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<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Neues &#xFC;ber Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/page/12/?d=33</link><description>Artikel: Neues &#xFC;ber Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</description><language>de</language><item><title>Welt-Psoriasis-Tag am 29. Oktober</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/wpd/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2013_10/gemeinsam-e1450786181504.jpg.8cc4f426f32e499e8316cf5381e182f4.jpg" /></p>

<p>
	<strong>Am 29. Oktober ist Welt-Psoriasis-Tag. Dieser Tag wird jedes Jahr weltweit dazu genutzt, um auf die Hauterkrankung und die diversen Begleitumstände aufmerksam zu machen, die die Schuppenflechte mit sich bringen kann.  Über die Hintergründe lesen Sie die "wahre Geschichte" des Welt-Psoriasis-Tages.</strong>
</p>

<p>
	Auch im Jahr 2023 gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz Veranstaltungen, bei denen Betroffene eine Menge über die Therapie, Medikamente und andere Aspekte erfahren konnten. Im vergangenen Jahr stand der Welt-Psoriasis-Tag in Deutschland unter dem Motto „<span ipsnoautolink="true">Psoriasis – gemeinsam handeln</span>“.
</p>

<p>
	In Deutschland werben das <abbr title="Das PsoNet ist ein Zusammenschluss von Ärzten, die sich auf die Therapie der Psoriasis spezialisiert haben."><abbr title="Das PsoNet ist ein Zusammenschluss von Ärzten, die sich auf die Therapie der Psoriasis spezialisiert haben.">PsoNet</abbr></abbr> (<em>der Zusammenschluss sämtlicher regionalen Psoriasis-Ärzte-Netzwerke</em>), der Berufsverband der Deutschen Dermatologen, die Deutsche Dermatologische Gesellschaft und der Deutsche Psoriasis-Bund e.V. als Selbsthilfeorganisation für die Anliegen des Welt-Psoriasis-Tages. Bundesweit klären Kliniken, niedergelassene Dermatologen und Selbsthilfegruppen mit Vorträgen und Info-Veranstaltungen über Schuppenflechte auf. Sie berichten über aktuelle Entwicklungen in der Psoriasis-Forschung, über medizinische Behandlungsmöglichkeiten und Lösungsansätze, mit dieser Erkrankung besser zurechtzukommen.
</p>

<p>
	<strong><span style="background:#ffcc00;">Veranstaltungen in Deutschland, aber auch Aktionen in Österreich oder der Schweiz </span><span style="background-color:#ffcc00;">– auch außerhalb dieses Tages –</span><span style="background:#ffcc00;"> findest du <a href="https://www.psoriasis-netz.de/events" rel="">in unserem Terminkalender</a>.</span></strong>
</p>

<h2>
	Die wahre Geschichte des Welt-Psoriasis-Tages
</h2>

<p>
	Es ist für uns selbstverständlich, dass wir Veranstaltungen ankündigen, in denen Patienten über ihre Krankheit informiert werden. Wir fühlen uns aber ebenso verpflichtet, auf die Hintergründe von Aktionen hinzuweisen.
</p>

<p>
	Bei <em>Wikipedia</em> wird behauptet, der „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Welt-Psoriasistag" rel="external">Aktionstag wurde erstmals im Jahr 2004 von der International Federation of Psoriasis Associations</a>“ (<em>IFPA</em>) ausgerufen. Auf der offiziellen Internetseite des World Psoriasis Day (WPD) heißt es ergänzend, ein <a href="http://www.worldpsoriasisday.com/web/page.aspx?refid=109" rel="external nofollow">Lenkungsausschuss</a> aus Psoriasis-Verbänden verschiedener Länder habe im Juli 2004 „das Gesamtziel und die Kernbotschaften des WPD definiert“. Im Mai 2013 beantragte die IFPA bei der Welt-Gesundheitsorganisation (<em>WHO</em>), den Welt-Psoriasis-Tag offiziell festzulegen. Auch in diesem Fall wurde behauptet, der WPD sei 2004 von Patientenorganisationen beschlossen worden.
</p>

<p>
	Da der Autor dieses Artikels auf allen Gründungs-Veranstaltungen dabei war, kann er die wahre Geschichte erzählen. Die erklärt auch, weshalb heute eine Legende darum gestrickt wird.
</p>

<p>
	Idee und Konzept eines „Welt-Psoriasis-Tages“ kamen 2004 von der britischen Werbeagentur <em>Phase Two</em>. Vertreter von nationalen Psoriasis-Organisationen wurden auf Kosten des Pharmakonzerns <em>Serono</em> nach London und Kopenhagen eingeladen. Anlass war die Einführung des Biologikums Raptiva® Ende 2004. Psoriasis sollte weltweit als schwere, aber nicht ansteckende Krankheit im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert werden. Die Patienten sollten von den Politikern „das Recht auf alle wirksamen Therapien“ einfordern, einschließlich der teuren Biologika. Die anwesenden Verbandsvertreter wurden geschult, erfolgreiche Lobbyarbeit zu machen. Dazu gehörte der Welt-Psoriasis-Tag. Die weltweiten Aktionen in 2004 konnten nur deshalb stattfinden, weil sie entweder von <em>Serono </em>oder von <em>Whyeth</em> bezahlt wurden. Das Logo des WPD durften nur diejenigen benutzen, die mit diesen beiden Firmen zusammengearbeitet haben.
</p>

<p>
	Im Laufe der Jahre stießen immer mehr Pharmafirmen dazu, weil alle davon erheblich profitierten, dass das Thema „Psoriasis“ global mehr Aufmerksamkeit bekam. Ohne die großzügige Finanzierung durch diese Firme gäbe es heute (fast) keine dieser Veranstaltungen. Damit können gut honorierte Referenten und aufwendige Veranstaltungen bezahlt werden. Das nutzt auch den Organisatoren (Kliniken, Patientenverbände), die durch öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen bekannter und einflussreicher werden. Um die Dimensionen klar zu machen: Eine bescheidene, 90-minütige Veranstaltung zum Welt-Psoriasis-Tag im relativ kleinen Osnabrück wurde 2014 mit knapp 10.000 Euro von Pharmafirmen bezahlt.
</p>

<p>
	Die Vorträge auf diesen Veranstaltungen werden von Ärzten und Professoren gehalten. Nach unserer Auffassung gehört es eigentlich zu ihrer Funktion im Krankenhaus oder in der Universität, Patienten über Psoriasis und neue Entwicklungen zu informieren. Es hat für uns ein Geschmäckle, dass diese Referate von Pharmafirmen finanziert werden.
</p>

<p>
	Das Geld für diese Aktionen stammt aus den Werbe-Etats der Unternehmen. Es wird im Endeffekt von allen Krankenversicherten aufgebracht. Ohne diese Ausgaben könnten z.B. Biologika deutlich billiger sein und würden dann vermutlich eher verschrieben werden. Schon jetzt müssen die gesetzlichen Krankenkassen 60 Prozent ihrer Arzneimittelausgaben für Biologika aufwenden.
</p>

<p>
	Ein Beispiel, dass der Welt-Psoriasis-Tag kräftig für PR genutzt wird, gibt es aus dem Jahr 2005: Damals informierte sich die ehemalige Miss Schweiz Fiona Hefti bei einer Veranstaltung der Schweizer Biotechfirma Serono in Zürich über die Psoriasis, deren Auswirkungen und die neusten Behandlungsmöglichkeiten.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">558</guid><pubDate>Sat, 12 Oct 2013 17:28:00 +0000</pubDate></item><item><title>Uni-Hautklinik Bonn f&#xFC;hrt elektronische Patientenakte ein</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/elektronische-patientenakte-bonn/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2013_08/uniklinik-bonn150.jpg.f33e4eb432a35bc6c008b302eb48801f.jpg" /></p>
<p>
	An der Uniklinik Bonn wird derzeit an der <a href="http://www.ukb.uni-bonn.de/" rel="external nofollow">dermatologischen Ambulanz</a> eine elektronische Patientenakte eingeführt. Das Besondere daran: In die Software sind aktuelle Checklisten integriert. Den Ärzten werden also automatisch so genannte Klinische Pfade angezeigt. Die muss man sich in etwa wie Checklisten vorstellen. Die Mediziner werden an mögliche Fragen oder Therapieoptionen erinnert - je nachdem, wie der Patient bislang behandelt wurde und wie seine Befunde ausfallen. Die Vorgeschichte eines Patienten oder Labortests sind ebenfalls gespeichert, und alles kann ausgedruckt werden. Doch weil weder Ärzte noch Patienten Roboter sind, wird immer noch mit dem Menschenverstand geprüft, was abseits der Klinischen Pfade zusätzlich nötig ist.
</p>

<p>
	Ist die Untersuchung vorüber, bekommen die Patienten einen Ausdruck mit allen wichtigen Informationen beispielsweise über ihre Medikamente oder den nächsten Termin.
</p>

<p>
	Am Ende einer Untersuchung erhalten sie zusätzlich einen Ausdruck mit allen wichtigen Informationen. Sie können in Ruhe nachlesen, wie sie ihre Medikamente nehmen sollen und wann sie sich wieder vorstellen sollen. „Ich wünsche mir informierte Patienten“, sagt Oberärztin Dr. Dagmar Wilsmann-Theis.
</p>

<p>
	Die Klinik-Mitarbeiter versprechen sich von der neuen Technik auch mehr Zeit für die Patienten. Die Ärzte in der Ambulanz können  – egal, ob im Notfall oder am Telefon – schnell entscheiden, was Sache ist. So müssen sie beispielsweise keine schwer lesbaren Handschrift von Kollegen mehr entziffern: Alle wichtigen Daten sind sofort verfügbar, garantiert lesbar, und bestimmte Informationen stehen immer an derselben Stelle im Programm.
</p>

<p style="text-align:right;">
	<em>idw/cl</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">551</guid><pubDate>Sat, 17 Aug 2013 11:53:00 +0000</pubDate></item><item><title>Prominente mit Schuppenflechte</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/prominente-mit-psoriasis/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2013_08/cindy-lauper.jpg.f00bf962cd4eb67962f49eb201993b70.jpg" /></p>
<p>
	Die Sängerin Cyndi Lauper wurde spätestens mit ihrem Lied "Girls Just Want to Have Fun" bekannt. Später startete sie mit der US-Organisation National Psoriasis Foundation eine Kampagne "I'm PsO Ready". In der wurde auf die Folgen der Psoriasis aufmerksam gemacht. Darin sollen Betroffene aus ihrem Alltag mit der Schuppenflechte berichten. Unterstützt wurde die Aktion von der Pharmafirma Novartis.
</p>

<p>
	Im Psoriasis-Netz gibt es <span ipsnoautolink="true">Erfahrungsberichte</span> – auch ohne Pharmafirma <img alt=";)" data-emoticon="true" height="20" loading="lazy" src="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/default_wink.png" srcset="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20">
</p>

<hr>
<h2>
	Kim Kardashian
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19404" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_53335.jpg.d4e2535602cba8a0e0977e4d67a49e39.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Kim Kardashian" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19404" style="height: auto; width: 300px;" width="300" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_53335.jpg.d4e2535602cba8a0e0977e4d67a49e39.jpg" loading="lazy" height="450"></a>Models trifft eine Psoriasis natürlich besonders hart - ist Schönheit doch ihr Beruf. Kim Kardashian ist außerdem Schauspielerin - auch da ist eine gesunde Haut wichtig. Dass Kim Kardashian an Schuppenflechte leidet, verriet sie u.a. der Zeitschrift "Life &amp; Style", nacherzählt von <a href="http://www.news.ch/Kim+Kardashian+hat+Schuppenflechte/501535/detail.htm" rel="external nofollow" target="_blank">news.ch</a>.Später ging durch die Medien, dass sie die Brustmilch ihrer Schwester zur Behandlung der Schuppenflechte einsetzte.
</p>

<p>
	Im August 2016 erzählte sie aller Welt, dass ihr Po nur deshalb so voluminös wäre, weil sie seit ein paar Jahren Kortisonspritzen dort hinein bekommt – natürlich wegen der Schuppenflechte. Die Spritzen bekäme sie auch nur "<a href="http://www.focus.de/kultur/videos/kim-kardashian-reality-star-lueftet-po-geheimnis-deswegen-ist-ihr-hintern-wirklich-so-gross_id_5830749.html" rel="external nofollow" target="_blank">alle paar Jahre</a>". Wer's glaubt...
</p>

<p>
	Wenige Tage später dann teilte sie aller Welt mit, dass sie zu ihrer Schuppenflechte steht und sie als einen Teil von sich betrachtet. <del>Psoriasis-</del>Fachblätter wie <a href="http://www.ok-magazin.de/people/news/das-ist-ihr-makel-kim-kardashian-steht-offen-zu-ihrer-schuppenflechte-42781.html" rel="external nofollow" target="_blank">OK!</a> oder die <a href="http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-3767541/Kim-Kardashian-says-s-learned-live-psoriasis-doesn-t-cover-more.html" rel="external nofollow" target="_blank">DailyMail</a> stürzten sich darauf.
</p>

<div class="ipsEmbeddedOther" contenteditable="false">
	<iframe allowfullscreen="" class="ipsEmbed_finishedLoading" data-embedid="embed5581397031" id="ips_uid_3073_7" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://twitter.com/Cosmopolitan/status/771152340816687104" style="overflow: hidden; height: 550px;" loading="lazy"></iframe>
</div>

<p>
	In einem Video vom Juli 2018 war ihre Schuppenflechte ebenfalls gut zu erkennen.
</p>

<hr>
<h2>
	Cara Delevingne
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19407" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_137807546cd71a6661f.jpg.4a4c504ce36d1acb95449fdbbbd33daa.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Cara Delevingne" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19407" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_137807546cd71a6661f.jpg.4a4c504ce36d1acb95449fdbbbd33daa.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Cara Delevingne hat es trotz (oder wegen) markanter Augenbrauen zum angesagten Model gebracht. Das würden wir hier nicht erwähnen, wenn sie nicht auch Schuppenflechte hätte. Bekannt ist das spätestens, seitdem sie es <a href="https://twitter.com/Caradelevingne/status/305375639479910400" rel="external nofollow" target="_blank">selbst bei Twitter erwähnte</a>.
</p>

<p>
	Sinngemäß: "Hau ab, Psoriasis, Du bist nicht lustig". Promi-Blätter wie "<a href="http://www.nowmagazine.co.uk/celebrity-news/542670/harry-styles-ex-cara-delevingne-models-on-catwalk-with-scabby-red-patches-on-legs-and-tweets-about-psoriasis-problems#image2" rel="external nofollow" target="_blank">Now</a>" berichteten dann ebenfalls darüber.
</p>

<p>
	Im August 2016 schrieb u.a. das Hamburger Abendblatt eine Meldung:  "<a href="http://www.abendblatt.de/nachrichten/article208003913/Cara-Delevingne-steht-zu-ihren-Makeln.html" rel="external nofollow" target="_blank">Cara Delevingne steht zu ihren Makeln</a>". Darin wird das Model zitiert:
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-gramm="false" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents ipsClearfix" data-gramm="false">
		<p>
			Ich habe Schuppenflechte und das hinterlässt Narben und die werde ich den Rest meines Lebens haben. Ich kann mit den negativen Kommentaren umgehen, aber denkt daran, dass niemand perfekt ist. Nehmt eure Individualität an! Das macht euch aus.
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	Die <a href="https://twitter.com/Caradelevingne/status/385909302667784192" rel="external nofollow" target="_blank">zitierten</a> <a href="https://twitter.com/caradelevingne/status/385909709175533568" rel="external nofollow" target="_blank">Tweets</a> stammen allerdings schon aus dem Jahr 2013.
</p>

<p>
	Mitte August 2016 <a href="https://www.ok-magazin.de/people/cara-delevingne-co-hilfe-wie-seht-ihr-denn-aus-42369.html" rel="external nofollow" target="_blank">lästerte das Promi-Klatschblatt "OK!"</a>: "Cara Delevingne &amp; Co.: Hilfe, wie seht ihr denn aus?". Dort wird Cara Delevingne so zitiert:
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-gramm="false" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents ipsClearfix" data-gramm="false">
		<p>
			Ich habe nie gefühlt, dass ich gut genug sei, dass ich den Erfolg verdient hätte. Meine Agentur hat mich einfach nur zu einem Arzt geschickt, der mir Kortison spritzte. Eigentlich wollte ich aber nur jemanden, der mich aufhielt.
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	Die Zeitschrift fragt dann auch noch sich, ihre Leser oder wen auch immer:
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-gramm="false" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents ipsClearfix" data-gramm="false">
		<p>
			Setzt das Leben in der Öffentlichkeit so unter Druck, dass die Haut weint?
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	Sagen wir mal so: Es muss kein Leben in der Öffentlichkeit sein, und es ist nicht immer Stress... Aber, ach, das Interesse der Zeitschriftenmacher ist eh schon wieder erloschen.
</p>

<hr>
<h2>
	CariDee English
</h2>

<p>
	Für Models ist eine Psoriasis meist gleichbedeutend mit einem Ende der Karriere. Nicht so für CariDee English - sie <a href="http://www.health.com/health/gallery/0,,20446234,00.html" rel="external nofollow" target="_blank">geht offensiv damit um</a>.
</p>

<hr>
<h2>
	Darya Strelnikova
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="png" data-fileid="23467" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2024_04/darya-strelnikova.png.92f837e92c15edbd3333f1968957711a.png" rel=""><img alt="darya-strelnikova.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="23467" data-unique="xo8s5bnib" style="height: auto;" width="1000" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2024_04/darya-strelnikova.thumb.png.59b0ae2bf5c061c2e74c699be582d957.png" loading="lazy" height="560"></a>
</p>

<p>
	Darya Strelnikova, geboren 1992 in Odessa, Ukraine, und aufgewachsen in München, machte sich zunächst auf den Weg in die Immobilienbranche, bevor sie ihre Leidenschaft für das Modeln entdeckte. Ihre Teilnahme an der zehnten Staffel von "Germany's Next Topmodel" (GNTM) im Jahr 2015 katapultierte sie ins Rampenlicht, obwohl sie den Wettbewerb als Fünftplatzierte verließ und besonders durch ihre spitzen Bemerkungen auffiel. Heidi Klum kürte sie 2020 sogar zur "größten Zicke" aller GNTM-Staffeln. Trotzdem baute Darya Strelnikova eine erfolgreiche Karriere als Influencerin und Reality-TV-Star auf. 2023 suchte sie in der Show "Are You the One – Realitystars in Love" nach der großen Liebe. Die fand sie aber erst danach.
</p>

<p>
	Am 16. März 2024 veröffentlichte Darya Strelnikova bei TikTok ein fast zehn Minuten langes Video. Darin zeigt sie sich ungeschminkt und mit den typischen Psoriasis-Stellen vor allem am Haaransatz, rund um die Ohren und am Arm. Inzwischen hat sie offensichtlich auch Psoriasis arthritis in der Wirbelsäule und den Fingern.
</p>

<div class="ipsEmbeddedOther" contenteditable="false">
	<iframe allowfullscreen="" class="ipsEmbed_finishedLoading" data-embedid="embed8422860584" id="ips_uid_5157_7" src="https://www.psoriasis-netz.de/index.php?app=core&amp;module=system&amp;controller=embed&amp;url=https://www.tiktok.com/@missesdarya/video/7346957869339692320?is_from_webapp=1%26sender_device=pc%26web_id=7356186370799224352" style="overflow: hidden; height: 790px;" loading="lazy"></iframe>
</div>

<p>
	Sie hat die Krankheit demnach seit ihrem 14. Lebensjahr. "Ich habe wirklich alles an Therapien durch", erzählte sie – und berichtet von dem, was viele kennen: Lichttherapie, alle Cremes, MTX, Biologika... "Es ist nicht immer einfach, vor allem für mich. Aber ich versuche das Beste daraus zu machen." An Betroffene gerichtet, fügte sie hinzu: "Ihr werdet auch euren Weg finden."
</p>

<p>
	Durch die Spritzen ging es ihr besser: "Man kriegt ein anderes Lebensgefühl", so Darya Strelnikova. Doch sie will sie nicht mehr. Sie geht jetzt einen natürlichen Weg und nutzt zusätzliche Cremes vom Hautarzt. Sie trinkt kein Alkohol mehr, raucht nicht mehr und versucht, ihre Lebensweise anzupassen.
</p>

<p>
	Am Ende des Videos hat sie eine Bitte an die Zuschauer: ihr keine Tipps zu geben. Aber wie das bei Social Media so ist – <a href="https://www.tiktok.com/@missesdarya/video/7353714602691153184" rel="external nofollow" target="_blank">die Bitte war umsonst</a>. <img alt=";)" data-emoticon="true" height="20" loading="lazy" src="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/default_wink.png" srcset="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20">
</p>

<hr>
<h2>
	Hazel Brugger
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_right" data-fileext="jpg" data-fileid="24161" href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/comedy-star-hazel-brugger-erzaehlt-auf-der-buehne-von-ihrer-schuppenflechte-r1338/" rel="" style="float: right;"><img alt="Hazel Brugger" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="24161" data-unique="j0vdv51is" style="width: 175px; height: auto;" width="563" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2024_12/hazel-brugger.thumb.jpg.c27d4cc5ec370c7ad13b3de08fd2ba41.jpg" loading="lazy" height="748.79"></a>Hazel Brugger ist Kabarettistin, Standup-Comedian, Moderatorin... ach, einfach mulitalentiert. Bei einem Solo-Auftritt wurde sie gefragt, ob sie ein drittes Kind plane. <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/comedy-star-hazel-brugger-erzaehlt-auf-der-buehne-von-ihrer-schuppenflechte-r1338/" rel="">Ihre Erklärung, warum das nicht der Fall ist: Sie habe Schuppenflechte bekommen</a>. Unsere Prognose: Wenn sie sich daran gewöhnt hat oder sie losgeworden ist, wird die Antwort bestimmt anders ausfallen.
</p>

