Shadow WiFi: So kann Hautkrebs-Vorsorge auch gehen

Am Strand an der Playa Agua Dulce in Peru macht eine Initiative auf nette Weise auf das Thema Hautkrebs aufmerksam – und das nicht nur mit mahnenden Worten, sondern mit Taten: Die Anti-Krebs-Organisation „Peruvian League Against Cancer“ hat eine Art Mauer aufbauen lassen, die den Strandbesuchern WLAN anbietet – aber nur, solange die im Schatten sitzen. Das Ganze nennt sich denn auch Shadow WiFi.

Das wäre natürlich witzlos, wenn die Wand einfach nur aufgebaut und dann sich selbst überlassen wäre. Und so wird mit Sensoren ständig der Sonnenstand ermittelt und das WLAN nach dem Schatten ausgerichtet.

Wer das WLAN nutzen will, bekommt – neben dem Schattenplatz – automatisch beim Surfen eine Startseite präsentiert, auf der er sich über Hautkrebs informieren kann. Am Strand wird mit Flyern auf das Thema aufmerksam gemacht.

Hinter der Aktion steckt auch die Werbeagentur Happiness Brussels. Die will die Software anderen Initiativen weltweit kostenlos zur Verfügung stellen. Demnächst wird es Shadow WiFi schon mal bei Aktionen in Neuseeland und den USA geben.

Wie Sonne bei verschiedenen Aktivitäten im Freien wirkt, zeigt übrigens – unabhängig von der Kampagne oben – dieses Bild:

Sonnenbräune

Na dann – der Sommer kann kommen.

Bildquellen

4 Kommentare

Interessanter Artikel. Keine Schlechte Idee. Aber WLAN muss jetzt nicht unbedingt am Strand verfügbar sein. Wenn man es mit der Hautkrebsuntersuchung ernst meint, dann sollte man am besten zu einem Arzt für Innere Medizin.

Das ist eine witzige Art auf das Thema Hautkrebsvorsorge aufmerksam zu machen. Man sollte die Gefahren von Hautkrebs nicht unterschätzen. Ich gehe regelmäßig zur Vorsorge, da ich Fälle in der Familie habe.

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