<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Neues &#xFC;ber Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/page/9/?d=33</link><description>Artikel: Neues &#xFC;ber Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</description><language>de</language><item><title>Rheuma spricht auf anthroposophische Therapie an &#x2013;&#xA0;zumindest im fr&#xFC;hen Stadium</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/rheuma-anthroposophie/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2018_05/kniegelenk-untersuchung.jpg.8c74a24950c7d161dc2283b5845960c1.jpg" /></p>

<p>
	Bei Rheuma gilt wie bei Psoriasis arthritis: Je früher die Diagnose feststeht, um so besser. Die Erkrankung kann dann auch früher behandelt werden, Schäden und Schmerzen werden so gering wie möglich gehalten – im besten Falle jedenfalls.
</p>

<p>
	Viele Betroffene bekommen von ihrem Arzt als Basistherapie dann ein sogenanntes <span ipsnoautolink="true">DMARD</span> – ein Arzneimittel, das den Verlauf der Krankheit modifiziert, aber nicht die aktuellen Symptome. Das DMARD wirkt auch bei vielen – bei vielen aber eben auch nicht so sehr. Rheuma-Experten schreiben in ihrer Patienten-Leitlinie, dass ein Drittel von der Therapie mit einem DMARD etwas hat. Bei einem weiteren Drittel wären Gelenke auch ohne DMARD heil geblieben. Und: Ein Drittel bricht die Therapie ab, weil das Medikament nicht gut genug wirkt oder die Nebenwirkungen unerträglich werden.
</p>

<p>
	„Angesichts dieser Situation wollten wir herausfinden, ob es vergleichbar wirksame Therapieverfahren gibt, die weniger Nebenwirkungen haben“, erläutert Dr. Harald Hamre von der Universität Witten/Herdecke. Mit Forschern aus drei anderen Kliniken in Deutschland verabreichte er Patienten mit einer noch relativ frischen Rheumatoiden Arthritis eine anthroposophische Therapie. Angewendet wurden in dieser Gruppe spezielle anthroposophische Arzneimittel, Kunsttherapie, Eurythmie-Therapie, physiotherapeutische und pflegerische Maßnahmen, Ernährungsberatung sowie biographisch-therapeutische Gespräche.
</p>

<p>
	Eine Vergleichsgruppe bekam die klassischen DMARD. Beide Gruppen bekamen weiterhin Kortison und andere Schmerz- und entzündungshemmende Arzneimittel (nicht-steroidale Antirheumatika, NSAID).
</p>

<p>
	Die Wissenschaftler wollten wissen, wie stark sich die Symptome der Krankheit, Labordaten und Röntgenbefunde änderten. Zwei unabhängige Experten werteten "verblindet" Röntgenbilder aus – sie wussten also nicht, zu welcher Studiengruppe der Patient gehörte.
</p>

<p>
	"Im Ergebnis zeigten die Forscher, dass es bei den Patienten in der anthroposophischen Therapiegruppe, die ohne DMARD behandelt wurden, weniger Nebenwirkungen gab", schreiben die Wissenschaftler jetzt.  Ein Ergebnis war demnach auch: Kortison, Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente mussten in der anthroposophisch behandelten Gruppe seltener eingesetzt werden.
</p>

<p>
	Die Forscher interessierten sich auch für den Langzeitverlauf der Erkrankung bei ihren Patienten. Die mit der anthroposophischen Therapie waren da genauso gut wie die Patienten, die mit DMARD behandelt wurden.  Unter den anthroposophisch therapierten Studienpatienten mussten nur 6 Prozent dann doch mit DMARD behandelt werden.
</p>

<p>
	„Für die Patienten sind diese Ergebnisse sehr vielversprechend, denn es wurde deutlich, dass es durchaus Alternativen zu DMARD gibt“, sagt Hamre. Er sagt aber auch: „Für Patienten, die eine anthroposophische Therapie ohne DMARD erhalten, ist eine regelmäßige Kontrolle bei einem erfahrenen Arzt erforderlich, um zu klären, ob der Verlauf zufriedenstellend ist oder man doch DMARD oder andere Therapieverfahren einsetzen muss.“
</p>

<h4>
	Über die Studie
</h4>

<p>
	Die Studie hatte den Namen CPAK – die Abkürzung für Chronische Polyarthritis Anthroposophisch vs. Konventionelll. 251 Patienten nahmen teil. Sie waren zwischen 16 und 70 Jahren alt. Alle hatten eine rheumatoide Arthritis nicht länger als drei Jahre, aber noch nie ein DMARD genommen. Sie wurden vier Jahre lang betreut.
</p>

<p>
	Die Studie wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Sie ist vollständig lesbar im <a href="https://www.dovepress.com/a-4-year-non-randomized-comparative-phase-iv-study-of-early-rheumatoid-peer-reviewed-fulltext-article-PPA" rel="external nofollow">Journal "Patient Preference and Adherence 2018"</a>.
</p>

<h4>
	Unsere Gedanken zur Studie
</h4>

<p>
	Gesagt werden muss: Die Studie hat Schwächen. So konnten die Teilnehmer selbst wählen, wie sie therapiert werden wollen – anthroposopisch oder "klassisch". Ärzte und Patienten wussten dann, wer welche Therapie bekommt. Damit ist die Studie keine vom höchsten Standard, wo die Patienten zufällig einer Therapiegruppe zugeordnet werden und weder sie noch die Ärzte wissen, wer welche Behandlung bekommt. Die Forscher schränken dann auch selbst ein: Ihre Studie sagt oder beweist nicht, wie die anthroposophische Behandlung bei Patienten gewirkt hätte, wenn zur "klassischen" Therapie noch die Anthroposophie kommt.
</p>

<p>
	Außerdem bekamen die anthroposophisch behandelten Patienten weitere, ergänzende Therapien wie Physiotherapie, Ernährungsberatung sowie psychologische Gespräche. Die hätten bestimmt auch bei "klassisch" behandelten Patienten das Ergebnis verbessert.
</p>

<p>
	Und so ziehen die Forscher auch nur das Fazit: Patienten, die eine anthroposophische Behandlung wollen, kommen oft auch ohne DMARD und mit weniger Kortison und Schmerzmittel (NSAID) aus.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">982</guid><pubDate>Thu, 10 May 2018 13:33:00 +0000</pubDate></item><item><title>Unser Patientenkongress "Naturheilkunde und Psoriasis"</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/naturheilkunde-schuppenflechte-patientenkongress/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2018_04/naturheilkunde-tag-678.jpg.16e5626cc3b0cfa426aae6f6ba5f1530.jpg" /></p>

<p>
	Am 28. April 2018 gab es in Berlin einen Patienten-Kongress. Das Psoriasis-Netz war einer der Veranstalter. Bei diesem Kongress wollten wir klären, welche Verfahren aus der Naturheilkunde sich bei Schuppenflechte bewährt haben.
</p>

<p>
	Nach wie vor gibt es viele Psoriasis-Patienten, die aus den verschiedensten Gründen nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten suchen. Das Angebot ist riesig, aber auch unübersichtlich. Selbst für bekannte <a href="https://www.psoriasis-netz.de/category/therapien/naturheilkunde" rel="">Naturheilverfahren</a> oder <a href="https://www.psoriasis-netz.de/category/pflanzliche-behandlung" rel="">pflanzliche Stoffe</a> wird nicht immer wissenschaftlich nachgewiesen, wie gut sie tatsächlich wirken.
</p>

<p>
	Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl von zweifelhaften Verfahren und unseriösen Anbietern, die behaupten, mit natürlichen Wirkstoffen Schuppenflechte „heilen“ zu können. Der Patientenkongress sollte den aktuellen Stand widerspiegeln.
</p>

<p>
	Wir schreiben nach und nach auf, was die Experten an dem Tag gesagt haben. Bisher erschienen:
</p>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/naturheilkunde/fasten-schuppenflechte" rel="">Heilfasten – Kann man die Psoriasis aushungern?</a> Dr. med. Rainer Stange vom Immanuel-Krankenhaus in Berlin
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/ernaehrung/mit-moderner-ernaehrungsstrategie-psoriasis-lindern" rel="">Mit moderner Ernährungsstrategie Psoriasis lindern?</a>  Dr. med. Anne Fleck von den Ernährungs-Docs
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/pflanzliche-behandlung/pflanzliche-wirkstoffe-schuppenflechte-phytotherapie" rel="">Welche pflanzlichen Stoffe wirken bei Schuppenflechte?</a> Dr. rer. nat. Ute Wölfle von der Uni Freiburg
	</li>
</ul>

<h4>
	Experten berichteten, was sich bewährt hat
</h4>

<p>
	Es gibt wohl keine Hauterkrankung, die heutzutage so umfangreich erforscht und so gut zu behandeln ist wie die Psoriasis. Wissenschaftlich ist inzwischen nicht nur bekannt, wie diese entzündliche Auto-Immunkrankheit ausgelöst wird. Man weiß auch, dass gefährliche <span ipsnoautolink="true">Begleiterkrankungen</span> auftreten können, wenn eine Schuppenflechte nicht oder schlecht behandelt wird. Und es ist erforscht, wie stark das Leben eines schwer Betroffenen durch diese chronische Krankheit beeinträchtigt sein kann. Bei schwer betroffenen Patienten können hoch wirksame Medikamente wie Biologika dazu führen, dass sie so gut wie erscheinungsfrei werden.
</p>

<p>
	Die große Mehrheit hat aber nur eine leichte <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span>. Für diese Patienten kann es sich lohnen, erprobte Therapien und Wirkstoffe der Naturheilkunde auszuprobieren. Die Referenten berichteten über naturheilkundliche Methoden, die sich nach ihrer Erfahrung bei Psoriasis bewährt haben. „Bewährt“ meint, dass entweder medizinische Studien oder seriöses Erfahrungswissen vorliegen.
</p>

<h4>
	Funktioniert eine Selbstheilung?
</h4>

<p>
	Wir wollten auch wissen, ob es Grenzen der naturheilkundlichen Psoriasis-Behandlung gibt. Vor allem, wie Naturheilkundler mit schweren Psoriasis-Fällen umgehen. Schließen sich ihre Verfahren und die der wissenschaftliche Medizin aus? Oder ergänzen sie sich? Wie sieht es mit Selbstheilungs-Kräften bei Schuppenflechte aus? Reicht eine gesunde Lebensweise aus? Oder müssen spezielle entzündungshemmende Maßnahmen getroffen werden? Welche Rolle spielt dabei z.B. das Darm-Mikrobiom?
</p>

<p>
	Als wir einem prominenten Berliner Dermatologe von dieser Veranstaltung erzählt haben, meinte er lakonisch, das Thema wäre wohl „in einer halben Stunde“ abgehandelt. Da sind wir anderer Meinung: Wir werden uns einen ganzen Tag damit beschäftigen. Jeder, der sich für dieses Thema interessiert oder eigene Erfahrung einbringen kann, ist herzlich eingeladen.
</p>

<p>
	Rund um diesen Tag organisierten wir auch ein <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/24208-treffen-in-berlin-ende-april-2018/" rel="">Community-Treffen.</a> Wenn du künftig bei solchen Gelegenheiten auch mal andere Leute kennenlernen willst, die auch Schuppenflechte haben – komm einfach dazu. In unserer Community wird immer wieder mal zu Treffen aufgerufen – nicht nur in Berlin.
</p>

<hr>
<p>
	Die Veranstaltung wurde zu einem Drittel finanziert aus Spenden der Patienten und zu zwei Dritteln gemäß § 20h SGB V von der Techniker Krankenkasse.
</p>

<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="png" data-fileid="19611" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2018_03/tk-logo-2018.png.66a47c672cc40e1754fd0a52bce5c815.png" rel=""><img alt="Logo der Techniker Krankenkasse" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19611" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2018_03/tk-logo-2018.png.66a47c672cc40e1754fd0a52bce5c815.png" loading="lazy"></a>
</div>

]]></description><guid isPermaLink="false">977</guid><pubDate>Sun, 22 Apr 2018 17:28:00 +0000</pubDate></item><item><title>Warum bei Schuppenflechte mehr wichtig ist als nur die Haut</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/warum-bei-schuppenflechte-mehr-wichtig-ist-als-nur-die-haut/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2018_04/rawpixel-com-570905-unsplash.jpg.6a5c2782a9f45c4a3ccb674b71bea10e.jpg" /></p>

<p>
	Wer Schuppenflechte hat, sollte unabhängig davon auch auf andere Gesundheitsprobleme achten. Das rät die Barmer. Denn: Die Psoriasis hat oft <span ipsnoautolink="true">Begleiterkrankungen</span> im Gepäck. Neben der Behandlung der Haut sollte also der allgemeine Gesundheitszustand regelmäßig kontrolliert werden, so die Krankenkasse.
</p>

<p>
	„Wer unter einer Schuppenflechte leidet, hat in der Regel mindestens eine weitere Erkrankung wie Adipositas, Diabetes, Bluthochdruck, Gelenkerkrankungen oder Depressionen", sagt Dr. Utta Petzold, Hautärztin bei der Barmer. "Daher ist es wichtig, die entsprechenden Werte regelmäßig zu überprüfen.“
</p>

<p>
	„Die Psoriasis gilt heute als chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der die Hautveränderungen nur ein Aspekt sind. Sie beeinflusst das Immunsystem“, so Petzold. Das Risiko eines Patienten mit Schuppenflechte für Typ-2-Diabetes sei im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung etwa doppelt so hoch. Auch Depressionen träten bei Psoriasis-Betroffenen etwa doppelt so häufig auf, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sogar 3,5-mal so oft. Mehr als doppelt so häufig komme es außerdem zu Komplikationen wie beispielsweise einem Herzinfarkt.
</p>

<p>
	„Um den gesundheitlichen Risiken einer <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> zu begegnen, ist eine frühzeitige Diagnose von begleitenden Erkrankungen wichtig“, mahnt Petzold.
</p>

<p>
	Wer an Hautveränderungen leide, werde vor allem mit hornlösenden und antientzündlichen Cremes, Salben oder medizinischen Ölbädern behandelt. Je nach Ausprägung komme auch eine Lichttherapie zum Einsatz.
</p>

<p>
	„Wichtig bei Schuppenflechte ist die regelmäßige Hautbehandlung mit rückfettenden Produkten. Man sollte zudem nur kurz lauwarm duschen und sich danach abtupfen“, rät Petzold. Medikamente in Form von <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/fakten/behandlung/behandlung-innerlich" rel="">Tabletten oder Spritzen</a>, die die Aktivität des Immunsystems reduzieren, wirkten nicht nur auf der Haut, sondern auch gegen Entzündungen etwa an betroffenen Gelenken. Viele Patienten mit Psoriasis profitierten von Entspannungstechniken wie etwa Yoga und sollten Stress vermeiden.
</p>

