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    Wie Schlangengift und Spinnenbisse erforscht werden(Tagesspiegel, 03.01.2014)In Südamerika untersuchen Forscher, wie Gifte von Tieren in der Medizin angewandt werden könnten. Schlangengift und Spinnengift sind dabei gar nicht mehr so exotisch.

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Naturheilkunde ist nichts für Eilige. Im Gegenteil: Viele natürliche Stoffe und Therapien brauchen nicht nur länger, bis sie wirken. Sie sind überhaupt erst dann effektiv, wenn sie mit weiteren Aktivitäten kombiniert werden – das gilt vor allem für chronisch Kranke. Gesund werden kann nur, wer auch bewusst gesund lebt. Dieses Behandlungskonzept wird für Patienten in dem Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ ausführlich vorgestellt.
      Naturheilkunde und gesunde Lebensweise
      Autor ist Professor Andreas Michalsen, der unter anderem Leiter der Naturheilkundlichen Abteilung des Berliner Immanuel-Krankenhauses ist. Er  setzt sich in seinem Buch für ein modernes Konzept der Naturheilkunde ein: Ziel solle es sein, die Möglichkeiten der Patienten zu nutzen, um ihre Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Das funktioniere dann, wenn natürliche Therapien und eine gesunde Lebensweise zusammenspielen. Sehr ausführlich beschreibt er die verschiedensten Möglichkeiten dazu. Darüberhinaus ist er ein Verfechter der „Integrativen Medizin“. Das heißt: Für ihn ist die Naturheilkunde keine Alternative zur modernen Medizin, sondern eine sinnvolle Ergänzung.
      Selbstheilung als natürlicher Prozess
      Es gäbe viele Möglichkeiten, so Michalsen, den Körper durch äußere Reize und Herausforderungen darin zu trainieren, sich immer wieder selbst zu reparieren. „Selbstheilung“ setze vor allem Vertrauen voraus: in den Arzt, die Therapie und letztendlich in sich selbst. So gesehen sei z.B. der Placebo-Effekt ein völlig natürlicher Vorgang.
      Michalsen arbeitet schon lange mit „antiken Therapien“ wie Blutegel, Schröpfen und Aderlass. Ausführlich begründet er, weshalb sie auch noch heute bei bestimmten Krankheiten eingesetzt werden sollten. Ähnliches gelte für Kneipp-Anwendungen: Wasser sei eines der ältesten Heilmittel der Menschheit. Viele seiner positiven Effekte könnten ein Medikament nie bewirken.
      Ganz wesentlich zur Selbstheilung trage, so Michalsen, das (Heil-) Fasten bei. Es stärke das Immunsystem und verlängere das Leben. Man könne damit den Körper entgiften und den Stoffwechsel regulieren. Die Darmbakterien würden sich anpassen. Eine gesunde Darmflora wirke sich auf das Nerven- und Immunsystem aus und beeinflusse die Selbstregulation des Körpers.Durch Fasten, so Michalsen, entstehe Brennstoff für das Gehirn. Es mache deshalb glücklich. Ähnlich würde es wirken, wenn man sich täglich nicht satt esse, sondern die Kalorien um 20-40 Prozent kürzt.
      Richtig ernähren und viel bewegen
      Darüberhinaus schütze eine richtige Ernährung vor Krankheiten. Es seien vor allem der Nahrungsüberfluss und die (oft unkontrollierten) Zwischenmahlzeiten, die dem Körper schaden würden. Wenn der Körper wegen des Essens ständig Insulin ausschütten müsse, könnten sich die Zellen nicht reinigen. Deshalb empfiehlt Michalsen, sich auf zwei Mahlzeiten pro Tag zu beschränken. Danach sei eine nahrungslose Phase von 14 Stunden sinnvoll.
      Als gesunde Kost empfiehlt er, wie inzwischen viele andere auch, die so genannte „Mittelmeer-Kost“. Viel Gemüse sei wichtiger, als Obst; gesundes Fett wichtiger als Fisch. Milch und Eier sind für ihn keine gesunden Lebensmittel; Fleisch würde uns (langfristig) umbringen.
      Bei den meisten Krankheiten sei es eher schädlich, sich zu schonen. Bewegung erweise sich bei fast allen Krankheiten als wirksame Therapie. So profitieren zum Beispiel die Faszien des Bindegewebes von Bewegung und würden damit Schmerzen verringern. Jeder solle für sich eine Aktivität finden, die individuell Spaß macht.
      Mind-Body-Medizin
      Michalsen ist ein engagierter Vertreter der Mind-Body-Medizin. Dabei geht es darum, für jeden Patienten eine passende Strategie zu entwickeln, Psyche, Immunsystem und Nerven positiv zu beeinflussen: durch Yoga, Meditation und Achtsamkeit. Mind-Body-Medizin wirke dem Stress entgegen. Aber sie führe auch dazu, dass Patienten ihren Körper bewusster wahrnehmen und sich verantwortlicher verhalten als bisher.
      Indische und chinesische Kräuter
