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<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Totes Meer &#x2013; Erholung von der Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/?d=33</link><description>Artikel: Totes Meer &#x2013; Erholung von der Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis</description><language>de</language><item><title>Aktuelles zur Therapie am Toten Meer</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totes-meer-israel-krankenkassen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2019_08/totes-meer-zeitung-lesen.jpg.e3de4d6cf7e98e5d99b5293155444ba0.jpg" /></p>

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	<strong>Wenn über Therapien im Bereich der Schuppenflechte berichtet wird, geht es meist um neue Medikamente. Selten hört man jedoch etwas über die Klima-Therapie am Toten Meer. In einem Ratgeber beschreibt ein Betroffener sehr pragmatisch, was bei einer Klima-Therapie im israelischen Ein Bokek zu beachten ist. </strong>Wir haben das zum Anlass genommen, die Informationen über diese Therapie zu aktualisieren.
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	Bernd Höcker fährt seit 2007 jedes Jahr für vier Wochen ans Tote Meer – immer an den gleichen Ort, immer ins gleiche Hotel und immer betreut vom gleichen Medizin-Zentrum. Wer so erfahren ist, kann gute Tipps geben – von der Antragsstellung über die Anreise, die Unterkunft, die Sonnenbäder bis hin zur Abreise. Der Text ist leicht verständlich und wirkt nie belehrend. Er beschreibt ausführlich, wie er persönlich seine Klima-Therapie angeht. Das ist hilfreich, vor allem für diejenigen, die noch nie zur Behandlung ihrer <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> am Toten Meer in Israel waren.
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	Kostenübernahme
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	Der Autor weist gleich zu Beginn darauf hin, dass es oft nur mit juristischen Mitteln möglich sei, einen Klima-Aufenthalt bezahlt zu bekommen. Seine Ausführungen erscheinen uns aber zu ungenau. Deshalb hier der Sachstand 2019, wie er uns vom Reiseveranstalter Michael Häckel mitgeteilt wurde: Inzwischen zahlen die meisten gesetzlichen Krankenkassen (GKV) in Deutschland die Therapie am Toten Meer<em> </em>– aber <em>nur</em> dann, wenn sie zuständig sind. Soll heißen, die Kassen übernehmen diese Kosten <em>nur</em> für Versicherte, die <em>keine</em> Rentenversicherungs-Beiträge zahlen müssen. Das sind vor allem Kinder und Jugendliche, Studenten, Rentner und freiwillig Krankenversicherte. Auch die Beihilfe für Beamte trägt diese Kosten.
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	Für Reha-Maßnahmen von <em>Arbeitnehmern</em> ist dagegen die Rentenversicherung (DRV) zuständig. Denn dabei geht es um die "Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit". Die DRV zahlt den Aufenthalt am Toten Meer nicht. Wir kennen nur wenige Gerichtsurteile, bei denen sie zur Kostenübernahme verurteilt wurde (siehe Aufstellung am Ende). Wer klagt, muss nachweisen, dass bisherige Therapien und Medikamente individuell erfolglos waren ("Therapieresistenz"). Oder sie dürfen nicht angewendet werden, zum Beispiel wegen anderer Erkrankungen oder Unverträglichkeiten. Dieser Nachweis wird immer schwerer zu führen sein, weil es inzwischen für die innerliche Therapie 17 verschiedene Wirkstoffe gibt; davon sind elf Biologika.
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	Einschränkungen des Buchs
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	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19659" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2019_09/Buchcover-TM.jpg.295ef49920b5aa606cbbb8758cd335d5.jpg" rel="" style="float: left;"><img alt="Buchcover" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19659" style="height: auto; width: 250px;" width="250" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2019_09/Buchcover-TM.jpg.295ef49920b5aa606cbbb8758cd335d5.jpg" loading="lazy" height="360"></a>
</div>

<p>
	Man merkt, dass der Autor von der Klimatherapie am Toten Meer völlig überzeugt ist. Deshalb werden Vor- und Nachteile nicht abgewogen. Weil er nur über die Therapie auf der israelischen Seite des Toten Meers schreibt, erfährt man nichts über die Möglichkeiten in<a href="https://www.psoriasis-netz.de/therapien/totesmeer/totes-meer-jordanien.html" rel=""> Jordanien</a>. Auch erwähnt er nicht, dass man die Therapie organisiert <a href="https://www.psoriasis-netz.de/?s=Totes+Meer+Gruppen" rel="">in einer Gruppe</a> durchführen kann.
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	Abheilungserfolge und Risiken
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	Der Autor stellt die Therapie am Toten Meer als höchst wirkungsvoll und frei von Nebenwirkungen dar. Dass sie effektiv ist, wird in mehreren Studien bestätigt. Die umfangreichste stammt aus 2011. <a href="https://www.psoriasis-netz.de/therapien/totesmeer/totes-meer-besserbei-typ1-psoriasis.html" rel="">Wir haben darüber ausführlich berichtet</a>: Es wurden 605 Patienten untersucht. Bei 94 Prozent hatte sich die Schuppenflechte um 75 Prozent gebessert (<abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 75); bei 73 Prozent sogar um um 95 Prozent (<abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 95). Diese Ergebnisse sind im Vergleich zu aktuellen Psoriasis-Medikamenten gut bis sehr gut. Hinzu kommen die heilenden Wirkungen der mineralisch angereicherten Luft.
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	Doch kann eine intensive, meist über Jahre aufgenommene Sonnenbestrahlung tatsächlich "völlig nebenwirkungsfrei" sein? Grundsätzlich gilt, dass die <span ipsnoautolink="true">Haut nichts vergisst</span>. Denn sie verkraftet insgesamt nur eine bestimmte, lebenslang aufgenommene UV-Menge. Viele Jahren später können dann Lichtschäden wie Hautalterung, aktinische Keratosen bis hin zum Hautkrebs auftreten. Am Toten Meer jedoch bestehe "<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2351677/" rel="external">ein geringeres Risiko von Fotoschäden</a>" , heißt in den Studien. 419 Meter unter dem Meeresspiegel würden die kürzeren UV-Strahlen herausgefiltert. Die aber seien für die Haut am schädlichsten. Außerdem liege wegen der hohen Temperaturen ständig ein Dunstschleier von Salzen und Mineralien über dem Toten Meer. Auch dadurch werde das Sonnenlicht weiter abgeschwächt. Gibt es am Toten Meer tatsächlich "Wirkung ohne Nebenwirkung"? Immerhin können die UV-Strahlen dort auch Sonnenbrände verursachen, z.B bei sehr Hellhäutigen. Uns ist keine Studie bekannt, in der Haut-Patienten nach 20 bis 30 Jahren untersucht wurden, wenn sie sich regelmäßig am Toten Meer Klima behandeln ließen. Denn auch "ein geringeres Risiko" kann zu Nebenwirkungen führen, wenn auch seltener.
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<p>
	Die Frage nach Nebenwirkungen stellt sich ebenso bei der Lichttherapie in Klinik oder Hautarztpraxis. Bestrahlungsexperten verweisen auf ihre Erfahrungen: Unter ihren Patienten mit Lichtschäden gäbe es keine auffällig große Gruppe derjenigen, die früher mit einer <span ipsnoautolink="true">Lichttherapie</span> behandelt wurden. Eine systematische Langzeit-Studie dazu fehlt aber nach wie vor.
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	Hauptargument: Medikamenten-Nebenwirkungen
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	Befürworter der Klima-Therapie weisen stets nachdrücklich darauf hin, dass Psoriasis-Medikamente starke Nebenwirkungen hätten. Auch der Autor berichtet von Fällen. Aber solche Einzel-Beispiele schüren vor allem eines: die allgemeine Angst vor Medikamenten. Dahinter steckt oft auch ein tiefes, durchaus berechtigtes Misstrauen gegenüber Pharmafirmen. Denn fast alle, die Psoriasis-Medikamente anbieten, sind auch <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/bedrueckende-fakten-ueber-die-pharmaindustrie" rel="">regelmäßig in Skandale verwickelt</a>. Deshalb gibt es Betroffene, die pharmazeutische Präparate grundsätzlich ablehnen.
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<p>
	Es ist bekannt, dass stark wirkende Präparate mehr oder weniger schwere Nebenwirkungen haben <em>können</em>. Trotzdem lassen sich viele damit behandeln. Denn sie leiden unter ihrer Schuppenflechte und wollen möglichst erscheinungsfrei werden. Es gibt typische, häufig auftretende Nebenwirkungen und solche, die selten bis extrem selten sind. Fast alle aber kann man behandeln. Vor allem: wer solche Medikamente bekommt, wird regelmäßig kontrolliert. Ihre sehr gute Wirkung lässt die meisten das Risiko eingehen – hoffend, dass man selbst nicht davon betroffen wird.
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	Wie lange hält die Abheilung?
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	Der Autor betont immer wieder, durch die Klima-Therapie am Toten Meer heile auch eine schwere Psoriasis "völlig" ab. Seine eigene Geschichte zeigt, dass es in Wirklichkeit komplizierter ist: Im Buch sehen wir Fotos, wie er <em>vor</em> und <em>nach</em> einer 4-wöchigen Klima-Therapie ausgesehen hat. Er berichtet aber auch, dass er <em>jedes</em> Jahr diese Therapie wiederholt. Das bedeutet, er ist nur begrenzte Zeit erscheinungsfrei. Irgendwann bricht seine Schuppenflechte wieder voll aus und er muss erneut ans Tote Meer fahren.
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	Wie lange die Wirkung anhält, ist individuell sehr unterschiedlich. Die wohl <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1468-3083.2011.04099.x" rel="external nofollow">aufwendigste Studie</a> spricht von durchschnittlich 6 ½ Monaten. In einer <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17910722/" rel="external">anderen</a> hielt der therapeutische Effekt acht Monate an; die ersten Stellen traten aber schon nach sechs Monaten wieder auf.
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	Anders bei einer medikamentösen Behandlung: Hat man das richtige Präparat gefunden, ist man so lange mehr oder weniger erscheinungsfrei, bis man den Wirkstoff absetzt. Es gibt Medikamente, die im Laufe der Zeit schlechter wirken; bei anderen bleibt der Erfolg erhalten. Die meisten Betroffenen wollen möglichst dauerhaft erscheinungsfrei sein, ohne wiederkehrende Schübe. Vor allem für schwere Fälle bedeutet das, dass sie dadurch endlich ein normales Alltagsleben führen können.  
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	Nachteile der Therapie am Toten Meer
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	Eine Klimatherapie am Toten Meer ist sehr zeitaufwendig: Nicht jeder kann oder will sich einmal im Jahr dafür vier Wochen freinehmen. Es fordert viel Geduld, nichts anderes zu tun, als stundenlang in der Sonne zu liegen. Hinzu kommt die Situation im Hotelzimmer. Der Autor beschreibt, dass die Krankenkasse nur ein Doppelzimmer bezahlt, der Einzel-Zuschlag sehr hoch sei und die Räume sehr klein wären. Gleichzeitig sieht er das Zimmer aber als „Therapieort“: Darin will er sich entspannen, erholen und nachts mineralreiche Luft atmen. Das ist sicherlich mit einem völligen Fremden in vier Wochen nicht immer einfach.
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	Ein Bokek ist kein Kurort, sondern hat sich überwiegend zu einem Wellness-Bad entwickelt. Die Patienten mit Hautkrankheiten sind dort in der Minderheit. So hat sich eine Patientin in der Zeitschrift PSO aktuell 4/2016 beklagt: „kaum noch deutsche Patienten; die meisten Hotels in russischer Hand für Wellness-Kunden“. Für den Autor sind die vielen russischen Touristen vor allem eine Sicherheit dafür, dass der Ort nicht von Palästinensern angegriffen wird. Der Reiseveranstalter Michael Häckel meinte dazu: "Zwischen Mitte März bis Mitte November sind speziell im Hotel Lot pro Monat 60 bis 180 deutsche und österreichischen Patienten zur Behandlung. So findet in der Regel ein deutscher Patient sehr schnell Anschluss“.
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	Im Buch erfährt man nicht, wie man sich mit seinen sichtbaren Hauterscheinungen unter den Erholungssuchenden fühlt. Gibt es scheele Blicke, Kommentare oder interessiert das niemanden?
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	Nachbemerkungen zum Buch
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	Das Buch von Bernd Höcker ist voller praktischer Hinweise und liest sich flüssig. Etwas mehr kritische Distanz hätte dem Ratgeber aber gut getan. Sachlich völlig unnötig, deutet der Autor seine persönliche Gesinnung an: Er habe ein Uni-Studium als „Junggeselle der Künste in Rechtswissenschaft“ abgeschlossen. So sprechen diejenigen, die das www als „Weltnetz“, die homepage als „Heimatseite“ und den touchscreen als “Berührungsbildschirm“ bezeichnen. Er erwähnt sein Engagement gegen die GEZ, einem Hassobjekt derjenigen, die den Öffentlich-rechtlichen Rundfunk schwächen wollen. Die Aufklärungsplattform Psiram bezeichnet ihn unter anderem als „<a href="https://www.psiram.com/de/index.php/Bernd_H%C3%B6cker" rel="external nofollow">Verschwörungs-Ideologen</a>“.
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	<strong>Das Psoriasis-Netz verschenkt seine zwei Ansichts-Exemplare</strong>. Bitte schreibe uns, wenn Du den Ratgeber kostenlos haben willst.
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	Zum Weiterlesen
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<ul>
	<li>
		Buch: "Klima-Heil-Therapie am Toten Meer", Erfahrungsbericht von Bernd Höcker, Hamburg 2019, 10 Euro
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/adressen/reiseveranstalter/totes-meer/" rel="">Reiseveranstalter Totes Meer</a>
	</li>
</ul>

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	Aktuelle Urteile
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<ul>
	<li>
		<a href="https://rentenbescheid24.de/rehamassnahme-beim-toten-meer/" rel="external nofollow">Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg 2017</a> (DRV muss nicht zahlen); bestätigt vom <a href="https://www.rechtsportal.de/Rechtsprechung/Rechtsprechung/2019/BSG/Gewaehrung-einer-Massnahme-zur-medizinischen-Rehabilitation-Richterablehnung-wegen-Besorgnis-der-Befangenheit-Rechtsanwendungsfehler-grundsaetzlich-kein-Ablehnungsgrund" rel="external nofollow">Bundessozialgericht 2018</a>
	</li>
	<li>
		<span ipsnoautolink="true">LSG Saarland 2018 (L 1 R 7/17)</span> (DRV muss zahlen)
	</li>
	<li>
		<span ipsnoautolink="true">Schleswig-Holsteinisches LSG 2015</span> (GKV muss nicht zahlen)
	</li>
	<li>
		<a href="https://openjur.de/u/636349.html" rel="external nofollow">LSG Berlin-Brandenburg 2013</a> (GKV muss zahlen)
	</li>
	<li>
		<a href="https://openjur.de/u/637371.html" rel="external nofollow">Bayerisches LSG 2013 </a>(DRV muss zahlen)
	</li>
	<li>
		<a href="https://openjur.de/u/327129.html" rel="external nofollow">SG Stade 2011 </a>(GKV muss nicht zahlen)
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">1044</guid><pubDate>Sat, 31 Aug 2019 09:38:00 +0000</pubDate></item><item><title>Forscher beobachten Aufstieg und Fall des Toten Meeres</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/aufstieg-und-fall/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2017_09/kit-totes-meer-2-ps.jpg.d2f9c41ac186e89cf7047c670030166a.jpg" /></p>