<hr>
<h2>
	Cyndi Lauper
</h2>

<p>
	Die Popsängerin Cyndi Lauper lebt mit Psoriasis. Ende Juli 2015 startete sie gemeinsam mit der National Psoriasis Foundation – einer Selbsthilfeorganisation in den USA – die Kampagne "Pso Ready", in der auf die Folgen der Schuppenflechte aufmerksam gemacht wurde. Später konnte jeder sie auch in einem Tweetchat über ihre Erfahrungen mit der Schuppenflechte befragen. Cyndi Lauper sprach auch bei einer Dermatologen-Tagung. Unterstützt wird das alles allerdings von der Pharmafirma Novartis. Aus unserer Sicht war sie die erste "größere" Ikone, die über ihre Psoriasis im Dienste eines Pharmaherstellers sprach.
</p>

<hr>
<h2>
	MOK
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19595" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_05/Bass_Sultan_Hengzt_MOK.jpg.93efb164898172bca8dbe22880198f63.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Bass Sultan Hengzt und MOK beim Konzert" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19595" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_05/Bass_Sultan_Hengzt_MOK.jpg.93efb164898172bca8dbe22880198f63.jpg" loading="lazy"></a>Bass Sultan Hengzt (links) und MOK (rechts) bei einem Konzert
</p>

<p>
	Der Berliner Rapper MOK war mal nicht nur wegen seiner Musik in den Schlagzeilen. Im Jahr 2007 schwor er im Berliner "<a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/aus-der-zelle-ins-studio-noch-sitzt-tarkan-karaalioglu-alias-mok-im-knast-sony-hat-den-rapper-unter-vertrag-genommen/869866.html" rel="external nofollow" target="_blank">Tagesspiegel</a>", dass er künftig sorgenfrei bleiben will. Die Schuppenflechte war bei ihm demnach Folge von Stress. Das Sorgenfreie funktionierte wohl nicht so: MOK war wieder im Gefängnis, und das nicht nur zu Besuch. Grund war aber nicht seine Musik, sondern zum Beispiel auch ein überbordender Hang zu Graffiti <img alt=";)" data-loading="true" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/emoticons/default_wink.png" loading="lazy">
</p>

<hr>
<h2>
	Britney Spears
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19408" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_234801546cd71a7d2b0.jpg.b63503aeb06041a7eda471d0e7e4b5d6.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Britney Spears" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19408" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_234801546cd71a7d2b0.jpg.b63503aeb06041a7eda471d0e7e4b5d6.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Die Popsängerin Britney Spears soll schon länger eine Psoriasis haben, die aber nur zu sehen ist, wenn sie ganz starken Stress hat. Die Promi-Zeitschrift <a href="http://www.bunte.de/stars/britney-spears-ihre-hautkrankheit-bricht-wieder-aus_aid_35312.html" rel="external nofollow" target="_blank">"Bunte" berichtete darüber</a> im September 2012. Schon einige Monate zuvor spekulierte das Promi-Portal Promiflash über Schuppenflechte <a href="http://www.promiflash.de/hat-britney-spears-etwa-schuppenflechte-am-fuss-12060941.html" rel="external nofollow" target="_blank">am Fuß von Britney Spears</a>. In der Dailymail <a href="http://www.dailymail.co.uk/tvshowbiz/article-2244708/Britney-Spears-smiles-pain-apparent-psoriasis-breakout-ankle.html" rel="external nofollow" target="_blank">gab es auch ein Foto</a> – da möchte man nur sagen: Autsch! Die Schuppenflechte der Sängerin wird jedenfalls immer wieder mal thematisiert, ohne dass sie das großartig kommentiert. Noch ein Beispiel gefällig? Dann lohnt ein Ausflug <a href="https://uk.pinterest.com/pin/483714816200959941/" rel="external nofollow" target="_blank">zu Pinterest</a>.
</p>

<hr>
<h2>
	Maren Gilzer
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19558" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_10/maren-gilzer-300.jpg.8eb5bfe107bdfd3d5955a5f86f249d3e.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Maren Gilzer" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19558" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2016_10/maren-gilzer-300.jpg.8eb5bfe107bdfd3d5955a5f86f249d3e.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Maren Gilzer wurde mit dem "Glückrad" in Deutschland bekannt. Inzwischen ist sie Schauspielerin. Im Oktober 2016 berichtete sie aus Anlass des Welt-Psoriasis-Tages über ihre Schuppenflechte, was sich zum Beispiel <a href="http://www.arcor.de/content/unterhaltung/people/5331770,1,Zum-Welt-Psoriasis-Tag--Maren-Gilzer%3A-Zum-ersten-Mal-spricht-sie-%C3%BCber-ihre-Hautkrankheit,content.html" rel="external nofollow" target="_blank">im Portal des Mobilfunkanbieters Arcor</a> oder <a href="http://www.gala.de/stars/news/starfeed/maren-gilzer-sie-spricht-ueber-ihre-hautkrankheit_1553319.html" rel="external nofollow" target="_blank">in der "Gala"</a> wiederfand. Quelle für die vielen fast gleichlautenden Berichte war die Nachrichtenagentur "spot on news". Unter anderem erzählte Maren Gilzer:
</p>

<p>
	"Ich musste mich vor der Kamera sehr darauf konzentrieren, nicht daran zu kratzen."
</p>

<p>
	Das können wir sehr gut nachvollziehen. <img alt=";)" data-emoticon="true" height="20" loading="lazy" src="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/default_wink.png" srcset="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20">
</p>

<hr>
<h2>
	Sido
</h2>

<p>
	Der Rapper Sido aus Berlin hat Schuppenflechte - das erzählt er in diesem Video:
</p>

<div class="ipsEmbeddedVideo">
	<div>
		<iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="150" id="ips_uid_124_12" src="https://www.youtube.com/embed/V5i3DESkxEQ?feature=oembed" width="200" loading="lazy"></iframe>
	</div>
</div>

<p>
	Außerdem wurde es einmal <a href="http://www.bz-berlin.de/kultur/musik/sido-erklaert-der-b-z-seine-tattoos-article923207.html" rel="external nofollow" target="_blank">in der Berliner Boulevardzeitung B.Z.</a> geschrieben. Und: In seinem Song "1000 Fragen" heißt es: "Warum hab ich Schuppenflechte, sag mir warum das juckt".
</p>

<hr>
<h2>
	Mark Medlock
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19405" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_43797546cd7199473a.jpg.424a6a3545c739d25f4bd0187acbc7b0.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Mark Medlock" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19405" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_43797546cd7199473a.jpg.424a6a3545c739d25f4bd0187acbc7b0.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Im September 2009 musste der Sänger Mark Medlock <a href="http://starlounge.unterhaltung.msn.de/index.cfm?objectid=63924" rel="external nofollow" target="_blank">ins Krankenhaus</a>, um dort seine Schuppenflechte behandeln zu lassen. Medlock hatte eine Staffel des Wettbewerbs "Deutschland sucht den Superstar" gewonnen. Der Mann ist beruflich durchaus wandelbar: Er arbeitete schon als Pflegehelfer, in einer Gärtnerei, einer Hotelküche und bei der Müllabfuhr.
</p>

<p>
	Im März 2020 trat Medlock wieder auf. Als Grund für seine 10-Jährige Abstinenz vom Promi-Dasein nannte er wohl auch seine Schuppenflechte [<a href="https://www.bunte.de/entertainment/casting-shows/deutschland-sucht-den-superstar/mark-medlock-10-jahre-nach-seinem-karriere-aus-er-ist-zurueck.html" rel="external nofollow" target="_blank">Quelle</a>].
</p>

<hr>
<h2>
	Sky du Mont
</h2>

<p>
	<img alt="Sky du Mont" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed ipsAttachLink_image" data-fileid="19409" style="height: auto; width: 725px;" width="250" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_25452_894_601258546cd71b6693a.jpg.c3dedfb0e3344a340e949f8bb2490b4c.jpg" loading="lazy" height="257.5">
</p>

<p>
	Spätestens, seitdem es in der "<a href="http://www.bunte.de/meldungen/sky-du-mont-schuppenflechte-symptome-der-hautkrankheit-62556.html" rel="external nofollow" target="_blank">Bunten</a>" stand, ist die Schuppenflechte von Sky du Mont öffentlich. Eigentlich war sie das aber schon, als seinerzeit das Medikament <a href="https://www.psoriasis-netz.de/medikamente/tabletten-spritzen/raptiva-symposium.html" rel="">Raptiva</a> in Deutschland eingeführt wurde: Bei der Einführungsveranstaltung für Ärzte hatte du Mont auf dem Podium gesessen.
</p>

<hr>
<h2>
	Ariane Hingst
</h2>

<p>
	Ariane Hingst ist Fußballerin und spielt auch in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Mit ihrer Schuppenflechte geht sie offensiv um - unter anderem warb sie in einem Video für Verständnis (im Auftrag der Firma Leo Pharma).
</p>

<p>
	In einem Artikel <a href="http://www.taz.de/!4710/" rel="external nofollow" target="_blank">der taz</a> wird ihre Hautkrankheit ebenfalls erwähnt.
</p>

<hr>
<h2>
	Nicolas Puschmann
</h2>

<p>
	Nicolas Puschmann war mal "Prince Charming", also Protagonist einer Dating-Show bei RTL. Über ihn gäbe es allerlei zu schreiben, aber weshalb er hier erwähnt wird: <a href="https://www.rtl.de/cms/nicolas-puschmann-leben-mit-der-unheilbaren-autoimmunkrankheit-psoriasis-5055759.html" rel="external nofollow">Er hat beim Sender recht offen über seine Psoriasis geredet</a>. Die hat ihn am Ende gelehrt, sich selbst zu mögen. Das wiederum mögen wir dann auch.
</p>

<hr>
<h2>
	Liam Gallagher
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19406" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_148018546cd71a17903.jpg.adfc1cf546d00a72226d2a08cfe6b227.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Liam Gallagher" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19406" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_12752_894_148018546cd71a17903.jpg.adfc1cf546d00a72226d2a08cfe6b227.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Der Mann wurde bekannt als Sänger der inzwischen aufgelösten Band Oasis. Nach eigenen Aussagen hat er eine Psoriasis am ganzen Körper - außer im Gesicht. Manchmal ist sie auch auf seinem Kopf zu finden. (Quelle: <a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/showbiz/bizarre/3365445/Liam-Fan-snorted-my-dandruff.html" rel="external nofollow" target="_blank">The Sun</a>, 22.01.11)
</p>

<hr>
<h2>
	Art Garfunkel
</h2>

<p>
	Der Sänger berichtete <a href="http://www.artgarfunkel.com/articles/cjn.html" rel="external nofollow" target="_blank">vor einem Konzert</a> in Israel, dass er bereits im Land gewesen sei - und zwar am Toten Meer, wegen seiner Psoriasis.
</p>

<hr>
<h2>
	LeAnn Rimes
</h2>

<p>
	LeAnn Rimes singt Country und Pop. Sie <a href="http://www.blogher.com/leann-rimes-interview-her-courageous-battle-psoriasis" rel="external nofollow" target="_blank">verheimlicht ihre Psoriasis nicht</a>. In einem Artikel in der deutschen Zeitschrift "Gala" wird ebenfalls auf ihre Schuppenflechte <a href="http://www.gala.de/stars/starportraets/leann-rimes_1026787.html" rel="external nofollow" target="_blank">Bezug genommen</a>.
</p>

<hr>
<h2>
	John Updike
</h2>

<p>
	An mehreren Stellen, unter anderem in seinem Buch "<a href="https://amzn.to/30xXQg0" rel="external nofollow" target="_blank">Selbst-Bewußtsein</a>", hatte John Updike über seine Schuppenflechte berichtet. Auf dem Foto bekommt er von Georg H. W. Bush (Bush senior) und dessen Gattin Barbara eine Künstler-Medaille.
</p>

<hr>
<h2>
	August Strindberg
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19411" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_25452_894_712860546cd71c0fdea.jpg.0e751528e89d32499912d0f3c6a4d3c6.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="August Strindberg" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19411" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_25452_894_712860546cd71c0fdea.jpg.0e751528e89d32499912d0f3c6a4d3c6.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Der schwedische Schriftsteller und Künstler August Strindberg war zu seiner Zeit immer mal umstritten. Seine Schuppenflechte nicht, denn sie ist im Buch „<a href="http://www.amazon.de/Kleine-Kulturgeschichte-Haut-Ernst-Jung-ebook/dp/B001BTQGD4/" rel="external nofollow" target="_blank">Kleine Kulturgeschichte der Haut</a>“ erwähnt. Strindberg selbst schrieb in seiner "Gespenstersonate" davon. Er fand das Stück selbst "so schauderhaft wie das Leben, wenn einem die Schuppen von den Augen fallen und man das 'Ding an sich' sieht". Er fügte hinzu, während der Niederschrift hätten seine Hände "(buchstäblich) geblutet". Das alles berichtete die Neue Zürcher Zeitung am 19. Februar 2000.
</p>

<hr>
<h2>
	Dennis Potter
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19410" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_25452_894_92414546cd71bcb8e0.jpg.b402e7c44e799a9e5fee8d6388cae9fd.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Dennis Potter" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19410" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2014_11/gallery_25452_894_92414546cd71bcb8e0.jpg.b402e7c44e799a9e5fee8d6388cae9fd.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	"Der singende Detektiv" war der letzte Film von Dennis Potter. Darin geht es um einen Detektiv mit Schuppenflechte - was als eigene Erfahrung des Drehbuchautoren gilt. Erwähnt wird er - wie einige andere Künstler - im Buch "<a href="http://www.amazon.de/Kleine-Kulturgeschichte-Haut-Ernst-Jung-ebook/dp/B001BTQGD4/" rel="external nofollow" target="_blank">Kleine Kulturgeschichte der Haut</a>“ (Kapitel „Psoriasis - Politik - Kunst - Mode - Krankheitsbürde - Lebensqualität“; ab Seite 84).
</p>

<hr>
<h2>
	Zarah Leander
</h2>

<p>
	Auch Schauspielerin und Sängerin Zarah Leander wird im Buch "<a href="http://www.amazon.de/Kleine-Kulturgeschichte-Haut-Ernst-Jung-ebook/dp/B001BTQGD4/" rel="external nofollow" target="_blank">Kleine Kulturgeschichte der Haut</a>" als Psoriasis-Patientin erwähnt.
</p>

<hr>
<h2>
	Romy Schneider
</h2>

<p>
	Romy Schneider litt ebenfalls unter einer Psoriasis. Dies wird unter anderem im Buch "<a href="http://www.amazon.de/Kleine-Kulturgeschichte-Haut-Ernst-Jung-ebook/dp/B001BTQGD4/" rel="external nofollow" target="_blank">Kleine Kulturgeschichte der Haut</a>" erwähnt.
</p>

<hr>
<h2>
	Katie Lowes
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19591" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_04/katie-lowes.jpg.ea3c38dfddd533a2cd43bbebf44ccb67.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Katie Lowes" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19591" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2017_04/katie-lowes.jpg.ea3c38dfddd533a2cd43bbebf44ccb67.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Katie Lowes ist Schauspielerin. Am bekanntesten wurde sie mit ihrer Rolle als Quinn Perkins in der Polit-Drama-Serie "Scandals". <a href="http://people.com/tv/scandal-katie-lowes-reveals-psoriasis-diagnosis/" rel="external nofollow" target="_blank">Im Magazine "People"</a> berichtet sie über ihre Schuppenflechte, die vor allem bei Stress schlimmer wird. Sie sagt: "Ich fühlte mich unglaublich verlegen und beschämt, besonders in Hollywood, wo ein solcher Druck herrscht, perfekt auszusehen und zu sein". Hinzu kamen dann Sorgen, die der Normalbürger mit Psoriasis nicht so hat: "Das ist so peinlich und nicht so sexy. Was passiert, wenn ich für eine sexy Rolle engagiert werde?"
</p>

<hr>
<h2>
	Wladimir Nabokow
</h2>

<p>
	Wladimir Nabokow (Mitte) war Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Schmetterlingsforscher - und hatte Schuppenflechte. Erwähnt wird er unter anderem im Buch „<a href="http://www.amazon.de/Kleine-Kulturgeschichte-Haut-Ernst-Jung-ebook/dp/B001BTQGD4/" rel="external nofollow" target="_blank">Kleine Kulturgeschichte der Haut</a>".
</p>

<hr>
<h2>
	Edzard Ernst
</h2>

<p>
	Edzard Ernst hat als Professor an der Uni Exeter unzählige alternative Heilmethoden untersucht. Homöopathie kommt bei ihm für gewöhnlich nicht gut weg. Aber: Der Mann hat selbst Schuppenflechte (sagte er einmal im <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelwissen/d-119150777.html" rel="external nofollow" target="_blank">Interview mit "Spiegel Wissen"</a>).Und auch deshalb hat er mal die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf untersucht. Sein Fazit: "Der Wirkungsmechanismus der Omega-3-Fettsäuren über den Prostaglandin-Mechanismus legt nahe, dass sie dieses Krankheitsbild bessern können. Endgültig bewiesen ist das allerdings nicht."
</p>

<hr>
<h2>
	Zain Verjee
</h2>

<p>
	<a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2532633/CNN-anchor-Zain-Verjees-psoriasis-battle.html" rel="external nofollow" target="_blank">Wie CNN-Moderatorin Zain Verjee ihre Psoriasis besiegte</a> (englisch)<br>
	(DailyMail, 02.01.2014)<br>
	Zain Verjee hatte seit ihrer Kindheit Schuppenflechte. Mit einer "Diät" hat sie ihre Psoriasis gelindert: Sie strich Meeresfrüchte, Fleisch, Gewürze und Tomaten von ihrem Speiseplan und bevorzugt nun Joghurt, Haferkleie, Fisch, Huhn und Salat.
</p>

<hr>
<h2>
	Winston Churchill
</h2>

<p>
	Dass Staatsmann Winston Churchill an Schuppenflechte litt, ist beispielsweise im Buch „<a href="http://www.amazon.de/Kleine-Kulturgeschichte-Haut-Ernst-Jung-ebook/dp/B001BTQGD4/" rel="external nofollow" target="_blank">Kleine Kulturgeschichte der Haut</a>“ (Kapitel „Psoriasis - Politik - Kunst - Mode - Krankheitsbürde - Lebensqualität“; ab Seite 84) erwähnt.
</p>

<hr>
<h2>
	Joseph Stalin
</h2>

<p>
	Der Diktator litt nach Aussage seiner Ärzte an Schuppenflechte. Quelle (u.a.): "<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/9104542/" rel="external" target="_blank">Cutaneous medicine for the practitioner</a>", 4/1997
</p>

<hr>
<h2>
	Jassir Arafat
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19642" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2019_02/jassir-arafat.jpg.d1b7ebfeefc55ab875363e6d8469cf64.jpg" rel=""><img alt="Jassir Arafat" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19642" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2019_02/jassir-arafat.jpg.d1b7ebfeefc55ab875363e6d8469cf64.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Der palästinensische Politiker war oder galt als vieles – Terrorist, Guerilla-Kämpfer, Träger des Friedensnobelpreises und erster Präsident der palästinensischen Autonomiegebiete. Mit seinem Stoppelbart soll er seine Schuppenflechte kaschiert haben. So stand es jedenfalls am 17.03.1995 in der Zeitung "Die Presse".
</p>

<hr>
<h2>
	Abimael Guzmán
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="jpg" data-fileid="19643" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2019_02/abimael_guzman.jpg.883ce2c62bf9b37ca2d879f9edc9d3b4.jpg" rel=""><img alt="Abimael Guzmán" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19643" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2019_02/abimael_guzman.jpg.883ce2c62bf9b37ca2d879f9edc9d3b4.jpg" loading="lazy"></a>
</p>

<p>
	Abimael Guzmán war einmal Chef der maoistischen Terrororganisation „Leuchtender Pfad“ in Peru. Die war vor allem in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre und Anfang der 1990er Jahre aktiv. Der Schriftsteller Nicholas Shakespeare suchte nach ihm – zunächst erfolglos. Aber für einen Hinweis fand er eine Bestätigung: Guzmán hatte tatsächlich Schuppenflechte. Im Buch "Der Obrist und die Tänzerin" hat Shakespeare das aufgeschrieben. Darüber schrieb "Die Presse" aus Österreich am 21. März 1998.
</p>

<hr>
<h2>
	Julius Brink
</h2>

<p>
	<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileext="jpg" data-fileid="19610" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2018_03/julius-brink-beachvolleyball.jpg.2803c859931f14e477d21abef44d53b1.jpg" rel="" style="float:left;"><img alt="Julius Brink und Jonas Reckermann" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19610" style="height: auto;" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2018_03/julius-brink-beachvolleyball.jpg.2803c859931f14e477d21abef44d53b1.jpg" loading="lazy"></a>Julius Brink und sein Teamkollege Jonas Reckermann bei der Siegerehrung 2012
</p>

<p>
	Julius Brink spielt Beachvolleyball – und zwar so gut, dass er 2012 in London den Sieg bei den Olympischen Spielen holte. Im März 2018 erzählte er <a href="https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/gesundheit/schuppenflechte/julius-brink-ueber-schuppenflechte-55017016.bild.html" rel="external nofollow" target="_blank">in "BILD"</a> über sein Leben mit Schuppenflechte. Unter anderem:
</p>

<blockquote>
	<p>
		Leider weiß ich allzu gut, wie sich verstohlene Blicke anfühlen, vor allem beim Duschen. Aber auch die Fragen, die ich wegen meinem Hautbild beantworten musste. Das alles hat sich tief in mein Gedächtnis eingegraben.
	</p>
</blockquote>

<p>
	Dass Brink von seiner Schuppenflechte erzählt, hat aber auch einen anderen Grund: Er ist dafür von der Firma Novartis engagiert worden. Die Kampagne dazu heißt "<span ipsnoautolink="true">Julius BRINKt Dich weiter</span>".
</p>

