit Betroffenen. Hilfestellung in allen Lebenslagen bei Akne inversa. Bei immer wiederkehrenden Abszessen an den Stellen: Achsel, Leisten, Oberschenkel, Brust, Po, Intimbereich<h4>Neurodermitis</h4><a href="https://www.netdoktor.de/krankheiten/neurodermitis/" rel="external nofollow">Neurodermitis</a> - Special bei NetDoktor.de<p><b>Nickel-Allergie</b></p><p><a href="http://www.nickelfrei.de" rel="external nofollow">Nickelfrei.de</a> - Informationsportal mti Aktuellem und Wissenswertem zum Thema Nickelallergie</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">401</guid><pubDate>Thu, 10 Sep 2009 15:36:15 +0000</pubDate></item><item><title>Fotoaktion: Psoriasis im Alltag</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/fotoaktion-psoriasis-im-alltag/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2009_08/fotoleine150.jpg.82f7b90a09f890bb4299728dfa216028.jpg" /></p>
<p style="text-align:left;">
	Wir hatten Nutzer gebeten, ein Foto von sich einzusenden – bei einer ganz normalen Alltagsbeschäftigung. Arbeit, Freizeit, Familie - das konnte alles sein.
</p>

<p>
	Es stand nicht die Psoriasis im Vordergrund. Vielmehr geht es geht darum, zu zeigen, dass nicht die Schuppenflechte das Leben bestimmt. Natürlich lässt es sich oft nicht vermeiden, dass die Schuppenflechte zu sehen ist - so ist es halt, unser Leben.
</p>

<p>
	<strong>Die Botschaft, die vermittelt werden sollte</strong>: Man kann auch mit Psoriasis in die Öffentlichkeit. Man braucht sich nicht zu verstecken.<br>
	<strong>Was passierte mit den Bildern?</strong> Auf der Veranstaltung zum 10-Jährigen Jubiläum des Psoriasis-Netzes wurden die Bilder gezeigt - auf den Tischen in einem Tisch-Flipchart, zum Stöbern, und in Groß mit dem Beamer.
</p>

<p>
	<strong>Wichtig war</strong>: Wer ein Bild einsendete, gab damit sein Einverständnis, dass das Bild veröffentlicht wird - aber nur im Zusammenhang mit dem Psoriasis-Netz. Wir verwenden es auch künftig nicht anderweitig. Wichtig war, dass alle auf dem Bild sichtbaren Personen mit diesen Bedingungen einverstanden waren, daher sollte es ein Foto sein, auf dem der Einsender zu sehen ist. Wichtig für die Einsender war: Wir veröffentlichen nicht ihren realen Namen (außer, die Nutzer wollten das ausdrücklich).
</p>

<h2>
	Das Ergebnis der Aktion
</h2>
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<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">399</guid><pubDate>Sat, 22 Aug 2009 17:53:18 +0000</pubDate></item><item><title>Schweinegrippe und Psoriasis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/schweinegrippe-und-psoriasis/</link><description><![CDATA[
<p>
	<strong>Da sind zum einen die Patienten, deren Immunsystem durch Medikamente herunter geregelt wird. Zum anderen gibt es Psoriatiker mit typischen Begleiterkrankungen, die mehrere Medikamente nehmen müssen. Auch das kann die Immunabwehr zusätzlich schwächen. Sollten diese beiden Gruppen sich auf jeden Fall gegen die Schweinegrippe impfen lassen? Müssen immunsuppressive Therapien abgesetzt werden, wenn eine Infektion vorliegt?</strong>
</p>

<h2>
	Zahlen zur Schweinegrippe
</h2>

<p>
	Die Zahl derjenigen, die mit dem H1N1-Virus („Schweinegrippe“) infiziert sind, steigt auch in Deutschland stetig an. Doch dieser Virus ist lange nicht so gefährlich wie die typischen „saisonalen“ Grippeviren. An H1N1 sind zwar bis Mitte Juli 2009 <em>weltweit</em> 700 Menschen gestorben. Doch <em>allein in Deutschland</em> sterben jeden Winter zwischen 5.000 und 11.000 Menschen an einer gewöhnlichen Influenza. „Am Anfang muss man grundsätzlich vorsichtig sein, aber man sollte nicht zu sehr auf Panik machen“, so Dr. Wolfgang Becker-Brüser von der pharma-kritischen Zeitschrift arznei-telegramm (1). Es handelt sich nicht um eine „tödliche Menschheitsbedrohung“, sondern um ein verhältnismäßig „mildes“ Virus. (2) Trotzdem werden „auch in Deutschland Menschen an der Schweinegrippe sterben“, so Thomas Löscher (Münchner Tropeninstitut). (3) Denn für das Immunsystem ist H1N1 ein bisher unbekanntes Virus, für den es noch kein Abwehr entwickeln konnte.
</p>

<p>
	Die Bundesregierung hat Impfstoff bestellt, mit dem zunächst ein Drittel der Bevölkerung geimpft werden könnte: „Schwangere, chronisch Kranke sowie Mitarbeiter des Gesundheitswesens, der Polizei und Feuerwehr zuerst. Danach kann sich der Rest der Bevölkerung behandeln lassen“ (4). Es wird keine Impfpflicht geben. Die geplante Massenimpfung ist lediglich „ein Angebot und damit freiwillig“, so Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (5). In der Vergangenheit haben sich die Deutschen allerdings als „Impfmuffel“ gezeigt. Gegen die „saisonalen Grippeviren“ lassen sich nur 20 Prozent impfen, so Alexander von Kekulé (Institut für Immunologie, Halle). (6)
</p>

<p>
	Dr. Kaweh Shakery (Dermatologikum Hamburg) schätzt gegenüber dem Psoriasis-Netz ein, dass Patienten, die mit <span ipsnoautolink="true">Methotrexat</span>, <span ipsnoautolink="true">Ciclosporin</span> oder einem Biologic behandelt werden, "potenziell anfälliger gegenüber bakteriellen oder auch viralen Infektionen“ sind. Sie sollten noch mehr als andere Menschen darauf achten, sich möglichst erst gar nicht anzustecken. Dazu zählt er
</p>

<ul>
	<li>
		angemessenes Schlafverhalten
	</li>
	<li>
		körperliche Aktivitäten
	</li>
	<li>
		gesunde Ernährung
	</li>
	<li>
		kein Kontakt zu Menschen, die Grippe-(ähnliche) Anzeichen zeigen und
	</li>
	<li>
		mehrfaches und gründliches Händewaschen
	</li>
</ul>

<p>
	„Um eine Kontamination zu verhindern,“, so der Berliner Allgemeinmediziner Thomas Georgi, „ist es notwendig, sich 30 Sekunden lang die Hände gründlich mit Seife zu waschen“ und nicht nur, wie üblich, zehn Sekunden. Eigentlich sollte jeder immer in ein Einmal-Taschentuch (oder zur Not in den Ärmel) niesen oder husten. (7)
</p>

<p>
	Grundsätzlich steigt ein Infektionsrisiko auch bei denjenigen, die zusätzlich zur Psoriasis eine der bekannten <span ipsnoautolink="true">Begleiterkrankungen</span> haben. Jede zusätzliche Krankheit und jedes weitere Medikament können das Immunsystem schwächen.
</p>

<p>
	„Wer mit immunsuppressiven Medikamenten behandelt wird, darf sich während der Therapie gegen Grippe impfen lassen“, so Dr. Shakery. Erlaubt seien aber nur „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Totimpfstoff#Totimpfstoff" rel="external">Totimpfstoffe</a>“, zu denen die bisherigen Grippe-Impfstoffe zählen. Noch ist offen, ob der Impfstoff gegen H1N1 ebenfalls ein Totimpfstoff sein wird. Deshalb rät Shakery, vor einer Impfung mit dem Arzt abzuklären, dass es sich nicht um einen „Lebendimpfstoff“ handelt. Shakery hält es aber für denkbar, dass der Schutz (die sogenannte Impfantwort) bei solchen Patienten „schwächer ausfällt oder sogar ausbleibt“. Ob die Impfung erfolgreich war, könne man feststellen, indem man einige Wochen später die Anti-Körper im Blut misst.
</p>

<p>
	„Wenn man sicher sein will, dass eine solche Impfung wirkt“, so Dr. Shakery, „kann man die immunsuppresive Therapie auch unterbrechen“. Das sollte in <span style="text-decoration:underline;">jedem Einzelfall</span> der Arzt mit dem Patienten zusammen entscheiden. Für <abbr title="Methotrexat">MTX</abbr> und Ciclosporin schlägt er ein Pause von zwei Wochen<em> vor</em> und vier bis sechs Wochen <em>nach</em> der Impfung vor. Wie lange ein Biologic ausgesetzt werden müsste, hängt davon ab, wie lange es im Körper bleibt („Halbwertzeit“).
</p>

<p>
	Wer ein Medikament einnimmt, das das Immunsystem herunterregelt, muss damit rechnen, dass er es nicht gleich merkt, dass er sich infiziert hat. Denn eine typische Abwehrreaktion wie Fieber bleibt aus oder ist nicht sehr ausgeprägt. Deshalb sollte der Patient schon bei den den kleinsten körperlichen Infektions-Anzeichen und den schwächsten Grippe-Symptomen zum Arzt gehen oder am Wochenende eine Klinik aufsuchen. Nur ein Arzt kann in jedem Einzelfall beurteilen, ob das immunsuppressive Medikament abgesetzt werden muss. „Aber“, so Dr. Shakery, für die „saisonale Grippe wie für den „neuen Typus H1N1" stehen effektive Medikamente zur Verfügung. Eine übergroße Sorge in Bezug auf die ‚Schweinegruppe‘ ist nicht angebracht.“
</p>

<h2>
	Anzeichen für eine Schweinegrippe
</h2>

<p>
	Die <strong>Symptome</strong> der Schweinegrippe sind sehr ähnlich denen einer "normalen" Grippe, vor allem:
</p>

<ul>
	<li>
		Fieber
	</li>
	<li>
		Husten
	</li>
	<li>
		Kopf- und Gliederschmerzen
	</li>
	<li>
		Müdigkeit
	</li>
	<li>
		Appetitlosigkeit
	</li>
</ul>

<p>
	Einige Menschen, die mit dem Erreger der Schweinegrippe A/H1N1 infiziert waren, berichteten auch über Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
</p>

<p>
	Wer fürchtet, an der Schweinegrippe erkrankt zu sein, sollte unbedingt zum Arzt gehen - und dort dringend zunächst anrufen, um nicht im Wartezimmer andere Menschen anzustecken. Selbst auf dem Weg zum Arzt und dort in der Praxis sollte ein enger Kontakt zu anderen Menschen vermieden werden.
</p>

<p>
	Grundsätzlich sollten beim Husten oder Niesen Mund beziehungsweise Nase bedeckt sein, empfohlen wird, in den Ärmel zu husten oder zu niesen. Es sollten Einmaltaschentücher verwendet werden.
</p>

<p>
	Weitere Tipps gibt es auf der Internetseite "<a href="http://www.wir-gegen-viren.de/" rel="external nofollow">Wir gegen Viren</a>" vom Robert-Koch-Institut und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. <em>cl</em>
</p>

<p>
	<em>Quelle: Robert-Koch-Institut</em>
</p>

<h2>
	Impfung gegen Schweinegrippe
</h2>

<h3>
	Wer?
</h3>

<p>
	Die Impfung gegen Schweinegrippe kann man für ein Konjunkturprogramm für die Pharmaindustrie halten. Wer jedoch innerliche Medikamente gegen seine <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> oder die Psoriasis arthritis nimmt, sollte sich die Antwort nicht ganz so einfach machen.
</p>

<p>
	Alle innerlich eingenommenen Medikamente gegen Psoriasis unterdrücken das Immunsystem oder Teile davon - ausgenommen Fumaderm. Dann ist man durchaus anfälliger für Infektionen - eben auch mit dem Schweinegrippe-Virus. Experten der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) <a href="http://www.dgrh.de/rheumaschweinegrippe.html" rel="external nofollow">empfehlen die Impfung</a> allen Patienten mit einer schweren entzündlich-rheumatischen Erkrankung (also auch einer Psoriasis arthritis) und denen, die eine immunsuppressive Therapie anwenden. Allerdings fehlen Verträglichkeitsstudien für Patienten mit Rheuma. Deshalb muss jeder Betroffene Nutzen und Risiko für sich ausmachen und ausführlich mit seinem Arzt sprechen.
</p>

<p>
	Die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und des Robert-Koch-Instituts sind nicht eindeutig, was Rheumatiker betrifft. Genannt sind nur Menschen mit "erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens". "Patienten mit schweren Krankheitsverläufen oder mit immunsuppressiver Therapie gehören aber generell zur Hochrisikogruppe", sagt der Sprecher der DGRh-Kommission, Professor Klaus Krüger.
</p>

<p>
	Die Impfstoffe gegen H1N1 sind alle sogenannte Tot-Impfstoffe. Deshalb ist ihr Einsatz möglich.
</p>

<p>
	Die Rheuma-Experten wissen aber auch: "Die Impfung kann genau so wie die Infektion an sich einen Schub auslösen", schreiben sie. Ungewiss ist für sie auch, ob die starken Medikamente den Impfschutz beeinträchtigen. Der Rheumatologe Professor Markus Gaubitz, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie aus Münster meint aber: „Die Impfung lohnt sich in jedem Fall, auch wenn die Impfantwort bei immunsupprimierten Patienten schwächer ausfallen kann.“ Eine <a href="https://ard.bmj.com/content/67/5/713.abstract" rel="external nofollow">Studie</a> mit 112 Patienten mit Rheumatoider Arthritis und 18 Kontrollen zeigte im Jahr 2008, dass der Impfschutz unter TNF-α-Inhibitor-Therapie fast genauso stark wie bei anderen Patienten war.
</p>

<p>
	Wer sich zusätzlich gegen die "normale" saisonale Grippe impfen lassen will, sollte das laut DGRh zusätzlich und nicht zum gleichen Termin wie die H1N1-Impfung durchführen lassen.
</p>

<p>
	Die US-Patientenorganisation National Psoriasis Foundation empfahl allen Psoriatikern mit innerlichen Medikamenten die Impfung.
</p>

<h3>
	Wann?
</h3>

<p>
	Das Psoriasis-Netz hörte sich bei den Herstellern der Biologics um und dokumentiert hier die bislang vorliegenden Antworten. Demnach gibt es keine konkreten Empfehlungen für den günstigsten Zeitpunkt zur Impfung, wohl aber Tipps:
</p>

<p>
	<strong><span ipsnoautolink="true">Humira</span></strong> (Wirkstoff Adamlimumab): "Es erscheint sinnvoll, die Adalimumab-Injektion und die Grippeimpfung nicht am gleichen Tag und an die gleiche Stelle des Körpers zu injizieren, da Lokalreaktionen auftreten könnten."
</p>

<p>
	<strong><span ipsnoautolink="true">Enbrel</span></strong> (Wirkstoff Etanercept): "Aufgrund der relativ kurzen Halbwertszeit von Enbrel von durchschnittlich drei Tagen, könnte eine Impfung zeitlich genau zwischen zwei Enbrel-Applikationen günstig sein. Zahlen gibt es hierzu allerdings nicht, da spezielle Untersuchungen zur Impfantwort sowie zum Impfrisiko für diese Patientengruppe bislang nicht vorliegen." Außerdem gibt es für den Ernstfall eine Empfehlung: "Hat eine Infektion mit Grippeviren bereits stattgefunden, sollte die immunsuppressive Therapie mit TNF-alpha-Blockern abgesetzt werden."
</p>

<p>
	<strong><span ipsnoautolink="true">Stelara</span></strong> (Wirkstoff Ustekinumab): Eine Impfung ist entweder in der Mitte zwischen zwei Injektionen - also nach sechs Wochen - sinnvoll oder spätestens zwei Wochen vor der nächsten Injektion." (Auskunft beim Kongress der <em>European Academy of Dermatology and Venereology) cl</em>
</p>

