<?xml version="1.0"?>
<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Neues &#xFC;ber Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/page/17/?d=33</link><description>Artikel: Neues &#xFC;ber Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</description><language>de</language><item><title>Interessante Artikel und Links &#xFC;ber Rheuma</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/rundschau-rheuma/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2004_09/zeitungen.png.aabcb2f9e097df3817dbfea56f6dbb8c.png" /></p>

<p></p><p><span style="text-decoration:underline;">Kein Regress bei entzündlichen rheumatischen Erkrankungen</span></p><p>(Medscape Deutschland, 23.09.2014)</p><p>In einem Artikel, der nur für eingeloggte Nutzer zu lesen ist, wird bei Medscape Deutschland erklärt, wie ein Rheumatologe einen Regress vermeidet, weil er (angeblich) zu viel Physio- und Ergotherapie verordnet. Interessant daran auch ist ein Kommentar unter dem Artikel, verfasst von einem Arzt:</p><p></p><blockquote><p>Seit 1.1.2013 gilt die Liste der entzündlich rheumatischen Krankheiten als PRAXISBESONDERHEIT. Rezepte für Patienten mit diesen Diagnosen werden damit N I C H T in die Gesamtverordnungsmenge eingerechnet sondern bleiben absolut außen vor!</p></blockquote><p></p><p><a href="http://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Mit-Parasiten-gegen-Rheuma,rheuma157.html" rel="external nofollow">Patienten schlucken Wurmeier gegen Rheuma</a></p><p>(NDR Visite, 13.05.2014)</p><p>Eier des Schweinepeitschenwurms sollen gegen Rheuma wirken. Einige Patienten schlucken dafür alle zwei Wochen 2500 dieser Wurmeier.</p><p></p><blockquote><p>Sie sollen eine Umstimmung des Immunsystems über den Darm erreichen und damit eine Entzündungshemmung bei Rheumapatienten. Insgesamt nehmen 50 Patienten an der Studie teil.</p></blockquote><p></p><p>Allerdings: Wie groß wird die Aussagekraft sein, wenn die Standardtherapie der Patienten weiterhin angewendet wird? Auf jeden Fall wird angenommen, dass im Körper die Produktion des Botenstoffs Interleukin-10 angekurbelt wird, und der hemmt Entzündungen.</p><p></p><p><a href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=49122&amp;no_cache=1" rel="external">Warum Rheumatiker ein erhöhtes Infektionsrisiko haben</a></p><p>(Pharmazeutische Zeitung, 10.10.2013)</p><p>Rheuma-Patienten tragen ein erhöhtes Risiko, eine Infektionskrankheit zu bekommen. Warum ist das so?</p><p></p><p><a href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=49105&amp;no_cache=1" rel="external">Mit Rheuma impfen</a></p><p>(Pharmazeutische Zeitung, 10.10.2013)</p><p>Wer unter einer Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis leidet, hat ein erhöhtes Risiko für Infektionen und Komplikationen, die sich daraus ergeben können. Die Fachgesellschaften geben jedoch keine einheitliche Empfehlung, welche Impfungen möglich sind und welche nicht.</p><p></p><p><a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55956/Rheuma-Kupfer-und-Magnetarmbaender-in-Studie-ohne-Wirkung" rel="external">Kupfer- und Magnetarmbänder bei Rheuma ohne Wirkung</a></p><p>(Deutsches Ärzteblatt, 24.09.2013)</p><p>Jedes Jahr sollen Kupfer- oder Magnetarmbänder für eine Milliarde Euro verkauft werden, schreibt das Deutsche Ärzteblatt. In einer Studien nach allen Regeln der derzeitigen Kunst (also doppelblind und randomisiert) wurde nun untersucht, was sie bei Rheuma bringen. Nun denn, das Ergebnis steht schon in der Überschrift, aber wer die Einzelheiten zum Versuch wissen will, lese doch im Artikel nach.</p><p></p><p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/default.aspx?sid=843181" rel="external">Antirheumatika erhöhen Infektionsgefahr nach einer Operation</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 13.08.2013)</p><p>Schweizer Ärzte haben untersucht, wie es Patienten nach einer orthopädischen Operation ging, wenn sie vorher wegen einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung (wie die Psoriasis arthritis es ist) mehr als ein herkömmliches krankheitsmodifizierendes Antirheumatikum (cDMARD) oder einen TNF-alpha-Blocker angewendet hatten. Das Ergebnis: Es gibt dann mehr Infektionen "im Operationsgebiet".</p><p></p><p><a href="http://www.deutschlandfunk.de/wenn-die-gelenke-mit-15-jahren-hoellisch-schmerzen.709.de.html?dram:article_id=248748" rel="external nofollow">Wenn die Gelenke mit 15 Jahren höllisch schmerzen</a></p><p>(Deutschlandfunk, 04.06.2013)</p><p>Eine Reportage über Rheuma bei einer jungen Frau:</p><p></p><blockquote><p>Entzündliches und chronisches Rheuma ist selten bei jungen Menschen, statistisch gesehen ist es eine Alte-Leute-Krankheit. Doch es gibt solche Fälle: Diese Menschen stoßen auf viel Unwissen.</p></blockquote><p></p><p><a href="http://rheumatologe.blogspot.de/2013/04/nahrungserganzungsmittel-bei.html?spref=tw&amp;m=1" rel="external nofollow">Nahrungsergänzungsmittel bei rheumatischen Erkrankungen</a></p><p>(Blog "Rheumatologe", 25.04.2013)</p><p>Rheumatologe Dr. Lothar M. Kirsch erklärt viele Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine. Er differenziert schon, weshalb jetzt nicht alle weglesen sollten, die befürchten, dass ein Arzt ohnehin alles schlecht macht. <img alt=";)" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/emoticons/default_wink.png" loading="lazy"> Beispiel?</p><p></p><blockquote><p>Benötigen wir Nahrungsergänzungsmittel? Die Antwort ist ein klares Jein.</p></blockquote><p></p><p><a href="http://www.deutschlandfunk.de/impfen-bei-rheuma.709.de.html?dram:article_id=242967" rel="external nofollow">Impfungen bei Rheuma - warum, welche, wann?</a></p><p>(Deutschlandfunk, 09.04.2013)</p><p>Bei entzündlichen rheumatologischen Erkrankungen wird das Immunsystem in seiner Aktivität gebremst. Deshalb sind allgemeine Schutzimpfungen bei diesen Patienten besonders wichtig. Eine Studie aus Leipzig zeigt, dass die aktuellen Impfempfehlungen zu selten eingehalten werden.</p><p></p><p><a href="http://rheumatologe.blogspot.de/2012/11/rheuma-und-massnahmen-zur-schonung-der.html?spref=tw" rel="external nofollow">Rheuma und Maßnahmen zur Schonung der Leber</a></p><p>(Blog "Rheumatologe", 21.11.2012)</p><p>Dr. Lothar M. Kirsch schreibt in seinem Blog Interessantes unter anderem aus der Sicht eines Rheumatologen. Hier notiert er, wie die Leber entlastet werden kann.</p><p></p><p><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/sprechstunde/1869610/" rel="external nofollow">Rheuma bei Männern und Frauen sehr unterschiedlich</a></p><p>(Deutschlandfunk, 18.09.2012)</p><p>Beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie ging es auch um geschlechtsspezifische Unterschiede bei der am häufigsten vorkommenden entzündlichen Erkrankung der Gelenke, der rheumatoiden Arthritis.</p><p></p><p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/rheuma/default.aspx?sid=820008" rel="external">Telefonische Tipps für junge Rheuma-Kranke</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 21.08.2012)</p><p>Die Rheuma-Liga bietet ein spezielles Beratungstelefon für rheumakranke Kinder, Jugendliche und ihre Eltern an - das "Rheumafoon".</p><p></p><p><a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50465" rel="external">Biologika-Therapie begünstigt bei Rheuma eine Gürtelrose</a></p><p>(Deutsches Ärzteblatt, 08.06.2012)</p><p>Wird das Immunsystem unterdrückt, kann das Varicella-Zoster-Virus "wiedererwachen" - eine Gürtelrose folgt. Bei einer Therapie mit Biologics ist das Risiko größer als bei einer Therapie mit den so genannten Basistherapeutika (DSMAR).</p><p></p><p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/innere_medizin/default.aspx?sid=812053" rel="external">Wenn Rheuma ins Auge geht</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 29.04.2012)</p><p>Die Uveitis ist die zweithäufigste Ursache für Erblindungen bei Menschen im erwerbsfähigen Alter. Ihr kann eine rheumatische Erkrankung zugrunde liegen.</p><p></p><p><a href="http://rheumatologe.blogspot.de/2011/10/fibromyalgie-und-andullation.html?spref=tw" rel="external nofollow">Fibromyalgie und Andullation</a></p><p>(Blog "Rheumatologe", 12.10.2011)</p><p>Rheumatologe Dr. Lothar M. Kirsch schreibt über Fibromyalgie im Allgemeinen und Andullation im Besonderen. Zu Letzterer hat er nicht nur mehrere Meinungen, sondern auch mehrere Beiträge zusammengesammelt.</p><p></p><p><a href="http://www.faz.net/premiumContent?contentId=1.1132457" rel="external nofollow">Heilung möglich, Ärzte knapp</a></p><p>(FAZ, 10.09.2011)</p><p>Die deutschen Rheumatologen haben getagt. Sie meinen: Es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten, doch zu oft kommt für die Patienten die Hilfe zu spät - auch wegen der knappen Zahl der Rheumatologen.</p><p></p><p><a href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=nachrichten&amp;Nachricht_ID=39190" rel="external">Beratung gefragt: Trotz Rheumas auf Fernreise</a></p><p>(Pharmazeutische Zeitung, 31.08.2011)</p><p>Patienten mit rheumatischen Erkrankungen dürfen nahezu unbegrenzt reisen. Allerdings haben sie ein erhöhtes Erkrankungsrisiko bei Fernreisen und brauchen vorab eine gute Beratung.</p><p></p><p><a href="http://derstandard.at/1310511789158/Rheuma-Scanner-Erleichterte-Diagnostik-bei-Handschmerz-Syndromen" rel="external nofollow">Erleichterte Diagnostik bei Handschmerzen</a></p><p>(Der Standard, 19.07.2011)</p><p>Ein Gerät zeigt binnen weniger Minuten, wie aktiv eine Entzündung ist.</p><p></p><p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/rheuma/default.aspx?sid=562259" rel="external">Video offenbart Entzündungsherde im Gelenk frühzeitig</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 20.08.2009)</p><p>Wissenschaftler haben eine neue Früherkennungsmethode für Rheuma entwickelt. Sie arbeitet mit einem Farbstoff, der von nah-infrarotem Licht angeregt wird und ist angeblich absolut unschädlich.</p><p></p><p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/rheuma/default.aspx?sid=538848" rel="external">Rheuma geht auch auf Lunge, Herz und sogar die Zähne</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 23.03.2009)</p><p>Bei einer Rheumatoiden Arthritis sind häufig auch die Lunge und die Zähne betroffen.</p><p></p><p><a rel="external" href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/?sid=527199">Rheuma schadet dem Herz</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 05.01.2009)</p><p>Patienten mit Rheumatoider Arthritis haben im Vergleich zur sonstigen Bevölkerung ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko, an kardiovaskulären Erkrankungen zu sterben. Das hat eine große Meta-Analyse bestätigt.</p><p></p><p>Berufsunfähigkeit bei Computerarbeit</p><p>(dpa, 17.12.2006)</p><p></p><blockquote><p>Wer eine Computer-Tastatur nicht mehr bedienen kann, gilt an einem Bildschirm-Arbeitsplatz als berufsunfähig - auch wenn das Tippen nicht einmal die Hälfte der Arbeitszeit ausmacht. Mit dieser Begründung hat das Oberlandesgericht Hamm eine Versicherung zur Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente verurteilt. Das berichtete die Fachzeitschrift Versicherungsrecht.</p><p>Die Versicherung hatte eingewendet, die Klägerin könne trotz ihrer chronischen Gelenkentzündungen immerhin noch den Bildschirm lesen. Das Gericht befand dagegen, ohne Bedienen der Tastatur mache die gesamte Tätigkeit keinen Sinn.</p><p>Aktenzeichen des Urteils: 20 U 70/05</p></blockquote><p></p><p>Halsmassage kann bei Rheuma-Patienten gefährlich werden</p><p>(dpa, 19.9.2005)</p><p></p><blockquote><p>Eine Massage bei Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich kann bei Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung fatale Folgen haben. Gefährlich wird es, wenn die oberen Halswirbel von einer rheumatoiden Arthritis betroffen sind.</p><p>In einer Studie untersuchten Rheumatologen in Oldenburg und Dresden 214 Rheuma-Patienten. Bei 17 Prozent von fanden sie Veränderungen an der Halswirbelsäule. Dabei wurden nicht nur Schäden an der oberen Halswirbelsäule, sondern auch eine so genannte Rückenmarkkompression festgestellt.</p><p>Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis sollte deswegen bei Nackenbeschwerden immer erst ein Chirurg hinzugezogen werden, der die empfindliche Region röntgt. Auf diese Weise kann festgestellt werden, ob Massagen oder eine manuelle Therapie gegen die Schmerzen verschrieben werden können.</p></blockquote><p></p><p>Wichtige Untersuchung: Skelett-Szintigraphie</p><p>(Ärzte Zeitung, 16.1.2002)</p><p></p><blockquote><p>Die manifeste Psoriasis-Arthritis von der chronischen Polyarthritis abzugrenzen, ist wichtig, denn die Prognosen der Erkrankten unterscheiden sich und teilweise auch die medikamentöse Therapie. Diese Differentialdiagnostik kann schwierig sein... Wenn nach klinischer Diagnostik und Laboruntersuchungen noch Fragen beantwortet werden müssen, zum Beispiel nach der Aktivität der Erkrankung, ist die Szintigraphie ein wichtiges diagnostisches Instrument.</p><p>(...)</p><p>"Wenn es differentialdiagnostische Schwierigkeiten gibt, zum Beispiel in der Beurteilung des Befallsmusters, oder wenn es Beschwerden, die der Patient schildert, zu objektivieren gilt, kann eine Drei-Phasen-Skelett-Szintigraphie außerordentlich hilfreich sein", sagte Privatdozent Christian Menzel, Nuklearmediziner an der Universitätsklinik Frankfurt /Main.</p><p>(...)</p><p>"Bei der Erst- oder Frühdiagnostik einer Arthritis ist diese Methode in Bezug auf die Sensitivität und die Zahl der evaluierbaren Parameter allen anderen bildgebenden Verfahren überlegen", sagte Menzel.</p></blockquote><p></p><p><a href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=32243" rel="external">Durch Ernährung Medikamente sparen</a></p><p>(Pharmazeutische Zeitung, Januar 2010)</p><p>Früher belächelt, hat sich mittlerweile die Ernährungsmedizin in der Behandlung von Patienten mit rheumatoider Arthritis etabliert. Die richtige Ernährung kann die Erkrankung zwar nicht heilen, aber helfen, Medikamente einzusparen.</p><p></p><p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/rheuma/article/566853/internisten-diskutieren-naturheilkundliches-rheuma.html" rel="external">Internisten diskutieren über Naturheilkundliches und Ernährung bei Rheuma</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 22.09.2009)</p><p>Bei Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sollte die Ernährungstherapie ab Beginn der Krankheit ein selbstverständlicher Therapiebaustein sein, empfehlen Rheumatologen. Nur: Was ist eine Rheumakost?</p><p></p><p><a href="http://www.welt.de/print-welt/article498295/Blitze-und-Wolken-kuendigen-fatale-Entzuendungen-der-Augen-an.html" rel="external nofollow">Blitze und Wolken kündigen Augen-Entzündungen an</a></p><p>(Die Welt, 06.01.2000)</p><p></p><blockquote><p> Viele Formen der Uveitis werden durch Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Pilze ausgelöst. Ursache können aber auch zahlreiche Allgemeinerkrankungen sein, die häufig erst später ausbrechen als die Uveitis. Die Ursachen der Uveitis sind jedoch noch in über der Hälfte der Fälle ungeklärt. Möglicherweise basieren sie auch auf einer Reaktion des Immunsystems. Unter anderem gelten einige Rheumaformen, entzündliche Darmerkrankungen oder die Schuppenflechte als Initiatoren.</p></blockquote><p></p><p><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/zaehne/news/rheuma-risikofaktor-zahnfleischentzuendung_aid_569970.html" rel="external nofollow">Rheuma: Risikofaktor Zahnfleischentzündung</a></p><p>(Focus, 08.11.2010)</p><p>Bestimmte Bakterien können Autoimmunerkrankungen fördern. Leiden Menschen schon in jungen Jahren immer wieder an Zahnfleischentzündungen, steigt ihr Risiko, an Rheuma zu erkranken.</p><p></p><p><a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=43406" rel="external">Tai Chi lindert Arthritisschmerzen</a></p><p>(Deutsches Ärzteblatt, 08.11.2010)</p><p>Die langsamen fließenden Bewegungen beim chinesischen Schattenboxen (Tai Chi) können chronische Gelenkbeschwerden lindern.</p><p></p><p><a href="http://www.aerztezeitung.de/extras/extras_specials/ernaehrung-wp/?sid=530983" rel="external">Mit Ernährung den Arthritis-Schmerz lindern</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 26.02.2009)</p><p>Die "Ärzte Zeitung" fasst Tipps und Erfahrungen zusammen.</p><p></p><p><a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/default.aspx?sid=617609" rel="external">Zuviel Harnsäure kann auch bei rheumatischen Erkrankungen schmerzen</a></p><p>(Ärzte Zeitung, 02.09.2010)</p><p>Zuviel Harnsäure ist mit Schmerzen verbunden - auch bei Patienten, die keine Gicht haben.</p><p></p><p><a href="http://www.abendblatt.de/ratgeber/gesundheit/article1633365/Diagnose-in-sechs-Minuten.html" rel="external nofollow">RheumaScan: Diagnose in sechs Minuten</a></p><p>(Hamburger Abendblatt, 16.09.10)</p><p>Eine neue Methode ermöglicht eine schonende und schnelle Untersuchung von 30 Gelenken.</p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/entzuendungsfoerdernde-mitbewohner/">Mitbewohner fördern die Entzündung</a></p><p>(bild der wissenschaft, 09.11.2010)</p><p>Forscher entdecken veränderte Mund- und Darmflora bei Rheumatikern.</p><p></p><p><a rel="external" href="https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Hilfe_bei_Rheuma/Leben_mit_Rheuma/schlaf/mobil_12011_rheumamatratze.pdf">Was an der Rheuma-Matratze dran ist</a></p><p>(mobil, 01/2011 )</p><p>Auf so genannten Kaffeefahrten werden gern mal Gesundheits- oder Rheuma-Matratzen angepriesen. Was ist da dran? Ein Artikel aus der Zeitschrift "mobil" der Deutschen Rheuma-Liga</p><p></p><p><a href="http://www.journalmed.de/newsview.php?id=34135" rel="external nofollow">Schmerz lässt sich ablenken</a></p><p>(journalMED, 10.06.2011)</p><p>Körperschema verändern durch Händeverschränken: Schmerzen in der Hand verspürt man weniger stark, wenn man die Hände verschränkt, als wenn man sie offen hat.</p><p></p><h3>Interessante Internetseiten</h3><p></p><p>Hier findest du Hinweise auf andere Internetseiten, die über Rheuma informieren.</p><p></p><p><a href="http://radiologie.charite.de/index.action/cat4_open.cat_oid/30062.html" rel="external nofollow">Häufige Fragen zum MRT der Gelenke</a> (Magnetresonanztomographie)</p><p>beantwortet vom Institut für Radiologie der Charité Berlin</p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="http://www.rheuma-online.de">Rheuma-online</a> - Seriöse und unglaublich umfangreiche Informationen über Rheuma</p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="http://www.rheuma-check.de">Rheuma-Check</a> - Rheumazentrum Düsseldorf; Entzündliches Rheuma früh erkennen - erster Schritt zur schnellen Behandlung</p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="http://www.dgrh.de">Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie</a> - Immer mit einem Thema des Monats für Patienten und vielen Fachinformationen</p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="http://www.drfz.de">Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin</a></p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="http://www.experten-sprechstunde.de/archiv/archiv.php?id=693">Experten-Sprechstunde: Protokoll eines Chats</a> (PDF) - "Rheumatoide Arthritis - frühzeitig und konsequent behandeln!"</p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="http://www.rheumanet.org">Kompetenznetz Rheuma</a> - Patienteninformationen zu Rheumamedikamenten / Therapieüberwachungsbögen</p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="http://www.netdoktor.de/Krankheiten/Rheuma/Wissen/Rheumatoide-Arthritis-66.html">Informationen bei netdoktor.de</a> - Informationen zur Rheumatoiden Arthritis, zu Ursachen, Symptomen und Diagnosemethoden, Therapien</p><p></p><p><a rel="external nofollow" href="http://www.medknowledge.de/krankheiten/rheumatoide_arthritis.htm">Informationen bei medknowledge.de</a><a rel="external nofollow" href="http://link.springer.com/journal/393">Z</a></p><p></p><h3>Selbsthilfe bei Rheuma</h3><p></p><ul><li><a href="http://www.rheuma-liga.de" rel="external">Deutsche Rheuma-Liga</a></li></ul><p></p><h3>Informationen über Rheuma bei Kindern</h3><p></p><ul><li><a href="http://www.Kinderrheuma.de" rel="external nofollow">Hamburger Elterninitiative rheumakranker Kinder</a> e.V.</li><li><a href="http://www.rheuma-kids.de/" rel="external nofollow">Rheuma-Kids</a></li><li><a href="http://www.rheuma-kinderklinik.de/" rel="external nofollow">Rheuma-Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen</a></li></ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">656</guid><pubDate>Thu, 23 Sep 2004 12:22:59 +0000</pubDate></item><item><title>"Mir war nie bewusst, dass Pso nicht heilbar ist"</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/mir-war-nie-bewusst-dass-pso-nicht-heilbar-ist/</link><description><![CDATA[<p>
	<strong>Anke G. hat den Computer ihres Sohnes genutzt, um an Informationen über Psoriasis zu gelangen. Die Erkenntnisse zogen sie in ein noch größeres Loch. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.</strong>
</p>