<hr>
<h2>
	Aytaç Sulu
</h2>

<p>
	Der ehemalige Kapitän des SV Darmstadt hat seit seinem 17. Lebensjahr Schuppenflechte. Das wurde <a href="https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/die-ratgeber/serien/schuppenflechte-15--serie-die-gesundmacher,video-138140.html#:~:text=Ihr%20Patient%20Leonhardt%20Kethorn%20leidet,Medikamente%20oft%20gut%20zu%20behandeln." rel="external nofollow" target="_blank">in einem Beitrag im hr-Fernsehen</a> berichtet.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">550</guid><pubDate>Fri, 16 Aug 2013 15:11:00 +0000</pubDate></item><item><title>Termin beim Rheumatologen &#x2013; wie sich die Wartezeit verk&#xFC;rzen l&#xE4;sst</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/trheumatologen-termine/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2013_07/terminkalender.jpg.77d88c527aaadabf55572864b0b3dbf3.jpg" /></p>
<p>
	Sobald ein Verdacht auf <span ipsnoautolink="true">Psoriasis arthritis</span> besteht, heißt es: sofort zum Arzt! Denn je eher die Behandlung beginnt, desto besser die Prognose. Leider nur lassen Termine beim Rheumatologen bisweilen viel zu lange auf sich warten. Inzwischen aber gibt es rheumatologische Praxen und Kliniken, die Frühsprechstunden anbieten.
</p>

<p>
	Die Symptome einer Arthritis sind für den Patienten klar spürbar: angeschwollene und schmerzende Gelenke, welche manchmal morgens steif und unbeweglich sind. Zur weiteren Abklärung sollten beim Hausarzt die Entzündungsparameter im Blut überprüft werden. Ein vom Rheumazentrum der Universität Düsseldorf entwickelter Fragebogen kann die letzten Zweifel beseitigen: Unter <a href="http://www.rheuma-check.de" rel="external nofollow">www.rheuma-check.de</a> findet man 34 Fragen, deren Antworten die Wahrscheinlichkeit einer Arthritis wiedergeben. Bestätigt sich der Verdacht, ist schnellstmöglich der Facharzt gefragt.
</p>

<p>
	"Man weiß heute, dass die Therapie im frühen Krankheitsstadium am besten greift und Medikamente gerade gegen aggressive und fortschreitende Verlaufsformen hier gute Chancen haben", sagte Professor Markus Gaubitz, niedergelassener Rheumatologe in Münster. Er ist Sprecher der Projektgruppe Frühdiagnose/Integrierte Versorgung der Arbeitsgemeinschaft Regionaler Kooperativer Rheumazentren (AGRZ). Um eine Gelenkzerstörung mit einhergehendem Funktionsverlust zu verhindern, solle die Behandlung mit DMARD (Disease Modifying Anti-Rheumatic Drugs) laut der Leitlinie für rheumatoide Arthritis (RA) bis <em>spätestens</em> sechs Monate nach Beschwerdebeginn eingeleitet werden.
</p>

<h2>
	Möglichst früh einschreiten
</h2>

<p>
	Die Notwendigkeit, möglichst noch früher einzuschreiten, ergibt sich aus dem Ergebnis einer Untersuchung des Deutschen Rheuma Forschungszentrums (DRFZ): „Patienten mit rheumatoider Arthritis, die bereits rasch nach Symptombeginn mit solchen Basistherapeutika behandelt wurden, hatten nach zwei Jahren einen deutlich besseren Behandlungserfolg, als Patienten, bei denen die Therapie erst etwa drei Monate später begonnen wurde “, betont Diplom-Psychologin Gisela Westhoff vom DRFZ in Berlin. Doch was nützt die Überweisung zu einem Rheumatologen, wenn der nächstmögliche Termin jenseits dieser Fristen liegt?
</p>

<p>
	Und das ist keine Seltenheit: Ein Benutzerin im Forum vom Psoriasis-Netz klagt über verstärkte Schmerzen in den Gelenken. Knie, Ellenbogen und Fersenbein sind betroffen. Ihr Hautarzt wiegelte ab mit dem fälschlichen Hinweis, dabei handele es sich nicht um „typische“ Psoriasis-Gelenke. „Einen Termin beim Orthopäden habe ich, aber erst in ein paar Wochen. Allerdings wäre ja dann eher ein Rheumatologe zuständig, und <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/18355-typische-psoriasis-gelenke/#comment-300262" rel="">da bekomme ich frühestens in fei bis vier Monaten einen Termin</a>“, schreibt Lorelai. Dem oder der Nutzer/in namens Refuah geht es ähnlich. Zwar vermutet der Hausarzt eine Psoriasis arthritis (<abbr title="Psoriasis arthritis">PsA</abbr>), doch trotz dessen Bitte um einen frühest möglichen Termin in der Rheumaambulanz der Uniklinik Freiburg habe er/sie <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/17927-psa-verdacht-wie-gelenkzerst%C3%B6rung-aufhalten/#comment-293309" rel="">erst in vier Monaten einen Termin</a> bekommen.
</p>

<h2>
	Rheumatologen-Mangel
</h2>

<p>
	Die Gründe liegen auf der Hand. Geschätzte 1,5 Millionen Erwachsene und 15.000 Kinder in Deutschland leiden an entzündlichem Rheuma. Auf 10.000 Patienten kommen aber laut Gemeinsamem Bundesausschuss (G-BA) nur 0,5 Fachinternisten, die sich wiederum aufteilen in Kardiologen, Diabetologen, Pulmologen, Gastroenterologen – und einige wenige Rheumatologen. Professorin Angela Zink, stellvertretende Direktorin und Gruppenleiterin der Epidemiologie am Deutschen Rheumazentrum, meint, es gäbe nur halb so viele Rheumatologen, wie es für eine angemessene Versorgung notwendig wäre. Den Grund sieht sie in dem unzureichenden Ausbildungsangebot der medizinischen Universitäten: „Wir haben nur sieben Universitäten, in denen die Rheumatologie als eigenständiges Fach vertreten ist“, sagte sie. Und was man im Studium nicht gehört hat, das wäre auch später nicht interessant für die angehenden Mediziner – beispielsweise, wenn es um die Facharztausbildung ginge.
</p>

<p>
	Ursula Faubel, Geschäftsführerin des Deutschen Rheuma- Liga Bundesverbandes und Sprecherin der Patientenvertretung im Unterausschuss Bedarfsplanung des G-BA, gab in einem Interview für die Mitgliederzeitschrift „mobil“ noch einen weiteren Grund an: „Bisher werden alle internistischen Fachärzte in einer Arztgruppe geplant. Dies bedeutet, dass bei der Festlegung der Zahlen, wie viele Ärzte erforderlich sind, nicht unterschieden wird, ob ein Internist beispielsweise Kardiologe oder Rheumatologe ist.“ Der Bedarf pro Region wird daher als gedeckt angesehen, obwohl es an einzelnen Fachrichtungen, wie eben der Rheumatologie, mangele.
</p>

<h2>
	Versorgungslücken schneller erkennen
</h2>

<p>
	Auf eine Forderung der Patientenvertretung habe der Gesetzgeber den G-BA beauftragt, bis zum Jahresende 2012 die Richtlinie zur Bedarfsplanung zu überarbeiten. Das ist auch geschehen: „Wir haben nun eine zielgenaue und den regionalen Besonderheiten Rechnung tragende flexible Regelung vorgelegt, mit der die Zulassungsmöglichkeiten von Ärztinnen und Ärzten in ländlichen Regionen verbessert und mit der Verteilungsprobleme in der ärztlichen Versorgung zielgerichtet angegangen werden können“; sagte Josef Hecken, Vorsitzender des G-BA, am 20.12.2012 in Berlin. Ein feingliedrigeres Planungsraster soll es ermöglichen, Versorgungslücken schneller zu erkennen und zu schließen, das ärztliche Leistungsangebot stärker nach Arztgruppen auszudifferenzieren und somit auch die fachärztliche Versorgung pro Gebiet zu verbessern.
</p>

<p>
	Diese Reform der Bedarfsplanung ist seit dem 01. Januar 2013 rechtswirksam in Kraft getreten. Laut Informationen des G-BA stellen die Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenkassen in den Landesausschüssen der einzelnen Bundesländer derzeit eigene Bedarfspläne für die künftige Verteilung von Ärztinnen und Ärzten auf.
</p>

<p>
	Bis zur Umsetzung wird demnach wohl noch einige Zeit ins Land gehen. Zumal eine solche Regelung wenig nützt, wenn zu wenige Ärzte für die Rheumatologie ausgebildet werden.
</p>

<h2>
	Hoffnungsträger Frühsprechstunden
</h2>

<p>
	Glücklicherweise haben einige Rheumatologen das Problem schon vor vielen Jahren erkannt und bieten Frühsprechstunden an. Wie viele das genau sind, weiß selbst die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie nicht ganz genau. An Rheumazentren, so die Aussage, gäbe es derzeit wenige „explizite“ Frühsprechstunden.  Allerdings könne man aufgrund von Selektivverträgen davon ausgehen, dass Frühsprechstunden in jeder Praxis, die am Vertrag teilnimmt, etabliert sind. Wie der Vorsitzende des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen mitteilte, bieten in Bayern 90 Prozent der niedergelassenen Rheumatologen Frühsprechstunden an. Analoge Situationen dürften für die Selektivverträge in Bremen, Westfalen-Lippe, Brandenburg mit der BarmerGEK beziehungsweise der AOK gegeben sein. Genauere Zahlen soll demnächst eine Umfrage durch die DGRH abklären. Doch auch andere niedergelassene Rheumatologen haben dem DGRH zufolge das Problem so gelöst, dass sie vermehrt Zeitkorridore für Erstvorstellungen freihalten. Das ist zwar im engeren Sinne keine Frühsprechstunde, erfüllt aber denselben Zweck, dass Patienten frühzeitig den Erstzugang zum Rheumatologen finden. (Klinikadressen am Ende dieses Artikels)
</p>

<p>
	Hat man eine Einrichtung oder Praxis mit der Option „Frühsprechstunde“ gefunden, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt sein, um einen Termin zu ergattern: die beschriebenen Beschwerden, die Laborwerte des Hausarztes (siehe Angaben am Ende des Artikels) und auch dessen Mitarbeit. Meist ist eine Anmeldung per Fax oder Telefon durch den Arzt gefordert.
</p>

<p>
	Außerdem wäre es von Vorteil, wenn der Hausarzt in Absprache mit dem betreffenden Facharzt bereits die entsprechenden Röntgenbilder veranlasst, um den Eintritt in die Therapie zu beschleunigen. Dabei sollten allerdings genau die Bilder angefordert werden, die der Rheumatologe benötigt.
</p>

<h2>
	Terminservice der Krankenkassen
</h2>

<p>
	"Einen Arzttermin vereinbaren? Wir erledigen das für Sie!" So wirbt etwa die Techniker Krankenkasse auf ihrer Website. Und: „Wir optimieren Ihren Arzttermin“ titelt die IKK gesund plus. Immer mehr Krankenkassen bieten einen solchen Terminvereinbarungsservice an. Dafür gibt es jeweils eine Hotline oder auch einen Online Fragebogen. Manche Kassen benötigen hierfür eine Überweisung, andere nicht.
</p>

<p>
	Die Stiftung Warentest hat diesen Service getestet und jeweils fünf Patienten bei insgesamt 16 Krankenkassen anrufen lassen, um einen früheren Termin bei einem Orthopäden beziehungsweise Neurologen zu erhalten. Die Norm der Wartezeit beträgt 24 Tage, wobei allerdings Privatpatienten und Akutfälle einbezogen sind, die in der Regel eher einen Termin erhalten. Somit dürfte die Wartezeit für gesetzliche Versicherte wesentlich höher ausfallen. Das Ergebnis: In 20 von 80 Fällen konnte kein Termin vermittelt werden, da die Voraussetzungen nicht erfüllt waren. Durchschnittlich betrachtet fiel der Test jedoch positiv aus: In 42 von 60 Fällen kam ein Termin nach durchschnittlich 20 Tagen zustande. Ob das bei den rar gesäten Rheumatologen auch funktioniert, sei dahin gestellt.
</p>

<h2>
	Und wenn es doch mal länger dauert?
</h2>

<p>
	Trotz der zahlreichen Initiativen ist die Versorgungslage nach wie vor suboptimal. Gerade für Betroffene in ländlichen Gebieten oder diejenigen, die keine weiten Strecken fahren wollen oder können. Und die Alternativen sind eigentlich keine. Denn in der Zwischenzeit bedürfen die Patienten je nach Symptomen einer symptomatischen Behandlung durch den Hausarzt, sagt Professor Keyßer, Leiter des Arbeitsbereiches Rheumatologie am Rheumazentrum des Universitätsklinikums Halle (Saale): „Zu nennen wären hier beispielsweise nichtsteroidale Antirheumatika, bei denen jedoch eine Reihe von Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten sind.“
</p>

<p>
	Doch aller Widrigkeiten zum Trotz sei sicher der sinnvollste Rat, sich mit dem Hausarzt in Verbindung zu setzen und die Überweisung an ein Rheumazentrum oder einen niedergelassenen Rheumatologen zu verlangen. In schwerwiegenden Fällen könne auch eine stationäre Einweisung in eine rheumatologische Fachklinik sinnvoll sein.
</p>

<h2>
	Früherkennung problematisch
</h2>

<p>
	Allerdings gibt es neben den zeitlichen Verzögerungen aufgrund der späten Termine noch ein weiteres Problem, das die Früherkennung erschwert: Die Diagnose gerade zu Beginn entzündlich-rheumatischer Erkrankungen ist meistens sehr schwierig.
</p>

<p>
	Zwar sind entzündungsspezifische Antikörper gegen die so genannten cyclisch citrullinierten Peptide (CCP)  hoch spezifische Marker für eine Rheumatoide Arthritis (RA) und ein positives Testergebnis deutet laut Professor Jörn Kekow, Rheumatologe von der Universität Magdeburg zu 97 Prozent auf eine RA hin. Doch etwa die Hälfte der Patienten mit früher RA weisen noch keine CCP-Antikörper auf, so Kekow gegenüber der Ärztezeitung. Demnach werden Patienten bei einem negativen CCP-Test nicht in die rheumatologische Frühsprechstunde überwiesen, obwohl es eigentlich notwendig wäre. Kekow: "Patienten mit wahrscheinlich entzündlichen Beschwerden in mehr als zwei Gelenken sollten generell in die Frühsprechstunde überwiesen werden – ob mit oder ohne CCP-Antikörper."
</p>

<h2>
	Kriterien für einen Termin bei einer Frühsprechstunde
</h2>

<p>
	Bei rheumatoider und Psoriasis Arthritis muss <strong>mindestens eines der folgenden klinischen Symptome</strong> vorliegen:
</p>

<ul>
	<li>
		≥ 2 schmerzhafte Gelenke
	</li>
	<li>
		≥ 2 geschwollene Gelenke
	</li>
	<li>
		Morgensteifigkeit der Gelenke ≥ 30 Minuten
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Außerdem</strong> muss <strong>mindestens einer der folgenden Laborwerte pathologisch verändert</strong> sein:
</p>

<p>
	<strong>Rheumafaktor</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		ANA-Titer (Antinukleare Antikörper)
	</li>
	<li>
		BSG (Blutsenkungsgeschwindigkeit) nach Westergreen
	</li>
	<li>
		CRP (C-reaktives Protein)
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Bei früher Spondyloarthritis</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		neu aufgetretener oder chronischer (seit mehr als 3 Monaten und nicht länger als 2 Jahre) tiefsitzender Rückenschmerz
	</li>
	<li>
		Beginn des Rückenschmerzes vor dem 45. Lebensjahr
	</li>
</ul>

<p>
	und zusätzlich eines der folgenden Kriterien:
</p>

<ul>
	<li>
		entzündlicher Rückenschmerz, der sich bei Bewegung bessert, nachts oder morgens auftritt und mit Morgensteifigkeit im Rücken von mehr als 30 Minuten verbunden ist
	</li>
	<li>
		positiver Nachweis von HLA-B-27
	</li>
</ul>

<h2>
	Wo werden Frühsprechstunden angeboten?
</h2>

<p>
	Auch einige Universitätskliniken bieten einen Frühsprechstundenservice an. Eine davon ist die <a href="https://rheumatologie.charite.de/leistungen/rheumatologische_fachambulanz/" rel="external nofollow">Rheumatologie und Klinische Immunologie der Charité</a> in <strong>Berlin</strong> Diese Sprechstunde ist offen für Patienten mit einer sehr frühen Arthritis, bei denen die Beschwerden mindestens vier Wochen und maximal ein Jahr lang andauern. Entzündungswerte sollten im Blut nachweisbar sein. Einen Termin für diese Sprechstunde kann der behandelnde Arzt oder der Patient unter der Telefonnummer 030-450-513133 vereinbaren.
</p>

<p>
	Die <a href="https://www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/poliklinik-und-funktionsbereich-fuer-rheumatologie" rel="external nofollow">Rheumatologie Düsseldorf am Universitätsklinikum</a> ist Mitglied der regionalen Rheumazentren, einem Verbund der Rheumatologen aus Kliniken und Praxen der Region. Hier können ebenfalls Termine für Spezialsprechstunden eingeholt werden. Laut Informationen der DGRH werden hier „offene Sprechstunden“ angeboten, wo einmal pro Woche Patienten unangemeldet hingehen können.
</p>

<p>
	<strong>Adresse</strong>:
</p>

<p>
	Rheumatologische Ambulanz<br>
	Universitätsklinikum Düsseldorf<br>
	Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Rheumatologie<br>
	MNR-Klinik (Erdgeschoss)<br>
	Moorenstraße 5<br>
	40225 Düsseldorf
</p>

<p>
	<strong>Patientenanmeldung</strong>:
</p>

<p>
	Telefon : 0211-811-7811 oder -7817 oder -6766<br>
	Fax : 0211-811-6455
</p>

<p>
	In <strong>Halle (Saale)</strong> bieten sechs kooperierende Rheumatologen eine <a href="https://www.umh.de/einrichtungen/zentren/rheumazentrum-halle/klinisches-leistungsspektrum/sprechstunden" rel="external nofollow">Frühsprechstunde</a> an. Bei Vorliegen der Kriterien sollte der Hausarzt diese kurz dokumentieren und anschließend <span ipsnoautolink="true"><a href="https://www.umh.de/fileadmin/Einrichtungsordner/Zentren/Rheumazentrum/Vordruck_Frueharthritis-Sprechstunde_Datenweitergabe.pdf" rel="external nofollow">das Anmeldeformular</a></span> an die Koordinierungsstelle der Früharthritissprechstunde des Rheumazentrums Halle faxen (Fax-Nummer: 03 45/5 57 49 34). Dem Patienten wird umgehend telefonisch ein Termin durch den behandelnden Rheumatologen mitgeteilt.
</p>

<p>
	Laut Keyßer wird die Sprechstunde sehr gut angenommen, da im Süden Sachsen-Anhalts kaum niedergelassene Rheumatologen praktizieren. „Es ist unser Ziel, die Wartezeit für diese Patienten auf 14 Tage zu beschränken“, sagt Keyßer. Dies könnte in den allermeisten Fällen realisiert werden.
</p>

<p>
	In <strong>Niedersachsen</strong> haben sich unter anderem Hausärzte, Rheumatologen, die Medizinische Hochschule Hannover sowie Krankenkassen, ReHa Zentren, Physiotherapeuten und die Rheuma Liga zu einem <a href="https://www.mhh.de/kliniken-und-spezialzentren/kir/klinik" rel="external nofollow">Kompetenznetzwerk </a>zusammengeschlossen, das eine Frühversorgung binnen 14 Tagen sichern soll:
</p>

<p>
	Quellen
</p>

<ul>
	<li>
		Leitlinie <a href="http://dgrh.de/leitliniefruehera.html" rel="external nofollow">Management der frühen rheumatoiden Arthritis</a>
	</li>
	<li>
		Fragebogen über die <a href="https://rheuma-check.de/" rel="external nofollow">Wahrscheinlichkeit einer Rheumatischen Erkrankung</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://dgrh.de/Start/Versorgung/Landkarte-der-Rheumazentren.html" rel="external nofollow">Rheumazentren Deutschland</a> (meist mit Frühsprechstunde)
	</li>
</ul>

<h2>
	Links zum Weiterlesen
</h2>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.dgrh.de" rel="external nofollow">Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie</a><span style="display: none;"> </span>
	</li>
	<li>
		<a href="https://dgrh.de/Start/Versorgung/Diagnostik-und-Klassifikation/Fr%C3%BChdiagnose.html" rel="external nofollow">Hintergrundinformationen Frühdiagnose</a>
	</li>
	<li>
		"<a href="https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/stiftung-warentest-terminservice-der-krankenkassen-schneidet-gut-ab-a-857244.html" rel="external nofollow">Gute Noten für Krankenkassen-Terminservice</a>", Spiegel online, 21.09.2012
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.tk.de/techniker/leistungen-und-mitgliedschaft/online-services-versicherte/aerzte-kliniken/tk-terminservice-2009696" rel="external nofollow">Informationen der Techniker Krankenkasse</a><span style="display: none;"> </span>
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">548</guid><pubDate>Tue, 23 Jul 2013 12:04:00 +0000</pubDate></item><item><title>Interessante Artikel &#xFC;ber die Pharmaindustrie</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/interessante-artikel-ueber-die-pharmaindustrie/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2013_05/zeitungen.png.96b7e6669cd38bb34a0e0a5d0efcde0a.png" /></p>

<p>
	<strong>Pharmafirmen schweigen zu Herstellungsbedingungen</strong><br>
	(<a href="https://www.test.de/Produktion-von-Medikamenten-Das-Schweigen-der-Pharmabranche-5901600-0/" rel="external">Stiftung Warentest, 20.07.2022</a>)<br>
	Bei Bekleidung wurde schon mancher Skandal durchs mediale Dorf gejagt, wenn es um die Herstellungsbedingungen in Fernost geht. Aber bei Medikamenten – erinnert sich jemand?
</p>

<p>
	Stiftung Warentest hat bei zehn mittleren und großen Herstellern nachgefragt – eigentlich "harmlose" Dinge.:Woher beziehen sie die Wirk­stoffe für ihre Medikamente? Wie stellen sie sicher, dass Qualität, Arbeits- und Umwelt­bedingungen in Fernost stimmen?
</p>

<p>
	In anderen Branchen kramt bei solchen Fragen irgendjemand in der Firma die Textbausteine aus der Qualitätssicherung, dem Marketing oder der GMP-Abteilung ("Good Manufacturing Practice" oder zu deutsch "Gute Herstellungspraxis") zusammen und schickt sie als umfassende Antwort. Nicht so bei Pharma offensichtlich. Nur vier der zehn befragten Firmen zeigten sich kooperativ, und das noch nicht mal überschwänglich.
</p>