<p></p><p>Von Norden bis Süden misst das Tote Meer mehr als 90 Kilometer. Am Ufer gibt es Wüste, Halbwüste und Oasen. Im und am Toten Meer suchen Leute mit Hautkrankheiten und Gelenkproblemen Erholung und Linderung. Aber: Der Wasserspiegel sinkt jedes Jahr um mehr als einen Meter. Inzwischen klaffen dort Tausende von Einsturzlöchern. Hinzu kommen Starkregen und Sturzfluten. Als wäre das noch nicht genug, breitet sich die Wüste aus, Trinkwasser wird durch Salzwasser verschmutzt – und es . werden Erdbeben registriert.</p><p></p><p>Forscher haben untersucht, woran das liegt. Am Ende ihrer Arbeit wollen sie Daten liefern, auf die sich andere verlassen können. So soll damit vorhergesagt werden können, wie viel Wasser verdunstet oder wie viel Wasser verfügbar ist. Risiken können damit ebenfalls bewertet werden. Dafür haben die Forscher Langzeitmessungen und Intensivmesskampagnen an über 150 Standorten um das Tote Meer vorgenommen. Dazu gehört auch die am tiefsten gelegene meteorologische Messstation der Welt. Sie steht 429 Meter unter dem Meeresspiegel.</p><p></p><div><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_09/kit-totes-meer-1-ps.jpg.e89d066a1eba24acf83c1b22fd99301c.jpg" data-fileid="19599" data-fileext="jpg" rel=""><img data-fileid="19599" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="Totes Meer" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_09/kit-totes-meer-1-ps.jpg.e89d066a1eba24acf83c1b22fd99301c.jpg" loading="lazy"></a></div><p></p><p>Dass der Meeresspiegel so stark sinkt, ist unter anderem dem Durst der Menschheit geschuldet: Rund 90 Prozent der Wassermenge des Jordans entnehmen die Anliegerstaaten für Trinkwasser, bevor der Fluss das Tote Meer erreicht. „Unsere Daten zeigen aber auch, dass die Verdunstung zum Rückgang des Seespiegels wesentlich beiträgt“, sagt der Meteorologe Dr. Ulrich Corsmeier vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). „Kräftige Winde, die periodisch am Abend direkt nach Sonnenuntergang auftreten, verstärken die Verdunstung besonders.“</p><p></p><p>Die Einsturzlöcher wiederum sind Folge davon, dass der Grundwasserpegel sinkt. Süßwasser strömt nach und löst unterirdische Salzschichten. Dadurch entstehen Hohlräume, die schließlich einbrechen. Solche Einsturzlöcher gefährden Gebäude, Straßen und landwirtschaftliche Flächen. Forscher aus unterschiedlichen Institutionen arbeiten daran, die Entwicklung der Löcher besser zu verstehen. Im Idealfall wollen sie sie sogar kontrollieren können.</p><p></p><div><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_09/kit-totes-meer-3-ps.jpg.63fcdc4165074570c416956e0157cdf2.jpg" data-fileid="19600" data-fileext="jpg" rel=""><img data-fileid="19600" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="Totes Meer" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_09/kit-totes-meer-3-ps.jpg.63fcdc4165074570c416956e0157cdf2.jpg" loading="lazy"></a></div><p></p><p>Darüber hinaus sind mächtige Sturzfluten ein Problem: Sie treten nach lokal begrenzten starken Regenfällen in den engen Taleinschnitten auf und stellen eine große Gefahr für Menschen dar. Forscher des  Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben ein Grundwasserfließmodell des gesamten Einzugsgebiets rund um das Tote Meer erstellt. Und das Einzugsgebiet ist groß: Dazu gehören Jordanien, das Westjordanland und große Teile Israels und Syrien.</p><p></p><p>Die Wissenschaftler befassten sich auch mit der Entstehung der Sturzfluten in Flusstälern zum Toten Meer hin, die eigentlich trocken sind. Die Fluten haben einerseits eine gewaltige Zerstörungskraft, die sich in enormen Schäden an der Infrastruktur zeigt. Sie sorgen aber auch dafür, dass das Tote Meer wieder aufgefüllt wird.</p><p></p><p>Die Forscher aus Deutschland, Israel, Jordanien und Palästina haben in einem virtuellen Helmholtz-Institut namens <a href="https://www.deserve-vi.net" rel="external nofollow">DESERVE</a> zusammengearbeitet. Koordiniert hat das alles das koordiniert hat das KIT.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">950</guid><pubDate>Mon, 04 Sep 2017 21:05:38 +0000</pubDate></item><item><title>Frische Bilder und Informationen vom Toten Meer</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/frische-bilder-und-informationen-vom-toten-meer/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2015_11/twitterscreenshot-il1wpk.jpg.21972525b2cbb3497538a5c6f9c1ada5.jpg" /></p>

<p></p><p>Die <a href="https://www.wpk.org/" rel="external nofollow">WPK</a> – der Berufsverband von Wissenschaftsjournalisten – tourte im November 2015 durch Israel. Die Reise führte unter anderem ans Tote Meer. Dort ging es um Wasser- und Klimaforschung. Und wie Journalisten so sind: Viele twittern fleißig, hier mit dem Hashtag <a href="https://twitter.com/hashtag/il15wpk" rel="external nofollow">#il15wpk</a>. So gibt's also frische Informationen und Bilder vom tiefsten Punkt der Erde. Wir haben einiges davon zusammengetragen.</p><p></p><p>Wer schon einmal am Toten Meer war, weiß: Außerhalb der Ortschaften sieht die Gegend oft aus wie eine Mondlandschaft:</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="4b9b8bd1511affe00ae7a34c74f343d1" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/foxywrit/status/669865487136923648" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><p>Ein kleiner Abstecher zu einem <a href="https://www.zeit.de/wissen/2015-07/totes-meer-erdloecher-fs" rel="external nofollow">Artikel bei ZEIT ONLINE</a> lohnt sich übrigens: Dort waren im Juli 2015 schon eindrucksvolle Bilder von der Landschaft um das Tote Meer zu sehen, denn dort, wo das Wasser weg ist, tun sich Einsturzlöcher auf. Um die berichtete auch schon die <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/das-tote-meer-stirbt-und-immer-mehr-sinkloecher-tun-sich-auf-13807221.html" rel="external nofollow">Frankfurter Allgemeine</a>. Eindrucksvoll sind auch die dort gezeigten <a href="https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/das-tote-meer-stirbt-und-immer-mehr-sinkloecher-tun-sich-auf-13807221/es-bleibt-kaum-noch-zeit-am-13807623.html" rel="external nofollow">Bilder</a>.</p><p></p><p>Psoriatiker kennen am Toten Meer in Israel vor allem Ein Gedi und Ein Bokek. In Ein Gedi ließ sich von den Journalisten immerhin ein Klippschliefer ablichten:</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="9feab5254a6d7b9bfdaedc4c67d77221" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/ostdue/status/670243059582574593" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><p>Die Tiere hocken aber nicht nur auf Steinen herum:</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="8ed135da81ee710c3e082e75b03510ef" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/ostdue/status/670683827585589248" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><p>Ein Bokek ist da deutlich "bewohnter":</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="3357a12a9a0f82839e89d9f2782f623f" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/BOsterath/status/670121327068581889" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><p>Weitere Eindrücke aus dem Ort, in dem es kaum ein privates Haus gibt:</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="04757476726dec541ef0c761ed31b669" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/methodenkritik/status/670102382320201728" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><p>Ein Bad im Toten Meer musste auch für die Journalisten ein. So schrieb eine Teilnehmerin der Pressereise zunächst darüber "Absolut unglaublich. Ich fühle mich, als wäre ich auf einem anderen Planeten. Übernatürlich."...</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="f64991fdb33aacf7c9e9143f4caa3b1e" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/BOsterath/status/670270960650559488" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><p>...um wenig später das zu beschreiben, das jeder kennt, der mit einer auch nur klitzekleinen offenen Stelle ins Tote Meer geht: "Es brennt, brennt, brennt – wie Feuer!"</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="bb14079fcb82e4d3690195a9d5964bc8" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/BOsterath/status/670273201709142016" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><h4>Der Umwelt-Aspekt</h4><p></p><p>Dabei darf man nicht vergessen: Das Tote Meer trocknet aus. Jedes Jahr geht der Wasserspiegel um einen Meter zurück:</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="4e12561b0dc49f4d13295366f18d5ef2" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/BOsterath/status/669881969157808129" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><p>300 Meter sind's noch, schreibt Hinnerk Feldwisch:</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="483e886dc08e315da1d0081f73c1dd66" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/hfeldwisch/status/669865420162269191" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><p>Wären rechnerisch also noch 300 Jahre, die das Tote Meer ein Traumort für Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis wäre. Aber auf unsere entsprechende Bemerkung bei Twitter schreibt er:</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedOther">
	<iframe data-embedid="aa4fb42daaf05324ff586a75b6792c11" allowfullscreen="" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/hfeldwisch/status/669971013514436608" loading="lazy"></iframe>
</div></div><p></p><h4>Eindrucksvoll für Jeden: die Festung Massada</h4><p></p><p>Eine weitere Tour führt die Journalisten nach <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Masada" rel="external">Massada</a> – zur jüdischen Festung im Südwesten des Toten Meeres. Auch hier gilt: Wer einmal dort war, vergisst sie nicht.</p><p></p><div><a href="https://twitter.com/foxywrit/status/670218525290688512" rel="external nofollow">https://twitter.com/foxywrit/status/670218525290688512</a></div><p></p><div><a href="https://twitter.com/hfeldwisch/status/670200444430524416" rel="external nofollow">https://twitter.com/hfeldwisch/status/670200444430524416</a></div><p></p><div><a href="https://twitter.com/methodenkritik/status/670275799757533185" rel="external nofollow">https://twitter.com/methodenkritik/status/670275799757533185</a></div><p></p><div><a href="https://twitter.com/methodenkritik/status/670276626089910272" rel="external nofollow">https://twitter.com/methodenkritik/status/670276626089910272</a></div><p></p><div><a href="https://twitter.com/methodenkritik/status/670278824773484548" rel="external nofollow">https://twitter.com/methodenkritik/status/670278824773484548</a></div>
]]></description><guid isPermaLink="false">846</guid><pubDate>Fri, 27 Nov 2015 19:31:20 +0000</pubDate></item><item><title>Heilerde bei Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/heilerde-bei-schuppenflechte-oder-psoriasis-arthritis/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2015_11/heilerde.jpg.58c3dc6cb5798437c8984b02ea2ac944.jpg" /></p>

<p>
	<strong>"Heilerde ist das kostbarste natürliche Allheilmittel, das wir haben“, behauptet Professor Klaus Louis Schmidt, ehemaliger Klinikdirektor in Bad Nauheim. Ist das bewiesen und hilft sie auch bei Psoriasis und Psoriasis arthritis?</strong>
</p>

<p>
	Wer nach naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten sucht, stößt bei vielen Krankheiten auf Heilerde, Lehm, Löss (süddeutsch Löß), Ton, Torf, Moor, Schlick, Kreide oder ähnliches. Diese Naturstoffe werden äußerlich als Schlamm, als mit Wasser angerührter Brei aufgetragen oder innerlich in Pulverform eingenommen.
</p>

<p>
	Solche in der Natur entstandenen Gemische werden als Peloide bezeichnet. Das kommt aus dem Griechischen: "pelos" bedeutet Schlamm, "eídos" bezeichnet die Gestalt.
</p>

<p>
	Bei Haut- und Gelenkkrankheiten werden Peloide äußerlich als Packung (Wickel), feuchte Auflage (Maske) oder Bäder eingesetzt. Einige Mediziner halten es sogar für möglich, dass es auch bei diesen Krankheiten hilft, Heilerde innerlich einzunehmen.
</p>

<h2>
	Heilerde äußerlich bei Psoriasis
</h2>

<p>
	Zur Behandlung von Hautkrankheiten ist das bekannteste Beispiel der <strong>Schlick vom Toten Meer</strong> (<em>Black mud</em>). Er enthält sehr viele Mineralstoffe. Vor allem das enthaltene Magnesium gilt als entzündungshemmend.
</p>

<p>
	Ursprünglich aus dem Harz kommt die <strong><a href="http://www.luvos.de/Heilerde/Was-ist-Luvos-Heilerde-" rel="external nofollow">Luvos</a><a href="http://www.luvos.de/Heilerde/Was-ist-Luvos-Heilerde-" rel="external nofollow"> Heiler</a><a href="http://www.luvos.de/Heilerde/Was-ist-Luvos-Heilerde-" rel="external nofollow">de</a></strong>, ein eiszeitlicher Löss mit Silikat, Kalkspat, Ton-Minerale, Feldspat und Dolomit.
</p>

<p>
	Von der Ostsee-Küste stammt die <strong><a href="http://www.heilkreide.de/heilkreide_ruegener.php" rel="external nofollow">Rügener Heilkreide</a></strong>, die vorwiegend aus Calcium-Carbonat besteht.
</p>

<p>
	Erhältlich ist weiterhin ein Schlick, der zwischen der Krim und dem ukrainischem Festland gewonnen wird. Bei dieser <strong><a href="https://sivash.de/schuppenflechte/" rel="external nofollow">Sivash Heilerde</a></strong><em><a href="https://sivash.de/schuppenflechte/" rel="external nofollow">®</a></em> sollen vor allem Schwefel und Magnesium anti-entzündlich wirken.
</p>

<p>
	Schließlich werden in dem Psoriasis-Behandlungskonzept <strong><a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/drchristdermachic/" rel="">Dr. Christ DermaChic</a></strong> Extrakte aus Meeresschlick und Algen eingesetzt.
</p>

<h3>
	Geduld beim Trocknen nötig
</h3>

<p>
	Es braucht viel Geduld, den Brei richtig anzuwenden. Die feuchte Masse darf nicht zu dünn auf die Plaques aufgetragen werden. Je nach Außentemperatur dauert es zwischen 30 und 45 Minuten, bis sie angetrocknet ist. Dann darf sie nicht abgewaschen, sondern muss mechanisch abgeklopft werden. Der zurückbleibende feine Staub sollte möglichst noch länger auf der Haut bleiben, bis er schließlich mit einem Tuch abgerieben wird.
</p>

<p>
	Bei großen Plaques sollte die Prozedur täglich wiederholt werden. Hinterher muss die Haut auf jeden Fall wieder mit Fett und Feuchtigkeit gepflegt werden. Manche Heilerden werden gleich mit Ölen angeboten.
</p>

<h3>
	Heilerde zieht Stoffe aus der Haut
</h3>

<p>
	Besonders wirksam, so Dr. Bernhard Uehleke von der Charité, sei die Behandlung mit Heilerde-Brei am Beginn es neuen Psoriasis-Schubes.
</p>

<p>
	Peloide trocknen die Haut aus und spannen sie. Dr. Ina Schicker beschreibt in der Zeitschrift "PSO aktuell", dass der Brei „beim Trocknen sehr feine, enge Kanälchen (Kapillare)“ bildet, die wie ein Schwamm Stoffe aus der Haut ziehen können, „auch aus tieferen Schichten“. Zusätzlich enthielten die Mineralien „elektromagnetisch geladen Ione“, die „Teilchen mit entgegengesetzter Ladung anziehen“ würden.
</p>

<p>
	So ist es zu erklären, dass diese „heilsame Erde“ (MDR) Schmutz-, Talg- und Fettpartikel „absaugt". Umgekehrt kann sie zum Beispiel entzündungshemmende und juckreizstillende Stoffe in die Haut einbringen.
</p>

<h2>
	Heilerde äußerlich bei Psoriasis Arthritis
</h2>

<p>
	Bei Gelenkproblemen wirken Moorbäder oder Schlammpackungen schmerzstillend, muskelentspannend und durchblutungsfördernd und sollen Entzündungen verringern.
</p>

<p>
	Professor Klaus Louis Schmidt erklärt, die gleichmäßige, lang anhaltende Überwärmung (<em>Hyperthermie</em>) würde tief in den Körper eindringen und warmes Blut an die Gelenke bringen. Die Gefäße werden weiter und der Stoffwechsel und die Durchblutung verstärken sich. Rückstände und Ablagerungen sollen, so die Theorie, „weggespült“ werden.
</p>

<h3>
	Wickel für einzelne Gelenke
</h3>

<p>
	Einzelne Gelenke kann man mit Wickeln behandeln: Der Brei wird auf ein poröses Tuch oder eine Windel aufgetragen und ein Handtuch darum gewickelt. Damit könne man, so Dr. Uehleke, den Schmerz „heraussaugen“. Auf jeden Fall solle der Brei dick genug sein, „damit ein vernünftiger Temperatureffekt zu erzielen ist“.
</p>

<p>
	Schwierig wird es, wenn Haut oder Gelenke <span style="text-decoration:underline;">akut</span> entzündet sind, also "blühen". Dann sind nur kühle Packungen anzuwenden und dürfen nur solange benutzt werden, wie sich Verdunstungskälte entwickelt.
</p>

<h2>
	Innerliche Anwendung von Heilerde
</h2>

<p>
	Es gibt Argumente, die dafür sprechen, Heilerde bei Psoriasis und Psoriasis Arthritis <u>innerlich</u> anzuwenden: So geht Professor André Beer (<a href="http://www.klinik-blankenstein.de/naturheilkunde-klinik-blankenstein.html" rel="external nofollow">Naturheilklinik Blankenstein</a>) davon aus, dass „viele entzündliche Krankheiten zu einer starken Übersäuerung des gesamten Körpers“ führen. Die würde das Krankheitsbild verschlechtern. Die sehr gute innerliche Wirkung von Heilerde auf Magenprobleme – zum Beispiel auch auf zu viel Magensäure – sei nachgewiesen.
</p>

<p>
	Dr. Uehleke wies darauf hin, dass Histamin extrem gut an Heilerde anbindet. Histamin ist der wichtigste Botenstoff, der Juckreiz auslöst. Das würde ebenfalls für eine innerliche Anwendung von Heilerde sprechen.
</p>

<h3>
	Wichtig: Abstand halten
</h3>

<p>
	Bei der innerlichen Einnahme ist einiges zu beachten: Heilerde kann Arzneimittel binden, so dass sie an Wirkung verlieren. Es sollten immer ein bis zwei Stunden Abstand zwischen der Einnahme liegen.
</p>

<p>
	Bei Wikipedia wird darauf hingewiesen, dass "<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heilerde" rel="external">die erhöhte Silizium-Zufuhr durch die enthaltenen Silikate</a>" zu Harnsteinbildung oder chronischer Nierenentzündung führen könne. Das wird aktuell (2016) <span ipsnoautolink="true">von Schulmediziner bestätigt</span>. Dr. Uehleke meint dazu, dass Kieselmineralien nadelförmige Kristalle enthalten. Es könnte sein, dass die sich im Körper ähnlich wie Asbestfasern verteilen und Reizungen auslösen. Aber das sei zum Teil spekulativ und würde eher von Konkurrenten gegen Kieselerden und andere benutzt. Unter Luvos Heilerde, so Uehleke, seien Harnsteine oder Nierenentzündung niemals ein Thema gewesen.
</p>

<p>
	Patienten mit Nieren-Insuffienz sollten Heilerde nicht dauerhaft zu sich nehmen. Sie enthalte Aluminium, das die Nieren nicht ausscheiden können.
</p>

<h2>
	Wie gut wirken Peloide?
</h2>

<p>
	Erden und Schlämme gelten als uraltes Heilmittel. In unserem Kulturkreis ist die Behandlung mit Peloiden seit der Klostermedizin des Mittelalters bekannt. Etabliert haben sie sich mit der Naturheilkunde-Bewegung des 19. Jahrhunderts (Kneipp). Adolph Just gilt als Namensgeber und Vater der Heilerde. Er gründete das Familienunternehmen, das heute noch die Luvos-Heilerde produziert.
</p>

