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  • Rolf Blaga
    Rolf Blaga

    Lichtimpfung für Kinder jetzt auch im Krankenhaus

    Jahrelang bemühte sich Dr. Jan Wilkens darum, dass das von ihm entwickelte Bestrahlungsverfahren "DermoDyne-Lichttherapie" als schulmedizinsche Therapie anerkannt wird. Er und seine Mitstreiter waren fest davon überzeugt, eine nebenwirkungsarme Bestrahlungsmethode gefunden zu haben, um erfolgreich das atopischen Ekzem (sog. "Neurodermitis") und die Haut-Psoriasis zu behandeln. Meist mussten Patienten diese Therapie meist aus eigener Tasche bezahlen. Später gab es für Kinder eine Möglichkeit, im Rahmen eines Klinikaufenthalts mit dieser "Lichtimpfung" auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse behandelt zu werden.

    Wir haben die Bestrahlung mit blauem Licht immer wohlwollend verfolgt, auch wenn sich im Forum des Psoriasis-Netzes einige enttäuschte Neurodermitiker gemeldet haben. Es wäre doch zu schön, wenn es möglich wäre, auch Psoriasiskranke mit UV-freiem Licht zu bestrahlen.

    Dr. Wilkens war vor allem mit seinen Erfolgen beim atopischen Ekzem in die Öffentlichkeit getreten. Es gäbe aber inzwischen auch "Psoriasispatienten, die erfolgreich und nachhaltig mit der DermoDyne Lichtimpfung behandelt wurden", erklärte Dr. Wilkens einmal. Eine überzeugende Studie fehlt aber bis heute. Das Geld dafür sei ihm vom Brandenburger Forschungsministerium und einer Hamburger Bank vorenthalten worden, so Wilkens. An der Uni Mainz lief eine Studie, durch die erforscht werden sollte, wie die "Lichtimpfung" tatsächlich wirkt.

    Es habe sich gezeigt, so Dr. Wilkens, dass vor allem Kindern sehr gut auf die Therapie ansprechen würden. Zufriedene Eltern und Patienten hätten Geld gespendet, um der Kinder-Klinik Hochried Behandlungsgeräte zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit Professor Dr. Dietrich Abeck habe er etwa 20 Patienten mit der Lichtimpfung erfolgreich behandelt. Darunter wären auch einige Kinder mit Psoriasis gewesen. Prof. Dr. Abeck ist ein anerkannter Kinder-Dermatologe, der weit über die Grenzen Münchens bekannt ist. Zeitweise war es möglich, sich mit der "DermoDyne-Lichttherapie" behandeln zu lassen, ohne dafür extra privat zu bezahlen. Die Bestrahlung war Teil der Therapie bei Kindern und Jugendlichen in der Klinik Hochried.

    An anderen Behandlungsorten musste in jedem Einzelfall geprüft werden, wer die Kosten übernimmt. Die Berufsgenossenschaften zahlten meist dann, wenn die Psoriasis berufsbedingt aufgetreten ist. Einige private und gesetzliche Krankenkassen sowie Beihilfestellen hatten diese Therapie in Fällen bezahlt, bei denen andere schulmedizinischen Verfahren ausgeschöpft worden sind. Wir rieten stess, sich darüber vorher bei den Behandlern vor Ort beraten zu lassen.

    Dr. Wilkens wurde von Einigen heftig kritisiert: Dr. Ina Hadshiew (Kopf- und Hautzentrum der Uniklinik Hamburg-Eppendorf) warf ihm zum Beispiel vor, "mit dem Leid der Patienten nicht unerheblich Kasse" zu machen. Es gäbe nur eine einzige, völlig unzureichende Studie, die bei lediglich zehn Ekzem-Patienten Erfolge nachweise. Der Deutsche Neurodermitiker Bund (DNB) reihte Wilkens in die Kategorie der "Quacksalber" ein. Weil Wilkens seine Therapie zweimal bei "stern-tv" vorstellen durfte, strafte der DNB die Redaktion mit der "Goldenen Kratzhand" ab. Durch die Fernseh-Sendung wären falsche Hoffnungen geweckt und verzweifelte Patienten in ein "finanzielles Abenteuer gelockt" worden. Die Argumente von Experten, die diese Therapie seit langem kritisieren und ablehnen, hätte man den Zuschauern vorenthalten.