<p>
	Der Artikel lässt sich auch als PDF herunterladen.
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<strong>Pharmaindustrie entdeckt für ihr Marketing die Influencer</strong><br>
	(<a href="https://www.basicthinking.de/blog/2019/03/27/pharmaindustrie-patienten-influencer-marketing/" rel="external nofollow">basic thinking, 27.3.2019</a>)<br>
	Im Urgestein deutschsprachiger Blogs wurde jetzt ein Thema aufgegriffen, das wir auch schon länger beobachten: Patienten, die in sozialen Medien erzählen, wie toll eine Therapie ist oder wie easy doch das Leben mit Schuppenflechte sein kann. Was wir so dazu denken, haben wir dort in einem länglichen Kommentar hinterlassen.
</p>

<p>
	<strong>Krankheit als Geschäft</strong><br>
	(<a href="https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/pharmaindustrie-marketing-medikamente-1.4280557" rel="external nofollow">Süddeutsche Zeitung</a>, 9.1.2019)
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-gramm="false" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents ipsClearfix" data-gramm="false">
		<p>
			Medizinisches Marketing bringt es mit sich, dass Vorteile von Präparaten übertrieben und Nachteile beschönigt oder verschwiegen werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker? Wenn sich Patienten hauptsächlich auf die Reklame der Industrie verlassen, können das unzuverlässige Ratgeber sein.
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	<strong><span ipsnoautolink="true">Zwei Bücher über den Einfluss der Pharmaindustrie vorgestellt</span></strong><br>
	(<a href="https://patientensicht.ch/artikel/buchbesprechung-deadly-medicines-and-organised-crime-peter-gotzsche" rel="external nofollow">Blog "Patientensicht"</a>, 29.11.2013)<br>
	Im schweizerischen Blog "Patientensicht" werden die zwei derzeit wichtigsten Bücher über den Einfluss der Pharmaindustrie auf die Gesellschaft vor- und gegenübergestellt: "Deadly Medicines and Organised Crime“ von Peter Gøtzsche und "Bad Pharma" von Ben Goldacre. Letzteres ist bereits auf Deutsch erschienen, ersteres bislang nicht. Im Blog-Beitrag kann man also auf einen Schlag zwei Bücher kennenlernen. <span><img alt=":)" data-emoticon="true" height="20" loading="lazy" src="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/default_smile.png" srcset="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/smile@2x.png 2x" title=":)" width="20"></span>
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<strong>Was an Zahlungen von Pharmafirmen an Ärzte das Problem ist</strong><br>
	(<a href="https://correctiv.org/aktuelles/euros-fuer-aerzte/2016/07/26/keiner-ist-so-nett-wie-der-pharmareferent/" rel="external nofollow">Correctiv, 26.07.2016</a>)<br>
	Mehrere Medien veröffentlichten im Jahr 2016 eine Datenbank. Aus der konnte jeder entnehmen, ob (s)ein Arzt von Pharma-Firmen Geld oder Geschenke bekommen hat. Nach der Veröffentlichung fragten viele Leser: Was ist denn schlimm daran, wenn ein Arzt ein paar Hundert Euro zusätzlich bekommt? Hier ist die Antwort.
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/peter-sawicki-pharmakritiker-fordert-transparenz-a-916893.html" rel="external nofollow">Deutschlands ehemals oberster Therapie-Wächter schaut zurück</a><br>
	(Spiegel online, 19.08.2013)<br>
	Peter Sawicki musste im Jahr 2010 den Posten des Chefs von Deutschlands wichtigstem Gesundheits-Institut IQWIG räumen. Spiegel online hat gefragt, was er jetzt macht - und nach seiner Sicht der Dinge in Sachen Pharmaindustrie und Gesundheitswesen.
</p>

<blockquote class="ipsQuote">
	Ich musste lernen, dass es diesen Vertretern (aus allen Ecken des Gesundheitswesen) immer erst um die eigenen Interessen geht, um die Verteilung der 300 Milliarden im System, und dann irgendwann erst, wenn überhaupt, um die Patienten. Die meisten sind ja nicht wirklich daran interessiert, dass sich etwas verbessert.
</blockquote>

<p>
	Klingt resigniert, aber Sawicki neigt auch nicht zu Pauschalurteilen:
</p>

<blockquote class="ipsQuote">
	Die Pharmaindustrie ist wichtig, wir brauchen nur eine bessere. Und eine Politik, die dies auch umsetzt.
</blockquote>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<a href="http://www.topfvollgold.de/?p=5144" rel="external nofollow">Schleichwerbung, schlecht versteckt in bunten Blättern</a><br>
	(topfvollgold, 21.07.2013)<br>
	Die Schreiber dieses wundervollen Blogs haben ein eher traurigen Fazit aus 100 Tagen Beobachtung der Regenbogenpresse gezogen:
</p>

<blockquote class="ipsQuote">
	Wir hatten schon früh geahnt, dass wir in diesen Heften bei näherem Hinsehen Schleichwerbung finden würden. Doch das, was dort Woche für Woche in Abermillionen Zeitschriften getrieben wird, hatten wir nicht für möglich gehalten.
</blockquote>

<p>
	Es geht u.a. darum, wie für tolle Mittel aller Art geworben wird, z.B. für einen Nagellack - und das nicht einfach mit einer Anzeige, sondern mit nicht mal gut versteckten Texten im redaktionellen Teil.
</p>

<blockquote class="ipsQuote">
	Ein Insider berichtet, dass die Anzeigenabteilung systematisch Einfluss auf Inhalte im Heft nehme. Sie teile Redaktionen mit, wen sie in welchem Umfang erwähnen sollen. Beschwerden wegen Schleichwerbung nehme man in Kauf.
</blockquote>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<a href="https://www.beobachter.ch/gesetze-recht/medikamentenversuche-wie-schweizer-pharmafirmen-ddr-patienten-ausnutzten" rel="external nofollow">Wie Schweizer Pharmafirmen DDR-Patienten ausnutzten</a><br>
	(Der Beobachter, 28.06.2013)<br>
	Die Pillentests der Schweizer Pharma im Unrechtsstaat DDR waren umfangreicher als bekannt. Patienten wussten von nichts, Todesfälle wurden verschwiegen.
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<a href="https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/arzneimittel-ueberpruefung-nur-jede-fuenfte-neue-pille-hat-einen-echten-mehrwert-1.1669148" rel="external nofollow">Viele neue Medikamente ohne größeren Zusatznutzen</a><br>
	(Süddeutsche Zeitung, 10.05.2013)
</p>

<blockquote class="ipsQuote">
	Sie sollen gegen Volkskrankheiten helfen, doch laut offizieller Prüfung bringen nicht alle neuen Medikamente wirklich mehr als die älteren. Oft ist der zusätzliche Nutzen nur marginal - oder gar nicht belegt.
</blockquote>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/leitlinien-werden-zunehmend-durch-pharmahersteller-beeinflusst-a-890556.html" rel="external nofollow">Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben</a><br>
	(Spiegel online, 24.03.2013)
</p>

<blockquote class="ipsQuote">
	Leitlinien sind für Ärzte eine praktische Sache. Bei Fragen in der Therapie, etwa welches Medikament das beste der Wahl ist, können sie in den Feststellungen nachsehen. ... Für Pharmafirmen sind Leitlinien ebenfalls wichtig: Sobald ein neues Medikament darin aufgenommen wird, "sind hohe Umsätze garantiert", schreiben nun führende deutsche Mediziner im "Arzneimittelbrief".
</blockquote>

<p>
	Die Ersteller der erwähnten Psoriasis-Leitlinie aus dem Jahr 2006 haben ihre Sicht der Dinge später in einer <a href="http://www.derma.de/de/news/uebersicht/detail/article/3068/1049/" rel="external nofollow">Stellungnahme an das Deutsche Ärzteblatt</a> veröffentlicht.
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/arzneimittel-schiedsspruch-griechenland-macht-deutsche-pillen-billig-a-820214.html" rel="external nofollow">Griechenland macht deutsche Pillen billig</a><br>
	(Spiegel online, 08.03.2012)<br>
	Wenn entschieden wird, was ein neues Medikament kosten darf, sollen ab sofort auch die Preise anderer EU-Länder zum Vergleich gezogen werden. Für die Pharmafirmen kann das Umsatzeinbußen bedeuten. Für Patienten ist das wichtig, weil damit zum Beispiel teure Biologika günstiger werden könnten.
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<a href="https://taz.de/Interessenkonflikte-im-Gesundheitswesen/!5141653/" rel="external nofollow">Fehlende Transparenz</a><br>
	(taz, 03.06.2010)<br>
	Zunehmend verlangen Fachzeitschriften, dass ihre Autoren offenlegen, ob geschäftliche Verbindungen zu Pharmafirmen bestehen.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">832</guid><pubDate>Fri, 10 May 2013 13:45:00 +0000</pubDate></item><item><title>So nutzen Psoriatiker die sozialen Netzwerke</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/mit-psoriasis-in-sozialen-netzwerken/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2013_03/psoriasis-social-media-4.jpg.708b581ce50a9620d04eb219e1c8a9ad.jpg" /></p>
<p>
	<strong>Wer nutzt eigentlich wegen seiner Psoriasis soziale Netzwerke? Wie? Und warum? Interessante Zahlen gab es dieser Tage aus den USA.</strong>
</p>

<p>
	Im Frühjahr 2013 veröffentlichte das Marktforschungsinstitut Manhattan Research in den USA die <a href="http://www.biotech-now.org/health/2013/03/psoriasis-patients-flock-to-social-media-for-practical-info#" rel="external nofollow" target="_blank">Ergebnisse einer Umfrage</a>: Nutzer der dortigen Patientenorganisation waren befragt worden, was sie warum und wie oft <a href="http://de.slideshare.net/TeamInspire/psoriasis-social-media-trends-deck-dec2012" rel="external nofollow" target="_blank">in sozialen Netzwerken</a> treiben. In den USA ist die Nutzung sozialer Netzwerke (auch jenseits von Facebook) ausgeprägter - dazu zählen Blogs, Foren oder Communitys (wie unsere). Die Ergebnisse sind nicht zu 100 Prozent auf Deutschland übertragbar, weil "die Amis" da auch "sportlicher" sind, robuster, mit mehr Leuchten in den Augen, was bei unserer Mentalität dann doch schon mal als übertrieben ankommt 
</p>

<p>
	Befragt wurden Nutzer der <a href="http://www.inspire.com/groups/talk-psoriasis/" rel="external nofollow" target="_blank">Community der National Psoriasis Foundation</a>. Die Community selbst wird von einer Firma namens <a href="http://www.inspire.com/" rel="external nofollow" target="_blank">Inspire</a>betrieben, deren Geschäftsmodell das Betreiben von Communitys zu vielen Krankheiten ist.
</p>

<p>
	Es ging bei der Befragung immer um die Nutzung sozialer Netzwerke in Bezug auf die Psoriasis - nicht um soziale Netzwerke ganz allgemein.
</p>

<p>
	Soviel der Vorworte  Die interessantesten Ergebnisse habe ich mal in Grafiken gesperrt:
</p>

<h2 id="h-menschen-mit-psoriasis-in-sozialen-netzwerken">
	Menschen mit Psoriasis in sozialen Netzwerken
</h2>

<figure class="wp-block-image size-large">
	<img alt="Psoriasis und Social Media" class="wp-image-47485" data-loading="true" src="https://www.psoriasis-netz.de/wp/wp-content/uploads/2013/03/psoriasis-social-media-4-1024x768.jpg" loading="lazy"> 
	<ul>
		<li>
			Soziale Netzwerke werden - <em>in Bezug auf die Psoriasis</em> - deutlich mehr von Frauen als von Männern genutzt.
		</li>
		<li>
			Die deutlich überwiegende Psoriasis-Form ist die der Plaque-Psoriasis.
		</li>
		<li>
			Nur jeder Fünfte (ungefähr) der Nutzer hat eine leichte Psoriasis, fast die Hälfte (auch wieder sehr ungefähr) hat eine schwere Psoriasis.
		</li>
	</ul>

	<h3 id="h-warum">
		Warum?
	</h3>

	<p>
		<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="png" data-fileid="19694" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2021_03/image.png.df665260de9e649a09becc35d70954b3.png" rel=""><img alt="image.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19694" data-unique="bqfgswfcx" style="height: auto;" width="1000" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2021_03/image.thumb.png.34aa88d2a6cd8830b1c81e18756a3fdf.png" loading="lazy" height="750"></a>
	</p>

	<div class="wp-block-image">
		<figure class="aligncenter">
			 
		</figure>
	</div>

	<p>
		Dem muss ich nichts hinzufügen.
	</p>

	<h3 id="h-wie-viel-wie-oft-wer">
		Wie viel? Wie oft? Wer?
	</h3>

	<p>
		<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="png" data-fileid="19695" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2021_03/image.png.aad6e0718996ba6512d59c0148527cf6.png" rel=""><img alt="image.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19695" data-unique="m8y29xis0" style="height: auto;" width="1000" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2021_03/image.thumb.png.f1eae64d00a76a43c76742ed120436ba.png" loading="lazy" height="750"></a>
	</p>

	<ul>
		<li>
			Wer in seinem Umfeld keine Unterstützung bei / mit seiner Psoriasis hat, nutzt regelmäßiger soziale Netzwerke. Für uns hier könnte das heißen: Viele, die sich hier anmelden und dann zu Wort melden, haben eben zu Hause niemanden, der ihnen beisteht. Entsprechend verzweifelt sind einige. Um so besser ist es, wenn sie hier jemanden finden, mit dem sie sich austauschen können. Und wenn jemand dabei mal unbeholfen ist - sollten wir ihm eher helfen, als ihn zurechtzuweisen.
		</li>
		<li>
			"Ältere" Nutzer nutzen soziale Netzwerke intensiver {täglich oder mehrmals täglich), um sich über die Psoriasis zu informieren oder mit anderen auszutauschen.
		</li>
	</ul>

	<h3 id="h-je-schwerer-die-erkrankung-desto-mehr-nutzung">
		Je schwerer die Erkrankung, desto mehr Nutzung
	</h3>

	<p>
		<a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image" data-fileext="png" data-fileid="19696" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2021_03/image.png.d9e6388897a620cf311cbda34b3afe80.png" rel=""><img alt="image.png" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" data-fileid="19696" data-unique="rumahnjyu" style="height: auto;" width="1000" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2021_03/image.thumb.png.90bd217ddf299aa751100a9c6062e36e.png" loading="lazy" height="750"></a>
	</p>

	<ul>
		<li>
			Je schwerer jemand die Erkrankung hat, um so häufiger nutzt er soziale Netzwerke zum Austausch über seine Psoriasis. Das könnte erklären, warum es hier, bei uns, so oft um Medikamente und Therapien (mit all ihren Nebenwirkungen) geht - warum es so aussieht, als würden hier "harte Medikamente" schöngeredet: Wer sich anmeldet, hat eben oft einen hohen Leidensdruck und vieles ausprobiert.
		</li>
	</ul>
</figure>
]]></description><guid isPermaLink="false">538</guid><pubDate>Sun, 10 Mar 2013 12:23:00 +0000</pubDate></item><item><title>Junge Menschen mit Psoriasis f&#xFC;r Fernsehsendung gesucht</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/junge-menschen-mit-psoriasis-fuer-fernsehsendung-gesucht/</link><description><![CDATA[<p>
	<strong>Die Suche nach Teilnehmern ist beendet. Wegen der Reaktionen in den Kommentaren halten wir den Artikel hier weiter lesbar.</strong>
</p>

<p>
	Die Fernsehproduktionsfirma MME Entertainment sucht junge Menschen mit Schuppenflechte. Gedreht wird für die Sendung "Praxis extrem - Teenager Sprechstunde", eine Sendereihe bei RTL II. Mitmachen kann, wer zwischen 15 und 25 Jahre als ist und bereit ist, sich mit seiner Krankheit vor der Kamera von erfahrenen Ärzten untersuchen und behandeln lassen. Das Motto der Sendung soll sein: "Es gibt keine Krankheit, für die man sich schämen muss! Wichtig ist nur, dass man sie behandelt".
</p>

<p>
	Wir sind bei den Aufrufen für solche Sendungen immer skeptisch. Allerdings können junge Betroffene auf diesem Weg ermutigt werden, etwas gegen ihre Psoriasis zu unternehmen und selbstbewusst damit umzugehen. Wer sich also für den Anruf bei MME entscheidet und am Ende in die engere Auswahl kommt, sollte aufpassen, was letztendlich aus der Geschichte gemacht wird.
</p>

<p>
	Ein Beispiel für eine Sendefolge zum anderen Thema gab bei YouTube.
</p>

<p>
	Interessenten melden sich entweder per Telefon unter (030) 52 00 76 - 481 oder <a href="mailto:gesundheit@mme.de?subject=Bewerbung%20f%C3%BCr%20%22Praxis%20extrem%22%20zum%20Thema%20Psoriasis" rel="">per E-Mail</a>. <em>cl</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">537</guid><pubDate>Mon, 25 Feb 2013 17:50:00 +0000</pubDate></item><item><title>Patienten k&#xF6;nnen sich in Kursen fit machen lassen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/kompetent-als-patient-kurs/</link><description><![CDATA[
<div>Wie kann ich mit meinem Arzt besser sprechen? Wie finde ich überhaupt erst einmal einen guten Arzt oder ein Krankenhaus oder eine Apotheke? Und dann diese vielen Artikel im Internet oder in den Zeitungen - die einen schreiben dies, die anderen das. Was stimmt davon? Wie kann ich seriöse Beiträge von Unfug unterscheiden?</div><br>
<div></div><br>
<div>Wer chronisch krank ist, ist auf gute Informationen zu all diesen Fragen angewiesen. Die Techniker Krankenkasse bietet seit Herbst 2009 Kurse an, die den Patienten für das Gesundheitswesen fit machen sollen. Dafür gibt es drei Themenbereiche:</div><br>
<ul><li><br></li>
 	<li>Arztgespräche erfolgreich führen<br></li>
 	<li>Gesundheitsdienstleister finden und bewerten<br></li>
 	<li>Gesundheitsinformationen bewerten<br></li>
</ul><br>
<div>Zu jedem Thema werden ein Basis- und ein Aufbaukurs angeboten. Die Termine sind so angelegt, dass der Patient in mindestens der Hälfte der Zeit selbst aktiv ist – im Erfahrungsaustausch, in Diskussionsrunden und bei praktischen Übungen.</div><br>
<div></div><br>
<div>Jetzt beginnen neue Kurse. Sie stehen jedem Patienten offen, egal, bei welcher Krankenkasse er versichert ist. Und: Sie kosten mit 5 bzw. 7,50 Euro nicht die Welt.</div><br>
<div></div><br>
<div>Weitere Informationen über die Kurse gibt es auf der Internetseite der TK:</div><br>
<ul><li><br></li>
 	<li><a href="http://www.tk.de/tk/beratungsangebote/kompetent-als-patient/tk-kursreihe-kompetent-als-patient/225900" rel="external nofollow">auf der Seite zum Kurs</a><br>
 	</li><li>mit einem <a href="http://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/410312/Datei/63121/Beratungsblatt_TK-Kursreihe_Kompetent-als-Patient.pdf" rel="external nofollow">Beratungsblatt</a><br></li>
 	<li>mit der <a href="http://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/230330/Datei/2332/TK-Broschuere-Kompetent-als-Patient.pdf" rel="external nofollow">Broschüre zum Thema "Kompetent als Patient"</a> (die jeder auch <a href="http://www.tk.de/tk/beratungsangebote/kompetent-als-patient/kompetent-als-patient/230628" rel="external nofollow">kostenlos per Post bestellen</a> kann)<br></li>
 	<li>unter Telefon  0800 - 285 85 80 56<br></li>
</ul><br>
<div>Wer noch mehr über das Thema "Mündiger Patient" erfahren möchte, kann <a href="http://www.aerzteblatt.de/archiv/78431/Arztgespraech-Der-muendige-Patient-als-Herausforderung" rel="external">im Deutschen Ärzteblatt</a> nachlesen. <em>cl</em></div>
]]></description><guid isPermaLink="false">536</guid><pubDate>Mon, 25 Feb 2013 12:46:22 +0000</pubDate></item><item><title>Sport und Bewegung bei Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/sport-und-bewegung-bei-schuppenflechte/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2023_05/psoriasis-arthritis-sport.jpg.e1a6dd407116c2f9b8d365cdc9fcf583.jpg" /></p>

<p>
	<strong>Schuppenflechte und Psoriasis arthritis schränken ohnehin schon im Alltag ein. Kann man damit überhaupt Sport treiben? Welche Sportarten sind möglich?</strong>
</p>

<h2>
	Sport bei Schuppenflechte
</h2>

<p>
	Grundsätzlich: Sport tut gut! Auch Leistungssport ist möglich. Das bewiesen und beweisen Sportlerinnen wie <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/ariane-hingst-psoriasis" rel="">Ariane Hingst</a> im Frauenfußball oder <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/dara-torres-mit-schuppenflechte-bei-olympia-erfolgreich" rel="">Dara Torres</a> im Schwimmsport. Ein Problem können Verletzungen sein, denn dort können - Stichwort Köbner-Effekt - neue Herde entstehen.
</p>

<p>
	Wie für alle Menschen gilt auch für Psoriasis-Patienten: Sport ist gesund – für Körper und Geist. Wichtig ist dabei die Regelmäßigkeit. Sich drei- bis viermal pro Woche eine halbe Stunde lang zu bewegen ist effektiver als zweimal im Monat für mehrere Stunden. Experten empfehlen Ausdauersportarten wie Wandern, Joggen, Fahrradfahren und / oder Schwimmen.
</p>

<p>
	Moderne, atmungsaktive und vor allem bequeme Sportbekleidung verhindert, dass sich der Schweiß staut und somit einen guten Nährboden für Bakterien und Pilze bietet. Bei Sportarten im Freien muss die Haut zudem vor der Sonne geschützt werden. Neben einer für Psoriatiker geeigneten und wasserfesten Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor schützt dunkle Sportbekleidung besser als helle und Stoffe aus Nylon besser als solche aus Baumwolle.
</p>

