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Psoriasis pustulosa und der Erfolg einer Lichttherapie

Redaktion
By Redaktion, 06/08/2021
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Im Fernsehsender TLC Deutschland gibt es die Serie "Dr. Emma: Hautärztin aus Leidenschaft". In die Praxis der Ärztin Dr. Emma Craythorne in London kommen natürlich auch Menschen mit Schuppenflechte. Das ist eine Folge mit einer Frau, die Psoriasis pustulosa an Händen und Füßen hat. Erklärt wird die spezielle Form der Psoriasis, gezeigt wird auch, wie erfolgreich eine Lichttherapie wirken kann.

Trigger-Warnung: Es gibt teils drastische Szenen, aber so ist das Leben mit der Krankheit.

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    • Redaktion
      By Redaktion
      Claudia möchte sich mit der Schuppenflechte abfinden und einfache Methoden ausprobieren. Sie sagt aber selbst: Sie hofft auf etwas, das dauerhaft hilft. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Mein Name ist Claudia, bin 25 Jahre alt und leide seit 1 1/2 Jahren unter PSO.
      Ausgelöst wurde es mit der Schwangerschaft mit meinem zweiten Sohn im Sommer 2003. Anfangs dachte ich, das wäre eine Sonnenallergie. Ich bekam kleine weiße Pusteln auf den Handinnenflächen und auf den Fußsohlen ganz schwach.
      Dann kam der Herbst und Winter und es war plötzlich verschwunden. Als mein Sohn im Frühjahr geboren wurde, bekam ich schlagartig neue Schübe, die im Sommer noch schlimmer wurden und es sich auch mittlerweile auf der ganzen Hand ausbreitete. Aber es waren nur die Pusteln, die beim Aufplatzen bluteten. Im Spätsommer fing die Haut an einzureißen und ich bin vor zwei Monaten dann zum Arzt gegangen. Die Diagnose traf mich sehr hart. Ich wusste auch bis zu diesem Zeitpunkt nicht, dass es unheilbar ist und niemand weiß, woher sie kommt und was man dagegen tun kann.
      Meine Ärztin hat mir Psorcutan Beta verschrieben, was auch für ein paar Wochen Heilung schaffte. Es kamen aber wieder neue heftige Schübe, da ich die Salbe absetzte. Sie hat mir dann für drei Tage Dermatop verschrieben. Aber bis heute habe ich keine Besserung. Vor einer Woche sah es richtig gut aus. Dann bekam ich aber meine Periode, und zeitgleich noch einen entzündenden Zahnhals.
      Bis jetzt habe ich noch keine Erfahrung mit meiner Krankenkasse gemacht. Aber bei mir ist es auch nicht so schlimm wie bei anderen. Ich habe ja noch Glück gehabt. Obwohl es sehr schmerzhaft ist, es mir beim Bezahlen im Supermarkt oder ein einfaches Händeschutteln unangenehm ist, und ich auch keine Lust mehr habe mit Handschuhen ins Bett zu gehen. Ich vermute mal, es liegt an den Hormonen und dass ich sehr viel Stress habe.
      Auch was die Ernährung betrifft, kann ich nichts zu beitragen. Habe kein Übergewicht, esse nicht viel, keine Süßigkeiten, keinen Kaffee, kaum Fett (Fleisch). Mein einziges Laster ist das Rauchen, was ich aber jetzt auch einstellen werde. Habe ich ja in den Schwangerschaften und Stillzeiten auch geschafft.
      Ich werde versuchen, mich damit abzufinden und einfache Methoden ausprobieren, wie zum Beispiel zum Besprechen gehen.
      Ich wünschen allen, dass sie mit ihrer Krankheit leben lernen und dass es für uns alle bald etwas wirklich erfolgversprechendes gibt, das uns heilt. Auf Dauer.
      Einen lieben Gruß
      Claudia aus Lübeck
    • Redaktion
      By Redaktion
      Claudia hat jüngst gute Erfahrungen mit eiweißreicher Ernährung gemacht. Nun beobachtet sie sich und ihre Haut - und muss sich neuen Herausforderungen stellen. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
      Hallo,
      meine Name ist Claudia. Ich bin 35 Jahre alt und leide seit vier bis fünf Jahren an der Psoriasis pustulosa - beschränkt auf die Handflächen und die Fußsohlen.
      Nach dem ersten Schreck und der Aussage einer Hautärztin, was das ist, das diese Pusteln vor allem an den Händen verursacht, bekam ich eine Kortison-Salbe. Da zu diesem Zeitpunkt ein sehr kleines Kind hatte, das ich mit "Kortison-Fingern" nicht anfassen wollte, setzte ich die Salbe schnell wieder ab.
      Zunächst schien es, als gäbe es einen Zusammenhang mit den Jahreszeiten oder mit Stress-Situationen.
      Den letzten Herbst/Winter (2004/05) über ging es mir psychisch nicht besonders gut, aber die Psoriasis zeigte sich davon unbeeindruckt und blieb verschwunden. Es wurde langsam Frühling, der Stress liess nach. Eben wollte ich aufatmen, da tauchten die ersten Pusteln an Händen und Füssen wieder auf. Beim Hausarzt liess ich die Blutwerte untersuchen, das Ergebnis war erfreulich: alles OK.