<h2>
	Fazit
</h2>

<p>
	Vorbeugendes (hygienisches) Verhalten gegen jede Art von Grippe-Virus sollte bei allen selbstverständlich werden. Wessen Immunsystem aufgrund von Medikamenten oder mehreren Krankheiten deutlich geschwächt ist, sollte mit seinem Arzt besprechen, ob und unter welchen Bedingungen er sich gegen welche Art von Grippe impfen lassen kann. <span ipsnoautolink="true">Fumaderm</span> gehört übrigens nicht zu den immunsupressiven Medikamenten, denn es regelt das Immunsystem nicht herunter.
</p>

<p>
	Aufgrund der Meldungen über infektionsbedingte T<a href="https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/tabletten-spritzen/biologics-nebenwirkungen.html" rel="">odesfälle bei verschiedenen Biologics</a> sind Psoriatiker natürlich besonders verunsichert. Inzwischen ist klar, dass das Infektionsrisiko bei den TNF-Alpha-Blockern Enbrel, Humira und Remicade erhöht ist. Das bedeutet, dass sich diese Patienten besonders schützen sollten. Dazu gehört auf jeden Fall, einer „saisonalen Grippe“ vorzubeugen.
</p>

<p>
	Wie kam es dazu, dass die so genannte Schweinegrippe als so gefährlich dargestellt wurde und viele Menschen panisch reagieren?
</p>

<p>
	Sicherlich gibt es mehrere Urheber für diese Hysterie. Zum einen die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sie hat mit ihrer Warnung vor einer Pandemie nur darauf verwiesen, dass der Erreger sich weltweit ausbreitet. Doch die Öffentlichkeit hat daraus geschlossen, dass der Virus auch sehr gefährlich ist.
</p>

<p>
	Zum Zweiten haben viele Medien völlig übertrieben, wie gefährlich der neuen Virus wirklich ist. Sie haben ihren Lesern, Hörern, Zuschauern oder Nutzern suggeriert, ein Virus, der sich weltweit verbreitet und von dem Menschen sterben, ist gefährlich wie eine Seuche. Dabei haben sie verschwiegen, dass es bei „saisonalen“ Grippeviren viel mehr Todesfälle gibt.
</p>

<p>
	Schließlich sind da noch die Hersteller der Impfstoffe. Die Massenimpfung wird zwischen 600 Millionen und 2 Milliarden Euro kosten (8). Der Karikaturist Klaus Stuttmann bezeichnet deshalb die „Schweinegrippe“ als „<a href="https://www.tagesspiegel.de/kultur/stoiber-im-wahlkampf-ich-der-kandidat/290456.html" rel="external nofollow">Konjunkturprogramm für die Pharmaindustrie</a>“.
</p>

<p>
	Quellen:
</p>

<ol>
	<li>
		„<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/999813/" rel="external nofollow">Bundesländer ordern Impfstoff</a>“, Beitrag von Volkart Wildermuth im Deutschlandfunk, 15.07.09, 18.20 Uhr, Sendung „Hintergrund“
	</li>
	<li>
		„<a href="https://www.welt.de/gesundheit/article4204728/Warum-die-Schweinegrippe-ein-Gluecksfall-ist.html" rel="external nofollow">Warum die Schweinegrippe ein Glücksfall ist</a>“, Elke Bodderas, WELT ONLINE, 27.09.09
	</li>
	<li>
		„Warum die Schweinegrippe ein Glücksfall ist“, a.a.o.
	</li>
	<li>
		„<a href="https://www.tagesspiegel.de/berlin/schweinegrippe-alarm-im-spanien-bus/1566978.html" rel="external nofollow">Alarm im Spanien-Bus</a>“, Nana Heymann im Tagesspiegel, 28.07.09
	</li>
	<li>
		„<a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/h1n1-virus-jeder-kann-impfung-gegen-schweinegrippe-erhalten/1559096.html" rel="external nofollow">Jeder kann Impfung gegen Schweinegrippe erhalten</a>“, Saskia Weneit im Tagesspiegel, 17.07.09
	</li>
	<li>
		„Warum die Schweinegrippe ein Glücksfall ist“, a.a.o.
	</li>
	<li>
		„Bundesländer ordern Impfstoff“, a.a.o.
	</li>
	<li>
		"Schweinegrippe - Kassen drohen mit Zusatzbeiträgen", Der Tagesspiegel, 29.07.09
	</li>
</ol>

]]></description><guid isPermaLink="false">396</guid><pubDate>Tue, 28 Jul 2009 18:26:00 +0000</pubDate></item><item><title>Radioaktivit&#xE4;t lindert Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/radiosynoviorthese/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2009_07/rso_grafik150.jpg.77774d11096a3d1483c8d6adec4ea6ff.jpg" /></p>

<p>
	<strong>Für die Behandlung der <span ipsnoautolink="true">Psoriasis arthritis</span> gibt es eine nicht so oft angewandte Therapie, die langfristig eine Zerstörung des Gelenkknochens aufhalten kann - die Radiosynoviorthese.</strong>
</p>

<p>
	Die Radiosynoviorthese (RSO) ist eine nuklearmedizinische Therapie, die auf die Gelenkschleimhaut wirkt. Diese soll eigentlich mit der Gelenkflüssigkeit dafür sorgen, dass sich die Gelenkknochen „wie geschmiert“ bewegen können. Ist die Gelenkschleimhaut aber entzündet, schwellt sie an und wuchert unbegrenzt in wilden Formen, statt ein glattes Bindegewebe zu bilden. Dann schmerzt jede Bewegung des Gelenks. Allmählich können dadurch Knorpel und Gelenke zerstört werden. Aber es gibt radioaktiv strahlende Stoffe („Radionuklide“), die diese Entzündung stoppen können. Sie bewirken, dass die Gelenkschleimhaut wiederhergestellt wird. Das funktioniert dann am besten, wenn die Gelenke noch nicht verschlissen, sondern "nur" entzündet sind.
</p>

<h2>
	Bei wem wird die Radiosynoviorthese eingesetzt?
</h2>

<p>
	Als Therapie kann es wirken bei Psoriasis arthritis und rheumatischer Arthritis („Rheuma“), aber auch bei entzündlichen Arthrosen (z.B. Daumen-Sattelgelenk, Finger, Großzehe) und zottenartigen Gelenk-Innenhaut-Entzündungen.
</p>

<h2>
	Wie wirkt die Radiosynoviorthese?
</h2>

<p>
	Die komplizierte Bezeichnung „Radiosynoviorthese“ ist eine Zusammensetzung aus „radius“ (Strahl), „synovialis“ (Gelenk-Innenhaut) und „orthesis“ (Wiederherstellung). Im medizinischen Alltag spricht man nur von „RSO“. Das ist ein Verfahren, bei dem die Gelenkschleimhaut durch (radioaktive) Strahlen wiederhergestellt wird. In das Gelenk wird eine radioaktive Substanz gespritzt. Die wird von den Lymphozyten (Abwehrzellen), die die Entzündung bewirkt haben, als Fremdkörper erkannt und „aufgefressen“. Weil die Substanz aber radioaktiv strahlt, sterben die Lymphozyten daran. Die Strahlung bewirkt, dass die Schleimhaut-Oberfläche verschorft, die Schwellungen und Wucherungen zurückgehen und Nervenenden verödet werden. Die Gelenkschleimhaut normalisiert sich, wird wieder dünn und kann wieder als Bindegewebe funktionieren.
</p>

<p>
	RSO wirkt langsam. Die Schmerzen verringern sich deutlich oder verschwinden völlig: Bei einigen Patienten schon nach wenigen Tagen, bei anderen dauert es Wochen oder ein Vierteljahr. (Fast) schmerzfrei kann der Patient sein Gelenk allmählich wieder mehr bewegen und belasten. Erst nach einem halben Jahr kann man wirklich beurteilen, ob die Therapie angeschlagen hat. Durch die RSO bleibt das Gelenk lange Zeit (bis zu einigen Jahren) entzündungsfrei.
</p>

<p>
	Es gibt keine Studie zur RSO, die nach strengen Maßstäben eindeutig nachweist, wie gut die Therapie wirkt und ob sie völlig unbedenklich ist. Aber es liegt eine Vielzahl von Vergleichs- bzw. Fall-/Kontroll-Studien vor (1) u. (2). In einer Berliner nuklearmedizinischen Praxis wurden im Rahmen einer Doktorarbeit von 981 RSO-Patienten drei Jahre nach der Behandlung 635 nachuntersucht. Bei den <span style="text-decoration:underline;">Psoriasis-Arthritis</span>-Patienten hat RSO auf rund 50 Prozent <span style="text-decoration:underline;">der Gelenke</span> gut und sehr gut gewirkt, auf rund 28 % noch zufriedenstellend und bei rund 24 % war sie erfolglos. Die Wirkung trat durchschnittlich 7 Wochen nach der Therapie an und hielt über 800 Tage an (3).
</p>

<h2>
	Wie läuft die Radiosynoviorthese ab?
</h2>

<p>
	Das Verfahren wird seit Ende der 1950er-Jahre praktiziert und darf seit 1993 auch ambulant durchgeführt werden. Nur Nuklearmediziner dürfen die benötigten radioaktiven Stoffe verwenden. Im Vorfeld muss genau untersucht werden, ob wirklich eine entzündliche Erkrankung vorliegt (Gelenk-Szintigraphie, Ultraschall). Der Patient muss sich sehr diszipliniert an die Termine halten, denn das Radio-Nuklid wird für seinen Fall speziell angefertigt und verliert wegen der kurzen Halbwertzeit schnell seine Wirkung. Die Behandlung selbst dauert nur wenige Minuten. Danach muss das Gelenk 48 Stunden ganz ruhig gehalten werden, damit sich das Nuklid gut verteilen kann.
</p>

<p>
	Grundsätzlich ist die RSO eine „einmalige Therapie“. Sie kann aber ohne weiteres wiederholt werden, wenn sie schlecht anschlägt. Das passiert zum Beispiel, wenn das Gelenk schon stärker angegriffen ist. Es ist beobachtet worden, dass eine zweite RSO weniger gut wirkt, als die erste. Wenn die RSO überhaupt nicht anschlägt, kann später problemlos operiert werden.
</p>

<h2>
	Welche Substanzen werden injiziert?
</h2>

<p>
	Gespritzt werden so genannte „Beta-Strahler“. Das sind Radio-Nuklide, die nur wenige Millimeter in das Gewebe eindringen und von geringer Energie sind. Je nach Gelenkgröße wird eine von drei möglichen Substanzen verwendet: Bei Finger- und Zehengelenken soll die Strahlung nicht tief eindringen. Deshalb nimmt man 169-Erbium, das 0,3 bis 1 mm tief strahlt, aber länger im Körper bleibt (nach 9,4 Tagen ist die Hälfte zerfallen). Bei größeren Gelenken muss das Nuklid tiefer hinein, soll aber kürzer im Körper verbleiben. 186-Rhenium ist für Schulter-, Ellbogen-, Hand-, Hüft- und Sprunggelenke (1,2 bis 3,7 mm, Halbwertzeit 3,8 Tage). 90-Yttrium ist für die Kniegelenke (3,6 bis 11 mm, Halbwertzeit 2,7 Tage).
</p>

<h2>
	Nebenwirkungen oder Komplikationen
</h2>

<p>
	Weil die Strahlen nicht sehr tief eindringen, schädigen sie das gesunde Gewebe normalerweise nicht. Die Substanz bleibt in der Gelenkhöhle – wenn sie richtig gespritzt wird. Der Arzt muss sich vor der Injektion davon überzeugen, ob die Nadel richtig gesetzt ist. Dazu wird das Gelenk durchleuchtet oder szintigrafiert.
</p>

<p>
	Die aktuelle Strahlenbelastung entspricht der einer üblichen Röntgenaufnahme. Deshalb kann man das nur machen, wenn wenige Gelenke betroffen sind. Man sollte darauf achten, pro Sitzung nicht mehr als 400 MBq zu verabreichen und die Jahresdosis von 750 MBq nicht zu überschreiten (4). Wegen der kurzen Halbwertzeit zerfallen die Nuklide schnell. Schon nach wenigen Tagen ist im Körper keine Radioaktivität mehr nachweisbar.
</p>

<p>
	Wenn nach einer RSO das Gelenk anschwillt und heiß wird („Reiz-Erguss“), kann das durch Kühlen zurückgedrängt werden. Als seltene Komplikationen werden genannt, dass sich das Gelenk infiziert, es zu Blutungen kommt oder im Stichkanal Gewebe zerstört wird.
</p>

<p>
	Viele Komplikationen entstehen dadurch, dass sich die Patienten nicht genau an die Ruhe-Anweisung halten. Vor allem verbleibt das Nukleid nicht lange genug im Gelenk, wenn man es zu früh bewegt.
</p>

<p>
	Schäden oder Abweichungen an Chromosomen können auftreten, sind aber bis zu 30-fach niedriger als bei einer Radiojod-Therapie (5)
</p>

<h2>
	Fazit
</h2>

<p>
	Die Radiosynoviorthese ist eine Alternative zur Operation oder zu Medikamenten mit starken Nebenwirkungen auf die Organe. Komplikationen treten äußerst selten auf. Aber nicht alle befallenden Gelenke können mit RSO behandelt werden, z.B. die Wirbelsäule nicht. Für entzündliche Erkrankungen ist davon auszugehen, dass RSO „kurz- und mittelfristig wirkt“. Sind die Gelenke dagegen schon zerstört oder instabil oder dauert die Krankheit schon lange an, wirkt RSO meist nicht mehr (4).
</p>

<p>
	Es gibt kaum Patienten, die nicht damit behandelt werden können. Aber Kinder und Jugendliche sind (bis auf schwere Fälle) davon ausgeschlossen, solange ihr Knochenwachstum noch nicht abgeschlossen ist. RSO wird auch nicht angewendet bei Menschen mit aktuellem Kinderwunsch, Schwangeren und Stillenden.
</p>

<p>
	Der Körper wird radioaktiv bestrahlt. Deshalb ist es vernünftig, in einem Strahlenpass die Belastung zu dokumentieren. Die Ärzte fragen oft nicht nach vorherigen Röntgenuntersuchungen. Der Patient sollte aber die Übersicht behalten.
</p>

<p>
	RSO steht in Konkurrenz zum Wirkstoff Triamcinolonhexacetonid (Präparat Lederlon). In Ländern, in denen der Wirkstoff nicht zugelassen ist (z.B. Australien) gibt es viele Radiosynoviorthesen. Die Zahl der RSO geht dann deutlich zurück, wenn das Mittel zugelassen wird - wie in Schweden. Das Behandlungsergebnis kann deutlich verbessert werden, wenn Triamcinolon und RSO <span style="text-decoration:underline;">kombiniert</span> werden (5).
</p>

<p>
	Es erfordert viel Übung, die Nadelspitze genau ins Innere der Gelenkkapsel zu setzen - besonders an den kleinen Gelenken. Nicht jeder Facharzt für Nuklearmedizin verfügt über genug Erfahrung mit dieser Gelenkpunktion. Patienten sollten sich deshalb genau informieren, welcher Arzt sich auf die Radiosynoviorthese spezialisiert hat. Nicht jeder kann von sich behaupten, wie es ein Berliner Nuklearmediziner scherzhaft tut. Er sagt, er wäre „der zärtlichste Stecher im Süden der Stadt“.
</p>

<p>
	<strong>Quellen</strong>:
</p>

<ol>
	<li>
		Zur Frage der vorliegenden Studien und ihren Schwächen: „<a href="http://dgrh.de/fileadmin/media/Praxis___Klinik/Therapie-Empfehlungen/Radiosynoviorthese_06.pdf" rel="external nofollow">Radiosynoviorthese</a>“, Seidel W., Uniklinik Leipzig, Zeitschrift für Rheumatologie 3/2006, S. 239 ff.
	</li>
	<li>
		„<a href="http://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/diss-online/04/04H218/prom.pdf" rel="external nofollow">Ergebnisse der Radiosynoviorthese des Kniegelenkes mit Yttrium90-Zitrat bei chronischen Synovialitiden nach Knieendoprothesenimplantation im Vergleich mit Ergebnissen bei rheumatoider Arthritis und aktivierter Gonarthrose</a>“, Sagner, Kathrin, Dissertation 2004, S. 52 ff.
	</li>
	<li>
		Zitiert nach: „Radioaktivität? Ja bitte! - Radiosynoviorthese zur Behandlung der Psoriasis Arthritis“, Vortrag von Dr. Ekkehart Stelling, Nuklearmediziner Berlin am 2.12.08 beim Psoriasis Forum Berlin e.V.
	</li>
	<li>
		„Radiosynoviorthese“, Seidel W. a.a.o., S. 242
	</li>
	<li>
		"Radiosynoviorthese“, Seidel W. a.a.o., S. 242 f.
	</li>
	<li>
		„Radiosynoviorthese“, Seidel W. a.a.o., S. 242 f.
	</li>
	<li>
		„Radiosynoviorthese“, Seidel W. a.a.o., S. 239
	</li>
</ol>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen
</h2>

