Weihrauch für die Haut

Die neue Creme Psorelia enthält vor allem einen Extrakt aus der Pflanze Boswellia carterii – gemeinhin als Weihrauch bekannt. Außerdem sind Nachkerzensamenöl, Harnstoff, Vitamin E und Silber drin.

Das Ganze kommt in einem Dosierspender, damit das Gel möglichst wenig bis nicht verunreinigt wird.

In Psorelia sind weder Konservierungs-, noch Duft- oder Parfümstoff. Ohnehin verlässt sich der Hersteller nicht auf das Glück: Das Produkt wurde bereits bundesweit von Kunden in Apotheken angewendet und der Erfolg begutachtet.

Eindruck der Testpersonen

Das Ergebnis: Nach Schulnoten-Prinzip bekam Psorelia von den Anwendern einen Durschnitt von 2,3 in Sachen Wirksamkeit und einen Durchscnitt von 1,7 bei der Verträglichkeit.

Verteilung auf der Haut: 1,5

Einziehen in die Haut: 1,7

Gesamtnote: 2,0

90 Prozent der Tester würden Psorelia weiterempfehlen, 90 Prozent auch wieder kaufen.

Das Unternehmen

Das Tübinger Unternehmen AureliaSan, das das Gel herstellt, wurde von Apothekern wie Winfried Ertelt gegründet, und zwar ausschließlich zum Ausftüfteln und Herstellen von Kosmetik für hautkranke Menschen eben mit Weihrauch. Für Neurodermitiker gibt es Neurelia. Für die Einreibung oder Massage von Gelenken gibt es das Arelia Weihrauch-Gel. Die Gründer lassen sich von Wissenschaftlern der Uni Tübingen und der Uni des Saarlandes beraten. Die Produkte waren zuvor über Jahre von zwei Apothekern in Handarbeit angerührt worden.

Bislang wurde Weihrauch eher in Form von Tabletten oder Kapseln bei entzündlichen Gelenk- oder einigen Darmerkrankungen eingesetzt.

Preis und Bezugsmöglichkeiten

Die Psorelia Weihrauch-Creme kostet offiziell 29,95 Euro (100 Milliliter). Das Produkt ist in jeder Apotheke zu beziehen. Dem Apotheker der Wahl hilft die PZN weiter: Sie lautet 5967913.

Auf der Internetseite http://www.aureliasan.de/index.php/produkte/psorelia-weihrauch-creme informiert der Hersteller über Psorelia und die anderen Produkte.

 

Quellen:

  • Unternehmensangaben
  • Pharmazeutische Zeitung, 20. und 27.09.2007
Über Claudia Liebram 284 Artikel
Claudia Liebram ist Berlinerin mit Leib und Seele. Dort arbeitet sie als Redakteurin. Ihre Psoriasis begann, als sie 3 Jahre alt war – viel Erfahrung also, die sie weitergeben kann.

1 Kommentar

  1. Ich habe seit 1993 Schuppenflechte. Zuerst an den Ellenbögen und danach an den
    Handinnenflächen bekommen. M.E. wurde diese Krankheit ausgelöst durch viel Stress im Dienst.
    Ich habe ALLES versucht. Habe Cremes gekauft und mir Cortison verschreiben lassen.
    Nichts hat wirklich geholfen. Oft waren die Hände wie Leder und rissen auf. Die Verzweifelung war groß und ist immer noch.
    Vor ca. 5 Jahren entdeckte ich APS-Hautbad (Inhalt mit Weihrauch). Ich badete 1x täglich 10 Minuten meine Hände nach Vorschrift. Nach einer gewissen Zeit waren wie ein Wunder meine Hände gesund. Ich zeigte sie meinem Hautarzt und er wunderte sich sehr. Diese Situation hielt 2 Jahre stand. Dann fing es wieder an. Meine Hände juckten und alles war wieder da. Ich wiederholte die Therapie mit dem APS-Bad, aber diesesMal hatte ich kein Glück. Jetzt schreiben wir das Jahr 2017, habe wieder alles probiert und jetzt bade ich erneut meine Hände. Mal sehen was passiert.

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