<p style="text-align:right;">
	<em>cl</em>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">979</guid><pubDate>Mon, 09 Apr 2018 12:18:00 +0000</pubDate></item><item><title>Yiganerjing: In der Wundercreme wurde Kortison gefunden</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/yiganerjing-kortison-pilzmittel/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2018_03/yiganerjing-kortison.jpg.9d4bdb49e37a6470a81e289907637493.jpg" /></p>

<p>
	Es klang zu schön: Mit <strong>Yiganerjing</strong> sollten laut Hersteller und Verkäufer viele Hautkrankheiten behandelt werden können. Viele völlig verschiedene, die angeblich endgültig geheilt werden sollten. In ihren Bewertungen schrieben begeisterte Käufer bei Amazon und Co und in unserem Marktüberblick, wie sehr ihnen die Creme geholfen hatte. Nun ist klar: Die Creme Yiganerjing wirkte bei so vielen so gut, weil ein Kortison und zwei Anti-Pilz-Wirkstoffe enthalten waren.
</p>

<p>
	Die britische Arzneimittelbehörde MHRA fand in Yiganerjing Clobetasol propionat – einen <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe/" rel="">Kortison-Vertreter der Klasse IV</a>, das heißt: ein sehr stark wirksames Kortison. Medikamente damit sind in Deutschland rezeptpflichtig. Die bekanntesten heißen Clarelux, Clobegalen, Dermoxin oder Karison.
</p>

<p>
	Die Rezeptpflicht besteht aus gutem Grund: Wer ein starkes Kortison äußerlich anwendet, riskiert typische Kortisonschäden, wenn das nicht genau mit dem Arzt abgestimmt wird. Der Wirkstoff darf nicht zu lange benutzt werden, nicht an allen Körperregionen (Körperöffnungen) und nicht von allen Patientengruppen gleichermaßen. Für Kinder, Schwangere oder Stillende zum Beispiel gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen. Nicht alle bekannten Nebenwirkungen entwickeln sich wieder zurück, wenn das Kortison abgesetzt wird. Professor Manfred Schubert-Zsilavecz verweist in "ÖKO Test" 11/2015 darauf, dass „bedenkliche Hilfsstoffe“ in Kortisonprodukten weitere Nebenwirkungen verursachen können.
</p>

<p>
	Die britische Behörde empfiehlt, Yiganerjing sofort abzusetzen. Wer die Creme allerdings länger als sechs Wochen hintereinander angewendet hat, sollte mit einem Hautarzt sprechen, ob ein Ausschleichen angeraten ist.
</p>

<p>
	Im Juni 2018 gab es dann auch eine offizielle Warnung von der Europäischen Kommission. Einige Tage später schrieb Amazon an alle, die die Creme zuvor dort gekauft hatten, eine Warnung per E-Mail:
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-gramm="false" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents ipsClearfix" data-gramm="false">
		<p>
			Bitte verwenden Sie die betroffenen Artikel nicht mehr. Sollten Sie den oder die Artikel weitergegeben haben, bitten wir Sie, den Empfänger entsprechend zu informieren.
		</p>
	</div>
</blockquote>

<h2>
	Was jeder selbst überlegen könnte
</h2>

<p>
	Wieder wurde mit der Verzweiflung von Kranken gespielt. Wieder war der Vertriebsweg mehr als undurchsichtig. Wieder wurden nur die Inhaltsstoffe angegeben, die bei Kunden gut ankommen – inklusive dem Versprechen "alles pflanzlich, alles natürlich".
</p>

<p>
	Man muss dann aber auch sagen: Zu gern wird allen Versprechen geglaubt, ohne sich einmal zurückzulehnen und zu fragen, wie  eine einzige Creme alle Hautkrankheiten lindern können soll, wo die Erkrankungen doch sehr unterschiedliche Ursachen haben. Wie soll eine Creme, die um die halbe Erde geschickt wird, für 5 bis 15 Euro angeboten werden können? Und wieso soll niemand in Europa die gleichen pflanzlichen Inhaltsstoffe zusammenrühren und legal anbieten können?
</p>

<h2>
	Es ist zu schwer, dubiose Angebote zu melden
</h2>

<p>
	Die Gesetze machen es Verbrauchern in Deutschland nicht leicht, Behörden auf unseriöse Angebote aufmerksam zu machen. Wer ein dubioses Produkt melden will, muss herausfinden, in welchem Landkreis der Anbieter wohnt, denn er muss das dortige Gesundheitsamt benachrichtigen. Eine Mail, wenn man denn eine entsprechende Adresse findet, versackt meist – zumindest haben wir das mehrmals erfolglos versucht. Es bräuchte eine zentrale Melde-Stelle. Allen Angeboten, die aus dem nahen und fernen Ausland kommen, ist auf diesem Wege gleich gar nicht beizukommen.
</p>

<p>
	Deutlich teurer ist der Weg, selbst eine Creme nach Kortison untersuchen zu lassen. Wir haben das mehrmals mit uns verdächtig erscheinenden Angeboten machen lassen. Beim Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker kostete das anfangs 50 DM. Im Laufe der Jahre steigerte sich der Betrag auf jetzt 250 Euro. All zu oft können wir uns als gemeinnützig tätiges Selbsthilfe-Portal teure Analysen nicht leisten.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">976</guid><pubDate>Sat, 03 Mar 2018 13:39:00 +0000</pubDate></item><item><title>Vitamin D: Universit&#xE4;t Jena sucht Tester von Weizenkeim&#xF6;l</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/weizenkeimoel-vitamin-d-studie/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2018_02/oel-flasche-essen.jpg.f7c8575aeb53fd0a2d9b638b254d699a.jpg" /></p>

<p>
	Vitamin D kann über die Nahrung aufgenommen werden. Es wird auch bei Sonne im menschlichen Körper gebildet. Mit einer wissenschaftlichen Studie soll an der Universität Jena untersucht werden, wie sich der Vitamin-D-Spiegel im menschlichen Körper verbessern lässt. Dafür werden Teilnehmer gesucht. 
</p>

<p>
	Mitmachen können Männer und Frauen zwischen 20 und 70 Jahren, praktischerweise aus Jena und Umgebung. Denn: Die Probanden müssen zweimal zum Blutabnehmen – nach drei Wochen und am Ende nach sechs Wochen. Das dauert jeweils 15 bis 20 Minuten.
</p>

<p>
	Es gibt noch ein paar weitere Voraussetzungen: Teilnehmen kann, wer
</p>

<ul>
	<li>
		einen niedrigen Vitamin-D-Spiegel unter 50 nmol/l hat – das wird vorher untersucht
	</li>
	<li>
		ansonsten gesund ist
	</li>
	<li>
		keine Vitamin-D-Tabletten oder ähnliches einnimmt
	</li>
	<li>
		in den letzten vier Wochen nicht regelmäßig im Solarium oder in sonnigem Urlaub am Meer oder in den Bergen war
	</li>
</ul>

<p>
	Für die Studie heißt es, täglich 10 Milliliter Weizenkeimöl zu sich zu nehmen. Das nämlich ist von Natur aus reich an <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/c37-nahrung/vitamin-d-mangel" rel="">Vitamin D</a>-Vorstufen, die für die Studie durch eine festgelegte Bestrahlung mit UV-Licht in aktive Vitamin-D-Formen umgewandelt werden.
</p>

<p>
	"Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass durch die traditionelle westliche Ernährung die Vitamin-D-Zufuhr nicht bedarfsdeckend ist", sagt Dr. Christine Dawczynski, die Leiterin der Studie. "Wir wollen prüfen, wie effektiv das Weizenkeimöl zum Anstieg der Vitamin D-Spiegel beitragen kann."
</p>

<p>
	Interessenten können sich im Studienzentrum des Instituts für Ernährungswissenschaften melden.
</p>

<ul>
	<li>
		<strong>Adresse</strong>: Dornburger Straße 27/29
	</li>
	<li>
		<strong>Telefon</strong>: 03641 / 949655
	</li>
	<li>
		<strong>E-Mail</strong>: <a href="mailto:shabnam.staudt@uni-jena.de" rel="">shabnam.staudt@uni-jena.de</a>
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">974</guid><pubDate>Sat, 24 Feb 2018 18:33:00 +0000</pubDate></item><item><title>Mit Neurodermitis hat man einen anderen Bakterien-Mix auf der Haut</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/neurodermitis-trockene-haut-mikrobiom/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2018_02/haut-arm-ruecken.jpg.c8c6fe11f7df1d1500479196f8060f4f.jpg" /></p>

<p>
	Die Haut von Menschen mit <span ipsnoautolink="true">Neurodermitis</span> oder auch "nur" trockene Haut ist anders von Bakterien besiedelt als die von gesunden Menschen. Das ist dann nicht nur auf den erkrankten Stellen so, sondern auch da, wo die Haut nicht entzündet ist. Herausgefunden hat das ein Team des Exzellenzclusters Entzündungsforschung. Unterschiede gibt es aber schon – und zwar zwischen den Regionen des Körpers.
</p>

<p>
	Auf der Haut des Menschen gibt es unfassbar viele Mikroorganismen. Alle zusammen werden als Mikrobiom bezeichnet. Je nach Stelle des Körpers sind andere Bakterienstämme typisch. Sie sind auch unterschiedlich zusammengesetzt – zum Beispiel an der Stirn oder an den Sohlen. Das ist normal: In den Socken sind nun mal andere Bedingungen als am Kopf, was Feuchtigkeit, pH-Wert, Temperatur und Lipidgehalt der Haut angeht. Genetische Faktoren und Umwelteinflüsse kommen dazu.
</p>

<p>
	Hautzellen, Immunzellen und Mikroben arbeiten zusammen, damit die Haut ihre Barrierefunktion ausüben kann. Die Barrierefunktion aber kann nicht mehr so gewährleistet werden, wenn sich die Zusammensetzung der Mikroben ändert.
</p>

<h2>
	Bei Neurodermitis wird Mikrobiom weiter verändert
</h2>

<p>
	Von den Ursachen für eine Barrierestörung weiß man am meisten über das Hauteiweiß Filaggrin – und dass dann davon zu wenig da ist. Zehn Prozent der Bevölkerung haben diesen Mangel, weil sie eine Mutation vererbt bekommen haben. Bemerkbar macht sich das, indem die Haut allgemein trocken ist. Außerdem ist sie durchlässiger für Einflüsse von außen.
</p>

<p>
	Ein angeborener Mangel an Filaggrin führt nicht in jedem Fall zu einer Neurodermitis. Das Risiko, sie zu bekommen, ist aber höher. So, und nun kommen wir wieder zum Mikrobiom der Haut: Das nämlich könnte die Ursache für den Filaggrin-Mangel sein.
</p>

<p>
	Eine Studie von Forschern des Exzellenzclusters stützt diese Vermutung: Die bakterielle Besiedlung bei Menschen mit Filaggrin-Mangel ähnelt teilweise der von Neurodermitis-Patienten. Kommt es dann zur Erkrankung, verändert sich das Mikrobiom weiter. Das Ergebnis ist eine geringere Vielfalt von Bakterien und eine unterschiedliche Zusammensetzung von Staphylokokken-Stämmen.
</p>

<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19608" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2018_02/neurodermitis-und-mikrobiom.jpg.a116f66fa0e6df4e643aa2e93f510f26.jpg" rel=""><img alt="Grafik Neurodermitis und das Mikrobiom" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19608" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2018_02/neurodermitis-und-mikrobiom.jpg.a116f66fa0e6df4e643aa2e93f510f26.jpg" loading="lazy"></a>
</div>

<div>
	Die bakterielle Besiedlung der Haut unterscheidet sich zwischen gesunden und an Neurodermitis erkrankten Menschen deutlich. Bei Neurodermitis-Patienten ist die Bakterienvielfalt deutlich geringer und der Anteil bestimmter Bakterienarten deutlich erhöht.
</div>

<p>
	„Die Bakterienvielfalt und der Anteil bestimmter Staphylokokken nimmt von gesunder über trockene zu entzündeter Haut sukkzessive ab", betont Dr. Hansjörg Baurecht vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein. Andere Stämme dagegen, besonders Staphylokokkus aureus, dominieren immer mehr.
</p>

<h2>
	Verändertes Mikrobiom kann Symptom der Neurodermitis sein
</h2>

<p>
	Überraschend waren für die Wissenschaftler die geringen Unterschiede im Mikrobiom auf akuten und chronischen Ekzemen: Das unterschied sich nicht mehr so stark je nach Körperstelle, wie das bei Gesunden der Fall ist. "Das hatten wir in dem Ausmaß nicht erwartet“, so Baurecht. Sein Fazit also: Die Entzündung verändert das Hautmikrobiom massiv, unabhängig von der Körperstelle.
</p>

<p>
	Professor Stephan Weidinger von der Universitäts-Hautklink Kiel erklärt: „Das Besiedlungsmuster der Haut ist sowohl Ausdruck als auch Triggerfaktor der Entzündung und kann Ausgangspunkt für echte Infektionen sein.“ Das heißt: Der veränderte Bakterien-Mix auf der Haut ist auf der einen Seite ein Zeichen für die Entzündung. Er kurbelt sie aber auch immer wieder an. Und dann können echte Infektionen leichtes Spiel haben.
</p>

<p>
	Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt <a href="https://doi.org/10.1016/j.jaci.2018.01.019" rel="external nofollow">im "Journal of Allergy and Clinical Immunology" veröffentlicht</a>.
</p>

<p style="text-align: right;">
	<em>idw/cl</em>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">973</guid><pubDate>Fri, 23 Feb 2018 18:14:00 +0000</pubDate></item><item><title>Instagram und Facebook zensieren Psoriasis-Fotos</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/instagram-facebook-fotos-zensur/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2018_02/instagram-censorship.jpg.836ec7d41fcc36fe586a489a248fd363.jpg" /></p>

<p>
	Facebook und Instagram löschen seit einigen Tagen Beiträge mit Fotos, auf denen Menschen ihre <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> zeigen. Der Protest ist groß. Mit einer Petition sollen die sozialen Netzwerke zu einer Erklärung und zu einem Ende der automatischen Zensur bewegt werden.
</p>

<p>
	Die Bilder zeigen ganz normale Selfies, wie es sie milliardenfach gibt – Menschen im Alltag, im Urlaub, nur eben mit sichtbarer Psoriasis.
</p>

<p>
	Eine offizielle Begründung gibt es nicht – nur eine automatische. Bei Facebook geht die so:
</p>

<blockquote>
	<p>
		due to the portrayal of a 'non ideal body type
	</p>
</blockquote>

<p>
	Das heißt ganz klar: Facebook löscht die Bilder, weil darauf kein idealer Körper zu sehen ist.
</p>