<ul>
	<li>
		„<a href="https://www.curiumpharma.com/wp-content/uploads/2018/06/Patient_Brochure_Radiosynoviorthesis_German_LR.pdf" rel="external nofollow">Radiosynoviorthese</a>" Broschüre der Curium Pharma GmbH
	</li>
	<li>
		„<a href="https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Merkblaetter/6.14_Radiosynoviorthese.pdf" rel="external">Radiosynoviorthese – Gelenktherapie mit Radioisotopen</a>“, Dr. Niklas Manthey, Merkblatt 6.14 der Deutschen Rheumaliga, 2. Auflage 2004
	</li>
	<li>
		„<a href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Gelenkschmerz-mit-Strahlen-behandeln,radiosynoviorthese102.html" rel="external nofollow">Gelenkschmerz mit Strahlen behandeln</a>“, „Visite“, NDR-Fernsehen, 28.08.2018
	</li>
	<li>
		Ausführliche Erläuterungen zur RSO auf <a href="https://www.rheuma-online.de/therapie/radiosynoviorthese.html" rel="external nofollow">Rheuma-online</a>
	</li>
	<li>
		<span style="line-height:16.2000007629395px;">Pro und Contra von RSO beim </span><a href="http://www.deutsches-arthrose-forum.de/contents/deutsches-arthrose-forum/archive/2004/501-verzeichnis-radiosynoviorthese-001.html" rel="external nofollow" style="line-height:16.2000007629395px;">Deutschen Arthrose-Forum</a>
	</li>
	<li>
		"<a href="http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Mit-Strahlen-gegen-Schmerzen,radiosynoviorthese102.html" rel="external nofollow">Mit radioaktiven Strahlen gegen Schmerzen</a>"; Informationen aus der Fernsehsendung "Visite" vom 16.9.2014
	</li>
	<li>
		"<a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-172011/radon-radioaktive-strahlung-bei-schmerzen/" rel="external">Radioaktive Strahlung bei Schmerzen</a>", Pharmazeutische Zeitung 17/2011
	</li>
	<li>
		"<a href="https://www.radiologiezentrum-stuttgart.de/untersuchungen/nuklearmedizin/#collapse-352" rel="external nofollow">Was kann die Radiosynoviorthese bei Psoriasis arthritis erreichen?</a>", Merkblatt des Radiologiezentrums Stuttgart
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">393</guid><pubDate>Wed, 22 Jul 2009 14:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Physiotherapeuten sollen chronisch Kranke verstehen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/physiotherapeuten-verstehen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2009_04/physiotherapie150.jpg.dd7e5c296c7f89e7ff5773a9f29f2e85.jpg" /></p>
<p>Die Gesundheitswissenschaftler Gunnar Geuter und Jan Weber werben unter Physiotherapeuten um Verständnis für chronisch Kranke. Wenn die nämlich kurzfristig einen Termin absagen, geschieht das oft nicht aus purem Egoismus, sondern genau wegen der Krankheit. Das erklären Geuter und Weber in der Fachzeitschrift "physiopraxis".</p><p>Ihr Negativ-Beispiel ist das einer Physiotherapeutin, die sich über wiederholte Absagen einer Rheuma-Patientin ärgert. "Ich glaube, sie verpasst die Termine absichtlich - offenbar hat sie gar kein Interesse daran, das ihr geholfen wird", meint die Physiotherapeutin. "Manche Therapeuten vergessen offensichtlich leicht, dass die Physiotherapie-Sitzung zwar ein wichtiger, aber doch nur ein Aspekt unter vielen ist, die der Patient in seinem Alltag unterbringen muss", so die Autoren.</p><p>In Krankheitsphasen, in denen die körperlichen Kräfte stark eingeschränkt sind, kann selbst ein gut organisierter Zeitplan leicht ins Wanken geraten. Dass dann auch mal ein Physiotherapie-Termin kurzfristig abgesagt werden muss, sei nicht auf mangelndes Interesse oder Rücksichtslosigkeit zurückzuführen, sondern manchmal schlicht unvermeidbar, sagen Geuter und Weber.</p><p>Auch bei der Behandlung selbst müssen die Therapeuten sich ganz an den Bedürfnissen und den Fähigkeiten der Patienten orientieren. "In akuten Krankheitskrisen brauchen chronisch Kranke eine ganz andere Unterstützung als in Phasen relativer Stabilität", schreiben die Bielefelder Wissenschaftler. Die Vorstellungen der Patienten müssten immer wieder ausgelotet werden.</p><p>Für die beiden Autoren ist eine Therapie dann ideal, wenn sie nicht in den Mittelpunkt stellt, was der Patient nicht mehr kann, sondern wenn das, was noch geht, betont und gestärkt wird.</p><p>Geuter und Weber hoffen, dass künftig mehr Therapeuten die Zeit nehmen, kurz innezuhalten und sich in die Situation eines chronisch Kranken einzudenken. <em>fzm/cl</em></p><p>Quelle: "Besondere Situation des Patienten beachten - Herausforderung chronische Erkrankung", G. Geuter, J. Weber, in: physiopraxis 7/2009</p>]]></description><guid isPermaLink="false">165</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2009 03:33:38 +0000</pubDate></item><item><title>Neues Risiko-Gen f&#xFC;r Neurodermitis identifiziert</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/neues-risiko-gen-fuer-neurodermitis-identifiziert/</link><description><![CDATA[<div>
	<img alt="Neurodermitis am Fuß" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19465" style="height: auto; width: 238px;" width="238" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_12/neurodermitis-gen.jpg.bd62b87d8b886233243c7599b18c1d81.jpg" loading="lazy" height="190.4">
</div>

<p>
	<strong>Wissenschaftler aus verschiedenen deutschen Kliniken haben eine Genvariante auf Chromosom 11 ausgemacht, die das Risiko für Neurodermitis erhöht. In einer klinischen Studie untersuchten sie das Erbgut von über 9.600 Teilnehmern aus Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik.</strong>
</p>

<p>
	Wie es zum Ausbruch der Neurodermitis kommt, ist bislang nicht vollständig geklärt. Fest steht, dass die erbliche Veranlagung eine wesentliche Rolle dabei spielt. Daher haben die Wissenschaftler unter den mehr als 9 600 Teilnehmern das Erbgut von 3 011 Studienteilnehmern genauer unter die Lupe genommen. Darunter waren Kinder und Erwachsene mit Neurodermitis, Gesunde, sowie ganze Familien, in denen mindestens zwei Geschwister an Neurodermitis erkrankt sind. Die Forscher untersuchten das gesamte Erbgut, um Veränderungen zu finden, die besonders häufig bei Neurodermitis-Patienten auftreten.
</p>

<p>
	Die Ergebnisse zeigen, dass mehrere Gene an der Entstehung der Neurodermitis beteiligt sind. Besonders häufig trat eine Veränderung auf Chromosom 11 bei Neurodermitis-Patienten auf. In der identifizierten Region liegt ein Gen mit dem Namen C11orf30, das die Bauanleitung für das Eiweiß EMSY enthält.
</p>

<p>
	Die Wissenschaftler vermuten, dass eine Veränderung in diesem Gen zu Neurodermitis führt. Noch ist aber nicht genau bekannt, welche Rolle EMSY bei der Neurodermitis wirklich spielt.
</p>

<h2>
	Genveränderung auch bei Morbus Crohn
</h2>

<p>
	Dieselbe Variante auf Chromosom 11 tritt auch bei Patienten mit Morbus Crohn, einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, gehäuft auf. Das deutet auf einen neuen gemeinsamen Krankheitsmechanismus hin, der zu chronischer Entzündung verschiedener Organe führen kann. Die betreffende Gen-Variante ist in der Bevölkerung sehr verbreitet, in Europa sind zirka 36 Prozent aller Menschen Träger dieser Variante. Die MDC- und Charité-Wissenschaftler wollen jetzt die genaue Funktion von EMSY bei der Neurodermitis entschlüsseln.
</p>

<p>
	Darüber hinaus zeigen die Wissenschaftler in dieser Studie, dass weitere, bislang unbekannte Varianten in solchen Genen, die die Bauanleitung für die äußerste Hautschicht enthalten, zur Entstehung von Neurodermitis beitragen.
</p>

<p>
	<em>idw/cl</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">640</guid><pubDate>Mon, 06 Apr 2009 11:07:00 +0000</pubDate></item><item><title>Schuppenflechte im Alter: Was ist anders?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/schuppenflechte-im-alter-was-ist-anders-r1237/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2023_06/aeltere-menschen.jpg.9e62b71f4b5cb9e73cfcac185f14a4ef.jpg" /></p>
<p>
	Schuppenflechte tritt in unterschiedlichen Lebensphasen auf: Zum Psoriasis Typ I gehören diejenigen, die schon früh an Schuppenflechte erkrankt sind. Da es keine Heilung gibt, leiden sie auch im Alter noch daran. Solange die Psoriasis angemessen behandelt wird, kann man damit aber mehr oder weniger erscheinungsfrei leben. Bei einem guten Drittel der Psoriatiker bricht die Schuppenflechte aber erst aus, wenn sie über 40 Jahre alt sind (Psoriasis Typ II). Meist verläuft dieser Krankheitstyp deutlich milder, ist nicht familienbedingt und wird nicht vererbt.
</p>

<p>
	Unabhängig davon, wann die Schuppenflechte das erste Mal aufgetreten ist, können bei beiden Gruppen durch das Alter spezielle Probleme hinzu kommen.
</p>

<p>
	Psoriatiker haben ein höheres Risiko für „Begleiterkrankungen“ (Komorbidiäten). Wenn die nicht oder schlecht behandelt werden, können sich Begleiterkrankung und Schuppenflechte gegenseitig verstärken. Es ist die hohe Entzündungslast im Körper, die das bewirkt. Mit zunehmendem Alter bildet der Körper mehr entzündungsfördernde Botenstoffe („Inflamm-Aging“). Deshalb treten diese Begleiterkrankungen besonders oft bei älteren Menschen auf.
</p>

<p>
	Wer eine Schuppenflechte hat, leidet zugleich häufiger an:
</p>

<ul>
	<li>
		Entzündungen an den Gelenken (Psoriasis Arthritis), den Augen (Uveitis) oder dem Zahnfleisch (Parodentitis),
	</li>
	<li>
		Weichteil-Rheuma (Fybromyalgie)
	</li>
	<li>
		Herz- / Kreislauf- oder Gefäßerkrankungen
	</li>
	<li>
		Diabetes Typ 2
	</li>
	<li>
		Fettleibigkeit (Adipositas) oder Fettstoffwechsel-Störungen
	</li>
	<li>
		Bluthochdruck
	</li>
	<li>
		chronische Darmerkrankung (z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Zöliakie)
	</li>
	<li>
		chronische Nierenschwäche (Insuffizienz) oder
	</li>
	<li>
		Depressionen (zusätzlich zur altersbedingten Depression).
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Berichte Deinem Hautarzt, welche weiteren Krankheiten Du hast. Nur er kann entscheiden, welche davon unbedingt mitbehandelt werden muss, damit die Psoriasis zurückgeht.</strong>
</p>

<p>
	Ältere Menschen müssen oft mehrere Medikamente einnehmen. Darunter können welche sein, die die Schuppenflechte verschlimmern. Blutdrucksenkern wie Betablocker oder ACE-Hemmer wurde lange nachgesagt, sie würden eine Psoriasis auslösen. Das ist endgültig widerlegt! Experten gehen außerdem davon aus, dass sie nur in Einzelfällen eine bestehende Schuppenflechte verschlimmern würden. Man dürfe nach einem Infarkt, bei Vorhofflimmern oder Gefäßerweiterungen am Herzen nicht auf Betablocker verzichten. Ganz eindeutig verringern sie die Sterblichkeit.
</p>

<p>
	Auch beim Psychopharmakum Lithium ist es sehr zweifelhaft, ob es eine Psoriasis auslöst oder antreibt. Während der Wirkstoff Chloroquin, der gegen Malaria eingesetzt wird, deutlich negattiv auf die Psoriasis wirkt.
</p>

<p>
	Die „Priscus-Liste“ führt Wirkstoffe auf, die bei älteren Menschen nicht eingesetzt werden sollten. Leider sind keine Haut-Medikamente dabei.
</p>

<p>
	<strong>Nenne Deinem Arzt alle Medikamente, die Du einnimmst Nur er kann entscheiden, ob die enthaltenen Wirkstoffe die Psoriasis beeinflussen und welche Alternativen es gibt.</strong>
</p>

<p>
	Viele Psoriasis-Medikamente dürfen nur Patienten verschrieben werden, die mehr oder weniger „schwer betroffen“. Dazu wird auch ermittelt, wie stark Du in Deiner Lebensqualität eingeschränkt bist. Leider ist der „DLQI“-Fragebogen dafür vor allem auf jüngere und berufstätige Psoriatiker ausgelegt.
</p>

<p>
	<strong>Bestehe darauf, dem Arzt ausführlich Deine persönlichen Einschränkungen durch die Schuppenflechte darzustellen:</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		Wer deutlich sichtbare Plaques hat, traut sich nicht, am öffentlichen Leben teilzunehmen, weil er nicht angestarrt oder abgelehnt werden will (individuelle Beispiele wie Sport, Kultur, Vereinsleben, einkaufen und bezahlen).
	</li>
	<li>
		Wer deutlich sichtbare Plaques hat, ist gehemmt, neue Partner oder Freunde kennenzulernen, wirkt oft unattraktiv auf andere und wird offen gemobbt oder ausgegrenzt.
	</li>
	<li>
		Wer unter Juckreiz leidet, schläft nachts schlecht, ist am nächsten Tag unausgeschlafen und weniger leistungsfähig bzw. macht Fehler.
	</li>
	<li>
		Wer unter Juckreiz leidet kratzt sich die Stellen blutig, versucht diese offenen Wunden zu verbergen und muss mit Infektionen rechnen.
	</li>
	<li>
		Wer unter Psoriasis Arthritis leidet, kann sich viel schlechter oder kaum noch bewegen, kann viele notwendigen Handgriffe im Haushalt, aber auch bei der Freizeitbeschäftigung nicht oder nur eingeschränkt und unter Schmerzen ausführen.
	</li>
</ul>

<p>
	Den natürlichen Prozess der Hautalterung kann man nicht stoppen, sondern nur verlangsamen. Im Alter bindet die Haut nicht mehr so gut Feuchtigkeit wie früher. Deshalb haben ältere Menschen eine trockenere Haut. Das aber fördert die Schuppenflechte und verstärkt den Juckreiz.
</p>

<p>
	Hinzu kommt, dass der ph-Wert sich im Alter in den alkalischen Bereich verschiebt und damit den Säureschutzmantel schwächt. Pflegeprodukte können den pH-Wert nur für kurze Zeit senken. Um den gestiegenen Wert zu senken und den Schutz der Haut zu erhalten, muss über längere Zeit ein Pflegeprodukt mit pH 4 benutzt werden.
</p>

