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<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Otezla: Anwendung, Dosierung...</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/apremilast-otezla/?d=33</link><description>Artikel: Otezla: Anwendung, Dosierung...</description><language>de</language><item><title>Otezla verringert Alkoholmissbrauch</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/apremilast-otezla/otezla-verringert-alkoholmissbrauch-r1203/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2023_02/psoriasis-alkohol-prost.jpg.d2340513dcde14416d4f05fcfca93173.jpg" /></p>

<h2>
	Das Wichtigste in Kürze
</h2>

<ul>
	<li>
		Der Psoriasis-Wirkstoff Apremilast (Otezla) wirkt gegen Alkoholismus. Wer damit behandelt wird, konsumiert täglich weniger Alkohol und hat seltener schwere Trink-Episoden (Rauschtrinken). Apremilast verringert generell das Verlangen nach Alkohol („Anti-Craving“).
	</li>
	<li>
		Das konnten US-Wissenschaftler an aufwendigen Maus-Experimenten nachweisen. Die Wirkung bestätigte sich bei einer doppelblind-placebokontrollierten Studie mit Alkoholikern. Allerdings reicht diese Studie nicht aus, um wissenschaftlich völlig sicher zu sein. Denn nur 41 Probanden haben sie abgeschlossen, und sie dauerte lediglich 11 Tage (+ 2 Wochen Nachbeobachtung).
	</li>
	<li>
		Apremilast kann Stoffe freisetzen, die die ursprüngliche Aufgabe einer Zelle verändern: von der Entzündungs- zur Anti-Entzündungszelle. Entzündungssignale setzen im Gehirn u.a. das Verlangen nach Alkohol oder Nikotin frei; Anti-Entzündungs-Zytokine verringern es.
	</li>
</ul>

<p>
	Im Januar 2023 legten US-Wissenschaftler ihre „<a href="https://www.jci.org/articles/view/159103" rel="external nofollow">vorklinischen und klinischen Beweise für die Unterdrückung des Alkoholkonsums durch Apremilast</a>“ vor. Man wisse inzwischen, dass Immun- und Entzündungsmechanismen in allen Stadien des Alkohol-Missbrauchs eine entscheidende Rolle spielen: bei der hohen Motivation, Alkohol zu trinken, beim „Koma-Saufen“ und generell bei Alkoholabhängigkeit. Entzündungs-Zytokine werden in der Zelle produziert. Die „Phosphodiesterase Typ 4“ (PDE4) bildet in der Zelle entsprechende cyklische Adenosinmonophosphate (cAMP). Das kleine Molekül (small molecule) Apremilast setzt genau dort an: es hemmt PD4 innerhalb der Zelle und bringt sie dazu, mehr anti-entzündliche Zytokine zu produzieren.
</p>

<h2>
	An Mäusen
</h2>

<p>
	Die wesentlichen Tests wurden an Mäusen durchgeführt. Die wurden so gezüchtet, dass sie genetisch zum Rausch-Trinken neigten. Es zeigte sich, dass Apremilast das komatöse Trinken und den Blutalkohol-Spiegel innerhalb von vier Wochen verringerte. Weitere Experimente ergaben, dass die Mäuse nicht mehr so oft und nicht mehr so viel Alkohol tranken, wenn sie Apremilast erhielten. Schließlich wurde ihnen der Wirkstoff einmalig in diejenige Gehirn-Region gespritzt, in der sich das Belohnungs- und Lustzentrum befindet (nucleus accumbens). Auch dadurch ging der komatöse Alkoholkonsum und der Blutalkohol-Spiegel zurück. Das deute darauf hin, so die Autorinnen und Autoren, dass die PDE4-Hemmung im Gehirn allein ausreicht, um den Alkoholkonsum zu reduzieren.
</p>

<h2>
	An Menschen
</h2>

<p>
	Die Wirkung von Apremilast wurde dann an nicht behandlungsbedürftigen Probanden mit mittelschwerer Alkoholabhängigkeit ("Alkoholmissbrauch-Erkrankung") getestet. Anfangs waren das 51 Probanden, die seit über zehn Jahren stark getrunken hatten. In der Apremilast- sowie in der Placebo-Gruppen waren gleich viel Männer und Frauen mit annähernd gleichen Ausgangswerten für Entzündungen (CRP). Nur 41 Teilnehmende machten die Studie bis zum Ende des 11. Tages mit.
</p>