<p>
	Wer bei Instagram seine Bilder mit Hashtags wie <a href="https://www.instagram.com/explore/tags/psoriasisawareness/" rel="external nofollow">#psoriasisawareness</a>, <a href="https://www.instagram.com/explore/tags/psoriasisuk/" rel="external nofollow">#psoriasisuk</a>, <a href="https://www.instagram.com/explore/tags/psoriasiscommunity/" rel="external nofollow">#psoriasiscommunity</a> oder <a href="https://www.instagram.com/explore/tags/getyourskinout/" rel="external nofollow">#getyourskinout</a> versieht, muss mit der automatischen Löschung seiner Beiträge rechnen. Dort lautet die Begründung, dass "die Community" Bilder wie diese gemeldet hätte: Sie würden dem Gemeinschaftsstandard von Instagram nicht entsprechen.
</p>

<p>
	Ein Beispiel:
</p>

<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="png" data-fileid="19607" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2018_02/instagram-nachricht.png.c841d9503f618ea8b5427d6566403393.png" rel=""><img alt="Instagram-Nachricht" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19607" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2018_02/instagram-nachricht.png.c841d9503f618ea8b5427d6566403393.png" loading="lazy"></a>
</div>

<p>
	Die Hashtags können teilweise zwar aufgerufen werden – doch es erscheinen weit weniger Bilder, als eigentlich damit hochgeladen wurden.
</p>

<p>
	Eine Anfrage von uns bei der Pressestelle von Instagram blieb ohne Antwort. Die Initiatorin des Hashtags und Accounts #GetYourSkinOut, <a href="https://www.instagram.com/getyourskinout/" rel="external nofollow">Holly Dillon</a>, wählte den gleichen Weg und erhielt ebenfalls keine offizielle Reaktion. Sie betreibt die Aufklärungskampagne bei Instagram seit drei Jahren – entsprechend viele Bilder haben sich inzwischen dort angesammelt.
</p>

<p>
	Die britische Patientenorganisation Psoriasis Association ersuchte Instagram ebenfalls nach einer Erklärung – ohne Antwort. Sie schreibt <a href="https://www.instagram.com/p/BfQOA_unWXP/" rel="external nofollow">bei und an Instagram</a>:
</p>

<blockquote>
	<p>
		Wir verstehen, dass öffentliche Plattformen moderiert werden müssen. Wir möchten jedoch von Instagram eine Erklärung, warum der Inhalt von ganzen Psoriasis-Hashtags zensiert wurde, statt die einzelnen Beiträge, die als unangemessen eingestuft wurden, einfach zu entfernen.
	</p>
</blockquote>

<p>
	Die Psoriasis Association hat eine Petition "<a href="https://www.change.org/p/instagram-and-facebook-stop-the-censorship-of-psoriasis-on-social-media" rel="external nofollow">Stop the Censorship of Psoriasis on Social Media</a>" gestartet. Mit der werden Instagram und Facebook aufgefordert, die Zensur in ihren sozialen Netzwerken zu stoppen.
</p>

<p>
	Inzwischen hat Instagram viele, aber nicht alle Hashtags und Fotos rund um die Psoriasis wiederhergestellt. Gegenüber dem "<a href="https://www.standard.co.uk/tech/instagram-psoriasis-hashtags-blocked-psoriasis-association-a3770906.html" rel="external nofollow">Evening Standard</a>" erklärte eine Sprecherin von Instagram:
</p>

<blockquote>
	<p>
		In diesem Fall waren einige Psoriasis-bezogene Hashtags vorübergehend eingeschränkt, während wir Spam-Inhalte entfernt haben, die gegen unsere Richtlinien verstoßen. Das Problem wurde jetzt gelöst und diese Hashtags können von der Gemeinschaft wieder in dem Geist verwendet werden, in dem sie vorgesehen waren.
	</p>
</blockquote>

<p>
	So, und jetzt mal Klartext:
</p>

<p>
	"Influencer" dürfen bei Facebook und Instagram jeden Quatsch in die Kamera halten, ohne dass Instagram da irgendewlche Spam-Inhalte entfernt. Andere können in Facebook-Gruppen und Instagram-Stories obskure Produkte und <a href="https://medwatch.de/2018/02/14/gefaehrliche-gesundheitsinfos-facebook-schafft-keine-transparenz/" rel="external nofollow">Therapien wie MMS propagieren</a>. Nahrungsergänzungsmittel und Hautpflegeprodukte dürfen mit ungeprüften Heilsversprechen angepriesen werden – natürlich ohne einen Hinweis darauf, dass das Werbung (und eigentlich in Deutschland verboten) ist.
</p>

<p>
	Ein Beispiel:
</p>

<p>
	<a href="https://www.instagram.com/p/CK637xTBPBG/" rel="external nofollow">https://www.instagram.com/p/CK637xTBPBG/</a>
</p>

<p>
	Steht da irgendwo das Wort "Anzeige"? Nein.
</p>

<p>
	Aber Schuppenflechte – die ist "ihhhhh", da muss man ja genauer hinsehen und mal präventiv Hashtags sperren.
</p>

<p>
	Ja, Psoriasis sieht selten schön aus. Aber sie ist nicht ansteckend. 100 Millionen Leute weltweit haben die Erkrankung, ohne dass sie irgendwas dafür können. Menschen mit Schuppenflechte verstecken sich endlich nicht mehr. Sie zeigen sich samt ihrer Krankheit dort, wo sie sich eben gern aufhalten, bei Facebook, bei Instagram. Und was tut der Konzern? Er diskriminiert sie genauso wie das im realen Leben auch viel zu oft geschieht. Und ohne Begründung.
</p>

<p>
	Nebenbei zeigt der Vorgang auch: Facebook und Instagram sind Plattformen und am Ende Konzerne, die Gewinn machen wollen und müssen. Klar, sie lassen sich sehr gut dazu nutzen, Aufmerksamkeit auf Themen zu lenken, die sonst zu kurz kommen. Aber: Was man dort zeigt oder schreibt, gehört einem nicht. Es kann von heute auf morgen weg sein, unsichtbar, willkürlich. Man muss dafür nichts Schlechtes, Anstößiges "getan" haben. Um so wichtiger ist es, dass jeder, der seine Botschaft verbreiten will, immer noch seinen eigenen Internetauftritt und andere Wege hat.
</p>

<p>
	Weitergedacht könnte jeder, dem kritische Beiträge bei Facebook oder Instagram nicht gefallen, sie melden – und schnell ist die Kritik weg.
</p>

<p>
	Übrigens hilft es in diesem Fall auch nicht, auf das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkdurchsetzungsgesetz" rel="external">Netzwerkdurchsetzungsgesetz</a> zu schimpfen – die Zensur findet nicht (nur) auf den deutschen Ablegern der sozialen Netzwerke statt.
</p>

<p>
	*****
</p>

<p>
	<a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/" rel="">In unserer Community</a> übrigens sind Bilder von Nutzern und ihrer Schuppenflechte ausdrücklich erwünscht <img alt=";)" data-loading="true" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/emoticons/default_wink.png" loading="lazy"> Und <a href="https://de-de.facebook.com/PsoriasisNetz" rel="external nofollow">bei Facebook</a>, <a href="https://www.instagram.com/psoriasisnetz/" rel="external nofollow">Instagram</a> und <a href="https://twitter.com/psoriasisnetz" rel="external nofollow">Twitter</a> sind wir auch.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">972</guid><pubDate>Sat, 17 Feb 2018 11:44:00 +0000</pubDate></item><item><title>Viele Gesundheits-Surfer vertrauen Google blind</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/dr-google-bertelsmann/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2018_01/dr-google-bertelsmann.jpg.59998778d7eca59c606fb86e33a28487.jpg" /></p>

<p>"Das hab ich bei Google gefunden" – so lautet oft die Antwort, wenn man fragt, woher jemand eine Information hat. Und natürlich wird auch nach Informationen zum Thema Gesundheit gesucht – schließlich haben die wenigsten ständig einen Arzt in ihrer Umgebung.</p><p>Die Bertelsmann-Stiftung beobachtet, wie sich das Gesundheitssystem in Deutschland entwickelt, wie die Digitalisierung in diesem Bereich vorangeht und wo sie nicht vorangeht. Jetzt wollte sie von ganz "normalen" Leuten wissen, wie sie im Netz nach Gesundheitsinformationen suchen, wie zufrieden sie mit dem sind, was sie dann finden und was sie aus den Informationen machen. Dazu wurden im ersten Teil 36 Patienten mit leichten bis schweren akuten oder chronischen Erkrankungen von Psychologen jeweils zwei Stunden lang befragt. Im zweiten Teil wurden 1074 Menschen am Telefon interviewt.</p><p>Heraus kam bei der Telefonbefragung unter anderem:</p><ul> 	<li>Patienten suchen im Netz nach Fakten – aber auch nach Sicherheit, Trost, Austausch und auch Zerstreuung.</li> 	<li>Die Hälfte der Netz-Sucher ist mit dem Ergebnis immer oder meist zufrieden. 44 Prozent sind mal mehr, mal weniger zufrieden.</li> 	<li>Aber: Fast jeder Dritte verschweigt dem Arzt, dass er vor dem Besuch online nach Informationen gesucht hat. Jeder vierte fürchtet, dass der Arzt ihn für einen schwierigen Patienten hält, wenn er von seiner Netz-Suche erzählen würde.</li> 	<li>Netz-Sucher haben in unabhängige Angebote (<em>wie das Psoriasis-Netz</em>) nicht unbedingt mehr Vertrauen als in kommerzielle Angebote.</li> 	<li>Die Hälfte der befragten Internetnutzer sehen die Internetrecherche als gute Ergänzung zu den Aussagen des eigenen Arztes an – und nicht als Ersatz für einen Arzt. Die andere Hälfte aber...?</li> 	<li>Die Hälfte der Befragten ist allerdings auch der Meinung, dass die Informationsfülle  Patienten verunsichern, beunruhigen und verwirren.</li> 	<li>Nur einer von fünf Ärzten ermutigt seine Patienten zur Suche im Netz – oder leitet sie gar an.</li></ul><h4>Woher beziehen die Gesundheits-Surfer ihre Informationen?</h4><iframe style="width:0;min-width:100%;" width="300" height="427" frameborder="0" scrolling="no" loading="lazy"></iframe><iframe style="width:0;min-width:100%;" width="300" height="403" frameborder="0" scrolling="no" loading="lazy"></iframe><p>Die Seiten vom seriösen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen gelten beim unbedarften Google-Sucher also als genauso (wenig) vertrauenswürdig wie die vom "Zentrum der Gesundheit", das nun alles andere als seriös ist.</p><h4>Ergebnisse der Einzel-Interviews</h4><ul> 	<li>Patienten vertrauen den Suchergebnissen und dem Ranking bedingungslos. Wenn Google mal nicht antwortet, wie der Sucher es erwartet, sucht der die Schuld bei sich und seiner Such-Strategie.</li> 	<li>Probanden hinterfragen die Quelle einer Information nur in Ausnahmefällen.</li> 	<li>Eine Information erscheint den Suchenden um so richtiger, je öfter sie auftaucht. Schon, wenn eine Information zweimal gefunden wird, wirkt sie glaubwürdiger. Das gilt dann auch für falsche Informationen: Wenn die auf verschiedenen Wegen verbreitet werden, werden sie für richtig gehalten. Ein Beispiel wäre, wenn ein Anbieter eine Pressemitteilung herausgibt und darin behauptet, seine Therapie würde die Psoriasis heilen. Viele Internetseiten "drucken" Pressemitteilungen ohne jede Bearbeitung oder Nachfrage ab – und schon wirkt eine Information richtiger als sie womöglich ist.</li> 	<li>Kein Proband hatte bei der Online-Suche darüber nachgedacht, ob gefundene Informationen wissenschaftlich fundiert sind.</li> 	<li>Die Vertrauenswürdigkeit von Gesundheitsportalen leidet nicht, wenn sie werbefinanziert sind. Den Interviewten war das sehr bewusst.</li> 	<li>Wo die "Massen-Befragung" Skepsis ergab, was die Fülle der Informationen angeht, ergab die Einzel-Befragung eher das Gegenteil. Sprich: Viele denken, andere könnten mit den vielen Informationen nicht gut umgehen, sie selbst würden aber nützliche und vertrauenswürdige Angebote gut erkennen.</li></ul><h4>Was uns zu diesen Ergebnissen einfällt</h4><ul> 	<li>Die Befragung sagt, wie Menschen nach Gesundheitsinformationen suchen, wo sie landen, wem sie vertrauen. Das ist für alle Beteiligten im Gesundheitswesen gut zu wissen. Die Ergebnisse zeigen, dass es in Sachen Medienkompetenz noch viel zu tun gibt – vor allem, dass Patienten dazu befähigt werden, seriöse von unseriösen Informationen zu trennen. Aber auch, dass sich alle Anbieter von Gesundheitsinformationen anstrengen müssen. Alle.</li> 	<li>Gemeinnützige Organisationen müssen ihre Internet-Strategie demnach ordentlich anpassen: Vertrauen kommt nicht von allein oder mit der Gemeinnützigkeit.</li> 	<li>Wer Geld hat, kann Mitarbeiter oder Agenturen beschäftigen, die Internetseiten für Suchmaschinen optimieren und viel Zeit in einen Internetauftritt stecken. Das zahlt sich in einem besseren Ranking bei Google aus – und damit offensichtlich in Vertrauen, das nicht immer angebracht ist.</li> 	<li>Google ist am Ende eine Maschine, kein Mensch. Sie sortiert Ergebnisse relativ leidenschaftslos – und eben nicht nach Seriösität eines Anbieters oder anderen Kriterien, die wünschenswert wären. Allgemein ist es Googles Geheimnis, warum eine Seite in den Suchergebnissen weiter vorn landet und eine andere weiter hinten. Es gibt ein paar allgemeine Regeln, die der Konzern jedem an die Hand gibt, der sie wissen will – aber keine genaue Rezeptur.</li> 	<li>Wie stark das Vertrauen in Angebote von Pharmafirmen ist, wird in der Befragung nicht deutlich. Vermutlich werden sie allgemein als "kommerzielle Angebote" eingestuft.</li> 	<li>Die Bertelsmann-Stiftung lässt in der Telefonbefragung die Bekanntheit und Vertrauenswürdigkeit von Gesundheits-Informationen im Netz ermitteln. Hier werden aber Äpfel mit Birnen verglichen – Seiten mit Informationen über Krankheiten werden mit Arzt- oder Krankenhaus-Verzeichnissen verglichen.</li></ul>Quelle: Spotlight der Bertelsmann-Stiftung: "<a href="http://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/VV_SpotGes_Gesundheitsinfos_final.pdf" rel="external nofollow">Gesundheitsinfos: Wer suchet, der findet</a> – Patienten mit Dr. Google zufrieden"
]]></description><guid isPermaLink="false">970</guid><pubDate>Sun, 28 Jan 2018 10:42:58 +0000</pubDate></item><item><title>Es gibt ihn, den Eincrem-Anzug &#x2013; nun fehlt ein Hersteller</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/skin-soft-suit/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_12/soft-skin-suit-ruecken.jpg.9b8c32881fe091d3e4223a78e429b0cc.jpg" /></p>