<ul>
	<li>
		Sprich mit dem Hautarzt über den erhöhten ph-Wert.
	</li>
	<li>
		Pflege die Haut mindestens einmal pro Tag mit Wasser-in-Öl-Emulsionen oder lipidreichen Öl-in-Wasser-Emulsionen. Sie sollten feuchtigkeits-erhöhende Wirkstoffe enthalten, z.B. 10 % Harnstoff (Urea).
	</li>
	<li>
		Verzichte auf alkoholhaltige Tinkturen (wie z.B. Franzbranntwein oder Arnika-Tinkturen). Sie trocken die Haut stark aus.
	</li>
	<li>
		Verzichte auf ausgedehnte und heiße Dusch- oder Wannenbäder.
	</li>
	<li>
		Verwende nur milde, seifenfreie Reinigungsprodukte, mit rückfettenden Bestandteilen. Seife, Schaumbäder oder Waschlotionen entfetten die Haut. Die Feuchtigkeit entweicht dadurch schneller.
	</li>
	<li>
		Meide Klimaanlagen und stark beheizte Räume bzw. sorge für genügend Luftfeuchtigkeit.
	</li>
	<li>
		Trinke viel, möglichst 2 Liter (Wasser) pro Tag.
	</li>
	<li>
		Höre auf zu Rauchen. Rauchen verringert die Durchblutung, auch die der Haut.
	</li>
</ul>

<p>
	Ältere Menschen infizieren sich schneller mit Pilzen. Zum Beispiel, wenn sie fettleibig sind, an Durchblutungsstörungen leiden, sich weniger bewegen, bettlägerig sind, sich nicht mehr so umfassend pflegen können oder sich eher anstecken, weil sie Medikamente nehmen, die das Immunsystem schwächen. Immer wieder wird behauptet, dass Hefepilze (Candida albicans) die Schuppenflechte fördern können.
</p>

<p>
	<strong>Lass Dich auf Hefepilze testen, wenn Du einen starken Psoriasis-Schub hast und zur „Risikogruppe“ gehörst.</strong>
</p>

<p>
	Im Alter funktionieren Nieren und Leber nicht mehr so gut, d.h. sie scheiden Giftstoffe schlechter aus. Medikamente können dann stärkere Nebenwirkungen haben.
</p>

<p>
	<strong>Sprich mit Deinem Arzt darüber, ob Du mit niedrigeren Medikamenten-Dosierungen auskommst, als es im Beipackzettel angegeben ist.</strong>
</p>

<p>
	Viele haben ihre Schuppenflechte ein Leben lang mit UV-Licht behandelt. Lichtschäden oder sogar Hautkrebs entwickeln sich aber erst nach vielen Jahren. <strong>Kontrolliere Deine Haut regelmäßig selbst und zeige Deinem Hautarzt verdächtige Stellen.</strong> Unabhängig davon: Lass Deine Haut alle zwei Jahre auf Hautkrebs untersuchen („Screening“).
</p>

<p>
	Es gibt keine Diät, die nachgewiesenermaßen auf entzündliche Krankheiten wirkt. Trotzdem solltest Du den Empfehlungen z.B. der Rheuma Liga folgen und Dich möglichst so ernähren, dass Entzündungen nicht noch gefördert werden.
</p>

<p>
	<strong>Generell solltest Du Dich nach den Regeln der „Mittelmeer-Diät“ ernähren:</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		viel Früchte und Grünzeug, also Gemüse und Obst
	</li>
	<li>
		Vollkornprodukte, möglichst unbehandeltes Getreide
	</li>
	<li>
		frischer, fetter Fisch (Makrele, Lachs)
	</li>
	<li>
		Oliven und kaltgepresstes Olivenöl.
	</li>
</ul>

<p>
	Es ist eindeutig bewiesen, dass Sport und Bewegung entzündungshemmende Wirkungen zeigen. Mehrere Studien konnten das auch für die Psoriasis nachweisen.
</p>

<p>
	<strong>Gerade im Alter sollte man sich so viel wie möglich bewegen. </strong>10.000 Schritte sind die Norm. Wer Psoriasis an den Gelenken hat, darf nur sehr schonenden Ausdauersport betreiben. Stattdessen sollte Kraftsport gemacht werden, um die Muskeln zu stärken. Damit werden Gelenke geschont.
</p>

<p>
	Wer sich nicht mehr selbst helfen kann, kann bei seiner Krankenkasse eine „Häusliche Krankenpflege“ oder einen Pflegedienst beantragen.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1237</guid><pubDate>Sun, 05 Apr 2009 16:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Gesundheitszeugnis mit Psoriasis beantragen &#x2013;&#xA0;so geht's</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/gesundheitszeugnis-mit-psoriasis-beantragen-%E2%80%93%C2%A0so-gehts-r1232/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2023_06/amt-stempel.jpg.e2f0f7635a9e646ff9852697cb8c3bd6.jpg" /></p>

<p>
	<strong>In diesem Beitrag erklären wir, welche Jobs ein Gesundheitszeugnis erfordern – und was Du wissen solltest, wenn Du eins beantragen willst.</strong>
</p>

<p>
	Nach § 43 des Infektionsschutzgesetzes benötigt jede Person eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes, die beruflich in weitestem Sinne mit Lebensmitteln in Berührung kommt. Welche Jobs ein Gesundheitszeugnis erfordern, kannst Du im Infektionsschutzgesetz nachlesen. Diese Bescheinigung heißt „Gesundheitszeugnis“.
</p>

<p>
	Damit sollen übertragbare Krankheiten verhütet und bekämpft werden. <strong>Aber: Die Psoriasis ist keine übertragbare Krankheit.</strong> Das wissen aber nicht alle, vor allem nicht die Arbeitgeber. Der Amtsarzt weiß es zwar, muss Dich aber nicht genau untersuchen, um festzustellen, welche Hautkrankheit Du hast. Deshalb würden wir empfehlen, dass Du Dir eine Bescheinigung vom Hautarzt geben lässt, dass Du an Psoriasis leidest, es sich aber um eine „nicht übertragbare Krankheit“ handelt. Diese Bescheinigung nimmst Du mit, wenn Du das Gesundheitszeugnis beim Gesundheitsamt des Bezirks (bzw. der Gemeinde) beantragst.
</p>

<p>
	Früher wurde man relativ aufwendig medizinisch untersucht, inklusive Blutprobe usw. Das ist jetzt anders: Du wirst lediglich von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes oder von einem durch das Gesundheitsamt beauftragten Arzt belehrt. Bei dieser Belehrung musst Du schriftlich erklären, dass Dir selbst keine Tatsachen für ein Tätigkeitsverbot bekannt sind (zum Beispiel, dass Du keine infektiöse Krankheit hast). Außerdem wird Dir dann erklärt, wie Du solche Krankheiten bei sich selber erkennen kannst. Solltest Du solche Krankheiten bei Dir feststellen, darfst Du bei der Arbeit nicht mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Es werden also keine Tests (Blut, Urin, Stuhl, Drogen usw.) durchgeführt!
</p>

<p>
	Wenn Du die Belehrung „überstanden“ hast, erhältst Du das endgültige Gesundheitszeugnis sofort ausgehändigt. Die Bescheinigung nach § 43 des Infektionsschutzgesetzes ist ein Leben lang gültig.
</p>

<p>
	Wichtig ist, dass das Gesundheitszeugnis vorliegen muss, bevor Du zum ersten Mal beim Arbeiten mit Lebensmitteln in Berührung kommst.
</p>

<div>
	<div style="padding: 10px; background-color:#E9F3F6; border-left:3px solid #990000;">
		<p>
			<i class="fa fa-handshake-o" style="color:#990000;"></i> <b><span style="border-bottom:3px solid #990000;">Erfahrungen</span></b> von Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums" rel=""><u><b>Schau Dich in unserem Forum um</b></u></a>.
		</p>
	</div>
</div>

<p>
	<strong>Hier der wichtigste Paragraph:</strong>
</p>

<p>
	<strong>§ 42 Tätigkeits- und Beschäftigungsverbote</strong>
</p>

<p>
	(1) Personen, die
</p>

<ul>
	<li>
		an Typhus abdominalis, Paratyphus, Cholera, Shigellenruhr, Salmonellose, einer anderen infektiösen Gastroenteritis oder Virushepatitis A oder E erkrankt oder dessen verdächtig sind,
	</li>
	<li>
		an infizierten Wunden oder an Hautkrankheiten erkrankt sind, bei denen die Möglichkeit besteht, dass deren Krankheitserreger über Lebensmittel übertragen werden können,
	</li>
	<li>
		die Krankheitserreger Shigellen, Salmonellen, enterohämorrhagische Escherichia coli oder Choleravibrionen ausscheiden
	</li>
</ul>

<p>
	dürfen nicht tätig sein oder beschäftigt werden.
</p>

<p style="margin-left: 40px;">
	a) beim Herstellen, Behandeln oder Inverkehrbringen der in Absatz 2 genannten Lebensmittel, wenn sie dabei mit diesen in Berührung kommen, oder
</p>

<p style="margin-left: 40px;">
	b) in Küchen von Gaststätten und sonstigen Einrichtungen mit oder zur Gemeinschaftsverpflegung.
</p>

<p>
	Satz 1 gilt entsprechend für Personen, die mit Bedarfsgegenständen, die für die dort genannten Tätigkeiten verwendet werden, so in Berührung kommen, dass eine Übertragung von Krankheitserregern auf die Lebensmittel im Sinne des Absatzes 2 zu befürchten ist.
</p>

<p>
	Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für den privaten hauswirtschaftlichen Bereich.
</p>

<p>
	(2) Lebensmittel im Sinne des Absatzes 1 sind
</p>

<ol>
	<li>
		Fleisch, Geflügelfleisch und Erzeugnisse daraus
	</li>
	<li>
		Milch und Erzeugnisse auf Milchbasis
	</li>
	<li>
		Fische, Krebse oder Weichtiere und Erzeugnisse daraus
	</li>
	<li>
		Eiprodukte
	</li>
	<li>
		Säuglings- und Kleinkindernahrung
	</li>
	<li>
		Speiseeis und Speiseeishalberzeugnisse
	</li>
	<li>
		Backwaren mit nicht durchgebackener oder durcherhitzter Füllung oder Auflage
	</li>
	<li>
		Feinkost-, Rohkost- und Kartoffelsalate, Marinaden, Mayonnaisen, andere emulgierte Soßen, Nahrungshefen.
	</li>
</ol>

<p>
	(4) Das Gesundheitsamt kann Ausnahmen von den Verboten nach dieser Vorschrift zulassen, wenn Maßnahmen durchgeführt werden, mit denen eine Übertragung der aufgeführten Erkrankungen und Krankheitserreger verhütet werden kann.
</p>

<p>
	Du siehst: Nichts davon ist auf die Psoriasis anwendbar.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">1232</guid><pubDate>Tue, 31 Mar 2009 05:53:00 +0000</pubDate></item><item><title>Die nackte Wahrheit &#xFC;ber die Schuppenflechte</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/nackte-wahrheit/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2009_03/roman.jpg.ed404d05eca250206b826dfcfe98dd88.jpg" /></p>

<p>
	<strong>In Europa leben 5,1 Millionen Menschen mit der Psoriasis, weltweit sind es 80 Millionen. 19 von ihnen sind jetzt auf großformatigen Fotos in einer Ausstellung zu sehen. Sie haben sich vor die Kameras des Fotografen Ralf Tooten getraut.</strong>
</p>

<p>
	Mit der Ausstellung "The naked truth" sollen die physischen und emotionalen Auswirkungen der Schuppenflechte auf den Alltag gezeigt werden. Zu sehen sind 19 Menschen aus 14 Ländern, die ihre Haut zeigen - und damit einen Teil ihrer selbst, um anderen zu signalisieren, dass sie von der Krankheit nicht ihr Leben diktieren lassen wollen.
</p>

<p>
	"Ich bekam meine Diagnose, als ich sieben Jahre alt war", sagt die Niederländerin Astrid Sibbes, die in der Ausstellung zu sehen ist. "Von da an bestimmte die Krankheit mein Leben - die Arbeit, die Beziehungen, Hobbys und die Wahl des Urlaubsortes". Sie ist froh, dass sie eine eine Behandlung gefunden hat, die ihr die Kontrolle über ihr Leben wiedergegeben hat.
</p>

<p>
	"Die Herausforderung für mich als Fotograf besteht darin, bei den Modellen unter die Haut zu schauen und ihre Persönlichkeit zu zeigen", sagt Ralf Tooten, der Ausstellungs-Fotograf. "Das war ein sehr ungewöhnliches Projekt für mich. Ich habe Menschen fotografiert, die die meiste Zeit ihres Lebens damit verbracht haben, ihre Haut zu verhüllen, da sie von anderen oft auf ihre Hautkrankheit reduziert wurden. Auf diesen Fotos habe ich versucht, Ihre Stärke und ihren Trotz einzufangen. Es ist ja nicht die Psoriasis allein, die einen Menschen zu dem macht, was er ist. Auf meinen Fotografien scheint die wahre Seele durch."
</p>

<p>
	Die Ausstellung wurde von der Firma Wyeth initiiert - die auch ein Medikament gegen Schuppenflechte herstellt und damit ein wirtschaftliches Interesse am Thema hat. Mit der Ausstellung und anderen Aktionen will sie die Krankheit ins Bewusstsein der Menschen rücken - und die (Werbe-)Botschaft loswerden, dass es Mittel gibt, um die Krankheit zu kontrollieren. Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte da eine klare Meinung und schrieb: "<a href="http://www.vzhh.de/gesundheit/30620/pharmaindustrie-tarnt-werbung-als-kunst.aspx" rel="external nofollow">Pharmaindustrie tarnt Werbung als Kunst</a>".
</p>

<p>
	Die Ausstellung tourte nach ihrem Start in Amsterdam durch Europa. Informationen, Fotos und ein Video von der Arbeit gab es auf der inzwischen nicht mehr erreichbaren Internetseite zum Projekt. Im November 2009 wurde die Website zur Ausstellung beim "CIPR PRide" prämiert - für die multimediale Verbindung von Bildern und Videos.
</p>

<h4>
	Fotos aus der Ausstellung "The naked truth"
</h4>
<iframe allowfullscreen="" class="ipsEmbed_finishedLoading" data-embedauthorid="0" data-embedcontent="" data-embedid="embed2285121163" scrolling="no" src="https://www.psoriasis-netz.de/gallery/album/1552-die-nackte-wahrheit-ueber-die-schuppenflechte/?do=embed" style="overflow: hidden; height: 456px; max-width: 502px;" loading="lazy"></iframe>

<p>
	Mehr Bilder siehst du auf der <a href="https://www.facebook.com/pg/Ralf-Tooten-Photographer-348399634269/photos/?tab=album&amp;album_id=352612679269" rel="external nofollow">Facebook-Seite zur Aktion</a>.
</p>

<h4>
	Was denkst du über die Bilder und die Aktion?
</h4>

<p>
	Diskutiere über diesen Artikel und über die Ausstellung <a href="https://www.psoriasis-netz.de/topic/9483-die-nackte-wahrheit-uber-die-schuppenflechte/" rel="" title="in unserem Forum">in unserem Forum</a>.
</p>

<p>
	Quelle: <a href="http://multivu.prnewswire.com/mnr/wyeth/37531/" rel="external nofollow">Pressemitteilung zur Ausstellung</a>, März 2009
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">59</guid><pubDate>Thu, 26 Mar 2009 02:59:53 +0000</pubDate></item><item><title>Schuppenflechte und Beruf</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/beruf-und-schuppenflechte/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2008_11/optiker_mit_pso.jpg.c7f1054d3f26884e1acb8bd1cceb45d8.jpg" /></p>