<p>
	Ich bin 37 Jahre alt und glaube, seit meinem 11./12. Lebensjahr Pso zu haben.
</p>

<p>
	Damals sind an meinem ganzen Körper punktartige rote schuppige Flecken aufgetaucht. Meine Mutter schickte mich alleine zum Hautarzt, der mir Teerbäder und -salben und Bestrahlungen verordnete, mir aber keine Diagnose mitteilte. Nach einigen Wochen war alles wieder weg, kam aber im nächsten Jahr zur selben Jahreszeit wieder. Wieder derselbe Weg und wieder Besserung nach einigen Wochen, aber alles ohne Diagnose.
</p>

<p>
	Mit 17 bin ich in eine andere Stadt gezogen, um meine Ausbildung zu machen. Beim nächsten Schub suchte ich mir hier eine Hautärztin, die mir Kortison in allen möglichen Variationen verschrieb, aber auch keine Diagnose hatte. Erst nach massivem Druck meinerseits machte sie eine PE, und ich bekam die Diagnose: atypische Pso. Damit konnte ich nicht viel anfangen.
</p>

<p>
	Ich habe zwei Kinder bekommen und in den Schwangerschaften ganz ordentlich geblüht. Seit der zweiten Schwangerschaft (die jetzt 15 jahre her ist) habe ich nie wieder Pso gehabt, nicht mal ähnliche Hauterscheinungen.
</p>

<p>
	Im letzten Jahr im August auf Mallorca hatte ich urplötzlich wieder diese kleinen roten Stellen. Ich habe an alles gedacht, aber nicht an Pso. Sie ging nach einigen Wochen wieder zurück. Dieses Jahr im August wieder dasselbe. Ich blühe am ganzen Körper, außer Gott sei Dank im Gesicht.
</p>

<p>
	Ich bekomme Bestrahlungen und Salben, aber es wird einfach nicht besser. Ich fühle mich total daneben, schäme mich furchtbar, habe trotz der großen Hitze nur lange Sachen getragen und bin froh, dass das Wetter jetzt schlechter geworden ist.
</p>

<p>
	Über den Computer meines Sohnes bin ich im Internet mehr zufällig an die vielfältigen Informationen über Pso gelangt. Ich bin darüber sehr erschrocken, denn es war mir nie bewusst, dass Pso nicht heilbar ist. Diese Erkenntnis hat mich in ein noch größeres Loch gezogen.
</p>

<p>
	Ich weiß, dass es sicherlich Leute gibt, die noch viel schlimmer dran sind als ich. Ich würde mich aber trotzdem freuen, wenn mir jemand ein paar Tipps geben könnte.
</p>

<p>
	Mit freundlichen Grüßen
</p>

<p>
	<em>Anke G. (37)</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">786</guid><pubDate>Sat, 14 Aug 2004 09:07:00 +0000</pubDate></item><item><title>Behandlung gegen Depressionen bei Arthritis hilfreich</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/depressionenarthriti/</link><description><![CDATA[<p>Depressionen gelten als Risikofaktor für einen ungünstigen Verlauf arthritischer Erkrankungen. Eine intensive Behandlung mit Antidepressiva kann zu Schmerzminderung sowie Verbesserung von Funktionsparametern und der Lebensqualität führen.</p><p>Eine Studie aus den USA beschäftigte sich mit dem Zusammenhang zwischen Arthritis, ihrer Besserung und Antidepressiva.</p><p>Die Autoren um Dr. Lin fragten sich, ob die Behandlung depressiver Symptome einen messbaren Einfluss auf Schmerzen und physische Symptome bei arthritischen Patienten hat. Dazu zogen sie Daten einer multizentrischen Studie aus dem Jahr 2001 heran. Daran waren 1001 depressive Patienten beteiligt, die gleichzeitig an Arthritis litten. Die Hälfte der Patienten wurde ein Jahr lang intensiv betreut und erhielt Antidepressiva plus sechs bis acht Psychotherapiesitzungen ("Interventionsgruppe"). Die Patienten hatten zu Beginn alle zwei Wochen Kontakt zu ihrem Betreuer, später einmal pro Monat. Die anderen Patienten erhielten die übliche antidepressive Therapie nur mit Medikamenten.</p><p>Geachtet wurde auf</p><ul>	<li>Depressionen</li>	<li>Schmerzintensität</li>	<li>Funktionsbeeinträchtigungen (Skalen von 0- 10)</li>	<li>allgemeinen Gesundheitsstatus und</li>	<li>Lebensqualität</li></ul>zu verschiedenen Zeitpunkten.<p>Nach zwölf Monaten waren die Schmerzen bei der ersten Patientengruppe deutlich weniger als bei den anderen Patienten.</p><p>Auch die Beeinträchtigung der Funktionen der Gelenke war geringer. Außerdem waren Allgemeinzustand und Lebensqualität der Patienten in der ersten im Vergleich zur zweiten Patiententruppe verbessert.</p><p><b>Das Fazit</b></p><p>Die Behandlung von Arthritis-Patienten mit Depressionen lohnt sich: Sowohl, weil die Schmerzen weniger werden, als auch, weil Geld gespart werden kann.</p><p><i>Studie: Lin EH et al.: Effect of improving depression care on pain and functional outcomes among older adults with arthritis: a randomized controlled trial. Journal of the American Medical Association. Vol. 290</i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">148</guid><pubDate>Tue, 03 Aug 2004 02:33:48 +0000</pubDate></item><item><title>Kassen zahlen Arzneimittel nur bei Zulassung f&#xFC;r Deutschland</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/kassenzulassung/</link><description><![CDATA[<p>
	<b>Die gesetzlichen Krankenkassen müssen Arzneimittel nicht bezahlen, die nur in anderen Staaten der Europäischen Union, nicht aber in Deutschland zugelassen sind. Das ist auch mit europäischem Recht vereinbar, urteilte das Bundessozialgericht</b> (Aktenzeichen B 1 KR 21/02 R).
</p>

<p>
	Bei einer Klage ging es um ein Medikament gegen Krebs, das nur in den Niederlanden und Österreich zugelassen war. In Deutschland war die Zulassung 1997 abgelehnt worden. Daher weigerte sich die Krankenkasse, die Kosten von umgerechnet 6430 Euro zu tragen.
</p>

<p>
	Zu Recht, meint das BSG: Zwar sei es arzneimittelrechtlich zulässig, dass Patienten für den Eigengebrauch Arzneimittel einführen, die nur in anderen EU-Staaten zugelassen sind. Die Krankenkassen müssten aber nur bei einer auch in Deutschland gültigen Zulassung bezahlen. Dies sei mit europäischem Recht vereinbar, weil es den Herstellern freistehe, bei der europäischen Zulassungsbehörde eine Zulassung für die gesamte EU zu beantragen. Dies habe der Hersteller nicht getan. Das deutsche wie auch das EU-Zulassungsverfahren würden aber unterlaufen, wenn Hersteller sich ein einzelnes EU-Land für die Zulassung herauspicken könnten.
</p>