<p></p><p>Ingeborg Backhaus ist Erfinderin, und das in Serie: Der Sylterin fällt im Alltag so vieles auf, das dringend verbessert werden muss. Sie tüftelt nicht im stillen Kämmerlein, sondern tauscht sich mit Gleichgesinnten im <a href="https://www.erfinder-sh.de/" rel="external nofollow">Erfinderclub Schleswig-Holstein</a> aus.</p><p></p><p>Und weil Ingeborg Backhaus auch Schuppenflechte hat, ging ihr Erfindergeist auch in diese Richtung auf Reisen. "Ich weiß, dass Salz, nährende Creme und vielleicht noch Salz sind das beste, was man der Haut tun kann", erzählte sie <a href="https://www.kn-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Skurril-Erfinder-zeigen-Ganzkoerper-Creme-Anzug" rel="external nofollow">den Kieler Nachrichten</a>. "Und außerdem merke ich, wie ich älter werde und meine Arme nicht mehr so gut bewegen kann". Beim Grübeln herausgekommen ist der Soft Skin Suit – ein Anzug aus dünner Folie. Die ist beschichtet mit Körperlotion und Salz.</p><p></p><div><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_12/soft_skin_suit.jpg.195199ce3e1a9621ee39f8802fd5f5dd.jpg" style="float:right;" data-fileid="19606" data-fileext="jpg" rel=""><img data-fileid="19606" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="Soft Skin Suit im Einsatz" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_12/soft_skin_suit.jpg.195199ce3e1a9621ee39f8802fd5f5dd.jpg" loading="lazy"></a></div><p></p><p>Zusammengefaltet ist der Soft Skin Suit nur ein kleines Päckchen, das in jedes Kosmetiktäschchen passt. Getragen werden soll er nach dem Duschen oder Baden. Darüber kommt ein Bademantel – und dann kann der Tag starten wie immer – mit Schminken, Rasieren, Haare zurechtmachen, Kinder aufwecken, Kaffee kochen...</p><p></p><p>"Sobald der Bademantel angezogen wird, schmiegt sich der Anzug mit seiner heilsamen Beschichtung komplett an die Haut", so Ingeborg Backhaus. "Durch den Wärmestau öffnen sich die Poren und die Pflegestoffe werden absorbiert, die Haut genährt." Sie verspricht: "Fünf Minuten genügen, um die Haut geschmeidig zu machen." Danach soll man den Anzug abstreifen und im "Gelben Sack" entsorgen.</p><p></p><p>Laut Ingeborg Backhaus gibt es keine Rückstände der Lotion auf der Haut, die Hände sind nicht klebrig, man muss nicht warten, bis die Lotion eingezogen ist. Einen Nutzen sieht sie auch in der Pflege: "Mit dem Soft Skin Suit sollte der Pflegebedürftige fünf Minuten sitzen oder liegen und der komplette Körper ist versorgt", so die Tüftlerin.</p><p></p><p>Doch für den Folien-Anzug fehlt Ingeborg Backhaus bislang ein Hersteller, der an den Erfolg ihrer Idee glaubt. Es muss ja nicht gleich die "Höhle der Löwen" sein – Erfindungen, die den Alltag von Hautkranken besser machen werden auch abseits davon gebraucht.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">968</guid><pubDate>Mon, 25 Dec 2017 12:03:17 +0000</pubDate></item><item><title>Letzte Ausgabe von PSOaktuell erschienen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/psoaktuell-letzte-ausgabe/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_11/psoaktuell-im-laufe-der-jahre.jpg.016bb1fd7a1acd3ebc0a6dde67c4aca3.jpg" /></p>
<p>
	Mit Datum vom Dezember 2017 erschien jetzt das letzte Heft des Patientenmagazins <em>PSOaktuell</em>. Nach genau 26 Jahren stellt der „Ratgeber bei Schuppenflechte“ sein Erscheinen ein. Wenn im Internet „scheinbar alles Wissenswerte jederzeit kostenlos verfügbar“ sei, so die Herausgeberin Marlis Proksche, besteht „für unser Angebot immer weniger Bedarf“. Das heißt im Klartext, dass die Zahl der Abonnenten nicht mehr ausreichte, um den unabhängigen Journalismus dieser Patientenpublikation zu finanzieren.
</p>

<p>
	<i>PSOaktuell</i> erschien seit Dezember 1991 vierteljährlich. Noch vor einem Jahr wurde im Heft das 25-jährige Jubiläum begangen. Man war stolz darauf, eine unabhängige Patienten-Fachzeitschrift anzubieten; stets seriös recherchiert und wenn nötig kritisch gegenüber Ärzten und Pharmafirmen.
</p>

<p>
	Auch das letzte Heft folgt diesem Anspruch: Artikel zur Krankheitsbewältigung und zum Arzneigebrauch, Meldungen zu <span ipsnoautolink="true">Biosimilars</span>, Psoriasis-<span ipsnoautolink="true">Leitlinien</span>, zum <span ipsnoautolink="true"><abbr title="Methotrexat">MTX</abbr></span>-Pen und dem neuen Wirkstoffprinzip <a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=46539" rel="external">JAK-Hemmer</a>.
</p>

<p>
	Aber an keiner Stelle wird in diesem Heft darauf hingewiesen, dass es das letzte ist. Das wussten die Abonnenten nur aus einem Beitrag „in eigener Sache“ in der vorherigen Ausgabe. Auch der Mitbegründer, langjährige Redakteur und das eigentliche „Hirn“ der Publikation, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen-Peter_St%C3%B6ssel" rel="external">Dr. Jürgen-Peter Stössel</a> ging in seinem sehr umfangreichen Vorwort darauf nicht ein. Lediglich im letzten Satz sprach er von „Abschied“ und einer „persönlichen Bilanz“ im Heft.
</p>

<p>
	In zwei Artikeln wird <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen-Peter_St%C3%B6ssel" rel="external"><span>Medizinjournalist und Schriftsteller Stössel</span></a> zum Abschied dann noch einmal grundsätzlich. Er beschreibt, weshalb seine Art klassischer „journalistischer Patientenberatung an den Rand gedrängt“ wurde. Und er kritisiert, der <em><span ipsnoautolink="true">Deutschen Psoriasis Bund</span> </em>würde sich zu Unrecht als „Selbsthilfe“ bezeichnen.
</p>

<h2>
	Beschleunigte Information, Beratung mit Hintergedanken
</h2>

<p>
	Das Internet, so Stössel, fördere die „beschleunigte Information“. Statt verantwortungsvoll zu recherchieren würden sich Online-Journalisten nicht länger als nötig mit Aufgaben beschäftigen. Hinzu käme, dass im Netz immer mehr Arzneimittel-Firmen Patienten direkt beraten würden. Das aber, so Stössel, würden sie „grundsätzlich nicht uneigennützig“ machen. Sie tun das, um letztendlich „die Nachfrage nach ihren Produkten“ zu wecken. Zum Beispiel mit aufwendigen Patientenangeboten, PR-Kampagnen, bezahlten Bloggern und lancierten Berichten von begeisterten Patienten. Damit aber würden sie geschickt das Verbot umgehen, für verschreibungspflichtige Medikamente zu werben.
</p>

<p>
	Stössel kritisiert, dass viele Veröffentlichungen von Daten und Fakten über Psoriasis nur deshalb möglich sind, weil sie von Pharmafirmen gesponsert werden. Zahlen würden hochgerechnet und die Situation aller Psoriasis-Kranken dramatisiert werden. Er meint, „dass die gesamte Argumentation letztendlich immer wieder darauf hinausläuft, Biologika trotz hoher Kosten zu verschreiben.“ Für die überwiegende Mehrheit der Psoriatiker, "die (noch?) nicht die Auswahlkriterien für teure Medikamente“ erfüllen, gäbe es dagegen immer noch sehr begrenzte Behandlungsmöglichkeiten.
</p>

<h2>
	Kritik an "beliebigem Gequassel" im Internet
</h2>

<p>
	Statt professionell betreuter Erfahrungsberichte, wie sie <i>PSOaktuell</i> abgedruckt hat, gäbe es in vielen Internet Foren nur noch „beliebiges Gequassel“. Selbst wenn er damit in vielen Fällen recht hat, sehen wir das für das <em>Psoriasis-Netz</em> natürlich nicht so. Unsere Nutzer können am besten beurteilen, wie wichtig es für sie ist, auf ihre Beiträge direkte Antworten und sachliche Hinweise von andern Betroffenen zu bekommen. Wenn dann auch über andere Dinge, als die eigene Krankheit gesprochen wird, gehört das zum Leben und zum Lebensgefühl mit <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> dazu.
</p>

<h2>
	Ein Begleiter der Selbsthilfe verschwindet
</h2>

<p>
	In einem zweiten Artikel beschäftigt sich der Redakteur mit der Patienten-Selbsthilfe. <i>PSOaktuell</i>, so Stössel, habe sich stets als Begleiter der <a href="https://www.psoriasis-netz.de/adressen/kategorie/selbsthilfegruppen/" rel="">Selbsthilfe</a> verstanden. So habe der Verlag die Gründung unabhängiger Psoriasis-Gruppen unterstützt. Das Heft lieferte den Aktiven die Informationen, die sie brauchten, um sich über ihre Krankheit seriös auszutauschen und ihr Wissen weiterzugeben. Im Heft standen die Kontaktadressen <span style="text-decoration:underline;">aller</span> deutschsprachigen Psoriasis-Verbände und unabhängigen Gruppen. Die Werbe-Anzeige für das <i>Psoriasis-Netz</i> wurde jahrelang kostenlos abgedruckt.
</p>

<h2>
	"Deutscher Psoriasis-Bund ist keine Selbsthilfe"
</h2>

<p>
	Kritisch geht Stössel im Abschlussheft mit dem <em>Deutschen Psoriasis Bund</em><em> (<abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V."><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V.">DPB</abbr></abbr>)</em> um. Er verweist darauf, dass der behauptet, eine „Selbsthilfe-Organisation“ zu sein. Tatsächlich aber sei er 1973 von Prof. Bernward Rohde gegründet worden, finanziell unterstützt von einer „einschlägig interessierten Pharmafirma“. Von Anfang an sei der <i><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V."><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V.">DPB</abbr></abbr></i> ein Lobby-Verband gewesen, in dem die Mitglieder wenig Mitsprache-Möglichkeiten hätten. Es habe stets eine enge, auch finanzielle Zusammenarbeit mit Ärzten und Pharmavertretern gegeben. Mit heute 4.660 Mitgliedern vertrete der <abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V."><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V.">DPB</abbr></abbr> lediglich 0,2 Prozent der Psoriatiker in Deutschland.
</p>

<p>
	In einem Nebensatz erfährt man, dass Stössel eine zeitlang für die Verbandszeitschrift des <i><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V."><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V.">DPB</abbr></abbr></i> gearbeitet hat. Später gründete er gemeinsam mit der ehemaligen <i><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V."><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V.">DPB</abbr></abbr></i>-Vorsitzenden Antje Wolters die Zeitschrift <i>PSOaktuell</i>. Das erste Team der Zeitschrift bestand fast ausschließlich aus ehemaligen <i><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V."><abbr title="Deutscher Psoriasis-Bund e.V.">DPB</abbr></abbr></i>-Aktiven. Daher lässt sich vielleicht erklären, weshalb in <i>PSOaktuell</i> fast nie Kritikwürdiges über den <i>Deutschen Psoriasis Bund</i> berichtet wurde. Möglicherweise empfanden sich die Macher selbst als zu sehr befangen.
</p>

<h2>
	PSOaktuell ade!
</h2>

<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19604" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_11/psoaktuell-letzte-seite.jpg.20517cbd20f29f81583a1d35ad7b728f.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="PSOaktuell – Abschied" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19604" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_11/psoaktuell-letzte-seite.jpg.20517cbd20f29f81583a1d35ad7b728f.jpg" loading="lazy"></a>
</div>

<p>
	Auf der Rückseite des letzten Heftes heißt es „Unabhängige Patienteninformation ade ….“. Das stimmt, wenn man lediglich die <span style="text-decoration:underline;">gedruckten</span> Medien betrachtet. Wirklich unabhängige Informationen finden Psoriasis-Patienten ab Januar 2018 nur noch im Internet:
</p>

<ul>
	<li>
		„<a href="https://www.gesundheitsinformation.de/schuppenflechte-psoriasis.html" rel="external">Thema Schuppenflechte (Psoriasis)</a>“ des <i>Instituts für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen</i> (<i>IQWiG</i>)
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de" rel="external">Psoriasis-Netz</a> - informiert aktuell, <strong>unabhängig</strong>, kritisch und gemeinnützig im Interesse der Patienten
	</li>
	<li>
		Gedruckt gibt es Artikel manchmal zu einzelnen Psoriasis-Medikamenten in der Zeitschrift <a href="https://gutepillen-schlechtepillen.de/" rel="external nofollow">Gute Pillen - Schlechte Pillen</a><i> </i>oder beim <a href="https://www.arznei-telegramm.de/01index.php3" rel="external nofollow">arznei-telegramm</a><i>.</i>
	</li>
	<li>
		Kritischer Beitrag zu Internetinformationen
	</li>
</ul>

<p>
	Die Redaktion des Psoriasis-Netzes dankt den Machern von PSOaktuell, vor allem Marlis Proksche und Peter Stössel! Über ein Vierteljahrhundert haben sie sich für uns Psoriasis-Betroffene engagiert. Wir kennen sehr viele Patienten, die alle Hefte gesammelt und immer wieder einmal nachgeschlagen haben, wenn sie nicht weiter wussten. Auch wissen wir, dass das Heft von Ärztefunktionären und Pharmamanagern stets sehr genau gelesen wurde. PSOaktuell als unabhängige und kritische Stimme wird uns fehlen!
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">967</guid><pubDate>Mon, 27 Nov 2017 02:06:00 +0000</pubDate></item><item><title>Dortmunder k&#xF6;nnen Erleichterungen bei Rheuma selbst bauen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/dortmund-rheumahilfen-bauen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_10/rheumahilfe-3d-druck.jpg.19a1a235d2ab418a349aed688dbbdcb5.jpg" /></p>