<p>Wer an Schuppenflechte leidet, sollte sich vor der Berufswahl von einem Hautarzt beraten lassen. Denn mit dieser Hauterkrankung kann nicht jeder Beruf uneingeschränkt ausgeübt werden. Insbesondere Tätigkeiten, bei denen Druck auf die Haut ausgeübt wird oder der regelmäßige Kontakt zu Feuchtigkeit und Chemikalien unumgänglich ist, können zu Hautproblemen führen. Andererseits muss für Berufstätige eine Schuppenflechte nicht zur Berufsaufgabe führen, wenn einige Hinweise beachtet werden. Die hat die <a href="https://www.2m2-haut.de/vorsorge/index.jsp" rel="external nofollow">Präventionskampagne Haut</a> der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung parat:</p><p>"Durch die Verdickung der Hornschicht entstehen silbrig-weiß glänzende Schuppen." Betroffene sollten sich vor extremen äußeren Einflüssen schützen, also vor</p><ul> 	<li>Feuchtarbeiten</li> 	<li>Chemikalien</li> 	<li>Verschmutzungen</li> 	<li>Reiben und Scheuern sowie</li> 	<li>intensive Kälte- und Hitzeeinwirkung vor allem im Bereich der Hände</li></ul>Metallverarbeitende Berufe, Berufe im Straßenbau und im Baugewerbe z.B. können bei Menschen mit Schuppenflechte ungünstige Auswirkungen auf die Haut haben. "All diese äußeren Einflüsse reizen die Haut und können zu Schüben im Bereich der Hände führen" sagt die Expertin der Präventionskampagne Haut. "Lassen sie sich nicht vermeiden, sollte das Risiko durch Schutzhandschuhe oder hautfreundliche, gut schweißaufsaugende, weiche Gewebe unter der Berufskleidung minimiert werden. Hierbei hilft auch eine rückfettende Hautpflege, die den Säureschutzmantel der Haut erhält."<h2>Hautschutzplan ernst nehmen</h2>"Wer an Schuppenflechte erkrankt ist, sollte im Beruf den Hautschutzplan sehr ernst nehmen", sagt Dr. Kristine Breuer vom Dermatologischen Zentrum am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg.<p>Ein Hautschutzplan gibt vor, welche Hautmittel für Hautschutz, Hautreinigung und Hautpflege für den jeweiligen Arbeitsplatz notwendig sind. Die Hautmittel stellt der Arbeitgeber kostenlos zur Verfügung. "Betroffene sollten sich zudem an den Betriebsarzt oder den Präventionsdienst der gesetzlichen Unfallversicherung wenden." Verschlechtert sich die Schuppenflechte durch den Beruf, können sie die Schulungs- und Beratungsmaßnahmen der gesetzlichen Unfallversicherung nutzen, um den erlernten Beruf trotz Schuppenflechte auch weiterhin ausüben zu können.</p><h2>Hautpflege besonders im Winter wichtig</h2>Die Neigung zu Schuppenflechte wird vererbt. Psoriasis ist bisher nicht heilbar. "Durch verschiedene Therapien lassen sich die Erkrankungsschübe aber gut behandeln und abmildern", sagt Dr. Kristine Breuer. Wichtig sei vor allem eine regelmäßige und sorgfältige Hautpflege - besonders im Winter. "Dann trocknen Kälte und Heizungsluft die Haut noch schneller aus." Mit Ölbädern oder speziellen Salben können die Schuppen aufgeweicht und abgelöst werden. Anschließend sollte die Haut gut eingecremt werden. Vielen Betroffenen hilft auch eine Behandlung mit UV-Licht und medizinischen Bädern. Diese so genannte Balneophototherapie ist seit 1. Juli 2008 eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.<h2>Die Präventionskampagne Haut</h2>Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 100 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto "Deine Haut. Die wichtigsten 2m<sup>2</sup> Deines Lebens" dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das Ziel der Kampagne lautet: "Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!"
]]></description><guid isPermaLink="false">57</guid><pubDate>Mon, 03 Nov 2008 01:42:01 +0000</pubDate></item><item><title>Zu lange Wartezeiten auf Arzttermin nicht hinnehmen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/warten-auf-den-arzttermin/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2008_08/wartezimmer75.jpg.a96d2ebb32212ecf3736ae3e9809b1df.jpg" /></p>

<p>Patienten sollten ihre Krankenkasse oder die <a href="https://www.kbv.de/html/" rel="external nofollow">Kassenärztliche Vereinigung</a> (KV) informieren, wenn ein Arzt sie abweist, ohne einen Termin in der nächsten Zeit anzubieten. Das rät der Vorstandsvorsitzende der AOK Rheinland/Hamburg Wilfried Jacobs in der "Apotheken Umschau" (Ausgabe 08/2008). "Die KVen haben einen Sicherstellungsauftrag", betont Jacobs. "Geht es nicht um einen akuten Fall, dann sind 14 Tage Wartezeit oder einige Tage mehr noch akzeptabel. Was darüber hinaus geht, berührt den Sicherstellungsauftrag." Die Patienten hätten auch ein Recht auf Behandlung in der Nähe. "Es ist schlecht, dass selbst Wartezeiten von Monaten einfach so hingenommen werden."</p><p>Termine erst in einigen Wochen seien manchmal Ausdruck schlecht organisierter Arztpraxen, so Jacobs. <em>ots</em></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">76</guid><pubDate>Thu, 28 Aug 2008 03:04:44 +0000</pubDate></item><item><title>Dara Torres: Mit Schuppenflechte bei Olympia erfolgreich</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/dara-torres-mit-schuppenflechte-bei-olympia-erfolgreich/</link><description><![CDATA[
<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileext="jpg" data-fileid="19464" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/DaraTorres.jpg.6461a2df3a9fd2c3fefff383aca36202.jpg" rel="" style="float: right;"><img alt="Dara Torres" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19464" style="height: auto; width: 200px;" width="200" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/DaraTorres.jpg.6461a2df3a9fd2c3fefff383aca36202.jpg" loading="lazy" height="154"></a>Mit Schuppenflechte kann man auch bei Olympia äußerst erfolgreich sein: Dara Torres aus den USA war seit 1984 und bis 2008 bei den Olympischen Spielen dabei.
</div>

<p>
	Die Millionärstochter aus Beverly Hills hat immer wieder mal Pause vom Schwimmen gemacht. Dann arbeitete sie beim Fernsehen, als Firmensprecherin oder Fitness-Beraterin. Und doch zog es sie immer wieder ins Becken.
</p>

<p>
	Nach Olympia 2008 hat die 41-Jährige eine weitere Verpflichtung übernommen: Dara Torres wirbt im Namen und Auftrag der US-Patientenorganisation National Psoriasis Foundation (NPF) für mehr Verständnis für Menschen mit Schuppenflechte. Sie spricht offen über ihre Erkrankung. In einem Radiospot erklärt sie, dass Schuppenflechte nicht ansteckend ist und ist nicht nur ein kosmetisches Problem. Psoriasis ist eine ernste Krankheit.”
</p>

<p>
	“Dara Torres ist zu einer Legende im Schwimmbecken geworden – an einem Ort, an dem viele Kinder und Erwachsene mit Schuppenflechte diskriminiert werden, weil andere denken, dass die Krankheit ansteckend ist”, erklärt Randy Beranek, Präsidentin der NPF.
</p>

<p>
	“Ich lebe mit der Schuppenflechte und habe aus erster Hand die Probleme mit dieser Krankheit erfahren”, sagt Dara Torres. “Es ist wichtig, dass die Krankheit nicht Dein Leben kontrolliert, und ich ermutige andere mit dieser Krankheit, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen, um Aufklärung, Unterstützung und eine effektive Behandlung zu finden.”
</p>

<h4>
	Die Erfolge von Dara Torres
</h4>

<ul>
	<li>
		1984: Gold in der Mannschaft über 4×100 Meter Freistil
	</li>
	<li>
		1988: Bronze in der Mannschaft über 4×100 Meter Freistil
	</li>
	<li>
		1992: Gold in der Mannschaft über 4×100 Meter Freistil
	</li>
	<li>
		2000: Bronze über 50 Meter Freistil, Bronze über 100 Meter Freistil, Bronze über 100 Meter Schmetterling, Gold in der Mannschaft über 4×100 Meter Freistil
	</li>
	<li>
		2008: Silber über 50 Meter Freistil, Silber in der Mannschaft über 4×100 Meter Freistil, Silber in der Mannschaft über 4×100 Meter Lagen
	</li>
</ul>

<h4>
	Links zum Thema
</h4>

<p>
	<a href="https://www.daratorres.com/" rel="external nofollow">Offizielle Internetseite von Dara Torres</a>
</p>

<p>
	Die Kampagne der NPF bei YouTube:
</p>

<div>
	<div class="ipsEmbeddedVideo">
		<div>
			<iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="150" id="ips_uid_7757_7" src="https://www.youtube.com/embed/whew2hlZJ3g?feature=oembed" width="200" loading="lazy"></iframe>
		</div>
	</div>
</div>

]]></description><guid isPermaLink="false">616</guid><pubDate>Tue, 26 Aug 2008 08:57:00 +0000</pubDate></item><item><title>All die ganzen Jahre...</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/satire-lichtheilung/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2008_06/lichtheiler.jpg.6a0d5d9af29f34668ead868b11c42993.jpg" /></p>

<p></p><p><strong>Eine Satire</strong></p><p></p><p>Man man. Da strampeln wir uns seit Jahren hier ab, um halbwegs verständlich zu erklären, woher diese blöde Hautkrankheit, diese hundsgemeine Schuppenflechte, denn kommt. Und was sie einem sagen will. All diese Fragen eben, die uns nicht schlafen ließen. Aber nicht nur wir, so als Betroffene, kommen da seit Jahren auf keinen grünen Zweig. Ganze Generationen von Wissenschaftlern tun sich schwer mit einer Antwort auf diese fundamentalen Fragen. Und dann das! Wir hätten all die Jahre nur Miriam und Jacob fragen müssen. Dass uns das nicht eingefallen ist! Die Lichtheiler wissen es nämlich. Es ist so, so, so einfach:</p><p></p><p>• Wer Schuppenflechte hat, so ganz allgemein eben Schuppenflechte, fühlt sich einsam und sucht nach Liebe und Zuneigung.</p><p></p><p>• Wer Schuppenflechte am Kopf hat, fühlt sich abgelehnt und einsam. So ein Kopf-Schuppi ist mit seiner Meinung auf starke Kritik und Ablehnung gestoßen.</p><p></p><p>• Wer Schuppenflechte am Ellenbogen hat, der, tja, der sollte überlegen, ob er weiterliest. Für den steht nämlich eine Trennung zu einer Person an, um seinen eigenen Weg zu gehen.</p><p></p><p>Jetzt müssen wir nachdenken, ganz, ganz, ganz doll. Und Licht anmachen.</p><p></p><p><em>Wer sich selbst von der einfachen Weisheit überzeugen möchte, konnte das lange hier überprüfen: </em><em>www.lichtheilung-web.de</em></p><p></p><p><strong>Nachtrag</strong>: Miriam und Jacob scheinen ihre Lichtheilung aufgegeben zu haben. Deshalb funktionieren die irdischen Links auch nicht mehr. Die beiden widmen sich jetzt Seelenpartnern.  Auf <a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Lichtheilung" rel="external nofollow">Psiram.com</a> ist über das Paar auch etwas zu erfahren, ebenso im leider nicht mehr weitergeführten <a href="http://absurdeidee.blogspot.com/2008/04/lebensberatung-und-heiler-gbr.html" rel="external nofollow">Blog "Absurde Idee"</a>.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">226</guid><pubDate>Fri, 20 Jun 2008 05:20:08 +0000</pubDate></item><item><title>Links und Newsletter</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/lesetipps/</link><description><![CDATA[<h2>
	Links zum Thema Psoriasis (Schuppenflechte)
</h2>

<p>
	<strong><a href="https://www.drbresser.de/hautkrankheiten-und-mehr/schuppenflechte-psoriasis-vulgaris/" rel="external nofollow">Internetseite von Dr. Harald Bresser</a></strong><br>
	Infos zur Schuppenflechte / Psoriasis von einem Hautarzt aus München. Sehr umfangreiche Seite zu vielen Hautkrankheiten und -problemen.
</p>

<p>
	Psoriasis (Schuppenflechte) <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schuppenflechte" rel="external">bei Wikipedia</a></strong>
</p>

<p>
	<strong><a href="https://www.tagesspiegel.de/themen/gesundheit/die-krankheit-die-jeder-sieht/9289616.html" rel="external nofollow">So ist das Leben mit Psoriasis</a></strong><br>
	(Tagesspiegel, 06.01.2014)<br>
	Der "Tagesspiegel" lässt einen Betroffenen von seinem Leben mit der Psoriasis berichten und erklärt Symptome, Therapie und Probleme im Alltag.
</p>

<h2>
	Newsletter: Wo der Hautkranke noch mehr lesen kann
</h2>

<p>
	Neben dem <a href="https://www.psoriasis-netz.de/newsletter-bestellen" rel="">Newsletter vom Psoriasis-Netz</a> kannst du auch die Informationen anderer Internetportale abonnieren.
</p>

<p>
	<strong><a href="https://www.psoriasis-bund.de//newsletter-abonnieren/" rel="external">Deutscher Psoriasis-Bund</a> </strong>e.V.<br>
	informiert alle zwei Monate rund um das Thema Schuppenflechte
</p>

<p>
	<a href="https://www.rheuma-liga.de/infothek/newsletter" rel="external"><strong>Rheuma-Liga</strong></a><br>
	Informationen vor allem für Menschen u.a. mit Psoriasis arthritis
</p>

<p>
	<a href="https://www.gesundheitsinformation.de/service/newsletter/" rel="external"><strong>IQWIG</strong></a><br>
	Alle zwei oder vier Wochen schickt das Team von gesundheitsinformation.de einen Newsletter ins Haus, in dem es um ganz verschiedene Gesundheits-Themen geht.
</p>

<p>
	<a href="https://srv.deutschlandradio.de/registrieren.361.de.html" rel="external nofollow"><strong>Deutschlandfunk Sprechstunde</strong></a><br>
	Jeden Dienstag sendet der Deutschlandfunk seine Gesundheits-Sendung "<a href="https://www.deutschlandfunk.de/sprechstunde.708.de.html" rel="external nofollow">Sprechstunde</a>". Zu den Beiträgen gibt es Informationen usw. in einem Newsletter.
</p>

<p>
	<a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/Visite-Newsletter,newsletter178.html" rel="external nofollow"><strong>NDR Visite</strong></a><br>
	Die wöchentliche Fernsehsendung "Visite" ist ein Urgestein der Gesundheitssendungen. Sie verschickt jede Woche das Programm der aktuellen Sendung und danach eine Zusammenfassung mit Links zu den Beiträgen.
</p>

<p>
	<a href="https://www.riffreporter.de/de/wissen/newsletter-3" rel="external"><strong>Plan G</strong></a><br>
	Bei den RiffReportern schreiben Iris Hinneburg und Silke Jäger in "Plan G" darüber, wie man wo gute Gesundheitsinformationen finden kann. Sie verschicken einmal im Monat einen Newsletter.
</p>

<p>
	<strong><a href="https://medwatch.de/newsletter/" rel="external nofollow">MedWatch</a></strong><br>
	Vom Team um die Medizinjournalistin Nicola Kuhrt gibt es einen Newsletter mit Hinweisen auf ihre neuesten Recherchen. Unterstützer bekommen zusätzlich einen "handgeschöpften" Newsletter, in dem die Macher/innen schreiben, woran sie arbeiten und in dem eben jene Unterstützer in die Recherche einbezogen werden. Ist ja wie bei uns <span class="ipsEmoji">😉</span>
</p>

<p style="text-align: center;">
	<em>Kennst du weitere Newsletter? <a href="mailto:redaktion@psoriasis-netz.de" rel="">Schreib sie uns</a>, damit auch andere Menschen mit Schuppenflechte dort nachlesen können.</em>
</p>

<h2>
	Internetportale zu Gesundheitsthemen
</h2>

<p>
	<a href="https://gesund.bund.de/" rel="external nofollow"><strong>Nationales Gesundheitsportal</strong></a><br>
	Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit
</p>

<p>
	<a href="https://www.gesundheitsinformation.de/" rel="external"><strong>gesundheitsinformation.de</strong></a><br>
	Allgemeinverständliche Gesundheitsinformationen vom Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
</p>

<p>
	<a href="https://experten-sprechstunde.de/" rel="external nofollow"><b>Experten-Sprechstunde</b></a><br>
	Ärzte raten Patienten; mit thematischen Online-Sprechstunden und Volltext-Archiv
</p>

<p>
	<b><a href="https://www.medknowledge.de/" rel="external nofollow">Medknowledge</a></b><br>
	Suchkatalog für Medizin zum Finden von medizinischen Internetseiten
</p>

<p>
	<b><a href="https://www.Patienten-Information.de" rel="external nofollow">Patienten-Information.de</a></b><br>
	Suche nach qualitätsgeprüften Gesundheitsinformationen
</p>