<p>
	<i>Quelle: Nachrichtenagentur AFP, 18.05.04</i>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">119</guid><pubDate>Sat, 31 Jul 2004 03:29:00 +0000</pubDate></item><item><title>Komplizierte Patienten</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/patientmitmachen/</link><description><![CDATA[<p></p><h4>Viele Faktoren beeinflussen den Willen des Patienten, bei einer Therapie "mitzumachen"</h4>Der Patient muss mit der Therapie seiner Schuppenflechte einverstanden sein. Das klingt nach Binsenweisheit, ist aber bislang gar nicht so wichtig genommen worden.<p>Zwei Ärzte in Leeds (England) hatten 294 Patienten beobachtet, die sich mit unterschiedlich schwerer Psoriasis herumplagten. Die Ärzte untersuchten das Verhältnis zwischen dem Einverständnis, den Erfolgen und den Klinikaufenthalt. Dabei hing das Einhalten der Arzt-Anweisungen zur Therapie nicht mit dem Alter zusammen. Es gab es einen deutlichen negativen Zusammenhang zwischen dem Erfolg und dem weiteren Einhalten der Anweisungen.</p><p>Dazu kommt:</p><p>Der Therapie-Plan wurde deutlich besser eingehalten von</p><ul> 	<li>Frauen</li> 	<li>Verheirateten Personen</li> 	<li>Berufstätigen Personen</li> 	<li>Patienten, die nicht für ihre Medikamente zahlen mussten</li></ul>Schlechter befolgten<ul> 	<li>Männer</li> 	<li>Singles</li> 	<li>Arbeitslose und</li> 	<li>Patienten, die ihre Medikamente bezahlen mussten</li></ul>die Therapie.<p>Mittelprächtig folgsam zeigten sich</p><ul> 	<li>Patienten, die das erste Mal behandelt wurden</li> 	<li>Patienten, bei denen keinen Nebenwirkungen auftraten oder</li> 	<li>Patienten, die ein Medikament nur einmal täglich anwenden mussten</li></ul>Überraschenderweise war das Einverständnis mit der Therapie bei Patienten, die mit äußerlichen oder kombinierten Therapien behandelt wurden, größer als bei Patienten, die nur eine Tablette erhielten.<p>Rauchen und Alkoholkonsum waren mit deutlich niedrigeren Raten zur Befolgung der Medikamenteneinnahme verbunden, zeigen die Ergebnisse.</p><p>Schließlich befolgten Patienten mit Psoriasis des Körpers eher den Medikationsplan als Patienten mit Erkrankungen im Gesicht, berichten die Wissenschaftler,</p><p>"Viele dieser Faktoren hängen möglicherweise zusammen und formen so das allgemeine Verhaltensmuster des Patienten, das für die Intervention verantwortlich ist", schlussfolgern die Autoren Dr. Saneh Said Zaghloul und Kollegen Kollegen von "The General Infirmary". "Es ist wichtig, dass wir über die Sammlung von Daten zur Behandlung hinausgehen, hin zu ihrer Anwendung, um das Einverständnis des Patienten positiv zu beeinflussen."</p><p>Ihr Fazit: Je mehr über die Zusammenhänge bekannt ist, um so mehr kann der Arzt einen Widerstand gegen eine Therapie abschätzen, wenn die nicht oder nicht gleich wirkt.</p><p><i>Quelle: Archives of Dermatology 140/2004</i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">63</guid><pubDate>Fri, 25 Jun 2004 07:43:22 +0000</pubDate></item><item><title>Saft und Salbe aus Ravensburg unter der Lupe</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/saftsalbeweg/</link><description><![CDATA[<p>Produkte von einem Bauernhof im Landkreis Ravensburg sollen illegal gehandelt und falsch ausgezeichnet worden sein. Die Betreiber boten auch eine "kosmobiodynamische" Erfrischungssalbe und ein Erfrischungsbalsam an.</p><p>Die Betreiber des Anwesens in Aichstetten werden verdächtigt, gegen das Arzneimittelgesetz, das Medizinproduktegesetz, das Lebensmittelgesetz, die EG-Ökoverordnung und das Öko-Landbaugesetz verstoßen zu haben.</p><p>Im Februar 2004 war der Hof durchsucht worden. Beamte hatten dabei große Mengen Lebensmittel und Kosmetika sichergestellt. Ein Bewohner wurde außerdem wegen Vergehens gegen das Waffengesetz angeklagt.</p><p>Eine "kosmobiodynamische" Erfrischungssalbe und ein Erfrischungsbalsam sind nach den Ermittlungen nicht als Kosmetika, sondern als Arzneimittel einzustufen. Eine Zulassung gebe es jedoch nicht. Ein angeblich aus ökologischem "Eigenanbau und Wildsammlung" stammender Holunderbeersaft habe sich als konventionell in Ungarn hergestelltes Getränk herausgestellt.</p><p><i>Quelle: dpa, 19.05.04</i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">302</guid><pubDate>Wed, 23 Jun 2004 05:59:24 +0000</pubDate></item><item><title>Arthritis-Patienten sollten auf ihr Herz achten</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/arthritis-herz/</link><description><![CDATA[<p> 		An einer rheumatoiden Arthritis (RA) stirbt man selten. Eine erhöhte Sterblichkeits-Rate gibt es dennoch. Die führt Gouri Koduri, Leiterin der rheumatologischen Abteilung im St. Alban's Hospital in Hertfordshire, auf die ischaemische Herzkrankheit zurück. Entsprechende Untersuchungen präsentierte die Medizinerin auf dem Annual European Congress of Rheumatology in Berlin. Laut Koduri sind Komplikationen durch die rheumatoide Arthritis oder die Behandlung der Krankheit entgegen der bisherigen Lehrmeinung mehrheitlich nicht für den frühzeitigen Tod der Patienten verantwortlich.</p> 	<p> 		Arthritis-Erkrankte sollten also umso mehr auf ihr Herz achten. "Herzprobleme müssen so früh wie möglich erkannt und behandelt werden", erklärt Koduri. Sie kommt nicht von ungefähr darauf: Die Wissenschaftlerin untersuchte die Daten aus Krankenhäusern und Labors der so genannten Early Rheumatoid Arthritis Study (ERAS), die von neun britischen Rheuma-Einrichtungen dokumentiert wurden. So können Forscher Veränderungen im Krankheitsverlauf über 15 Jahre analysieren. Mit den gesammelten Daten glaubt Koduri gefährdete Patienten identifizieren zu können.</p> 	<p> 		Für Gurkirpal Singh, Professor für Gastroenterologie und Hepatologie an der Universität Stanford, wird die rheumatoide Arthritis zu wenig als Risikofaktor für einen Herzinfakt berücksichtigt. Dabei haben Untersuchungen ergeben, dass Patienten mit rheumatoider Arthritis das gleiche Risiko wie Menschen mit Diabetes haben, einen Herzinfarkt zu erleiden. Allerdings sind die Patieten mit rheumatoider Arthritis mit Myokardinfarkten im Schnitt um zwei Jahre älter (70,5 Jahre) und zu knapp zwei Drittel weiblich. Zwischen 1991 und 2001 sind die Krankenhausaufenthalte von Herzinfarktpatienten mit RA um die Hälfte gestiegen, während die Rate bei Menschen mit Diabetes um rund ein Drittel zurückging.</p> 	<p> 		Ein verbessertes "Routine-Screening" von Arthritis-Patienten auf Koronarkrankheiten und entsprechende Präventions- bzw. Therapiemaßnahmen können laut Singh die Sterberate von Rheumatikern aufgrund eines Herzinfarktes stark senken. Allerdings müssen die Betroffenen auch ihre Ernährung und Lebensweise anpassen, um das Risiko zu minimieren.</p> 	<p> 		<i>Quelle: pte.deutschland, 11.06.2004</i></p> ]]></description><guid isPermaLink="false">146</guid><pubDate>Tue, 22 Jun 2004 04:39:16 +0000</pubDate></item><item><title>Kranke Gelenke m&#xF6;gen keine Drehbewegungen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/psa-drehen/</link><description><![CDATA[
<p> 		<b>Drücken statt Wringen, technische Hilfen für Schraubverschlüsse</b></p> 	<p> 		Menschen mit chronisch geschädigten Gelenken wie bei der Psoriasisis arthritis und beim Rheuma sollen Drehbewegungen im Handgelenk meiden, die mit Kraft ausgeführt werden müssen. Dazu riet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" in seiner März-Ausgabe. So sei das Auswringen von Putzlappen eine starke Belastung.</p> 	<p> 		Die bessere Alternative sind Eimer mit Gittereinsatz, auf dem der Lappen ausgedrückt wird. Auch sehr fest verschlossenen Dosen mit Schraubverschlüssen können zu einer Überbeanspruchung führen. Sanitätshäuser führen ein Sortiment an benutzerfreundlichen Haushaltswerkzeugen, die in solchen Fällen wertvolle Hilfen leisten.</p> 	<p> 		Viele nützliche Tipps sind dort nachzulesen:</p> 	<p> 		<a href="http://www.gesundheitpro.de/PGG/PGGA/pgga.htm?ressort=40800&amp;rubrik=40801&amp;snr=14922&amp;snr2=14920" rel="external nofollow">http://www.gesundheitpro.de/PGG/PGGA/pgga.htm?ressort=40800&amp;rubrik=40801&amp;snr=14922&amp;snr2=14920</a></p> 	<p> 		<i>Quelle: ots, März 2004</i></p> 
]]></description><guid isPermaLink="false">145</guid><pubDate>Tue, 11 May 2004 07:22:41 +0000</pubDate></item><item><title>Wachsmodelle mit Schuppenflechte im Museum</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/alltag-moulagen/</link><description><![CDATA[<p><b>Wenn hautkranke Menschen im Mai 2004 das Museum der Geschichte der Stadt Luxemburg besuchen, konnten sie ihresgleichen sehen: Dort blicken Gesichter mit Schuppenflechte, Syphilis und Pilzkrankheiten auf die Besucher hinab.</b></p><p>Erst der zweite Blick zeigte: Die Hauterkrankungen und die menschlichen Körperteile sind Nachbildungen aus Wachs - so genannte "Moulagen". Sie stammen aus der Hautklinik der Universität Bonn. Die Ausstellung "Sei sauber...! Lave-toi...! Be clean...!'" wollte eine Geschichte der Hygiene und öffentlicher Gesundheitsvorsorge zeigen.</p><p>Was in Luxemburg zu sehen war, ist nur ein Teil einer großen Sammlung. Bis zum 24. Oktober 2004 waren die Moulagen sowie zahlreiche Exponate, darunter Hygieneartikel, Zeichnungen und Gemälde rund um die Gesundheit in Luxemburg zu sehen. Von Dezember an wird die Ausstellung in der Deutschen Arbeitsschutzausstellung (DASA) in Dortmund gastieren.</p><p>Moulagen gab es schon in der Antike. Damals wurden Leichname mit Wachs mumifiziert. Im 16. Jahrhundert verwendete die Medizin erstmals Wachsabdrücke. In manchen Hautkliniken entstanden große Sammlungen - vor allem zu Lehrzwecken. Dank der abschreckenden Wirkung dienten die Wachsnachbildungen auch zur Krankheitsvorbeugung. Das Geheimnis um die Zusammensetzung der Wachsmischung und der Farben wurde sorgsam gehütet und von den meisten Moulageuren mit ins Grab genommen.</p><p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam langsam das Aus für die Technik. Beispielsweise boten die Farbfotografie und das Diapositiv neue Möglichkeiten, um Krankheiten festzuhalten und Abbilder im Unterricht zu verwenden.</p><p>Mehr als 1.000 Moulagen werden in der Hautklinik der Uni Bonn in Glasvitrinen gelagert. Damit besitzt Bonn deutschlandweit die zweitgrößte Sammlung. Der Zustand der Wachsmodelle ist ausgezeichnet, weil sie in einem Kellerraum bei konstanter Temperatur aufbewahrt werden. Vor dem Ausbleichen durch Sonnenlicht schützen die Moulagen schwere Kunststoffvorhänge. <i>idw/cl</i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">41</guid><pubDate>Sat, 08 May 2004 06:40:05 +0000</pubDate></item><item><title>Haut&#xE4;rzte bilden sich am meisten weiter</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/arzt-weiterbildung/</link><description><![CDATA[<p>
	Mehr als zwei Drittel aller Hautärzte gehen regelmäßig zu Fortbildungsveranstaltungen. Damit sind sie unter ihren Ärztekollegen aus anderen Fachrichtungen ganz vorn. Professor Michael Landthaler von der Uni-Hautklinik Regensburg, meint: "Wir sind es unseren Patienten schuldig, unsere fachliche Kompetenz aufrechtzuerhalten."
</p>

<p>
	Das klingt erst einmal super, ist aber bald ohnehin Pflicht: Ab 1. Juli 2004 müssen Ärzte alle fünf Jahre zeigen, dass sie neues Wissen tanken. Sie müssen dann 250 Punkte auf einem Weiterbildungskonto haben - sonst drohen Honorarkürzungen.
</p>

<p>
	Wer Vorträge hält oder sich an fachlichen Diskussionen beteiligt, sammelt acht Punkte pro Tag. Ein Kongressbesuch im Ausland bringt sechs Punkte täglich. Für eine wissenschaftliche Veröffentlichung gibt es einen Punkt.
</p>

<p>
	Die Fortbildung für Hautärzte wird vor allem von der Deutschen Dermatologischen Akademie koordiniert.
</p>

<p>
	Der Arzt kann und muss übrigens nicht nur Punkte sammeln: Er darf mit dem Wissen, das er erworben hat, auch Werbung betreiben. <i>cl</i>
</p>

<p>
	<i>Quelle: Mitteilung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, Februar 2004</i>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">64</guid><pubDate>Sat, 01 May 2004 05:24:00 +0000</pubDate></item><item><title>Sammle, Schuppi, sammle!</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/alltag-sammeln/</link><description><![CDATA[<p>
	Ein Zettelkästchen gehört seit dem 1. Januar 2004 zur Grundausstattung jedes Psoriatikers: Jede Quittung für jede noch so kleine Zuzahlung sollte darin landen.
</p>

<p>
	Die Gesundheitsreform von 2004 betraf vor allem die chronisch Kranken. Wichtigste Aufgabe für jeden einzelnen ist seither das Sammeln. Am besten schreibt sich der Kranke irgendwo groß hin, wie hoch das Bruttoeinkommen im Vorjahr war und wieviel ein Prozent davon sind. Dann heißt's rechnen, rechnen, rechnen.
</p>

<p>
	Sobald die Zuzahlungen zusammen mehr als ein Prozent von diesem Jahreseinkommen ausmachen, ist der Gang zur Krankenkasse fällig. Ab dann ist der Kranke nämlich für den Rest des Jahres von Zuzahlungen befreit. Hoffen wir.
</p>

<h2>
	<b>Ist Psoriasis eine "schwerwiegende chronische Erkrankung"?</b>
</h2>

<p>
	Wer schon eine Bescheinigung für eine Befreiung hat, kann und muss sie jedes Jahr aufs Neue ab 1. Januar vergessen. Niemand wird vom Sammeln ausgenommen. Zwar hieß es in der "Reform", chronisch Kranke müssten von vornherein nur ein Prozent Zuzahlung leisten. Doch bis zum Start war nicht klar, wer als Chroniker galt. Der Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen hatte ein Modell vorgeschlagen, bei dem der "gewöhnliche" Psoriatiker nur noch mit den Ohren schlackern konnte: Danach gilt als "schwerwiegend chronisch krank", wer mindestens zweimal im Quartal wegen seiner Krankheit zum Arzt geht und in den letzten zwei Jahren stationäre Krankenhaus-Aufenthalte nachweisen kann. Doch welcher Psoriatiker mit einem "normalen" Job, den er jederzeit verlieren kann, leistet es sich, alle zwei Jahre für mehrere Wochen zu fehlen?
</p>

<p>
	Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hatte damals früh signalisiert, dass sie der Empfehlung der Ärzte und Krankenkassen nicht folgt – und ohne ihr "Ja" wurde das Gesetz (zum Glück) nicht Gesetz. "Schon jetzt ist klar, dass diese Richtlinie so nicht in Kraft treten wird", schrieb das Bundesgesundheitsministerium zuvor auf die Fragen des Psoriasis-Netzes. "Chronisch schwerkranke Menschen können sicher sein, dass sie im Kalenderjahr von weiteren Zuzahlungen befreit werden, wenn sie ein Prozent des Bruttoeinkommens an Zuzahlungen erreicht haben."
</p>

<p>
	Axel Wunsch, Pressesprecher der Barmer-Ersatzkasse, erklärte noch etwas: "Der Bundesausschuss muss noch klären, ob die Ein-Prozent-Regelung nur für den chronisch Kranken selbst oder den gesamten Familienverbund - also für im Haushalt lebende berücksichtigungsfähige Angehörige – gilt."
</p>

<p>
	Zuzahlungen im Krankenhaus, bei Reha-Leistungen oder Hilfsmitteln zählen ebenfalls in die Ein-Prozent-Rechnung.
</p>

<p>
	Das Gesundheitsministerium hatte eine Internetseite zur "Reform" ins Netz gestellt. Auch am Telefon konnte jeder kostenlos seine Fragen loswerden – doch die "Reform" fand anscheinend nicht freitags statt, dann nämlich ging niemand ans Service-Telefon.
</p>

<p>
	Selbstbewusste Patienten können von ihrem Arzt zudem eine Quittung verlangen und nachsehen, was er mit der Krankenkasse abrechnet. Da die Ärzte jedoch nicht dazu verpflichtet sind, die Quittungen von selbst herauszugeben, könnten sie eine solche Bitte auch als Misstrauen auffassen.
</p>

<h2>
	<b>Vorteile der "Reform"</b>
</h2>

<p>
	Ein Vorteil ergab sich übrigens denn doch aus der Gesundheitsreform: Krankenhäuser dürfen seither ihre Leistungen künftig auch ambulant anbieten. So kann der Psoriatiker Angebote in Universitäts- oder Reha-Kliniken nutzen, für die er bisher auf Station "einfahren" und krankgeschrieben werden musste.
</p>

