Ort der Kur nur bedingt zu bestimmen

Bezahlt die Rentenversicherung eine Rehamaßnahme, bestimmt sie auch den Ort. Ist dagegen die Krankenkasse im Spiel, kann der Patient wählen. Darauf weist die Unabhängige Patientenberatung Deutschland hin.   Wer „Kur“ sagt, meint mal eine ambulante Vorsorge, mal eine medizinische Rehabilitation oder mal Anschlussheilbehandlung.   

Die Rentenversicherer, die die meisten Kuren bezahlen, können eine bestimmte Klinik vorschreiben, erklärt Ulrich Nieland, von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland in Köln in der „Apotheken Umschau“ (Heft 07/2012).  

Bezahlen Krankenkassen die Maßnahme, hat der Patient selbst freie Hand. Die Einrichtung muss aber medizinisch geeignet sein.  

Viele Anträge werden zunächst einmal abgelehnt. Innerhalb von vier Wochen kann dann Widerspruch eingelegt werden. „Die Erfahrung zeigt, dass Kuren oft  erst im zweiten Anlauf bewilligt werden“, sagt Nieland.


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