<p></p><p>Wer an Psoriasis arthritis oder einen anderen Form des Rheuma erkrankt ist, kennt das: Bewegungseinschränkungen oder Gelenkschmerzen machen den Alltag schwierig, vor allem, wenn die Hände betroffen sind. Viele Hilfsmitteln sollen helfen – doch meist passen sie eben doch nicht genau in Form, Fassung oder Größe. Selbst, wer genug Phantasie und Talent zum Selberbauen hat, stößt an Material- oder Zeitgrenzen.</p><p></p><p>3D-Drucker sind ein "Trendthema" und vielleicht bezahlbar geworden – aber stellt man sich so ein Gerät zuhause hin, wenn man doch nur alle paar Monate mal nur ein kleines Teil braucht, und auch das nur vielleicht?  So, und jetzt kommt eine mögliche Lösung: Das Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik, kurz: UMSICHT, bietet Dortmundern an, in einem Workshop solche Rheuma-Hilfen herzustellen. Jeder Betroffene oder auch Angehörige kann hinkommen. Das Projekt heißt SLS-Assist.</p><p></p><p>In den Workshops wird ein bisschen etwas über CAD-Software erzählt, über 3D-Scanner – und dann geht es ans Lasersintern. Am Ende kommen reale Objekte aus den Geräten, angepasst an die eigenen Körpermaße. Wer schon erste Ideen für eigene Rheumahilfen im Kopf hat, kann auch gleich mit der Gestaltung beginnen.</p><p></p><p>Die Datensätze der Hilfsmittel, die während der Kurse entstehen, können in einer offenen Internetplattform der ganzen Internetgemeinde zur Verfügung gestellt werden. Die gewonnene Erfahrung fließt in weitere Projekte mit Bürgerbeteiligung ein.</p><p></p><p>Wann der nächste kostenlose Workshops startet, erfährst du in der DEZENTRALE Dortmund.</p><p></p><h2>Auf einen Blick</h2><p></p><p><strong>Worum geht's?</strong></p><p>Es werden eigene Rheumahilfen hergestellt.</p><p></p><p><strong>Was genau wird da gelernt?</strong></p><p>Konstruktion mit CAD-Programm, Arbeiten mit 3D-Scannern und 3D-Druckern, Schneiden mit Lasercuttern</p><p></p><p><strong>Wo?</strong></p><p>DEZENTRALE Dortmund, Richardstr. 18 (im Hof)</p><p></p><p><strong>Kostet das was?</strong></p><p>Nein.</p><p></p><p><strong>Wo kann ich mich anmelden?</strong></p><p>Bei Jan Blömer vom Fraunhofer-Institut (E-Mail-Adresse: <a href="mailto:jan.bloemer@umsicht.fraunhofer.de" rel="">jan.bloemer@umsicht.fraunhofer.de</a>)</p><p></p><p><strong>Wer kann mitmachen?</strong></p><p>Jeder, egal ob Rheumapatient oder Angehöriger. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene sind willkommen. Der Verlauf der Treffen wird nach Bedarf der Teilnehmenden festgelegt.</p><p></p><p><strong>Weitere Informationen</strong></p><p></p><ul><li>auf der <a rel="external nofollow" href="https://www.facebook.com/DezentraleDortmund">Facebook-Seite der "Dezentrale"</a></li><li>auf der <a rel="external nofollow" href="https://dezentrale-dortmund.de/">Internetseite des Projektes</a></li></ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">954</guid><pubDate>Wed, 04 Oct 2017 11:18:23 +0000</pubDate></item><item><title>Fans wollten Schuppen von Liam Gallagher</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/liam-gallagher-psoriasis/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_06/liam-gallagher-haare.jpg.8178ba5056d227c2515f265bd871a604.jpg" /></p>

<p>
	Wenn es um Schuppenflechte geht, ist es manchmal nicht lecker. Bei dem Thema muss und kann nicht immer alles cool oder locker sein. Aber manches, das will man gar nicht so genau wissen, oder?
</p>

<p>
	Dazu gehört ein Bericht von Oasis-Sänger Liam Gallagher. In einem Interview erzählt er vom Glastonbury Festival im Jahr 1994: Bei dem Britpop-Festival war er hinter der Bühne. Die <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/schuppenflechte-kopf/kopfhaut" rel="">Schuppenflechte auf dem Kopf</a> blühte, und so hatte Gallagher die Haare voller Schuppen. Ein Fan dachte, das wäre Kokain und sammelte die Schuppen ab. "Sie legten sie auf ihr Zahnfleisch und taten sie in ihre Nase", erinnert sich Gallagher.
</p>

<p>
	Wer's nicht glaubt: In diesem Video erzählt er es ab Minute 02:04:
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo">
	<div>
		<iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="113" id="ips_uid_8693_7" src="https://www.youtube.com/embed/QPTkbaq7mUY?feature=oembed" width="200" loading="lazy"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	Fazit: Fan-Sein ist was Nettes, aber vielleicht sollte man seine Idole vor dem Flöhen doch besser fragen. <img alt=";)" data-loading="true" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/emoticons/default_wink.png" loading="lazy">
</p>

<p>
	Wer da noch so in Frage kommt, lässt sich in unserer Bildergalerie erahnen: Sie zeigt <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/prominente-mit-psoriasis" rel="">Prominente mit Schuppenflechte.</a>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">945</guid><pubDate>Fri, 23 Jun 2017 18:12:00 +0000</pubDate></item><item><title>Diese App zeigt die Wirkung von Sonne und Solarium</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/app-hautkrebs-sunface/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_06/sunface-app-bilder.jpg.cf9b8afe603c1d7e79926317c1b981dc.jpg" /></p>

<p>
	Wer <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> hat, sollte im Prinzip ein Freund des Lichts sein: Sonne und speziell eine <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/fakten/behandlung/lichttherapie" rel="">Lichtbehandlung</a> gehören zu den Standard-Therapien bei Psoriasis. Zuviel Sonne ohne Schutz oder diverse Besuche im Solarium sind jedoch schädlich. Wie sehr, zeigt jetzt eine App, in der jeder ein Foto von sich aufnehmen oder auswählen kann. Die App zeigt dann, wie der Nutzer in fünf, zehn, 15, 20 oder 25 Jahren aussieht – zum einen, wenn er Sonnenschutz verwendet, aber auch, wenn er keinen Sonnenschutz nutzt oder wöchentlich ins Solarium geht. Außerdem berechnet die App, wie stark sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, Hautkrebs zu bekommen. Bei allem wird berücksichtigt, welcher Hauttyp man ist. Das ist eindrucksvoll.
</p>

<p>
	Das Ergebnis lässt sich mit allen Apps teilen, die zum Teilen auf dem Smartphone installiert sind – Facebook, Instagram, Messenger oder das Mail-Programm zum Beispiel.
</p>

<p>
	In der App gibt es auch Erklärungen, wie man verdächtige Haut-Stellen selbst untersuchen kann und wie guter Sonnenschutz geht.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19596" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_06/sunface-app-erklaerungen.jpg.baf078629cb96071236bda3bcd4cd091.jpg" rel=""><img alt=']&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unter "Support" verweist die App auf ihre Datenschutz-Einstellungen oder vielmehr auf die von "&lt;a href="https://educationtobacco.org/privacy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"&gt;Education Against Tobacco Privacy&lt;/a&gt;": Vom App-Anbieter  werden demnach keinerlei Daten gesammelt oder gespeichert.&lt;h3&gt;Die Idee hinter der App "Sunface"&lt;/h3&gt;Hinter der App steckt Titus Brinker. Der 26-Jährige ist Assistenzarzt an der &lt;a href="https://www.psoriasis-netz.de/adressen/klinik-und-poliklinik-fuer-dermatologie-venerologie-und-allergologie-essen"&gt;Hautklinik des Uniklinikums Essen&lt;/a&gt;. Ihn hat das Schicksal einer Patientin erschreckt: "Meine letzte Melanompatientin war 24 und hinterlässt einen dreijährigen Sohn", erklärt er. Um so unverständlicher ist für ihn der Wunsch vieler Solarium-Besucher. "Studien belegen, dass eine Hauptmotivation für ungesundes Bräunen das Steigern der eigenen Attraktivität ist", so Brinker. Und so erfand er die Sunface App, um möglichst viele Menschen vor einer tödlich verlaufenden Hautkrebserkrankung zu schützen. Der schwarze Hautkrebs ist die häufigste Krebsart bei jungen Erwachsenen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unterstützung bekam der von seinem Chef Professor Dirk Schadendorf, der auch Melanom-Experte ist. Für ihn ist das Rezept für eine schöne und gesunde Haut ein UV-Schutz und eben nicht ein Solarium.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Hier geht' class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19596" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_06/sunface-app-erklaerungen.jpg.baf078629cb96071236bda3bcd4cd091.jpg" loading="lazy">: </a><a href="https://apps.apple.com/de/app/sunface/id1226606410" rel="external nofollow" target="_blank">Sunface für iPhones</a> und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.agt.sunface" rel="external nofollow" target="_blank">Sunface für Android-Smartphones</a>
</p>

<p>
	 
</p>

<h4>
	Vielleicht auch interessant
</h4>

<p>
	 
</p>
<iframe allowfullscreen="" class="ipsEmbed_finishedLoading" data-embedauthorid="44686" data-embedcontent="" data-embedid="embed3311182054" src="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/shadow-wifi-so-kann-hautkrebs-vorsorge-auch-gehen/?do=embed" style="overflow: hidden; height: 410px; max-width: 502px;" loading="lazy"></iframe>

<p>
	 
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">944</guid><pubDate>Sun, 04 Jun 2017 14:39:00 +0000</pubDate></item><item><title>Neuer Scanner guckt unter die Schuppenflechte</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/rsom-scanner-schuppenflechte/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_05/gewebescanner.jpg.61bb5d78f30a06245e1ee342149c6768.jpg" /></p>

<p>Ein neuer Scanner kann den Arzt unter die Haut von Patienten mit Schuppenflechte sehen lassen. Dazu braucht er kein Kontrastmittel, es gibt keine Strahlenbelastung. Mit dem Gerät kann der Arzt zum Beispiel die Hautschichten und Blutgefäße untersuchen.</p><p>Im Moment messen Ärzte anhand mehrerer Dinge, wie schwer eine Schuppenflechte ist. In die Bewertung fließt ein, wie rot die Stellen sind oder stark sie schuppen. „Diese Einschätzung lässt sämtliche Parameter außer Acht, die unter der Hautoberfläche liegen und kann zudem subjektiv sein“, erklärt Dr. Juan Aguirre vom Helmholtz Zentrum München. „Die Struktur der Haut und der Gefäße können vor einer Behandlung wichtige Informationen für den Arzt bringen.“</p><p>Die neue Technik heißt RSOM (raster-scan optoacoustic mesoscopy). Auf das Gewebe, das untersucht werden soll, trifft ein schwacher Laserstrahl. Daraufhin nimmt das Gewebe Energie auf, deshalb erwärmt es sich ein bisschen. Und wie das so ist, wenn etwas warm wird – es dehnt sich aus. Es entstehen Ultraschallwellen, und auf die haben es die Forscher abgesehen. Sie messen sie und berechnen daraus ein Bild in hoher Auflösung. Das Gerät ist nicht größer als ein Handscanner.</p><h4>Ärzte können besser über Psoriasis-Therapie entscheiden</h4>„Durch diese Technologie können wir neue Einblicke in die Krankheitsmechanismen gewinnen und  die Therapieentscheidung für die Ärzte erleichtern“, erklärt Professor Vasilis Ntziachristos, Direktor des IBMI am Helmholtz Zentrum München.<p>In einer Studie untersuchten die Forscher das Gewebe in der Haut und der Unterhaut von Schuppenflechte-Patienten. Mit dem Scanner bestimmten sie mehrere Merkmale für Psoriasis und Entzündungen, zum Beispiel die Hautdicke, die Abstände der Kapillaren, die Anzahl an Gefäßen oder das Gesamtvolumen des Blutes in der Haut. Diese trugen sie zusammen für einen klinischen Index, der jetzt berücksichtigt, was unter der Hautoberfläche passiert.</p><p>Die Forscher planen, das Verfahren künftig auch bei anderen Krankheiten einzusetzen. Denkbar sind solche Untersuchungen bei Hautkrebs oder aber auch bei Diabetes. Letztere leiden oft an geschädigten Blutgefäßen, die sich mit der Technologie frühzeitig untersuchen lassen könnten.</p><p>An der Entwicklung des Scanners waren Wissenschaftler vom Helmholtz Zentrum München und von der Technischen Universität München beteiligt. Sie stellten ihre Forschung vor kurzem im Fachblatt <a href="https://www.nature.com/articles/s41551-017-0068" rel="external nofollow">"Nature Biomedical Engineering"</a> vor.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">942</guid><pubDate>Wed, 31 May 2017 14:07:09 +0000</pubDate></item><item><title>Patienten glauben Bewertung von &#xC4;rzten nicht blind</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/arztsuche-online-bewerten/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_05/arztsuche_online.jpg.2f374671156c809cd2c2610277178dae.jpg" /></p>
<p>Seitdem Ärzte im Netz bewertet werden, gibt es immer wieder Diskussionen darum. "Patienten können sowieso nicht einschätzen, ob ein Arzt gut ist", sagen die einen. "Kann ich wohl, ich bin doch nicht blöd", entgegnen die anderen. Die Betreiber der Portale, auf denen die Mediziner benotet werden können, müssen sich immer wieder rechtfertigen. Das tun sie immer wieder mit Befragungen und Studien.</p><p>Eine solche legte jetzt Jameda vor. Das Portal ließ 1002 Menschen befragen, was sie aus Arztbewertungen für Schlüsse gezogen haben. Ein Ergebnis: Patienten glauben Bewertungen von anderen nicht blind. Für die Mehrheit ist nicht entscheidend, was für eine Durchschnittsnote bei einem Arzt herauskommt.</p><ul> 	<li>65 Prozent achten darauf, wie viele Bewertungen für diese Gesamtnote zusammengekommen sind.</li> 	<li>58 Prozent lesen den Text einer Bewertung daraufhin, ob der Schreiber in einer ähnlichen Situation ist wie sie selbst.</li> 	<li>64 Prozent achten darauf, ob ein anderer beim Schreiben seiner Bewertung sachlich geblieben ist.</li></ul>Die Teilnehmer wurden auch befragt, als wie realistisch sich das Urteil der anderen herausgestellt hat, wenn sie einmal einen Arzt nach so einer Bewertung ausgewählt haben. 77 Prozent fanden das, was sie zuvor gelesen hatten, bestätigt. 19 Prozent hatten sich dann aber doch mehr vom Mediziner erwartet – immerhin jeder Fünfte. Vier Prozent waren dagegen positiv überrascht: Sie hatten sogar weniger erwartet.<p><iframe width="100%" height="350" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen" loading="lazy"></iframe></p>]]></description><guid isPermaLink="false">939</guid><pubDate>Fri, 05 May 2017 12:47:01 +0000</pubDate></item><item><title>Umfrage:  Gesundheits-Daten &#x2013; was machst du damit?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/umfrage-gesundheitsdaten/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_04/aktenordner.jpg.da101571b4287aeb0be7f317a453c5e7.jpg" /></p>

<p>
	Wir hören ja viele Vorträge, um für das Psoriasis-Netz  auf dem Laufenden zu bleiben. Manchmal aber halten wir auch selbst welche – demnächst vor Medizin-Informatikern. Sie wollen erfahren, wie chronisch kranke Nutzer so mit ihren Daten umgehen. Und dafür ist uns an deiner Meinung gelegen.
</p>