      Ich nahm mir die Symptome von verschiedenen Mangelkrankheiten vor. Vitamin-Tabletten brachten keine Besserung - erstmal nicht. Schließlich stieß ich auf die Symptome von Eiweißmangel und beschäftigte mich mit den Aufgaben der essentiellen Aminosäuren im Körper im Detail. U.a. ist Eiweiß der Trägerstoff für das körpereigene Cortisol.
      Seit zwei Wochen achte ich auf eiweißreiche Ernährung, insbesondere Erdnüsse, Thunfisch, mageres Fleisch, Milchprodukte. Ich habe das Glück, keine Nahrungsmittelallergie zu haben.
      Die meisten Pusteln sind inzwischen abgeheilt, alle sind ausgetrocknet und es ist der erste Morgen gewesen, an dem ich aufstand und keine weitere neue Pustel erschienen war.
      Dieser Erfolg hat sich nach der Ernährungsumstellung so schnell gezeigt, dass es mich wirklich staunen lässt. Und das, obwohl die nächste Krise bereits im vollen Gang ist. Ich werde mich einer Biopsie unterziehen müssen, weil eine Hautveränderung an anderer Stelle dazu Anlass gibt. 4 Ärzte meinen, das wäre gutartig, aber um ganz sicher zu sein und mich vollends zu beruhigen, lasse ich die Biopsie machen.
      Sollte die Psoriasis trotz eiweißreicher Ernährung wiederkommen, wenn diese Krise gemeistert ist, werde ich mir irgendeine Herausforderung suchen müssen - denn dann ist sie ein Symptom von Langeweile.
      Viele Grüße
      Claudia
      Tipps zum Weiterlesen
      https://www.psoriasis-netz.de/ernaehrung/schuppenflechte-und-ernaehrung.html
    • Redaktion
      By Redaktion
      Viele Leute mit Psoriasis palmoplantaris arbeiten mit ihren Händen oder müssen für lange Zeitabschnitte auf ihren Füßen stehen. "Ich hatte einen Patienten mit Psoriasis palmoplantaris, der Koch war", berichtet der Arzt Abby Van Voorhees. "Ich empfahl ihm, während des Kochens Handschuhe zu tragen. Das konnte er aber nicht, weil ihm mit Plastikhandschuhen die Sicherheit fehlte."
      Es kann schwierig sein, einerseits die Anweisungen des Arztes und andererseits die Aufgaben des Berufs zu erfüllen. Mitglieder der US-amerikanischen Selbsthilfevereinigung National Psoriasis Foundation haben diese Herausforderung in vielen unterschiedlichen Weisen erfahren.
      Richard Hester, Produktionsarbeiter, Bangor (Pennsylvania)
      In seinem Job muss Richard Hester den ganzen Tag auf den Füßen sein. Er "steht es einfach durch". Er zeigte einem Vorgesetzten seinen Fuß mit einer pustelartigen Psoriasis. Sein Arbeitgeber erkannte an, dass Richard Hester immer Sandalen tragen muss, weil die Luft seine Stellen bessern läßt.
      Marie Sweeney, Krankenschwester, Oceanside (New York)
      Als Krankenschwester sorgte sich Sweeney darum, dass ihre Patienten Angst vor Berührung haben könnten. "Meine Hände schälten sich ständig, und sie bluteten. Ich wurde sehr gehemmt." Sie würde an den Händen Verbände tragen und die Patientenakten dort ausfüllen, wo die Leute sie nicht sehen könnten. Schließlich klärte sie ihren Chef auf, der ihr emotionale Unterstützung anbot. Sie bekam auch eine bessere Behandlung, die die Stellen an ihren Händen besserte.
      Trudy Sperry, Näherin, Pictou, Neuschottlands, Kanada
      Sperrys Hände sind ihr Lebensunterhalt. Lange Zeit hatte sie an den Händen eine Plaque-Psoriasis. Sie trugt Baumwollhandschuhe mit abgeschnittenen Fingern, die ihr erlaubten, ihre Arbeit zu erledigen, ohne daß sich die Hände schälen und bluten. Vor kurzem entwickelte sie eine pustulöse Psoriasis. Jetzt benutzt sie Verbände, um die Blasen zu bedecken.
      P.J. Leary, Unternehmensleiter, Raleigh, N.C.
      Nach einigen Jahren ohne Befall kehrte die schwere Psoriasis palmoplantaris vor kurzem zur Mutter und Unternehmensleiterin zurück. Alltäliche Dinge wie das Hochheben der Flasche Milch für ihren Sohn - bereiten ihr Schmerzen.
      "Es tut mir beim Laufen weh. Meine Füße schwellen an. Die Flecken breiten sich explosionsartig aus. Jeder Schritt schmerzt." P.J. Leary trägt Baumwollhandschuhe, um die Hände zu schützen. Doch sie fürchtet sich vor dem Händeschütteln im Job. Während sie darauf wartet, dass die Behandlung mit einem Biologikum anschlägt, fragte sie ihren Arzt nach einer Kortisonsalbe, um das Reisen durchzustehen.
      Quelle: Psoriasis Advance 1/2006 (Mitgliederzeitschrift der National Psoriasis Foundation)

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