<p>
	Außerdem sollte Sport im Freien wegen der Strahlenbelastung um die Mittagszeit stets vor elf oder nach 15 Uhr betrieben werden. Schminke in Verbindung mit Schweiß belastet die Haut zusätzlich, daher lieber vorher abschminken oder zumindest auf hautverträgliche, wasserfeste Kosmetik umsteigen. Die Dusche nach dem Sport ist natürlich Pflicht, sollte aber nicht zu lange dauern, damit die Haut nicht aufquillt. Und für die Hautpflege sind rückfettende Duschgels oder Duschöle und anschließend eine geeignete Körperlotion vorteilhaft.
</p>

<h3>
	Herausforderung: das Schwitzen
</h3>

<p>
	Dr. Theodor Karamfilov von der Sanitas-Alpenklinik in Inzell und Professor Peter Elsner von der Universitätsklinik Jena wenden sich gegen die landläufige Meinung, dass das Schwitzen bei chronischen Hautkrankheiten vermieden werden sollte. Tests hätten ergeben, dass sich "Leidensdruck und Depressivität, allgemeine emotionale Belastung sowie Einschränkung der Lebensqualität mit Sport deutlich verringerten".
</p>

<p>
	Sie sagen: Gruppensportarten sind ebenso zu empfehlen wie Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren, Skilanglauf sowie Wanderungen, jeweils im Wechsel zwei- bis dreimal wöchentlich. Wichtig: Eine anschließende "Nachsorge" mit Hautpflegemitteln darf nicht fehlen.
</p>

<p>
	Sport hat für sie nützliche Effekte auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die Persönlichkeitsstruktur., Körperwahrnehmung und Körperakzeptanz werden ebenso verbessert wie das Selbstwertgefühl. Nicht zuletzt baue Sport Aggressionen ab.
</p>

<div>
	<div style="padding: 10px; background-color:#E9F3F6; border-left:3px solid #990000;">
		<p>
			<i class="fa fa-handshake-o" style="color:#990000;"></i> <b><span style="border-bottom:3px solid #990000;">Erfahrungen</span></b> von Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums" rel=""><u><b>Schau Dich in unserem Forum um</b></u></a>.
		</p>
	</div>
</div>

<h2>
	Sport bei Psoriasis arthritis
</h2>

<p>
	Weniger Schmerzen, bessere Beweglichkeit – das kann auch bei einer Psoriasis arthritis mit Bewegung und Sport erreicht werden. Das können Funktionstraining, Rehabilitationssport, Physiotherapie und vor allem langsame Sportarten sein. "In den vergangenen Jahren übernahmen jedoch die Krankenkassen seltener die Kosten einer Bewegungstherapie", wissen auch die Experten der <a href="https://dgrh.de/" rel="external nofollow">Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie</a> (DGRh). Dabei erhöhen Bewegungstherapien und die Rehabilitation nicht nur die Lebensqualität: Sie vermindern auch Arbeitsausfälle, Frühberentung und Folgekosten.
</p>

<p>
	„Sportlich aktive Rheuma-Patienten berichten häufiger über eine bessere Lebensqualität und ein gutes psychisches Wohlbefinden“, ergänzt Professor Wilfried Mau, Sprecher der DGRh-Kommission Rehabilitation und Sozialmedizin.
</p>

<p>
	Dennoch sei ein inaktiver Lebensstil bei Rheuma-Patienten verbreitet. Etwa 40 Prozent der Patienten treiben gar keinen Sport. Zwar bieten Vereine und Selbsthilfegruppen wie die <a href="https://www.rheuma-liga.de/" rel="external">Deutsche Rheuma-Liga</a> Funktionstraining und Rehabilitationssport-Gruppen an. Die Krankenkassen übernehmen aber immer seltener die Kosten einer Bewegungstherapie, so Mau.
</p>

<p>
	„Rheuma-Patienten mit Gelenkschmerzen sind zudem oft verunsichert, wie viel und vor allem welcher Sport geeignet ist“, so der Rheumatologe. Eine Sport- und Physiotherapie, bei der sie sich unter Anleitung bewegen – am besten in Verbindung mit Informationen und Verhaltenstraining im Rahmen der Rehabilitation – bieten ihnen einen guten Einstieg in dauerhafte sportliche Aktivitäten. Es gibt Reha-Zentren, die sich darauf spezialisiert und dadurch Erfahrungen mit vielen Rheuma-Patienten haben.
</p>

<p>
	Die DGRh empfiehlt, das Sportprogramm an die jeweilige Krankheitssituation anzupassen. Tipps von Professor Ekkehard Genth aus Aachen:
</p>

<ul>
	<li>
		Ist zum Beispiel nur die <strong>Hand</strong> betroffen, wird empfohlen, Fußball zu spielen, aber möglichst nicht Basketball.
	</li>
	<li>
		Sind <strong>viele Gelenke</strong> entzündet, bietet sich eine Bewegungstherapie in warmem Wasser an.
	</li>
	<li>
		<strong>Sportarten mit langsamen Bewegungsabläufen</strong> – wie Nordic Walking – sind allgemein geeigneter.
	</li>
	<li>
		Die Trainingseinheiten sollten <strong>häufig und dafür kurz</strong> gewählt werden.
	</li>
</ul>

<h3>
	Mit Psoriasis arthritis ins Fitnessstudio
</h3>

<p>
	Bewegungstherapie ist ein wichtiger Teil bei der Behandlung entzündlichen Rheumas und damit auch der Psoriasis arthritis. Damit sollen, die Funktion von Gelenken, Muskeln und Bändern und damit die Mobilität erhalten bleiben. Spezielle Trainingsprogramme berücksichtigen Belastbarkeit und Funktionsstatus der Patienten. Darüber hinaus wollen aber vor allem junge Betroffene nicht auf ihren Sport im Fitness-Studio verzichten. Doch dort fehlt es laut Uwe Lange von der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim oft an fachlicher Expertise, um den speziellen Anforderungen der Erkrankung gerecht zu werden. Lange ist auch Mitglied der Kommission Rehabilitation und Sozialmedizin der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. Seine Erfahrungen hat er in der Ausgabe 69/2010 der Zeitschrift für Rheumatologie augeschrieben.
</p>

<p>
	„Wenn Muskeln schmerzen und Gelenke geschwollen sind, meiden Betroffene meist die Bewegung“, so Uwe Lange. Um Finger- und Kniegelenke beweglich zu halten, gehöre Krankengymnastik jedoch unbedingt zur Therapie dazu. Spezielle gelenkschützende Übungsprogramme können Schmerzen und lokale Entzündungen verringern. Patienten können dann alltägliche Tätigkeiten wieder besser durchführen – beispielsweise das Aufschrauben einer Getränkeflasche.
</p>

<p>
	Ob Menschen mit Psoriasis arthritis diese Bewegungsübungen, die auf mehr Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zielen, auch im Fitness-Studio durchführen können, hängt von der fachlichen Betreuung durch das Personal ab. Vor dem Trainieren sollte zunächst ein gründlicher Check der individuellen Belastbarkeit und Beweglichkeit gemacht werden.
</p>

<p>
	„Nur mit einer gründlichen Analyse kann ein Übungsprogramm aufgestellt werden, das die Gelenke schont und Schmerzen auf ein erträgliches Maß reduziert“, sagt Uwe Lange. Trainer müssten darauf achten, dass die Patienten sich nicht überlasten und eine gute Körperhaltung einnehmen. Zudem gelte es, fehlerhafte Bewegungsmuster auszumerzen. Hilfreich erweisen sich mehrere kleine und wenig anstrengende Übungseinheiten oder das Arbeiten mit leichten Hantelgewichten und höherer Frequenz. Auch tägliche Aufwärm- und Dehnübungen empfiehlt Lange.
</p>

<p>
	Lange befürwortet ein Übungsprogramm im Fitness-Studio grundsätzlich. Dennoch meint er, dass eine intensive und dauerhafte Betreuung dort kaum zu leisten ist: „Wegen der unzureichenden fachlichen Expertise werden die Patienten vor dem Training fast nie untersucht", sagt Lange. "Das Übungsprogramm ist nur selten an ihren Bedürfnisse ausgerichtet und wird auch nicht überwacht oder angepasst, wenn sich der Krankheitszustand ändert.“
</p>

<p>
	Bislang gibt es keine Studie, die den Nutzen von kommerziellem Sport im Fitness-Studio bei Rheumapatienten belegt. Eine Alternative sind Kurse an Rehakliniken, bei den Selbsthilfegruppen der Deutschen Rheuma-Liga und in ambulanten Praxen mit „rheumatologisch“ geschulten Personal, in denen Menschen mit Rheuma Bewegungsübungen durchführen oder für zu Hause erlernen können.
</p>

<p>
	Für Lange ist es auch unrealistisch, dass Patienten selbst auf die gerechte Durchführung der Übungen im Sport-Studio achten.
</p>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen
</h2>

<p>
	<strong><span ipsnoautolink="true">Wie man zu Sport auf Rezept kommt</span></strong><br>
	(<a href="https://www.apotheken-umschau.de/gesund-bleiben/sport-und-bewegung/so-geht-s-zum-rehasport-952331.html" rel="external">Apotheken-Umschau, 03.04.2023</a>)<br>
	In diesem Artikel wird beschrieben, was Rehasport ist und wie man ihn verschrieben bekommt. Gerade für Menschen mit Psoriasis arthritis ist das ein guter Weg, um mobiler zu werden oder mobil zu bleiben.
</p>

<div>
	<hr align="center" style="border-top: 2px solid #990000;" width="40%">
</div>

<p>
	<strong>Wie man sich motiviert, wenn man so gar keine Lust auf Bewegung hat</strong><br>
	(<a href="https://www.rheuma-liga.de/aktuelles/detailansicht/bewegung-bei-rheuma-so-motivieren-sie-sich" rel="external">Deutsche Rheuma-Liga e.V., 13.02.2022)</a><br>
	Mehr Sport machen – das ist wohl einer der beliebtesten Vorsätze überhaupt. Zu oft gewinnt der innere Schweinehund. Wie kann man sich also selbst überlisten? Ein Interview mit einer Sportwissenschaftlerin.
</p>

<div>
	<hr align="center" style="border-top: 2px solid #990000;" width="40%">
</div>

<p>
	<strong>Bewegung und Sport bei rheumatoider Arthritis</strong><br>
	(<a href="https://www.gesundheitsinformation.de/bewegung-und-sport-bei-rheumatoider-arthritis.html" rel="external">iqwig, 6.5.2020</a>)<br>
	Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Medizin (IQWIG) informiert über Rheuma im Allgemeinen und mögliche Sportarten im Besonderen.
</p>

<div>
	<hr align="center" style="border-top: 2px solid #990000;" width="40%">
</div>

<p>
	<strong><span ipsnoautolink="true">Sport und Rheuma – geht das überhaupt?</span></strong><span style="display: none;"> </span><br>
	(<a href="http://www.rheuma-online.de/news/artikel/sport-und-rheuma-geht-das-ueberhau.html" rel="external nofollow">rheuma-online, 10.02.2011</a>)
</p>

<div>
	<hr align="center" style="border-top: 2px solid #990000;" width="40%">
</div>

<p>
	Quellen:
</p>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.adk-online.org/" rel="external nofollow">Arbeitsgemeinschaft ästhetischer Dermatologie und Kosmetologie</a>
	</li>
	<li>
		"<a href="https://www.abbvie-care.de/erkrankung/schuppenflechte/leben-mit-schuppenflechte/#training-uebungen" rel="external nofollow">Sport und Bewegung</a>" bei AbbVie Care
	</li>
	<li>
		Ärzte-Zeitung, 13.03.2002
	</li>
	<li>
		Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V., 18. Juni 2010
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">658</guid><pubDate>Sat, 23 Feb 2013 18:31:00 +0000</pubDate></item><item><title>Pilotprojekt f&#xFC;r Erwachsene mit schwerer Neurodermitis</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/pilotprojekt-fuer-erwachsene-mit-schwerer-neurodermitis/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2013_02/neurodermitis-juckreiz.jpg.a916dc27fa3c38d5f50efe40f831619f.jpg" /></p>

<p></p><p>Im Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift finden Erwachsene mit einer schweren Neurodermitis eine neue Behandlungsform: die selektive Blutreinigung, auch selektive Immunadsorption genannt. Das Verfahren trennt das Immunglobulin E (IgE) aus dem Blut. IgE ist ein Antikörper, der für Allergien verantwortlich gemacht wird - und eben als Verstärker für die Neurodermitis angesehen wird.</p><p></p><p>In einer Vorstudie an der Uni Lübeck wurde die Wirksamkeit der Blutwäsche an 12 Patienten getestet. Danach erschien darüber im Januar 2011 im Fachblatt "<a href="http://www.jacionline.org/article/S0091-6749%2810%2901327-8/fulltext" rel="external nofollow">The Journal of Allergy and Clinical Immunologie</a>" ein Artikel.</p><p></p><p>Die Therapie in Reinbek ist Ergebnis einer Kooperation des Hamburger Dermatologikums mit dem Nephrologischen Zentrum Reinbek. In Letzterem absolviert der Patient den stationären Aufenthalt während der Phase der externen Blutreinigung.</p><p></p><h2>Neurodermitis bei Erwachsenen oft schwer</h2><p></p><p>"Das ist eine gute Nachricht", erklärt Professor Kristian Reich, Leiter des Dermatologikums. "Im Gegensatz zu den deutlich verbesserten Behandlungsmöglichkeiten der Schuppenflechte herrscht bei der Entwicklung neuer Therapien der Neurodermitis seit Jahren weitgehend Stillstand." Im Kindes- und Jugendalter heile die Neurodermitis in vielen Fällen aus. Im Erwachsenenalter  verlaufe die Erkrankung jedoch häufig schwer. "Die Patienten haben nicht selten sehr stark erhöhte IgE-Spiegel und leiden Tag und Nacht unter extremem Juckreiz", so Reich. Oft könnten die Betroffenen ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen.</p><p></p><div><a class="ipsAttachLink ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" href="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2013_02/ige-adsorber-saeule.jpg.ad138441d4dc581d95c1662594971144.jpg" style="float:left;" data-fileid="19392" data-fileext="jpg" rel=""><img data-fileid="19392" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed" alt="Immunadsorption" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2013_02/ige-adsorber-saeule.jpg.ad138441d4dc581d95c1662594971144.jpg" loading="lazy"></a>Filteranlage bei der Immuntherapie</div><p></p><p>Bei der selektiven Immunadsorption wird das IgE in einer Säule aus dem Blut entfernt. Dafür sorgt eine Beschichtung in der Säule, die den Antikörper bindet. Danach fließt das Blut ohne das IgE in den Körper des Patienten zurück. Im Nephrologischen Zentrum Reinbek stehen zwei solcher Säulen.</p><p></p><p>Das Verfahren ist laut Kristian Reich nebenwirkungsarm. Von den 12 Patienten der Lübecker Vorstudie brachen zwei die Behandlung ab: einer wegen einer Infektion an einem Katheter und einer, weil er die Therapie nicht bewältigte (im Original: ein "coping problem"). Ansonsten wurde die Behandlung gut vertragen.</p><p></p><h2>Zehn Tage in der Klinik</h2><p></p><p>Der Patient kommt an zehn Tagen in die Klinik - einmal vier Tage lang und zweimal drei. Zwischen den Therapie-Blöcken werden mindestens vier Wochen Pause eingelegt.</p><p></p><p>Alle Behandlungsfälle werden in einem Patientenregister erfasst. Die Ergebnisse des Verfahrens sollen später den Krankenkassen zur Verfügung gestellt werden. Aber: Die Plätze sind knapp. „Für 2013 können wir etwa 30 Patienten aufnehmen", sagt Kristian Reich. In Frage kommen vor allem erwachsene Patienten mit einem hohen IgE-Wert, wenn sie ihre Neurodermitis mit herkömmlichen Therapien nicht genügend in den Griff bekommen. Übertriebene Erwartungen dämpft Reich dann auch gleich: "Wir erwarten keine rasche Besserung, aber eine langfristige Abnahme der Krankheitsaktivität."</p><p></p><p>Während das Dermatologikum eine rein privatärztlich geführte Einrichtung ist, steht die Blutwäsche-Therapie Patienten aller Krankenkassen zur Verfügung. Wer sich dieser Therapie unterziehen möchte, kann sich im Dermatologikum beraten lassen.</p><p></p><p>Dermatologikum Hamburg</p><p>Stephansplatz 5</p><p>20354 Hamburg</p><p>Telefon 040 / 35 10 75-0</p><p>Internet: <a href="http://www.dermatologikum.de/" rel="external nofollow">www.dermatologikum.de</a></p><p></p><h2>Zum Weiterlesen</h2><p></p><p><a href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/gesundheit/themenuebersicht/medizin/neurodermitis-therapie-behandlung100.html" rel="external nofollow">Neue Therapie verspricht Linderung</a>, Bayerischer Rundfunk, 26.11.2013</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">534</guid><pubDate>Wed, 13 Feb 2013 16:19:08 +0000</pubDate></item><item><title>Versorgungsforschung, PR und der direkte Weg zum Patienten</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/versorgungsforschung-fuer-pr/</link><description><![CDATA[<p>
	Der Global Player Abbott hat sich in zwei Unternehmen aufgeteilt. Weshalb, werden Wirtschaftsexperten sicherlich <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/neuer-us-pharmakonzern-abspaltung-zahlt-sich-fuer-abbvie-aus/7678838.html" rel="external nofollow">analysieren</a>. Dem interessierten Laien fällt auf, dass gerade die Geschäftszweige Abbvie zugeschlagen wurden, die schon bisher besonders hohe Gewinne gemacht haben.
</p>

<p>
	AbbVie stellt sich als „forschendes BioPharma-Unternehmen“ vor. Als „Forschungsobjekt“ wird die „Lösung der Gesundheitsversorgung“ genannt. In den vergangenen Jahren ist viel Geld von Pharmafirmen in Studien zur „Versorgungsforschung“ und Befragungen von Patienten durch PR-Agenturen gesteckt worden. Viele große Pharmafirmen sind Mitglied in der <a href="http://dgbv-online.de/dgbv-profil/index.html" rel="external nofollow">Deutschen Gesellschaft für bürgerorientiertes Versorgungsmanagement</a> (DGbV). Die Industrie will wissen, wie die für sie interessanten Patientengruppen tatsächlich versorgt werden und welche Versorgungslücken existieren.
</p>

<p>
	„Versorgungsforschung“ hat in der Vergangenheit Erstaunliches ans Licht gebracht. Zum Beispiel, dass Psoriasis-Patienten in Deutschland mit großem Abstand am häufigsten Kortison zum Einnehmen erhalten. Da das nicht den Leitlinien der Dermatologen entspricht, verschreiben das vermutlich die Hausärzte. Das hätte aber eigentlich eine Aufklärungskampagne bei Allgemein-Medizinern auslösen müssen.
</p>

<p>
	„Versorgungsforschung“ ist sinnvoll, wenn ihre Ergebnisse dazu führen, dass sich die Versorgung von Patienten objektiv verbessert. Sie ist zweifelhaft, wenn ihre Ergebnisse dazu genutzt werden, kommerziellen Anbietern Marktlücken aufzeigen. Sie ist problematisch, wenn Anbieter rezeptpflichtiger Medikamente Hinweise bekommen, wie sie ihren direkten Zugang zu Patienten ausbauen können.
</p>

<p>
	AbbVie macht dort weiter, wo Abbott aufgehört hat: Kein Pharmakonzern in Deutschland hat versucht, den direkten Kontakt zu den (Psoriasis-) Patienten so zu perfektionieren wie Abbott. Informationsbroschüren, Patientenportale, telefonische Beratung und Hausbesuche durch eine Krankenschwester bieten andere (Biologika-) Hersteller ebenfalls an. Abbott organisiert darüber hinaus mit Apothekern „Psoriasis-Gespräche“, hat einen Standardvortrag für diese Veranstaltung entwickelt, berät telefonisch über Sozialrechtsfragen und versuchte vergeblich, einen „Lieferservice“ für Humira® einzurichten. Dieses „Betreuungsprogramm“ wurden schon in der Vergangenheit von Patientenverbänden deutlich kritisiert: nicht nur von der <span ipsnoautolink="true">PSOAG</span>, sondern ebenfalls von der <span ipsnoautolink="true">Deutschen Rheuma-Liga</span>.
</p>

<p>
	Seit einigen Jahren zeichnet sich ab, dass Pharmafirmen versuchen, ohne den Umweg über die Ärzte direkt die Patienten zu erreichen. Gescheitert ist der Versuch zu erreichen, dass in der EU auch <a href="http://www.bukopharma.de/uploads/file/Presse/pm_20120011_DTCA_t.pdf" rel="external nofollow">bei Patienten für rezeptpflichtige Medikamente geworben</a> werden darf. Erfolgreich dagegen war die Pharmalobby im Punkt „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Integrierte_Versorgung" rel="external">integrierte Versorgung</a>“: Seit 2011 ist es gesetzlich erlaubt, dass die Krankenkassen die Versorgung kompletter Patientengruppen an kommerzielle Unternehmen abgeben. So lässt die AOK Niedersachsen ihre <a href="http://www.zeit.de/2011/11/M-Schizophrenie" rel="external nofollow">Schizophrenie-Patienten komplett von der I3G GmbH versorgen</a>, einer 100%-igen Tochter von Janssen-Cilag. Die stellen wiederum Psychopharmaka gegen Schizophrenie her. Auch andere Pharmafirmen würden gerne „ihre“ Patienten selbst versorgen. Kritiker befürchten, dass bestimmte Patientengruppen in Zukunft nur noch mit Pillen behandelt werden. Interessenkonflikte sind programmiert.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">531</guid><pubDate>Tue, 29 Jan 2013 18:08:00 +0000</pubDate></item><item><title>Sauna und Schuppenflechte &#x2013; warum der Nutzen jeden bl&#xF6;den Blick &#xFC;berwiegt</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/sauna-und-psoriasis/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2013_01/sauna.png.318250d17bdd40bb6618b763efdad214.png" /></p>
<p>
	<strong>Darf man mit Psoriasis in die Sauna? Auf jeden Fall! Regelmäßiges Saunieren wirkt sich in den meisten Fällen sogar positiv auf Psoriasis aus.</strong>
</p>