      Michaelsen ist sehr überzeugt von Ayurveda, der traditionellen indischen Medizin. Anders als in der europäischen Naturheilkunde werden beim Ayurveda Kräuter und Gewürze stets als Mischungen verabreicht. Bis zu 50 verschiedene Stoffe würden ganz individuell kombiniert werden, um eine gewünschte Wirkung zu erzielen. Deren Heilungserfolge würden weit über das hinausgehen, was sich mit Placebowirkung oder Spontanheilung erklären ließe, so Michalsen. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden Pflanzen und deren Extrakte kombiniert.
      Ayurveda und TCM würden diese pflanzliche „Gesamt-Arzneimittel“ auch bei schweren, komplexen Krankheiten einsetzen. In unserem Kulturkreis dagegen würden überwiegend einzelne Pflanzenwirkstoffe eingesetzt werden. Damit könnten dann lediglich Symptome und Beschwerden leichter Krankheiten behandelt werden.
      Problematisch sei, dass die meisten dieser indischen oder chinesischen Gemische in Deutschland nur als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen seien. Dadurch würden Qualität und Sicherheit nicht so gut kontrolliert werden, wie bei Arzneimitteln. Michalsen geht nicht weiter darauf ein, dass immer wieder gesundheitsgefährdende Stoffe in Original-Ayurveda- und TCM-Kräuter aus Indien oder China gefunden werden und es schon Todesfälle gab. Sein Kollege Dr. Christian Kessler empfiehlt deshalb, Ayurveda-Präparate und TCM-Kräuter ausschließlich über sichere Bezugsquellen zu beziehen, wie z.B. deutsche Apotheken mit naturheilkundlichem Schwerpunkt.
      Schwere Krankheiten naturheilkundlich behandeln
      Ausführlich beschreibt Michalsen die naturheilkundliche Behandlung von Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Arteriosklerose, Arthrose, Depression und Angstsyndromen, Rücken- und Nackenschmerzen, Diabetes, Rheuma und Magen-Darmerkrankungen. Hautkrankheiten werden leider nicht erwähnt. Aber: Zu diesem Thema gibt es demnächst einen Bericht über die Klinik Blankenstein im Psoriasis-Netz. Außerdem wird es am 28. April 2018 in Berlin eine Veranstaltung zum Thema „Naturheilkunde und Psoriasis – Erprobte Therapien“ geben.
      Fazit
      Das Buch „Heilen mit der Kraft der Natur“ spiegelt den aktuellen Stand der seriösen, in seiner Wirkung nachgewiesenen Naturheilkunde wider. Professor Michalsen erklärt vieles aus seiner persönlichen Erfahrung. Dadurch sind seine Ausführungen nicht nur sehr glaubwürdig, sondern sie machen es dem Leser leicht, ihm zu folgen. Seine Anliegen, die Erforschung der Naturheilkunde zu fördern, Patienten zu gesundem Leben zu motivieren und möglichst viele medizinische Ansätze zu integrieren, sind wohltuend ideologie-frei.
      In diesem Sinne fordert er Ärzte auf, bei ihren Patienten "subjektive Krankheits- und Heilungsüberzeugung" nicht als "absurd oder unwissenschaftlich" abzutun. Vermutlich deshalb, weil inzwischen eindeutig nachgewiesen ist, dass die Kraft der Gedanken gesund machen kann. Leider problematisiert er an dieser Stelle nicht, dass es auch "Heilsüberzeugungen" gibt, die unseriös und gefährlich sein können: Bekanntlich gibt es immer wieder Scharlatane (Hackethal, Rath, Humble & Co.), die „natürliche“ Verfahren anbieten und mit unbewiesenen Heilsversprechen verzweifelte Patienten anlocken.
      Michalsen geht in seinem Buch nicht auf andere Richtungen ein, die sich selbst ebenfalls als „Naturheilkunde“ bezeichnen, wie z.B. Homöopathie, Anthroposophie, Bachblüten-Therapie, Schüßler-Salze, Bioresonanz-Therapie usw. Aber das ist für eine solch umfangreiche Darstellung vermutlich zu viel verlangt.
      Insgesamt ist das Buch für jeden Patienten, der sich für naturheilkundliche Behandlungen interessiert, uneingeschränkt zu empfehlen.
      Weiterlesen:
      Bewährte Behandlungen der Psoriasis in der Naturheilkunde (Veranstaltung am 28. April 2018 in Berlin) Psoriasis naturheilkundlich behandelt, Klinik Blankenstein Ordnungstherapie in der stationären Naturheilkunde, Leonie Jagenburg, Christa Golücke, André-Michael Beer CAM-Report - Wissenschaftliche Meta-Analyse wie gut Heilkräuter & Co. bei rheumatoider Arthritis, Arthrosen (meist vom Knie) und Fibromyalgie helfen, Rheuma Liga Alternative Heilverfahren – Sanfte Methoden ergänzen Schulmedizin, Inga Richter, PSO aktuell 1/2013 Mit Naturheilkunde die Schuppenflechte behandeln (Expertenforen 2013 und 2016), Psoriasis-Netz Naturheilkunde und andere ergänzende Heilmethoden, Rheuma Liga Deutschland Psoriasis und Alternativmedizin 2014, Psoriasis-Netz Berlin: Alternativ-Mediziner kooperieren
    • Schneewittchen
      By Schneewittchen
      Hallo, wer hat erfahrungen mit Schlangengift bzw. Horvi-Enzymen?
    • Andreas62
      By Andreas62
      Hallo, ich heiße Andreas (43 Jahre) und bin neu hier, also ein herzliches "Guten Abend" an alle!