<p>
	Wie verwaltest du deine Gesundheits-Daten? Nimmst du alles, was du vom Arzt auf Papier bekommst, und legst es ab? Oder führst du am Computer ein "Gesundheits-Tagebuch"? Oder nutzt du eine App dafür?
</p>

<p>
	Würdest du Daten rund um deine Gesundheit der Forschung zur Verfügung stellen – so etwas wie, welche Krankheiten du hast, welche Therapien, welche helfen, welche nicht, Nebenwirkungen...? Oder lieber gar nicht, weil "die verdienen ja dann nur Geld damit". Oder schränkst du das ein in der Richtung "einer Uni würde ich die Daten geben, aber keinem Pharmaunternehmen"?
</p>

<p>
	Die Umfrage hat zwei Fragen. Du kannst (und musst) für jede getrennt abstimmen. Weitere Gedanken kannst du im Kommentarfeld hinterlassen. Und danke schon mal!
</p>

<p>
	<em>Update: Das Ergebnis ist in der <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/23753-gesundheits-daten-%E2%80%93-was-macht-ihr-damit/" rel="">Umfrage in unserer Community</a> zusammengefasst.</em>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">935</guid><pubDate>Sun, 16 Apr 2017 11:13:00 +0000</pubDate></item><item><title>Nesselsucht kann mit Asthma-Medikament besser werden</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/nesselsucht-kann-mit-asthma-medikament-besser-werden/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_04/urtikaria-mann.jpg.d501da470a924f2b8fc3099777ec7f86.jpg" /></p>

<p>
	Wer eine Nesselsucht hat, die bei Kälte oder Reibung deutlich schlechter wird, kann auf ein Medikament hoffen: Das Mittel Xolair hat in zwei Studien an der Berliner Charité zum Erfolg geführt. Dabei ging es um zwei verschiedene Formen der Nesselsucht – um Kälteurtikaria und um die Urticaria factitia. Das sind Formen, die auf Kälte oder Reibung reagieren. Sie zeigen sich dann mit juckenden Quaddeln.
</p>

<p>
	Patienten mit Kälteurtikaria können sich an einem Ostseeurlaub nicht so erfreuen wie gesunde Menschen: Das Baden in der Ostsee kann bei ihnen zu einem allergischen Schock führen. Eine Flasche aus dem Kühlschrank ist für sie ebenfalls ein Problem: Alles, was kälter als Zimmertemperatur ist, kann die Hautkrankheit verschlimmern.
</p>

<p>
	Leichte Reibung von enger Kleidung oder auch nur Körperkontakt kann bei Menschen mit einer schweren Urticaria factitia zur Juckreiz-Attacke führen. Was das für das Sozialleben oder die Berufswahl heißt, ich leicht vorstellbar.
</p>

<h4>
	Großer Erfolg für die Hälfte der Probanden
</h4>

<p>
	Hilfe in Form eines Medikamentes kann der Wirkstoff Omalizumab bringen. Er ist in besagtem Medikament Xolair enthalten. Die Forscher von der <a href="https://www.psoriasis-netz.de/adressen/klinik-fuer-dermatologie-venerologie-und-allergologie-charite-campus-mitte/" rel="">Hautklinik an der Charité</a> haben nun 61 Patienten mit Urticaria factitia und 31 Patienten mit Kälteurtikaria drei Monate lang mit dem Mittel behandelt. Das Ergebnis: Omalizumab führte bei beiden Krankheitsformen zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden. Knapp die Hälfte der Patienten waren nach der Behandlung sogar völlig vor dem Auftreten der Beschwerden geschützt – selbst dann, wenn sie Reizen ausgesetzt waren, die vorher bei ihnen zur Verschlimmerung der Krankheit geführt hatten.
</p>

<p>
	Der Haken: Bislang ist der Wirkstoff nur für die Behandlung der klassischen Nesselsucht zugelassen, nicht aber für die beiden besonderen Formen. „Durch den Nachweis der Wirksamkeit in unseren Studien ist zu hoffen, dass auch Patienten, die unter Kälteurtikaria und Urticaria factitia leiden, künftig eine Therapie mit dem Medikament erhalten können“, sagt Professor Martin Metz von der Charité.
</p>

<p style="text-align:right;">
	<em>idw/cl</em>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">934</guid><pubDate>Thu, 13 Apr 2017 15:50:00 +0000</pubDate></item><item><title>"Emma schneit": Ein Buch zwischen Fantasy und Schuppenflechte</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/emma-schneit-ein-buch-zwischen-fantasy-und-schuppenflechte/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_01/maedchen-im-winter.jpg.a175ce47281346e0243ab982ef032de8.jpg" /></p>

<p></p><h2>Über das Buch</h2><p></p><p>"Emma schneit" ist ein Buch über das Aufwachsen mit Schuppenflechte. Über das Erwachsenwerden. Über die Psoriasis an sich. Über Behandlungsmethoden. Über verzweifelte Versuche vor allem der Eltern. Über die erste Liebe... Und doch ist es auch Fantasy.</p><p></p><p>Denn: Emma hat einen Drachen an einer Seite, von dem sie sehr lange nichts ahnt, der aber immer da ist. Er ist es, der ihr die Schuppenflechte sozusagen aufs Auge drückt – und den sie irgendwie in die Schranken weisen muss. (<em>Zur Erinnerung: Es ist Fantasy, es muss nicht biologisch korrekt sein.</em>) Ihre Mutter sucht jeden erdenklichen Weg inklusive zermürbender Diät und dubiosem Heilpraktiker; ihr Vater ist der nüchterne Ingenieur, der so schnell von keiner Wundertherapie zu überzeugen ist.</p><p></p><div><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_01/emma_schneit.jpg.4dd87dc31736be2b2b87dda39e047702.jpg" style="float:left;" data-fileid="19585" data-fileext="jpg" rel=""><img data-fileid="19585" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt='Buchcover "Emma schneit"' src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_01/emma_schneit.jpg.4dd87dc31736be2b2b87dda39e047702.jpg" loading="lazy"></a></div><p></p><p>Als Emma älter wird, steht die erste Liebe ins Haus, und spätestens da ist Emma dann auch selbst verzweifelt. Ihre Schuppenflechte blüht wie schon so oft, und wie soll sie sich da anderen zeigen? Sie würde so gern zum Tennis gehen – aber danach duschen? Nein, das geht für sie nicht. Sie wäre gern mit Bernd zusammen, weist ihn aber immer wieder zurück, weil sie seine Reaktion fürchtet.</p><p></p><p>All zu viel wollen wir über das Buch gar nicht verraten, damit es lesenswert bleibt. Nur so viel: Emma läuft los und krempelt am Ende buchstäblich die Ärmel hoch.</p><p></p><p>Menschen mit Schuppenflechte finden in "Emma schneit" so einige Sätze oder Gedanken, in denen sie sich bestimmt wiedererkennen, die es sich zu durchdenken lohnt. So fragt sich Emma</p><p></p><blockquote><p>Habe ich Angst davor, dass ich so wie ich bin, nicht akzeptiert oder geliebt werde? Haben mit das meine Eltern und Freunde signalisiert? Glaube ich so etwas wirklich?</p></blockquote><p></p><p>Ihr Drache sagt:</p><p></p><blockquote><p>Du hast Dir dein Leben selbst eingeschränkt! Du siehst die Schönheit nicht und lässt dich blenden von ein paar Unwissenden, die dumme Kommentare abgeben. Dir wurde etwas geschenkt, das einzigartig ist. Du weißt es nur noch nicht zu schätzen.</p></blockquote><p></p><h2>Eine Anmerkung</h2><p></p><p>Im Buch sagt eine Ärztin zu Emma und ihrer Mama: "Sie hat Psoriasis vulgaris. Das ist eine Schuppenflechte und vulgaris bedeutet, dass es sich tröpfchenförmig ausbreitet." "Vulgaris" aber bedeutet "gewöhnlich", nicht "tröpfchenförmig". Es gibt eine Form der Schuppenflechte, die <a href="https://www.psoriasis-netz.de/schuppenflechte-formen/psoriasis-guttata" rel="">Psoriasis guttata</a> heißt – und <em>das</em> heißt, dass sie sich tröpfchenförmig ausbreitet.</p><p></p><h2>Ein Fazit</h2><p></p><p>Man merkt dem Buch an, dass die Autorin die gängigen Therapien zur Behandlung der Schuppenflechte kennt – auch die aus der Esoterik-, Heilpraktiker- und Wunderheiler-Szene. Ihre realistische Einschätzung teilen wir durchaus <img alt=";)" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/emoticons/default_wink.png" loading="lazy">  Es tut dem Buch jedenfalls gut, dass es nicht vehement für eine bestimmte Behandlungsmöglichkeit plädiert, sondern die, die Emma hilft, nur eine von vielen ist.</p><p></p><p>Wer Schuppenflechte hat und von seiner Lieblingslektüre mal einen Ausflug ins Naherholungsgebiet zwischen Fantasy und Sachbuch machen möchte, liegt mit "Emma schneit" bestimmt nicht falsch. Alle, die mit der Hautkrankheit aufgewachsen sind, werden sich wiedererkennen. Alle, die ein Kind mit Schuppenflechte haben oder kennen, haben nun einen Geschenktipp mehr. Und alle, die anderen auf diesem Weg sagen wollen, wie sie sich mit ihrer Schuppenflechte fühlen, sollten das Buch nach dem Lesen weitergeben.</p><p></p><h2>Bonus-Material in unserer Community</h2><p></p><p>Die Autorin des Buches nennt sich Ursula Herren. Das ist ein Pseudonym. <a href="https://tredition.de/autoren/ursula-herren-19261/" rel="external nofollow">Laut Verlag</a> ist sie Ende 40 und Unternehmensberaterin. Unter dem Nicknamen "Emmas Drache" veröffentlichte sie in unserer Community sozusagen drei Bonus-Tracks – drei Gedichte: "<a href="https://www.psoriasis-netz.de/blogs/entry/3731-leb-dein-leben/" rel="">Leb dein Leben</a>", "<a href="https://www.psoriasis-netz.de/blogs/entry/3732-st%C3%A4rker-als-du/" rel="">Stärker als du</a>" und "<a href="https://www.psoriasis-netz.de/blogs/entry/3733-so-besonders/" rel="">So besonders</a>".</p><p></p><p>Meinungen und Fragen zum Buch erreichen die Autorin auch unter ihrer Ankündigung der Veröffentlichung <a href="https://www.psoriasis-netz.de/blogs/entry/3875-emma-schneit/" rel="">in unserer Community</a>.</p><p></p><h2>Tipps zum Weiterlesen</h2><p></p><ul><li>Eine <a href="https://publish-books.tredition.de/tredition/Customer/DownloadExtract.ashx?productId=86590&amp;ExtractType=Extract&amp;cachebuster=262f4077-648c-4062-bbdd-1aa6fd93f2c8" rel="external nofollow">Leseprobe</a> lässt den Leser in die ersten 18 Seiten des Buches einsteigen.</li><li>Das Buch ist als <a href="http://amzn.to/2jjym3E" rel="external nofollow">Kindle-Ausgabe</a>, als <a href="http://amzn.to/2k6fJgJ" rel="external nofollow">Taschenbuch</a> und als <a href="http://amzn.to/2jjtUC1" rel="external nofollow">gebundene Ausgabe</a>* erhältlich. (<em>Transparenz-Erklärung: Wenn Sie über einen dieser Links das Buch bestellen, bekommen wir eine Provision.)</em></li></ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">925</guid><pubDate>Sun, 29 Jan 2017 18:16:52 +0000</pubDate></item><item><title>Wir haben's an der Haut &#x2013; nicht am Kopf (3)</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/neo-ballistol-alleskoenner/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2016_12/haut-kopf.jpg.6ccf4843dc6e7a907bbfdac9a2636010.jpg" /></p>

<p>
	<em>Im Psoriasis-Netz weisen wir in unregelmäßigem Abstand auf Angebote hin, die aus unserer Sicht unseriös sind. Unterstützen Sie uns bitte, indem Sie uns auf entsprechende Seiten hinweisen.</em>
</p>

<div style="text-align: center;">
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19584" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_12/Neo-Ballisto-Anzeige.jpg.1dd1b63c39266d2acf4c4c050809c32d.jpg" rel=""><img alt="Neo-Ballistol Anzeige" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19584" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_12/Neo-Ballisto-Anzeige.jpg.1dd1b63c39266d2acf4c4c050809c32d.jpg" loading="lazy"></a>
</div>

<p>
	Eine Psoriasis-Betroffene machte uns auf eine Zeitungsanzeige aufmerksam. Sie wollte wissen, ob das Pflegeprodukt <em>Neo Ballistol Hausmittel</em> für sie empfehlenswert sei. Das ursprüngliche „Waffenöl“ wird für empfindliche Haut, bei Neurodermitis und zur Juckreizlinderung angeboten. Es soll ein „Alleskönner“ mit „schier unerschöpflichen“ Anwendungsmöglichkeiten“ sein.
</p>

<p>
	Meine Suche nach den Fakten, die das bestätigen könnten, erwies sich als schwierig: Auf der Internetseite des Herstellers und anderen Anbietern konnte ich Anfang Dezember 2016 nicht herausbekommen, welche Inhaltsstoffe in dem Öl enthalten sind. Ein Sprecher des Herstellers teilte mir schriftlich mit, die Inhaltssstoffe seien ein „Betriebsgeheimnis“. Erst nach der Veröffentlichung der ersten Version dieses Artikels erhielt ich die Liste der Bestandteile (Ingredients) [1] mit dem zusätzlichen Hinweis, <em>Neo-Ballistol Hausmittel </em>würde „oftmals schwer erklärbare Wunderdinge“ bewirken.
</p>

<h2>
	Was ist in Neo-Ballistol Hausmittel enthalten?
</h2>

<p>
	Die Grundlage von <em>Neo-Ballistol Hausmittel </em>ist das Paraffin Weißöl, ein Erdölprodukt. Paraffine sind in vielen Pflegemitteln enthalten, die keine zertifizierte Naturkosmetik sind. Synthetische Öle sind aber für den Körper Fremdstoffe, die sich nicht so gut ins Gleichgewicht der Haut einfügen. Sie sind nur dafür da, dass sich ein Präparat leicht verteilen lässt. Sie haben keinerlei Pflege- oder Feuchthalte-Funktionen.<em> ÖKO-Test</em> verweist darauf, dass sie sich im Körper anreichern, die Hauptporen verschließen und die Atmung der Haut beeinträchtigen können [2]. Befürworter dagegen weisen darauf hin, dass gesundheitliche Schädigungen durch Mineralöle nicht bekannt seien. Statistisch ausgedrückt würden – trotz langjährigem und weit verbreitetem Gebrauch von kosmetischen Produkten – „epidemiologische Hinweise“ auf unerwünschte Kosmetika-Wirkungen fehlen.
</p>