<p>
	Außerdem muss sich jeder, der im Gesundheitswesen arbeitet, weiterbilden. Ein Arzt muss Fortbildungen besuchen, weil er sonst weniger verdient. Nur die Zahl der Hauterkrankungen wird nicht abnehmen - und so können sich die Fortbildungen nicht immer um Psoriasis drehen.
</p>

<p>
	Medizinische Versorgungszentren mit Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen sollen zugelassen werden. Das könnte für den Psoriatiker interessant werden, weil Hautarzt und Rheumatologe die Röntgen- und Blutwerte oder Medikamenten-Wechselwirkungen ihrer Patienten dann eher vergleichen können, weil die Wege kurz sind.
</p>

<p>
	Krankenkassen können chronisch Kranke mit Bonus-Programmen "belohnen": Wenn die Patienten an diesen Programmen teilnehmen, werden sie nicht nur spezieller betreut, lernen sie nicht nur etwas - nein, sie können auch Geld sparen. Die AOK plant kein Programm eigens für Psoriatiker. Doch die Schuppenflechte ist ja meist nicht die einzige Krankheit, die man hat. Für Diabetiker beispielsweise sind nicht nur bei der AOK Programme im Angebot.
</p>

<p>
	Axel Wunsch von der Barmer sagt deutlich: "Wir können uns durchaus vorstellen, in Zukunft auch Patienten mit Psoriasis die innovative Form der integrierten Versorgung anzubieten." Ansonsten gibt es von der Barmer ein "Fünf-Sterne-Programm", wo vor allem jene belohnt werden, die an Gesundheitskursen oder Früherkennungs-Untersuchungen teilnehmen. Damit sammeln die Versicherten Punkte, die sie - wenn genug zusammengekommen sind - in Sachprämien umwandeln können.
</p>

<h2>
	<b>Zuzahlung für Medikamente und Heilmittel</b>
</h2>

<p>
	Grundsätzlich sollen Patienten bei allen Leistungen durchschnittlich zehn Prozent zuzahlen - mindestens aber fünf und höchstens zehn Euro pro Medikament. Das heißt: Für Medikamente, die bis zu 50 Euro kosten, muss man dann pauschal fünf Euro zuzahlen. Bei Preisen von 50 bis 100 Euro müssen zehn Prozent der Kosten übernommen werden. Kostet ein Medikament 75 Euro, werden 7,50 Euro fällig. Liegt der Arzneimittelpreis über 100 Euro, ist die Zuzahlung auf zehn Euro begrenzt.
</p>

<p>
	Dieselbe Zuzahlungsregel gilt grundsätzlich auch für Hilfsmittel wie Hörgeräte oder Rollstuhl. Ausnahme: Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind. Dazu gehören auch Ernährungssonden oder Windeln bei Inkontinenz. Dabei muss der Patient zehn Prozent je Verbrauchseinheit draufzahlen, aber maximal zehn Euro pro Monat.
</p>

<p>
	Zehn Euro müssen Patienten auch pro Tag im Krankenhaus zuzahlen - allerdings für maximal 28 Tage im Jahr. Die gleiche Summe wird täglich bei stationärer Vorsorge und Rehabilitation fällig. Bei Anschlussbehandlungen gilt wiederum die Grenze von 28 Tagen.
</p>

<p>
	Fahrtkosten zur ambulanten Versorgung werden mit wenigen Ausnahmen nicht mehr erstattet.
</p>

<h2>
	<b>Problemfall Pflegesalben</b>
</h2>

<p>
	Prinzipiell muss sich der Psoriatiker seine Pflegesalben künftig selbst kaufen - und die verbrauchen sich bei den meisten Psoriatikern sehr schnell. Auf Rezept gibt es die Pflegesalben nur, wenn sie in eine Ausnahme-Liste der Arzneimittel-Richtlinien nach Pragraph 34 des Sozialgesetzbuches V aufgenommen wurden.
</p>

<p>
	Obendrein zählen alle Pflegesalben und alle Medikamente, die man selbst kauft, nicht in die Ein-Prozent-Zuzahlung-Rechnung. "Der Gesetzgeber wollte, dass der Versicherte diese Arzneimittel selber trägt", so Udo Barske, Pressesprecher des AOK-Bundesverbandes. Auch Axel Wunsch von der Barmer bestätigt, dass die Pflegesalben - wenn der Bundesausschuss sie nicht auf die Ausnahme-Liste setzt - zum einen vollständig selbst bezahlt werden müssen und dann auch nicht in die Zuzahlungs-Summe gerechnet werden können.
</p>

<p>
	Wer nun denkt, "meine Salbe wird sowieso vom Apotheker angerührt", ist nicht auf der sicheren Seite: "Für sogenannte Rezepturarzneimittel gelten dieselben Kriterien wie für Arzneimittel in Fertigpackungen", erklärt Udo Barske. "Es kommt also auf die angerührte Salbe im Einzelfall an."
</p>

<p>
	Das Bundesgesundheitsministerium meint: "Nicht verschreibungspflichtige Medikamente sollen bei schwerwiegenden Erkrankungen weiter erstattet werden, wenn sie zum Therapiestandard gehören. Dazu wird die Selbstverwaltung einen Katalog erstellen. Nach dem gegenwärtigen Stand ist davon auszugehen, dass die notwendigen Medikamente auch für die Psoriasis-Behandlung weiterhin von den Krankenkassen übernommen werden."
</p>

<h2>
	<b>Praxisgebühr</b>
</h2>

<p>
	Jeder Besuch bei einem Facharzt - also beim Hautarzt oder Rheumatologen - kostete 10 Euro im Quartal, zu bezahlen waren sie beim jeweiligen Arzt. Umgehen ließ sich das, wenn man erst zum Hausarzt lief und dort Überweisungen abholte. Oder: Überwies der Hautarzt an den Rheumatologen (oder umgekehrt), kostete es nicht noch einmal extra. Sprich: Jeder musste sich aussuchen, welchen Arzt er zu seinem Hauptarzt erklärt. Der musste ihn dann zu den Fachärzten überweisen.
</p>

<p>
	Inzwischen ist die Praxisgebühr schon wieder Geschichte.
</p>

<p>
	Das Gesundheitsministerium beschied gegenüber dem Psoriasis-Netz: "Ein Ziel des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes ist es, die Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe zu verbessern. Ein Patient ist gut beraten, sich einen Hausarzt zu wählen, der an notwendige Fachärzte überweisen kann. Suchen Patienten erstmalig im Quartal einen Hautarzt auf, können diese notwendige weitere Überweisungen vornehmen."
</p>

<h2>
	<b>Wie berechnet sich die Zuzahlungsgrenze?</b>
</h2>

<p>
	Sozialhilfeempfänger dürfen nicht mit mehr als zwei Prozent des Regelsatzes belastet werden. Bei der derzeitigen Rechtslage müssten sie nur Kosten bis etwa 70 Euro im Jahr übernehmen.
</p>

<p>
	Die Obergrenze von Familien kann durch extra Freibeträge gedrückt werden. Pro Kind können 3.648 Euro vom Nominaleinkommen abgezogen werden, für einen nicht erwerbstätigen Ehepartner noch einmal 4347 Euro.
</p>

<p>
	Grobe Richtlinie bleibt das Vorjahreseinkommen, wovon ein Prozent für die Gesundheit aufgewendet werden müssen – vorausgesetzt eben, die Psoriasis wird als chronische Krankheit anerkannt.
</p>

<p>
	<i>Quellen: taz (9.12.03), AP, dpa, Bundesgesundheitsministerium, AOK-Bundesverband, Barmer Ersatzkasse</i>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">121</guid><pubDate>Sat, 10 Apr 2004 03:51:00 +0000</pubDate></item><item><title>Sparen f&#xFC;r die Pflegecreme</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/alltag-sparmal/</link><description><![CDATA[
<p>
	Der <a href="https://www.g-ba.de/" rel="external nofollow">Gemeinsame Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen</a> hat im Jahr 2004 die erste Fassung einer neuen Ausnahmeliste beschlossen – eine Liste, auf der steht, welche Dinge die Krankenkasse noch bezahlt, obwohl sie nicht rezeptpflichtig sind. Für Menschen mit Schuppenflechte sind seither vor allem Pflegecremes und -salben ein zweifelhaftes Privatvergnügen.
</p>

<p>
	Auf der Liste taucht nur noch Salicylsäure auf, die der Hautarzt in Cremes zum Entschuppen mixen lassen darf. Salicylsäure ist nicht jedermanns Sache. Mancher mag sie nicht, mancher verträgt sie schlicht nicht.
</p>

<p>
	Vorher hatten auf der vorläufigen Liste noch Präparate mit Harnstoff gestanden, wenn dessen Anteil über zehn Prozent betrug. Diese Pflegecremes muss nun jeder selbst bezahlen.
</p>

<p>
	Konkret schätzte Dr. Matthias Augustin, damals noch an der Freiburger Universität beschäftigt, dass jeder Hautkranke Belastungen "im vierstelligen Euro-Bereich" auf sich nehmen müsse.
</p>

<p>
	"Damit scheint eine Behandlung der Patienten gemäß unseren Leitlinien nicht mehr möglich", hieß es aus dem Vorstand des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen. Dr. Erich Schubert, damals Chef der Ärzte-Vereinigung, wundert sich: Im Dezember 2003 standen die Basis-Medikamente der Hautärzte für die Intervall-Therapie sowie harnstoffhaltige Mittel oder Balneo-Therapeutika noch in den Plänen für die Ausnahmeregelung. Außerdem hätte der Bundesausschuss für sich den Anspruch erhoben, nach "evidencebasierten Gesichtspunkten" zu urteilen, also nach wissenschaftlich fundierten und bewiesenen Aspekten. Diesen Anspruch sieht Dr. Schubert nicht erfüllt. "Die Pflegepräparate sind eindeutig Therapiestandard", bestätigte Dr. Marlies Volkmer, Hautärztin und damals Bundestagsabgeordnete. Sie wollte dann das Gespräch mit der damaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt suchen. 
</p>

<p>
	Auch für Menschen mit Psoriasis arthritis sieht es in der Regelung nicht besser aus: Für sie bezahlen die Krankenkassen nur noch synthetischen Speichel zur Behandlung der Mundtrockenheit und synthetische Tränenflüssigkeit.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">120</guid><pubDate>Tue, 06 Apr 2004 02:40:00 +0000</pubDate></item><item><title>Psoriasis-Patienten wollen nicht ausgegrenzt werden</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/alltag-manifesteuro/</link><description><![CDATA[<p>Psoriasis ist weder ansteckend noch auf andere Weise für Mitmenschen gefährlich. Jeder Betroffene weiß das. Und trotzdem: Wer Schuppenflechte hat, braucht sich um zumindest distanzierte, wenn nicht angeekelte Blicke nicht zu sorgen.</p><p>Ärzte wissen durchaus um die Not ihrer Patienten. Einige von ihnen trafen sich im Frühjahr 2004 in London mit ihren "Kunden" zu einem "Psoriasis-Patienten-Gipfel". Dabei war auch Professor Wolfram Sterry, Chef der Hautklinik der Charité in Berlin. Er gab der "Ärzte Zeitung" ein Interview, in dem er durchaus bestätigt: "Psoriasis-Patienten fühlen sich oft allein gelassen mit ihrer Krankheit. Nachdem der Hautarzt die Diagnose gestellt hat, hört die Betreuung oftmals fast schon auf." Das sei falsch. "Aber die Betreuung von Psoriasis-Patienten ist eben sehr zeitaufwendig."</p><p>Professor Sterry fand nicht nur viele Worte, sondern auch Taten: Er hat ein "Patients Ambassador Committee" mitgegründet. Das sollte herausfinden, wie die medizinische Versorgung von Psoriasis-Patienten verbessert werden kann.</p><p>Ergebnis des Ärzte-Patienten-Treffens war ein Manifest. Darin wurden sieben Grundforderungen aufgestellt – als da wären:</p><ol> 	<li><b>Elementare Rechte.</b> Die Patienten fordern das Recht, aufgrund des Erscheinungsbildes ihrer Haut nicht von der Gesellschaft ausgegrenzt oder diskriminiert zu werden.</li> 	<li><b>Recht auf ein erfülltes Leben.</b> Dazu gehören gute Lebensqualität und eine Therapie, die emotionalen und physischen Aspekten der Erkrankung Rechnung trägt.</li> 	<li><b>Zugang zur bestmöglichen Therapie.</b> Genauso wichtig ist leichter Zugang zu bestmöglicher Pflege und Behandlung auf allen Ebenen der Gesundheitsversorgung, unabhängig von Kosten und Wohnort.</li> 	<li><b>Begleitende Patienteninformation.</b> Die Patienten fordern mehr Aufklärung, um mit ihrer Erkrankung besser umgehen zu können.</li> 	<li><b>Partnerschaft zwischen Arzt und Patient.</b> Ein positives Arzt-Patienten-Verhältnis, in dem Patienten als gleichberechtigte Gesprächspartner ernst genommen werden, halten Psoriasis-Kranke für entscheidend.</li> 	<li><b>Ausräumen von Vorurteilen.</b> Die Patienten fordern Unterstützung durch öffentliche Gesundheitskampagnen, um falschen Vorstellungen über die Krankheit entgegenzuwirken.</li> 	<li><b>Unterstützung bahnbrechender Forschungsarbeiten.</b> Das PAC will innovative Forschungsprojekte fördern, die sich mit den physischen, psychischen und gesellschaftlichen Aspekten der Krankheit befassen.</li></ol><h2>Ein paar Gedanken</h2>Professor Sterry hat Recht – absolut. Nur könnte er vor der eigenen Haustür kehren. In "seiner" Klinik sind viele Psoriatiker zu finden. Wer dort auf der Tagesstation "liegt" (es ist mehr ein Sitzen), spürt nicht viel vom warmherzigen Verständnis der Ärzte und der angehenden Mediziner. Ja – die Charité ist eine Universitäts-Klinik. Dazu gehört, dass junge Menschen lernen, was sie als (Haut-)Arzt brauchen. Dazu gehört in Zeiten knapper Kassen und in Zeiten technologischen Fortschritts das Durchführen von Studien. Medizinisch kann kein Arzt oder Jung-Arzt zaubern – Erfolge oder Misserfolge bei der Abheilung verdeutlichen eher, dass jede Psoriasis anders ist. Keine Frage: An der Charité sitzen <em>die</em> Experten des Landes. Auch unter den jungen und angehenden Ärzten sind so einige, die auf Patienten eingehen und ihnen das Gefühl geben, ernstgenommen zu werden.<p>Doch von einer Patientenschulung zum Beispiel wird dort bisher – wenn überhaupt – nur geredet. Tipps für den Alltag geben meist die Schwestern, die jedoch gut zu tun haben. Die tägliche Visite eignet sich wenig für private Fragen – die Mitpatienten im Zimmer sind ungewollt stets ganz Ohr. Von umfassender Beratung – die spätestens vor der Entlassung unerlässlich wäre – kann keine Rede sein. In anderen Kliniken werden zudem Angebote wie eine psychologische oder Diätberatung unterbreitet.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">40</guid><pubDate>Sat, 03 Apr 2004 01:54:37 +0000</pubDate></item><item><title>Neue Spezialsprechstunden an der Charit&#xE9;</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/arthritis-sprechchar/</link><description><![CDATA[
<p>
	<b>An der Rheuma-Klinik der Charité in Berlin gibt es ab sofort eine eigene Sprechstunde für "Anfänger" in Sachen Arthritis.</b>
</p>

<p>
	Das <a href="http://www.rheumanet.org/" rel="external nofollow">Kompetenznetz Rheuma</a> hat damit ein Pilotprojekt eingerichtet. Willkommene Patienten sind alle die, deren Gelenkschmerzen noch nicht länger als ein Jahr bestehen. Das Problem ist bei jeder Arthritis die genaue Diagnose - auch und besonders bei der Psoriasis arthritis.
</p>