<h2>
	Englischsprachige Quellen zum Thema Psoriasis
</h2>

<p>
	<strong><a href="https://www.verywellhealth.com/psoriasis-4014661" rel="external nofollow">About.com - Psoriasis</a></strong><br>
	Ein Hautarzt schreibt ein Blog, betreut ein zugehöriges Forum und gibt auch sonst allerlei Informationen.
</p>

<p>
	<strong><a href="https://www.psorsite.com/index.html" rel="external nofollow">Dave's Psoriasis Information</a></strong><br>
	Private listing of various psoriasis treatments
</p>

<p>
	<strong><a href="https://www.everydayhealth.com/psoriasis/guide/" rel="external nofollow">Heathtalk</a></strong><br>
	Psoriasis-Center
</p>

<p>
	<strong><a href="https://www.psoriasis.org/" rel="external nofollow">National Psoriasis Foundation</a></strong><br>
	Patientenorganisation der USA
</p>

<p>
	<strong><a href="http://pinch.com/skin/pshame.html" rel="external nofollow">Psoriasis Hall of PShame</a></strong><br>
	Verzeichnis von Mitteln und Quacksalbern, die die Psoriasis heilen wollen
</p>

<h2>
	Englischsprachige medizinische Informationen
</h2>

<p>
	<strong><a href="https://www.hon.ch/HONsearch/Patients/medhunt.html" rel="external nofollow">MedHunt</a></strong><br>
	Suchmaschine für medizinische Dokumente
</p>

<p>
	<strong><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/" rel="external">PubMed</a></strong><br>
	National Library of Medicine
</p>

<h2>
	Internetseiten und Zeitschriften für Mediziner
</h2>

<p>
	Fachzeitschriften und -internetseiten sind – wie für jede Berufsgruppe – auch für Ärzte eine wichtige Quelle, um auf dem Laufenden zu bleiben. Dies sind die aus unserer Sicht wichtigsten Angebote für Mediziner:
</p>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.aerzteblatt.de/" rel="external">Deutsches Ärzteblatt</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.aerztezeitung.de/" rel="external">Ärzte Zeitung</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.leitlinien.de/nvl/" rel="external nofollow">Leitlinien.de</a>
		<p>
			Leitlinien-Informations- und Recherche-Dienst des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin; Leitlinien sind grobe "Richtschnüre" für die Behandlung bestimmter Krankheiten
		</p>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.ebm-netzwerk.de/" rel="external nofollow">Deutsches Netzwerk evidenzbasierte Medizin</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.infomed.org/" rel="external nofollow">Infomed Online</a>
		<p>
			Ärztliches Kleinunternehmen, das sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für eine kritische und von der Industrie unabhängige Arzneimittelinformation für Fachleute im Gesundheitsbereich einsetzt
		</p>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/" rel="external">Pharmazeutische Zeitung</a>
	</li>
</ul>

<h2>
	Fachinformationen für Hautärzte und Rheumatologen
</h2>

<ul>
	<li>
		<a href="https://link.springer.com/journal/105" rel="external nofollow">Die Dermatologie</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.springer.com/journal/105" rel="external">Der Hautarzt</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://link.springer.com/journal/393" rel="external nofollow">Zeitschrift für Rheumatologie</a>
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">19</guid><pubDate>Sun, 08 Jun 2008 05:57:00 +0000</pubDate></item><item><title>Links und Artikel zum Thema Neurodermitis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/links-neurodermitis/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2008_06/links-standardbild.png.dd7f02c0ac43557771a091b8993aebd5.png" /></p>

<p></p><h2>Internetportale</h2><p></p><ul><li><a rel="external nofollow" href="https://www.frag-den-professor.de/experten/neurodermitis-basics/">Frag den Professor</a> - Professor Bernhard Homey erklärt die Neurodermitis und sehr viele Aspekte der Erkrankung</li><li><a rel="external" href="https://www.gesundheitsinformation.de/neurodermitis.html">Überblick: Neurodermitis</a> beim IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen)</li><li><a rel="external nofollow" href="https://www.elternforen.com/">Elternforen - Informationen über Neurodermitis</a> - Neurodermitis und Therapie bei Babys - Tipps zur Ernährung</li><li><a rel="external nofollow" href="https://www.netdoktor.de/krankheiten/neurodermitis/">Neurodermitis</a> - Special bei NetDoktor.de</li><li> <a rel="external nofollow" href="https://www.drquaisser.de/ekzem-behandlung-in-wiesbaden/">Das Ekzem - eine chronische entzündliche Hauterkrankung</a> und verwandte Hautveränderungen - Dr. med. Renate Quaisser informiert auf ihrer Internetseite sehr ausführlich über das Ekzem.<p></p></li></ul><p></p><h2>Selbsthilfe</h2><p></p><ul><li><a href="https://www.neurodermitis-bund.de/" rel="external nofollow">Deutscher Neurodermitiker Bund</a> e.V. – Selbsthilfegruppen vor Ort lassen sich auch <a href="https://www.sparmedo.de/selbsthilfegruppe/bei/neurodermitis/" rel="external nofollow">auf einem Bildatlas</a> finden.</li><li><a href="https://www.neurodermitis.net/home/" rel="external nofollow">Bundesverband Neurodermitiskranker in Deutschland</a> e.V.</li></ul><p></p><h2>Zeitschriften</h2><p></p><ul><li><a href="http://www.hautfreund.de" rel="external nofollow">Der Hautfreund</a><b> - </b>Erscheinungsweise: 6 x jährlich; Herausgeber: Deutscher Neurodermitiker-Bund e.V.</li></ul><p></p><h2>Artikel, die wir interessant fanden</h2><p></p><p><a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/neurodermitis-was-man-gegen-das-jucken-und-kratzen-tun-kann-a-900337.html" rel="external nofollow">Weg vom Jucken und Kratzen</a></p><p>(Spiegel online, 21.05.2013)</p><p>Es juckt tagsüber, es juckt nachts - viele Betroffene (auch mit Schuppenflechte) kennen das. In diesem Artikel werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten erörtert.</p><p></p><p><a href="https://www.uniklinikum-dresden.de/de/presse/archiv/archiv-2011/patientenworkshop-neurodermitis-klare-infos-statt-halber-sachen" rel="external nofollow">Fragen und Antworten von einem Neurodermitis-Workshop</a></p><p>(Uniklinik Dresden, 2011)</p><p>Zu einer Informationsveranstaltung über Neurodermitis lud das Allergie-Zentrum des Universitätsklinikums Dresden im Januar ein. Wer nicht persönlich teilnehmen konnte, hatte dabei die Möglichkeit, Fragen auch online zu stellen. Jetzt gibt es Fragen und Antworten zum Nachlesen.</p><p></p><p><a href="https://fudder.de/wie-es-ist-neurodermitis-zu-haben" rel="external nofollow">Wie es ist, Neurodermitis zu haben</a></p><p>(fudder, 30.03.2011)</p><p>Jana* vergräbt am Küchentisch ihr Gesicht hinter einem dicken Schal. Ihren Tee trinkt sie ohne Zucker. Eine Creme hat die Studentin immer griffbereit. Jana hat Neurodermitis.</p><p></p><p><a href="https://www.abendblatt.de/ratgeber/gesundheit/sprechstunde/article107935136/Peter-Hoeger-Die-Eltern-sind-oft-das-Problem.html" rel="external nofollow">"Die Eltern sind oft das Problem"</a></p><p>(Hamburger Abendblatt, 19.01.2011)</p><p>Wenn das Kind krank ist, wollen Mama und Papa nur das Beste. Warum das nicht immer gut ist, erklärt Professor Peter Höger vom Wilhelmstift.</p><p></p><p><a href="https://papalapapi.de/familie/kinder/neurodermitis-therapie-bei-kleinkindern/" rel="external nofollow">Der Kampf mit Ratschlägen und Juckreiz</a></p><p>(Blog "papalapapi.de", 09.01.2011)</p><p></p><blockquote><p>Wenn man Kinder hat, bekommt man Ratschläge. Viele Ratschläge. Ungefragt. Wenn man selbst oder sein Kind an einer langwierigen chronischen Krankheit, die nicht unmittelbar zum Tode führt, leidet, bekommt man besonders abstruse Empfehlungen.</p></blockquote>
]]></description><guid isPermaLink="false">135</guid><pubDate>Sun, 08 Jun 2008 04:05:18 +0000</pubDate></item><item><title>Die Idee des Gesundheits-Stammbaums</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/gesundheitsstammbaum/</link><description><![CDATA[<p><b>Die Zeitschrift "Reader's Digest" gab Tipps, wie man mit einem Gesundheits-Familienstammbaum die eigene Gesundheit besser sichern kann.</b></p><p>Wer wissen möchte, ob es Krankheiten in der Verwandtschaft gab, die einem selbst auch drohen könnten, sollte sich einen Gesundheits-Familienstammbaum zulegen. Das Magazin Reader's Digest widmete sich der Ausgabe vom Dezember 2007 der Frage, ob Krankheiten vererbbar sind und was man dagegen tun kann. Grundsätzlich gilt: Die Krankheitsgeschichte der eigenen Familie zu kennen, kann äußerst nützlich sein, weil der Arzt bei der Behandlung dann einen zeitlichen Vorsprung bekommt.</p><p>Je enger die Verwandtschaft ist, desto mehr Gene hat man mit dem Betroffenen gemeinsam. Umso größer ist somit das Risiko, dieselben genetischen Schwachstellen zu erben und möglicherweise die gleichen Krankheiten zu bekommen. Experten wie Mona Saleh vom Zentrum für Genetik-Schulung in Sydney raten dazu, sich frühzeitig mit den Krankengeschichten von Großeltern, Tanten und Onkels, Cousinen und Vettern zu beschäftigen und mögliche Erkenntnisse dem eigenen Arzt mitzuteilen.</p><p>Unabhängig davon sollte man das Gespräch mit den Verwandten suchen, um auf diesem Weg zum Gesundheits-Familienstammbaum zu kommen. Manche ältere Verwandte sprechen nicht gern über Wehwehchen. Und für manchen sind "die paar roten Flecken" am Ellenbogen oder Knie nicht der Rede wert.</p><p>Nun gibt es keine sichere Methode, dem Ausbruch der Schuppenflechte aus dem Weg zu gehen. "Allein das Wissen, dass Sie und Ihre Familie einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, gibt Ihnen einen viel größeren Anreiz, Ratschläge zu einer gesunden Lebensweise zu befolgen", erklärt Dr. Jo Dickonson, Leiterin der Abteilung Genetik am Menzies-Forschungsinstitut in Hobart (Australien). "Im Allgemeinen glauben die Leute, ihnen werde so etwas schon nicht passieren", so Dickinson. "Wenn Verwandte betroffen sind, werden sie unfanft darauf hingewiesen, dass es ihnen selbst auch einmal so ergehen könnte."</p><h2>Die Tipps vom Reader's Digest für einen Gesundheitsfragebogen</h2><ol> 	<li>Schreiben Sie Ihre Krankheiten auf – dazu das Jahr ihres ersten Auftretens und Ihr damaliges Alter.</li> 	<li>Listen Sie nun nahe Verwandte auf. Notieren Sie, was Sie über deren Gesundheit wissen. Lebenspartner und Adoptierte gehören nicht dazu.</li> 	<li>Jetzt müssen Sie mit Ihren Verwandten sprechen. Beginnen Sie mit dem, der Ihnen am vertrautesten ist. Gehen Sie mit ihm Ihre Liste durch und notieren Sie die Diagnosen. Fragen Sie Ihren Gesprächspartner, was er von der Krankengeschichte anderer, vor allem verstorbener, Angehöriger weiß.</li> 	<li>Vergessen Sie die Liste nicht. Ergänzen Sie sie am Rande von Familienfeiern. Heutzutage finden sich so einige Verwandte in Portalen wie stayfriends, XING oder in Verwandtschafts-Portalen. Suchen Sie dort nach ihnen, schreiben Sie ihnen. Vielleicht freuen sich die Verwandten auch so über ein Lebenszeichen von Ihnen.</li></ol>Ärgern Sie sich nicht: Die Liste wird immer unvollständig bleiben. Aber Sie haben einen Anfang gemacht.<p>Schreiben Sie immer dazu, ob Ihre Information gesichert ist oder aus zweiter Hand kommt.</p><p> </p><p><em>Quellen: ots, 27.11.2007; Reader's Digest, Heft Dezember 2007</em></p>]]></description><guid isPermaLink="false">55</guid><pubDate>Thu, 13 Dec 2007 11:44:52 +0000</pubDate></item><item><title>Psoriasis-Aktion mit Juckpulver im israelischen Parlament</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/psoriasis-aktion-mit-juckpulver-im-israelischen-parlament/</link><description><![CDATA[<p>Auf ungewöhnliche Art und Weise haben israelische Psoriasis-Aktivisten auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht: Sie schickten 120 Umschläge mit Juckpulver und anderen Dingen an Abgeordnete in die Knesset - das israelische Parlament.</p><p>Die 120 Umschläge enthielten neben besagtem Juckpulver noch Informationsmaterial der "Israel Psoriasis Association". Die Abgeordneten sollten mit der Aktion erfahren, wie Menschen mit Schuppenflechte leiden. Das Ganze war verbunden mit einer Bitte um finanzielle Unterstützung für die Vereinigung.</p><p>Nun wird auch im israelischen Parlament alles und jeder untersucht, der dort hineingelangen möchte. Also fragten die Aktivisten eine Frau, die für eine Lobby-Organisation arbeitet. Die wiederum bat einen Parlaments-Mitarbeiter um Hilfe. Der brachte das Material durch den Haupteingang. Das Juckpulver ging nicht durch die übliche Röntgenmaschine. So gelangten die Umschläge am 12. November 2007 direkt in die Postfächer.</p><p>Parlamentsmitarbeiter wiederum waren nicht so richtig begeistert: "Wir haben schon verschiedene Methoden gesehen, mit denen Druck auf unsere Abgeordneten ausgeübt werden soll", sagen Mitarbeiter. "Wir hatten aber noch nie gefährliches Material in der Knesset."</p><p>Die PR-Aktivisten in Sachen Psoriasis, Ronen Zur und Motti Morel, können die Aufregung nicht ganz nachvollziehen: "Das war ein Standard-PR-Gag", meinen sie. Außerdem hätte niemals Gefahr für irgendwen bestanden, weil das Juckpulver in Plastik verpackt gewesen sei.</p><p>Nach der Aktion mussten sie innerhalb einer Woche eine Stellungnahme bei Knesset-Direktor Avi Balashnikov abgeben.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">601</guid><pubDate>Thu, 13 Dec 2007 10:51:17 +0000</pubDate></item><item><title>Gro&#xDF;britannien: Kortison in "rein pflanzlicher" Aloe-vera-Lotion gefunden</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/osas-kortison/</link><description><![CDATA[<p>Die "OSAS Intensiv-Body-Lotion" gab es in asiatischen und afrikanischen Beauty-Shops in London und den West Midlands oder im Internet. Sie war nicht zugelassen und wurde mit dem Versprechen angepriesen, dass sie Hautkrankheiten wie Ekzem oder Schuppenflechte bessert. Versprochen wurde, die Creme sei "rein pflanzlich".</p><p>Ein Hautarzt war auf das Produkt aufmerksam geworden, als eine Patientin ihm berichtete, dass sie ihr Baby wegen eines Ekzems damit behandelte.</p><p>In einem Test im Auftrag der britischen Arzneimittel-Zulassungsbehörde MHRA fanden sich mehrere Steroide - also Kortisone - in der Lotion. Konkret war Betamethasondipropionat enthalten. Das ist auch in Großbritannien verschreibungspflichtig. Außerdem wurde Clotrimazol gefunden - was für gewöhnlich gegen Pilzbefall helfen soll.</p><p>Die Behörde warnt auch vor einem plötzlichen Absetzen der Lotion. Das könnte einen sogenannten Rebound-Effekt nach sich ziehen - eine arge Verschlimmerung der Hauterkrankung. Deshalb bittet die Behörde die Betroffenen, einen Arzt aufzusuchen. <i>cl</i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">225</guid><pubDate>Thu, 13 Dec 2007 08:01:17 +0000</pubDate></item><item><title>Hautkrebs-Vorsorge ist Kassenleistung</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/hautkrebsvorsorge/</link><description><![CDATA[<p></p><p>Seit 1. Januar 2008 übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre eine Vorsorgeuntersuchung für (oder besser: gegen) Hautkrebs. Wer 35 Jahre und älter ist, kann sich dann von Kopf bis Fuß auf Anzeichen untersuchen lassen. Das ist für Menschen, die ihre Schuppenflechte mit ausgiebiger UV-Bestrahlung behandelt haben, sicherlich sinnvoll.</p><p></p><p>Nach entsprechender Fortbildung dürfen diese Ärzte tätig werden:</p><p></p><ul><li>Hautärzte</li><li>hausärztlich tätige Fachärzte für Allgemeinmedizin</li><li>Internisten</li><li>Praktische Ärzte</li></ul><p></p><p>Wenn dann Anzeichen für Hautkrebs gefunden werden, ist der Gang zum Hautarzt ohnehin unausweichlich.</p><p></p><p>Jedes Jahr erkranken 120.000 Menschen in Deutschland an verschiedenen Hautkrebs-Formen. 2.000 Menschen sterben jährlich am malignen Melanom, einer besonders gefährlichen Krebserkrankung.</p><p></p><p>In fünf Jahren will der Gemeinsame Bundesausschuss überprüfen, ob die Vorsorge erfolgreich ist. Für die Entscheidung gab das Projekt "Hautkrebs-Screening in Schleswig-Holstein" den Ausschlag. Das hat ergeben, dass eine Früherkennung des Hautkrebses die Sterberate und die Erkrankungsrate senken kann. Dabei handelt es sich aber um keine wissenschaftliche Studie, weshalb der Gemeinsame Bundesausschuss eben in fünf Jahren die Wirksamkeit der Hautkrebs-Vorsorge überprüfen möchte.</p><p></p><p>Der Landesverband Bayern der BKK kritisiert die neue Vorsorge-Regelung. Die Früherkennung an sich findet der Vorstandsvorsitzende Gerhard Schulte effektiv, doch die Altersgrenze ist ihm zu hoch. Außerdem sind ihm zu viele Menschen anspruchsberechtigt. Jeder fünfte Hautkrebs würde Menschen unter 35 Jahren betreffen. Deshalb sähe er lieber eine nach unten korrigierte Altersgrenze und eine Beschränkung auf Risikogruppen.</p><p></p><p><strong>Quellen:</strong></p><p></p><ul><li>- Gemeinsamer Bundesausschuss, Presseerklärung und Erläuterung, 16.11.2007</li><li>- Pharmazeutische Zeitung, 29.11.2007</li></ul>]]></description><guid isPermaLink="false">141</guid><pubDate>Mon, 03 Dec 2007 06:24:42 +0000</pubDate></item><item><title>Woran du einen seri&#xF6;sen Anbieter erkennen kannst</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/quacksalber/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2007_11/wegweiser_01.jpg.d1376b49e77174edb0db9c4124fa5466.jpg" /></p>