<p>
	Im Vergleich zum Placebo verringerte Apremilast
</p>

<ul>
	<li>
		deutlich die Anzahl der Getränke pro Tag (2,74 weniger gegenüber 0,48 in der Placebo-Gruppe)
	</li>
	<li>
		die Wahrscheinlichkeit eines schweren Trinktages (8x weniger gegenüber der Placebo-Gruppe).
	</li>
</ul>

<p>
	Apremilast-Patienten, die höhere Ausgangswerte hatten als der Durchschnitt, verringerten ihr Verlangen nach Alkohol schneller als Placebo-Probanden. In der 2-wöchigen Nachbeobachtungsphase unterschieden sich die Gruppen nicht beim Wiederaufnehmen des Trinkverhaltens (Reboundtrinken).
</p>

<p>
	Es traten keine schweren oder schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse auf. Bekannte Nebenwirkungen von Apremilast (Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen und Schläfrigkeit) führten nicht dazu, dass Probanden den Test abbrachen. Weshalb trotzdem zehn Teilnehmer abgesprungen sind, erwähnt die Studie nicht. 
</p>

<p>
	Zusammenfassend gehen die Autorinnen und Autoren davon aus, dass Apremilast eine weitere Therapieoption gegen chronischen Alkoholmissbrauch werden kann. Damit könne man bei Betroffenen sowohl die täglich konsumierte Alkoholmenge als auch die Häufigkeit schwerer Trinkepisoden verringern (Anti-Craving-Effekt).
</p>

<h2>
	Einschränkungen
</h2>

<p>
	Apremilast wird nicht gegeben, wenn Patienten an Depressionen erkrankt sind. Das aber wird bei Alkoholikern vermutlich häufiger vorkommen. Ungeklärt ist, ob der Wirkstoff in sehr seltenen Fällen zu Suizidgedanken oder suizidalem Verhalten führt. <a href="https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2016/rhb-otezla.html" rel="external">Eine entsprechende Warnung gibt es seit 2016</a>. Es ist nie wissenschaftlich geklärt worden, ob diese Gedanken nicht eher mit der Schuppenflechte selbst zusammenhängen. Denn auch andere Pso-Medikamente weisen solche Fälle auf. Mehr unter "<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/brodalumab/schuppenflechte-und-selbstmord/" rel="">Wie Schuppenflechte und Selbstmorde zusammenhängen</a>".<br>
	 
</p>

<p style="text-align:center;">
	÷÷÷÷÷
</p>

<p>
	<em>Hast du Erfahrung mit dem Medikament Otezla und Veränderungen bei deinem Alkoholkonsum bemerkt? Schreib's in die Kommentare</em> <span class="ipsEmoji">👇</span>
</p>

<p style="text-align:center;">
	÷÷÷÷÷
</p>

<p>
	<span style="color:#c0392b;"><strong>Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz</strong></span>
</p>

<p>
	<span style="color:#c0392b;">➜</span> <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/apremilast-otezla/otezla-was-ist-das-und-wie-wird-es-angewendet/?do=getNewComment" rel=""><strong>Otezla</strong>: Was ist das für wie wird es angewendet?</a>
</p>

<p>
	<span style="color:#c0392b;">➜</span> <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/ernaehrung/warum-alkohol-bei-psoriasis-schaedlich-ist/" rel="">Warum <strong>Alkohol bei Psoriasis</strong> schädlich ist</a>
</p>

<p>
	<span style="color:#c0392b;">➜</span> <strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/137-otezla/" rel="">Erfahrungen mit Otezla</a>
</p>

<p>
	<span style="color:#c0392b;">➜</span> <strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/37252-alkohol-und-psoriasis/" rel="">Erfahrungen mit Alkohol und Schuppenflechte</a>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">1203</guid><pubDate>Sun, 26 Feb 2023 17:32:00 +0000</pubDate></item><item><title>Otezla kann zu psychischen Problemen f&#xFC;hren</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/apremilast-otezla/rote-hand-prief-otezla/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2016_11/otezla-treppe.jpg.6b44f65c32793a73f0508d938724ab29.jpg" /></p>

<p>
	<b>Vorab: Bitte lass dich durch diesen Beitrag nicht verunsichern. Wenn du das Medikament Otezla anwendest, setze die Tabletten nicht eigenmächtig ab, es sei denn, du spürst die in diesem Beitrag erwähnten Symptome. Sprich mit dem Arzt darüber, der dir Otezla verordnet hat.</b>
</p>