      Möchte mal ein paar facts zur Schlangengift-Therapie bringen.
      Ich hatte selber seit meinem 16. Lebensjahr Schuppenflechte; habe wohl ähnliche Erfahrungen gemacht wie viele von Euch; Hautärzte, Heilpraktiker, Salben, Totes Meer und vieles mehr....
      Bis ich vor einigen Jahren eine Sendung über Schlangengifte sah und ihre Wirksamkeit bei Schuppenflechte, Neurodermitis, Migräne usw.
       
      Da ich aus dem Münsterland komme, hatte ich keine Lust über einen längeren Zeitraum nach Bottrop zu Herrn Zimmermann zu fahren; zudem erschienen mir die Behandlungskosten von bis zu 155 Euro pro Behandlung sehr hoch!
       
      Dann hörte ich von einer befreundeten Ärztin aus Münster, daß es einen Heilpraktiker in Ahlen gäbe, der die gleichen Schlangengifte wie Herr Zimmermann einsetze und das die Behandlung "nur 75 Euro" kosten würde. Weiterhin ermutigte mich die Tatsache, das die Tochter der Ärztin, die seit ihrem ersten Lebensjahr unter Neurodermitis gelitten hatte, innerhalb eines halben Jahres (sie stand damals kurz vor ihrem Abitur) von ihrer Neurodermitis durch Herrn Hoffmannbeck in Ahlen geheilt wurde... Also rief ich an und machte im September 2004 einen Termin.
      Ich hatte damals die Hoffnung schon aufgegeben als ich nach Ahlen fuhr; meine Schuppenflechte zeigte sich besonders an den Armen, Knien, Gesäßbereich und machte sich auch im Ohrenbereich und am Haaransatz breit.... 
       
