Heu-Bad ist nicht für Hautkranke geeignet

Wellness-Heubad ist nicht für jeden geeignet

Ein Bad im feuchten Heu wirkt auf viele Menschen entspannend – für jeden ist es jedoch nicht geeignet. Die aus Südtirol stammende Wellness-Anwendung sei bei akuten Entzündungen, Hauterkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen nicht zu empfehlen, warnt die «Ärzte Zeitung».

So genannte Gegenanzeigen seien auch Krampfadern sowie Leber- und Nierenkrankheiten. Eine positive Wirkung wird dem Heubad dagegen für die Durchblutung, den Stoffwechsel und das Immunsystem zugeschrieben.

War ein Heubad früher nur im Spätsommer und Herbst nach dem Mähen möglich, so wird es dem Bericht zufolge inzwischen auch immer öfter im Winter angeboten. Heubadende legen sich dazu nackt für 20 bis 30 Minuten in das feuchte und bis zu 40 Grad heiße Heu. Dort schwitzen sie und nehmen über die geöffneten Hautporen viele Inhaltsstoffe des Hochalmen-Heus auf.

Das verwendete Heu unterliegt meist strengen Richtlinien: So dürfe es in Südtirol nicht unter einer Höhe von 1.500 Metern und in Bayern nicht unter 900 Metern gemäht worden sein. Die Wiesen dürfen zudem nicht künstlich gedüngt und gespritzt werden.

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