<p>
	Patienten, die mit dem Wirkstoff Apremilast (Markenname: <span ipsnoautolink="true">Otezla</span>) behandelt werden, sind „<span style="text-decoration:underline;"><em>gelegentlich</em></span>“ selbstmordgefährdet. Davor warnt der Hersteller in einem so genannten „<a href="https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2016/20161108.pdf" rel="external">Rote-Hand-Brief</a>“. Alle Beteiligten sollten schon bei ersten Anzeichen den Arzt informieren.
</p>

<p>
	In aktuellen klinischen Studien und in der praktischen Anwendung im Alltag seien Fälle bekannt geworden, in denen Apremilast-Patienten an Selbstmord gedacht, ihn versucht und auch vollendet haben. Das betraf Patienten mit und ohne vorherige Depressionen. Der Hersteller gab an, dass diese Fälle <em><span style="text-decoration:underline;">gelegentlich</span></em> auftreten würden. Von rund 105.000 Patienten gäbe es 65 gemeldete Fälle. Das betrifft mehr als 1 von 1.000 Behandelten, aber weniger als 1 von 100 Behandelten (mehr als 0,1 Prozent, aber weniger als 1 Prozent). Wenn das Medikament abgesetzt wurde, hatte sich der psychische Zustand der Patienten gebessert.
</p>

<p>
	Eine Behandlung mit Apremilast sei sorgfältig zu prüfen, wenn Patienten schon vorher psychische Symptome gezeigt haben bzw. gleichzeitig Medikamente mit psychischen Nebenwirkungen einnehmen. Dann müssten Risiko und Nutzen gegeneinander abgewogen werden. Die Behandlung müsse abgebrochen werden, wenn aktuell psychische Symptome auftreten: Das heißt bestehende, die sich verschlechtern oder neue, die bisher noch nicht dagewesen sind. Und natürlich Selbstmordgedanken oder -versuche.
</p>

<p>
	Patienten, Angehörige und Pflegekräfte sollen aufmerksam auf Verhaltens- oder Stimmungsänderungen achten, vor allem bei Anzeichen von Selbstmordgedanken. Bitte informieren Sie umgehend die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt darüber.
</p>

<p style="text-align:center;">
	***
</p>

<p>
	<strong><em>Wenn du oder eine dir nahestehende Person von Depressionen oder Suizid-Gedanken betroffen sind, wende dich bitte an die Telefon-Seelsorge unter der Nummer: 0800 111 0 111.</em></strong>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">912</guid><pubDate>Tue, 08 Nov 2016 17:02:00 +0000</pubDate></item><item><title>Kein Zusatznutzen f&#xFC;r Otezla &#x2013; was hei&#xDF;t das?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/apremilast-otezla/kein-zusatznutzen-fuer-otezla-was-heisst-das/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2015_05/otezla-apremilast.png.3060d7ab7f5ce698700e7cf19c6f690d.png" /></p>
<p>
	<b>Seit Januar 2015 ist das Medikament <span ipsnoautolink="true">Otezla</span> für die Behandlung der Schuppenflechte und der Psoriasis arthritis zugelassen. Jetzt hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) befunden: Es wirkt nicht besser als andere, schon zugelassene Medikamente. Was heißt das für den Patienten?</b>
</p>

<p>
	In einem so genannten Nutzenbewertungsverfahren sollte der Wirkstoff Apremilast beweisen, dass er gegenüber anderen zugelassenen Medikamenten einen zusätzlichen Vorteil bietet. Am Ende geht's ums Geld: Nur, wenn dem Medikament ein zusätzlicher Nutzen bescheinigt wurde, kann der Hersteller den Preis dafür mehr oder minder beliebig festlegen. Ist kein Zusatznutzen belegt, wird das Arzneimittel in eine Festbetragsgruppe mit vergleichbaren Wirkstoffen eingeordnet – es darf dann nicht mehr kosten als eben vergleichbare Medikamente.
</p>

<p>
	Eine der spannenden Fragen in einem solchen Nutzenbewertungsverfahren ist: Gegen welchen Wirkstoff muss sich das neue Arzneimittel überhaupt behaupten? Diese Auswahl trifft der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Er nennt dies "zweckmäßige Vergleichstherapie".
</p>

<p>
	Für Apremilast legte der G-BA als Kriterium fest: Wirkt es bei der <span ipsnoautolink="true">Psoriasis arthritis</span> besser als ein TNF-alpha-Hemmer – also besser als <span ipsnoautolink="true">Enbrel</span>, <span ipsnoautolink="true">Humira</span>, <span ipsnoautolink="true">Remicade</span> oder <span ipsnoautolink="true">Simponi</span>? Im Bereich der <span ipsnoautolink="true">Psoriasis</span> sollte der zusätzliche Nutzen gegenüber Humira, Remicade oder <span ipsnoautolink="true">Stelara</span> verglichen werden. Mit der Nutzenbewertung selbst beauftragt der G-BA das IQWIG.
</p>

