Wer erzählt Forschern etwas aus seinem Leben mit Psoriasis?

Was erleben und fühlen Menschen, wenn sie wegen ihrer Schuppenflechte ausgegrenzt werden? Das wollen Forscher der TU München wissen. Sie suchen zehn Betroffene, die ihnen darüber mehr erzählen. Hier schildern Maximilian Schielein und Pascale Heim-Ohmayer, was sie vorhaben.

Sichtbare Hautveränderungen können von Vorurteilen und Abneigung begleitet werden. Sowohl Stereotypen als auch falsche Annahmen können das Verhalten gegenüber Betroffenen bestimmen. Besonders bei offensichtlichen Hautveränderungen wie Psoriasis ist Stigmatisierung ein großes und wichtiges Thema, das auf Dauer für Betroffene eine große Last sein kann.  

Wir möchten nachfragen, wie es Ihnen und euch geht. Mit einer qualitativen Befragung wollen wir mehr über die individuelle und oft sehr anders wahrgenommene Stigmatisierung von Betroffenen erfahren.  

Konkret heißt das: Wir führen ein 20- bis 30-minütiges Interview mit Menschen, die eine Psoriasis haben durch. Die Interviews werden wegen der COVID-19-Situation online per Video durchgeführt. 

Geplant ist, mehr über verschiedene Lebenswelten zu erfahren, in denen Sie und ihr euch eingeschränkt fühlen / fühlt. Psoriasis ist dabei eine von drei Erkrankungen. Es sollen auch Menschen mit Mastozytose oder Atopischer Dermatitis befragt werden, um eine schöne Übersicht zu erstellen. 

Es gibt gute erste Vorhaben und Maßnahmen, die darauf abzielen, dieses problematische Phänomen zu reduzieren. Nun ist es auch unser Ziel, Sie und euch besser zu verstehen und mögliche weitere Ansatzpunkte zu erarbeiten. 

Wenn wir Ihr oder dein Interesse geweckt haben, sind hier ein paar Eckpunkte:

  • Lust, mit uns ungezwungen und zielgerichtet über das Leben mit Schuppenflechte zu sprechen?
  • 20-30 Minuten Zeit?
  • Internetzugang?
  • Über 18 Jahre alt?

Bei Interesse oder Fragen sind wir gern für Sie und euch da. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an pascale.heim@tum.de.

Vielen Dank und wir freuen uns!

Maximilian Schielein und Pascale Heim-Ohmayer arbeiten in der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Biederstein an der Technischen Universität München. Die von ihnen geplante Studie ist von der Ethikkommission der Universität genehmigt.

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