<p>
	Bei älteren Menschen ist es schließlich durchaus denkbar, dass ihre Gelenke schlicht "verschlissen" sind und eine Arthrose vorliegt - und eben keine Arthritis. Anders herum wird aber auch nicht jede Gelenkentzündung gleich eine Arthritis. Noch verworrener macht alles der Fakt, dass eine rheumatoide Arthritis nicht einfach von einer Psoriasis arthritis zu unterscheiden ist.
</p>

<p>
	Die rheumatoide Arthritis verläuft wie die <span ipsnoautolink="true">Psoriasis arthritis</span> chronisch und führt zu einer Zerstörung von Knorpel und gelenknahem Knochen. Ständige Schmerzen sowie zunehmender Verlust der Gelenkfunktion sind die Folgen für die Betroffenen. Innerhalb weniger Jahre wird die Mehrheit der Patienten vorzeitig erwerbsunfähig. Vor der Rente liegen dann oft lange Phasen der Arbeitsunfähigkeit.
</p>

<p>
	Eine Heilung der rheumatoiden Arthritis ist – wie bei der Psoriasis arthritis – gegenwärtig nicht möglich. Allerdings gibt es einige Medikamente, die den Krankheitsprozess kontrollieren und deutlich verlangsamen können. Sie müssen jedoch so zeitig wie möglich genommen werden, also möglichst bald, nachdem die Krankheit erstmals auftritt und genau festgestellt ist. Je eher, desto erfolgreicher ist die Therapie und um so geringer scheint die Gefahr langfristiger Gelenkschäden.
</p>

<p>
	Aber: Die "innerlichen" Rheumamittel können zugleich Nebenwirkungen mitbringen. Deshalb sollen sie nur bei einem entsprechenden Krankheitsbild verordnet werden.
</p>

<p>
	Das Risiko für den Patienten und der Therapienotwendigkeit muss ein Fachmann abschätzen. In mehreren europäischen Ländern gibt es die Spezialsprechstunden für "Arthritis-Anfänger" schon.
</p>

<p>
	Anhand von besonderen Krankheitszeichen und Blutwerten kann der Rheumatologe schon nach kurzer Erkrankungszeit solche Patienten erkennen, die dringend eine immunologisch wirksame Behandlung brauchen.
</p>

<p>
	Bei der ersten Untersuchung füllt der Patient einen Fragebogen zu seinen Beschwerden aus. Außerdem muss er Blut dalassen. Je nach Ergebnis kommt der Patient danach zu einem zweiten Untersuchungstermin. Wenn sich keine Hinweise auf eine rheumatoide Arthritis zeigten, erhält der Patient einen Brief für seinen Hausarzt mit Empfehlungen zu weiteren Behandlung.
</p>

<p>
	Unter Telefon (030) 4 50 51 31 33 können Patienten, bei denen eine entzündliche Gelenkerkrankung neu aufgetreten ist, sowohl weitere Informationen als auch einen Termin erhalten.
</p>

