Tipps für Salben, Cremes und Co

Tipp 1: Anbruchdatum von Medikamenten notieren

Wer eine neue Packung Medikamente anbricht, sollte das Datum auf der Schachtel notieren. Die aufgedruckte Verfallsfrist „gilt nur für die ungeöffnete Packung“, sagt Dr. Martina Köthemann, Apothekerin bei der Techniker-Krankenkasse. „Vor allem Säfte, Salben und Tropfen sind nach Anbruch oft nur noch vier bis sechs Wochen verwendbar“, erklärt sie. Generell gilt: Medikamente sollten lichtgeschützt, kühl und trocken gelagert werden. Das Badezimmer ist eher ungeeignet. Rezeptpflichtige Arzneimittel sollten nur für die Dauer der Therapie in der Hausapotheke aufbewahrt werden.

Quelle: Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“, ots, 2. März 2005

Tipp 2: Salben nicht im Auto lassen

Bei Minusgraden verflüssigen sie sich und sind in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt, schreibt das Apothekenmagazin „Gesundheit“. Ähnliche Schäden erleiden auch andere wasserhaltige Cremes, Gele und Emulsionen bei Frosteinwirkung. Eine Nacht im draußen geparkten Auto etwa kann die Arzneimittel verderben. Dies gilt übrigens auch für etliche andere Arzneimittel. Wenn angegeben wird, sie kühl zu lagern, ist damit Kühlschranktemperatur gemeint und nicht Aufbewahrung im Gefrierfach. Impfstoffe etwa verlieren bei Minusgraden erheblich an Wirksamkeit.

ots, 05.01.2004

Tipp 3: Angerührte Cremes halten nicht ewig

Jedes Jahr verschreiben Deutschlands Hautärzte etwa fünf Millionen Rezepturen – also Salben, Cremes und andere Medikamente, die in der Apotheke angerührt werden. Aber: Die individuell hergestellte Cremes oder Salben sind nur begrenzt haltbar. Sie bleiben nur kurze Zeit mikrobiell einwandfrei.

  • Wasserhaltige Cremes ohne Konservierungsstoffe sind eine bis vier Wochen lang haltbar – wenn sie in einer Tube oder einer Spenderdose kommen.
  • Konservierte oder wasserfreie Rezepturen können je nach Rezeptur und Verpackung einen Monat bis drei Jahre lang haltbar sein.
  • Wasserhaltige Zubereitungen, die in einer einfachen Salbendose oder einem Weithalsglas abgefüllt sind, sollten am besten mit einem Spatel oder Holzstäbchen entnommen werden – und nicht mit den bloßen Fingern. So werden Verunreinigungen verringert.
  • Tuben aus Kunststoff, die nicht dauerhaft zusammengedrückt werden können, sollten auf dem Kopf stehend gelagert werden.

Quellen: ots, 01.08.2008 und 01.09.2008

Tipp 4: Schädliche Substanzen in vielen Handcremes

Viele Handcremes enthalten aggressive Bakterienkiller und Allergie auslösende Stoffe. Die Zeitschrift „Ökotest“ hatte im Frühjahr 2003 mehrere Produkte getestet.

Mehr als ein Drittel der Testprodukte enthielt so viele schädliche Substanzen, dass die Verbraucherexperten davon abraten. Darunter waren auch teure Marken wie Lancôme und Clarins. Nur ein Produkt – die Neutrogena Handcreme – erhielt die Gesamtnote „sehr gut“. Zehn andere wurden mit „gut“ bewertet – auch preiswerte Marken wie Mild Handcreme vom Penny Markt, Today von Rewe und Florena.

Fast die Hälfte der Produkte aber fiel durch. In zwei Cremes fanden die Tester bedenkliche Moschus-Verbindungen. Zwei andere enthielten den Bakterienhemmer Triclosan, der die Leberfunktion beeinträchtigen kann. Einige Testprodukte enthielten gesundheitsschädliche Konservierungsmittel und Emulgatoren.

In fast allen Handcremes – auch in „guten“ – wurden Duftstoffe gefunden, die Allergien auslösen können.

Quellen: Ökotest, AFP u.a., 4. März 2003

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