<p>
	Die  Zutaten haben unterschiedliche Eigenschaften:
</p>

<ul>
	<li>
		Reiskeim-Öl macht die Haut geschmeidig.
	</li>
	<li>
		Natürliche Ölsäure wirkt rückfettend.
	</li>
	<li>
		Kaliumhydroxid und Ammoniak regulieren den ph-Wert; sie dürfen nur in extrem geringer Dosierung verwendet werden, weil sie sonst ätzend und umweltschädigend sind.
	</li>
	<li>
		Pfefferminzöl wirkt anregend.
	</li>
	<li>
		Sternanis hat entzündungshemmenden Eigenschaften.
	</li>
	<li>
		Das als Süßstoff bekannte Saccharin soll vor allem unangenehme Gerüche verhindern. Ein Krebsrisiko von Saccharin gilt inzwischen als <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Saccharin#cite_note-14" rel="external">unbedeutend</a>.
	</li>
</ul>

<h2>
	Was soll das Neo-Ballistol Hausmittel bewirken?
</h2>

<p>
	<em>Neo-Ballistol Hausmittel </em>soll <u>besonders</u> bei Neurodermitis und Juckreiz helfen. Das könnte das ätherische Sternasis-Öl (<em>Illicium Verum Fruit Oil</em>) bewirken – wenn die Dosis hoch genug ist. Sternasis wird als entzündungshemmder, beruhigender und juckreizstillender Stoff eingesetzt.
</p>

<p>
	Der Hersteller verspricht, das Produkt soll helfen, die Haut zu erneuern, zu entspannen, besser zu durchbluten, wieder elastisch werden zu lassen und zu desinfizieren. Außerdem würde es beschleunigt Wunden heilen und Narben vorbeugen. Entspannung, bessere Durchblutung und Desinfektion können die Inhaltsstoffe bewirken, wenn sie hoch genug dosiert sind. Bei der Regeneration ist der Effekt vermutlich eher indirekt: Die Haut erneuert sich normalerweise von selbst – bei Psoriatikern zu schnell, bei älteren Menschen deutlich langsamer. Wenn man die Hautbarriere vor Außeneinflüssen schützt, z.B. durch Fett, kann diese ungestörter ablaufen.
</p>

<p>
	Aber eine einmal unelastisch gewordene Haut kann durch ein Pflegemittel nicht repariert werden. Es „gibt keine Creme, um die Haut jünger zu machen“ [3]. Welche Stoffe in <em>Neo-Ballistol Hausmittel </em>die Wundheilung oder Narbenbildung beeinflussen sollen, konnte ich nicht ermitteln.
</p>

<h2>
	Gibt es Wirkungsnachweise für das Neo-Ballistol Hausmittel?
</h2>

<p>
	Trotz vieler Versprechen der Kosmetikindustrie, „sind die meisten Cremes [...] ohne jeden Wirksamkeitsnachweis“ [3]. Das trifft auch auf <em>Neo-Ballistol Hausmittel </em>zu. Über die in der Anzeige behaupteten „schier unerschöpflichen“ Anwendungsmöglichkeiten“ hinaus teilte mir der Geschäftsführer des Herstellers mit: „Viele viele Zuschriften von Anwendern belegen die oftmals schwer zu erklärenden Wunderdinge, die unser ‚Geheimtipp’ <em>Neo Ballistol</em> <em>Hausmittel</em> geleistet hat“.
</p>

<p>
	Leider ist so etwas, anders als bei wissenschaftlichen Untersuchungen und Studien, nicht objektiv nachzuprüfen. „Begeisterte Zuschriften von zufriedenen Kunden“ kann es tatsächlich geben. Sie können aber auch eine Erfindung des Herstellers sein. Vor allem sind sie kein objektiver Beleg dafür, dass es genau das Öl war, das geholfen hat. Es gibt viele Gründe, weshalb sich ein Hautzustand verbessert. Oft wenden Patienten ein alternatives Mittel erst dann an, wenn sie sehr verzweifelt sind. Zu dem Zeitpunkt ist aber oft der Höhepunkt des Schubes überschritten und die Haut bessert sich von allein. Trotzdem wird die Besserung dem Präparat zugeschrieben.
</p>

<p>
	Häufige Ursache für ein Besserung ist der Glaube: Welche erstaunlichen Effekte die Kraft der Gedanken haben kann, zeigen die zahlreichen Placebo-Geschichten; angefangen bei der Kochsalzlösung statt Morphium gegen starke Schmerzen bis hin zum fast vollendeten Selbstmord mit wirkstofffreien Testpillen. Wunder gibt es in der Wissenschaft nicht. Wer mit Wundern argumentiert, hat keine nachweislichen Fakten – „postfaktisch“ nennt man das aktuell.
</p>

<h2>
	Wird der Verbraucher beim Neo-Ballistol Hausmittel getäuscht?
</h2>

<p>
	In der Anzeige wird hervorgehoben, dass das Öl „dermatologisch getestet“ und mit „sehr gut“ bewertet sei. Eine Testnote „Sehr gut“ vermittelt den Eindruck, als handele es sich bei <em>Neo-Ballistol Hausmittel </em>im Vergleich mit anderem um eines der besten Produkte. Von der <em>Stiftung Warentest</em> und von <em>ÖKO-Test</em> weiß man, dass Noten dafür bis hinunter zu „mangelhaft“ vergeben werden. Bei dem vom Hersteller beauftragten privaten Testinstitut wird aber <span style="text-decoration:underline;">nicht</span> mit Konkurrenzprodukten verglichen und eine schlechtere Note als „sehr gut“  ist <a href="https://www.dermatest.de/ueber-dermatest/qualitaet/qualitaets-siegel" rel="external nofollow">überhaupt nicht vorgesehen</a>.
</p>

<p>
	Stattdessen wurde das Produkt lediglich darauf untersucht, ob es die gesunde Haut reizt oder eine Kontaktallergie auslöst (Epikutan- bzw. Patch-Test). Die Note „sehr gut“ drückt eine Selbstverständlichkeit aus: Das Präparat ist nicht gesundheitsschädlich. Der Hersteller hat sich darüberhinaus für den einfachsten <a href="https://www.dermatest.de/ueber-dermatest/qualitaet/qualitaets-siegel" rel="external nofollow">von drei Testmöglichkeiten</a> entschieden. Weitere Eigenschaften hat er nicht untersuchen lassen. Das weiß man aber nur, wenn man sich genauer damit beschäftigt.
</p>

<p>
	In der Anzeige wird darauf hingewiesen, das <em>Neo-Ballistol</em> <em>Hausmittel </em>pflanzliche Wirkstoffe enthält. Das ist zwar richtig, verschweigt aber, dass die Trägersubstanz rein synthetisch ist. Der ausdrückliche Hinweis auf natürliche Inhaltsstoffe soll doch wohl die Verbraucher ansprechen, die darauf besonderen Wert legen. Es ist zu vermuten, dass gerade die ein Kosmetikprodukt nicht kaufen würden, wenn sie wüssten, dass es mengenmäßig überwiegend ein Mineralölprodukt enthält.
</p>

<h2>
	Kann man Neo Ballistol also empfehlen?
</h2>

<p>
	Das <em>Psoriasis-Netz</em> hat vor einiger Zeit<em> Neo-Ballistol Hausmittel </em>in der <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/hautpflege/neo-ballistol" rel="">Übersicht der Hautpflege-Mittel </a>aufgenommen. Es ist ein Produkt, so gut und so schlecht wie viele andere Kosmetika auch. Die Zeitschrift <em>PSO aktuell</em> hielt in 2009 das Pflegeprodukt für "<a href="http://www.psoaktuell.com/erfahrungsberichte/ballistol.htm" rel="external nofollow">unbedenklich</a>". Speziell für Psoriatiker gibt es Besseres. Es ist nicht besonders teuer, aber in Drogeriemärkten wird Preiswerteres angeboten.
</p>

<p>
	Versprechungen, die sachlich nicht belegt werden, sind in der Kosmetik-Branche üblich. In diesem Fall wird das noch gesteigert, indem das Produkt als "Hausmittel" für fast jedes Haut- und Wundproblem beworben wird. Diese Strategie kennt man von Wundermittel-Anbietern: Es wird versprochen, dass ein Produkt gegen viele unterschiedliche Erkrankungen hilft. Trotz fehlender Nachweise wird damit der Eindruck vermittelt, als handele es sich um ein besonders wirkungsstarkes Mittel. In Wirklichkeit sollen sich durch solch unbewiesenen Behauptungen möglichst viele, von unterschiedlichen Leiden Betroffene angesprochen fühlen – und das Produkt kaufen.
</p>

<p>
	Vor allem den Hinweis, das Präparat würde „oftmals schwer erklärbare Wunderdinge“ bewirken, halte ich für unseriös. Damit weckt man bei verzweifelten Menschen Hoffnungen. Die haben schon alles ausprobiert und greifen wundergläubig zum nächsten Heilsversprechen. Wenn <em>Neo-Ballistol Hausmittel </em> wirklich so gut wäre, könnte man das sachlich und überprüfbar belegen. So bleibt es eine Glaubensfrage.
</p>

<p>
	Weniger skeptisch muss man dagegen sein, wenn man eine Anzeige liest für ein Ballistol-Öl, das nicht die Haut, sondern (Rad-) Glieder schmiert:
</p>

<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19597" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_06/BallistoRadpflege.jpg.14e256de12db858ae8c8f2c64a0c52c9.jpg" rel=""><img alt="BallistoRadpflege.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19597" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_06/BallistoRadpflege.jpg.14e256de12db858ae8c8f2c64a0c52c9.jpg" loading="lazy"></a>
</div>

<p>
	[1] <abbr title="Paraffinöl"><abbr title="Paraffinöl">Paraffinum Liquidum</abbr></abbr>, Oryza Sativa, Bran Oil, Oleic Acid, Potassium Hydroxide, Isoamyl Alcohol, Alcohol, Aqua, Mentha Piperita Herb Oil, Illicium Verum Fruit Oil, Ammonia, Sodium Saccharin, d-Limonene (als nat. Bestandteil von Pfefferminzöl).
</p>

<p>
	[2] ÖKO-Test Kosmetik-Liste, Mai 2010
</p>

<p>
	Weitere Aussagen auf dem <a href="https://www.codecheck.info/" rel="external nofollow">Internetportal Codecheck.info, Produkte checken und gesund einkaufen</a>
</p>

<p>
	[3] Alles über die Haut, Dr. Johannes Wimmer, 2016, S. 68 ff.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">923</guid><pubDate>Tue, 13 Dec 2016 10:16:00 +0000</pubDate></item><item><title>Zeitschrift PSOaktuell blickt 25 Jahre zur&#xFC;ck</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/psoaktuell-blickt-25-jahre-zurueck/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2016_11/psoaktuell-04-2016-gross.jpg.d6ecfc398a0cd14869f3d971f3e10eb4.jpg" /></p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19583" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_11/psoaktuell-04-2016.jpg.125e73e8d4aab9620518479756e13c87.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="PSOaktuell 04/2016" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19583" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_11/psoaktuell-04-2016.jpg.125e73e8d4aab9620518479756e13c87.jpg" loading="lazy"></a>Als das Team der Patientenzeitschrift PSOaktuell vor 25 Jahren seine Arbeit aufnahm, musste es erst einmal viel erklären – zum Beispiel, warum die Bezeichnung der Hauterkrankung Psoriasis für den Titel der Zeitschrift auf drei Buchstaben verkürzt wurde. Heute wird die Abkürzung von ganz verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens völlig selbstverständlich genutzt.
</p>

<p>
	25 Jahre nach Gründung von PSOaktuell haben sich das Team, das Layout, aber auch die Therapien der Psoriasis dramatisch gewandelt. Vor einem Vierteljahrhundert hätte niemand, der schwer von Schuppenflechte betroffen war, an eine so deutliche Besserung gedacht, wie sie heute mit <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/tabletten-spritzen" rel="">innerlichen Medikamenten</a> möglich ist. Dennoch hat die <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/salben-cremes-gels" rel="">Behandlung mit Salben und Cremes</a> noch immer ihren Platz – neben der <span ipsnoautolink="true">Lichttherapie</span> sowie <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/rehabilitation-klinik" rel="">Reha-Maßnahmen</a> im Inland oder am Toten Meer.
</p>

<p>
	In der Jubiläumsausgabe von PSOaktuell erzählen Betroffene ihre Geschichte und ihre Erfahrungen rund um die Erkrankung. Erklärt wird zudem,
</p>

<ul>
	<li>
		wie Schuppenflechte das Fachgebiet der Dermatologie aufwertet
	</li>
	<li>
		warum das 100 Jahre alte Mittel <span ipsnoautolink="true">Dithranol</span> noch immer wichtig ist
	</li>
	<li>
		wie eine UV-Therapie wirkt und wie ein Heimgerät beantragt werden kann
	</li>
	<li>
		was es Wissenswertes über eine <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer" rel="">Reha am Toten Meer</a> gibt
	</li>
	<li>
		was eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse mit Psoriasis zu tun hat
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">922</guid><pubDate>Mon, 28 Nov 2016 10:28:00 +0000</pubDate></item><item><title>Jeder zweite Internetnutzer kauft Medikamente online</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/jeder-zweite-internetnutzer-kauft-medikamente-online/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2016_11/medikamente-tastatur.jpg.42021d3c0a7e10ad4c7feb639b4edd9a.jpg" /></p>