      Nachdem ich die ersten 3 Schlangengiftbehandlungen hinter mir hatte, begann mein Juckreiz nachzulassen und das Hautbild besserte sich zusehends. Nach schließlich 15 Behandlungen war ich erscheinungsfrei; Herr Hoffmannbeck meinte aber, daß ich noch einmal pro Monat zu einer Nachuntersuchung kommen sollte; das machte ich 3 Monate lang, aber er brauchte mich nicht mehr zu behandeln.
       
      Ich kann nur sagen, daß ich jetzt sehr glücklich bin. Herr Hoffmannbeck, der mit Schlangengiften auch viele andere Hauterkrankungen, Allergien usw. behandelt, hat mir und den anderen Patienten, mit denen ich im Wartezimmer gesprochen habe, wirklich geholfen. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

      Ich weiß, das hört sich nach Werbung an, aber wenn man nach einer jahrelangen Irrfahrt Hilfe bekommt, und Preis auch noch stimmt, dann sei´s drum!Informiert Euch selber, Herr Hoffmannbeck hat zu verschiedenen Erkrankungen Infobroschüren erstellt und Ihr könnt sie übers Internet anfordern.
       
      Grüße Andreas
       
      Würde mich über Kommentare und Emails von Euch freuen!

      Hier die Adresse:
      HP. Ralf Hoffmannbeck
      (Zentrum für Naturheilkunde-Ahlen)
      Südstaße 46
      59227 Ahlen