<p>
	Das IQWIG schaute zwei Dossiers durch – Studien und Unterlagen, die der Hersteller von Otezla für die Zulassung seines Medikamentes eingereicht hatte. Nur: In diesen Studien wurde Apremilast nie mit einem der genannten Medikamente verglichen, sondern mit einem Placebo – also einem Schein-Medikament ohne Wirkstoff. Genau das bemängelt denn auch das IQWIG.
</p>

<p>
	Nach der Entscheidung hatten mehrere Seiten die Möglichkeit, bis zum 5. Juni 2015 schriftlich zu dieser Entscheidung Stellung zu nehmen: der Hersteller, Mediziner, Organisationen der Pharmafirmen, Apotheker sowie Ärztegesellschaften. Eine mündliche Anhörung fand am 23. Juni 2015 statt. Anfang August entschied der G-BA schlussendlich darüber, ob Otezla in seinen Augen einen zusätzlichen Nutzen hat – und wenn ja, welchen.
</p>

<p>
	Der Hersteller widersprach dem IQWIG dabei nicht einmal: "Celgene folgt dem IQWiG in dieser Einschätzung", heißt es in einer Erklärung auf Nachfrage des Psoriasis-Netzes. "Bereits in seinem Nutzendossier hatte Celgene keinen Zusatznutzen für Otezla gegenüber den für dieses Verfahren festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapien beansprucht." Das IQWIG bestätige in seinem Bericht, dass die Jahrestherapiekosten von Otezla bereits heute niedriger sind als bei zweckmäßigen Vergleichstherapien, schreibt der Hersteller Celgene weiter.
</p>

<p>
	Eine Packung mit 168 Tabletten kostet etwa 4000 Euro (Listenpreis) und reicht, wenn die Standard-Dosis von 2 Tabletten pro Tag zugrunde gelegt wird, 84 Tage – also fast ein viertel Jahr. Stelara kostet für den gleichen Zeitraum etwa 5000 Euro.
</p>

<p>
	<strong>Fazit also für alle</strong>, die Otezla schon anwenden oder demnächst anwenden sollen: Das Medikament "bleibt zum aktuellen Preis weiterhin uneingeschränkt verordnungs- und erstattungsfähig", so der Hersteller.
</p>

<h2>
	Zum Weiterlesen
</h2>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.g-ba.de/downloads/92-975-793/2015-05-13_Apremilast_Nutzenbewertung-35a-SGB-V.pdf" rel="external nofollow">Ausführliche Version</a> und <a href="https://www.iqwig.de/download/a15-09_kurzfassung_apremilast_nutzenbewertung-35a-sgb-v.pdf?rev=117386" rel="external nofollow">Kurzfassung</a> der Nutzenbewertung des IQWIG
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.g-ba.de/bewertungsverfahren/nutzenbewertung/161/" rel="external nofollow">Übersicht über das Verfahren zu Apremilast</a> beim G-BA
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.gkv-spitzenverband.de/presse/themen/amnog_verhandlungen/s_thema_amnog_verhandlungen.jsp" rel="external nofollow">Erläuterung des Bewertungsverfahrens</a> beim Spitzenverband der GKV
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">732</guid><pubDate>Sat, 16 May 2015 11:02:00 +0000</pubDate></item><item><title>Otezla &#x2013; was ist das und wie wird es angewendet?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/apremilast-otezla/otezla-was-ist-das-und-wie-wird-es-angewendet/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2015_04/otezla-apremilast.png.60d5e932d415ec426c1ccdd154f1c1ea.png" /></p>
<p>
	<strong>Otezla</strong> ist ein Arzneimittel zur Therapie der <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> und der <span ipsnoautolink="true">Psoriasis arthritis</span>.
</p>

<p>
	Der Wirkstoff in Otezla heißt Apremilast. Es handelt sich um eine Tablette. Das Medikament ist rezeptpflichtig.
</p>

<h2>
	Bei welchen Erkrankungen wird Otezla angewandt?
</h2>

<p>
	Otezla kann zum Einsatz kommen bei
</p>

<ul>
	<li>
		Psoriasis arthritis, wenn andere Arzneimittel nicht angewendet werden können oder die Behandlung damit erfolglos war. Otezla kann dann zusammen mit der Basistherapie (DMARD) oder allein gegeben werden.
	</li>
	<li>
		mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, wenn eine Lichttherapie oder andere innerliche Medikamente wie Ciclosporin oder Methotrexat nicht angewendet werden können oder die Behandlung damit erfolglos war
	</li>
</ul>

