Hautärzte bilden sich am meisten weiter

Mehr als zwei Drittel aller Hautärzte gehen regelmäßig zu Fortbildungsveranstaltungen. Damit sind sie unter ihren Ärztekollegen aus anderen Fachrichtungen ganz vorn. Professor Michael Landthaler von der Uni-Hautklinik Regensburg, meint: „Wir sind es unseren Patienten schuldig, unsere fachliche Kompetenz aufrechtzuerhalten.“

Das klingt erst einmal super, ist aber bald ohnehin Pflicht: Ab 1. Juli 2004 müssen Ärzte alle fünf Jahre zeigen, dass sie neues Wissen tanken. Sie müssen dann 250 Punkte auf einem Weiterbildungskonto haben – sonst drohen Honorarkürzungen.

Wer Vorträge hält oder sich an fachlichen Diskussionen beteiligt, sammelt acht Punkte pro Tag. Ein Kongressbesuch im Ausland bringt sechs Punkte täglich. Für eine wissenschaftliche Veröffentlichung gibt es einen Punkt.

Die Fortbildung für Hautärzte wird vor allem von der Deutschen Dermatologischen Akademie koordiniert.

Der Arzt kann und muss übrigens nicht nur Punkte sammeln: Er darf mit dem Wissen, das er erworben hat, auch Werbung betreiben. cl

Quelle: Mitteilung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, Februar 2004

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