<p>
	Die <a href="https://rheumatologie.charite.de/" rel="external nofollow">Rheuma-Klinik</a> der <a href="https://www.charite.de/" rel="external nofollow">Charité</a> liegt an der Schumannstraße 20/21.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">144</guid><pubDate>Tue, 23 Mar 2004 06:24:00 +0000</pubDate></item><item><title>PUVA-Behandlung beg&#xFC;nstigt angeblich Infektion mit HPV-Viren</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/hpv-puva/</link><description><![CDATA[<p></p><p>Viele Menschen mit Schuppenflechte werden oft mit PUVA-Bestrahlung behandelt. Forscher meinen: Sie gehen damit ein erhöhtes Krebs-Risiko ein – vor allem diejenigen, die vorher sogenannte Psoralene geschluckt haben. Diese Methode ist allerdings (zum Glück) außer Mode gekommen. Heutzutage werden die Psoralene meist in einer Lösung oder Creme auf die Haut aufgetragen.</p><p></p><p>Psorialene machen die Haut lichtempfindlicher, damit die UV-Strahlen in tiefere Hautschichten eindringen können.</p><p></p><p>Eine Studie lieferte eine mögliche Erklärung, warum das Krebsrisiko steigt: Danach begünstigt PUVA die Infektion der Haut mit Viren – genauer gesagt mit "humanen Papillomviren", kurz HPV genannt.</p><p></p><p>Die Studie stammt vom US-amerikanischen Dermatologen Robert Stern. Er ist seit 20 Jahren hinter dem Krebsrisiko her. Nun lieferte er nach: 25 Jahre (!) nach Ende der Behandlungen erkranken mehr als die Hälfte aller PUVA-Patienten an einem Hautkrebs. Dabei geht es um Menschen, die mehr als 400 PUVA-Behandlungen erhielten.</p><p></p><p>Von den PUVA-Patienten mit Hautkrebs hatten sich 73 Prozent mit dem HPV-Virus infiziert. Diese stehen im Verdacht, den Krebs "anzufeuern". Die Vermehrung dieser Viren wird durch PUVA begünstigt. Das passiert entweder, weil die Strahlen selbst die Vermehrung der Viren anregen oder, weil die PUVA-Therapie das Immunsystem unterdrückt und die Viren dann leichteres Spiel haben. Patienten ohne PUVA und ohne Hautkrebs hatten nur zu 36 Prozent den HPV-Virus in sich. Menschen, die mit PUVA behandelt worden waren, hatten bereits deutlich Spuren von HPV-Genen in ihren Haaren.</p><p></p><p>Faizt von Peter Wolf und seinen Mannen von der Uni Graz: Die Unterschiede zwischen Psoriatikern mit PUVA-Vergangenheit und ohne diese waren deutlich. Obwohl nur 81 Patienten untersucht wurden, gehen die Wissenschaftler von einem Zusammenhang von PUVA und Krebs aus. <em>Claudia Liebram</em></p><p></p><p>Quellen:</p><p></p><ul><li>J Invest Dermatol, 121/2003</li><li>Deutsches Ärzteblatt online, 16. März 2004</li><li>Archives of Dermatology, 140/2004</li></ul>]]></description><guid isPermaLink="false">140</guid><pubDate>Wed, 17 Mar 2004 02:17:27 +0000</pubDate></item><item><title>Fabienne (18)</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/erfahrungen-fabienne/</link><description><![CDATA[<p>Ob es wirklich daran lag, dass meine Tante mit mir (wenige Monate) die Treppen gestürzt ist und ich einen Oberschenkelhalsbruch erlitt und die lange Zeit im Krankenhaus lag, was für mich (laut Angabe meiner Mutter) eine Qual war, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall fing die Psoriasis ein halbes Jahr später an.</p><p>Bevor ich ein Jahr alt war, hatte ich schon Schuppenflechte, jedenfalls die ersten Anzeichen davon. Mein Vater (zu dem ich aber kaum Kontakt habe, jahrelang gar keinen) hat die gleiche Krankheit (?Krankheit?), sowie meine Tante. Da ich auch sonst anders war als die anderen kann man sich vorstellen wie "beliebt" ich war.</p><p>Mit 15-16 Jahren dann mein absoluter Tiefpunkt, ich lag fast ein Jahr denn ganzen Tag im Bett, zerfloss in Selbstmitleid und hatte ständig Selbstmordgedanken. Keine Freunde, keine Familie, keine Liebe, ständig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens... Ich unternahm einige Versuche mir das Leben zu nehmen, aber ob es einer glaubt oder nicht, sogar meiner Mutter, die es wusste, war das egal. Ich empfinde kein bisschen Selbstmitleid mehr, ich möchte nur gerne wiedergeben und bleibe objektiv (sofern das möglich ist). Diese schlimme Phase war vor allem pubertätsbedingt, und die Psoriasis nur ein weiterer Grund den ich vorschieben konnte.</p><p>Die Frage nach Behandlungen der Pso? Meine Mutter war der Ansicht, dass sowieso nichts hilft und hielt mich von Ärzten fern. Schulsport oder Schwimmen war ein Horror für mich, wenn ich ins Wasser ging, sind die anderen raus.</p><p>Richtig extrem war die Schuppenflechte bei mir nie, "nur" rote Flecken (wenn die Schuppenschicht abgekratzt, oder mit Öl eingeweicht waren) am ganzen Körper, bis auf Gesicht und Hände. Es juckt nicht, und würde mich nicht einschränken wenn es nicht so schrecklich aussehen würde.</p><p>Klar, es sind wohlgemeinte Ratschläge, wenn einem gesagt wird, dass man doch darauf "scheißen" solle, was die Leute denken. Nur habe ich nicht das nötige Selbstvertrauen dafür und verstecke meine Psoriasis heute noch unter langen Pullis und Hosen. Ich kann mich nicht mit meiner Schuppenflechte abfinden.</p><p>Zwar sträube ich mich nicht mehr so gegen sie, wie ich es früher tat, bin ausgeglichen und versuche mich viel mit meinem Körper zu beschäftigen, aber wirklich abfinden kann ich mich nicht mit Ihr. Dazu bin ich zu sehr Widder.</p><p>Vielleicht weiß ja jemand, was für eine Behandlung in meinem Fall die Beste wäre (von sich aus machen die Ärzte ja nichts...)</p>]]></description><guid isPermaLink="false">32</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 12:58:04 +0000</pubDate></item><item><title>Psoriasis &#x2013; keine "richtige" Krankheit?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/psoriasis-keine-richtige-krankheit/</link><description><![CDATA[<p>Yvonne ist mit der PSO aufgewachsen und empfindet sie nicht als "richtige" Krankheit. "Ansonsten lebe ich so, wie es andere junge Menschen in meinem Alter auch tun." Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen – mit einem Urlaubstipp.</p><h4>Zu meiner Person</h4>Ich lebe seit 13 Jahren mit dieser "Krankheit", wobei ich eigentlich finde, daß ich noch recht harmlos im Gegensatz zu anderen Leuten mit PSO bin. Das heißt nicht, daß ich nur kleine, vereinzelte Stellen habe. Naja ich bin halt mit der PSO aufgewachsen und empfinde sie nicht als "richtige" Krankheit. Ich habe eigentlich nie richtig negative Erfahrung damit gemacht. Mit der Zeit lernt man, mit der PSO zu leben und arrangiert sich mit ihr. Ich trage selten dunkelblaue und schwarze Kleidung (läßt mich eh so blaß aussehen!), sondern lieber Fliedertöne, beige, grau, etc. Ansonsten lebe ich so, wie es andere junge Menschen in meinem Alter auch tun. Ich gehe im Sommer ins Freibad, ziehe einen Bikini und kurze, luftige Kleidung an und wenn mich jemand anstarrt, starre ich halt zurück. Mein Freund regt sich zwar immer über solche Leute auf, aber ich nehme es gelassen hin, weil ich es so von klein auf gewöhnt bin.<h4>Meine Psoriasis</h4>Ich habe jetzt nicht den ganze Körper komplett mit PSO-Stellen, aber die Stellen, die ich habe, sind sehr großflächig und über den ganzen Körper verteilt.<p>Ich habe an beiden Schienenbeinen (von unten bis ca. 3 cm vor der Kniescheibe), am linken Oberarm (14,5 cm hoch und 8 cm breit), unter der linken Brust (11 cm hoch und 8 cm breit), am Rücken viele vereinzelte kleine Stellen, am linken Unterarm (8 cm lang und 3 cm breit) und die üblichen Stellen an den Ellbogen und der Kopfhaut (besonders schlimm ist der Haaransatz an der Stirn (die Stelle ist etwas größer und breiter als ein 5 DM Stück) PSO. Obwohl einige dieser Stellen recht groß sind habe ich keine Probleme damit. Das liegt wohl daran, daß ich die PSO schon so lange habe.</p><p>Seit dem April diesen Jahres habe ich allerdings eine große Fläche der PSO zwischen den Brüsten (ich habe eine große Oberweite) und unter den Brüsten in der Hautfalte. Gerade diese Stellen sind sehr empfindlich und reißen schnell ein. Diese Erfahrung habe ich Mitte Mai gemacht. 7 Wochen vor meinem Urlaub hatte ich eine offene PSO-Wunde, die einfach nicht heilen wollte. Ich habe alles mögliche versucht von Bepanthen Wund- und Heilsalbe über Fettcremes. Mir blieb also nur noch der Weg zum Hautarzt. Der verschrieb mir dann eine "leichte", vom Apotheker angemischte Cortisonsalbe. Und tatsächlich... die offene Wunde heilte ab und die Schuppenflechte verschwand dort.</p><p>Hat vielleicht jemand einen Tip für eine Creme oder sonstiges die den Juckreiz behebt? An solchen Stellen verfluche ich meine PSO, aber ändern kann ich daran eh nichts und ich möchte auch nicht immer die Cortison-Salbe nehmen.</p><h4>Mein Urlaubstip</h4>Bevor ich am 29.6. in die Türkei geflogen bin, bin ich 2 1/2 Wochen vor dem Abflug ins Sonnenstudio gegangen, um einer Sonnenallergie vorzubeugen. Innerhalb dieser 2 Wochen bildete sich die Schuppenflechte an meinem Haaransatz, am linken Oberarm, die Stelle unter der linken Brust sowie an den Schienenbeinen und dem Rücken zurück. Die Stelle am linken Oberarm war vorher extrem dick verschuppt...nach der Sonnenbank war sie glatt wie meine "gesunde" Haut.<p>Naja mein Türkei-Aufenthalt war jedenfalls richtig gut für meine PSO. Nach nur 4 Tagen Strand, Sonne und Mittelmeer bildete sie sich super zurück. Es sind nur noch Umrisse bzw. die hellen Hautstellen zu sehen. So langsam, nachdem ich 5 Wochen wieder zuhause bin, kommen aber leider die ersten Stellen (Haaransatz und zwischen der Brust) wieder zurück. Um zu Verhindern, daß es wieder so extrem wird, habe ich mir jetzt vorgenommen mind. 1-2 in 14 Tagen unters Solarium zu gehen. Habe gemerkt wie gut es mir und meiner PSO tut. Schließlich bewirken die UV-Strahlen gute Laune, helfen der Haut und der Sommerbräune hilft es auch noch ein bißchen um länger zu bestehen.</p><p>Ich weiß nur eins, daß ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder in die Türkei fahren werde! Kann ich nur jedem empfehlen! Jüngeren Leuten empfehle ich allerdings nicht Side, wie Uwe A. in seinem Erfahrungsbericht rät (P.S. Das Hotel Hane ist nicht so toll! Trotz AI ist das Essen nicht zu empfehlen!!!), sondern lieber nach Alanya zu fahren! Dort ist der Strand zwar leicht kieselig und im Wasser teils felsig, dafür wir für das Nachtleben viel mehr geboten! (Kleiner Tip am Rande!!!)</p><p>Daß die PSO in Schüben auftritt kann ich von mir nicht behaupten. Bei mir ist sie das ganze Jahr über da. Es kommen zwar manchmal ein paar Stellen hinzu aber daß Stellen ganz verschwinden kann ich nicht sagen. Ich merke nur, daß die Schuppenbildung im Winter extremer ist als im Sommer, aber das liegt wohl an der fehlenden Sonneneinstrahlung.</p><h4>Nahrung - Ich esse was mir schmeckt</h4>Bei meiner Ernährung achte ich jetzt nicht darauf, was ich mit meiner PSO essen darf und was nicht. Ich weiß wohl, daß man Schweinefleisch meiden sollte, aber da ich eh nur Puten- oder Hühnerfleisch esse (schmeckt mir einfach besser!). Dafür liebe ich aber Knoblauch und scharfe Gewürze umsomehr.<h4>Arbeit</h4>In Bezug auf meine Arbeitskollegen und meinen Chef kann ich nichts Negatives sagen. Sie waren alle sehr aufgeschlossen und interessiert an dem Thema. Keiner hat abwertend oder mitleidig darüber gesprochen. Sie haben sogar gesagt, daß sie es bewunderndswert finden, daß ich im Sommer Oberteile ohne Ärmel und kurze Sachen trage.<h4>Beziehung</h4>Früher habe ich immer gedacht, daß ich keinen Freund finden würde, der die PSO akzeptieren und tolerieren würde. Ich habe immer gedacht, daß man mit dieser Krankheit nie geliebt werden und eine "richtige" Beziehung führen würde. Doch ich wurde eines Besseren belehrt....... ;-)) ...denn heute auf den Tag genau bin ich seit 1 Jahr und 8 Monaten mit meinem Schatz glücklich und ihn stört die PSO in keinster Weise. Ich kann nur jedem den Mut machen, daß es für ihn "dort draußen" sicherlich jemanden geben wird, der ihn trotz PSO liebt und achtet!<h4>Medikamente</h4>Ich habe in meiner PSO-Laufbahn schon allerhand an Medikamenten ausprobiert und kann mich nicht an die Namen aller erinnern (schließlich war ich ja noch recht jung!!!)... ich weiß nur daß ich jede Menge, von meinem Hautarzt selbst zusammengestellte Cremes und Salben verpaßt bekam.<p>Die PSO trat bei mir als erstes in (!!) den Ohren auf. Mein Hautarzt dachte, wie es anscheinend viele Ärzte tun, an ein Ekzem. Ich bekam also eine Salbe und die Stellen verschwanden wieder. Doch das "Glück" währte nicht lange, denn nach ein paar Woche "blühten" diese Stellen abermals. Mein Hausarzt wußte sich nicht weiter zu helfen und schickte mich zu einem Hautarzt.</p><p>Ganz zu Anfang war ich bei einem Hautarzt, der mich nach dem ersten Betrachten, sofort Bestrahlen ließ. Danach wollte er mir Cortison andrehen! Dank meiner Mutter, die dies verhinderte, bin ich dann zu einem Hautarzt gewechselt, der erst natürliche Mittel ausprobiert bevor er Cortison verschreibt. Er verschrieb mir allerhand Salben, darunter auch Curatoderm, Teersalbe (wie sie bestimmt schon fast jeder ausprobiert hat), Öl-Emulsionen, Terzolin für die Kopfhaut... doch nichts von alledem half...</p><p>Ein besonderer "Reinfall" war die Salbe PSORIGON aus den USA. Diese Creme (100 ml) hat erstmal einen happigen Preis von 96,84 DM und bringt nur die Veränderung, daß die Schuppen verschwinden. Man darf diese Salbe allerdings nur auf der schuppigen Haut auftragen! Sind keine Schuppen mehr vorhanden, brennt die Salbe wie Feuer. Ich habe damals den Fehler gemacht und habe sie dann auf die nicht schuppigen Stellen aufgetragen, das brannte derart stark, daß ich dachte, mir würde jemand ein Feuerzeug an die Haut halten.</p><p>Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dieser Creme gemacht?</p><p>Nachdem ich jahrelang alles Mögliche ausprobiert habe, habe ich mich dazu entschlossen nicht viel an meiner PSO zu machen. Ich creme sie mit Feuchtigkeitscreme ein und gehe unters Solarium.</p><p>Wenn es juckt, kratze ich auch, warum soll ich mich beherrschen, wenn es mich wahnsinnig macht. Viele "normale" Menschen können das nicht verstehen, aber ich glaube, daß mich viele Psoriatiker verstehen!</p><p>Zwischenzeitlich habe ich auch mal Ringelblumensalbe und Vaseline benutzt, aber durch die Fetthaltigkeit dieser Cremes hatte meine Haut ein erhöhtes Verlangen nach Feuchtigkeit. Wenn ich sie mal nicht so regelmäßig eingecremt habe, ist die Haut eingerissen.</p><h4>Fumaderm - nichts für mich</h4>Im Februar diesen Jahres habe ich dann von der vielversprechenden Fumaderm -Therapie gehört. Ich bin dann also mir nichts dir nichts zu meinem Hautarzt marschiert und wollte diese "Wundertabletten" verschreiben lassen. Doch mein Hautarzt wollte erst einmal meine Blutwerte haben. Als diese dann in Ordnung waren, bekam ich das heißersehnte Rezept (Obwohl mein Hautarzt davon gar nicht überzeugt war. Er meinte,daß Fumaderm nicht so toll wäre, wie alle glauben und daß viele seiner Patienten die Tabletten wieder absetzen würden.).<p>Voller Vorfreude begann ich dann mit der Einnahme von Fumaderm Initial...ich hatte keine von den genannten Nebenwirkungen, bis auf ein oder 2 mal die sogenannten Flushs. Ich war auch richtig glücklich, als ich nach 2 Wochen (so schnell!!!) positive Veränderungen feststellte. Nachdem diese Packung dann leer war, ging ich wieder hin und ließ mir die "richtigen" Fumaderm -Tabletten verschreiben.</p><p>Doch schon in der zweiten Woche bekam ich die Nebenwirkungen zu spüren. Ich bekam Magenkrämpfe, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Übelkeit. Ich konnte nachts bzw. abends nicht liegen und nicht schlafen, solche Schmerzen hatte ich.</p><p>In dieser Zeit fehlte ich öfters auf der Arbeit, weil ich nicht wußte woher das kam. Ich ging also zu meinem Hausarzt, der mir aber riet die Tabletten weiter zu nehmen und zusätzlich verschrieb er mir krampflösende Zäpfchen (komisches Gefühl... hatte zuletzt als kleines Kind Zäpfchen). Nachdem die Schmerzen nicht nachließen, setzte ich Fumaderm ab und siehe da... die Schmerzen waren wie weggeblasen. Nach einer Woche fing ich wieder mit der Einnahme von Fumaderm an... und die Schmerzen kamen wieder. Da habe ich für mich persönlich entschieden, daß ich lieber so mit der Schuppenflechte lebe, als andauernd diesen Schmerzen ausgesetzt zu sein. Hierfür hatte mein Hautarzt auch vollstes Verständnis (was sollte er auch sonst sagen!)...</p><p>Ich kann nur jedem raten, es sich gründlich zu überlegen, ob er die Nebenwirkungen,die die Einnahme von Fumaderm mit sich bringen, eingehen will oder nicht. Ich habe mich dagegen entschieden, aber ich glaube, daß andere von Euch die PSO schlimmer und extremer als ich haben und es dafür tun würden... es ist jedem selbst überlassen!</p><p>Naja ... mein Fazit ist mittlerweile, daß ich die PSO so lasse wie sie ist (außer die Flächen reißen auf) und creme mich ganz normal mit einer Feuchtigkeitslotion ein. Ich halte nichts von den ganzen "Wundersalben"...die PSO kommt eh wieder...</p><p>Was ich noch an Pflegeprodukten empfehlen kann ist die '"Aqeo"-Reihe, die in Apotheken erhältlich ist. Diese Salben versorgen die Haut mit reichlich Feuchtigkeit und lindern den Juckreiz. Zudem sind sie, im Gegensatz zu anderen Produkten, noch im erschwinglichen Bereich (kein Teil der Reihe kostet mehr als 15 - 16 DM). Ist echt einen Versuch wert. Vielleicht hilft es Euch ja auch.</p><p>Was mich allerdings interessiert, ist diese Impfung gegen bwz. für die PSO, die zur Zeit in den USA erprobt wird. Wer weiß, vielleicht hilft uns das...</p><p style="text-align:right;">Yvonne</p>]]></description><guid isPermaLink="false">773</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 12:08:43 +0000</pubDate></item><item><title>Mit Stopp-Uhr und eiserner Disziplin</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/mit-stopp-uhr-und-eiserner-disziplin/</link><description><![CDATA[<p>Mike Be. ist "erfahrener" Psoriatiker und klingt so gar nicht verzweifelt - obwohl er kräftig betroffen ist. Dafür hat er "handfeste" Tipps.</p><p><span>Auch ich bin von der Krankheit betroffen, seit wohl bald 15 Jahren und inzwischen recht großflächig. Neben großen Stellen am Kopf (größtenteils rundum am Haaransatz) mehrere kleine Stellen auf den Oberarmen, handgroße auf den Unterarm-Streckseiten und den Vorderseiten der Unterschenkel, eine handtellergroße auf dem Rücken, sowie mehrere kleine am Körper verteilt.</span></p><p><span>Da ich jetzt noch nicht mal 25 bin kann man sich leicht ausrechnen, dass ich meine ganze Jugend damit zu tun hatte und schon einiges probiert habe.</span></p><p><span>Nach dem ersten Auftreten an den Knien gingen die Flächen für mehrere Jahre von selbst wieder weg um dann langsam und stetig erst Unterschenkel, dann Rücken (Sportverletzung), Arme und den Kopf zu befallen.</span></p><p><span>Bei beiden Großmüttern habe ich nachgefragt, es ist in der ganzen Sippschaft kein einziger Fall bekannt, außer mir </span></p><p><span>Eine der ersten Beschwerden meines Lebens war eine Fischschuppen-Krankheit (so wurde mir gesagt), die mir meine Mutter mit 8-wöchiger Lebertran(?)-Ganzkörper-Ölung erfolgreich austrieb. Wahrscheinlich gibt es einen Zusammenhang.</span></p><p><span>Mittlerweile habe ich ausprobiert (ad hoc erinnert):</span></p><br /><ul> 	<li><span><b>Salben</b>: Teerbaumöl, Ringelblumen, Carison, Dexametason, Psorcuterm, Curatoderm, Daivonex, Zorac und Salicil</span> 	</li><li><span><b>Lösungen</b>: Carison crinale, "Psoriasis-Solution", Daivonex-Lösung, Totes-Meer-Salz-Lösung</span></li> 	<li><span><b>Tabletten</b>: Fumaderm</span></li> 	<li><span>verschiedenste <b>Shampoos</b></span></li> 	<li><span><b>Panthenol</b></span></li> 	<li><span><b>Urin</b></span></li></ul><p><span>Die beschriebenen Salben waren durchgängig maximal für eine Abtragung der Schuppen und ein Rückgang der Rötung gut, nach Absetzen war Tage später das alte Leiden wieder da. Wobei ich vor Zorac warnen muss, diese Salbe verschlimmert die Stellen anfangs dergestalt, dass erst eine deutliche (flache) Ausweitung auftritt, die auch nach weiterer Behandlung damit irreversibel bleibt. Sie "hilft" wie alle anderen Salben, man sollte tunlichst nur die betroffenen Stellen einreiben und die noch heile Haut damit verschonen.</span></p><p><span>Die ersten beiden Lösungen sind auch nicht durchgängig empfehlenswert da sie auf alkoholischer Basis arbeiten und in jeder offenen Stelle logischerweise wie Teufel brennen. Dazu ist die Psoriasis-Solution nach 4711-Art parfümiert. Allerdings leicht zu benutzen, Gefäß auf die Stelle setzen, Kopf neigen und mit Finger leicht einreiben. (Vorsicht bei den Augen!)</span></p><p><span>Außer den Medikamenten, seifenfreien "medizinischen" Waschstücken und Shampoos und Zahncreme benutze ich keinerlei Chemie, keine Cremes, Rasierschaum -wasser, Deos oder Roller, nichts. Und ich "stinke" auch nicht! (bestätigt!)</span></p><p><span>Auch Essen-Kur wie Entzug der Nahrung, die ich ständig zu mir nehme (nahm), brachte bis dato nichts, z.B. Milch, Kakao (damals in Massen), Tee, Margarine, Butter, Brotsorten, Wurst, Fleisch, Käse, usw., usw., ...</span></p><p><span>Bei der Kleidung immer Baumwolle, auch nichts.</span></p><p><span>Spezial Dusch-Öl und Waschmittel, dto.</span></p><p><span>Alcohol und Nikotin sind schon aus Überzeugung ohne Bedeutung und Drogen erst recht. (wozu auch?).</span></p><p><span>Nach zwei sonnenreichen Sommern mit viel Ostseebaden zogen sich einige Gebiete wieder zurück, waren im folgenden Frühjahr umso stärker wieder da. Die Sommer-Frühjahr-Erfahrung ließ mich mal wieder zum Hautarzt rennen, der ließ mich dann in die SUP-Kabine, (UV-A) denke ich. Mit enormen Zeitaufwand, nur möglich durch geregelten Tagesablauf und nahe Arztpraxis, gings dann vier mal wöchentlich in die Kabine, mit Unterstützung einer speziellen Salbe (Sonnenempfindlichkeit).</span></p><p><span>Nach 6 Wochen stellte sich der Erfolg ein, neben einer herrlichen, gleichmäßigen Bräunung mit teilweißen Sonnenbränden (es war Dezember und alle schauten mich so komisch an ...) gingen auch einige Stellen zurück, drei jeweils handgroße auf dem Rücken, die an den Armen großteils und eine große am Kopf waren danach weg.</span></p><p><span>Zwei der drei Rückenstellen sowie die am Kopf sind seit dem Geschichte, die anderen kamen nach etwa 3-4 Monaten wieder (Winter-Frühjahr) und alle anderen Stellen waren unbeeindruckt von der Behandlung.</span></p><p><span>Diese Behandlung muss für einen Erfolg mindestens für 8 Wochen im voraus eingeplant und eingehalten werden. Jeder verpaßte Termin bedeutet mindestens die einmalige Wiederholung der letzten Dosis oder sogar die Herabsetzung um ein, zwei Dosen, man verliert viel Zeit.</span></p><p><span>Bei der angewandten Methode, "Ganzkörper-Bräunung stehend passiv gedreht" (Hähnchen am Spieß), sollte man peinlichst darauf achten, dass die anbehaltene Kleidung bei jeder Bestrahlung immer exakt gleich sitzt. Täglich wechselnde Unterhosen-Formen bedeuten bei höheren Dosen (5-6 Minuten) tägliche schmerzhafte Sonnenbrand-Streifen, die bei sitzenden Tätigkeiten zur Qual werden und nebenbei zu einer Zebra-ähnlichen Hautmusterung verhelfen. Auch die enorme Wärmeentwicklung in der Kabine während längerer Behandlungen stellt eine große Belastung dar und verhilft zu unangenehmen Schweißbädern.</span></p><p><span>Ein Jahr später bat ich denselben Arzt um die Verabreichung der Fumaderm , das war anfangs ein Kampf, den ich schon mit mehreren anderen Ärzten durch hatte, erst eine bei ihm erneut angefangene Sonnenkur ließ ihn später "erweichen". Diese wollte ich wegen der voraussichtlichen Behandlungsdauer und meiner Zeitknappheit mit der Fumaderm kombinieren, das wurde abgelehnt. Die dann begonnene Fumaderm -Behandlung brachte neben anfänglichen Verdauungsleiden (Blähungen, Durchfall, Bauchschmerzen) in zunehmenden Maße auch die bekannten Flush´s. Diese treten meist bei eigener Erregung (Streßsituationen, Erschrecken, Aufregen) auf und werden teilweise durch Schwindelgefühle begleitet.</span></p><p><span>Diese Flushs sind in Veranstaltungen mit vielen Personen sehr peinlich und ließen mich nach kurzer Zeit während der Prüfungsperiode mit gehäuftem Auftreten die Therapie abbrechen. Zu dem Zeitpunkt war ich bei einer 3x-täglich-Dosis angelangt, die Beschwerden nicht zu vertreten und eine Linderung der Psoriasis nicht erkennbar. Meine Blutwerte hatten sich nicht verändert.</span></p><p><span>Mit keinem Mittel habe ich jedoch eine Linderung der Stellen an den Unterschenkel erreicht, weiß da einer Rat?</span></p><p><span>Selber habe ich so meine Probleme mit der "Öffentlichkeits-Arbeit". So habe ich seit vielleicht 8 Jahren nur bei wenigen abzählbaren Anlässen (Badehosen in Schwimmbädern, Ostsee) öffentlich kurze Hosen getragen. Kurze Henden/TShirts trage ich schon lange nicht mehr. Auch Schwimmbäder/Saunen sind inzwischen passé.</span></p><p><span>Nichts dagegen tue ich gegen die Sichtbarkeit der Stellen am Kopf, früher trug ich meist lange Haare, inzwischen bin ich beim 1,5-cm-Igel angelangt.</span></p><p><span>Insgesamt kann ich über vier verschiedene Reaktionen der Umwelt berichten, da gibt es :</span></p><p><span><strong>Am häufigsten</strong>: Es wird nichts gesagt. Selber bemerkt man die ständigen verstohlenen Blicke, teilweise recht unangenehm, z.B. bei Vorstellungsgesprächen, führt meist zu ablehnender Haltung. Da sag ich mir immer: "Wer nicht fragt bleibt dumm."</span></p><p><span><strong>Selten und meist sehr verletzend</strong>: "Gott, wie siehst du denn aus? Hast´dich verbrannt oder so was? Sieht ja schrecklich aus!" glücklicherweise selten</span></p><p><span><strong>Die meist mitleidenden Fragen</strong> von engen "erwachsenen" Verwandten und sehr guten Freunden, Toleranz und seelischer Beistand die in stiller Anteilsnahme enden, sehr wichtig</span></p><p><span><strong>Die offenen und direkten Fragen</strong> von Leidensgenossen oder deren Angehörigen, meist sehr verblüffend, da sehr selten, manchmal peinlich für mich, da diese Fragen dann mitten in der Öffentlichkeit gestellt werden</span></p><p><span>Über die Probleme dadurch mit dem anderen Geschlecht brauche ich wohl gar nicht erst zu anzufangen...</span></p><p><span>Wenn 3 Millionen Deutsche betroffen sein sollen, dann scheint die Verteilung ungleichmäßig zu sein, ich kenne persönlich nur zwei andere Fälle, beide wohnen im Süden Deutschlands, ich im Nordosten.</span></p><p><span>Um mir die Rennerei und den Zeitaufwand einer erneuten Lichtkur zu ersparen würde ich gerne eine eigene UV-A-Quelle geregelt zu Haus benutzen. Mit Stopp-Uhr und eiserner Disziplin könnte man die Dosen langzeitlich nach Bedarf anpassen, ohne die KK zu schröpfen. Hat einer von Euch Erfahrung damit oder mit den UV-Kämmen, die mir schon von mehreren Ärzten verweigert wurden?</span></p><p><span>Und: wie sind eure Erfahrungen mit zuckerfreier Ernährung?</span></p><p><span>Allen Betroffenen eine deutliche Linderung!</span></p><p><span>Mike Be. </span></p>]]></description><guid isPermaLink="false">710</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 08:21:39 +0000</pubDate></item><item><title>"Was soll's &#x2013; ist eben so"</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/was-solls-ist-eben-so/</link><description><![CDATA[
<p>
	<strong>Andreas hat viel experimentiert, hat eine Diät "durchgezogen". Ihn stört es zwar selbst, in kurzen Hosen herumzulaufen – aber er tut es trotzdem. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.</strong>
</p>