    Aber es gab auch andere Stimmen: Professor Jean Krutmann (Uni Düsseldorf) bezeichnet die Methode als "interessantes neuartiges phototherapeutisches Verfahren". Er forderte aber "weitere, umfangreichere, wissenschaftlich fundierte Untersuchungen", da nicht ausreichend nachgewiesen war, wie erfolgreich die DermoDyne-Therapie tatsächlich sei. (1) Dr. Karl-Christian Appl (Hautschutzzentrum Berlin der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) arbeitete seit 2004 mit der DermoDyne-Lichtimpfung. Er war mit den Erfolgen bei Patienten mit Psoriasis an Händen und Füßen zufrieden. Wie schon erwähnt, arbeitete auch der renommierte Kinder-Dermatologe, Professor Abeck mit Wilkens zusammen.

    Es konnte wohl niemand bestreiten, dass diese Therapie bei Hautkranken half. Wie bei anderen Therapien gab es aber auch Patienten, denen sie nicht half oder bei denen sich die Krankheit dabei verschlimmerte. Seriös anerkannt werden kann die Lichtimpfung erst dann, wenn genaue Angaben vorliegen, so wie man das auch von anderen Studien kennt. Große Firmen können solche Untersuchungen finanzieren. Kleine oder mittelständischen Betrieben fehlt dafür aber meist das Geld. Daran ist vor einigen Jahren schon der Hersteller von "Interferenzstrom-Geräten" gescheitert - eine ebenfalls hoffnungsvolle Therapie.

    Dr. Wilkens starb im Februar 2018. Seither ruht alles Geschehen rund um die Therapie.

    (1) "Dermo Dyne Therapie / ,Lichtimpfung'", Entwurf eines Positionspapier der Arbeitsgruppe Photodermatologie der Deutschen Gesellschaft für Photobiologie, Prof. Jean Krutmann