<p>
	Aber es gibt keine umfassenden Untersuchungen, wie sie genau bei Psoriasis und Psoriasis Arthritis wirken. Bekannt ist lediglich eine <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16342515/" rel="external">kleine Vergleichsstudie</a> über 12 Tage mit schwefelhaltigem Schlamm, der am Golf von Neapel gewonnen wird. Angekündigt ist für 2016 eine Beobachtungsstudie mit Totes-Meer-Schlamm der <a href="http://www.hochschulambulanz-naturheilkunde.de/forschung/" rel="external nofollow">Abteilung Naturheilkunde an der Charité Berlin</a>.
</p>

<p>
	Trotz bisher fehlender systematischer Beweise wird Psoriatikern von Naturheilkundlern, Heilpraktikern und Kurärzten (Balneologen) geraten, es mit Peloiden zu versuchen. Sie berufen sich auf traditionelle und eigene Erfahrungen.
</p>

<p>
	Peloide werden bei sehr vielen Krankheiten eingesetzt. Nachgewiesen ist, dass Heilerde bei fast allen Krankheiten des Magen-/Darmtrakts besonders gut wirkt – außer bei Verstopfungen. „Moorkinder“ kommen angeblich deshalb zur Welt, weil Frauen, die bisher nicht schwanger werden konnten, Moorbäder mit natürlichem Östrogen genommen haben.
</p>

<p>
	Außerdem soll Heilerde wirken bei
</p>

<ul>
	<li>
		Hautkrankheiten
	</li>
	<li>
		Gelenkverschleiß (Arthrose)
	</li>
	<li>
		Entzündungen (Arthritis wie Rheuma, Weichteil-Rheuma)
	</li>
	<li>
		gynäkologische Krankheiten
	</li>
	<li>
		Muskelschmerz und
	</li>
	<li>
		Morbus Crohn
	</li>
</ul>

<h3>
	Kritiker: Heilerde ist schlecht geprüft
</h3>

<p>
	Ganz anders die Mediziner des unabhängigen Magazins "Gute Pillen - Schlechte Pillen" (GPSP). Sie kritisieren, dass es für die äußere wie für die innere Wirkung von Heilerde keine seriösen wissenschaftlichen  Studienergebnisse gibt. Stattdessen werden Wirkungen behauptet, die aus reinen Laborergebnissen (<em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/In_vitro" rel="external">in vitro</a></em>) stammen, also nicht bei Menschen untersucht wurden. Es gäbe lediglich vom Hersteller finanzierte Anwendungsbeobachtungen (AWB) oder werbende Befragungen, Ärzte hätten die Probanden nie gesehen, mit Placebos sei nicht verglichen worden. Alle Ergebnisse beruhten auf Selbsteinschätzungen, die von den positiven Erwartungen der Patienten beeinflusst sein können.
</p>

<p>
	Die Kritiker weisen darauf hin, dass eine <em>Entgiftung</em> nicht nötig sei: „In einem gesunden menschlichen Körper gibt es keine Ansammlung von Schlacken und Ablagerung von Stoffwechselprodukten. Nicht verwertbare Stoffe werden über den Darm und die Nieren ausgeschieden.“ (<a href="https://www.t-online.de/gesundheit/abnehmen/id_53004700/entschlacken-und-entgiften-eine-sinnvolle-methode-.html" rel="external nofollow">Deutsche Gesellschaft für Ernährung</a>). Es gäbe keine Stoffe, die die Heilerde binden könnten. Ebenfalls gäbe es keine <em>Übersäuerung</em>, die durch Heilerde neutralisiert werden müsse, wie Prof. Beer behauptet. Ganz im Gegenteil würde der "Körper den Säure-Basen-Haushalt in der Regel selbst in der richtigen Balance" halten, danke eines "Puffers". Für GPSP ist die Zulassung der Luvs® Heilerde als innerliches Arzneimittel bei Magen-Darm-Beschwerden deshalb "eher dubios".
</p>

<p>
	Die Nebenwirkungen bei innerer Einnahme dagegen seien sehr wohl nachgewiesen: Wechselwirkungen bzw. Neutralisierung von Medikamenten, Darmverschluss bei Einnahme mit zu wenig Flüssigkeit, keine Anwendung in der Schwangerschaft wegen des hohen Aluminium-Gehalts bis hin zu seltenen Nieren-Entzündungen wegen der enthaltenen Silikate.
</p>

<p>
	Wer innerlich Heilerde einnehmen will, sollte das auf jeden Fall vorher mit dem Arzt abklären, um zu verhindern, dass ein Leiden verschleppt wird.
</p>

<h2>
	Kommentar
</h2>

<p>
	Wie gut Peloide bei Psoriasis oder Psoriasis Arthritis helfen, ist nicht geklärt. Professor Jost Langhorst (<a href="https://kem-med.com/kompetenz-in-kliniken/fachkliniken/klinik-fuer-naturheilkunde-integrative-medizin/" rel="external nofollow">Klinikum für Naturheilkunde Essen</a>) spricht davon, dass „die Heilerde dazu beiträgt, dass die Hautveränderungen zurückgehen“. Prof. Jürgen Kleinschmidt (<a href="http://ihrs.ibe.med.uni-muenchen.de/klimatologie/index.html" rel="external nofollow">Institut für medizinische Balneologie</a>) dagegen meint, dass damit lediglich die Schuppen aufgeweicht und abgelöst werden würden. „Ohne anschließende Bestrahlung [...] würde ich da keine besonderen Effekte erwarten." <sup> </sup>– bzw. ohne eine Behandlung mit wirkstoffhaltigen Cremes, Salben oder Lotionen. Dr. Uehleke verweist darauf, dass im Schwefel entzündungshemmende Stoffe aktiv sind. Wie stark und anhaltend Entzündungen sich durch Peloide zurückbilden, ist noch nicht erforscht worden.
</p>

<p>
	Dr. Uehleke bevorzugt bei Psoriasis inzwischen den Tote-Meer-Schlamm. In 2016 wird er dazu eine Befragung durchführen. Obgleich man seit langem davon ausgeht, dass dieser Schlamm positiv auf Haut und Gelenke wirkt, werden Patienten am Toten Meer damit nicht <span style="text-decoration:underline;">systematisch</span> behandelt. Entweder ist die Wirkung tatsächlich schwächer, als die zahlreichen Anbieter aus der Kosmetikbranche behaupten. Oder ein Erfolg ist erst nach sehr langem Gebrauch sichtbar – länger als die Patienten am Toten Meer verweilen.
</p>

<p>
	Grundsätzlich kann man in Fällen leichter Schuppenflechte raten, Heilerde &amp; Co. – äußerlich angewendet – auch als alleinige Behandlung auszuprobieren. Bei innerlicher Einnahme müssen die beschriebenen Vorsichtsmaßnahmen und möglichen Nebenwirkungen beachtet werden. Wissenschaftlich sind weder die Wirkungen der Heilerde beim Menschen noch behauptete Mechanismen (Entsäuerung, Entgiftung) seriös nachgewiesen. Naturheilkundler berufen sich auf ihre Erfahrungen, denen man glauben muss. Bei mittelschwerer Psoriasis sollte man Heilerde nur in Absprache mit dem Arzt einnehmen. Wer eine schwere Verlaufsform hat, sollte nicht riskieren, dass sich die Krankheit verschlimmert, weil Peloide in diesem Fall nicht wirksam genug sind.
</p>

<p>
	Bei Psoriasis Arthrtis sind Moorbäder oder –packungen eine gute Möglichkeit, für eine gewisse Zeit seine Schmerzen zu senken und die Beweglichkeit zu erhöhen. Aber es gibt keine seriösen Berichte darüber, ob damit auch die langfristige Zerstörung der Gelenke gehemmt werden kann – zum Beispiel im Anfangsstadium einer Psoriasis Arthritis. Sie sind sicherlich gut, um begleitend eine Therapie mit Medikamenten zu unterstützen und es den Gelenken für einige Zeit wohlergehen zu lassen. Wer aber allein auf Peloide setzt, sollte das sehr genau mit einem erfahrenen Arzt (Rheumatologen) besprechen. Zu groß ist das Risiko, dass die Gelenk-Psoriasis zu spät behandelt wird, d.h. eigentlich vermeidbare Schäden nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
</p>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen und -sehen
</h2>

<p>
	<strong>Heilschlamm, Fango, Moor oder Kreide: Was die Methoden können</strong><br>
	(<a href="https://www.rbb-online.de/rbbpraxis/archiv/20230405_2015/gesunder-urlaub-mit-heilmoor-und-heilerde.html?nlis=rueckschau&amp;nls2=26" rel="external nofollow">rbb Praxis, 05.04.2023</a>)<br>
	Wie Heilkreide, Schlamm, Fango, Moor oder Kreide bei entzündlichen Erkrankungen helfen können und was man beachten sollte.
</p>

<p>
	<strong>Quellen</strong>
</p>

<ol>
	<li>
		„Heilsame Erde“, MDR TV-Gesundheitsmagazin <em>hauptsache gesund</em>, August 2009
	</li>
	<li>
		„Prospektive Fernstudie über die kurmässige Anwendung einer Heilerde-Gesichtsmaske bei unreiner Haut“,Uehleke, Bernhard, u.a., <em>Kompendium Dermatologie</em>, 2008/01
	</li>
	<li>
		„Was kann Heilerde?“, Vortrag beim Psoriasis Forum Berlin, 3.11.2015
	</li>
	<li>
		„Peloidtherapie – Gesunder Matsch?“, Dr. Ina Schicker, PSO aktuell 3/ September 2011 (<em>nicht mehr aufrufbar</em>)
	</li>
	<li>
		„<a href="http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Natuerlich-gesund-Heilerde,heilerde108.html" rel="external nofollow">Natürlich gesund – Heilerde</a>“, NDR TV-Gesundheitsmagazin <em>Visite</em>, 22.07.2014
	</li>
	<li>
		Heilerde - Schlecht geprüft, <a href="http://gutepillen-schlechtepillen.de/ausgabe/nr-1-jan-feb-2016/" rel="external nofollow">GPSP Nr. 1/2016</a>, S. 8 und "Nur nicht sauer werden - Belege für die basische Medizin fehlen", S. 12ff.
	</li>
</ol>

]]></description><guid isPermaLink="false">845</guid><pubDate>Tue, 24 Nov 2015 19:24:00 +0000</pubDate></item><item><title>Rundschau: Was anderswo &#xFC;ber das Tote Meer zu lesen war</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/rundschau-anderswo-ueber-das-tote-meer-zu-lesen-war/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2014_01/zeitungen.png.ba1200bb58f12b5eb1308c3b7da4fb76.png" /></p>

<p>
	<strong>Krankenkasse muss Reha am Toten Meer zahlen</strong><br>
	(<a href="https://openjur.de/u/2192063.html" rel="external nofollow">openJur, August 2019</a>)<br>
	Ein Mann verklagte seine Krankenkasse darauf, dass die ihm (wie schon vorher öfter) wieder eine Behandlung am Toten Meer bezahlen sollte. Die Krankenkasse war dazu auch schon im Jahr 2014 verurteilt worden, hatte dagegen aber Berufung eingelegt. Diese Berufung wurde zurückgewiesen und eine Revision abgelehnt. Die Urteilsbegründung ist sehr lang, bietet aber auch Argumente für eine Reha am Toten Meer.
</p>

<p>
	<strong>Ein Selbstversuch in Israel</strong><br>
	(<a href="https://www.missesbackpack.de/totes-meer-schuppenflechte/" rel="external nofollow">Misses Backpack</a>; November 2017)<br>
	Annik wollte wissen: Hilft das Tote Meer gegen ihre Psoriasis pustulosa? Sie war in Ein Bokek und hat einen lesenswerten Bericht mitgebracht.
</p>

<p>
	<strong>Das Tote Meer – ein Bad für deutsche Weltverbesserer</strong><br>
	(<a href="https://www.zeit.de/sport/2013-09/tuvia-tenenbom-schwarzes-meer-jordanien" rel="external nofollow">Die Zeit</a>, 27.09.2013)<br>
	Für gewöhnlich schreibt Tuvia Tenenbom über Fitness. Jetzt war er am Toten Meer. Beim Baden und in Gesprächen dort hat er erfahren:
</p>

<blockquote>
	<p>
		Das Wasser dort hilft nicht nur gegen Schuppenflechte, sondern ist auch gut für den Frieden.
	</p>
</blockquote>

<p>
	<strong>Totes Meer – Evolution einer Gesundung</strong><br>
	(<a href="https://unterdeinehaut.wordpress.com/2013/02/25/totes-meer-evolution-meiner-gesundung-teil-7/" rel="external nofollow">Blog "Unter Deine Haut"</a>, 25.02.2013)<br>
	Andreas Gerner berichtet sehr ausführlich über die Behandlung seiner Neurodermitis und das Drumherum am Toten Meer in Israel .
</p>

<p>
	<strong>Urteil über Kostenerstattung einer Reha am Toten Meer</strong><br>
	(<a href="https://www.rechtslupe.de/sozialrecht/reha-am-toten-meer-347255" rel="external nofollow">Rechtslupe</a>, 23.10.2012)<br>
	Eine Psoriatikerin hatte auf Erstattung der Kosten einer stationären Leistung zur medizinischen Rehabilitation am Toten Meer geklagt. Das Landessozialgerichts Baden-Württemberg lehnt dies ab – wenn keine stationäre Rehabilitationsmaßnahme durchgeführt wurde.
</p>

<p>
	<strong>Faszinierende Bilder: Das Tote Meer von oben</strong><br>
	(<a href="https://www.t-online.de/leben/reisen/id_52173614/faszinierende-bilder-das-tote-meer-von-oben.html" rel="external nofollow">T-Online</a>, 08.12.2011)<br>
	So dürften nur wenige bislang das Tote Meer gesehen haben - aus der Vogel-Perspektive.
</p>

<p>
	<strong>Das Tote Meer ist im Süden gefährlich lebendig</strong><br>
	(<a href="https://www.welt.de/wissenschaft/article13434790/Das-Tote-Meer-ist-im-Sueden-gefaehrlich-lebendig.html" rel="external nofollow">Die Welt</a>, 17.06.2011)<br>
	Der Norden des Toten Meeres ähnelt einer Mondlandschaft. Im Süden dagegen schwappt das Wasser bald in Hotellobbys.
</p>

<p>
	<strong>Jordanien: Wohlfühlfaktor auf dem Tiefpunkt</strong><br>
	(<a href="https://www.derstandard.at/story/1293370217144/wohlfuehlfaktor-auf-dem-tiefpunkt" rel="external nofollow">Der Standard</a>, 08.01.2011)<br>
	Guido Westerwelle würde es wohl spätrömische Dekadenz nennen, was Jordanien abseits von Petra und Wadi Rum am Toten Meer zu bieten hat.
</p>

<p>
	<strong>Ein Besuch am jordanischen Ufer des Toten Meeres</strong><br>
	(<a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/reise/naher-osten/jordanien/totes-meer-im-schwebezustand/1964326.html" rel="external nofollow">Tagesspiegel</a>, 24.10.10)<br>
	Der Autor Rolf Brockschmidt hat dem Toten Meer auf jordanischer Seite einen Besuch abgestattet. Er berichtet nicht nur über die Situation oder Bedingungen vor Ort, sondern auch drumherum über das Problem vom knappen Wasser und dem Tourismus.
</p>

<p>
	<strong>Ringen um jeden Tropfen</strong><br>
	(<a href="https://www.tagesspiegel.de/wissen/wasser-ringen-um-jeden-tropfen/1311222.html" rel="external nofollow">Tagesspiegel</a>, 26.08.2008)<br>
	Im Nahen Osten ist Wasser ein knappes Gut. Der Jordan, einst größter Fluss in der Region im heutigen Israel und Jordanien, erreicht nur noch als Rinnsal das Tote Meer. Fast das gesamte Wasser des Flusses wird auf seinem Weg zum tiefsten Festlandspunkt der Erde abgezweigt, um Menschen, Tiere und Pflanzen mit frischem Nass zu versorgen. Was dagegen getan werden soll...
</p>

<p>
	<strong>Unschlagbar: Die Heilkraft der Natur</strong><br>
	(<a href="https://www.welt.de/wams_print/article1239866/Unschlagbar-Die-Heilkraft-der-Natur.html" rel="external nofollow">Welt am Sonntag</a>, 05.10.2007)<br>
	Entspannen und gesund werden am tiefsten begehbaren Punkt der Erde: Unschlagbar: Die Heilkraft der Natur.
</p>

<p>
	<strong>Kuren am Toten Meer - sind sie wirklich sinnvoll?</strong><br>
	(<a href="https://www.welt.de/wams_print/article1239867/Kuren-am-Toten-Meer-sind-sie-wirklich-sinnvoll.html" rel="external nofollow">Welt am Sonntag</a>, 05.10.2007)<br>
	Interview mit einem Spezialisten zum Thema Behandlung von Hautkrankheiten: Kuren am Toten Meer - sind sie wirklich sinnvoll?
</p>

<p>
	<strong>Salz und Sonne für eine gesunde Haut</strong><br>
	(<a href="https://www.welt.de/wams_print/article1221356/Salz-und-Sonne-fuer-eine-gesunde-Haut.html" rel="external nofollow">Welt am Sonntag</a>, 28.09.2007)<br>
	Seit 13 Jahren ist Professor Shimon Moses Wissenschaftlicher Leiter des Dead Sea Research Centers am Toten Meer.
</p>