      E-mail: praxis@hoffmannbeck.net
      Homepage: www.hoffmannbeck.net
    • PSOhaut
      By PSOhaut
      Grüße alle hier herzlich,
      bin neu und möchte von mir erzählen...
      Nachdem ich hier, im Fernsehen und im Internet mehrfach von der Schlangengifttherapie gehört habe,
      habe ich mich dann selber aufgemacht, um zu sehen, ob es nach jahrelangen hin und her mit meiner Schuppenflechte,
      vielleicht aus dieser "Ecke", eine echte Hilfe geben könnte.
      Meine Schuppenflechte habe ich vor ungefähr 15 Jahren bekommen (nach einer Infektion im Darmbereich);
      hauptsächlich betroffen sind/waren bei mir der Rückenbereich, die Arme, die Beine und der Intimbereich.
      Durch die Beiträge hier und auch Erzählungen aus dem Freundeskreis, die auch dort waren, habe ich mich
      letztendlich für den Heilpraktiker Ralf Hoffmannbeck entschieden, weil er u.a. seit fast 20 Jahren Erfahrung
      mit der Therapieform hat (hier im Forum steht noch seine alte Praxisadresse in Ahlen als Standort, mittlerweile
      hat er seine Praxis aber nach Münster, Warendorferstrasse 79 verlegt (die Hompageadresse: www.hoffmannbeck.net
      hat sich nicht verändert).
      Um es kurz zu machen....
      Am Telefon erklärte mir Herr Hoffmannbeck dann, dass ich ein aktuelles Blutbild mitbringen oder erstellen lassen solle;
      eine Stuhluntersuchung könnte zusätzlich Hinweise geben, falls vorher entsprechende schulmedizinische Präparate
      und Therapien zum Einsatz gekommen wären...In meinem Fall reichte das Blutbild. Circa eine Woche später (Dezember 2011)
      fuhr ich mit dem Blutbild zum ersten Mal von Bielefeld nach Münster in die Praxis.
      Herr Hoffmannbeck nahm sich dann ca. 90 Minuten Zeit, um meine Krankheits- und Lebensgeschichte
      aufzunehmen, mich körperlich zu untersuchen, mich nach bisherigen Therapien und eingeommenen Medikamenten
      zu befragen, das Blutbild zu werten usw...
      Schon am Telefon hatte er mir gesagt, daß "Schuppenflechte" nicht "Schuppenflechte" wäre; es würde
      sich hierbei immerwieder um ein individuelles Krankheitsbild handeln, welches somit auch immerwieder
      in der Therapie seine jeweilige, spezielle Anpassung finden würde.
      Er meinte dann, daß bei mir, parallel mit dem Beginn der Schlangengifttherapie, eine
      Ausscheidungförderung über die Leber ratsam wäre. Weiterhin riet er mir aufgrund meines Blutbildes
      zu 3 ergänzenden Mitteln und einer kurzfristigen Eiseneinnahme, da mein Eisenspeicherwert zu stark
      gesunken war. Zuletzt bekam ich noch ein Salbenrezept auf Naturbasis, welches ich mir anstatt der Kortisonsalbe,
      die ich bis dorthin verwandt hatte, benutzen sollte (dies sei aber sowieso nur über die erste Zeit notwendig,
      da keine schwere Hautkrankheit wie die Psoriasis, über Salben heilbar wäre).
      So begannen wir dann kurz vor Weihnachten mit der eigentlichen Schlangengifttherapie (2 mal in der
      Woche). Schon nach 5-6 Wochen fühlte ich mich anders, lebendiger, aktiver; meine Haut sah insgesamt besser aus, die
      einzelnen "Inseln der Schuppenflechte" waren kleiner geworden und auch der Juckreiz hatte nachgelassen (ohne Kortison!).
      Kleine Anmerkung für die Menschen, die sich vor den Injektionen fürchten:
      Herr Hoffmannbeck hat mittlerweile eine Technik ausgearbeitet und die Therapie entsprechend modifiziert, bei der es möglich
      ist, die entsprechenden Mittel einfach über den Mund einzunehmen.
      Vor allem für Kinder ist das ein grosser Segen. Weiterhin lassen sich die Praxisbesuche auf 1-2 Mal in 2 Monaten reduzieren,
      was auch für Patienten mit weiteren Anfahrtswegen mehr als angenehm ist (Herr Hoffmannbeckerzählte mir in diesem Zusammenhang,
      daß er mittlerweile sogar Anfragen aus dem benachbarten Ausland erhalte und diese nun auch annehmen könnte).
      Bis zur Gegenwart ist diese schöne Entwicklung weiter fortgeschritten und ich freue mich sehr darüber;
      nun werde ich nur noch einmal pro Monat nach Münster fahren und die Therapie zwischendurch, selber von
      zuhause aus, weiterführen. Ich hoffe, daß sich alles gut weiterentwickelt und ich irgendwann im Sommer/Frühjahr wieder Kleider
      tragen kann (das habe ich mir seit Jahren selber genommen, oder sollte ich besser
      sagen, nehmen lassen; ich brauche wohl keinem hier zu schildern, wie man sich fühlt, wenn man mit so
      einer Hautkrankheit, von den "lieben" Mitmenschen" angestarrt wird) und mich meine Haut endlich in
      Ruhe lässt und gesund ist.
      Lieber Gruß an alle hier,
      freue mich auf Euch und Austausch.
      Susanne
    • Lukrezia123
      By Lukrezia123
      Ich gehöre zu den Menschen, die alternativen Heilmethoden eher skeptisch gegenüberstehen, aber wie es eben so ist, wenn man eine chronische Erkrankung hat, tut man manchmal Dinge, die man selbst nicht für möglich gehalten hat. Vor allem, wenn man seit Jahren ununterbrochen mit einer unberechenbaren Krankheit leben muss.