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    • Inga Richter
      By Inga Richter
      Die Schuppenflechte kann mit einer Lichttherapie behandelt werden. Manche sagen Bestrahlung, Phototherapie oder UV-Therapie dazu. Wichtig zu wissen: Nicht die normale Sonne ist es, die dem Psoriatiker Heilung bringt. Vielmehr greifen bestimmte Wellen des Lichts hier ein und bewirken entzündungshemmende Effekte, indem sie bestimmte Immunzellen in ihrer Aktivität hemmen.
      Die meisten Schuppenflechte-Patienten sehen die Praxis ihres Hautarztes drei- bis viermal pro Woche, wenn sie sich für eine Bestrahlungsserie entscheiden.
      Eine Behandlung zu Hause bietet mehr Spielraum: Man kann bestrahlen, wenn man Zeit hat, und das auch nach der Praxisöffnungszeit. Aber: Die Anschaffungskosten muss der Patient in der Regel selber tragen. Außerdem sollte eine solche Eigenbehandlung nicht unkontrolliert durchgeführt werden, sondern unter genauer Anleitung eines erfahrenen Arztes. Denn: Die Strahlungen haben, wie fast jede Behandlung, Nebenwirkungen und können im schlimmsten Fall Hautkrebs verursachen. Lichtschäden wie Sonnenbrand oder Juckreiz und Prozesse der Hautalterung gehören ebenfalls zu den Risikofaktoren – sofern die Behandlung zu stark oder zu lange erfolgt. „Leichtere“ Nebenwirkungen können Erytheme oder Juckreiz sein.
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      Zur Dauer der Lichttherapie: Bis die Psoriasis fast oder ganz verschwunden ist, ist sehr unterschiedlich. Laut Leitlinie ist eine erste Besserung im Durchschnitt nach ein bis zwei Wochen zu sehen. Die deutliche Besserung kann durchaus sechs Wochen auf sich warten lassen.
      Arten der Lichttherapie
      Balneo-Phototherapie
      Bäder mit salzhaltigem Wasser werden kombiniert mit der Bestrahlung - entweder geschieht beides gleichzeitig oder nacheinander. Unterschiedlich ist das Salz im Wasser - mal ist es Sole, mal einfaches Kochsalz oder auch Salz aus dem Toten Meer. Durch Salz und „Sonne“ werden die natürlichen Bedingungen von schönen und für Psoriatiker heilsamen Strandtagen nachgestellt. Früher wurden die Behandlungen beim Arzt durch die Krankenkassen nicht bezahlt, da man Zweifel an der Wirksamkeit hegte. Inzwischen aber weiß man durch Studien, dass die Erfolgsquoten zwischen 60 und 90 Prozent liegen und damit deutlich höher als die von UV-Behandlungen allein. Daher ist die Therapie von Psoriasis vulgaris seit dem 01. Juli 2008 wieder Kassenleistung – nicht aber bei Psoriasis pustulosa, da hier bislang keine Wirksamkeit festgestellt werden konnte.
      Ärzte, die die Balneophototherapie anbieten, findest du in einer Auflistung des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen  und natürlich in unserem Adressbuch.
      Für die wichtigsten Fakten zur Balneophototherapie haben wir einen eigenen Artikel geschrieben.
      Photochemotherapie (PUVA)
      PUVA eignet sich insbesondere für die Behandlung von schwerer Psoriasis. Diese Therapie gibt es in drei Formen. In jedem Fall werden Psoralene verwendet, bevor die Bestrahlung beginnt. Diese Substanzen machen die Haut für die Bestrahlung sensibler. Die Medikamente gibt es in Form von Tabletten, als Creme zum Auftragen auf die Haut oder als Badezusatz. Bei PUVA bestehen die Strahlen aus UV-A Licht mit dem zwei bis viermal die Woche behandelt wird. Studien belegen eine vergleichbare Wirkung von oraler PUVA und Bade-PUVA und einen etwas geringeren Effekt von Creme-PUVA. Die Therapie ist tabu während der Schwangerschaft oder Stillzeit und sie eignet sich auch nicht bei Patienten, die an lichtbedingten Hauterkrankungen oder an Hautkrebs erkrankt sind oder bei Patienten, die Immunsuppressiva erhalten. Mögliche unangenehme Begleiterscheinungen sind Erytheme, Juckreiz, Übelkeit. Es scheint gesichert, dass zumindest die orale PUVA das Risiko für Krebs erhöht.
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      DermoDyne Lichtimpfung
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      Näheres hier:  www.psoriasis-netz.de/therapien/bestrahlung/lichtimpfung.html
      UV-A Behandlung
      Die Behandlung mit reinem UV-A Licht statt UV-B Bestrahlungen wurde bislang nur in einer Studie untersucht. Zwar erzielte die Therapie binnen vier Wochen ein sehr gutes Ergebnis, doch scheint die dürftige Studienlage und die geringe Anzahl der Teilnehmer (nur 16) doch wenig aussagekräftig zu sein.
      UV-B Breitspektrum
      Diese Therapie ist die älteste Form der Phototherapie. Hier wird die gesamte Bandbreite der UV-B Strahlung benutzt (280 – 320 nm). Laut den Ergebnissen von verschiedenen Studien erreichte die Hälfte bis zu drei Vierteln der Patienten eine Verbesserung des PASI Wertes um 75%. Je öfter pro Woche, desto schneller wurde diese Verbesserung erreicht. Dabei muss natürlich auf die erhöhte Gefahr der Nebenwirkungen geachtet werden.
      Bei der verwandten Selektiven UV-Therapie (SUP) können durch spezielle Lampen die Lichteinstellungen verändert werden. Eine Studie (zumindest) belegt, dass die SUP besser wirkt als die Breitspektrum-Behandlung.
      Blaulicht
      Neueste Entwicklung im Bereich Lichttherapie war das BlueControl-Gerät. Das leuchtete mit gepulstem blauen LED-Licht. Es hatte eine Wellenlänge von 453 Nanometern. Im Sommer 2018 nahm Hersteller Philips es allerdings wieder vom Markt. Mehr darüber findest du in unserem Marktüberblick.
      UVA-1 Therapie ("Kaltlicht")
      Diese Therapie wird bei Neurodermitis oder Parapsoriasis angewendet – nicht jedoch (oder nur selten) bei Schuppenflechte.
      Häufige Fragen zur Lichttherapie
      Reicht nicht das Solarium um die Ecke? Im Solarium gibt es in aller Regel nicht die hilfreiche UV-B-Strahlung von 311 Nanometern. Außerdem erhöhen oder vermindern manche Medikamente die Wirkung von UV-Licht. Deshalb ist eine Bestrahlungsserie beim Arzt immer besser. Bei einer leichten Schuppenflechte allerdings ist an einer mäßigen Solariums-Bräune nichts auszusetzen - schließlich fühlen Sie sich dann ja auch psychisch wohler.
      Kann ich mir auch ein Gerät für zu Hause kaufen? Klar, doch das ist eine Frage des Geldes und des Platzes. Wer nur einzelne kleinere Stellen hat, kann an einen sogenannten Lichtkamm denken. Die meisten Produkte aus dieser Kategorie haben einen Aufsatz mit einem Kamm, damit die Haare gescheitelt werden können und das Licht bis auf die Kopfhaut kommt. Dieser Kamm kann abgenommen werden, dann ist das Gerät prima auch für andere Hautstellen verwendbar. Etwas größer sind Teilbestrahlungsgeräte, meist für die Hände und/oder Fußsohlen. Und noch eine Nummer größer, ein Lichttherapie-Gerät für den ganzen Körper, stellen sich nur ganz wenige hin. Wir listen in unserem Adressbuch auch Anbieter von Lichttherapie-Geräten auf. Und: Du kannst so ein Bestrahlungsgerät oft auch mieten. Darüber sollte deine Krankenkasse bescheidwissen.
      Hilft die Lichttherapie auch bei Nagelpsoriasis? Aus unserer Erfahrung: eher naja. In manchen Klinik wird die Nagelpsoriasis mit sogenannten Punktstrahlern behandelt.
      Was muss ich vor der UV-Behandlung beachten? Der Körper sollte gesäubert sein – das war es aber auch schon. Verwenden Sie nach dem Duschen oder Waschen möglichst kein Aftershave, keine Pflegecreme, kein Sonnenschutzmittel, keine Kosmetik und nichts mit Duftstoffen. Auch schwarzer Tee oder Nahrungsergänzungsmittel mit Johanniskraut sollten warten. Das alles nämlich kann die Haut lichtempfindlicher machen und die Haut hat schneller einen Sonnenbrand als sonst.
      Auch einige Medikamente steigern die Lichtempfindlichkeit, doch danach sollten der Arzt oder die Arzthelferin vor der Lichttherapie ohnehin fragen.
      Womit soll ich nach einer UV-Behandlung die Haut pflegen? Auf jeden Fall solltest du vorher an Ihre Haut nur Wasser lassen. Wenn du nicht ausdrücklich Psoriasis-Stellen im Gesicht bestrahlen willst, solltest du dort an eine Sonnenschutzcreme denken.