<p>
	<strong>Patienten fühlen sich als Gäste</strong><br>
	(<a href="https://www.welt.de/wams_print/article1221355/Patienten-fuehlen-sich-als-Gaeste.html" rel="external nofollow">Welt am Sonntag</a>, 28.09.2007)<br>
	Erholung für Herz, Haut und Lunge. Heilerfolge sorgen in den Kurhotels des Toten Meeres für spürbar gute Laune.
</p>

<p>
	<strong>Kein Sonnenbrand am Toten Meer - stimmt das?</strong><br>
	(<a href="https://www.zeit.de/2006/22/Stimmt-s_P_xml" rel="external nofollow">Die Zeit</a>, 27.06.2006)<br>
	Ich habe gehört, dass man am Toten Meer keinen Sonnenbrand bekommen kann. Stimmt das?
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">666</guid><pubDate>Mon, 06 Jan 2014 17:10:00 +0000</pubDate></item><item><title>Behandlung am Toten Meer bei fr&#xFC;hem Krankheitsausbruch effektiver</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totes-meer-besserbei-typ1-psoriasis/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2012_05/totesmeer238.jpg.253fbf3db29ae8501f3b09ff57f098b9.jpg" /></p>

<p>
	<strong>Viele Menschen mit Psoriasis suchen Linderung am Toten Meer. Neue Zahlen sprechen für diese Therapie – und sagen, welche Patienten von der Behandlung besonders profitieren.</strong>
</p>

<p>
	Eine Rehabilitation am Toten Meer hilft vielen Psoriatikern. Nach einigen Wochen an einem der salzigsten Seen der Erde ist die <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> bei den meisten für Monate deutlich ruhiger - wenn sie nicht sogar erscheinungsfrei zurückkommen.
</p>

<p>
	Die Fachwelt ging bisher davon aus, dass eine Psoriasis umso schwerer zu behandeln ist, desto früher sie im Leben eines Patienten aufgetreten ist. Allgemein galt, wer schon in jungen Jahren betroffen ist, habe oft schwere Psoriasis-Verläufe und sei resistenter gegen Therapien. Diese Annahme sollte an Patienten überprüft werden, die zwischen April und September 2003 bis 2007 in Ein Bokek am Toten Meer eine Klimatherapie gemacht haben. Alle wurden vom Deutschen Medizinischen Zentrum betreut. Die beteiligten Mediziner waren vom Ergebnis ihrer Untersuchung, wie sie schreiben, selbst überrascht: Sie konnten genau das Gegenteil ihrer Vermutung beobachten.
</p>

<p>
	Für ihre Untersuchung werteten die Forscher die Daten von 605 Betroffenen mit Plaque-Psoriasis aus. Sie teilten sie in zwei Altersgruppen ein: diejenigen, die vor dem 40. Lebensjahr an Psoriasis erkrankt sind (Typ-1-Psoriasis) und diejenigen, bei denen die Psoriasis erstmals ab 40 Jahre auftrat (Typ-2-Psoriasis). Die meisten kamen aus Deutschland und blieben für vier Wochen am Toten Meer. Das Behandlungsprotokoll verzeichnete im Durchschnitt 28 Tage mit Baden und maximal 4 Stunden Sonnen pro Tag. Alle Salben und Cremes wurden abgesetzt - außer Pflege- und Sonnencremes.
</p>

<p>
	Der Anteil derer, die schon eine innerliche Therapie der Psoriasis angewandt hatten, war in beiden Gruppen gleich. Auch Schweregrad (gemessen als <abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr>) und Anteil der befallenen Körperoberfläche (BSA) waren ähnlich.
</p>

<h2>
	Die Ergebnisse
</h2>

<ul>
	<li>
		94 Prozent aller untersuchten Patienten erreichten einen <abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 75. Das bedeutet, ihre Schuppenflechte hat sich im Vergleich zur Ausgangssituation um 75 Prozent gebessert.
	</li>
	<li>
		73 Prozent aller untersuchten Patienten erreichten einen <abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 95. Das bedeutet, ihre Schuppenflechte hat sich um 95 Prozent gebessert.
	</li>
</ul>

<p>
	Das allgemeine Fazit der Autoren lautet, dass eine Klimatherapie am Toten Meer eine „sehr hohe Erfolgsquote“ aufweise.
</p>

<p>
	Die Erfolgsquote einer Klimatherapie verändert sich aber deutlich, wenn man die Patienten danach unterscheidet, in welchem Lebensalter die Psoriasis erstmals bei ihnen aufgetreten ist:
</p>

<ul>
	<li>
		Den <abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 95 erreichten 74,2 Prozent der <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/fakten/psoriasis/formen-der-psoriasis-%E2%80%93-schuppenflechte-im-ueberblick-r1115/" rel="">Typ-1-Psoriatikern</a>, aber nur 61,9 Prozent der Typ-2-Psoriatiker.
	</li>
	<li>
		Innerhalb der Gruppe der Typ-1-Psoriatiker wurde der <span ipsnoautolink="true"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr></span> 95 von 78 % derjenigen erreicht, die unter 20 Jahre alt waren, als die Psoriasis auftrat und von 75 % derjenigen, die unter 30 Jahre alt waren.
	</li>
	<li>
		Innerhalb der Gruppe der Typ-2-Psoriatiker wurde der <abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 95 von nur 45 % derjenigen erreicht, die beim ersten Auftreten der Psoriasis über 50 Jahre alt waren.
	</li>
</ul>

<p>
	Das Fazit der Forscher lautet, dass für jedes Jahr, das die Psoriasis später auftrete, die Chance einer erfolgreichen Behandlung um 2 Prozent sinke. In gängigen Studien ist es üblich, eine Verbesserung der Psoriasis um 75 % (<abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 75) schon als "erfolgreich" zu definieren. In dieser Untersuchung wurde zusätzlich der <abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 95 erhoben, wegen der  "außergewöhnlich guten Ergebnissen", wie es in der Studie heißt.
</p>

<p>
	Generell halten die Mediziner die Erfolgsquote einer Klimatherapie am Toten Meer für „sehr beeindruckend“, vor allem, wenn man sie mit medikamentösen Behandlungen vergleiche - zum Beispiel mit Biologika.
</p>

<p>
	Die Psoriasis verbessere sich um 75 Prozent im Vergleich zur Ausgangssituation (<abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr> 75) bei
</p>

<ul>
	<li>
		94 Prozent nach 4 Wochen am Toten Meer,
	</li>
	<li>
		80 Prozent nach 10 Wochen bei Infliximab (<span ipsnoautolink="true">Remicade</span>),
	</li>
	<li>
		71 bis 79 Prozent nach 16 Wochen bei Adalimumab (<span ipsnoautolink="true">Humira</span>) und
	</li>
	<li>
		34 bis 49% nach 12 Wochen bei Etanercept (<span ipsnoautolink="true">Enbrel</span>).
	</li>
</ul>

<p>
	Über die reinen Zahlen hinaus müsse man auch Faktoren wie Sicherheit einer Therapie, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen zwischen Medikamenten, Einschränkungen durch Begleiterkrankungen (HBV, HCV, Tuberkulose und Tumore) berücksichtigen. Im Gegensatz zur Behandlung am Toten Meer gäbe es bei den Biologika zahlreiche Risiken. Die Klimatherapie dagegen sei eine relativ sichere Behandlungsmethode. Bei der gäbe es nur ein „theoretisches Risiko von Hautkrebs“ - nämlich dann, wenn der Patient nicht regelmäßig zum Check beim Hautarzt gehe.
</p>

<p>
	Die Klima-Therapie
</p>

<ul>
	<li>
		sei für alle Altersgruppen geeignet,
	</li>
	<li>
		habe fast keine Nebenwirkungen,
	</li>
	<li>
		mache häufig einen Krankenhausaufenthalt unnötig,
	</li>
	<li>
		führe nicht zur Wechselwirkungen mit anderen notwendigen Medikamenten und
	</li>
	<li>
		könne auch bei Begleiterkrankungen durchgeführt werden.
	</li>
</ul>

<p>
	Allerdings, so die Forscher,
</p>

<ul>
	<li>
		müsse man dafür ans Tote Meer reisen,
	</li>
	<li>
		entstünden Kosten (wenn sie nicht von der Krankenkasse übernommen werden) und
	</li>
	<li>
		müsse man Zeit aufwenden, weit entfernt von zu Hause und dem Arbeitsplatz.
	</li>
</ul>

<p>
	Sie empfehlen die Klimatherapie am Toten Meer als Alternative vor allem für junge Patienten mit schweren Krankheitsverläufen. Denen könne man dadurch eine Behandlung mit innerlichen Medikamenten ersparen. Die Autoren fühlen sich von einer zur gleichen Zeit erschienen Untersuchung bestätigt. Die sollte herausfinden, ob man vorhersagen kann, wie schwer die Krankheit langfristig verläuft, wenn die Psoriasis schon in der Kindheit ausgebrochen ist. In den bisherigen Veröffentlichungen wurden keine einheitlichen Aussagen darüber gefunden, ob der Verlauf der Erkrankung durch einen frühen Beginn beeinflusst werde.
</p>

<h2>
	Der Langzeiteffekt
</h2>

<p>
	Der Erfolg einer Psoriasis-Therapie bemisst sich immer auch daran, wie lange der Patient erscheinungsfrei ist. In einer anderen Studie <sup>5</sup> wurde für die Therapie am Toten Meer ein Durchschnitt von 33 Wochen (8 Monate) ermittelt. In der vorliegenden Studie vergingen im Durchschnitt 6 ½ Monate, bis die Psoriasis wieder auftrat.
</p>

<h2>
	Die Meinung anderer
</h2>

<p>
	In der Leitlinie zur Behandlung der Psoriasis <sup>2</sup> empfehlen die deutschen Dermatologen eine Klimatherapie "zum Beispiel am Toten Meer" für Patienten mit einer langjährig behandlungsbedürftigen Psoriasis. Für eine Akut- oder Kurzzeittherapie sei die Behandlung nicht zu empfehlen. Verwiesen wird dort auch auf die bei UV-Bestrahlung üblichen, unerwünschten Wirkungen und Aspekte der Langzeitsicherheit.
</p>

<h2>
	Unsere Meinung
</h2>

<p>
	Die vorliegende Studie könnte Patienten mit einer Alters-Psoriasis von einer körperlich anstrengenden Klimatherapie am Toten Meer abhalten. Andererseits erreichen immer noch 61,9 Prozent der Betroffenen dieser Gruppe eine Besserung ihrer Psoriasis um 95 Prozent.
</p>

<p>
	Die Gruppe der beobachten Typ-1-Psoriatiker war mit 542 neunmal so groß wie die der Typ-2-Psoriatiker (nämlich 63). Bei mehr als einem Drittel aller Psoriatiker (35 Prozent) bricht die Krankheit aber erst aus, wenn sie über 40 Jahre alt sind. Je größer eine untersuchte Gruppe ist, desto genauer kann man Aussagen über sie treffen. Die Aussagen über die Typ-2-Psoriatiker könnten nicht gleichwertig stabil sein wie die über die Typ-1-Psoriatiker, weil beide Gruppen nicht einigermaßen gleich groß waren.
</p>

<p>
	Unseres Erachtens gibt es keine ungefährliche UV-Bestrahlung. Professor Eckard Breitbart <a href="http://www.baulinks.de/webplugin/2002/0262.php4" rel="external nofollow">empfiehlt</a>, sich jährlich nicht mehr als 50 „erwähnenswerten“ UV-Bestrahlungen auszusetzen. Darin sind Sonnenbäder, Bestrahlungsgeräte und Aufenthalte im Freien enthalten. Wer regelmäßig mit UV-Licht bestrahlt wird, muss damit rechnen, dass die Haut schneller altert, dünner, faltiger und empfindlicher wird. Dem kann man durch intensive Hautpflege etwas entgegen wirken. Wir raten, unbedingt regelmäßig zur Vorsorge-Untersuchung (Haut-Screening) zu gehen. Hautkrebs, früh genug erkannt, ist behandelbar.
</p>

<p>
	Uns sind zwei Studien bekannt, in denen die Langzeitfolgen von Behandlungen am Toten Meer untersucht wurden. Die eine ist vom März 2005 und stammt von Ärzten des Rabin Medical Center nahe Tel Aviv. <sup>3</sup> Sie kommen zu dem Ergebnis, dass eine Klimatherapie am Toten Meer nicht vermehrt zu Hautkrebs führe, aber Sonnenschäden an der Haut nicht ausgeschlossen werden können. Die andere Studie ist vom April 2012 und wurde von Medizinern der israelischen Maccabi Healthcare Services durchgeführt. <sup>4</sup> Darin konnten keine Zusammenhänge zwischen einer Therapie am Toten Meer und Tumorbildung sowie Hautschäden festgestellt werden. Ob diese Studien einschränkende Punkte enthalten, ist an dieser Stelle nicht zu klären.
</p>

<p>
	Viele innerlich zu nehmende Medikamente wirken langsam, dafür aber lang anhaltend. Den schnellen Erfolg am Toten Meer dagegenzustellen, ist etwas einfach. Was zählt, ist die langfristige Erscheinungsfreiheit. Diesen Vergleich gibt es noch nicht. Richtig ist, dass nach einer 4-wöchigen erfolgreichen Therapie am Toten Meer der Patient erst einmal Ruhe hat. Außer Hautpflege ist normalerweise keine weitere Therapie erforderlich. Medikamente wie Biologika werden üblicherweise nicht abgesetzt, sondern sollen auch bei Erscheinungsfreiheit weiter verabreicht werden. Bei allen Psoriasis-Medikamente können unangenehme oder gefährliche Nebenwirkungen auftreten.
</p>

<p>
	Jeder muss selbst entscheiden, ob es ihm wert ist, einen Monat am Toten Meer zu verbringen, um danach durchschnittlich 6 ½ bis 8 Monate erscheinungsfrei zu bleiben.
</p>

<p>
	Quellen:
</p>

<ol>
	<li>
		Marco Harari et al: "<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1468-3083.2011.04099.x" rel="external nofollow">Patients with early-onset psoriasis achieve better results following Dead Sea climatotherapy</a>" in: Journal of the European Academy of Dermatology and Venerology 26/2012
	</li>
	<li>
		"<a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/013-001" rel="external nofollow">Therapie der Psoriasis vulgaris</a>", Leitlinie der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
	</li>
	<li>
		U. Katz et al: "<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0049017212000303" rel="external nofollow">Scientific Evidence of the Therapeutic Effects of Dead Sea Treatments: A Systematic Review</a>." in: Seminars in Arthritis and Rheumatism, 13.04.2012
	</li>
	<li>
		Michael David et al: "<a href="https://www.jaad.org/article/S0190-9622(04)03663-1/fulltext" rel="external nofollow">Actinic damage among patients with psoriasis treated by climatotherapy at the Dead Sea</a>" in: Journal of the American Academy of Dermatology, 03/2005
	</li>
	<li>
		Marco Harari et acl: "<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1365-4632.2007.03278.x" rel="external nofollow">The percentage of patients achieving <abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr> 75 after 1 month and remission thime after climatotherapy at the Dead Sea</a>" in: International Journal of Dermatology 10/2007
	</li>
</ol>

]]></description><guid isPermaLink="false">507</guid><pubDate>Sat, 26 May 2012 12:15:00 +0000</pubDate></item><item><title>S&#xFC;&#xDF;wasser und Mikroorganismen im Toten Meer  gefunden</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totes-meer-suesswasser-mikroorganismen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2011_11/taucher_totes_meer_150.jpg.a1e83be573b04f38186513d8749ed2f6.jpg" /></p>
<p></p><p>Bis in die 1950er Jahre versorgte der Jordan das Tote Meer mit Wasser. Als dieser Zufluss gestoppt wurde, um die Trinkwasserversorgung zu sichern, fing der Wasserstand des Toten Meeres an, zu sinken – derzeit tut er das mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Jahr.</p><p></p><p>Das hat den See verändert: Seit 1979 ist der See nicht mehr geschichtet, sondern seine oberen und unteren Wassermassen vermischen sich wegen der veränderte Dichte der oberen Schichten.</p><p></p><p>Wie viel Wasser genau noch vorhanden ist, lässt sich schwer sagen. Mehrere Quellen und Senken „füttern“ das Tote Meer wahrscheinlich ebenso wie nicht bestimmbare Quellen. Außerdem muss es weitere Zuflüsse geben. Darauf lässt die unterschiedliche Wasserzusammensetzung schließen.</p><p></p><h4>Quellen von Süßwasser im Toten Meer</h4><p></p><p>Ein israelisch-deutsches Wissenschaftlerteam hat am Boden des Toten Meeres neue Süßwasserquellen entdeckt. Quellen waren dort schon länger vermutet worden, doch nur mit Hilfe von Tauchern konnte jetzt nachgewiesen werden, dass diese sich bis zu 30 Meter Wassertiefe erstrecken.</p><p></p><p>Bisher wurden diese Quellen kaum erforscht, weil die hohe Salzkonzentration im Wasser das Tauchen schwierig und gefährlich macht. Nun aber konnten die Forscher an den Quellen Wasser- und Sedimentproben nehmen. Dort entdeckten sie neuartige Mikroorganismen.</p><p></p><p>Professor Aharon Oren aus einem israelisch-deutschen Wissenschaftlerteam untersucht seit den 1980er Jahren das Tote Meer und konnte nur zwei Mal - 1980 und 1992 - eine mikrobielle Blüte im Toten Meer beobachten. Jetzt sind die Mikroorganismen wieder im Fokus der Wissenschaft. Ein israelisch-deutsches Team hat zwei Stellen im Toten Meer genauer untersucht.</p><p></p><h4>Bakterien am Boden des Toten Meers</h4><p></p><p>Sie konnten mehrere neue Quellen kartieren und dort Wasserproben nehmen. Zu ihrer Überraschung überwucherten artenreiche Bakterienmatten große Bereiche des Seebodens.</p><p></p><p>Dr. Danny Ionescu vom Bremer Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie sagt: „Diese neu entdeckten Mikroorganismen in den Quellen sind andere als die, die 1992 das Tote Meer rot färbten. Wir denken, diese Entdeckung wird weitere neue Fragen aufwerfen – zum Beispiel nach Überlebensstrategien dieser Bakterien im Toten Meer oder, woher sie ihre Energie beziehen.“</p><p></p><p>Die Mikroorganismen im Toten Meer gehören zu den Archaeen. Die Wissenschaftler fanden zwischen 1000 und 10000 Zellen pro Milliliter Seewasser - viel weniger als in den Meeren. „Bisher waren im Toten Meer mikrobielle Matten nicht bekannt, und man wusste sehr wenig über Mikroorganismen im Sediment“, so Ionescu. „Wir konnten zeigen, dass in den Biofilmen Phototrophe und Schwefeloxidierer und viele andere Arten leben.“</p><p></p><div>
<div class="ipsEmbeddedVideo"><div><iframe width="200" height="113" frameborder="0" allowfullscreen="" src="https://www.youtube.com/embed/T3eD1eLIlGU?feature=oembed" loading="lazy"></iframe></div></div></div>]]></description><guid isPermaLink="false">495</guid><pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:10:55 +0000</pubDate></item><item><title>Neues vom Toten Meer in Jordanien</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totes-meer-jordanien-2011/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2011_07/dead_sea_arabisch150.jpg.9102ea600c5bb9afc109b64d3206489a.jpg" /></p>