<h2>
	Grundsätzliche Wirkung der Sauna auf die Haut
</h2>

<p>
	Der regelmäßige Saunabesuch löst in unserem Körper und speziell in der Haut eine Reihe physiologischer Prozesse aus. Wenn wir uns der Hitze in der Sauna aussetzen, reagiert unser größtes Organ – die Haut – zunächst mit einer <strong>deutlichen Erweiterung der Blutgefäße</strong>. Diese Vasodilatation führt zu einer <strong>stark verbesserten Durchblutung der Haut und des darunter liegenden Gewebes</strong>.
</p>

<p>
	Während eines typischen Saunagangs steigt die Hauttemperatur auf etwa 40 bis 42 Grad Celsius an. Um eine Überhitzung zu verhindern, arbeiten die Schweißdrüsen auf Hochtouren. Dies <strong>regt den Hautstoffwechsel an und fördert die Durchblutung</strong>. Pro Saunagang können zwischen 0,5 und 1,5 Liter Schweiß ausgeschieden werden.
</p>

<p>
	Die Wärme regt die <strong>Produktion von Hitzeschockproteinen</strong> an, die zelluläre Reparaturmechanismen unterstützen. Dies kann sich positiv auf die Kollagenbildung auswirken und so die Hautstruktur stärken.
</p>

<p>
	Ein weiterer wichtiger Effekt betrifft den <strong>pH-Wert der Haut</strong>. Der saure Schutzmantel wird durch das Schwitzen vorübergehend verändert, regeneriert sich aber in den Stunden nach dem Saunagang wieder und kann dann sogar stabiler sein als zuvor. Dies ist besonders relevant für die Abwehrfunktion der Haut gegen schädliche Umwelteinflüsse und Krankheitserreger.
</p>

<p>
	Die erhöhte Temperatur führt zudem zu einer verstärkten Durchfeuchtung der Hornschicht, <strong>wodurch sich abgestorbene Hautzellen leichter lösen</strong>. Dieser natürliche Peeling-Effekt kann zu einem feineren Hautbild beitragen. Allerdings sollten Psoriasis-Patienten jetzt nicht mit dem Handtuch oder gar einer Bürste losrubbeln: Die mechanische Reizung kann dann doch zu stark sein. Besser ist, die Schuppen lösen sich von selbst.
</p>

<p>
	Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung auf das hautnahe Immunsystem. Die Wärmeeinwirkung kann immunmodulierende Effekte haben und die <strong>Aktivität bestimmter Immunzellen beeinflussen</strong>. Dies könnte besonders bei Autoimmunerkrankungen wie der Psoriasis von Bedeutung sein, wobei die genauen Zusammenhänge noch Gegenstand der Forschung sind.
</p>

<h2>
	Positive Effekte der Sauna bei Psoriasis
</h2>

<p>
	Die Sauna kann für Menschen mit Psoriasis eine Reihe positiver Effekte haben, die sowohl direkt als auch indirekt auf den Krankheitsverlauf einwirken können.
</p>

<p>
	Einer der wichtigsten Aspekte ist die <strong>Stressreduktion und Entspannung</strong>, die durch regelmäßige Saunabesuche erreicht werden kann. Stress gilt als bekannter Triggerfaktor für Psoriasis-Schübe, sodass eine Verringerung des Stresslevels sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken kann.
</p>

<p>
	Die <strong>verbesserte Durchblutung der Haut</strong> während des Saunagangs kann ebenfalls vorteilhaft sein. Sie fördert den Stoffwechsel in den Hautzellen und unterstützt somit die Hautregeneration. Dies kann dazu beitragen, dass sich die für Psoriasis typischen Plaques schneller zurückbilden.
</p>

<p>
	Für <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6643057/" rel="external">eine Studie</a> waren 213 Psoriasis-Patienten nach ihren Erfahrungen mit Sauna-Besuchen gefragt worden. 10,7 Prozent der Patienten bemerkten eine Verbesserung der Hautläsionen nach dem Saunabesuch. Für die große Mehrheit (87,9%) hatte die Sauna weder einen positiven noch negativen Einfluss auf die Hauterscheinungen. Nur bei 1,4% der Patienten wurde eine Verschlechterung beobachtet. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Saunagänge <strong>für die meisten Psoriasis-Betroffenen zumindest unbedenklich und für einige sogar vorteilhaft</strong> sein können.
</p>

<p>
	Ein weiterer positiver Effekt der Sauna bei Psoriasis ist die <strong>Unterstützung bei der Entfernung von hyperkeratotischen Schuppen</strong>. Die Wärme und Feuchtigkeit in der Sauna erleichtern das Ablösen der Schuppen, was zu einem verbesserten Hautbild führen kann. In diesem Zusammenhang <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/3218900/" rel="external">erwähnt eine Studie</a>, dass die Anwendung von Vaseline, Feuchtigkeitscremes oder äußerlichen Psoriasis-Medikamenten nach dem Saunagang für viele Patienten als vorteilhaft empfunden wurde.
</p>

<p>
	Darüber hinaus kann die Sauna positive <strong>Auswirkungen auf das Immunsystem</strong> haben. Obwohl die genauen Mechanismen noch nicht vollständig geklärt sind, deutet die Forschung darauf hin, dass regelmäßige Saunabesuche immunmodulierend wirken können. Dies könnte besonders relevant für Psoriasis sein, da es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt.
</p>

<h2>
	Die verschiedenen Sauna-Arten
</h2>

<table id="tabelle">
	<tbody>
		<tr>
			<th>
				Sauna-Art
			</th>
			<th>
				Temperatur
			</th>
			<th>
				Luftfeuchtigkeit
			</th>
			<th>
				Besonderheiten
			</th>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Finnische Sauna
			</td>
			<td>
				80-100°C
			</td>
			<td>
				10-20%
			</td>
			<td>
				Klassische trockene Hitze, stärkste Wärmebelastung
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Russisches Bad
			</td>
			<td>
				50-90°C
			</td>
			<td>
				20-65%
			</td>
			<td>
				Starke Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen durch Aufgüsse
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Türkisches Bad (Hamam)
			</td>
			<td>
				39-45°C (max. 60°C)
			</td>
			<td>
				80-100%
			</td>
			<td>
				Sehr hohe Luftfeuchtigkeit, mildeste Temperatur
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Bio-Sauna
			</td>
			<td>
				45-60°C
			</td>
			<td>
				moderat
			</td>
			<td>
				Sanftere Alternative zur finnischen Sauna
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Infrarotsauna
			</td>
			<td>
				37-47°C (max. 60°C)
			</td>
			<td>
				niedrig
			</td>
			<td>
				Wärmeerzeugung durch Infrarotstrahlung, besonders schonend
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Dampfsauna
			</td>
			<td>
				unter 50°C
			</td>
			<td>
				bis 100%
			</td>
			<td>
				Sehr hohe Luftfeuchtigkeit, keine Aufgüsse
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Salzsauna
			</td>
			<td>
				ca. 60°C
			</td>
			<td>
				15%
			</td>
			<td>
				Zusätzliche Wirkung durch Salzgehalt in der Luft
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Erdsauna
			</td>
			<td>
				90-110°C
			</td>
			<td>
				9-20%
			</td>
			<td>
				Sehr hohe Temperaturen, meist keine oder milde Aufgüsse
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h2>
	Mögliche Risiken und Nebenwirkungen
</h2>

<p>
	Obwohl die Sauna für viele Psoriasis-Patienten unbedenklich ist, gibt es einige wichtige Risiken und Nebenwirkungen, die beachtet werden sollten. Die <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/6643057/" rel="external">erwähnte Studie</a> zeigt, dass <strong>bei etwa 1,4% der Psoriasis-Patienten eine Verschlechterung der Psoriasis</strong> nach dem Saunagang beobachtet wurde. Dies verdeutlicht, dass individuelle Reaktionen sehr unterschiedlich ausfallen können.
</p>

<p>
	Eine besondere Herausforderung stellt die<strong> mögliche Hautreizung</strong> dar. Während die Sauna selbst nach wissenschaftlichen Erkenntnissen keine austrocknende Wirkung auf die Haut hat, können falsche Reinigungsgewohnheiten zu Problemen führen. So wird in Studien ausdrücklich davon abgeraten, Waschbürsten oder Schwämme zu verwenden, da diese die ohnehin schon sensible Haut zusätzlich reizen können.
</p>

<p>
	Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die <strong>verminderte Schweißproduktion bei Psoriasis</strong>. Messungen haben gezeigt, dass die Verdunstung in den betroffenen Hautarealen um 50 Prozent reduziert ist, solange die Schuppen noch vorhanden sind. Dies kann die körpereigene Temperaturregulation während des Saunagangs beeinträchtigen.
</p>

<h3>
	Kontraindikationen für Saunagänge
</h3>

<ul>
	<li>
		Instabile Angina pectoris
	</li>
	<li>
		Kürzlich erlittener Herzinfarkt
	</li>
	<li>
		Schwere Aortenstenose
	</li>
	<li>
		Akute Psoriasis-Schübe mit stark entzündeten Hautarealen
	</li>
	<li>
		Alkoholkonsum vor oder während des Saunagangs (erhöht das Risiko von Herzrhythmusstörungen und plötzlichem Herztod)
	</li>
</ul>

<p>
	Besonders hervorzuheben ist, dass während des Sauna-Besuchs kein Alkohol getrunken werden sollte, weil das das Risiko für Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und sogar plötzlichen Tod erhöht. Für Menschen mit stabiler koronarer Herzkrankheit oder einem länger zurückliegenden Herzinfarkt ist die Sauna hingegen in der Regel sicher nutzbar.
</p>

<h2>
	Praktische Tipps für Psoriasis-Patienten
</h2>

<p>
	Für einen optimalen und sicheren Saunabesuch bei Psoriasis sind einige wichtige praktische Aspekte zu beachten. Die Studienlage zeigt, dass die meisten Psoriasis-Patienten gut von der Sauna profitieren können, wenn sie einige grundlegende Regeln befolgen.
</p>

<p>
	Bei der Vorbereitung auf den Saunagang ist besonders auf eine <strong>schonende Hautreinigung</strong> zu achten. Die Forschung empfiehlt ausdrücklich, <strong>auf Waschbürsten und Schwämme zu verzichten</strong>, da diese die empfindliche Haut unnötig reizen können. Seife sollte nur gezielt in den Achseln und im Intimbereich verwendet werden.
</p>

<p>
	Nach dem Saunagang ist die richtige Hautpflege von entscheidender Bedeutung. Die Studien belegen, dass die <strong>Anwendung von Vaseline oder speziellen Feuchtigkeitscremes nach dem Saunagang</strong> für viele Patienten vorteilhaft ist. Diese Produkte können dabei helfen, die gelösten Psoriasis-Schuppen sanft zu entfernen und gleichzeitig die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen.
</p>

<p>
	Ein wichtiger Aspekt ist auch die richtige Dosierung der Saunabesuche. Da bei Psoriasis-Patienten die Schweißproduktion in den betroffenen Hautarealen um bis zu 50 Prozent reduziert sein kann, sollten <strong>die Saunagänge zunächst kürzer gehalten werden</strong>. Es empfiehlt sich, <strong>mit einer Dauer von 5 bis 8 Minuten zu beginnen</strong> und diese Zeit nach und nach zu steigern, sofern die Haut positiv reagiert.
</p>

<p>
	Die Beobachtung der eigenen Hautreaktion ist dabei von großer Bedeutung. Da die Studienergebnisse zeigen, dass etwa 10,7% der Patienten eine Verbesserung und nur 1,4% eine Verschlechterung erfahren, sollten Betroffene ein Hauttagebuch führen, um positive oder negative Veränderungen zu dokumentieren.
</p>

<h2>
	Fazit und Expertenempfehlungen
</h2>

<p>
	Die wissenschaftliche Evidenz zeigt ein überwiegend positives oder neutrales Bild der Saunanutzung bei Psoriasis. Die Studienergebnisse belegen, dass für die große Mehrheit der Psoriasis-Patienten (87,9%) die Sauna keine negativen Auswirkungen hat. Bei etwa jedem zehnten Patienten (10,7%) wurde sogar eine Verbesserung der Hautläsionen beobachtet, während nur ein sehr kleiner Teil (1,4%) eine Verschlechterung erfuhr.
</p>

<p>
	Diese Erkenntnisse legen nahe, dass die Sauna für die meisten Psoriasis-Patienten eine sichere und potenziell vorteilhafte Ergänzung zu bestehenden Therapien sein kann. Besonders hervorzuheben ist dabei die unterstützende Wirkung bei der Entfernung von Psoriasis-Schuppen sowie die positiven Effekte auf das allgemeine Wohlbefinden und die Stressreduktion.
</p>

<p>
	Ein Arztbesuch ist dringend anzuraten bei:
</p>

<ul>
	<li>
		Verschlechterung der Hautläsionen nach Saunagängen
	</li>
	<li>
		Auftreten von starkem Juckreiz oder anderen Hautreaktionen
	</li>
	<li>
		bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen
	</li>
	<li>
		akuten Psoriasis-Schüben
	</li>
</ul>

<p>
	Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Sauna für viele Psoriasis-Patienten eine wertvolle und sichere Ergänzung zur bestehenden Therapie darstellen kann, vorausgesetzt, die individuellen Kontraindikationen werden beachtet und die praktischen Empfehlungen zur Durchführung werden eingehalten.
</p>

<div>
	<h2>
		Mehr zum Thema im Psoriasis-Netz
	</h2>

	<p>
		<span style="color:#990000;">➔ </span><strong>Expertenforum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/11507-biologicaleinnahme-und-in-die-sauna-gehen/" rel="">Biologika und Sauna – verträgt sich das?</a>
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000;">➔ </span><strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/312-sauna-bei-schuppenflechte-%E2%80%93-mir-hilfts/" rel="">Sauna bei Schuppenflechte – mir hilft's!</a> (mit einer Umfrage)
	</p>

	<p>
		<span style="color:#990000;">➔ </span><strong>Forum</strong>: <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/15865-sauna-mit-psoriasis-muss-ich-mir-das-antun/" rel="">Sauna mit Psoriasis: Muss ich mir die Blicke antun?</a>
	</p>
</div>

<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">662</guid><pubDate>Tue, 29 Jan 2013 16:06:00 +0000</pubDate></item><item><title>Eine Hautbiographie</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/eine-hautbiographie/</link><description><![CDATA[<p>
	Meine Hautbiographie beginnt mit meiner Geburt sowohl im positiven Sinne als auch im negativen Sinne.
</p>

<p>
	Einerseits habe ich eine schöne Haut: nicht zu fettig, nicht großporig, bei "normalen" Wunden verheilt sie schnell, andererseits können alle möglichen Faktoren (Nahrungsmittel, Sonne, Kälte, Aufregung, Müdigkeit, usw.) schnell zu einem großen Problem führen.
</p>

<p>
	Als Kind schon traten bei mir immer wieder fast unberechenbare, lokale Probleme auf. Die Fingerspitzen und -nägel sowie an den Zehen "blühten" Wunden, die nur nach langwierigen Behandlungen abheilten.
</p>

<p>
	In der Pubertät war es an den Füßen besonders schlimm, aber ich hatte z.B. keine Akne, worum mich viele beneideten. Kleinere Flächen von Schuppenflechte traten dann am Ellbogen und auf der Kopfhaut auf.
</p>

<p>
	Bis zu dieser Zeit wurde ich mit Kortison (Salbe, Tabletten usw.) bei bedarf behandelt und Packungen, Winkel und Bäder mit Kammillosan waren hilfreich.
</p>

<p>
	Während meiner Schwangerschaft, die sich von Anfang an als Risikoschwangerschaft angekündigt hatte, wurde nach dem Tod meines Vaters ganz schwierig, denn ich entwickelte eine Gestose.
</p>

<p>
	Als meine Tochter etwa ein Jahr alt war, brach bei mir eine Hautreaktion aus, die einer Gürtelrose ähnelte. Fast mein ganzer Körper war bedeckt. Das Gesicht und die Kopfhaut blieben frei, die Bein kniebawärts und die Arme ellbogenabwärts. Es waren drei Wochen mit Fieber, Schmerzen und ein Juckreiz ohne Ende. Der Auslöser war scheinbar eine spontane Schwangerschaftsunterbrechnung in den ersten Wochen. Ab diesem Punkt häuften sich akute Phasen und verschiedene Körperstellen waren betroffen. In dieser Zeit wurde ich öfters mit Zyrtec und ähnlichen Präparaten behandelt.
</p>

<p>
	Es folgte eine Zeit, in der ich mit homöopathischen Mitteln Erfolg hatte, darunter auch Misteltherapien.
</p>

<p>
	Dann kam die aktuelle Phase, die sich ungefähr auf die letzten 15 Jahr bezieht und in der auch Diagnosen gestellt wurden, die eine gezieltere Behandlung mit sich brachten, ein Bewusstsein in mir erweckten, aber die Situation verschlimmerte sich. Zuerst kam es zu Schmerzen in den Händen, dann an verschiedenen Stellen im Körper.
</p>

<p>
	Während am Anfang Medikamente auf der Basis von Etoricoxib halfen, entwickelte ich dann eine Unverträglichkeit.
</p>

<p>
	Vor zwei Jahren wurde mir die Schilddrüse entfernt und es ist eindeutig eine Besserung eingetreten. Eine offene relativ große Stelle am Fuß ist verheilt und auch die Schmerzen im allgemeinen haben abgenommen.
</p>

<p>
	Jetzt geht es mir gut mit Salazopyrin und bei Bedarf Paracetamol-Brausetabletten. Bei "Gelenk"- Schmerzen (denn es sind nicht die Gelenke, sondern die weichen Gewebe um die Gelenke) Packungen mit Kytta-Plasma, für die Haut direkt Rosatum Heilsalbe Wala. In akuten Phasen Kortison in jeglicher Form ...
</p>

<p>
	Vieles beeinflusst meine Befindlichkeit, alles kann Auslöser sein, aber vor allem die "Ausdrucksweisen" können sich verändern.
</p>

<p>
	Ich versuche, so gut es geht, mir und meinem Körper zuzuhören, um mich und ihn vor Grenzüberschreitungen zu schützen und fit zu bleiben.
</p>

<p>
	<em>61loire</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">719</guid><pubDate>Thu, 17 Jan 2013 11:11:00 +0000</pubDate></item><item><title>Urlaub verf&#xE4;llt nach langer Krankheit nicht so schnell</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/langzeitkrank-und-urlaub/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2012_11/urlaubskalender.jpg.c9a1ffdfa067f37ef41943d2626ed8f3.jpg" /></p>

<p></p><p>Krankheitstage zählen für den Urlaubsanspruch genauso wie Arbeitstage. "Das ist auch so, wenn der Arbeitnehmer ein ganzes Urlaubsjahr krank war", sagt Anja Girschik von der Magdeburger Beratungsstelle der <a href="http://www.unabhaengige-patientenberatung.de/" rel="external nofollow">Unabhängigen Patientenberatung Deutschland</a> (UPD). Nach der neuesten Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (Aktenzeichen 9 AZR 353/10) müsse der Urlaub aber spätestens 15 Monate nach Ende des Kalenderjahrs genommen werden. Urlaubsansprüche aus dem Jahr 2012 zum Beispiel verfallen bei Langzeitkranken also erst nach dem 31. März 2014.   </p><p></p><p>Diese Regelung stellt Langzeitkranke zwar besser als normale Arbeitnehmer, die ihren Urlaub spätestens bis Ende März des nächsten Jahres nehmen müssen. Andererseits sorgt sie dafür, dass Kranke ihre Urlaubsansprüche nicht mehr unendlich ansammeln können. Diese Auffassung wurde vom Europäischen Gerichtshof bestätigt.   </p><p></p><p>Recht auf bezahlten Urlaub hat ein kranker Mitarbeiter auch, wenn er eine befristete Erwerbsminderungsrente bezieht und das Arbeitsverhältnis aufgrund einer Regelung im Arbeitstarif ruht.   </p><p></p><p>Anlass für die Mitteilung der Unabhängigen Patientenberatung war der Fall von Bernd L.: Er hatte Streit mit dem Arbeitgeber, weil dieser ihm nachträglich keinen Urlaub geben wollte. Bernd L. ist schwerbehindert und war im Job lange ausgefallen. "Die Sachlage ist eindeutig", erklärt Anja Girschik, die Bernd L. beriet. "Wenn der Arbeitnehmer seinen Urlaub nach Rückkehr in den Job rechtzeitig anmeldet, muss der Arbeitgeber ihn gewähren."   </p><p></p><p>Die UPD rät: Ab einem Behindertengrad von 50 Prozent bekommen schwerbehinderte Arbeitnehmer fünf Urlaubstage mehr. Arbeitnehmer mit einem Behindertengrad ab 30 Prozent haben dagegen keinen Anspruch auf zusätzliche Tage - auch wenn sie ansonsten den Schwerbehinderten rechtlich gleichgestellt sind. </p>
]]></description><guid isPermaLink="false">526</guid><pubDate>Fri, 30 Nov 2012 14:16:34 +0000</pubDate></item><item><title>Neuer Ratgeber f&#xFC;r Psoriatiker</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/ratgeber-pierre-fabre/</link><description><![CDATA[
<p>
	<img alt="Broschüre von Pierre Fabre" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileid="19383" style="height: auto; width: 150px; float: left;" width="150" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2007_11/broschuere_pierrefabre.jpg.fbf373c4588dc5681636694274e4180f.jpg" loading="lazy" height="217.5">Im Herbst 2007 hat die Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH einen eigenen Ratgeber für Menschen mit Schuppenflechte herausgegeben. Die Broschüre gibt einen Überblick aller aktuell als wichtig erkannten Aspekte der Krankheit. Deshalb ist sie nicht nur interessant für Menschen, die sich <i>neu</i> über Psoriasis informieren wollen.
</p>

