Humira als Pen und als klassische Spritze erhältlich

Humira-Pen

Das Medikament Humira war nie sonderlich schwer selbst zu spritzen, sieht man mal von der Überwindung des inneren Schweinehundes ab. Aber auch das Spritzen konnte noch vereinfacht werden: Seit 1. Juni 2007 ist die Fertigspritze in Deutschland auch in einen sogenannten Pen verpackt zu haben.

Sinn der Pen-Form ist, dass Menschen mit schweren Gelenkproblemen an den Händen mit solch einem Pen bei der Injektion des Medikaments weniger Probleme haben.

Wer schon einmal einem Diabetiker beim Spritzen zugesehen hat, wird sich spontan daran erinnert fühlen:Beim „Pen“ ist die Nadel während des Injektionsvorgangs nicht sichtbar. Die Patienten halten den Humira®-Pen gegen die Haut, drücken einen Knopf und warten auf die Injektion des Medikaments. Die Injektion selbst wird nach Angaben vom Hersteller Abbott von Patienten beim „Pen“ als weniger schmerzhaft empfunden.

Bevor der Pen in Deutschland ankam, war er in den USA schon zu haben. Die dortige Aufsichtsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hatte im Juni 2006 der Neuerung bei Humira® zugestimmt.

Für den Pen gab es eine Studie. Die hieß Touch (Trial Of Usability in Clinical settings of HUMIRA Autoinjector vs. Prefilled Syringe). 52 Patienten nahmen daran teil. Neun von zehn fanden den Pen bequemer und einfach zu handhaben. Acht von zehn berichteten von weniger Schmerzen.

Das Medikament im Humira-Pen ist das gleiche wie in der Spritze. Auch die Standarddosierung von 40 Milligramm alle zwei Wochen bleibt dieselbe.

Quellen

  • Ärzte Zeitung, 29./30. Juni 2007
  • Pressemitteilung der Firma Abbott (heute AbbVie), 26.06.2006

Bildquellen

  • Humira-Pen: Hersteller
Über Claudia Liebram 289 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

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