      Nach der Bestrahlung braucht die Haut viel Feuchtigkeit - packen Sie also eine Feuchtigkeitscreme ein, am besten ohne großartige Duftstoffe etc.
      Was ist PUVA? PUVA ist die Abkürzung für eine Therapie mit Psoralenen und UV-A-Strahlen. Psoralene sind Wirkstoffe, die die Haut empfindlicher für das Licht machen. Heutzutage geschieht das bei der Psoriasis-Behandlung meist mit Salben.

      Der Arzneistoff 8-Methoxy-Psoralen kann dem Patienten eine Stunde vor der Bestrahlung in einer Tablette gegeben werden. Der Stoff verteilt sich im Körper und gelangt so auch in die Hautzellen. Moderner ist eine Bade-PUVA. Dann wird der Lichtsensibilisator in Wasser gelöst.

      Trifft nun UV-A-Licht auf die Haut, geht der Arzneistoff in einen energiereicheren Zustand über. Die Zellen können sich nicht mehr so extrem teilen, wie es bei Psoriasis der Fall ist.
      Was ist eine Bade-PUVA? Bade-PUVA ist eine Bestrahlung der Haut mit UV-A-Strahlen. Gleichzeitig badet der Patient in einem Wasser, dem ein Lichtsensibilisator zugegeben wurde. Der heißt Psoralen – daher das „P“ in „PUVA“.
      Was muss ich nach einer PUVA-Behandlung beachten? Das größte Problem ist die Strahlenmenge. Du hast nach der PUVA-Behandlung genügend davon intus – mehr sollte es nicht werden.
      Das heißt: Du solltest dich keinen weiteren UV-A-Strahlen aussetzen.