<p>
	Die Firma ist seit einiger Zeit mit Produkten für Psoriatiker auf dem Markt. So bietet sie einen kortisonhaltigen verschreibungspflichtigen Schaum <span ipsnoautolink="true">Clarelux</span><span style="display: none;"> </span>, an, mit dem die Kopf-Psoriasis behandelt werden kann. Außerdem hat sie Pflege- und Reinigungsprodukte, die speziell für Psoriatiker ausgewiesen werden. Die Broschüre kann man <a href="https://www.psoriasis-netz.de/pdf/pierre_fabre_broschuere.pdf" rel="">auf dieser Seite herunterladen</a> (PDF).
</p>

<h4>
	Kommentar
</h4>

<p>
	Auf den ersten Blick fallen mir die freundlichen Zeichnungen auf. Passend zu jedem Thema ist der Text damit aufgelockert. Das unterscheidet die Broschüre von anderen, die schwerere Psoriasis-Fälle mit bedrückenden Fotos dokumentieren. Hier wird dem Leser nicht Angst, sondern Mut gemacht. Klar erfährt man, dass man Psoriasis meist ein Leben lang haben wird und lernen sollte, damit umzugehen.
</p>

<p>
	Alles, was zurzeit im Zusammenhang mit der Psoriasis diskutiert wird, ist sachlich und korrekt angesprochen. Das ist die Stärke des Textes. Besonders gefallen hat mir der Hinweis, die eigene Krankenkasse direkt nach Unterstützungsmöglichkeiten zu fragen. Man muss sich nicht alles selbst heraussuchen.
</p>

<p>
	Aber das Heftchen hat auch Schwächen. Zuerst ist mir die Sprache aufgefallen. Der Text ist sehr konzentriert. Ich empfinde ihn oft als zu steif. Der Autor (der namentlich leider nicht genannt wird) rutscht dabei immer wieder ins Mediziner-Deutsch. Manchmal wird das irgendwo im Text erklärt. Oft bleibt der medizinische Laie damit allein. Nur, wer sich mit dem Thema schon beschäftigt hat, versteht auf Anhieb, was gemeint ist. So könne die erstmalige "Manifestation" der Psoriasis durch ein "Arzneimittel-Exanthem" "getriggert" sein und durch eine "Lokaltherapie" mit "Lokalkortikoiden" behandelt werden. Alles klar?
</p>

<p>
	Die Behandlung der Psoriasis mit äußerlich und innerlich wirkenden Medikamenten wird unterschiedlich ausführlich beschrieben. Die Wirkstoffe, die geschluckt, gespritzt oder über einen Tropf aufgenommen werden, sind umfassend beschrieben - auch ihre Nebenwirkungen. Bei den äußerlich anzuwendenden Wirkstoffen ist der Text auffällig zurückhaltender.
</p>

<p>
	Zum Thema Kortison wird nur auf das "potenteste Kortikoid" hingewiesen, das im Kopfschaum der Firma enthalten ist. Damit bleibt ungesagt, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gerade bei äußerlichen Kortisonprodukten gibt. Es wird nicht deutlich darauf hingewiesen, dass sie nur wenige Wochen angewendet werden "dürfen" (außer auf dem Kopf). Leider bleibt unerwähnt, dass man sich aus einer Kortison-Behandlung "ausschleichen" muss, weil die Psoriasis sonst stärker als vorher auftritt ("Rebound-Effekt").
</p>

<p>
	Für weiterführende Informationen wird leider fast nur auf Internet-Seiten hingewiesen. Es fehlen die korrekten Bezeichnungen der Patienten-Organisationen. Internationale Psoriasis-Verbände sind nicht für Patienten gedacht, sondern für Psoriasis-Vereinigungen.
</p>

<p>
	Bei normalem Lampenlicht konnte ich die schwach gelb gedruckten Zwischenüberschriften kaum lesen. Hier sollte bei einer Neuauflage etwas kräftigere Farbe spendiert werden.
</p>

<p>
	<b>Die Broschüre ist, trotz der genannten Schwächen, lesenswert.</b> Aber sie kann ein ausführliches Fachbuch für Patienten nicht ersetzen - und vor allem nicht die aktuellen Informationen, zum Beispiel hier im Psoriasis-Netz.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">368</guid><pubDate>Fri, 23 Nov 2012 15:01:00 +0000</pubDate></item><item><title>Register zum Chronischen Handekzem</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/register-zum-chronischen-handekzem/</link><description><![CDATA[
<p></p><p>Die Deutsche Dermatologische Gesellschaft hat ein Projekt "carpe" aufgelegt. "carpe" steht für "Chronisches Handekzem Register zum Patienten-Langzeitmanagement".</p><p></p><p>Damit soll geschaut werden, wie man Handekzeme einteilen kann und welche Therapien langfristig angewendet werden und wie sie wirken.</p><p></p><p>Bei carpe geht es nicht um eine Einstellung auf eine besondere, andere Behandlung. Vielmehr wird geschaut, womit behandelt wird und wie die Krankheit dann verläuft. Jeder Arzt - ob niedergelassen oder in einer Klinik - kann teilnehmen. Innerhalb von zwei Jahren wird der Patient sechsmal untersucht und befragt. Das wird in der Realität sein, wenn der Patient ohnehin in die Sprechstunde kommt.</p><p></p><p>Teilnehmen kann ein Patient, der</p><p></p><ul><li>sein chronisches Handekzem mehr als 3 Monate lang hat oder mehr als zwei Schübe innerhalb des letzten Jahres erlebt hat</li><li>mit Kortison-Salben vorbehandelt ist</li><li>mit Salben etc. allein keine dauerhafte Abheilung schafft</li><li>keine anderen aktiven schweren Hauterkrankungen oder Hautinfektionen vordergründig zu behandeln hat</li><li>bereit ist, sich über mindestens zwei Jahre beobachten zu lassen</li></ul><p></p><p>"Beobachten" heißt dabei allerdings Arztbesuche im Abstand von mehreren Monaten.</p><p></p><p>Wer als Patient teilnehmen möchte, kann seinen Arzt auf das Projekt aufmerksam machen. Der Arzt kann dann Unterlagen anfordern - zum Beispiel <a href="http://www.carpe.dermis.net/content/e1104/index_ger.html" rel="external nofollow">auf dieser Internetseite</a>.</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">635</guid><pubDate>Fri, 12 Oct 2012 12:01:25 +0000</pubDate></item><item><title>"Schau ich mal, was kommt"</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/schau-ich-mal-was-kommt/</link><description><![CDATA[
<p>
	Heike W. hat erfahren, dass ihre <span ipsnoautolink="true">Psoriasis pustulosa</span> zuverlässig auf Stress reagiert – egal, ob es positiver oder negativer Stress ist. Ihre Psoriasis-Stellen verhalten sich heute ruhig, doch sie lebt mit dem Wissen, dass alles jederzeit wiederkommen kann. Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.
</p>

<p>
	Ich war bereits 31 Jahre alt, als mittels einer <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/fakten/psoriasis/diagnose-der-psoriasis" rel="">Biopsie</a> Psoriasis diagnostiziert wurde. Ich hatte noch nie zuvor Symptome. Eine Erbfolge diesbezüglich ist in meiner Familie nicht bekannt.
</p>

<p>
	Die Krankheit äußerte sich darin, dass ich unsäglich juckende, stark nässende und dann schwer schuppende "Ausschläge" mit tiefen Furchen auf beiden Handflächen und teilweise Fußsohlen hatte. Dass es sich bei dieser Form um Pustulosa handelt, habe ich mir irgendwann selbst zusammen gereimt.
</p>

<p>
	Ich wurde jahrelang mit Cortison- und Harnstoffsalben behandelt und trug teilweise am Tage Baumwollhandschuhe. Viele ekelten sich davor, dass ich sie anfassen und anstecken könnte. Die Handflächen rissen bei jeder schwererern Belastung auf und bluteten sofort. Hausarbeit wurde zur Tortur.
</p>

<p>
	Paradoxerweise sind meine linken Gliedmaßen sehr viel schwerer betroffen als die rechten, obwohl ich Rechtshänderin bin. Ein Umstand, auf den sich meine Ärzte nie einen Reim machen konnten.
</p>

<p>
	Nach Jahren der Behandlung klang allmählich das Schlimmste ab. Totes-Meer-Salz und Eigenurin brachten nicht viel, da es die Haut insbesondere der Handflächen eher noch mehr austrocknet als zu lindern. Linderung hab ich nur durch extrem fetthaltige Präparate - über Nacht einwirkend mit Gummihandschuhen - erfahren.
</p>

<p>
	Und obwohl ich weiß, dass es keine Heilung gibt, verhalten sich meine "prägnanten Stellen" heute ruhig. Das heißt, ich habe immer noch größere Stellen auf dem linken Handteller und an der Innenseite des linken Fußes, die sich auch heute noch schälen und teilweise jucken, obwohl ich nur noch selten Schübe mit böse juckenden, flüssigkeitsgefüllten Pusteln habe.
</p>

<p>
	Ich weiß, dass es jederzeit wiederkommen kann und lebe mit diesem Wissen. Ich habe auch - grad aus meinen akuten Jahren - die Erfahrung gemacht, dass die Psyche eine riesengroße Rolle spielt. Unabhängig davon, ob es sich bei Stress um positiven wie eine neue Liebe oder um negativen handelt - meine Schuppenflechte hat zuverlässig drauf mit massiver Verschlimmerung reagiert, wenn auch mit einer Nachlaufzeit von 1 bis 2 Wochen.
</p>

<p>
	Im Lauf der Zeit (heute bin ich 43 Jahre alt) veränderte sich auch meine übrige Haut. Obwohl ich seit Langem keine akute Phase mehr hatte, entwickelt mein Körper auf den Gelenkrückseiten insbesondere der Fingergelenke eine - ich nenne sie - Elefantenhaut. Das sieht in etwa so aus wies klingt. Naja, schau ich mal, was kommt ...
</p>

<p>
	<em>Heike W. (43)</em>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">749</guid><pubDate>Fri, 31 Aug 2012 17:49:00 +0000</pubDate></item><item><title>"Vor mir ist noch keiner weggelaufen"</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/vor-mir-ist-noch-keiner-weggelaufen/</link><description><![CDATA[<p>Carolin D. arbeitet in einem Geschäft für Kinderschuhe. Die Kleinen fragen, ob sie sich wehgetan hat. Anfangs wusste sie nicht so recht, was sie antworten sollte. Das ist heute anders. Ihr Rat: "Geht hinaus in die Welt! Ignoranten gibt es immer und überall, aber deswegen sollte man sich niemals verstecken." Der Erfahrungsbericht einer Betroffenen.</p><p>Ich habe mir vor meinen 21. Lebensjahr niemals Gedanken gemacht über Hautkrankheiten. Mit Anfang 20 fing ich meine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau an. Ich rauchte schon mit 16. Ich hatte ein ziemlich normales Leben ohne Schuppenflechte. Dann hat das Schicksal zugeschlagen: Mein Vater starb kurz vor Weihnachten 2008. Damit fing das Leben mit der Schuppenflechte an.</p><p>Zwei Monate nach der Beerdigung sah ich ein komische weiße Stelle an meinem Ellenbogen. Ich machte mir darüber keine Gedanken, dachte eher "wird ja schon weggehen". Ich achtete monatelang nicht darauf. Es wurde größer und größer. Aber ich musste mich auf meine Ausbildung konzentrieren - die Prüfungen waren nicht mehr weit.</p><p>Dann bemerkte ich, dass der andere Ellenbogen auch weiße Stellen hatte. Eine Bekannte - ich hatte sie lange nicht mehr gesehen - sagte mir, dass das Schuppenflechte ist. Sie arbeitet am Empfang bei einem Hautarzt.</p><p>Ich war geschockt, ich wusste gar nicht so genau, was das ist. Ich recherchierte im Internet und fiel aus allen Wolken. Ich fragte mich, "wieso hab ich sowas?". Ich war zwei Tage ziemlich deprimiert, aber dann fasste ich mich wieder und stellte mich der Öffentlichkeit.</p><p>Ich arbeite im Verkauf. Als erstes klärte ich meine Arbeitskollegen und Freunde auf, was ich habe. Sie nahmen das alle sehr gut auf und gaben mir Mut und nahmen mir die Angst vor fremden Reaktionen. Meine Familie sagte mir, dass die Krankheit mein Opa hatte. Das war mir neu - ich kannte ihn nicht besonders gut. Er starb auch sehr früh.</p><p>Mittlerweile rauche ich seit einem Jahr nicht mehr. Die "Supercreme" hab ich noch nicht gefunden, aber es wird nicht mehr, und das freut mich schon sehr. Ich gehe im Sommer oft in das Schwimmbad, vor der Schuppenflechte bin ich nicht gegangen. Ich habe 10 Kilo Übergewicht. Aber nach der Schuppenflechte habe ich so viel Selbstvertrauen bekommen, dass ich ins Schwimmbad gehe, kurze Hosen trage, fast nichts anderes als T-Shirts anziehe und auch ziemlich offen auf Fragen reagiere. Ich arbeite in der Kinderabteilung und verkaufe dort Schuhe. Die Kinder fragen mich oft, ob ich mir weh getan habe.</p><p>Am Anfang hatte ich noch ein komischen Gefühl und wusste nicht, was ich darauf antworten sollte. Nun kann ich darauf antworten, und vor mir ist noch keiner weggelaufen.</p><p>Ich muss zu meinem Glück sagen, dass es bei mir gar nicht so schlimm ist. Ich habe es extrem am Kopf (sieht aber kaum jemand), an den Ellenbogen, an der Wade, unter den Knien und auf der Hand.</p><p>Ich benutze hauptsächlich Vaseline. Die Waschlotion von Aldi bekommt mir ganz gut. Das einzige Problem, was ich habe, ist meine Kopfhaut. Da ich im Verkauf arbeite, kann ich nicht mit einem Fettfilm auf den Haaren zur Arbeit kommen.</p><p>Ich kann nur jedem sagen: Geht hinaus in die Welt! Ignoranten gibt es immer und überall, aber deswegen sollte man sich niemals verstecken.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">731</guid><pubDate>Sat, 11 Aug 2012 09:48:05 +0000</pubDate></item><item><title>Neues und Bew&#xE4;hrtes zur Psoriasis im Jahr 2012</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/muenchen-kongress-2012/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2012_08/muenchen1.jpg.2264bd96ea5f655b29422e362b75aac5.jpg" /></p>
<p>
	Alle zwei Jahre findet in München eine Fortbildung der deutschsprachigen Hautärzte statt. Über Psoriasis wird dabei stets ausführlich referiert. Thema vieler Vorträge waren diesmal die Begleiterkrankungen. Jeder zweite Psoriatiker hat eine von ihnen, oft ohne es zu wissen. Um Schlimmeres zu verhindern, sollen die Hautärzte lernen, diese Krankheiten möglichst frühzeitig zu erkennen. Neuigkeiten wurden vorgestellt für die Behandlung der Nagelpsoriasis und eine punktgenaue UV-Bestrahlung. In absehbarer Zeit wird es Biologika geben, die noch wirkungsvoller sind. Am Rande gab es viele, auch für Patienten interessante Hinweise.
</p>

<h2>
	Begleiterkrankungen
</h2>

<p>
	2007 wurden die ersten Ergebnisse über schwerwiegende und gar lebensbedrohliche Krankheiten bekannt, die verstärkt bei Psoriatikern auftreten können. Viele meinten bisher, diese Aussagen seien übertrieben bzw. gelten nur für Menschen mit sehr schwerer Psoriasis. Aber neuere Untersuchungen haben diese Zusammenhänge bekräftigt. In Dänemark seien die <a href="http://eurheartj.oxfordjournals.org/content/early/2011/08/25/eurheartj.ehr285.full.pdf+html?sid=f67f70ce-c309-4736-9bbe-d5c02c7cdfce" rel="external nofollow">Register-Einträge <em>aller</em> Psoriasis-Patienten seit 1995 ausgewertet </a>worden, so Professor Kristian Reich. Dabei habe sich herausgestellt, dass <a href="http://www.psoriasis-forum-berlin.de/verein/11-themen/31-begleiterkrankungen.html" rel="external nofollow">typische Begleiterkrankungen</a> selbst bei Patienten mit sehr leichter Psoriasis öfters vorkommen als bei Gesunden. Stark gefährdet seien auf jeden Fall diejenigen, die eine schwere Psoriasis haben. Inzwischen weiß man, dass z.B. Übergewicht nicht nur (psoriatische) Entzündungsprozesse verstärkt und Therapie-Erfolge deutlich verschlechtert, sondern auch eine der <a href="http://www.academics.de/wissenschaft/die_fette_gefahr_52940.html" rel="external nofollow">Hauptursachen für Krebs ist.</a>
</p>

<p>
	Professor Matthias Augustin hat in Deutschland Krankenkassen-Daten ausgewertet. Danach haben 50 Prozent der Psoriasis-Patienten mindestens eine der psoriasis-typischen Begleiterkrankungen. Diese würden, so Professor Reich, bei vielen Psoriasis-Patienten nicht oder nur ungenügend behandelt werden. So erhielten 20 Prozent keine Diabetes-Therapie, obgleich sie notwendig sei. Deshalb wurde in vielen Vorträgen darauf eingegangen, wie man erkennen könne, ob ein Psoriasis-Patient gleichzeitig eine dieser Krankheiten hat. „Der Hautarzt wird immer mehr zum Lotsen<em>“</em>, so Dr. Diamant Thaçi. Er müsse seine Psoriasis-Patienten viel genauer untersuchen und an andere Fachärzte überweisen. Viele Hautärzte empfinden das als Bürde.
</p>

<p>
	Mindestens 20 Prozent der Psoriatiker haben gleichzeitig eine Psoriasis arthritis. Für die gibt es inzwischen solide Merkmale, um sie zu diagnostizieren. Kompliziert wird es, wenn der Patient keine Hauterscheinungen hat. Professor Jürgen Wollenhaupt verwies auf das <a href="http://www.internisten-im-netz.de/de_news_6_0_718_neues-optisches-verfahren-zeigt-entz-ndungsherde-an.html" rel="external nofollow">Licht-Fluoreszenz-Verfahren</a>, mit dem Entzündungen in den Fingergelenken durch Infra-Rotlicht ungefährlich erkannt werden könne.
</p>

<p>
	Zu den lebensbedrohlichen Begleiterkrankungen der Psoriasis schon bei unter 45-Jährigen gehören die Herz-Kreislauf-Erkrankungen - bis hin zu Herzinfarkt und Schlaganfall. Deshalb wurde ausführlich darüber referiert, wie der Hautarzt frühzeitig das kardio-vaskuläre Risiko einschätzen könne: Welche Fakten müssen abgefragt, welche Messungen durchgeführt und welche Bio- und Entzündungsmarker im Blut gesucht werden? In mehreren Projekten, die auch andere Begleiterkrankungen einbeziehen, werden standardisierte Checklisten und Fragebogen für den Hautarzt erarbeitet.
</p>

<p>
	Bisher weniger bekannt sei, so Professor Prinz, dass Schwangere mit einer moderaten oder schweren Psoriasis fast doppelt so häufig wie Gesunde mit Komplikationen aller Art rechnen müssten: vor allem mit Schwangerschaftsabbrüchen, Fehl- oder Frühgeburten oder vorzeitigem Blasensprung und beim Kind mit zu niedrigem Geburtsgewicht oder verstärktem Längenwachstum. Das bestätigen eine <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21108670/" rel="external">israelische</a> und eine <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21918537/" rel="external">US-amerikanische</a> Studie.
</p>

<p>
	Rauchen, so Professor Bernhard Homey, verschlechtere die Medikamenten-Aufnahme und damit den Therapie-Erfolg. Nikotin verenge die Blutgefäße und verlangsame die Hautdurchblutung. Lediglich Biologika, die über das Lymphsystem verteilt werden (wie Stelara®), würden bei Rauchern voll wirksam werden können. Das betrifft immerhin 40 Prozent der Psoriatiker, weil so viele von ihnen Raucher seien, meinte Dr. Thaçi. Wer dagegen bei Bluthochdruck oder einer Herzkrankheit mit einem Calcium-Antagonisten behandelt werde, beschleunige damit die Wirkstoff-Aufnahme, so Professor Homey, weil sich dadurch die Blutgefäße erweitern.
</p>

<p>
	Psoriatiker, so Professor Reich, hätten ein doppeltes Problem: Wie jeder Gesunde seien sie den typischen Zivilisationskrankheiten ausgesetzt. Gleichzeitig sei die Psoriasis ein eigenständiger, zusätzlicher Risikofaktor für eben diese, teilweise lebensbedrohlichen Krankheiten.
</p>

<p>
	Es ist wahrscheinlich, aber wissenschaftlich nicht nachgewiesen, dass sich eine frühzeitige und erfolgreiche Psoriasis-Behandlung auch positiv auf die Begleiterkrankungen auswirkt. Aus der Rheumatologie, so Professor Wolf-Henning Boehncke, wisse man, dass sich Bio- und Entzündungs-Marker im Blut unter einer effektiven Therapie verbessern.
</p>

<h2>
	Therapien
</h2>

<h3>
	Bestrahlung
</h3>

<p>
	Professor Thomas Werfel stellte das neu entwickelte UV-Bestrahlungsgerät Skintrek® vor. Damit können die erkrankten Hautflächen konturgenau angesprochen werden, ohne die gesunde Haut zu treffen. Das Verfahren nennt sich „Digitale Fototherapie“. Die Hautoberfläche wird nur einmal gescannt. Dann erkennt das Gerät die Plaques automatisch immer wieder. Skintrek® passt die Bestrahlungsdosis selbständig an, wenn sich der Patient bewegt, die Plaques seitlich am Körper liegen oder unterschiedlich stark abgeheilt sind. Das UV-Spektrum kann frei gewählt werden. Das Gerät ist nicht für die großflächige Psoriasis geeignet.
</p>

<p>
	Diese Therapie muss privat bezahlt werden. Den Ärzten wurde vorgerechnet, dass sich das Gerät bei nur sehr wenigen Patienten schnell rentiert.
</p>

<p>
	<em>Das Psoriasis-Netz berichtete <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/c40-bestrahlung/digitalephototherapie" rel="">in einem ausführlichen Artikel</a> über dieses Verfahren.</em>
</p>