<h2>
	Wirkmechanismus
</h2>

<p>
	Otezla sorgt dafür, dass das körpereigene Enzym Phosphodiesterase-4 nicht mehr so aktiv ist. Dadurch wird die Entzündung bei einer Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis eingefangen.
</p>

<h2>
	Anwendung
</h2>

<p>
	Otezla wird 2-mal pro Tag eingenommen – morgens und abends jeweils eine Tablette mit je 30 mg.
</p>

<p>
	Zu Beginn der Therapie wird die Dosis allerdings erst einmal langsam erhöht.
</p>

<table>
	<tbody>
		<tr>
			<td>
				<strong>Tag 1</strong>
			</td>
			<td>
				eine Tablette mit 10 mg Apremilast
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				<strong>Tag 2</strong>
			</td>
			<td>
				jeweils eine Tablette mit 10 mg morgens und abends
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				<strong>Tag 3</strong>
			</td>
			<td>
				morgens eine Tablette mit 10 mg, abends eine Tablette mit 20 mg
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				<strong>Tag 4</strong>
			</td>
			<td>
				jeweils eine Tablette mit 20 mg morgens und abends
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				<strong>Tag 5</strong>
			</td>
			<td>
				morgens eine Tablette mit 20 mg, abends eine Tablette mit 30 mg
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<p>
	Ab Tag 6 ist die "normale Dosis" erreicht.
</p>

<p>
	Das Medikament wird am besten mit Wasser und vor allem unzerkaut heruntergeschluckt. Laut Hersteller ist es egal, ob das mit oder ohne Mahlzeit geschieht. Allerdings empfiehlt der Hersteller, Otezla immer ungefähr zur gleichen Uhrzeit einzunehmen.
</p>

<h2>
	Wann darf Otezla nicht eingenommen werden?
</h2>

<p>
	Das Medikament darf in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht eingenommen werden. Für Leute mit stark eingeschränkter Nierenfunktion gelten besondere Empfehlungen zur Dosierung (siehe weiter unten).
</p>

<h2>
	Otezla in Schwangerschaft und Stillzeit
</h2>

<p>
	Dazu gibt es nicht viel mehr zu sagen als: geht nicht. Das Medikament ist noch so neu, dass über seine Wirkung in der Schwangerschaft zu wenig bekannt ist. Frauen dürfen während der Einnahme von Otezla also nicht schwanger werden.
</p>

<p>
	Weil nicht bekannt ist, ob Otezla in die Muttermilch übergeht, darf es auch während der Stillzeit nicht eingenommen werden.
</p>

<h2>
	Nebenwirkungen von Otezla
</h2>

<p>
	<span style="text-decoration:underline;">Sehr häufig</span>
</p>

<p>
	(bei mehr als 1 von 10 Behandelten)
</p>

<ul>
	<li>
		Durchfall
	</li>
	<li>
		Übelkeit
	</li>
</ul>

<p>
	<span style="text-decoration:underline;">Häufig</span>
</p>

<p>
	(bei bis zu 1 von 10 Behandelten)
</p>

<ul>
	<li>
		Depression
	</li>
	<li>
		Schlaflosigkeit
	</li>
	<li>
		Husten
	</li>
	<li>
		Bronchitis
	</li>
	<li>
		Infektion der oberen Atemwege
	</li>
	<li>
		verminderter Appetit
	</li>
	<li>
		Migräne
	</li>
	<li>
		Spannungskopfschmerz
	</li>
	<li>
		Kopfschmerz
	</li>
	<li>
		Husten
	</li>
	<li>
		Erbrechen
	</li>
	<li>
		Reizmagen
	</li>
	<li>
		Häufiger Stuhlgang
	</li>
	<li>
		Oberbauchschmerzen
	</li>
	<li>
		Gastroösophageale Refluxkrankheit
	</li>
	<li>
		Rückenschmerzen
	</li>
	<li>
		Fatigue (Müdigkeit)
	</li>
</ul>

<p>
	<span style="text-decoration:underline;">Gelegentlich</span>
</p>

<p>
	(bei bis zu 1 von 100 Behandelten)
</p>

<ul>
	<li>
		Suizidgedanken und suizidales Verhalten
	</li>
	<li>
		Überempfindlichkeit
	</li>
	<li>
		Gastrointestinale Blutungen
	</li>
	<li>
		Hautausschlag Urtikaria
	</li>
	<li>
		Gewichtsverlust
	</li>
</ul>