<p></p><h2>Wie du Spreu und Weizen im Internet selbst trennen kannst</h2><p></p><p>Das Internet ist groß - sehr groß. Da tummeln sich nicht nur ehrbare Menschen - wie im realen Leben auch. Einige, die vorgeben, nur das Beste für dich und deine Gesundheit zu wollen, haben ganz andere Ziele. Manche tun dies aus Naivität, die meisten wollen schlicht dein Geld.</p><p></p><p>Es gibt einige handfeste Regeln, woran du einen Scharlatan, Quacksalber oder einfach einen Geldschneider erkennen kannst:</p><p></p><p><strong>Vorsicht ist geboten, wenn behauptet wird,</strong></p><p></p><ul><li>ein Präparat hätte eine geheimnisvolle oder exotische Herkunft</li><li>in einem Präparat wären nur Naturstoffe, doch welche, das wird nicht verraten (oft mit Hinweis auf einen Patentantrag oder einen traditionellen Heilkünstler)</li><li>ein Präparat käme aus dem Regenwald oder der Weltraumforschung</li><li>ein Präparat würde gegen viele unterschiedliche Krankheiten helfen, etwa gegen Krebs, Alzheimer und Potenzstörungen, gleichzeitig soll es aber frei von Nebenwirkungen sein. Ein solches Mittel gibt es nicht.</li><li>unrealistische Erfolge versprochen werden - beispielsweise ein großer Gewichtsverlust innerhalb kürzester Zeit, belegt mit (manchmal gefälschten) Vorher-Nachher-Bildern</li><li>Verschwörungstheorien angeführt werden - Schulmedizin, Pharmaindustrie, der Staat und die Ärzte hätten kein Interesse an einer neuen Therapie</li><li>auf der Internetseite keine Kontaktadresse oder kein Autorenname angegeben wird</li><li>typische Werbesprache verwendet wird ("100%-Erfolgsrate", "Geld-zurück-Garantie", "sensationelle Ergebnisse", "Einführungspreise" oder "nur noch wenige Wochen verfügbar"</li><li>viel (pseudo-)wissenschaftlicher Wortschatz verwendet wird, obwohl die Seite für Laien gedacht ist</li></ul><p></p><p><strong>Hake nach, wenn</strong></p><p></p><ul><li>wissenschaftliche Beweise der Wirksamkeit fehlen</li><li>die Behauptungen von einem einzigen Experten gestützt werden, beispielsweise durch einen Professor aus den USA, dessen Name aber nicht weiter nachprüfbar ist</li><li>der Hersteller oder der Vertreiber nicht aus Deutschland kommt</li><li>jemand behauptet, mit unorthodoxen Methoden geheilt worden zu sein. Fragen dich und wenn möglich deinen Arzt, ob es auch eine andere Erklärung für die Genesung geben kann.</li></ul><p></p><p><strong>Bedenke:</strong></p><p></p><ul><li>Jedes Präparat, das aus dem Ausland nach Deutschland verschickt wird, unterliegt <b>der deutschen Rechtsprechung</b> - egal, woher der Versender kommt.</li><li>Ein frei, außerhalb der Apotheke verkäufliches Mittel darf nicht mit der Linderung einer bestimmten Krankheit beworben werden. Nur eine Aussage wie "stärkt das allgemeine Wohlbefinden" ist möglich, nicht aber "Dieses Mittel hilft gegen Schuppenflechte".</li></ul><p></p><h2>Checklisten zum Ausdrucken und Abhaken</h2><p></p><ul><li><a href="https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/gesundheit-pflege/medikamente/symptome-googeln-vorsicht-bei-gesundheitlichem-rat-aus-dem-internet-10424#1" rel="external nofollow">Checkliste der Verbraucherzentrale NRW</a> für die Bewertung von Informationen im Internet</li></ul><p></p><p>Quellen:</p><p></p><ul><li>Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA), 05.09.2007</li><li>Österreichische Apothekenkammer</li><li>Homepage von <a href="http://gunther-eysenbach.blogspot.com/" rel="external nofollow">Professor Gunther Eysenbach</a></li><li><a href="https://quackwatch.org/" rel="external nofollow">Quackwatch</a> (engl.)</li></ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">54</guid><pubDate>Mon, 26 Nov 2007 07:33:27 +0000</pubDate></item><item><title>Krankheits-Pass kostenlos zu bestellen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/rheuma-pass/</link><description><![CDATA[
<p><strong><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2015_05/rheumapass1.jpg.005872cba502299d9d134ff3df7c2a97.jpg" style="float:right;" data-fileid="19496" data-fileext="jpg" rel=""><img data-fileid="19496" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="Rheumapass" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2015_05/rheumapass1.jpg.005872cba502299d9d134ff3df7c2a97.jpg" loading="lazy"></a>Die Deutsche Rheuma-Liga hat einen Rheuma-Pass aufgelegt. Darin können Betroffene den Verlauf ihrer Erkrankung dokumentieren.</strong></p><p>Laborwerte, Röntgenuntersuchungen, die Dosierungen der Medikamente oder auch Operationen kann man in dem handlichen Heft festhalten.</p><p>Der Pass soll auch als Grundlage dienen, um mit den behandelnden Ärzten die Befunde zu besprechen und neue Therapiemöglichkeiten zu beraten. Häufige Fachbegriffe sind in einem Glossar erläutert. Alltagstipps führen ein in das oft komplizierte und anspruchsvolle Behandlungskonzept, das nicht nur Medikamente, sondern auch Gelenkschutz, Kälte-Wärme-Anwendungen und vor allem Bewegungstherapie beinhaltet.</p><p>Den Rheuma Pass gibt es kostenlos</p><ul>	<li>als <a href="https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/public/main_domain/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Informationen/C71_Rheuma_Pass.pdf" rel="external">Download zum Selberausdrucken</a> (PDF)</li>	<li>bei den <a href="https://www.rheuma-liga.de/ueber-uns/landesverbaende-/-mitgliedsverbaende" rel="external">Landes- und Mitgliedsverbänden</a> oder</li>	<li>per Post bei:</li></ul>Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.Maximilianstr. 1453111 Bonn
]]></description><guid isPermaLink="false">164</guid><pubDate>Sat, 24 Nov 2007 11:31:20 +0000</pubDate></item><item><title>Geschenke f&#xFC;r Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/geschenkideen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2025_11/geschenke-psoriasis-arthritis.jpg.afb2b4f2f7adeab608029a88ca4883a9.jpg" /></p>
<p>
	Weihnachten, Geburtstage oder einfach nur ein Mitbringsel: Wenn ein geliebter Mensch an Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis (<abbr title="Psoriasis arthritis"><abbr title="Psoriasis arthritis">PsA</abbr></abbr>) leidet, wird die Suche nach dem passenden Geschenk oft zum Minenfeld. Gut gemeinte Ratschläge, verpackt als Buch ("Nie wieder Hautprobleme durch die richtige Diät") oder aggressive Drogerie-Peelings können beim Beschenkten schnell das Gefühl auslösen, auf die Krankheit reduziert zu werden – oder schlimmer noch: dass sie selbst schuld an ihrem Zustand seien.
</p>

<p>
	Viele Betroffene wünschen sich, dass die Erkrankung an Festtagen einfach mal keine Rolle spielt. Und doch freuen sie sich riesig, wenn ein Geschenk zeigt: "Ich sehe deine täglichen Herausforderungen und ich möchte dir das Leben ein bisschen leichter und schöner machen."
</p>

<p>
	Die goldene Regel beim Schenken für Psoriatiker lautet daher: Schenkt Wohlbefinden, Autonomie und Genuss – keine "Heilung". Dieser Guide soll helfen, Präsente zu finden, die wirklich gut tun, ohne übergriffig zu wirken.
</p>

<h2>
	Kleine Gesten für den Alltag (Budget unter 10 &amp; 20 Euro)
</h2>

<p>
	Gerade bei einer chronischen Erkrankung summieren sich die Kosten für Pflegeprodukte und Hilfsmittel im Alltag schnell. Oft sind es die kleinen, praktischen Verbrauchsgüter, die – hübsch verpackt – eine finanzielle und nervliche Entlastung darstellen.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Baumwollhandschuhe im Multipack</strong>: Viele Betroffene müssen ihre Hände nachts dick eincremen. Dünne, weiße Baumwollhandschuhe schützen die Bettwäsche und sorgen dafür, dass die Salbe einzieht. Da sie beim Waschen oft einlaufen, kann man davon nie genug haben. (Budget: &lt; 10 €)
	</li>
	<li>
		<strong>Der Konjac-Schwamm</strong>: Dieser Naturschwamm ist im trockenen Zustand hart, wird nass aber extrem weich und glitschig. Er ermöglicht eine sanfte Reinigung empfindlicher Hautpartien, ganz ohne das "Schmirgelpapier-Gefühl" eines Frottee-Waschlappens. (Budget: &lt; 10 €)
	</li>
	<li>
		<strong>Tubenquetscher aus Edelstahl</strong>: Hochwertige medizinische Cremes sind teuer – jeder Milliliter zählt. Ein eleganter Tubenschlüssel aus Metall sieht im Bad gut aus und hilft, Tuben restlos zu leeren. Besonders bei Psoriasis arthritis in den Fingern ist die Hebelwirkung eine enorme Erleichterung gegenüber dem mühsamen Ausdrücken von Hand. (Budget: &lt; 20 €)
	</li>
	<li>
		<strong>Universal-Griffverdickungen</strong>: Wenn die Fingergelenke schmerzen (<abbr title="Psoriasis arthritis"><abbr title="Psoriasis arthritis">PsA</abbr></abbr>), sind dünne Zahnbürsten oder Stifte schwer zu halten. Aufsteckbare, weiche Schaumstoff- oder Silikongriffe entlasten die Hand und erleichtern den Alltag ungemein. (Budget: &lt; 20 €)
	</li>
</ul>

<h2>
	Entspannung verschenken – Die Anti-Stress-Strategie
</h2>

<p>
	Stress ist einer der stärksten Auslöser für einen Psoriasis-Schub. Geschenke, die helfen, den Stresspegel zu senken und die Seele zu streicheln, sind daher indirekt auch wertvolle Hautpflege.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Das Badewannen-Upgrade</strong>: Viele Psoriatiker meiden öffentliche Thermen aus Scham vor Blicken. Also wird für manchen das heimische Bad zur eigenen Wohlfühl-Oase. Ein <strong>ergonomisches Badewannenkissen</strong> stützt den Nacken (wichtig bei <abbr title="Psoriasis arthritis"><abbr title="Psoriasis arthritis">PsA</abbr></abbr>) und ermöglicht längere, lindernde Bäder. Eine <strong>Badewannenbrücke aus Bambus</strong> dient als Ablage für ein Buch oder Tablet, damit die Arme nicht schwer werden.
	</li>
	<li>
		<strong>Ablenkung vom Juckreiz</strong>: Wenn die Haut brennt, hilft kognitive Ablenkung. Ein Abo für Hörbücher ist ideal, wenn man zu müde ist, um selbst zu lesen. Auch <strong>Malbücher für Erwachsene</strong> (Achtung: Dazu unbedingt Stifte mit dickem Schaft schenken!) können helfen, in einen "Flow-Zustand" zu kommen und den Juckreiz für eine Weile zu vergessen.
	</li>
	<li>
		<strong>Lichtstimmung</strong>: Helles, kaltes Licht im Badezimmer zwingt zur Konfrontation mit dem Hautbild im Spiegel. Dimmbare, <strong>warme LED-Leuchten</strong> oder hochwertige, wasserfeste Bad-Leuchten sorgen für eine sanfte Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt.
	</li>
</ul>

<h2>
	Praktische Helfer bei Psoriasis arthritis (<abbr title="Psoriasis arthritis"><abbr title="Psoriasis arthritis">PsA</abbr></abbr>)
</h2>

<p>
	Wenn die Gelenke an Händen, Knien oder Füßen entzündet sind, werden kleinste Alltagshandgriffe zur Qual. Geschenke in dieser Kategorie schenken Autonomie zurück. Wichtig: Sucht nach "coolem Werkzeug", nicht nach Sanitätshaus-Optik.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Die smarte Küche</strong>: Ein <strong>elektrischer Dosenöffner</strong> (One-Touch-System), der ohne Kraftaufwand Konserven öffnet, ist für <abbr title="Psoriasis arthritis"><abbr title="Psoriasis arthritis">PsA</abbr></abbr>-Hände ein echter "Gamechanger". Auch <strong>ergonomische Profi-Messer</strong> mit dicken, weichen Griffen (zum Beispiel "Good Grips") verteilen den Druck besser in der Handfläche und erleichtern das Schneiden.
	</li>
	<li>
		<strong>Kleidung ohne Kampf</strong>: Das Zubinden von Schuhen oder das Schließen kleiner Kettenverschlüsse kann bei steifen Fingern frustrierend sein. <strong>Elastische Schnürsenkel-Systeme</strong> (bekannt aus dem Triathlon) machen aus jedem Schnürschuh einen Slipper. <strong>Magnet-Adapter für Halsketten</strong> sorgen dafür, dass geliebter Schmuck wieder ohne fremde Hilfe angelegt werden kann.
	</li>
	<li>
		<strong>Technische Entlastung</strong>: Ein kleiner <strong>Sprachassistent</strong> (Smart Speaker) kann Licht schalten, Timer stellen oder Musik spielen. Das spart Dutzende kleiner Handgriffe am Tag – eine große Energieersparnis während eines akuten Schubs.
	</li>
</ul>