      Nachdem sich seit Dezember die Psoriasis bei mir immer weiter verschlimmerte und ich auch noch an der Stirn einige kleine Stellen hinzubekam, obwohl ich doch alles machte, was mein Dermatologe von mir verlangte (3 x wöchentlich UV-Bestrahlung, Cortisonsalbe), habe ich mich verstärkt nach anderen Möglichkeiten umgesehen. Hier im Forum und auch auf anderen Internetseiten habe ich erfahren, dass die Reintoxin-Therapie (Schlangengift) bei einigen geholfen hat und habe mich nach einem Heilpraktiker in Regensburg umgesehen, der mir die Spritzen verabreichen kann.
      Vor zwei Wochen war es dann so weit: Das erste Mal in meinem Leben betrat ich die Praxis eines Heilpraktikers. Etwas irritiert war ich schon, als ich überall Kristalle und Bildern von Engeln sah, denn für mich ist so etwas reiner Hokuspokus. Das Erstgespräch verlief recht angenehm, mein Heilpraktiker hat sich viel Zeit genommen und ging sehr vorsichtig und einfühlsam vor. Danach wollte er mich zu einem Globuli überreden, deren Wirkung scheinbar auch ganz toll bei Schuppenflechte sein soll, aber da ich auf meinen morgendlichen Kaffee nicht verzichten kann, hab ich das lieber gelassen. Koffein beeinträchtig nämlich die Wirkung von Globuli, wie ich erfahren habe.
      Ich habe mich dann weiter nach seinen Erfahrungen mit dem Schlangengift erkundigt und er hat nach eigener Aussage schon einige Patienten damit behandelt. Die Frage nach dem Preis war für mich besonders wichtig, denn meine studentische Krankenversicherung (gesetzlich) übernimmt die Kosten nicht und die Hauptlast müssen meine Eltern tragen. Eingeplant hatte ich mindestens 1.000 bis 15000 Euro, was ein ganz schöner Hammer für jemand ist, der noch studiert und dadurch ein eingeschränktes Budget zur Verfügung hat.
      Ich staunte nicht schlecht, als er mir sagte, dass bei ihm eine Spritze 25 € kostet. Nachdem ich hier und auch auf anderen Seiten schon Preise von bis zu 155 € pro Spritze gelesen habe, war ich erstmal sehr angenehm überrascht. Zusammen mit der Erstberatungsgebühr von 50 Euro und 10 bis 12 Spritzen à 25 Euro kommt mich der Spaß auf gerade mal 300 bis 350 €.
      Die einzigen Nebenwirkungen, die auftreten können, seien ein leichtes Schwindelgefühl gleich in den nächsten 5 Minuten nach Verabreichen der Spritze. Ansonsten muss man nichts besonderes beachten, außer, dass man während der Behandlung nicht gerade ungesunde Ernährung in sich hineinstopft oder sich Alkoholexzessen hingibt. Ob das aber tatsächlich etwas mit der Therapie an sich zusammenhängt oder eher als allgemeine Empfehlung gedacht wart, weiß ich nicht.
      Letzten Donnerstag also bekam ich die ersten Spritzen. Eine davon in den rechten Arm, die andere in die linke Pobacke. Da ich mich vor Einstichen fürchte, habe ich zwar nicht hingesehen, aber laut Aussage des Heilpraktikers hat er sie zuerst etwas mit Eigenblut vermischt, da die Schlangengifte dann besser wirken können. Danach ließ er mich 5 Minuten auf der Liege ausruhen und danach konnte ich gehen. Schwindelgefühl oder dergleichen ist bei mir nicht aufgetreten. Auch waren ansonsten keine Nebenwirkungen festzustellen.
      Auswirkungen auf meine Schuppenflechte? Ja, die gab es. Ich wurde schon vorgewarnt, dass nach den ersten beiden Spritzen jeweils eine leichte Verschlimmerung eintreten kann. Das sei aber das beste, was passieren könnte, denn es sei ein Indikator dafür, dass mein Körper auf das Schlangengift reagiert. Ich habe am Unterschenkel zwei neue Stellen hinzubekommen, von denen eine innerhalb einer Woche auf die Größe eines 20-Cent-Stücks angewachsen ist. Außerdem eine kleine Stelle an der Wange, die mich noch ein wenig mehr stört, aber vielleicht wird es ja bald besser.
      Heute vormittag gab es die zweite Spritze. Ich bin gespannt, ob nochmal eine Verschlimmerung eintritt. Laut Aussage meines Heilpraktikers muss ich noch die 3. oder 4. Spritze abwarten, bis sich die Wirkung des Schlangengifts ins Gegenteil umkehrt und die Schuppenflechte ganz langsam abklingen.
      Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass ich Skeptiker gegenüber alternativen Methoden bin. Noch dazu, weil die Schlangengifttherapie nach den gleichen Grundsätzen wie die Homöopathie arbeitet: Das Gift ist so stark verdünnt, dass man es nicht mehr nachweisen kann. Für mich als rational denkenden Menschen ist es nicht nachvollziehbar, wie es dann überhaupt wirken soll, aber es war tatsächlich eine Veränderung festzustellen. Zwar war es eine Verschlechterung, aber ich habe ganz schön gestaunt, dass das Reintoxin überhaupt eine Auswirkung auf meine Schuppenflechte hatte.
      Ich halte euch regelmäßig auf dem Laufenden, wie die Therapie weiter verläuft...

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