      Ein Sonnenbad oder Besuche im Solarium sind absolut nicht angeraten. Selbst die Sonnenstrahlung, die du hinter einer (Auto-)Scheibe abbekommen, kann zu viel sein. Wer im Freien arbeitet, sollte zur Sonnencreme mit UV-A-Filter greifen oder besser noch die Haut gut mit Kleidung bedecken.
      Welche Nebenwirkungen kann eine PUVA-Therapie machen? Wie bei jeder Therapie können auch bei einer PUVA-Behandlung Nebenwirkungen auftreten. Diese möglichen Nebenwirkungen sind:
      häufig (also bei bis zu zehn von 100 Patienten): Juckreiz und Rötung der Haut
      gelegentlich (also bei bis zu einem von 100 Patienten): neue Psoriasis-Stellen, wo bisher keine waren
      sehr selten und in Einzelfällen (also bei weniger als einem von 1000 Patienten): Müdigkeit, Hyperpigmentierungen (dunkle Flecken auf der Haut), Kontaktallergie, Einfärbung von Finger- oder Fußnägeln,
      bösartige Veränderungen der Haut (Malignome)
      Quelle: Patienteninformation der Galderma Laboratorium GmbH über das Lösungskonzentrat Meladinine 0,3%
      Was ist UVA-1 oder Kaltlicht? Dieses Licht ist in einem sehr begrenzten Spektral-Bereich des UV-Lichtes angesiedelt. Es dringt durch die oberen Hautschichten durch, verbrennt sie aber nicht. Sein Ziel ist aber die tiefe Haut. Kaltlicht heißt diese Form, weil mit aufwändiger Technik die Infrarotstrahlung herkömmlicher Lichttherapie-Geräte minimiert wird. So wird die Haut nicht mehr so erhitzt.
      Welche Krankheiten werden mit UVA-1 oder Kaltlicht behandelt? Die Therapie wird angewendet bei Neurodermitis, Ekzemen, Sklerodermie, Lupus erythematodes, dem T-Zell-Lymphom, Parapsoriasis oder Mastozystose. Manche Ärzte berichteten von einer Besserung bei Juckreiz mit unklarer Ursache, bei Akne, Urtikaria, Knötchenflechte oder Rosazea. UVA-1 wird auch schon mal zur Konditionierung einer Sonnenallergie verwendet.
      Wie läuft eine Therapie mit UVA-1 oder Kaltlicht ab? Die Geräte sind schon wegen der eingebauten Kühlung recht groß. Wer mag, kann darin liegen, Musik hören, schlafen... Je nach Erkrankung wird drei- bis fünfmal pro Woche bestrahlt – das Ganze drei bis vier Wochen lang.
      Links zum Thema
      Lichttherapie allgemein
      Erfahrungen von Betroffenen findest du in unserer Community Dort gab es auch einmal ein Expertenforum zur UV-Betrahlung Was andere über die Bestrahlungstherapie schreiben UV-Strahlen – Informationen vom Bundesamt für Strahlenschutz Bestrahlungsrisiken – Information vom Psoriasis Forum Berlin e.V. [lesen] UV-Bestrahlung des Blutes
      In der Naturheilkunde gibt es eine Therapie, in der entnommenes Blut mit UV-Licht bestrahlt und dann dem Patienten wieder gespritzt wird. Informationen darüber findest du hier:
      "UVB-Bestrahlung des Blutes" von Dr. von Schreitter aus Neuss "Eigenbluttherapie mit UVB-Bestrahlung des Blutes" - Merkblatt von Dipl.-Med. Karin Finger aus Brandenburg (Havel) Englischsprachige Informationen
      Home versus outpatient ultraviolet B phototherapy for mild to severe psoriasis: pragmatic multicentre randomised controlled non-inferiority trial
      frei downloadbarer Artikel aus dem "British Medical Journal" zum Thema "Heim- oder ambulante UVB-Therapie", 06.03.2009
      Fotos von der Lichttherapie
       
       
    • Elza MG
      By Elza MG
      Hallo
      Ich war heute bei meinem Hautarzt und er hat mir gesagt ich sollte im April noch einmal zu Ihm reinkommen,ab dann hat er ein neues Gerät, das Gerät arbeitet mit Blue Light, wenn ich es richtig verstanden habe.Ich bekomme seit Januar UVB Bestrahlung an den Händen und es ist ein auf und ab. Ich habe starke Probleme damit. Nun meine Frage wer hat von dieser Bestrahlung gehört oder kann mir einen Tip geben wo ich mehr erfahren kann?
      Vielen Dank erst einmal
      Elza MG

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