<p></p><p><em>Menschen mit Haut- und Gelenkerkrankungen suchen am Toten Meer Linderung. Dies ist der Bericht über eine Reise, organisiert von der Selbsthilfegruppe Ostheim/Rhön, auf die jordanische Seite des Toten Meeres.</em></p><p></p><p>Die vier bekannten Hotels auf der jordanischen Seite des Toten Meeres - <a href="http://www.jordandeadsea.com/" rel="external nofollow">Dead Sea Spa</a>, <a href="https://www.kempinski.com/en/dead-sea/hotel-ishtar/" rel="external nofollow">Kempinski</a>, <a href="http://www.marriott.de/hotels/travel/qmdjv-jordan-valley-marriott-resort-and-spa/" rel="external nofollow">Mariott</a> und <a href="https://www.movenpick.com/en/middle-east/jordan/dead-sea/resort-dead-sea/overview/" rel="external nofollow">Mövenpick</a> - haben zu kämpfen - dabei ist die politische Lage im Lande ruhig. Das Land ist gastfreundlich wie immer. Nie hatten wir auch nur den Hauch eines Gefühles, bedroht zu sein.</p><p></p><p>In den Hotels wird gespart, um das Tief zu überwinden. So sind teils arabische Abende oder Darbietungen wie Bauchtanz für die Touristen nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar. Wer Ruhe sucht, könnte dies als Vorteil empfinden.</p><p></p><p>Nader Amr, Manager im Hotel "Dead Sea Spa", schätzt die Lage im Land so ein:</p><p></p><p>"Im Gegensatz zu anderen arabischen Ländern, in denen Unruhen sind oder waren, hat das Staatsoberhaupt in Jordanien - <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abdullah_II._bin_al-Hussein" rel="external">König Abdullah II.</a> - als Reaktion auf die Demonstrationen im eigenen Land sehr schnell Gesprächsbereitschaft gezeigt. Er berief eine Kommission ein, die Vorschläge zu einer Verfassungsreform erarbeitet hat. Der König hat diese Vorschläge ohne Einschränkungen übernommen. Die Zustimmung des Parlaments ist zu erwarten. Die Verfassungsreform sieht vor, dass das Parlament und der Ministerpräsident in der Machtkonstellation im Staat wieder vor dem König stehen sollten, was bereits bei der ursprünglichen Verfassung in den 40-er Jahren des letzten Jahrhunderts so war. Die Korruption soll vermehrt bekämpft werden, es soll eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns geben. Die Rechte der Frauen sollen gestärkt werden - beispielsweise mit der Verlängerung des Mutterschutzes. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, für die in diesem Jahr geplanten Parlamentswahlen neue Parteien zu gründen und damit zur Wahl anzutreten. Ein Teil der Golfstaaten hat angeboten, bei Bedarf Truppen nach Jordanien zu entsenden - besonders zur Sicherung der Nordgrenze nach Syrien. Auch finanzielle Unterstützung wurde angeboten.<span style="font-size:16px;">"</span></p><p></p><p>Besonders nach den Freitagsgebeten gibt es noch Demonstrationen. Die verlaufen allerdings friedlich und werden nur von einer geringen Zahl von Demonstranten besucht.</p><p></p><p>Doch zurück zu unseren Eindrücken.</p><p></p><p>Das fünfte Hotel in der Reihe - das <em>Crown Plaza</em> - ist fertig. Es könnte eröffnen und wird wird sogar im Prospektstapel des "Holiday Inn", das zum gleichen Konzern gehört und einige Kilometer nordwärts liegt, als "im Frühjahr 2011 eröffnend" deklariert.  Doch scheint das Hemmnis vorhanden zu sein, ob überhaupt Gäste kommen würden.</p><p></p><p>Alle Hotels geben sich Mühe, mit Sonderaktionen ihre Zimmer zu belegen. Dies ist von mehr oder weniger Erfolg gekrönt. Teils gibt es Angebote für Einheimische, zwei Nächte zum Preis von einer zu verbringen. Das Angebot wird angenommen. Im Mövenpick wird derzeit ein "Summer-Spezial" mit sehr günstigen Preise offeriert. Hauterkrankte sind dort allerdings nicht gerne gesehen, werden unserer Erfahrung nach teils sogar abgewiesen.</p><p></p><p>Das Preisniveau im Land ist gestiegen. Konnte man vor 2 Jahren noch für 40 Jordanische Dinar vom Toten Meer nach Amman fahren, so sind es dieses Jahr 60 Jordanische Dinar gewesen. Verhandlungen um Preise wurden etwas schwieriger. Es wurden weniger Zugeständnisse gemacht.</p><p></p><p>Im "Dead Sea Spa" hat sich nach dem Neu- und Umbau einiges getan. Das Hotel mit Neubau hat 277 Zimmer. Ein großes Restaurant mit 425 Sitzplätzen, verschiedenen Tagungsräumen, einem Bankettsaal und eine neue Hotelküche sind entstanden. Die Außenlage wurde neu gestaltet. Wo ehemals der Shop war, ist eine Sport-Bar mit Kicker und TV entstanden. Der Shop ist jetzt im Untergeschoß des Hotels. Aus dem ehemaligen Restaurant wurde ein Fitnessraum. Im Hotel gibt es einige Suiten unterschiedlicher Größen und Preisklassen. Alle Zimmer im Neubautrakt werden als Deluxe-Zimmer geführt. Die Ausstattung ist gehobener als im Altbauteil.</p><p></p><p>Unser Fazit: Jordanien bleibt eine Reise wert. Auch wenn das Land sich wandelt, so behält es doch seinen Reiz.</p><p></p><p><em>Wolfgang Hellmich, Ralf S., Margitta Heß</em></p><p></p><ul><li style="text-align:left;">Fotos vom Toten Meer in Jordanien sind auch <a href="https://www.psoriasis-netz.de/gallery/category/315-erholung-im-ausland/" rel="">in unserer Bildergalerie</a> zu sehen.</li><li style="text-align:left;">Erfahrungen mit Reisen ans Tote Meer können <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forum/39-totes-meer/" rel="">in unserem Forum</a> ausgetauscht werden.</li></ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">478</guid><pubDate>Wed, 06 Jul 2011 08:09:38 +0000</pubDate></item><item><title>Totes Meer in Jordanien &#x2013; ein Besuch</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totes-meer-jordanien/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2008_06/totes-meer-besuch.jpg.a1a7fcdea1e73a99898174370b65d2a4.jpg" /></p>

<p>
	<strong>Wer ans Tote Meer will, hat die Wahl zwischen einem Aufenthalt in Israel oder in Jordanien. Was passiert also auf jordanischer Seite des Salzsees? Welche Unterschiede gibt es zur Behandlung in Israel? Das Psoriasis-Netz war vor 2008 Ort. </strong>
</p>

<p>
	Wir haben uns berichten lassen, dass sich seitdem sehr viel zum Positiven verändert habe: zum Beispiel gäbe es jetzt ein großes Einkaufszentrum, eine bessere Wasserversorgung u.m. Wer wissen will, wie es aktuell aussieht, wendet sich an Veranstalter von Einzel- oder Gruppenreisenden.
</p>

<h2>
	<em>Unser Aufenthalt 2008</em>
</h2>

<p>
	Der erste große Unterschied fällt dem Reisenden am Flughafen in Deutschland auf: Niemand fragt mit versteinerter bis aggressiver Miene, ob man alles alleine eingepackt habe, ob man Palästinenser kenne oder warum man ins Land will. In Jordanien hat man jedenfalls nicht das Gefühl, als Reisender erst einmal generell verdächtig zu sein.
</p>

<p>
	Je nach eigenem Anspruch und Geldbeutel kann man vom Drei-Sterne- bis Fünf-Sterne-Hotel wählen. Derzeit (Stand: Sommer 2008) stehen vier Hotels zur Auswahl:
</p>

<ul>
	<li>
		<a href="http://www.jordandeadsea.com/" rel="external nofollow">Dead Sea Spa Hotel</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.kempinski.com/en/dead-sea/hotel-ishtar/" rel="external nofollow">Kempinski</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.marriott.com/hotels/travel/qmdjv-dead-sea-marriott-resort-and-spa/" rel="external nofollow">Marriott Hotels</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.movenpick.com/en/middle-east/jordan/dead-sea/resort-dead-sea/overview/" rel="external nofollow">Mövenpick</a>
	</li>
</ul>

<p>
	Wer wegen seiner Haut ans Tote Meer fährt, bleibt dort meist drei oder mehr Wochen. Von den Hotels, die wir besichtigt haben, bieten nur das Marriot und das Dead Sea Spa Hotel eine eigene medizinische Betreuung an. Die anderen beiden Hotels arbeiten mit dem Arzt im Dead Sea Medical Center des Dead Sea Spa Hotels zusammen. Nach unseren Beobachtungen gab es im Kempinski keine Hautpatienten - zum einen aus finanziellen Gründen, zum anderen ist das Publikum dort vermutlich psychologisch weniger auf Hautpatienten eingestellt.
</p>

<p>
	Im Marriot gibt es ein Behandlungs- und Wellness-Zentrum, aber keine Möglichkeit, sich textilfrei zu sonnen. Ein Allgemeinmediziner steht zwei Mal pro Woche zur Verfügung.
</p>

<p>
	Wir selbst waren im preisgünstigsten Dead Sea Spa Hotel untergebracht und können nur von diesem Hotel ausführlich berichten. Wegen des Behandlungszentrums gibt es dort viele Gesundheitstouristen. Darauf sind die Hotelgäste, das Personal, die Küche und die Hotelorganisation eingerichtet. Hautkranke sind selbstverständliche Gäste, die zum Charakter dieses Hotels gehören.
</p>

<p>
	Das "Dead Sea Spa Hotel" ist das "lockerste" der Hotels, das "einfachste" auch im positiven Sinne. Derzeit hat das Hotel 120 Zimmer mit 200 Betten. Ab Frühjahr 2009 werden es mehr als doppelt so viele sein. Seminar- und Banketträume, Kino oder Kegelbahn und eventuell eine Kinderbetreuung sollen dann angeboten werden.
</p>

<p>
	Das Dead Sea Spa ist nach unserer Meinung am besten auf den Gesundheitstouristen eingerichtet.
</p>

<p>
	Der Standard der anderen beiden Hotels bewegt sich in der oberen Mittelklasse. Dort sind kleine Läden und auch mal Restaurants vorhanden, alles ist edler.
</p>

<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19379" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2008_06/bisharat.jpg.10bd1811bfd634a4ce16d36bb5ce9c2d.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Dr. Zuhair Bisharat" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19379" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2008_06/bisharat.jpg.10bd1811bfd634a4ce16d36bb5ce9c2d.jpg" loading="lazy"></a>Dr. Zuhair Z. Bisharat
</div>

<p>
	Beim Dead Sea Spa Hotel angesiedelt ist auch das <a href="http://www.jordandeadsea.com/Dead-Sea-Medica-Center.htm" rel="external nofollow">Behandlungszentrum "Dead Sea Medical Center"</a> für alle, die der Gesundheit wegen da sind. Es steht den Gästen aller Hotels offen. Hautarzt <a href="http://www.jordandeadsea.com/Dr-BSHARAT.htm" rel="external nofollow">Dr. Zuhair Z. Bisharat</a> und ein Allgemeinarzt sorgen sich um die Patienten. Dr. Bisharat hat lange in Wien gearbeitet und spricht gut Deutsch.
</p>

<p>
	Wer das Klinikpaket gebucht hat oder über die Krankenkasse da ist, findet bei der Ankunft einen Brief mit seinem Arzttermin vor. Dann wird besprochen, wie behandelt wird, ob und wie lange man in die Sonne und ins Tote Meer darf. Salben, Öle usw. werden dann vom Arzt mitgegeben.
</p>

<p>
	Im Dead Sea Medical Center sind zwei Becken mit Wasser vom Toten Meer - in unterschiedlicher Salz-Konzentration, damit auch empfindlichere Neurodermitiker ihre Haut auf das "starke" Tote Meer vorbereiten können.
</p>

<div>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19380" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2008_06/salzig_ist_es_01.jpg.faee7786152b38156f1a0f48c04cb40a.jpg" rel="" style="float: left;"><img alt="Totes Meer Jordanien" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19380" style="height: auto; width: 210px;" width="210" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2008_06/salzig_ist_es_01.jpg.faee7786152b38156f1a0f48c04cb40a.jpg" loading="lazy" height="420"></a>Wer sich auf eigene Faust behandeln will, sollte
</div>

<ul>
	<li>
		unbedingt an ausreichend Feuchtigkeitslotion oder -creme denken.
	</li>
	<li>
		sich eine Karte fürs Solarium leisten. "Solarium" ist die Umschreibung für abgetrennte Bereiche, in denen man nackt in der Sonne oder im Schatten liegen kann - getrennt nach Geschlechtern. Außerdem sind im "Solarium" auch die meisten anderen Hautpatienten. So hat man neben der Unterhaltung auch noch jede Menge Information und Hilfe, die einem sagt, wie man sich verhalten, was man tun und was man lassen sollte.
	</li>
	<li>
		mindestens drei Wochen Aufenthalt am Toten Meer einplanen
	</li>
</ul>

<h3>
	<strong>Verpflegung</strong>
</h3>

<p>
	Suweima - der Erholungsort am Toten Meer - besteht aus Hotels - nichts weiter. Ein neu gebautes Haus steht auf der anderen Seite der Schnellstraße, ist aber ungenutzt. Der Besucher findet keinen Laden zum Einkaufen, keinen "Supermarkt", wo er mal Kaffeepulver, Kekse oder andere Dinge des täglichen Bedarfs kaufen kann. So ist man völlig auf die Hotelverpflegung angewiesen, weil es beispielsweise auch keine Wasserkocher im Zimmer gibt. Um sich für den kleinen Hunger zwischendurch einzudecken, fahren die einen mit dem Bus (fährt 2 x pro Woche) in die Hauptstadt Amman, die anderen bringen sich Vorräte aus der Heimat mit.
</p>

<h3>
	<strong>Land und Leute</strong>
</h3>

<p>
	Jordanien hat zwar seinen Namen vom Fluss Jordan - doch wird dem Jordan von den Anrainerstaaten so viel Wasser entnommen, dass nicht mehr genügend im Toten Meer ankommt. Folge ist, dass 80 Prozent des Wassers für die Hotels in Tankwagen angefahren werden muss.
</p>

<p>
	In Jordanien waren die Menschen, egal, wo wir sie trafen, immer freundlich und hilfsbereit.
</p>

<p>
	Jeder Reisende sollte unbedingt einen Tag für die Besichtigung der Felsenstadt Petra einplanen.
</p>

<h3>
	<strong>Ausblick</strong>
</h3>

<p>
	An der Straße werden weitere Luxushotels und ein großes Apartment-Center mit Boutiquen und Restaurants gebaut. Das Dead Sea Spa Hotel will auf dem direkten Nachbargrundstück eine Klinik errichten. Die Regierung hat beschlossen, dass insgesamt nicht mehr als zehn Hotels dort errichtet werden dürfen - plus dem aufwendigen Tagungszentrum der Regierung.
</p>

<p>
	Deine Frage zum Thema Totes Meer kannst du gern <strong><a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/39-totes-meer/" rel="">in unserem Forum</a></strong> stellen.
</p>

<h2>
	Links
</h2>

<ul>
	<li>
		<span style="display: none;"> </span>Erfahrungen weiterer Reisender: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/24175-gruppenreise-der-shg-ostheim-an-das-tote-meer-2018/" rel="">Margitta Heß</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/6804-reise-tipps-f%C3%BCr-jordanien/" rel="">Tipps von Marion Socher</a>, einer erfahrenen Jordanien-Reisenden
	</li>
</ul>

<p>
	 
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo">
	<div>
		<iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="150" id="ips_uid_317_7" src="https://www.youtube.com/embed/4RcM1wgzDuQ?feature=oembed" width="200" loading="lazy"></iframe>
	</div>
</div>