<h2>
	Hautschmeichler – Worauf es beim Material ankommt
</h2>

<p>
	Hier lauern die größten Fettnäpfchen: Der gut gemeinte, kuschelige Wollpullover ist für Psoriatiker oft die Hölle, da die Fasern den Juckreiz massiv verstärken. Das oberste Gebot lautet: <strong>Glatte Oberfläche schlägt alles</strong>.
</p>

<p>
	<strong>Bitte vermeiden</strong>: Reine Schurwolle, grober Strick, Angora, Polyester-Billigware (Hitzestau!), alles mit kratzigen Pailletten oder Nieten, dicke Innennähte.
</p>

<p>
	<strong>Tolle Geschenke</strong>:
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Bettwäsche aus Tencel / Lyocell oder Mako-Satin</strong>: Diese Materialien sind extrem glatt (weniger Reibung auf der Haut als normale Baumwolle), atmungsaktiv und kühlen leicht. Sie saugen Feuchtigkeit von Cremes gut auf, ohne sich klamm anzufühlen.
	</li>
	<li>
		<strong>Seiden-Kopfkissenbezug</strong>: Ein Luxus für Menschen mit Kopfhaut-Psoriasis. Haut und Haare gleiten über den Stoff, statt hängenzubleiben. Man wacht morgens mit weniger Irritationen auf.
	</li>
	<li>
		<strong>Hamamtücher oder Bambus-Frottee</strong>: Statt rauer Standard-Frottee-Handtücher, die Plaques aufreißen können, sind diese Alternativen viel weicher und sanfter beim Abtrocknen.
	</li>
</ul>

<h2>
	Genuss statt Verzicht – Kulinarische Geschenke
</h2>

<p>
	Ernährung spielt eine Rolle bei Entzündungsprozessen, aber Diätvorschriften als Geschenk sind echt tabu. Schenkt lieber hochwertige Zutaten, die entzündungshemmend wirken können, aber vor allem eines sind: ein Genuss.
</p>

<p>
	<strong>Das Omega-3-Tasting-Set</strong>: Stellet eine Auswahl kleiner Flaschen mit sehr hochwertigen, kaltgepressten Ölen zusammen – zum Beispiel Leinöl aus einer Ölmühle, Walnussöl, Hanföl oder Algenöl. Die Botschaft: "Für dein Gourmet-Salatdressing", nicht "Für deine Gesundheit".
</p>

<p>
	<strong>Goldene Milch als Ritual</strong>: Kurkuma wirkt entzündungshemmend. Ein schön verpacktes Set aus hochwertigem Bio-Kurkuma-Pulver, Zimt, Pfeffer und einem passenden doppelwandigen Glas lädt zu einem wärmenden, wohltuenden Ritual ein.
</p>

<p>
	<strong>Die richtige Lektüre</strong>: Statt Büchern mit Titeln wie "Heilen durch Verzicht" greift lieber zu modern aufgemachten Kochbüchern der "Mittelmeerküche" oder den Büchern der "Ernährungs-Docs". Hier steht die Vielfalt des Erlaubten im Vordergrund, nicht das Verbot.
</p>

<h2>
	Wertvolle Geschenke (Bis 50 Euro &amp; darüber)
</h2>

<p>
	Wenn das Budget etwas größer sein darf, gibt es Geschenke, die langfristig für Wohlbefinden sorgen.
</p>

<p>
	<strong>Elektrisches Heizkissen mit Soft-Touch-Bezug</strong>: Wärme ist bei Psoriasis arthritis oft eine Wohltat gegen die morgendliche Gelenksteifigkeit im Rücken oder Nacken. Achtet unbedingt auf einen modernen, ultra-weichen Bezug (Flausch oder Vlies), der abnehmbar und waschbar ist, um die Haut nicht mechanisch zu reizen.
</p>

<p>
	<strong>Eine Fördermitgliedschaft</strong>: Für den Menschen, der "schon alles hat". Eine Spende oder Fördermitgliedschaft (<a href="https://steady.page/de/psoriasisnetz/about" rel="external nofollow">zum Beispiel bei uns</a>, beim Deutschen Psoriasis-Bund oder der Deutschen Rheuma-Liga) ist ein Geschenk mit tieferer Bedeutung. Es zeigt: "Ich nehme deine Erkrankung ernst und unterstütze die Gemeinschaft, die dir hilft."
</p>

<h2>
	Und jetzt noch eine Karte dazu: Der Ton macht die Musik
</h2>

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	Das schönste Geschenk kann seine Wirkung verfehlen, wenn die Karte dazu bevormundend klingt. Vermeidet Sätze, die implizieren, der Beschenkte müsse "repariert" werden.
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	So formuliert Ihr es besser auf der Karte:
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<ul>
	<li>
		Statt: "Hier ist eine Creme, damit deine Haut endlich besser wird."<br>
		schreibt so etwas wie: "Ich schenke dir dieses Pflegeset für einen entspannten Wellness-Moment zu Hause."
	</li>
	<li>
		Statt: "Damit du die Dosen wieder allein aufbekommst." <br>
		schreibt: "Ich habe gelesen, dass Profi-Köche diese Werkzeuge nutzen, weil sie so gut in der Hand liegen. Das wollte ich dir gönnen."
	</li>
</ul>

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	Schenkt einfach mit Herz und Verstand – Euer Angehöriger wird den Unterschied spüren.
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	Noch mehr Ideen kommen Euch vielleicht beim Streifzug durch unseren <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick" rel="">Marktüberblick</a>.
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]]></description><guid isPermaLink="false">53</guid><pubDate>Fri, 23 Nov 2007 11:18:00 +0000</pubDate></item><item><title>Schleswig-Holsteins Krankenh&#xE4;user f&#xFC;r ambulante Behandlung ge&#xF6;ffnet</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/ambulant-in-schleswig-holstein/</link><description><![CDATA[
<p>Menschen mit einer schweren rheumatologischen Erkrankung - also auch mit einer Psoriasis arthritis - können sich jetzt auch ambulant in einigen Kliniken in Schleswig-Holstein behandeln lassen. Das macht einiges einfacher.</p><p></p><p>Zwölf Kliniken in Schleswig-Holstein können Patienten mit seltenen und schweren Verlaufsformen von Erkrankungen jetzt ambulant behandeln. Für den Patienten heißt das: Er kann sich vom Hausarzt direkt ins Krankenhaus überweisen lassen und dort auch beispielsweise nach einem stationären Aufenthalt weiter behandelt werden. Die Klinik muss den Patienten nicht zum Facharzt daheim zurücküberweisen. Dies gilt sowohl für Kassen- als auch für Privatpatienten. Dabei ist ein stationärer Aufenthalt nicht zwingend erforderlich.</p><p>Das Land Schleswig-Holstein hat allerdings die Krankheiten vorgegeben, bei denen diese ambulante Krankenhausbehandlung möglich ist: Dies sind Krebs, Herzschwäche, Aids, Tbc, Multiple Sklerose, Anfallsleiden - aber auch "schwere Verlaufsformen von rheumatologischen Erkrankungen". Damit können auch Menschen mit einer schweren Psoriasis arthritis eine Klinik ansteuern, ohne vorher eine Überweisung vom Rheumatologen zu holen.</p><p>Überall woanders in der Bundesrepublik geht der Kassenpatient meist erst zum Facharzt - und auch das erst nach wochenlanger Wartezeit - und dann ins Krankenhaus.</p><p>Schleswig-Holsteinische Patienten mit schweren Verlaufsformen rheumatologischer Erkrankungen können in diese Krankenhäuser gehen:</p><ul>	<li>Lubinus Clinicum, Kiel: <a href="http://www.lubinus-klinik.de/clinicum/start_clinicum.shtml" rel="external nofollow">http://www.lubinus-klinik.de/clinicum/start_clinicum.shtml</a>	</li><li>Städtisches Krankenhaus Kiel: <a href="http://www.krankenhaus-kiel.de/" rel="external nofollow">http://www.krankenhaus-kiel.de/</a></li>	<li>Diakonissenkrankenhaus und St. Franziskus Hospital, Flensburg : <a href="http://www.malteser.de/05.Malteser_Krankenhaus_Flensburg/" rel="external nofollow">http://www.malteser.de/05.Malteser_Krankenhaus_Flensburg/</a></li></ul> <p><b>Quelle:</b> Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, 07.11.2007</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">163</guid><pubDate>Sun, 11 Nov 2007 05:06:31 +0000</pubDate></item><item><title>50 Wege zu einem neuen Lebensstil</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/lebensstil-aendern/</link><description><![CDATA[<p></p><h2>50 Wege, Deinen alten Lebensstil zu verlassen</h2>Es ist nicht nötig, sich gleich völlig umzukrempeln, um einen Lebensstil zu entwickeln, der gesund für das Herz ist. Du kannst neue Gewohnheiten schrittweise und im Laufe der Zeit annehmen.<ol> 	<li>Lege fest, jeden Tag nur eine Sache zu verändern: Iss weniger, bewege dich mehr oder verringere dein Stressniveau. Es ist einfacher als du denkst. Und es wird dich gesünder machen.</li> 	<li>Beginne deinen Tag mit einem Rundgang um den Block.</li> 	<li>Iss einen halben Bagel (oder ein halbes Brötchen bzw. eine halbe Scheibe Brot) mit fettreduziertem Frischkäse. Die andere Hälfte hebe für später auf.</li> 	<li>Steige eine Station früher aus dem Bus und laufe den restlichen Weg.</li> 	<li>Hole die Garten-Handschuhe heraus, gehe hinaus an die frische Luft und arbeite im Freien.</li> 	<li>Stelle deine Sucht nach Süßem damit zufrieden, dass du anstelle einer ganzen Portion Nachtisch nur einen Happen oder einen Bissen isst.</li> 	<li>Bewege dich während des Fernsehens auf einem Laufband oder recke und strecke dich hin und wieder.</li> 	<li>Erlaube dir immer wieder eine Entspannungspause: Unterbrich die Arbeit, schließe die Augen und atme 10 x langsam und tief ein und aus.</li> 	<li>Telefoniere nicht stundenlang, sondern triff dich stattdessen mit deinem Freund oder deiner Freundin zu einem gemeinsamen Spaziergang.</li> 	<li>Lass stets drei bis vier Bissen auf dem Teller zurück.</li> 	<li>Lass den Brotkorb unbenutzt stehen, wenn du auswärts isst.</li> 	<li>Laufe das gesamte Einkaufszentrum ab und mach einen Schaufenster-Bummel.</li> 	<li>Ersetze beim Backen die Hälfte oder alles Öl durch Apfelmus.</li> 	<li>Benutze die Treppe anstelle des Aufzugs und nimm zwei Stufen auf einmal.</li> 	<li>Gönne dir eine Entspannungsmassage.</li> 	<li>Trinke statt Soda (Limonade) Wasser.</li> 	<li>Ersetze den Gemüseburger oder Truthahnfleisch (Hähnchen) durch Rindfleisch.</li> 	<li>Mache drei Mal am Tag einen zehnminütigen Spaziergang.</li> 	<li>Entspanne dich nach Arbeit, indem du in ein warmes Bad eintauchst.</li> 	<li>Erledige Botengänge zu Fuß oder mit dem Fahrrad, anstatt das Auto zu nehmen.</li> 	<li>Trinke fettreduzierte Milch anstelle von Vollmilch.</li> 	<li>Finde Möglichkeiten auf der Arbeit, dich immer wieder einmal kurz zu bewegen. Zum Beispiel könntest du einem Mitarbeiter die Dokumente persönlich an seinen Schreibtisch bringen.</li> 	<li>Belege Brotscheiben oder Brötchen mehr mit Gemüse und weniger mit Fleisch und Käse.</li> 	<li>Zähme deine Sucht nach Schokolade mit fettreduzierten Puddingbechern, gefrorenem Karamellriegeln (fudge), einigen Smarties (M &amp; Ms) oder Keksen mit wenig Schokolade ("chocolate kisses").</li> 	<li>Bereite Karotten, Sellerie, Trauben und Äpfel vor, damit du jederzeit für zwischendurch einen schnellen und gesunden Imbiss hast.</li> 	<li>Stelle dein Auto stets in die entlegenste Ecke des Parkenplatzes.</li> 	<li>Benutzte zuckerfreien Süßstoff für deinen Kaffee oder den Tee.</li> 	<li>Nimm dir ein frisches Mittagessen (Pausenbrot) mit zur Arbeit. Damit ist es einfacher, die Kalorien zu kontrollieren und Fast-food-"Orgien" (binges) zu vermeiden.</li> 	<li>Schwimme einige Runden im Becken.</li> 	<li>Iss nur einen Müsli-Riegel aus der Packung und hebe dir die andere für später auf oder verschenke sie gleich.</li> 	<li>Wenn Du auswärts essen gehst, bitte gleich um eine Resteverpackung (doggie bag). Noch bevor du anfängst zu essen, fülle die Hälfte deiner Mahlzeit in die Box.</li> 	<li>Suche einen Trimm-dich-Pfad in deiner Nähe ("high school track") und laufe ihn ein-, zwei oder dreimal ab.</li> 	<li>Lasse dir die Salatsoße extra servieren. Iss genug davon, um das Aroma zu genießen. Aber lasse das meiste stehen.</li> 	<li>Bestelle eine Vorspeise als Hauptgericht.</li> 	<li>Habe nie Essen an deinem Schreibtisch. Nimm Imbisse stets zu festgelegten Zeiten, damit du nicht zu viel isst.</li> 	<li>Scheue keine Mühe zu der Toilette, den Wasserhahn oder der Kaffeemaschine zu gehen, die am weitesten von deinem Schreibtisch entfernt ist.</li> 	<li>Verwende beim Kochen Ölspender mit einer Gießvorrichtung für kleine Mengen (oil mister). Benutze pflanzliche Öle und Fette (vegetable spray)und beschichtete Pfannen anstelle von Butter oder Öl.</li> 	<li>Verwende einen Schrittzähler.</li> 	<li>Mache einen Bogen um die fettigen Chips und greife stattdessen zu schwach gesalzene Salzstangen oder leicht fetthaltigem Popcorn ohne Butterzusatz.</li> 	<li>Nimm dir 10 Minuten deiner Mittagspause, um einen kleinen Spaziergang zu machen.</li> 	<li>Beginne eine Mahlzeit mit Salat oder einer Brühe. Du fühlst dich dann schon etwas gesättigt und isst weniger vom Hauptgericht.</li> 	<li>Rege bei deinem Arbeitgeber an, dass bei Sitzungen und Bürofeiern gesunde Nahrungsmittel angeboten werden.</li> 	<li>Verlasse den Fernsehapparat während der Werbung, um die Hausarbeit zu erledigen und dich zu bewegen.</li> 	<li>Teile deinen Nachtisch mit jemand anderes.</li> 	<li>Höre beim Essen entspannende Musik, anstatt vor dem Fernsehapparat zu sitzen.</li> 	<li>Nimm dir deine Kinder und den Hund und geht zusammen spazieren.</li> 	<li>Ersetze gedämpftes Gemüse durch Kartoffel-, Reis- oder Nudel-Beilage.</li> 	<li>Iss dein Abendessen auf einem Vorspeisenteller, um die Portionsgröße zu kontrollieren.</li> 	<li>Mache einen Verdauungsspaziergang.</li> 	<li>Iss eine kleine handvoll Nüsse.</li> 	<li>Belohne dich, wenn du einen wesentlichen Schritt zur Verbesserung deiner Gesundheit geschafft hast!</li></ol>1 Die Überschrift ist eine Anspielung auf den Hit von Paul Simon: "50 ways to leave your lover". Deutsch: Ulla Meinecke: "50 Tipps"<p>Quellen: America on the Move (©2005); U.S. Food and Drug Administration; American Heart AssociationAus: Psoriasis Advance, Volume 5, Number 2 May/June 2007, S. 50ff.Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der National Psoriasis Foundation (NPF) / USA</p><p><em>Übersetzung: Marlon Getschmann</em></p>]]></description><guid isPermaLink="false">52</guid><pubDate>Tue, 14 Aug 2007 11:56:41 +0000</pubDate></item></channel></rss>