<p>
	Vor allem in den ersten zwei Wochen der Behandlung können Nebenwirkungen in Magen und Darm auftreten. In den Studien vor der Zulassung des Medikamentes verschwanden diese Nebenwirkungen innerhalb der ersten vier Wochen wieder.
</p>

<p>
	Depression und Suizidgedanken sind gravierende Nebenwirkungen. Weil man die selbst nicht immer gut einschätzen kann, sollte man zu Beginn einer Therapie den engsten Angehörigen oder Freunden so etwas sagen wie "Wenn du an mir eine Depression bemerkst, lass mich das unbedingt wissen."
</p>

<h2>
	Wechselwirkungen mit Medikamenten oder Wirkstoffen
</h2>

<p>
	Sie sollten mit dem Arzt, der Ihnen Otezla verschreibt, unbedingt über alle Medikamente sprechen, die Sie sonst noch nehmen. Besonders wichtig ist das aber, wenn Sie
</p>

<ul>
	<li>
		Rifampicin
	</li>
	<li>
		Phenytoin, Phenobarbital und Carbamazepin oder
	</li>
	<li>
		Johanniskraut
	</li>
</ul>

<p>
	nehmen.
</p>

<h2>
	Erfolg in Studien
</h2>

<p>
	Die Zulassung von Otezla stützte sich vor allem auf die Daten aus zwei Studien. In der "ESTEEM"-Studie ging es um Psoriasis, in der "PALACE"-Studie um die Psoriasis arthritis. Beide liefen über 52 Wochen.
</p>

<p>
	In der <a href="https://www.clinicaltrialsregister.eu/ctr-search/trial/2010-019991-55/DE" rel="external nofollow">ESTEEM-Studie</a> waren laut Hersteller deutliche Verbesserungen der Erkrankung nach 16 Wochen Behandlung zu sehen. Dann war ein PASI75 erreicht – das heißt: Die Psoriasis war dann durchschnittlich um 75 Prozent besser geworden. Die Studienteilnehmer berichteten auch von Verbesserungen an schwierig zu behandelnden Stellen wie Nägeln oder Kopfhaut oder beim Juckreiz.
</p>

<p>
	In der <a href="https://www.clinicaltrialsregister.eu/ctr-search/trial/2010-018385-23/DE" rel="external nofollow">PALACE-Studie</a> waren die Symptome der Psoriasis arthritis durchschnittlich um 20 Prozent gebessert, und das ebenfalls nach 16 Wochen. Das betraf sowohl geschwollene oder empfindliche Gelenke, die Daktylitis ("Wurstfinger"), die Sehnenentzündungen (Enthesitis) oder die Beweglichkeit.
</p>

<p>
	An "PALACE 3" nahmen 495 Patienten Testpersonen teil. Sie alle hatten Psoriasis arthritis und waren in der Vergangenheit mit einem oralen krankheitsmodifizierenden Antirheumatikum (DMARD in Tabletten- oder Kapselform) oder Biologics behandelt worden. Während des Tests duften neben Apremilast auch die oralen <abbr title="Disease-modifying anti-rheumatic drug, krankheitsmodifizierende antirheumatische Medikamente; Basismedikamente"><abbr title="Disease-modifying anti-rheumatic drug, krankheitsmodifizierende antirheumatische Medikamente; Basismedikamente">DMARDs</abbr></abbr> weiter angewandt werden.   In dieser Studie wollten die Forscher wissen, wie stark das Medikament nach 16 Wochen wirkt.  
</p>

<p>
	Eine Gruppe der Testpersonen erhielt ein Schein-Medikament (Placebo), eine andere nahm zweimal täglich jeweils 20 Milligramm, eine weitere zweimal täglich je 30 Milligramm.  
</p>

<p>
	Nach besagten 16 Wochen wurde gemessen, bei wie vielen Teilnehmern die Symptome der Psoriasis arthritis um mindestens 20 Prozent zurückgegangen waren.
</p>

<ul>
	<li>
		In der Placebo-Gruppe erreichten 19 Prozent der Probanden diesen Wert.
	</li>
	<li>
		In der Gruppe mit der niedrigeren Dosis (2-mal 20mg) erreichten 29 Prozent diesen Wert.
	</li>
	<li>
		In der Gruppe mit der höchsten Dosis (2-mal 30 mg) erreichten 43 Prozent diesen Wert.
	</li>
</ul>