]]></description><guid isPermaLink="false">288</guid><pubDate>Sun, 22 Jun 2008 05:41:00 +0000</pubDate></item><item><title>Totes Meer &#x2013; Gruppenreisen 2025</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/gruppenreisen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2008_01/totes-meer.jpg.8c2b250a328d793f15a0a139269aa3e0.jpg" /></p>
<p>
	Jedes Jahr fahren Hautkranke ans Tote Meer, um dort ihre Schuppenflechte, Neurodermitis, Vitiligo oder andere Krankheiten zu lindern. Einige wenige Betroffene organisieren Gruppenreisen. Diese Form der Reise hat beispielsweise den Vorteil, dass man andere Betroffene kennenlernt. Die Reisen können je nach Bedarf zwei, drei oder vier Wochen dauern.
</p>

<h2>
	Jordanien
</h2>

<ul>
</ul>

<p>
	<strong>Abflug am 29.03., 03.05., 06.09. oder 03.10.2025</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		Organisatorin: Marion Socher alias <a contenteditable="false" data-ipshover="" data-ipshover-target="https://www.psoriasis-netz.de/profile/45139-marion1970/?do=hovercard" data-mentionid="45139" href="https://www.psoriasis-netz.de/profile/45139-marion1970/" id="ips_uid_1035_7" rel="">@Marion1970</a> (Hautkontaktgruppe Auerberg)
	</li>
	<li>
		Informationen: <a href="https://www.hautkontakt-auerberg.net/" rel="external nofollow">hautkontakt-auerberg.net</a>, Telefon 015789426880 oder per E-Mail an <a href="mailto:shg-auerberg@gmx.de" rel="">shg-auerberg@gmx.de</a>
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Abflugdatum:  11. Mai 2025</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		Organisatoren: Ulrich Zängler alias <a contenteditable="false" data-ipshover="" data-ipshover-target="https://www.psoriasis-netz.de/profile/14704-kuzg1/?do=hovercard" data-mentionid="14704" href="https://www.psoriasis-netz.de/profile/14704-kuzg1/" id="ips_uid_2050_6" rel="">@kuzg1</a> und Margitta Heß alias <a contenteditable="false" data-ipshover="" data-ipshover-target="https://www.psoriasis-netz.de/profile/16062-margitta/?do=hovercard" data-mentionid="16062" href="https://www.psoriasis-netz.de/profile/16062-margitta/" id="ips_uid_2050_8" rel="">@Margitta</a> (Selbsthilfegruppe Ostheim/Rhön)
	</li>
	<li>
		Informationen: <a href="https://www.shgostheim.de/klimareise/" rel="external nofollow">www.shgostheim.de</a> oder Telefon 09778 / 297311 oder <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/52996-gruppenreise-ans-tote-meer-jordanien-der-shg-ostheim-2025/" rel="">in unserem Forum</a>
	</li>
	<li>
		<div>
			Abflug ab München, Frankfurt am Main oder Berlin
		</div>
	</li>
</ul>

<h2>
	Israel
</h2>

<p>
	Eine Gruppenreise nach Israel ist uns derzeit nicht bekannt.
</p>

<p>
	Weitere Termine für Gruppenreisen im Jahr 2025 werden an dieser Stelle veröffentlicht.
</p>

<p>
	Die Adressen der Spezial-Reisebüros fürs Tote Meer findest du <a href="https://www.psoriasis-netz.de/adressen/reiseveranstalter/totes-meer/" rel="">in unserem Branchenbuch</a>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">285</guid><pubDate>Sun, 27 Jan 2008 04:40:00 +0000</pubDate></item><item><title>Argumente f&#xFC;r eine Reha am Toten Meer in Israel</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/argumente-fuer-das-tote-meer/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2007_09/totesmeerinsel450.jpg.e251e01a7ce3dddaed43fcb5b0a5d0e2.jpg" /></p>

<p>
	Die Zahl der Gesundheits"touristen" am Toten Meer in Israel sind nicht zufriedenstellend. Deshalb gab es vor einigen Monaten ein Treffen zwischen einer hochrangigen Delegation des Israelischen Tourismuszentrums und Krankenkassenvertretern. Die (mittlerweile nicht mehr existente) Firma O.K.-Reisen – einer der Spezialreiseveranstalter – ließ im Jahr 2007 ihre Kunden wissen, was dabei herausgekommen ist und was aus ihrer Sicht für eine Reha auf der israelischen Seite des Toten Meeres spricht.
</p>

<p>
	Das <a href="https://de.goisrael.com/" rel="external nofollow">Staatliche israelische Verkehrsbüro</a> führt gemeinsam mit O.K.-Reisen Argumente für eine Reha auf der israelischen Seite des Toten Meeres an:
</p>

<ul>
	<li>
		Die klimatischen Bedingungen am Toten Meer sind nach wie vor weltweit einmalig für de Behandlung unter natürlichen Bedingungen.
	</li>
	<li>
		Die medizinischen Einrichtungen stehen unter fachärztlicher Leitung.
	</li>
	<li>
		Die Sicherheitslage am Toten Meer war nie von der politischen Lage beeinflusst, nie ist es hier zu Zwischenfällen gekommen.
	</li>
	<li>
		Der Staat Israel heißt seine Gäste herzlich willkommen und trifft jederzeit Vorkehrungen zur Sicherheit der Besucher - vom Abflug in Deutschland bis zur Rückkehr.
	</li>
	<li>
		Die deutschen Krankenkassen sind unverändert bereit, die Kosten für Reha-Maßnahmen am Toten Meer zu übernehmen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
	</li>
</ul>

<p>
	O.K.-Reisen schickte seinen Kunden und Interessenten auch die Reaktion der Krankenkassen auf das Treffen.
</p>

<p>
	Barmer und BKK schrieben - übrigens mit absolut gleichlautenden Briefen -, dass die Rückgänge nicht auf eine geänderte Rechtslage oder eine modifizierte strategische Ausrichtung der Krankenkasse zurückzuführen wären. "Vielmehr dürfte eine tiefe Verunsicherung der Versicherten aufgrund der Konflikte im Nahen Osten die Ursache für den Antragsrückgang sein."
</p>

<p>
	Die Kassen übernehmen laut ihrem Schreiben nach wie vor die Reha am Toten Meer, wenn
</p>

<ul>
	<li>
		medizinischer Rehabilitationsbedarf ärztlich attestiert wird
	</li>
	<li>
		Rehabilitationsfähigkeit und eine positive Rehabilitationsprognose vorliegt
	</li>
	<li>
		die Behandlung nach allgemein anerkanntem Stand der medizinischen Erkenntnis nur außerhalb Deutschlands bzw. der EU / des EWR möglich ist
	</li>
	<li>
		nicht die Zuständigkeit eines anderen Rehabilitationsträgers (z.B. die Rentenversicherung) gegeben ist.
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">286</guid><pubDate>Fri, 14 Sep 2007 03:48:00 +0000</pubDate></item><item><title>R&#xFC;ckblick: Gruppenreise ans Tote Meer 2006</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/gruppenreise-2006-rueckblick/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2006_12/gruppenreise-totes-meer-2006.jpg.8d1d8a4d2b68183e7b517139fdcf08bf.jpg" /></p>

<p></p><p>Eine rundum gelungene und erlebnisreiche Gruppenreise ans Tote Meer in Jordanien hatte die Selbsthilfegruppe Ostheim/Rhön mir ihren Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet. Es nahmen insgesamt 30 Personen im Alter zwischen 19 und 70 Jahren teil.</p><p></p><p>Darunter Patienten mit Neurodermitis, Psoriasis, Rheuma und Vitiligo. Für die Mehrzahl der Teilnehmer war das Tote Meer "Neuland". So konnte ich vieles aus meinem reichhaltigen Erfahrungsschatz weitergeben. Der Alltag am Toten Meer ist ein wenig ungewohnt, da man sich überwiegend den ganzen Tag im "Natursolarium" aufhält. Dabei werden Sonnen- und Wasserzeiten langsam gesteigert. Damit ist der Erholungsfaktor sehr hoch. Man verbringt die Zeit mit Lesen, Musik hören oder Gruppengesprächen, die oft für Betroffene eine große psychologische Stütze darstellen.</p><p></p><p>Es kommen mitunter gute Gespräche zu Stande oder man tauscht sich über die verschiedenen Krankheiten aus. Zur Abwechslung wurden Ausflüge unternommen, um die Sehenswürdigkeiten Jordaniens kennen zu lernen.</p><p></p><p>Bei fünf Betroffenen wurden Kosten für den Aufenthalt am Toten Meer durch die Krankenkassen übernommen, alle anderen waren Selbstzahler die dafür auch einen großen Teil ihres Jahresurlaubs nehmen mussten. Es bleibt für mich nach wie vor unverständlich, nach welchen Kriterien die Kassen REHA- Maßnahmen vergeben, was auch durch endlose Gespräche mit Vertretern der Krankenkassen und der LVA Thüringen nicht ganz klar wurde. Die LVA versprach nach mehreren Telefonaten einen besonders schweren Fall erneut zu prüfen um ihn dann doch wieder abzuweisen mit der Begründung: "In Deutschland werden die Kliniken nicht ausgelastet und wir müssen unsere Arbeitsplätze sichern". Nach meiner Einschätzung war das in diesem besagten Fall die falsche Entscheidung. Dieser Patient wurde von mir am Toten Meer besonders betreut. Der Behandlungsverlauf wurde dokumentiert, fotografiert und das Arztgespräch auf Video aufgenommen.</p><p></p><p>Ich kann nicht verstehen, weshalb andere Patienten den Aufenthalt von ihrer Krankenkasse bezahlt bekommen haben, obwohl sie in Deutschland noch nie eine Reha-Maßnahme in Anspruch genommen haben.</p><p></p><p>Für mich war eine Kur in diesem Klima im Jahre 1994 ein erster Durchbruch zu einer länger andauernden Besserung meines Hautzustandes. Für den Zeitraum von ca. sieben Monaten bekam ich erstmals wieder das Gefühl, fast ein "Gesunder" zu sein. Auf Grund dieser guten Erfahrung machte ich dann im Abstand von zwei Jahren "Wiederholungskuren", die jedes Mal eine sehr positive Auswirkung auf meinen Gesundheitszustand hatten. So konnte ich seit dem Aufenthalt im Sommer 1998 auf jegliche Cortisonbehandlung verzichten.</p><p></p><p>Das Klima des Toten Meeres lässt sich nicht "Exportieren". Auch der psychische Effekt einer Klimaheilbehandlung am Toten Meer sollte nicht unterschätzt werden. Ich muss aber auch eingestehen, dass sie nicht für jeden geeignet ist. Darum muss jeder für sich herausfinden, was für ihn am Besten ist. Ich kann dabei meine langjährig gewonnenen Erfahrungen weitergeben. Für die persönlichen Erfahrungen, die ich auch wieder auf dieser Reise gemacht habe, bin ich sehr dankbar. Sie sind eine Bereicherung für meine Arbeit in der Selbsthilfegruppe.</p><p></p><p>Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer der Gruppenreise 2006 und wir freuen uns schon auf die nächste Reise im Frühjahr 2007</p><p></p><p style="text-align:right;"><em>Margitta Heß, </em><a rel="external nofollow" href="https://www.shgostheim.de/"><em>SHG Ostheim/ Rhön</em></a></p>
]]></description><guid isPermaLink="false">284</guid><pubDate>Sun, 31 Dec 2006 05:14:44 +0000</pubDate></item><item><title>Bericht einer Gruppenreise ans Tote Meer</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-rhoen2005/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2005_05/gruppenreise-totes-meer.jpg.398ba1345ba2a9f7adc8ea44e6f1efd1.jpg" /></p>