<h4>
	So fing es an
</h4>

<p>
	Meine ganze Kindheit und Jugend hatte ich nicht über Hautprobleme zu klagen, die auf eine PSO hingedeutet hätten. Dadurch das weder in der Familie noch im Freundeskreis jemals das Wort <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> fiel, war es für mich eine Erkrankung, die ganz weit weg ist. Wer auch immer die bekommen mag oder schon hat, ich habe damit nichts zu tun.
</p>

<p>
	Ich war etwa 23 jahre alt, studierte gerade im 2. Semester Elektrotechnik, als ich eines Tages merkwürdige Verschuppungen im Ohr feststellte. Diese veranlassten mich zunächst zu intensiverer Reinigung per feuchtem Wattestäbchen. Ich wunderte mich, dass sich nach wenigen Tagen wieder "Fremdkörper" im Ohreingang gebildet hatten, maß dem aber keine weitere Bedeutung zu.
</p>

<p>
	So nach ca. 1 Jahr "stolperte" ich dann immer wieder auf eine groschengroße schuppende Fläche im Haaransatz der Stirn. Bis dahin sah ich keinen Zusammenhang zu irgendetwas. Ich dachte, vielleicht sollte ich mal das Shampoo wechseln, was ich auch tat. Ich fand aber heraus, dass es durch spezielle Anti-Schuppenshampoos eher schlimmer als besser wurde.
</p>

<h2>
	Die Diagnose
</h2>

<p>
	"Tut mir leid, sie haben Psoriasis!" - "Wie lange habe ich noch?"
</p>

<p>
	Kurze Zeit später bildete sich eine kleine Stelle am linken Ellenbogen, die sich mit der Zeit leicht vergrösserte. Im Alter von 26 Jahren ging ich zum ersten Mal deswegen zum Hautarzt. Der erzählte mir was von Schuppenflechte und dass es unheilbar ist und man da nichts machen kann.
</p>

<p>
	Ich dachte, ich fantasiere. Das konnte doch wohl nicht sein, was der da erzählt. Ich soll eine unheilbare Krankheit haben? Ich bin doch kerngesund.
</p>

<p>
	Der Doktor legte noch einen drauf und sagte: "Das wird noch schlimmer werden in den nächsten Jahren und sie werden es noch an vielen anderen Stellen bekommen, auf der Brust z.B. Aber da kann man leider überhaupt nichts machen, damit müssen Sie leben". Das war nicht sehr ermunternd und förderte nur meine Ungläubigkeit und Ablehnung gegen das Gesagte.
</p>

<p>
	Er verschrieb mir irgendeine selbstgemixte Teersalbe, in die ich meine ganze Hoffnung legte, diese lästige Schupperei schnell für immer los zu werden. Ich fing erstmals an, mich mit dem Thema Schuppenflechte überhaupt zu befassen. Damals war das Internet allerdings noch nicht so populär wie heute, so dass ich meine Infos mühsam aus Büchern, Broschüren und Zeitschriften suchen musste.
</p>

<p>
	Mein medizinisches Lexikon sagte mir, dass Schuppenflechte tatsächlich eine unheilbare Krankheit sein soll und die Ursache unbekannt ist. Wahrscheinlich wird es vererbt. Tja, aber von wem habe ich es geerbt ? Es hat doch niemand in meiner Familie. Ich fragte extra noch einmal meine Eltern. Ich dachte dann, dass es bei mir eine Fehldiagnose ist und wechselte den Arzt, nachdem ich feststellte, dass die Schupperei von der Teersalbe nicht verschwand.
</p>

<h2>
	Experimentalphase, Erfahrungen
</h2>

<p>
	Nun ja, dieser "neue" Arzt verschrieb mir Ecural, welches erstmalig Wirkung zeigte. Leider nur kurzfristig. Wenn ich die Salbe und Tinktur absetzte, dauerte es nur einige Tage, bis es wieder anfing <span class="ipsEmoji">😞</span> Darüber hinaus versuchte ich noch einige andere Salben, die bei anderen Patienten wohl gute Erfolge brachten. Bei mir aber blieben sie leider wirkungslos (Psorcutan, <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/vitamind3/calcipotriol-daivonex" rel="">Daivonex</a>, usw.) oder verstärkten die Schuppung.
</p>

<p>
	Mit 32 Jahren hatte ich mittlerweile zwei Stellen am Kopf, und an beiden Ellenbogen und den Knien. Wobei die Stellen auf den linken Extremitäten größer sind als rechts, dafür sind es rechts 3 kleine, links "nur" eine große (5-Markstückgroß). Ich machte eine <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/c40-bestrahlung/balneophototherapie/" rel="">Balneo-Phototherapie</a> in 40 Sitzungen (à 75 DM, hat zum Glück alles meine private Krankenversicherung bezahlt). Das dauerte etwa ein viertel Jahr. Danach war ich an den Extremitäten fast beschwerdefrei, auf dem Kopf hat sich nicht viel geändert. Gut, den konnte ich in Solebad auch nicht ständig unter Wasser halten. das hätte mich womöglich sofort für immer von dem Leiden befreit ;-). Nach zwei bis drei Wochen war der alte Zustand wieder da und ich um eine Erfahrung reicher.
</p>

<p>
	Heute bin ich 34. Wenn sich eine Erkältung ankündigt, fangen meine Hände und Füße seit einem Jahr auch vereinzelt an, rote Stellen zu bekommen, von denen sich die Haut ablöst. Im Normalfall sind die Erscheinungen dort aber minimal bis gar keine. Einen Zusammenhang zwischen Stress und Ruhe kann ich bei mir nicht bestätigen. Im Urlaub habe ich die Symptome genauso wie unter Arbeits-Belastung. Ich bin ein recht ausgeglichener und zielstrebiger Mensch, der die Freude und den Spaß am Leben nicht zu kurz kommen läßt.
</p>

<p>
	Angeregt durch die Ernährungsdiskussionen, habe ich im November 2000 eine sogenannte Meier-Diät zur Darmsanierung/Entgiftung gemacht. Erstmals seit etlichen Jahren habe ich 4 Wochen lang auf Schokolade und Alkohol vollständig verzichtet. Außerdem auf Kaffee, Fleisch jeglicher Art, Gemüse, Obst, usw. Nikotin wegzulassen war das Einfachste, ich habe mich von dem Zeug glücklicherweise nie abhängig gemacht und nie geraucht.
</p>

<p>
	Während der Volldiät (zuvor 1 Woche Vorbereitungsdiät mit eingeschränkter "Normalkost") habe ich nur eine Basenlösung 3x täglich zu mir genommen und 1x täglich Bittersalz. Dabei zwei Wochen lang nur alte trockene (wichtig!) Brötchen gegessen. Zusätzlich ist täglich eine Darmspülung durchzuführen, was mich am Anfang etwas Überwindung kostete, aber dann zur lehrreichen Routine wurde (hätte nie geglaubt, dass ich mir drei Liter Wasser in den Darm Pumpen kann, bevor der Schließmuskel aufgibt <span class="ipsEmoji">😉</span>
</p>

<p>
	Tja, meine Erwartungen wurden hinsichtlich Rückbildung meiner besonderen Hauterscheinungen nicht erfüllt. Es änderte sich nichts Gravierendes. Seit dem esse ich wieder normal, verzichte aber weitgehend auf Schweinefleisch und Rindfleisch und trinke mehr Tee als Kaffee. Bei Schokolade versuche ich mich etwas mehr zurückzuhalten, obwohl sie eine meiner größten Schwächen ist <span class="ipsEmoji">😉</span>
</p>

<p>
	Rückblickend muss ich aber sagen, hat es bei mir keinen signifikanten Einfluss gezeigt. Die Stellen an Ellenbogen und Knien sind mittlerweile noch etwas größer geworden. Ich habe mir aber vorgenommen, in diesem Jahr diese Diät noch einmal zu wiederholen und diesmal auf mindestens sechs Wochen auszudehnen.
</p>

<p>
	Was mir wirklich hilft, ist ein Urlaub am Meeresstrand bei strahlendem Sonnenschein. Nach 14 Tagen sind die Beschwerden dann erstmal ein paar Wochen fast weg. Leider ist das höchstens 1-2 Mal im Jahr durchführbar.
</p>

<p>
	Ich treibe regelmäßig Sport (Fitness, Joggen) und gehe öfter in die Sauna (allerdings nicht im Sommer :-). Dabei kann man wunderbar die Schuppen mit dem Handtuch (ohne Weichspüler!) abschrubbeln, ohne das es blutet. Die Haut ist hinterher zwar schön glatt und schuppenfrei, aber leider immer noch gerötet. Allerdings schon nach 24 Stunden haben die übereifrigen Zellen nichts besseres zu tun, als neues Material nachzuschieben. Die merken einfach nicht, dass sie sich völlig unnütz den "Arsch" aufreissen. So blöd möchte ich nicht sein, unnütze Arbeit zu verrichten <span class="ipsEmoji">😉</span>
</p>

<h2>
	Stand heute
</h2>

<p>
	Über die zurückliegende Verlaufsdauer von ca. 10 Jahren mit PSO hat sich die Symptomatik zwar sehr langsam aber stetig fortentwickelt. Ich bin mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo es mich zwar stört, in kurzer Hose oder T-Shirt rumzulaufen, aber ich tue es trotzdem, weil Sonne und Luft tut den "Stellen" gut. Wäre ja paradox, sie abzuschirmen. Wenn ich mal angesprochen werde "ey, was hast du denn da am Arm gemacht?", dann sage ich halt, dass es Schuppenflechte ist und man das nicht weg bekommt, da unheilbar. Was soll's, ist eben so. Auf Ablehnung bin ich damit bisher noch nicht gestossen, auch meine Freundin stört es nicht, die ich trotzdem immer wieder frage, ob es sie nicht stört, dass ich diese Flecken habe <span class="ipsEmoji">😉</span>
</p>

<p>
	Vor kurzem habe ich übrigens erfahren, dass mein Vater doch Schuppenflechte hat. Bzw. er hatte es mal. Nur an einem Ellenbogen. Das ist schon so lange her, dass er es vergessen hatte. Nach einigen Jahren Beschwerden ist es bei ihm eines Tages verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Da muss er so um die 40 gewesen sein. Nun hoffe ich, dass mir das auch passiert. Aber vielleicht wird auch vorher noch eine Behandlungsmöglichkeit gefunden, die uns Psoriatiker ("Ach, Sie haben studiert?" <span class="ipsEmoji">🙂</span> endlich erlöst.
</p>

<p>
	In diesem Sinne, gute Besserung und auf Wunder hoffen <span class="ipsEmoji">😉</span>
</p>

<p>
	Andreas (34)
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">726</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 08:15:00 +0000</pubDate></item><item><title>Walter Opree</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/erfahrungen-walterop/</link><description><![CDATA[<p></p><p><strong>Walter Opree aus den Niederlanden scheint im bitteren Kampf mit seiner Psoriasis. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.</strong></p><p></p><p><b>Ich und meine Psoriasis</b></p><p></p><p>Seit 6 Jahren .... am rechten Bein riesig große Fläche ges. Unterschenkel Seit 1 Jahr rechtes Bein ; Hüfte rundherum. Wurde besonders schlimm nach einer OP (Schaufensterkrankheit linkes Bein; Y-Prothese eingesetzt und Thrombose entfernt)</p><p></p><ul><li>Lebend-Frisch-Gewicht 88,0 kg</li><li>Grösse 1,70 m</li><li>Alter 54</li><li>DM Typ II</li></ul><p></p><p><strong>Medikamente</strong></p><p></p><ul><li>Actraphane 30/70 56-0-38</li><li>Actrapid 0-7-7</li><li>ASS 100 0-1-0</li><li>gegen Psoriasis : z.Zt. Teersalbe ( holländische Anfertigung ! ) Gruppe 2, mit Haushaltsfolie abgedeckt je 4 Tage dann Pause von 3 Tagen.</li><li>Hilft noch.</li><li>Psoriasis Salbe und -Gel vom Deutschen Doc verschrieben (Hautärztin!!!!) half garnicht – Blutzucker rauf wie Lumpi und Psoriasis wesentlich schlimmer geworden.</li><li>Urinsalbe – milderte ganz gewaltig auf kurze Zeit. Jucken war weg. Aber alles andere ... na ja denn wohl auch nicht das richtige gewesen.</li></ul><p></p><p>Oh ja – etliche Mails und Faxe und Telefonanrufe erhalten von dubiosen Heilern und Heilfirmen, angefangen beim Steinstaubmehl oder so ähnlich für einen Preis.....oha ......!!</p><p></p><p>In der kommenden Woche bekomme ich von DHU ein homöopathisches Mittel: Arsenicum album D 30 globuli. Woll'n mal sehn, was das macht.</p><p></p><p>Wenn alles nix mehr hilft, dann kauf ich mir 'ne Sonnenbank und wenn die nicht will wie ich es will dann... folgt der nächste Versuch.</p><p></p><p><i>Kontakt per E-Mail an <a href="mailto:lacuisin@wxs.nl" rel="">lacuisin@wxs.nl </a></i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">28</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 01:37:47 +0000</pubDate></item><item><title>Fabian F. (30)</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/erfahrungen-fabianf/</link><description><![CDATA[
<p>
	<strong>Fabian Fuchs ist hin- und hergerissen. Mal ist ihm die Schuppenflechte egal, und dann kümmert er sich wieder mehr um sie. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.</strong>
</p>