<p>
	270 von den 495 Teilnehmern hatten außerdem eine Psoriasis. Unter ihnen sahen die Forscher bei denen, die mit der höchsten Dosis Apremilast behandelt wurden, nach 24 Wochen auch "signifikante und anhaltende Verbesserungen" der Hauterscheinungen um 50 oder 75 Prozent (PASI50 bzw. PASI75).  
</p>

<p>
	Der damalige Hersteller Celgene hatte außerdem Daten aus drei Studien zusammengefasst und veröffentlicht - aus PALACE 1, 2 und 3. Bei allen Studien handelte es sich um RCTs - um placebokontrollierte Tests, deren 1500 Teilnehmer per Zufall in verschiedene Gruppen eingeteilt wurden. Eine bessere Studienart gibt es derzeit nicht.  
</p>

<p>
	Nach 24 Wochen wurde in den drei Studien geschaut, welche "unerwünschte Ereignisse" auftraten. Die häufigsten waren:
</p>

<ul>
	<li>
		Durchfall
	</li>
	<li>
		Übelkeit
	</li>
	<li>
		Kopfschmerzen
	</li>
	<li>
		Infektionen der oberen Atemwege
	</li>
</ul>

<p>
	Die meisten "unerwünschten Ereignisse" waren mild oder moderat. Aber: Wegen "unerwünschter Ereignisse" brachen auch einige Patienten den Test ab:
</p>

<ul>
	<li>
		4,2 Prozent der Placebopatienten
	</li>
	<li>
		5,6 Prozent der 2x20 mg
	</li>
	<li>
		7,2 Prozent der 2x30 mg
	</li>
</ul>

<p>
	<em>Ernste</em> unerwünschte Ereignisse gab es bei
</p>

<ul>
	<li>
		3,8 Prozent der Placebopatienten
	</li>
	<li>
		3,4 Prozent der 2x20 mg
	</li>
	<li>
		3,8 Prozent der 2x30 mg
	</li>
</ul>

<p>
	Keine Auffälligkeiten gab es im Zusammenhang mit gravierenden Herzvorfällen oder Malignomen oder systemischen opportunistischen Infektionen. Zudem traten keine Fälle von einer reaktivierten Tuberkulose auf, wie sie bei Biologics beobachtet wurden.
</p>

<p>
	<em>Quelle: Pressemitteilung des Herstellers </em>
</p>

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<p>
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</p>

<h2>
	Was sollte man sonst noch wissen?
</h2>

<p>
	Eher untergewichtige Menschen sollten sehr auf ihr Gewicht achten. Auch, wer einen ungewöhnlichen Gewichtsverlust bemerkt, sollte mit dem Arzt sprechen.
</p>

<p>
	Menschen mit stark eingeschränkter Nierenfunktion sollten nur die halbe empfohlene Dosis von Otezla einnehmen.
</p>

<h3>
	Lagerung
</h3>

<p>
	Otezla sollte nicht bei einer Temperatur von über 30 °C aufbewahrt werden.
</p>

<h3>
	Preis
</h3>

<p>
	Für eine Packung Otezla mit 56 Tabletten à 30 mg Apremilast hat der Hersteller einen Preis von 1394,30 Euro angesetzt (Stand April 2020). Der Preis der Starterpackung beträgt 677,97 Euro. Das sind aber so etwas wie Listenpreise. Durch Rabatte und andere Dinge kann (und wird) er niedriger ausfallen. Deshalb sieh ihn nur als eine Richtgröße an.
</p>

<p>
	Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten, wenn der Arzt die Behandlung mit dem Medikament für erforderlich hält.
</p>

<h2>
	Betreuungsprogramm für Anwender
</h2>

<p>
	Der Hersteller bietet ein Betreuungsprogramm für alle an, die Otezla einnehmen. Dafür kann man sich <a href="https://deintheo.de/" rel="external nofollow">auf der Internetseite THEO</a> registrieren.
</p>

<p>
	Außerdem gibt es für Anwender eine Broschüre „Meine Therapie mit Otezla“. Die hat der verschreibende Arzt. Eine einfache Gebrauchsinformation für den Patienten ist aber <a href="http://service.celgene.de/x_download.php?file=241" rel="external nofollow">als Download</a> verfügbar.
</p>

<h2>
	Erfahrungen mit Otezla
</h2>

<p>
	In unserer Community tauschen Anwender ihre <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forum/137-otezla/" rel="">Erfahrungen mit Otezla</a> ihre Erfahrungen aus.
</p>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen
</h2>