<p></p><p><i>Von Romany Dietz, Selbsthilfegruppe Ostheim/Rhön (Text und Foto)</i></p><p></p><p>Am 22. März 2005 machten sich sieben Hautpatienten aus der Rhön und 15 weitere aus dem ganzen Bundesgebiet auf, um ihrer Gesundheit in Jordanien am Toten Meer etwas Gutes zu tun.</p><p></p><p>Da der Bereifung zweier Anhänger unter der Last der Koffer die Luft ausging, verstauten wir alles im Bus. Wir kamen trotzdem pünktlich in Frankfurt zum Abflug. Dort trafen wir auf den Rest unserer Gruppe und kamen auch gleich gut ins Gespräch. Die jüngste Teilnehmerin war 17 Jahre alt, der Älteste 79 - was aber auch diesmal kein Problem darstellte.</p><p></p><p>Als wir am Toten Meer ankamen, war die Temperatur noch nicht so hoch (etwa 23 °C), was aber unserer wintergewöhnten Haut ganz gut tat. Nach drei Tagen haben wir dann die 30 °C überschritten und sogar einmal einen kleinen Sandsturm miterlebt.</p><p></p><p>Danach ebbte die Temperatur wieder etwas ab, so dass wir sogar einmal einen Sonntags-Frühschoppen ohne schlechtes Gewissen bis in den Nachmittag ausgedehnt haben. Ansonsten waren aber alle Teilnehmer sehr darauf bedacht, die Sonnenstunden für die Haut entsprechend zu nutzen.</p><p></p><p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie die einzelnen Leute selbst so viel Körpergefühl dafür entwickeln, was ihrer Haut gut tut (Salben, Schlamm, Wasser, Sonne etc.), und in welcher Intensität es für jeden selbst richtig ist. Man tauscht sich auch gerne aus, gibt hilfreiche Tipps, was man noch tun könnte, um die Haut möglichst gut auszuheilen.</p><p></p><p>So entsteht eine Gemeinschaft, die man in keinem normalen Urlaub erhalten kann. Das ist dann auch der Urlaub für die Seele, den wir Hautgeplagte auch sehr benötigen. In jedem anderen "normalen" Urlaubsgebiet wird man argwöhnisch beäugt, was das wohl auf der Haut sein mag. Hier am Toten Meer hat jeder "sein Päckchen" zu tragen. Dadurch entstehen solche Ausgrenzungen erst gar nicht.</p><p></p><p>Der Chef des Hauses, Nader Amr, stand uns an einem Nachmittag Rede und Antwort zu allen Themen rund um das Land. Wir konnten erfahren, wie und wann Jordanien gegründet wurde, und wie sich die Bevölkerung zusammensetzt. Er scheute sich auch nicht davor, die Fragen über die Religion und die Verschleierung der Frauen zu beantworten. Zum Abschluss versprach er uns, dass die Umbaumaßnahmen am Hotel und am Neubau neben dem Hotel bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein sollen, so dass wir im nächsten Jahr auch keinen Baulärm mehr haben werden. Wobei dieser Lärm in unserem Hotel nicht mehr so schlimm war wie im Nachbarhotel.</p><p></p><p>Zu der Gruppe möchte ich noch etwas persönlich anmerken: Natürlich gibt es immer einige, mit denen man mehr, und andere, mit denen man weniger Kontakt hat. Aber ich muss sagen, dass mich der Zusammenhalt dieser Gruppe doch sehr beeindruckt hat. Egal, welches Alter oder welcher Krankheitszustand - die Gemeinschaft war einfach riesig!</p><p></p><p>Danke nochmal an alle für die schöne Zeit, die ich mit euch verbringen durfte!</p><p></p><p>Leider musste ich nach 2 Wochen bereits abreisen, was mir sehr schwer gefallen ist. Aber ich weiß, dass ich mit einigen weiterhin einen intensiven Kontakt pflegen werde, da sie mir sehr ans Herz gewachsen sind.</p><p></p><p>Alle Mitgereisten haben die kompletten Kosten aus ihrer eigenen Tasche bezahlt, da unsere Krankenkassen immer noch der Meinung sind, dass wenn man alle drei Jahre dort eine Kur machen kann, genügt. Anscheinend sitzen in den Krankenkassen keine Hautpatienten - sonst würde man doch vielleicht endlich verstehen, dass ein Leben ohne oder mit wesentlich weniger Schüben nicht nur alle drei Jahre schön ist.</p><p></p><p>In den meisten Fällen kann man durch einen Aufenthalt am Toten Meer sechs bis acht Monate beschwerdefrei leben. Was das für ein Lebensgefühl ist, kann man nicht mit Worten beschreiben. Dass die Krankenkassen die Entlastung an Medikamenten anscheinend nicht rechnen, ist dagegen sehr traurig. Ich hoffe darauf, dass unser Gesundheitswesen eines Tages auch wieder das ganze wörtlich nimmt und sich um unsere Gesundheit im Ganzen kümmert und uns nicht nur mit schweren Medikamenten therapiert.</p><p></p><p>Ich für meinen Teil weiß, dass ich dieses Land und das Tote Meer sicherlich nicht zum letzten Mal besucht habe. Auch wenn ich seit einigen Jahren an der Haut erscheinungsfrei bin, bringt mir der Aufenthalt dort sehr viel für meine Allergien (Etagenverlagerung durch Kortison) und diverse andere Leiden.</p><p></p><p>Wir - die Selbsthilfegruppe Ostheim/Rhön - würden uns freuen, wenn auch beim nächsten Mal wieder so nette Leute mit uns verreisen.</p><p></p><p>Zu ihrer Freude konnte die <a href="https://www.shgostheim.de/" rel="external nofollow">Selbsthilfegruppe Ostheim/Rhön</a> zum Abschluss ihrer Reise eine Spende von 200 Euro vom <i><a href="http://www.freimuth-reisen.de/" rel="external nofollow">Reisebüro Freimuth - Klimaheilbehandlung am Toten Meer</a></i> entgegen nehmen.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">283</guid><pubDate>Wed, 11 May 2005 04:50:35 +0000</pubDate></item><item><title>Erlebnisbericht: Am Toten Meer in Jordanien</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-jorda-rhoe/</link><description><![CDATA[<p></p><p>Einige Mitglieder der Selbsthilfegruppe für Neurodermitis und Psoriasis Ostheim/Rhön konnten am 12. Oktober 2003 ihre langersehnte Klimareise nach Jordanien starten. Die Reise war schon für April geplant worden, musste aber wegen des Irak-Kriegs in den Herbst verlegt werden.</p><p></p><p>So blieb uns aber auch noch Zeit, die Reise über verschiedene Kontaktgruppen - beispielweise vom Deutschen Neurodermitiker-Bund, dem Verein Psoriassis &amp; Haut und dem Psoriasis-Netz - zu veröffentlichen. Dadurch konnten wir die Reise mit einer stattlichen Anzahl von 23 Personen antreten.</p><p></p><p>Am Flughafen in Frankfurt trafen wir auf unsere "Auswärtigen". Mit einem Gläschen Sekt wurden wir sogleich zu einer Truppe. Von Jung (29 Jahre) bis "Alt" (73 Jahre) war jedes Alter vertreten. Und mir sei hier eine kleine Anmerkung erlaubt: Das "Alt" steht in Anführungszeichen, weil Ingrid (73 Jahre) alles andere als mit "Alt" bezeichnet werden sollte.</p><p></p><h2>Leckeres Essen trotz später Ankunft</h2><p></p><p>In Amman angekommen, war auch der letzte Skeptiker überzeugt: Das wird eine lustige Reise! Am Abend wurden wir vom Hotel noch mit einem leckeren Essen verwöhnt - trotz der späten Uhrzeit. Wir konnten sogar ab dem nächsten Abend an einer langen Tafel sitzen, damit die Grüppchenbildung erst gar nicht aufkommen konnte. Nach unserem ersten gemeinsamen Frühstück führte uns Margitta durch die Anlage und erklärte uns, wo wir was finden konnten. Im Medical Center, das dem Hotel angegliedert ist, erklärte uns der Leiter, Dr. Bisharat, was eine Klimatherapie ist.</p><p></p><p>Die Erkrankungen unserer Gruppenreisenden reichten über Neurodermitis, Psoriasis und Gelenkentzündungen (Arthropatica) bis zu einer Wirbelsäulenschädigung. Einige von uns waren bereits mehrfach am Toten Meer gewesen, so dass jeder dem Anderen seine "eigenen Tips" weitergab. Für medizinische Fragen stand das Klinikpersonal jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.</p><p></p><p>Durch die gegenseitige Unterstützung - auch wenn jemand mal einen "Durchhänger" hatte - konnte jeder für sich das Optimum aus diesem Urlaub herausholen. Die Hautgeschädigten hatten durchweg sehr gute Ergebnisse erzielt, was im Schnitt sechs bis neun Monate anhält. Für einige ist das ein gewaltiger Schritt in Richtung "normales Leben". Es heißt oft "endlich mal eine kortisonfreie Zeit, und eine gute Grundlage, um bei erneutem Auftreten der Krankheit im Vorfeld schon frühzeitig ohne Kortison eine gewisse Zeit auszukommen". Deshalb empfiehlt sich alle zwei bis drei Jahre ein erneuter Aufenthalt am Toten Meer.</p><p></p><h2>Neurodermitis ohne Kortison gebessert</h2><p></p><p>Eine kleine Geschichte aus den eigenen Reihen: Ein junger Mann bekam seine Neurodermitis - seit fünf Jahren im schweren Stadium - nach schulmedizinischen Gesichtspunkten selbst mit Kortison nicht mehr in den Griff. Vor dem Aufenthalt in Jordanien musste er ständig so starke Medikamente einnehmen, dass sein Blut ständig kontrolliert werden musste. Bei Antritt der Reise riet ihm seine Hautärztin zum Absetzen der Medikamente, um zu sehen, wie die Haut und der Körper reagieren. Der Mann kam nach 14 Tagen (drei Wochen wären zur Stabilisation optimal gewesen) mit einer völlig geheilten Haut nach Hause. Ich denke, selbst jeder Gesunde kann sich einigermaßen vorstellen, was für einen Gewinn an Lebensqualität das für ihn bedeutet. Übrigens benötigt er bis heute noch keine Medikamente.</p><p></p><p>Der selbe Mann war bereits mehrfach wochenlang in Kliniken in Deutschland zu Kur gewesen. Doch diese Aufenthalte hatten entweder keine oder nur eine geringere Besserung des Hautzustandes ergeben.</p><p></p><p>Für die Gelenkserkrankten unter uns war das warme und trockene Klima eine wahre Erlösung. Hatte doch in Deutschland schon die Herstzeit mit ihrem nassen und kalten Klima angefangen. Kombiniert mit dem "Schweben" in dem extrem salzhaltigen Wasser des Toten Meers und gezielter Physiotherapie oder Schlamm- bzw. Eispackungen werden Bewegungseinschränkungen wesentlich verringert.</p><p></p><h2>Kein Hügel zu hoch</h2><p></p><p>Erwähnen wollen wir auch unseren Wanderer Johann, der von Anfang an mit Begeisterung auf den Reisebeginn wartete. Kein Hügel war ihm zu hoch und kein Weg zu steinig, und wenn jemand Lust hatte, konnte man ihn jederzeit begleiten. Er hatte viel Spaß mit uns und wir auch mit ihm!</p><p></p><p>Ein Teil unsere Gruppe machte sich bereits nach 14 Tagen wieder auf den Heimweg. Man muss auch hier erwähnen, dass es eine Kostenfrage ist, was man sich aus eigener Tasche leisten kann. Der Rest blieb noch eine Woche, so dass die Gesundheit stabilisiert werden konnte.</p><p></p><p>Bedanken möchten wir uns noch bei dem Reisebüro Freimuth, über das wir die Reise gebucht haben, und dass jederzeit ein offenes Ohr für unsere Fragen hatte - auch in der Krisensituation im Frühjahr.</p><p></p><p>Außerdem möchten wir noch das Hotel hervorheben. Es ist familiär geführt. Jeder Angestellte hatte immer ein offenes Ohr für unsere Wünsche und Anliegen. Das Essen war hervorragend. Fast jeder von uns hat ein wenig zugelegt. Man fühlte sich niemals als Außenseiter in diesem Hotel, auch wenn man noch so viele offensichtliche Hautdefekte hat. Das hat auch einen sehr großen psychologischen Stellenwert für die Reisenden.</p><p></p><p>Eines wissen wir auf jeden Fall: Jordanien, wir kommen wieder!</p><p></p><p><i>Romany Dietz, Selbsthilfegruppe Ostheim/Rhön</i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">282</guid><pubDate>Thu, 01 Apr 2004 12:56:07 +0000</pubDate></item><item><title>Einreise, Geld und andere Hinweise</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-hinweise/</link><description><![CDATA[<p></p><h2>Hinweise für die Reise</h2><p></p><p><b>Mitnehmen sollte man</b>:</p><p></p><ul><li>Sonnenhut (wichtig!)</li><li>Sonnenbrille (wichtig!)</li><li>Wasserschutzbrille</li><li>Badekappe</li><li>Schaumstoffmatte und ausflasbares Kopfkissen für die Liege im Solarium</li><li>Sandalen (wichtig!)</li><li>Ohropax – möglichst aus Gummi; ist für das Bad im Toten Meer gedacht</li><li>Sonnenschutzmittel für das Gesicht und Lippen (wichtig!)</li><li>Badeschuhe</li><li>Insektenschutz für den Körper</li><li>ausreichend Batterien für Radio oder Walkman</li></ul><p></p><h2><b>Einreise &amp; Geld</b></h2><p></p><p><i>Brauche ich ein Visum?</i></p><p></p><p>Nur, wenn Sie vor dem 1. Januar 1928 geboren sind. Vordrucke gibt es dann kostenlos bei der Botschaft des Staates Israel, Simrockallee 2, 53173 Bonn (Telefon: 0228/9346411).</p><p></p><p><i>Brauche ich Impfungen?</i></p><p></p><p>Nö.</p><p></p><p><i>Wie ist das mit dem Zoll?</i></p><p></p><p>Besondere Zollformalitäten gibt es nicht. Hochwertige Videokameras sollte man bei der Einreise besser angeben, damit die Ausfuhr auch klar ist.</p><p></p><p><i>Und das Geld?</i></p><p></p><p>Die Währung ist der Neue israelische Schekel (NIS). Es gibt den Schekel und den Agorot. Ein Umtausch hier in Deutschland wird nicht angeraten, weil die Wechselverluste zu hoch sind. Sie sollten ausreichend Bargeld mitnehmen - alles andere ist am Toten Meer sehr umständlich.</p><p></p><p>Die Rechnung im Hotel können Sie mit einer Scheckkarte bezahlen.</p><p></p><p><b>Ein Wort zu den berüchtigten Kontrollen am Flughafen</b></p><p></p><p>Eigentlich kann man dazu nicht viel sagen. Nur: Es ist so, und es lässt sich nicht ändern. Die israelischen Mitarbeiter lassen nicht mit sich diskutieren. Auch Diskussionen wie "Das dürfen Sie gar nicht fragen" führen nur zu Komplikationen. Wer mit El Al fliegt, muss sich auf noch mehr Fragerei gefasst machen. Wer nicht gut Englisch spricht, sollte einen deutschsprechenden Mitarbeiter verlangen.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">281</guid><pubDate>Mon, 12 Jan 2004 08:12:50 +0000</pubDate></item><item><title>Wer darf nicht ans Tote Meer? Was ist sonst noch zu beachten?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-wernicht/</link><description><![CDATA[<p></p><h4>Wer darf nicht ans Tote Meer?</h4><p></p><p>Patienten mit</p><p></p><ul><li>Bullösen Hauterkrankungen</li><li>Epilepsie (Fallsucht)</li><li>ausgeprägten Kranpfadern und Unterschenkelgeschwüren</li><li>chronisch lichtempfindlicher Haut</li><li>Alkohol-, Drogen- oder Medikamentensucht</li><li>HIV in allen Stadien</li><li>ständig wiederkehrenden Herpes-simplex-Infektionen</li></ul><p></p><p>sowie anderen schweren Erkrankungen sollten das Tote Meer meiden.</p><p></p><h4>Wer darf nur zu bestimmten Zeiten oder unter bestimmten Umständen ans Tote Meer?</h4><p></p><p>Patienten mit</p><p></p><ul><li>Herzkrankheiten</li><li>bösartigen Tumoren</li><li>Magen-, Darm- oder Lebererkrankungen</li><li>Nieren- und Harnwegserkrankungen</li><li>Erkrankungen der Geschlechtsorgane</li><li>Stoffwechsel- oder Hormonstörungen</li><li>Bluterkrankungen</li><li>Kleinkinder (bis 3 Jahre)</li><li>ältere Menschen</li><li>Patienten mit Bluthochdruck und</li><li>schwangere Frauen</li></ul><p></p><p>sollten auf keinen Fall im Juli oder August ans Tote Meer fahren. Die Hitze ist unglaublich stark.</p><p></p><h4>Was muss vorher medizinisch gemacht werden?</h4><p></p><p>Der <b>Zahnarzt</b> muss vorher alle "Baustellen" an den Zähnen beseitigt haben.</p><p></p><p><b>Kortison-Salben</b> müssen rechtzeitig abgesetzt werden. Für Reisen von November bis Mai drei bis vier Wochen vorher, für Reisen von Mai bis November vier bis sechs Wochen vorher.</p><p></p><p>Etwaige <b>Operationen</b> sollten mindestens zwei Monate her sein, wenn Sie die Reise antreten.</p><p></p><p>Bei Schuppenflechte auf dem Kopf sollte <b>mit möglichst kurzen Haaren</b> ans Tote Meer gefahren werden. Keine Bange: Sie wachsen ja wieder.</p><p></p><p>Gut ist, wer <b>begleitende Arztpapiere</b> mitbringt, aus denen hervorgeht, womit die Psoriasis bereits behandelt wurde. Wer mit einer Psoriasis arthritis ans Tote Meer fährt, sollte Röntgenbilder mitnehmen.</p><p></p><h4>Wichtig zu wissen</h4><p></p><p>Das nächste Krankenhaus ist anderthalb Stunden mit dem Auto vom Toten Meer entfernt. Das sollte man wissen, wenn man andere schwere Krankheiten hat &amp; medizinische Versorgung braucht.</p><p></p><p>Es sollten ausreichend Medikamente mitgebracht werden, die wegen anderer Erkrankungen eingenommen werden.</p><p></p><h4>Besserung der Haut</h4><p></p><p>Jede Klinik veröffentlicht ihre eigenen Daten über die Besserung der Hauterscheinungen. Im Schnitt kann aber gesagt werden:</p><p></p><ul><li>Irritation der Haut, keine oder wenig Besserung: 0,5 Prozent</li><li>Verbesserung um 50 bis 79%: 11,5 Prozent</li><li>Verbesserung um 80 bis 89%: 16,1 Prozent</li><li>Verbesserung um 90 bis 99%: 14,2 Prozent</li><li>Verbesserung um 100 Prozent: 57,7 Prozent</li></ul><p></p><h4>Nebenwirkungen</h4><p></p><ul><li>Sonnenbrände 8,2 Prozent der Patienten</li><li>"Sonnenallergie" 5,0</li><li>einfache Erkältungen 3,4</li><li>Unterschenkelödeme 2</li><li>Gastroenteritis 1,4</li><li>Herpes labialis &gt;0,8</li><li>Kreislaufprobleme 0,8</li><li>Augeninfektionen &lt; 0,8</li><li>sonstige Infektionen 0,8</li></ul>]]></description><guid isPermaLink="false">280</guid><pubDate>Mon, 12 Jan 2004 08:08:25 +0000</pubDate></item><item><title>Klima und andere Daten</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-klima/</link><description><![CDATA[<p></p><table><tbody><tr><td>Höhenlage</td><td>396 Meter unter dem Meeresspiegel</td></tr><tr><td>Länge</td><td>78 Kilometer</td></tr><tr><td>Breite</td><td>15 Kilometer an der breitesten Stelle</td></tr><tr><td>Temperatur</td><td>11 bis 30 °C</td></tr><tr><td>Spezifisches Gewicht des Wassers</td><td>1,19</td></tr><tr><td>Atmosphärischer Druck</td><td>800 mm (der höchste der Welt)</td></tr><tr><td>Durchschnittliche Tiefe im nördlichen Teil</td><td>185 Meter</td></tr><tr><td>Durchschnittliche Tiefe im südlichen Teil</td><td>6,4 Meter</td></tr><tr><td>Salzkonzentration</td><td>33 Prozent (zum Vergleich: im Mittelmeer sind es vier Prozent)</td></tr></tbody></table><p></p><h2>Wetter</h2><p></p><table><tbody><tr><td>Monat</td><td>Niedrigste<p>Temperatur</p></td><td>Höchste<p>Temperatur</p></td><td>Luftfeuchtigkeit</td><td>Regenfall (in mm)</td><td>Regentage</td></tr><tr><td>Januar</td><td>13,9</td><td>21,5</td><td>57</td><td>9,7</td><td>3,4</td></tr><tr><td>Februar</td><td>13,6</td><td>21,2</td><td>45</td><td>8,7</td><td>2,9</td></tr><tr><td>März</td><td>17,9</td><td>27,0</td><td>42</td><td>7,7</td><td>2,5</td></tr><tr><td>April</td><td>19,2</td><td>29,6</td><td>40</td><td>1,8</td><td>0,5</td></tr><tr><td>Mai</td><td>23,5</td><td>34,5</td><td>36</td><td>1,2</td><td>0,5</td></tr><tr><td>Juni</td><td>26,9</td><td>38,2</td><td>33</td><td>0</td><td>0</td></tr><tr><td>Juli</td><td>28,2</td><td>39,2</td><td>34</td><td>0</td><td>0</td></tr><tr><td>August</td><td>29,9</td><td>39,5</td><td>40</td><td>0</td><td>0</td></tr><tr><td>September</td><td>27,6</td><td>36,3</td><td>40</td><td>0</td><td>0</td></tr><tr><td>Oktober</td><td>34,3</td><td>33,0</td><td>41</td><td>3,3</td><td>0,5</td></tr><tr><td>November</td><td>18,8</td><td>28,7</td><td>45</td><td>3,9</td><td>1,7</td></tr><tr><td>Dezember</td><td>13,8</td><td>23,5</td><td>41</td><td>9,7</td><td>2,6</td></tr></tbody></table><p></p><h2>Wassertemperatur</h2><p></p><p>in °C</p><p></p><table><tbody><tr><td>Januar</td><td>21,0</td></tr><tr><td>Februar</td><td>19,0</td></tr><tr><td>März</td><td>21,0</td></tr><tr><td>April</td><td>22,0</td></tr><tr><td>Mai</td><td>25,0</td></tr><tr><td>Juni</td><td>28,0</td></tr><tr><td>Juli</td><td>30,0</td></tr><tr><td>August</td><td>30,5</td></tr><tr><td>September</td><td>31,0</td></tr><tr><td>Oktober</td><td>30,0</td></tr><tr><td>November</td><td>28,0</td></tr><tr><td>Dezember</td><td>23,0</td></tr></tbody></table><p></p><h2>Woher kommen die Besucher am Toten Meer?</h2><p></p><p>(in Prozent der Besucher)</p><p></p><table><tbody><tr><td>Deutschland</td><td>35</td></tr><tr><td>USA</td><td>17</td></tr><tr><td>Russland</td><td>10</td></tr><tr><td>Skandinavien</td><td>7</td></tr><tr><td>Frankreich</td><td>4</td></tr><tr><td>Italien</td><td>3</td></tr><tr><td>Großbritannien</td><td>3</td></tr><tr><td>Schweiz</td><td>2</td></tr><tr><td>Japan</td><td>2</td></tr><tr><td>Österreich</td><td>2</td></tr><tr><td>Niederlande</td><td>1</td></tr><tr><td>Belgien</td><td>1</td></tr><tr><td>Andere europäische Länder</td><td>5</td></tr><tr><td>Andere</td><td>8</td></tr></tbody></table><p></p><h2>Chemische Zusammensetzung des Wassers</h2><p></p><p>(in Milligramm pro Liter)</p><p></p><table><tbody><tr><td>Chloride</td><td>212,400</td></tr><tr><td>Bromide</td><td>5,120</td></tr><tr><td>Bicarbonate</td><td>220</td></tr><tr><td>Sulfate</td><td>470</td></tr><tr><td>Sodium</td><td>39,150</td></tr><tr><td>Kalium</td><td>7,260</td></tr><tr><td>Kalzium</td><td>16,860</td></tr><tr><td>Magnesium</td><td>40,650</td></tr></tbody></table>]]></description><guid isPermaLink="false">279</guid><pubDate>Mon, 12 Jan 2004 07:42:44 +0000</pubDate></item><item><title>Totes Meer &#x2013; Urlaub von der Schuppenflechte</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-erholung/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2004_01/totes-meer-solarium.jpg.964ce141cabdb36614fb33d9281790e4.jpg" /></p>