<p></p><p>Mehr als jeder zweite Internetnutzer kauft Medikamente im Netz. Das hat eine Befragung des Branchenverbands Bitkom gezeigt. Dabei landeten Arzneimittel auf Platz 4 der Dinge, die im Netz gekauft werden – nach Kleidung, Büchern und Haushaltselektronik.</p><p></p><p>Um Online-Apotheken und vor allem ihren Versand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln tobt seit Jahren eine erbitterte Debatte – unter Gesundheitspolitikern, Apothekern, E-Commerce-Aposteln und anderen. Derweil bestellen Patienten und die, die keine Patienten werden wollen, trotzdem weiter Arzneimittel im Netz. Im Jahr 2012 waren es 30 Prozent der Internetnutzer, die Medikamente online bestellten; 2015 waren es 49 Prozent, im Jahr 2016 gaben das 55 Prozent der Internetnutzer an.</p><p></p><h3>Wer kauft Medikament online?</h3><p></p><p>Besonders beliebt sind Online-Apotheken bei Frauen und älteren Menschen. Sechs von zehn weiblichen Internetnutzern bestellen Medikamente online, bei den Männern ist es die Hälfte.</p><p></p><p>Unter den 14- bis 29-Jährigen kauft ein Drittel Medikamente online. Ab dem 30. Geburtstag steigt offenbar der Bedarf an Arzneimitteln aus dem Netz: Knapp zwei Drittel der Menschen über 30 versorgen sich mit Arzneimitteln aus dem Netz.</p><p><iframe width="678" height="253" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" loading="lazy"></iframe></p><p></p><p>„Die Online-Bestellung von Medikamenten spart Zeit, Geld und Mühe“, sagt Bitkom-Chef Dr. Bernhard Rohleder. "Besonders im ländlichen Raum, für chronisch kranke, alte und mobil eingeschränkte Menschen ist der Online-Versandhandel der einfachste Weg zur Arnzeimittelversorgung. Die Menschen wollen möglichst lange autonom zu Hause leben und gleichzeitig gut versorgt sein"</p><p></p><p>Aber: Gesundheitsminister Hermann Gröhe will den <a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/arzneimittel-hermann-groehe-versanhandel-verbot" rel="external nofollow">Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten verbieten</a>. Seine Begründung: Nur so könne die Qualität und die Sicherheit einer flächendeckenden, wohnortnahen Versorgung mit Medikamenten sichergestellt werden.</p><p></p><p>Als "Steilvorlage" dient dem Minister aber auch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom  Oktober 2016. Darin waren einheitliche Abgabepreise im grenzüberschreitenden Versandhandel nach Deutschland für unzulässig erklärt worden. Das heißt: Ausländische Versandapotheken können deutschen Kunden Medikamente günstiger anbieten als einheimische Apotheken.</p><p></p><p>Die Apotheker in Deutschland begrüßen das Vorhaben des Gesundheitsministers. Friedemann Schmidt, Chef der Apotheker-Vereinigung ABDA: "Es kann nicht sein, dass ungezügelte Marktkräfte über den Verbraucherschutz im Gesundheitswesen triumphieren."</p><p></p><p>„Das geplante Verbot des Online-Versandhandelns trifft vor allem immobile Patienten“, argumentiert Bitkom-Chef Rohleder. Sie würden so vom einfachsten und günstigsten Weg, an ihre Medizin zu kommen, ausgeschlossen. Nach Rohleders Meinung müsse das deutsche Recht angepasst werden, damit auch in Deutschland ansässige Apotheken online günstig Arzneimittel anbieten können. Andernfalls drohten den deutschen Apotheken massive Umsatzverluste.</p><p></p><p>Für die Bitkom-Erkenntnisse waren 1.158 Internetnutzer ab 14 Jahren danach gefragt worden, welche Waren sie schon einmal online gekauft haben. Dabei wurde allerdings (vermutlich) nicht nach frei verkäuflichen Arzneimitteln und verschreibungspflichtigen Medikamenten unterschieden.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">915</guid><pubDate>Fri, 11 Nov 2016 12:43:10 +0000</pubDate></item><item><title>Neurodermitis im Herbst und Winter richtig pflegen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/neurodermitis-im-herbst-und-winter-richtig-pflegen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2016_11/hautpflege-neurodermitis.jpg.7c473821ca6aa3f0a797118b1c8c4d2e.jpg" /></p>
<p>Im Herbst legt die Neurodermitis bei vielen Betroffenen so richtig los: Draußen ist es kühl, die trockene Heizungsluft setzt der Haut zu. Trotzdem: „Kortison-Präparate sollten nur in Absprache mit dem Hautarzt eingesetzt werden“, erläutert Dr. Utta Petzold, Dermatologin bei der Krankenkasse Barmer GEK. Wer Kortison unkritisch oder zu lange einsetzte, gehe "erhebliche Risiken" ein. Das gelte auch für schwächer dosierte Kortison-Cremes, die ohne Rezept zu haben sind.</p><p>"Je nach Form der Neurodermitis lassen sich beginnende Beschwerden mit herkömmlichen Cremes lindern oder die Anzahl der einzelnen Schübe deutlich reduzieren", meint die Hautärztin. Grundsätzlich solle die Haut auch im entzündungsfreien Stadium behandelt werden – mit herkömmlichen rückfettenden Cremes, Salben oder Badezusätzen. "Cremes aus dem Supermarkt oder der Drogerie leisten bei vielen Betroffenen ebenso gute Dienste wie Produkte aus der Apotheke", sagt Petzold.</p><h3>Entzündete Haut will mehr Feuchtigkeit</h3>Ihr Tipp: Die Betroffenen sollen darauf achten, dass die Präparate ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe auskommen. Hilfreiche Zusätze wären zum Beispiel Harnstoff (Urea) oder bestimmte Öle, die dem Hautfett ähneln.<p>Ist die Haut entzündet, eigneten sich Cremes mit einem höheren Feuchtigkeitsanteil besser. Bei nässender Haut empfiehlt die Dermatologin zeitweise feuchte Umschläge.</p><p>Wer da nicht durchblickt, welche Produkte bei welchem Hautzustand gut sind, sollte lieber einen Arzt fragen, bevor sich die Krankheit verschlimmert. „Der Hautarzt kann am besten abschätzen, ob der Neurodermitiker mit herkömmlichen Cremes behandelt werden kann oder ob verschreibungspflichtige Arzneimittel mit entzündungshemmenden Wirkstoffen erforderlich sind“, so Petzold.</p><p> </p><p><em>Quelle: Pressemitteilung der Barmer GEK</em></p>]]></description><guid isPermaLink="false">913</guid><pubDate>Thu, 10 Nov 2016 15:30:00 +0000</pubDate></item><item><title>Diagnose der Psoriasis arthritis kann sich Jahre vorher ank&#xFC;ndigen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/diagnose-der-psoriasis-arthritis-kann-sich-jahre-vorher-ankuendigen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2016_11/arthritis-knie.jpg.0ab1ee5d47fa897c46e457a22caacc20.jpg" /></p>

<p>
	Bei so manchem Menschen mit einer <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> gesellt sich irgendwann eine <span ipsnoautolink="true">Psoriasis arthritis</span> dazu. Bis diese Diagnose feststeht, können Jahre vergehen. Nur: Schmerzen, steife Gelenke am Morgen oder Müdigkeit interessieren sich nicht für eine genaue Diagnose. Sie sind trotzdem da, obgleich Ärzte immer wieder eine Psoriasis arthritis verneinen.
</p>

<p>
	Dass das gar nicht so selten vorkommt, haben kanadische Forscher aufgeschrieben. In einer Studie untersuchten sie 410 Patienten, die zu Beginn zwar eine Schuppenflechte, aber keine Psoriasis arthritis hatten. Die Patienten wurden jährlich aufs Neue untersucht. Dabei wurde jedes Mal festgehalten, ob sie Symptome an den Gelenken, Schmerzen, Müdigkeit, Steifigkeit, physikalische oder psychische Einschränkungen zeigten.
</p>

<h4>
	Phase mit unklaren Gelenkschmerzen nicht ungewöhnlich
</h4>

<p>
	Von den 410 Teilnehmern entwickelten 57 im Laufe der Zeit später wirklich eine Psoriasis arthritis. Und: Je stärker die Gelenk- oder Fernsehschmerzen, Müdigkeit oder die Morgensteifigkeit waren, um so wahrscheinlicher war es, dass jemand später eine Psoriasis arthritis entwickelte.
</p>

<p>
	Einfacher ausgedrückt, lautet das Fazit der Forscher: Vor der Diagnose der Psoriasis arthritis gibt es tatsächlich eine Phase mit unklaren Gelenkschmerzen, vermehrter Müdigkeit und auffällig steifen Gelenken am Morgen. Wer diese Symptome bei sich spürt, sollte sich nicht damit abfinden, sondern seinem Arzt davon erzählen.
</p>

<p>
	Quelle: "<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27792862/" rel="external">The development of PsA in patients with psoriasis is preceded by a period of non-specific musculoskeletal symptoms: A prospective cohort study</a>." In: "Arthritis &amp; Rheumatology"; Oktober 2016
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">911</guid><pubDate>Wed, 09 Nov 2016 08:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Spielekonsole f&#xFC;r Therapie bei Rheuma getestet</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/spielekonsole-fuer-therapie-bei-rheuma-getestet/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2016_11/wii-fit-plus-1.jpg.618212171ba89a6ea716ceedf72f08b3.jpg" /></p>
<p>
	Spielekonsolen sind nur etwas für diese Leute, die sowieso zum Nerd neigen und am liebsten den ganzen Tag vor der Glotze hängen? Weit gefehlt – die Geräte können in die Therapie von Erkrankungen einbezogen werden. Das hat ein Team aus Berliner Forschern jetzt für die Behandlung der rheumatoiden Arthritis ermittelt.
</p>

<p>
	Die Wissenschaftler der Charité gingen der Frage nach, ob ein Programm mit Übungen für die Nintendo Wii für Menschen mit Rheuma zum einen machbar ist und sich zum anderen überhaupt nachweisbar lohnt. "Lohnen" sollte es sich insbesondere für ein regelmäßiges und gezieltes Training.
</p>

<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19560" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_11/wii-fit-plus-4.jpg.9eff4fe59bb41221cc7e210abeab4ede.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Wii Fit Plus" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19560" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_11/wii-fit-plus-4.jpg.9eff4fe59bb41221cc7e210abeab4ede.jpg" loading="lazy"></a>
</div>

<p>
	Das Ergebnis: "Wenn Patienten mit Gelenkerkrankungen aus Zeitgründen oder aufgrund der schlechten Erreichbarkeit einer Physiotherapie-Praxis kaum noch körperlich aktiv sind, dann können animierte Heimübungsprogramme zur Bewegungsförderung beitragen", so die Forscher. Ein wichtiger Pluspunkt ist für die Wissenschaftler, dass die Spielkonsole den Übenden immer wieder motiviert. Das schafft sie ihrer Meinung nach auch unabhängig davon, wie alt der Patient ist und wie lange er seine rheumatische Erkrankung schon hat.
</p>

<p>
	Die Studie lief über ein halbes Jahr. Alle 30 Teilnehmer hatten eine rheumatoide Arthritis und nahmen ein biologisches Basismedikament. Ihre Erkrankung war nur wenig aktiv. Alle bekamen ein eigenständiges Training gezeigt – die eine Hälfte ein "normales" mit Physiotherapie-Übungen für zuhause, die andere Hälfte "<a href="https://www.nintendo.de/Spiele/Wii/Wii-Fit-Plus-283905.html" rel="external nofollow">Wii Fit Plus</a>", ein animiertes Übungsprogramm an der Wii. Nach drei Monaten tauschten die Patienten die Behandlungsgruppe, in der sie weitere drei Monate dann eben die andere Behandlungsart ausübte.
</p>

<p>
	Wer jetzt Angst hat, dass Patienten an der Wii die Bewegungen mangels Anleitung falsch ausführen, wird von den Forschern eines Besseren belehrt: "Die Vorteile der zeitlichen Flexibilität und der unterhaltsamen Ausführung scheinen den Nachteil der nicht angeleiteten und möglicherweise nicht optimalen Bewegungsausführung auszugleichen", schreiben sie.
</p>

<p>
	Und egal, ob mit oder ohne Spielekonsole: „Beide Gruppen weisen nach dem Therapiezeitraum die gleichen Verbesserungen in den physiologischen Funktionstests aus“, so Studienkoordinator Jan Zernicke. "Die Gesamtmuskelkraft stieg um etwa zwölf Prozent an und die Gehleistung erhöhte sich um durchschnittlich fünf Prozent."
</p>

<p>
	Die Ergebnisse der Untersuchung haben die Forscher <a href="http://bmcmusculoskeletdisord.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12891-016-1208-3" rel="external nofollow">in der Fachzeitschrift BMC Musculoskeletal Disorders</a> aufgeschrieben.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19559" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_11/wii-fit-plus-2.jpg.b869a9c27da7a2295772b11dd9b299ad.jpg" rel=""><img alt="Wii Fit Board" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19559" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_11/wii-fit-plus-2.jpg.b869a9c27da7a2295772b11dd9b299ad.jpg" loading="lazy"></a>Übungen mit der Spielekonsole Wii werden zum Beispiel auf einem solchen "Brett" ausgeführt.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">889</guid><pubDate>Fri, 04 Nov 2016 11:42:00 +0000</pubDate></item><item><title>Sie hat ihre Schuppenflechte verschwiegen!</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/schuppenflechte-verschwiegen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2016_09/kardashan_focus_teaser.jpg.1b771a6330c991889a3eecfc103d0158.jpg" /></p>

<p>
	Wenn Promis mit irgendeiner Krankheit an die Öffentlichkeit gehen, nehmen Klatschblätter das begierig auf – so wie jetzt bei Kim Kardashian, die über ihre Schuppenflechte redete. Dem Fachblatt of Clickbaiting und Sensationen (kurz: Focus) war das offenbar völlig neu – zumindest demjenigen, der gerade die Überschrift schreiben musste. War ja vielleicht auch ein bisschen früh dafür.
</p>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19553" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashan_focus_678.jpg.c60706c0865bcadccabba57773b71eb3.jpg" rel=""><img alt="Kim Kardashian" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19553" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashan_focus_678.jpg.c60706c0865bcadccabba57773b71eb3.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Eine Google-Suche hätte genügt, um zu merken, dass die Überschrift albern ist. Nein, der Redakteur hätte nicht einmal all die Suchergebnisse mühsam ansehen müssen, denn Google schreibt bei vielen News-Angeboten das Erscheinungsdatum eines Artikels davor.
</p>

<p>
	Kim Kardashian schwieg zu ihrer Schuppenflechte zum Beispiel schon
</p>

<ul>
	<li>
		im August 2011
	</li>
</ul>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19554" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashian_aug2011.jpg.5c436434fe1d86d9062945451df77b55.jpg" rel=""><img alt="kardashian_aug2011.jpg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19554" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashian_aug2011.jpg.5c436434fe1d86d9062945451df77b55.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<ul>
	<li>
		im Februar 2012
	</li>
</ul>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19555" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashian_feb2012.jpg.ddc4bfc94d1670d6aee4825e9059ed2f.jpg" rel=""><img alt="Kim Kardashian" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19555" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashian_feb2012.jpg.ddc4bfc94d1670d6aee4825e9059ed2f.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<ul>
	<li>
		im März 2013
	</li>
</ul>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19556" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashian_maerz2013.jpg.5c343d064e72559602fffeeb19f7e710.jpg" rel=""><img alt="Kim Kardashian" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19556" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashian_maerz2013.jpg.5c343d064e72559602fffeeb19f7e710.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<ul>
	<li>
		und im März 2014.
	</li>
</ul>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19557" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashian_jan2014.jpg.355bbe4796474d77ae6f0d7960fca32f.jpg" rel=""><img alt="Kim Kardashian" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19557" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_09/kardashian_jan2014.jpg.355bbe4796474d77ae6f0d7960fca32f.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Gut, auch bei uns steht das mit der <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/prominente-mit-psoriasis" rel="">Psoriasis von Kim Kardashian und anderen Prominenten</a> schon länger, aber was sagt das schon...
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">885</guid><pubDate>Fri, 02 Sep 2016 09:18:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