<ul>
	<li>
		"<a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(12)60642-4/fulltext" rel="external nofollow">Efficacy of apremilast in the treatment of moderate to severe psoriasis: a randomised controlled trial</a>", The Lancet, 25.08.2012
	</li>
	<li>
		<a href="http://www.finanzen.net/nachricht/Oral-verabreichtes-Apremilast-bewirkte-signifikante-Verbesserung-von-Nagel-und-Kopfhautpsoriasis-sowie-gesundheitsbezogener-Lebensqualitaet-in-Phase-III-Studie-ESTEEM-1-2693264" rel="external nofollow">Verbesserung von Nagel- und Kopfhautpsoriasis mit Apremilast</a>, finanzen.net, 03.10.2013
	</li>
	<li>
		<a href="http://www.pharma-zeitung.de/oral-verabreichtes-apremilast-zeigte-langfristige-.6055.php" rel="external nofollow">Apremilast zeigt langfristige klinische Vorteile für Patienten mit Psoriasis-Arthritis</a>, Pharmazeutische Zeitung, 28.10.2013
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.clinicaltrialsregister.eu/ctr-search/trial/2010-018386-32/DE" rel="external nofollow">Eintrag im europäischen Verzeichnis klinischer Studien</a> zur Phase-III-Studie bei Psoriasis arthritis
	</li>
</ul>

<h2>
	Neue Erkenntnisse kurz notiert
</h2>

<ul>
	<li>
		<strong>Februar 2024:</strong> Die Expertenkommission der europäischen Zulassungsbehörde für Arzneimittel hat empfohlen, dass ein Generikum zugelassen wird. Apremilast Accord könnte künftig statt Otezla über die Ladentheke in der Apotheke gehen. Jetzt muss die Europäische Kommission darüber befinden. [<a href="https://www.ema.europa.eu/en/news/meeting-highlights-committee-medicinal-products-human-use-chmp-19-22-february-2024" rel="external">Quelle</a>]
	</li>
	<li>
		<strong>Dezember 2021</strong>: Die US-Arzneimittelbehörde FDA erweitert die Zulassung von Otezla. Dort können nun Menschen mit allen Schweregraden einer Schuppenflechte mit Otezla behandelt werden, wenn  – also auch mit einer leichten Psoriasis. Zwei Einschränkungen gibt es: wenn eine Lichttherapie oder andere innerliche Medikamente für die Betroffenen nicht infrage kommen. [<a href="https://www.amgen.com/newsroom/press-releases/2021/12/fda-approves-otezla-apremilast-for-the-treatment-of-adult-patients-with-plaque-psoriasis-regardless-of-severity-level" rel="external nofollow">Quelle: Hersteller</a>]
	</li>
	<li>
		<strong>Juli 2021</strong>: Otezla ist einer Studie zufolge eher erfolgreich in der Behandlung einer mittelschweren Schuppenflechte – und das besonders, wenn man die Therapie früh beginnt. Bei schwerer Psoriasis wirkt das Medikament nicht soooo gut. [<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jdv.17520" rel="external nofollow">Quelle</a>]
	</li>
	<li>
		<strong>April 2020</strong>: Otezla ist nun in der EU auch für die Behandlung von Mundgeschwüren bei Menschen mit Morbus Behçet zugelassen.
	</li>
	<li>
		<strong>November 2019</strong>: Die Firma Celgene hat die weltweiten Rechte für das Medikament Otezla an die Firma Amgen verkauft. Hintergrund ist, dass Celgene mit der Firma Bristol-Myers Squibb fusionieren will und die US-Kartellbehörde dem nur zustimmt, wenn diese Rechte an Otezla verkauft werden. [<a href="https://www.amgen.com/newsroom/press-releases/2019/11/amgen-completes-acquisition-of-otezla-apremilast" rel="external nofollow">Quelle: Amgen</a>]
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Quellen</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		<abbr title="eine Art erweiterter Beipackzettel für Ärzte und Apotheker"><abbr title="eine Art erweiterter Beipackzettel für Ärzte und Apotheker">Fachinformation</abbr></abbr> Otezla
	</li>
	<li>
		Beipackzettel
	</li>
	<li>
		<a href="http://ir.celgene.com/releasedetail.cfm?ReleaseID=891728" rel="external nofollow">Pressemitteilung des Herstellers</a> zur Zulassung
	</li>
	<li>
		Erläuterung des Wirkstoffes Apremilast <a href="https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Apremilast" rel="external nofollow">im PharmaWiki</a>
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">680</guid><pubDate>Mon, 06 Apr 2015 20:20:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