<p>
	<strong>Totes Meer</strong> – das ist für viele Psoriasis-Patienten ein Versprechen; ein Ort, an dem sich ihre Haut einmal von der <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> erholen kann. Die Behandlung dort ist sehr vielversprechend. Die meisten kommen mit einer deutlichen Abheilung oder oft sogar mit einer völlig erscheinungsfreien Haut zurück.
</p>

<p>
	Die Behandlung der Schuppenflechte am Toten Meer ist anstrengend. Deshalb kann ein Kuraufenthalt dort nicht als Urlaub betrachtet werden. Die Zeit in der prallen Sonne steigert sich von fünf Minuten bis zu mehreren Stunden. Zwei- bis dreimal am Tag steht ein Bad im Toten Meer an. Danach spült man sich unter der Süßwasser-Dusche ordentlich ab.
</p>

<p>
	Wichtig ist: Es darf sich am Körper nicht eine einzige, noch so winzige "offene Stelle" finden. Das Salzwasser lässt die Stellen sonst wahnsinnig brennen. Laut verschiedenen Ärzten ist es auch nicht unbedingt das Salzwasser, das der Schuppenflechte hilft, sondern die Kombination aus Klima, Mineralien auch in der Luft und eben dem Wasser.
</p>

<p>
	Eine feste Größe im Stadtbild des Kurortes Ein Bokek in Israel ist das "Solarium", womit hier ein nach Männern und Frauen getrennter FKK-Bereich gemeint ist, der nur von den Hautkranken genutzt wird, so dass niemand seine Stellen verstecken muss. Hier sind Liegen, Ventilatoren und einige Sonnendächer aufgebaut. In einem eigenen Artikel berichten wir über Erfahrungen mit dem <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totes-meer-jordanien" rel="">Aufenthalt am Toten Meer in Jordanien</a>.
</p>

<p>
	Salben am Toten Meer bestehen vor allem aus Vaseline, die die Schuppen löst. Wer eine Psoriasis auf dem Kopf hat, trabt einmal am Tag zur Schwester, um sich die Creme auf dem Kopf einschmieren zu lassen.
</p>

<p>
	Wer irgend kann, sollte sich vor der (Tor-)Tour in Deutschland im Solarium vorsichtig vorbräunen. Dann ist die Sonnenbrand-Gefahr kleiner.
</p>

<h2>
	<b>Totes Meer hat auch Nachteile</b>
</h2>

<p>
	Doch es gibt auch Nachteile. Der größte ist das Klima. Eigentlich ist es am Toten Meer nur im April und Mai sowie Mitte September bis Mitte Oktober erträglich. Wenn bei uns Sommer ist, sind die Temperaturen am Toten Meer nicht auszuhalten, was 40 bis 45 °C bedeutet. Das Wasser ist dann ebenfalls 40 °C warm - also keine Erfrischung.
</p>

<p>
	Den Flug oder besser die Kontrollen davor kann man getrost auch als Nachteil bezeichnen, denn die Israelis haben schreckliche Angst vor Bombenattentaten, und so fragen sie jedem Gast Löcher in den Bauch, und das nicht immer freundlich.
</p>

<p>
	In den letzten Jahren sind immer mehr Hotels gebaut werden. Damit einher geht ein zuweilen recht lautstarkes "Amüsement".
</p>

<p>
	Wer für vier Wochen ans Tote Meer fährt, muss sich klarmachen: Im Kurort gibt es nichts als Hotels, kein einziges privates Haus, nur Einkaufszentren, Bars und Imbiss-Läden sorgen da noch für Abwechslung. Die Hotels sind stets bemüht, kleinere und größere Veranstaltungen in ihren Häusern anzubieten. Insgesamt empfiehlt es sich, genügend Literatur oder andere Abwechslung einzupacken.
</p>

<p>
	Wasser muss man am Toten Meer ständig bei sich haben und trinken: drei bis sechs Liter am Tag, und auch dann, wenn man keinen Durst verspürt. Wer nicht genügend Wasser in sich "hineinpumpt", bekommt einen Kreislaufkollaps.
</p>

<h2>
	<b>Kur am Toten Meer beantragen</b>
</h2>

<p>
	Eine Kur am Toten Meer – korrekt: eine Rehabilitation – kann noch immer von der Krankenkasse bezahlt werden. Dazu gehe man zunächst zu seiner Krankenkasse und lässt sich einen Antrag auf eine Reha-Maßnahme geben. Nicht abwimmeln lassen! Krankenkassen behaupten oft, sie seien dafür nicht zuständig. Das stimmt nicht.
</p>

<p>
	Mit dem Antrag geht's zum behandelnden Hautarzt. Der muss den Bogen ausfüllen und vor allem gut begründen, warum die Schuppenflechte in Deutschland nicht mehr zu behandeln ist. Die meisten Krankenkassen wollen auch alle bisherigen Kuraufenthalte in Deutschland aufgezählt wissen und setzen voraus, dass man mindestens zweimal in seinem Leben schon in den Grenzen unserer Republik eine Reha hinter sich gebracht hat.
</p>

<p>
	Der Bogen gehört dann wieder per Brief oder persönlich zur Krankenkasse. Die lässt sich dann meist ein paar Wochen Zeit, bevor sie den Antrag entweder gleich ablehnt oder den Patienten zum Medizinischen Dienst der Krankenkassen einlädt. Letzteres ist schon mal gut, doch sollte man bei der Terminvereinbarung darauf dringen, einen Dermatologen vor sich sitzen haben zu wollen.
</p>

<p>
	Wird der Antrag abgelehnt, ist noch lange nichts verloren: Es lohnt sich, gegen den Bescheid Berufung einzulegen. Wie das geht, steht in einem Merkblatt, das unbedingt bei der Ablehnung dabei sein muss.
</p>

<p>
	Schickt der Medizinische Dienst eine Ablehnung ins Haus, ist ein Widerspruch genau so sinnvoll. Es geht um viel Geld und am Ende um eine mögliche Linderung der Schuppenflechte über Monate.
</p>

<p>
	Schickt der Medizinische Dienst dagegen die Bewilligung, ist zunächst die Freude groß. Dann muss sich der potentielle Israel-Reisende einen Reiseveranstalter suchen, der die Reise organisiert. Damit ist der größte Teil der Arbeit schon geschafft. Es gibt Reiseanbieter, die sich auf Kurreisen ans Tote Meer spezialisiert haben und sich mit dem Antrag und der Abrechnung gut auskennen. Die findest du <a href="https://www.psoriasis-netz.de/adressen/reiseveranstalter/totes-meer/" rel="">in unserem Adressbuch</a>.
</p>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen
</h2>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/gruppenreisen" rel="">Angebote für Gruppenreisen</a>
	</li>
	<li>
		Für einen Antrag bei der Krankenkasse: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer//argumente-fuer-das-tote-meer" rel="">Argumente für eine Reha am Toten Meer</a> in Israel
	</li>
	<li>
		Für dich gelesen: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer//rundschau-anderswo-ueber-das-tote-meer-zu-lesen-war" rel="">Was anderswo über das Tote Meer zu lesen war</a><span style="display: none;"> </span>
	</li>
	<li>
		Tipps: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer//totesmeer-hinweise" rel="">Einreise, Geld und andere Hinweise</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-wernicht" rel="">Wer darf nicht ans Tote Meer?</a> Was ist sonst noch zu beachten?
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-klima" rel="">Klima &amp; andere Daten</a>
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">287</guid><pubDate>Mon, 12 Jan 2004 03:34:00 +0000</pubDate></item><item><title>Das Tote Meer trocknet aus</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-austrockne/</link><description><![CDATA[<p><b>Dem einzigartigen Salz-See fehlt der Zufluss aus dem Jordan. Dessen Wasser wird von drei Staaten beansprucht.</b></p><p>Hamburg - Tourismus-Manager, Wissenschaftler und Umweltschützer in Israel und Jordanien sind besorgt. Das Tote Meer, ein einzigartiger See im Jordantal, droht auszutrocknen. Ursachen sind zu hohe Wasserentnahmen aus dem einzigen Zufluß, dem Jordan, und natürliche Verdunstung.</p><p>Das extrem salzige Tote Meer liegt in der tiefsten Senke der Erde. Sein Spiegel befindet sich 394 Meter unter dem des Mittelmeeres. Zugleich ist diese Region eine der heißesten überhaupt. Die Durchschnittstemperatur beträgt dort 25 Grad im Jahr. Einzige Süßwasserquelle des 1020 Quadratkilometer großen Sees ist der Jordan.</p><p>Doch von diesem Fluß gerät jedes Jahr weniger Wasser in das Tote Meer. Wachsende Bevölkerung und Industrie sowie eine intensive Landwirtschaft zwingen die Staaten Syrien, Israel und Jordanien, den Jordan immer Stärker anzuzapfen.</p><p>Die Folgen: Der Wasserspiegel sinkt jährlich um 80 Zentimeter. Im Süden des Toten Meeres ist das Wasser teilweise nur noch knietief oder schon ganz verschwunden. Diese Region, in der einst die Städte Sodom und Gomorrha gelegen haben sollen, wäre längst ausgetrocknet, wenn nicht die Kalium-Industrie Wasser aus dem tieferen Norden des Meeres dorthin leiten würde. Sie braucht es zur Produktion.</p><p>Das Tote Meer ist so salzig, dass Schwimmer in ihm nicht untergehen können. Wie der Name sagt, ist es fast ohne Leben. Nur ein paar Bakterienarten, resistente Algen und Pilze können in der Salzlake überleben. Doch für Hautleiden hat sich der See als eine Heilquelle erwiesen. Bäder und Packungen aus salzigem Schlamm lindem erwiesenermaßen Leiden wie S&lt;dftclppenflechte^ Deshalb sind vor allem die Touristik-Unternehmen in Sorge. Die Gäste wollen schließlich das Tote Meer vor der Hoteltür haben und nicht erst mit dem Bus dorthin fahren.</p><p>Eine politische Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Alle drei Anrainerstaaten des Jordan sind auf dessen Wasser angewiesen. Pläne, den Spiegel des Toten Meeres durch Wasser aus dem Mittelmeer oder des Roten Meeres anzuheben, sind bisher an den Kosten und an politischen Differenzen gescheitert. Das gilt auch für die wissenschaftliche Zusammenarbeit. Wegen des sinkenden Wasserspiegels hatten Israel und Jordanien 1994 Pläne für gemeinsame Forschungen beschlossen. Doch geschehen ist bisher so gut wie nichts.</p><p>Experten des angesehenen Weizmann-Instituts in Israel beklagen den Geldmangel für entsprechende Forschungen. Arie Nissenbaum, ein Fachmann auf dem Gebiet des Toten Meeres: "Was wir heute nicht untersuchen, werden wir morgen nicht mehr können."</p><p><i>Quelle: Welt am Sonntag, 1.11.98</i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">278</guid><pubDate>Tue, 16 Dec 2003 10:05:45 +0000</pubDate></item><item><title>Links zum Thema Totes Meer</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer/totesmeer-links/</link><description><![CDATA[
<h2>
	Allgemeine Informationen
</h2>

<ul>
	<li>
		<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Totes_Meer" rel="external">Informationen bei Wikipedia</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/39-totes-meer/" rel="">Totes Meer – Erfahrungsaustausch in unserem Forum</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/alte-downloads/lexikon_sozialrecht_1.pdf" rel="">Lexikon Sozialrecht - Teil 1</a> - zusammengestellt von Margitta Heß, Leiter der Selbsthilfegruppe Neurodermitis und Psoriasis Ostheim v.d.Rhön, die jahrelange Erfahrung mit Gruppenreisen ans Tote Meer hat
	</li>
</ul>

<h2>
	Israel
</h2>

<ul>
	<li>
		<a href="https://new.goisrael.com/de/Posts/Videos/deadsea/14" rel="external nofollow" target="_blank">Informationen vom israelischen Tourismus-Ministerium</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://new.goisrael.com/de/" rel="external nofollow" target="_blank">Staatliches israelisches Verkehrsbüro</a> mit Mitfahrer-Börse und "Schwarzem Brett", Literaturtipps, Linksammlung
	</li>
	<li>
		<a href="https://embassies.gov.il/seoul/studyinisrael/Pages/default.aspx" rel="external nofollow">Israelische Botschaft in Deutschland</a>
	</li>
</ul>

<div>
	<div>
		<h3>
			Informationen von Kliniken und Einrichtungen
		</h3>

		<ul>
			<li>
				<a href="https://www.lothotel.de/clinic/" rel="external nofollow" target="_blank">DMZ Medical Spa</a> - Tagesklinik fuer Klimaheilbehandlungen und Rehabilitationsmedizin am Toten Meer
			</li>
		</ul>
	</div>
</div>

<h2>
	Jordanien
</h2>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.jordanien-reisen.info/" rel="external nofollow" target="_blank">Reisetipps zu Jordanien</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://international.visitjordan.com//" rel="external nofollow">Jordanische Tourismus-Vereinigung</a>
	</li>
</ul>

<h3>
	<b>Berichte von Patienten</b>
</h3>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.shgostheim.de/klimareise/klimareise-reiseberichte/" rel="external nofollow" target="_blank">Berichte von Gruppenreisenden</a> von der Selbsthilfegruppe Neurodermitis und Psoriasis Ostheim v.d. Rhön
	</li>
</ul>

<h2>
	Videos
</h2>

<p>
	<strong>Das Tote Meer – ein Wunder der Natur</strong>
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false">
	<div>
		<iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="" frameborder="0" height="113" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/Wb1-EBq__P0?feature=oembed" width="200" loading="lazy"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	Ein Film vom Staatlichen Israelischen Verkehrsbüro über die Wirkung und Behandlung am Toten Meer. Mit Dr. Marco Harari vom Deutschen Medizinischen Zentrum in Ein Bokek. Leider bleibt die verallgemeinernde Aussage des deutschen Patienten unwidersprochen. Natürlich gibt es auch andere Therapien, die bei Schuppenflechte helfen.
</p>

<p>
	<strong>Baden im Toten Meer in Jordanien</strong>
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false">
	<div>
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	</div>
</div>

<p>
	Ein Schweizer Paar besucht das Tote Meer in Jordanien; Schweizerdeutsch – aber man kann sich reinhören. Ins Gesicht fassen ist übrigens keine so gute Idee, wenn man den Schlamm an der Hand hat – nicht nur des Aussehens wegen.
</p>

<p>
	<strong>Am Toten Meer in Israel</strong>
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false">
	<div>
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	</div>
</div>

<p>
	„Hendrik im Wunderland“ geht durch Ein Bokek und wundert sich über den Ort und das Baden im Toten Meer und Massada; ausgeruht.
</p>

<p>
	<strong>Im Toten Meer in Jordanien</strong>
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false">
	<div>
		<iframe allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen="" frameborder="0" height="113" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/TD3pqE-H2Wo?feature=oembed" width="200" loading="lazy"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	...mit spektakulären Sonnenuntergang
</p>

<p>
	<strong>Live vom tiefsten Punkt der Erde</strong>
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false">
	<div>
		<iframe allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen="" frameborder="0" height="360" src="https://player.vimeo.com/video/100983753?h=a0c0ade8d8&amp;app_id=122963" title="Live vom tiefsten Punkt der Erde: Romana Weiss, du hast das Tote Meer noch nie so gesehen wie heute?" width="480" loading="lazy"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	Interview mit Romana Weiss vom Jordanischen Fremdenverkehrsamt in Wien (Februar 2011)
</p>

<p>
	<strong>Neues Leben im Toten Meer</strong>
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false">
	<div>
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	</div>
</div>

<p>
	<strong>Das Tote Meer von oben</strong>
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo" contenteditable="false">
	<div>
		<iframe allow="autoplay; fullscreen; picture-in-picture" allowfullscreen="" frameborder="0" height="360" src="https://player.vimeo.com/video/209984447?h=80c34517a4&amp;app_id=122963" title="The Dead Sea, incredible Aerial Footage by Drone" width="640" loading="lazy"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	aufgenommen mit einer Drohne
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">277</guid><pubDate>Thu, 06 Nov 2003 05:01:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