<p>
	Ich bin 30 Jahre alt und trage meine <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> mit mir herum, seitdem ich drei Jahre alt bin. Meine Eltern konnten nie einen Zusammenhang zwischen einer Krankheit und dem Auftauchen der Psoriasis herstellen. Anfangs waren die Stellen an beiden Schienbeinen und in den Achselhöhlen. Die Hautärzte behandelten mich auch zunächst auf Ekzem. Die Medikamente verschlimmerten wohl alles. Ich erinnere mich nur, dass sie furchtbar gebrannt haben.
</p>

<p>
	Seit der 9. Klasse allerdings sind die Stellen an beiden Füßen, an beiden Händen und auf dem Kopf ansässig. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich keine "Schübe" habe, wie man das meist hört, sondern die Schuppenflechte einfach immer da ist.
</p>

<p>
	Ab der 9. Klasse mussten wir alle zwei Wochen einen Tag lang in der Produktion arbeiten. Bei uns war es ein landwirtschaftlicher Betrieb, bei dem wir z.B. Porree vom Feld ernten und dann putzen und eintüten mussten. Da wurde zwar gesagt, wir sollten Handschuhe anziehen, aber niemand tat das wirklich. Und weil genau dann die Psoriasis an den Händen auftrat, tippe ich bis heute drauf, dass da Pestizide oder anderes Zeug an dem Gemüse dran war.
</p>

<p>
	Inzwischen war ich zu allerlei Kuren, als Kind, als Jugendlicher und als Erwachsener, zuletzt am <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/totesmeer" rel="">Toten Meer.</a> Das hat bombig geholfen, hielt aber nur zwei Monate an. Trotzdem hatte es mir extrem gut getan. Erneute Anträge hat die Kasse jetzt aber immer abgelehnt.
</p>

<p>
	Wie jeder Psoriatiker habe ich schon viele Salben durch. In letzter Zeit am besten war Karison, das aber wohl ein starkes Kortison ist. Auf dem Kopf habe ich gute Erfahrungen mit Ecural gemacht. Weggebracht aber hat noch keine Salbe alles.
</p>

<p>
	Stress, den ich genug habe, kann meiner Schuppenflechte eigentlich nichts anhaben. Im Gegenteil, wenn ich mal weniger Stress habe, ist's irgendwie schlechter (vielleicht, weil ich dann die Schuppenflechte mehr wahrnehme).
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">33</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 01:29:00 +0000</pubDate></item><item><title>Jutta Ellwood</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/erfahrungen-juttaell/</link><description><![CDATA[
<p>
	<strong>Jutta Ellwood hatte jahrelang Erfolg mit einem "Wundermittel". Jetzt geht jedoch nichts mehr. Und es juckt, juckt, juckt. Der Erfahrungsbericht und die Fragen einer Betroffenen.</strong>
</p>

<p>
	Ich bin weiblich, 47 Jahre alt und leide seit meinem 12./13. Lebensjahr an der <span ipsnoautolink="true">Psoriasis</span>. Meine Mutter hatte auch Schuppenflechte, die bei ihr übrigens mit Eintritt der Wechseljahre verschwand!
</p>

<p>
	Zuerst war ausschließlich der Kopfbereich betroffen, erst im Alter von ca. 19 Jahren habe ich auch kleine Stellen am übrigen Körper, die sich im Laufe der Jahre jedoch vergrößerten.
</p>

<p>
	Ich habe wahrscheinlich alle gängigen Salben etc. einschl. <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/dimethylfumarat/fumaderm" rel="">Fumarsäure</a> ausprobiert; hat alles nichts genützt.
</p>

<p>
	Ich gehe allerdings sehr selbstbewusst mit der Schuppenflechte um und verstecke sie auch im Sommer nicht: Ich habe an beiden Ellenbogen ca. 3 bis 4 Zentimeter große Stellen.
</p>

<p>
	Im Januar 1994 war ich in Bad Oeynhausen zur Kur: Solebäder, <span ipsnoautolink="true">Bestrahlung</span>, Reduktionsdiät. Nach den vier Wochen war ich so gut wie erscheinungsfrei und nach einigen Bestrahlungen bei meinem Hautarzt komplett. Das hat dann ca. 15 Monate angehalten.
</p>

<p>
	Im Allgemeinen habe ich die Krankheit ganz gut im Griff, das heißt, ich benutze eigentlich dann nur Feuchtigkeitscremes und sonst nichts.
</p>

<p>
	Im Frühling 1998 hatte ich dann aber wieder einen ganz bösen Schub mit extremem Juckreiz und regelrechten Schmerzen. Ich habe dann eine "Diät" versucht: kein Alkohol, kein Zucker, kein Fleisch. Nach einiger Zeit waren die Entzündungen etwas besser.
</p>

<p>
	Zu diesem Zeitpunkt habe ich dann von meiner Schwägerin aus England einen Zeitungsartikel geschickt bekommen über eine sogenannte "Wunderlotion" aus Bananen. Ich habe mir dann diese Lotion (Exorex-Lotion) über die internationale Apotheke besorgt und war nach sage und schreibe zwei Wochen absolut beschwerdefrei! Wobei man sagen muss, dass ich handtellergroße Stellen am Bauch hatte. Also nicht nur kleine Stellen!
</p>

<p>
	Auch auf der Kopfhaut habe ich die Lotion (wie Wasser, auf Teerbasis) zweimal täglich benutzt und über Nacht Erfolge erzielt. Ich war dann fast zwei Jahre beschwerdefrei, bis Anfang des Jahres ein neuer Schub eintrat, der auf absolut nichts reagiert!
</p>

<p>
	Ich war dann von Mitte April bis Mitte Mai auf Borkum in Kur und habe die Psoriasis dort mit <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/dithranol/dithranol-information/" rel="">Dithranol</a>, Curatoderm, Bädern und Bestrahlungen behandelt – ohne jeglichen Erfolg! Auch die "Bananenlotion" nützt momentan nichts mehr. Ich bin daher momentan ziemlich verzweifelt; weil ich zwar keine sehr großen Stellen habe (vielleicht 3 x 2 cm), aber der Juckreiz ist fast nicht mehr zum Aushalten. Außerdem spannt die Haut kolossal.
</p>

<p>
	Ich benutze zur Zeit Psorcutan und HTH als Pflege und mache regelmäßig Molkebäder. Aber wie gesagt, es tut sich absolut nichts.
</p>

<p>
	Wem geht es ähnlich?
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">29</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 01:26:00 +0000</pubDate></item><item><title>Franz (43)</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/erfahrungen-franz43/</link><description><![CDATA[<p>
	<strong>Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.</strong>
</p>

<p>
	Ich habe die <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> seit ca. zwei Jahren. Begonnen hat dies mit einer einjährigen Stresssituation, als ich einen Neubau für meinen Betrieb hinstellte. Anfangs nur am Haaransatz erkennbar, mittlerweile an den Ellenbogen und vor allem an den Waden. Seit neuestem auch am Hintern.
</p>

<p>
	Um ehrlich zu sein: Ich halte nicht viel von den ganzen "von aussen" anzuwenden Mitteln. Die Krankheit kommt von Innen und muss meines Erachtens auch von Innen behandelt werden. Und hier habe ich noch kein Mittel gefunden, das wirklich hilft. Und so wie es aussieht haben auch im neuen Jahrtausend die Hundertschaften von Ärzten noch kein "Allheilmittel" parat. Meine Meinung: Die <span ipsnoautolink="true">Gentechnik</span> könnte sicherlich helfen ein Gegenmittel zu finden.
</p>

<p>
	Selbstverständlich bin auch ich gegen das "Klonen" von Menschen, aber für uns wäre die Genforschung sicherlich eine Hilfe. Nur diese neue Technik könnte ein Gegenmittel erfinden.
</p>

<p>
	Freuen würde ich mich über Kommentare mit Erfahrungen über das Einnehmen von Mitteln und somit von Abheilen "von Innen". Von <a href="https://www.psoriasis-netz.de/category/medikamente/salben-cremes-gels" rel="">Sälbchen</a> und <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/knabberfische" rel="">Fische anknabbern</a> halte ich nicht viel.
</p>

<p>
	Viele Grüße
</p>

<p>
	<em>Franz</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">31</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 01:14:00 +0000</pubDate></item><item><title>Georg (51)</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/erfahrungen-georg51/</link><description><![CDATA[<p>
	<strong>Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.</strong>
</p>

<p>
	Ja, auch ich – seit 13 Jahren <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> – habe, nachdem ich bei einer ganz miesen Ärztin war, eine Hautarzt gefunden, der die richtige Diagnose stellte.
</p>

<p>
	Die Hautärztin seinerzeit antwortete auf meine Frage, ich hab da so komische Flecken im Gesicht, ist das vielleicht eine allergische Reaktion auf mein Rasierwasser, ganz lapidar: Das weiß ich doch nicht, denn ich rasiere mich nicht. Toll, nicht wahr?
</p>

<p>
	Inzwischen ist der Arzt, der die richtige Diagnose stellte und mir auch helfende Salben ohne Cortison verschrieb, vor einigen Jahren verstorben. Ich begab mich dann in eine Praxis eines Hautarztes in Minden, wo man nicht wochen- oder monatelang auf einen Termin warten musste. Wir führten zunächst ein längeres Gespräch über diese Krankheit, dann bekam ich Anwendungen in Form von Salzwasserbädern mit anschließender <span ipsnoautolink="true">Lichttherapie</span>.
</p>

<p>
	Da ich selbst gewillt war, die Schuppenflechte zu überwinden und da diese Therapie sehr gut anschlug, habe ich nach ca. 80 Anwendungen schrittweise wieder eine "blanke Haut" bekommen. Ich merkte, das gerade mein psychisches Wohlbefinden den Verlauf äusserst positiv beeinflusst.
</p>

<p>
	Nun kann ich feststellen, dass meine Haut wieder völlig ok ist, nur ein Phänomen beschäftigt mich, und vielleicht haben andere ähnliche Erfahrung gemacht: Schubweise wird die Haut an meinen Handoberflächen extrem empfindlich, wenn ich mich auch nur ganz leicht stoße, ist die Haut wie Papier und es entstehen Wunden, die dann auch noch ganz schlecht heilen wollen.
</p>

<p>
	Mein Arzt (ein sehr guter in Minden) verschrieb mir Salben, die ich aber bald wieder absetzte, weil ich merkte, dass diese die Sache noch verschlimmern.
</p>

<p>
	Zur Zeit habe ich wieder diese Phase der "leicht verletzlichen Hände". Wer hat ähnliches erlebt und wie ist er/sie damit umgegangen? Über eine Rat würde ich mich sehr freuen.
</p>

<p>
	<em>Georg H.</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">30</guid><pubDate>Tue, 16 Mar 2004 01:10:00 +0000</pubDate></item><item><title>So viele Fragen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/so-viele-fragen/</link><description><![CDATA[
<p>
	<strong>O. Sch. hat viele Salben, aber wenig Hilfe hinter sich. So ist er auch noch sehr neugierig auf den Austausch mit anderen Betroffenen.</strong>
</p>

<p>
	Ich bin 33 Jahre alt und bin seit dem Sommer 2000 an der Schuppenflechte erkrankt.
</p>

<p>
	Mit Interesse habe ich die einzelnen Erfahrungen der Betroffenen gelesen und musste leider feststellen, dass es wohl keinen oder nur wenige Erkrankte gibt, wo die Symptome, dauerhaft oder ganz zurück gegangen sind.
</p>

<p>
	Die ersten Beschwerden bekam ich an zwei oder drei Fingerkuppen, wobei sich die Haut rundherum ablöste, als wenn man die Fingerspitzen in kochendes Wasser getaucht hätte.
</p>

<p>
	Später folgten die gleichen Symptome an den Handballen, an den Fußzehen und an der Ferse, was sich teilweise beim gehen oder berühren von Gegenständen als sehr schmerzhaft herausstellte. Am Anfang habe ich dann wohl auch den Fehler gemacht, dass ich die erkrankten Hautstellen, soweit es ging, entfernte, was immer wunde, nässende und schmerzhafte Stellen hinterließ, die einem im Alltag stark behinderten. Wenn diese dann abheilten, war ich bis zum nächsten Schub, an diesen Stellen für ca. zwei Wochen beschwerdefrei.
</p>

<p>
	Gleich nach Auftritt der Beschwerden habe ich einen Hautarzt aufgesucht, der mir am Anfang verschiedene Salben verordnet hat, die bis auf die <span ipsnoautolink="true">Linola</span> Fett N (zur Linderung der Hautrisse) keinerlei Wirkung zeigten.
</p>

<p>
	Später habe ich dann eine <span ipsnoautolink="true">Lichttherapie</span> (zwei Monate dreimal wöchentlich) begonnen, die zu Beginn der Behandlung gut wirkte, später aber dann wieder nachließ.
</p>

<p>
	Auf meinem Wunsch hin, habe ich mich für eine Behandlung an eine Universitätsklinik überweisen lassen. Hier bin ebenfalls innerhalb von zwei Wochen mit verschiedensten Cremes und Salben so gut eingedeckt worden (jeder Arzt eine andere Salbe), dass ich nicht nachvollziehen kann, welches der Medikamente überhaupt bei mir Wirkung zeigte.
</p>

<ul>
	<li>
		Nerisona Creme
	</li>
	<li>
		Nerisona Salbe
	</li>
	<li>
		Neribas Creme
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/vitamind3/calcipotriol-daivonex" rel="">Psorcutan Creme</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/vitamind3/calcipotriol-daivonex" rel="">Psorcutan Salbe</a>
	</li>
	<li>
		Excipial Mandelölsalbe
	</li>
	<li>
		teerhaltige Creme
	</li>
</ul>

<p>
	Zusätzlich bekomme ich noch Fumaderm (bis zu diesen Zeitpunkt 1 blaue Tablette pro Tag), was mich bis auf bekannten Nebenwirkungen, dass erste mal seit Auftreten der Krankheit, für 4 Wochen komplett beschwerdefrei sein ließ.
</p>

<p>
	Momentan treten die ersten Beschwerden, bisher nur an Handballen und Ferse, wieder auf. Zusätzlich wurde mir jetzt noch eine Bade- und Lichttherapie verordnet.
</p>

<p>
	So viel zum Stand der Dinge.
</p>

<p>
	Mich interessiert:
</p>

<ul>
	<li>
		Welche Erfahrungen haben <span ipsnoautolink="true">Raucher</span> mit Ihrer Schuppenflechte gemacht, die sich das Rauchen abgewöhnt haben?
	</li>
	<li>
		Wie sind die Erfahrungen mit <span ipsnoautolink="true">Heilpraktikern</span>?
	</li>
	<li>
		Gibt es Zusammenhänge zwischen der Schuppenflechte und Tieren (Hunde/Pferde)?
	</li>
	<li>
		Wie sind die <span ipsnoautolink="true">Erfahrungen mit Arbeitgebern</span>?
	</li>
	<li>
		Gibt es Betroffene, die dauerhaft arbeitsunfähig sind?
	</li>
</ul>

<p>
	<em>O. Sch.</em>
</p>

<p style="background-color:#7aabc1;color:#ffffff;text-align:center;">
	Mehr Fragen und Antworten hat unsere <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/" rel="">Psoriasis-Community</a>.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">748</guid><pubDate>Mon, 15 Mar 2004 17:47:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