<p>
	Grundsätzlich beklagten die Experten der Fototherapie, dass ihre Erfolge im Schatten der aufwendigen und öffentlichkeitswirksamen Biologika Studien stehen würden. Professor Percy Lehmann verwies darauf, dass nicht mehr alle Dermatologen eine Lichttherapie anbieten. PUVA sei noch seltener geworden - außer in Kliniken. So würde es dem Dermatologen-Nachwuchs an entsprechenden Erfahrungen fehlen.
</p>

<p>
	Er berichtete von einer österreichischen Studie, in der die <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21564068/" rel="external">Therapie-Erfolge von PUVA mit denen der gängigen Biologika verglichen</a> wurde. Während Stelara® geringfügig bessere Ergebnisse erzielte, war PUVA allen anderen Biologika überlegen. Es wirke schneller, sei kostengünstiger und es lägen 50 Jahre Erfahrung vor. Im Gegensatz zu den Biologika gäbe es bei PUVA keine schwerwiegenden Nebenwirkungen oder Todesfälle. Die in der Vergangenheit behaupteten Risiken von PUVA seien übertrieben und wissenschaftlich nicht nachgewiesen. Alle Nebenwirkungen seien kontrollierbar. Auf die Frage nach Hautkrebs als Folge von medizinischer UV-Bestrahlung antwortete Professor Lehmann, darüber seinen keine Auffälligkeiten bekannt. Man vermutet, so Professor Mark-Jürgen Bernburg, dass bestrahlte Hautläsionen gegenüber Melanomen eine Schutzfunktion entwickeln.
</p>

<p>
	Professor Lajos Kemeny hat bisher vor dem Bestrahlen der Kopfhaut Paraffin-Öl aufgetragen. Das mache die Schuppen durchsichtig, weil das flüssige Paraffin nicht hart werde und durchsichtig bleibe. Damit könne man bestrahlen, ohne die Schuppen erst vollständig entfernen zu müssen. Das sei aber eine fettige und schmierige Angelegenheit. Jetzt probiere er ein UV-Photo-Spray aus, das in 2013 auf den Markt kommen solle. Das mache die Schuppen ebenfalls durchsichtig.
</p>

<p>
	Die einzige Bestrahlungstherapie, von der behauptet wird, sie könne Gelenkentzündungen erfolgreich behandeln, ist die <span ipsnoautolink="true">Grünlicht-Therapie von Gerhard Saalmann</span>. Professor Lehmann führt deren Erfolge aber allein auf einen Placebo-Effekt zurück (extrem gute Betreuung). Dagegen habe die <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/c40-bestrahlung/lichtimpfung" rel="">DemorDyne-Lichtimpfung,</a> die mit Blaulicht arbeitet, ein gewisses Potential bei der atopischen Dermatitis (Neurodermitis), so Professor Adrian Tenew. Für deren Wirkung auf die Psoriasis äußerte er sich deutlich zurückhaltender. Endgültig könne er erst in 2014 solide Daten vorlegen. Auch <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/therapien/dermodyne-krankenkasse" rel="">Professor Dietrich Abeck betonte</a>, dass er die UV-freie Lichtimpfung für eine sichere, nebenwirkungsfreie und vor allem nachhaltig wirkende Bestrahlungstherapie halte – bei Neurodermitis. Aber das müsse jetzt seriös nachgewiesen werden.
</p>

<h3>
	Nagelpsoriasis
</h3>

<p>
	68% der Patienten mit Psoriasis arthritis haben eine Nagel-Beteiligung, aber nur 40 Prozent bis 50 Prozent der Haut-Psoriatiker, so Dr. Marc Radtke. Eine schwere <span ipsnoautolink="true">Nagelpsoriasis</span> könne man nur durch ein innerliches Medikament behandeln. Sonst solle man es gleich bleiben lassen, meinte Professor Abeck.
</p>

<p>
	Für Patienten mit weniger schwerer Nagelbeteiligung gibt es eine Neuentwicklung, den <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/hautpflege/sililevo-nagellack" rel="">Sililevo-Nagellack</a>. Der wurde in einer Studie erfolgreich an Patienten mit Psoriasis-Nägeln getestet. Der Nagellack ist frei verkäuflich. Wenn er aber allein nicht hilft, empfiehlt Professor Abeck eine Rezeptur aus Clobetasol 0,05% in Sililevo Nagellack, 1x täglich abends aufgetragen. Das bezahlt die Krankenkasse, weil der Nagellack als Grundlage für ein Kortison dient.
</p>

<p>
	Professor Abeck erwähnte außerdem eine aktuelle Studie, bei der Patienten mit <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22788697/" rel="external">Psoriasis-Nägeln erfolgreich mit Tacrolimus behandelt </a>wurden. Die Protopic-Salbe ist dafür nicht zugelassen. Aber als „off-label-Therapie“ ist es eine weitere Chance der ansonsten schwer zu behandelnden Nagel-Psoriasis.
</p>

<h2>
	Äußerlich wirkende Medikamente
</h2>

<h3>
	Vitamin D3-Analogika (Calcipotriol)
</h3>

<p>
	<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/vitamind3/calcipotriol-daivonex" rel="">Anders als in der Schweiz </a>würden die reinen Calcipotriol-Präparate Psorcutan und Daivonex nicht vom deutschen Markt genommen werden, versicherte uns Dr. Hans Joachim Hutt von Leo Pharma. Aber bei einer Präsentation der Firma besprachen die anwesenden Professoren nur noch die Behandlung mit dem kortisonhaltigen Xamiol bzw. Daivobet Gel®. Professor Reich lässt seine Patienten das Gel nach vier Wochen nur noch 1x täglich, später nur noch 3x wöchentlich, aber dauerhaft anwenden. Kortison-Nebenwirkungen seien ihm nicht bekannt.
</p>

<p>
	Anders steht es in der deutschen Leitlinie zur Therapie der Psoriasis. Darin ist eine Kombination von Vitamin-D3-Analogikum mit dem Kortison Betamethason – zum Beispiel Daivobet – nur als Einführungs-Therapie „in den ersten vier Wochen“ vorgesehen. Danach soll ohne Kortison weiterbehandelt werden. Trotzdem beabsichtige Leo nicht, das reine Calcipotriol-Präparat auch als (anwenderfreundliches) Gel anzubieten.
</p>

<p>
	Daivobet Gel® gibt es zukünftig in drei Größen: Die bekannte 60 g-Flasche, eine kleinere mit 30 g und eine große mit 120 g.
</p>

<h2>
	Innerlich wirkende Medikamente
</h2>

<h3>
	Fumarsäure-Ester
</h3>

<p>
	Anfang des Jahres 2012 konnte man in den Medien erfahren, dass ein Fumarsäure-Präparat von Biogen Idec <span ipsnoautolink="true">in 2013 zur Behandlung der Multiplen Sklerose angeboten werden wird</span>. Dahinter verbirgt sich das Präparat, das schon <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/dimethylfumarat/panaclar" rel="">2005 unter dem Namen Panaclar</a> zur Therapie der Psoriasis vorgestellt wurde. Viele Patienten versprachen sich davon, dass die typischen unangenehmen Fumaderm-Nebenwirkungen zukünftig milder oder völlig weg sein würden. Der Konzern hatte sich dann entschlossen, den <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/dimethylfumarat/panaclar" rel="">Zulassungsantrag für Deutschland ruhen zu lassen</a>, um Panaclar weltweit für <abbr title="Multiple Sklerose"><abbr title="Multiple Sklerose">MS</abbr></abbr> einführen zu können. Eine Zulassungserweiterung für Psoriasis, so wurde uns jahrelang erklärt, sei dann relativ schnell durchgesetzt.
</p>

<p>
	Die Handelsbezeichnung Panaclar wird von Biogen Idec nicht mehr benutzt. Das Präparat heißt wieder, wie schon vor Jahren, BG-12. Auf den offiziellen Internetseiten der Firma gibt es seither keine Hinweise mehr darauf, dass für BG-12 eine Zulassung für Psoriasis beantragt werden soll. Fumaderm ist <em>das </em>innerliche Mittel, das von Dermatologen in Deutschland am häufigsten verschrieben wird. Es liegen langjährige Erfahrungen und Daten vor. So könnte es aus Sicht der Firma nicht notwendig sein, ein erfolgreiches Präparat vom Markt zu nehmen.
</p>

<h3>
	Ciclosporin
</h3>

<p>
	Auf Nachfrage wies Professor Matthias Goebeler darauf hin, dass es keine verbindlichen Richtlinien darüber gäbe, wie lange Psoriatiker mit Ciclosporin behandelt werden dürfen. Aber die <span ipsnoautolink="true">deutsche</span> und die <span ipsnoautolink="true">europäische</span> Leitlinie für die Psoriasis-Therapien empfehlen grundsätzliche nur eine Kurzzeit-Therapie, d.h. maximal 16 Wochen. Obgleich die Hersteller eine 2-jährige Therapiedauer angeben, sei das in beiden Leitlinien nur als Ausnahme vorgesehen. Zu groß seien mögliche Nebenwirkungen, vor allem das Risiko auf Hautkrebs und Lymphome.
</p>

<h3>
	Vitamin A (Retinoide)
</h3>

<p>
	Es liegen Einzelfall-Berichte vor, dass mit Toctino® vor allem die Hand-Psoriasis erfolgreich behandelt wurde – als off label-Therapie, da es nur für das Hand-Ekzem zugelassen ist. Durch den Eigentümerwechsel (<em>Basilea wurde an Stiefel und damit an GlaxoSmithKline</em> <em>verkauft</em>), liegt der Versuch auf Eis, Toctino® für die Psoriasis zuzulassen. In der Schweiz laufen die Projekte noch.
</p>

<p>
	Noch in 2011 stellte Professor Thomas Ruzicka das Präparat als die „erfolgreichste Einführung eines systemischen Medikaments in der Dermatologie“ vor. Es ist für Patienten, die nicht auf Kortison ansprechen. Der enthaltene Wirkstoff Alitretinoin ist ein Retinoid. Bei dieser Wirkstoffgruppe müssen Frauen allerstrengste Verhütungsmaßnahmen ergreifen, weil sonst Missbildungen oder Fehlgeburten möglich sind. <a href="https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/Toctino-30mg-Weichkapseln-6846028.html" rel="external">Es gehört zu den starken Medikamenten mit vielen Nebenwirkungen, das relativ teuer ist.</a>
</p>

<h3>
	Echsen-Spucke
</h3>

<p>
	Professor Wolf-Henning Boehnke erwähnte in einem Vortrag, dass <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Exenatid" rel="external">Exenatid (BYETTA)</a> auch bei Psoriasis helfe. Der Wirkstoff sei im Speichel der nordamerikanischen Gila-Krustenechse entdeckt worden. Das Medikament wird bei Diabetes II eingesetzt. Insulin-Resistenz, so Professor Boehnke, würde entzündliche Krankheiten wesentlich beeinflussen.
</p>

<h3>
	Biologika
</h3>

<p>
	Demnächst werden zwei neue Biologika auf den Markt kommen, die am Interleukin 17 A ansetzen und nicht am TNF-Alpha. Vor allem <a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=41582" rel="external">Ixekizumab</a> hatte in den Studien sehr gute Ergebnisse. Professor Prinz sprach davon, dass 80 Prozent der Patienten nahezu abgeheilt seien.
</p>

<p>
	Stelara® wirkt nicht nur auf die Haut, sondern auch auf die Gelenke. Janssen-Cilag wird deshalb die Zulassung auch für die Psoriasis arthritis beantragen. Vor allem Raucher sollen mit Stelara® bessere Therapie-Erfolge haben als mit anderen Biologika, weil es nicht über die Blutgefäße wirkt.
</p>

<h2>
	Juckreiz
</h2>

<p>
	Einen kleinen Hoffnungsschimmer gegen Juckreiz lässt ein Gerät von Riemser aufkommen. Der „<a href="http://www.stichheiler.de/" rel="external nofollow">Stichheiler</a>“ ist eigentlich als Notfall-Hilfe bei Insektenstiche gedacht. Aber nach Hersteller-Angabe kann damit auch der Juckreiz <em>punktuell</em> auf der Haut beseitigt werden. Die Wirkung besteht darin, dass das Gerät einen kurzen Hitze-Stoß an der betroffenen Stelle abgibt. Da es eine 30-Tage-Geldzurück-Garantie gibt, kann man in Ruhe ausprobieren, ob es auch beim individuellen Juckreiz hilft.
</p>

<h2>
	Patienten einbeziehen
</h2>

<p>
	Die Frage, ob und wie ein Patient die Therapie unterstützt, ist inzwischen auch bei den Dermatologen angekommen. Professor Reich stellte fest, dass 40 Prozent der Psoriasis - Patienten sich nicht besonders gut an die Anweisungen hielten, die der Arzt zuvor mit ihnen besprochen habe („geringe Adhärenz“). Nur 25 Prozent würden die äußerlichen Mittel so auftragen, wie es der Arzt empfohlen habe. Ein Drittel hole die Rezepte erst gar nicht ab. Viele würden die Therapie zu früh beenden und sogar bei den Biologika wären nach zwei Jahren in Dänemark 75 Prozent der Patienten abgesprungen. „Je schwerer, sichtbarer und juckender die Psoriasis ist, je mehr jemand dadurch eingeschränkt ist, desto geringer ist seine Therapietreue“, so Professor Reich.
</p>

<p>
	Das könne daran liegen, dass Medikamente nicht oder nicht wie erhofft wirken, sie ungünstige Eigenschaften haben (Galenik, Geruch, Einziehen in die Haut) oder unpraktisch bzw. zeitaufwendig sind. Oder der Patient hat vergessen, was der Arzt ihm mündlich erklärt hat.
</p>

<p>
	Daraus folgt, dass alle Beteiligten lernen müssen, besser über die Therapie Bescheid zu wissen, z.B. durch standardisierte Checklisten für Dermatologen und deren Kommunikation mit Patienten, schriftliche, standardisierte Anweisungen für den Patienten, die zu Hause nachgelesen werden können, Trainingsprogramme mit Ärzten und Hilfspersonal, "Help-Desks" für Patienten, Erinnerungen per SMS oder E-Mails, standardisierte Fragebogen über Therapiezufriedenheit und Patientenschulungen.
</p>

<h2>
	Neue Pflege-Produkte, die uns auffielen
</h2>

<p>
	Taurus Pharma bietet das neu entwickelte Shampoo Ciclosan® an. Der Name kommt vom Wirkstoff Ciclopirox, der hauptsächlich anti-bakteriell, anti-entzündlich und gegen Hefepilze auf dem Kopf wirkt. Das Shampoo ist vor allem für <em>fettige</em> Kopfschuppen gedacht.
</p>

<p>
	Von Neutrogena kommt eine neue Feuchtigkeitscreme, die vor allem für das Gesicht von Akne-Betroffene gedacht ist. Vor allem die darin enthaltene Salizysäure macht es auch für Psoriatiker interessant: <span ipsnoautolink="true">visibly clear</span> verspricht eine ölfreie Feuchtigkeitspflege, die 24 Stunden anhalten soll. Die Variante „Pink Grapefruit“ riecht angenehm nach Pampelmuse, also nichts für Duftstoff-Verächter.
</p>

<p>
	Die Carbamid Creme der Firma Louis Widmer gibt es künftig auch <span ipsnoautolink="true">mit 18 Prozent Harnstoff </span>- gedacht als Fußcreme.
</p>

<p>
	Dagegen lässt neubourg skin care das Allpresan mit 15 Prozent Urea auslaufen. Im Psoriasis-Netz wurde der <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/topic/16407-allpresan-k%C3%B6rper-schaum-creme-mit-10%E2%80%89-urea-nachtkerzen%C3%B6l/" rel="">10-prozentige Schaum getestet</a>.
</p>

<p>
	Von Beiersdorf gibt es eine Neuentwicklung, die <a href="https://www.eucerin.de/produkte/urea-repair" rel="external nofollow">Eucerin COMPLETE REPAIR Lotion</a> mit 5 und mit 10 Prozent Urea, vor allem gegen trockene Haut.
</p>

<p>
	La Roche-Posay hat die Creme <span ipsnoautolink="true">CICAPLAST Baume B5</span> entwickelt, die auch für Babys geeignet ist und vor allem entzündungshemmend und wundheilend wirkt - ohne Duftstoffe.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">517</guid><pubDate>Thu, 02 Aug 2012 14:46:00 +0000</pubDate></item><item><title>Internet-Informationen machen &#xC4;rzten das Leben schwer</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/arzt-informierter-patient/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2012_07/arzt-und-patientin.jpg.04fb68827ba4deb198ef8dcec9bfbb10.jpg" /></p>
<p>
	<strong>Viele befragen vor einem Besuch beim Arzt erst einmal das Internet. Mit einem Ausdruck bewaffnet, sitzen dann manche in der Sprechstunde. Wie finden Ärzte das?</strong>
</p>

<p>
	Patienten profitieren unbestritten von Gesundheitsinformationen im Netz - wenn sie denn gute und vertrauenwürdige Seiten finden. Von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt in Österreich wurden nun gemeinsam mitdem Konsumforschungsunternehmen GfK aus Nürnberg diejenigen befragt, die auf der anderen Seite der Sprechstunde sitzen. Knapp 300 deutsche Ärzte sollten beurteilen, wie ihnen die Informiertheit der Patienten behagt.
</p>

<ul>
	<li>
		Die Mehrheit steht dem Informieren im Internet grundsätzlich positiv gegenüber - 57,7 Prozent ist aber auch keine überdeutliche Mehrheit.
	</li>
	<li>
		Aber: 82,5 Prozent der Ärzte meinen, dass die Patienten falsch informiert sind.
	</li>
	<li>
		70,3 Prozent der Ärzte schätzt, dass sie dadurch mehr Zeit aufwenden müssen.
	</li>
	<li>
		17,5 Prozent der Ärzte haben das Gefühl, in der Arzt-Patienten-Beziehung an Macht und Kontrolle zu verlieren.
	</li>
	<li>
		22 Prozent der Ärzte verscheiben einem informierten Patienten eher ein von ihm gewünschtes Medikament als einem uninformierten Patienten.
	</li>
</ul>

<p>
	Bei Arzt-Bewertungs-Portalen sind die Mediziner nach wie vor skeptisch: Nur 14 Prozent finden sie nützlich. Immerhin sehen 44 Prozent darin aber ein Potenzial für die Zukunft. Die Hälte der Ärzte wünscht sich ein Feedback übers Internet.
</p>

<p>
	<em>Quelle: "<a href="http://www.alphagalileo.org/ViewItem.aspx?ItemId=121901&amp;CultureCode=en" rel="external nofollow">Web-informed patients</a>: 22% of doctors are more likely to prescribe the requested medicine than in the case of uninformed patients", AlphaGalileo Foundation, 26.6.2012</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">514</guid><pubDate>Sun, 15 Jul 2012 14:17:00 +0000</pubDate></item><item><title>Psoriasis kann das Risiko f&#xFC;r Diabetes Typ 2 erh&#xF6;hen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/psoriasis-diabetes-typ-2/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2012_06/diabetesmessgeraet150.jpg.f714affe509952fad9c9d74dcc65a5ad.jpg" /></p>

<p>
	Psoriasis kann ein Risikofaktor für die Entwicklung einer Diabetes Typ 2 sein. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität von Pennsylvania (USA). Dabei tragen die Psoriatiker das größte Risiko, die eine <em>schwere</em> Form ihrer Erkrankung haben.   Als schwer bezeichnen die Forscher eine Psoriasis dann, wenn jemand deshalb schon einmal eine innerliche oder eine UV-Therapie angewandt hat, unabhängig von <abbr title="Psoriasis Area and Severity Index"><abbr title="Psoriasis Area and Severity Index">PASI</abbr></abbr>.  
</p>

<p>
	"Unsere Daten besagen, dass auch die Psoriatiker ein Risiko haben, die ansonsten keinen anderen Risikofaktor wie Adipositas mit sich herumtragen", sagt Joel M. Galfand, Professor an der Uni. Sein Fazit: "Patienten mit Psoriasis sollten sich gesund ernähren, regelmäßig Sport treiben und genauso regelmäßig Vorsorge-Untersuchungen wahrnehmen - beispielsweise mit einem Blutdruck-, Cholesterin und Blutzucker-Check."  
</p>

<p>
	Psoriasis und Diabetes sind beides Krankheiten mit einer ständigen Entzündung. TH-1-Cytokine können dabei dafür sorgen, dass der Körper gegen Insulin resistent wird und sich ein metabolisches Syndrom entwickelt.  
</p>

<p>
	In der Studie hatten die Forscher 108.132 Menschen mit Psoriasis verglichen mit 430.716 Menschen ohne diese Hauterkrankung. Die Daten stammen aus Großbritannien.   Das Risiko, einen Diabetes zu entwickeln, steigt
</p>

<ul>
	<li>
		bei Patienten mit milder Psoriasis um 11 Prozent
	</li>
	<li>
		bei Patienten mit schwerer Psoriasis um 46 Prozent
	</li>
</ul>

<p>
	Zahlen aus Deutschland belegen, dass Psoriatiker doppelt so häufig an Diabetes mellitus erkrankt sind wie Nicht-Psoriatiker. (<a href="#2" rel="">2</a>)   Die US-Studie suchte auch nach Behandlungen derjenigen, die mit Diabetes diagnostiziert wurden. Sie fand heraus, dass Patienten mit beiden Erkrankungen - <em>schwerer</em> Psoriasis und Diabetes - öfter Mediakmente gegen den Diabetes nehmen mussten, verglichen mit Diabetikern ohne Psoriasis.  
</p>

<p>
	Die Forscher empfehlen, dass sich weitere Studien damit beschäftigen sollten, wie eine Behandlung der Psoriasis in der Entwicklung eines Typ-2-Diabetes und dessen Komplikationen eine Rolle spielt - sprich: ob eine (stärkere) Behandlung der Psoriasis den Diabetes Typ 2 vielleicht aufhalten kann.
</p>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen
</h2>

<p>
	<strong>Wie sich Schuppenflechte und Diabetes einschleichen können</strong><br>
	(<a href="https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/hautkrankheiten/haut-ohne-qual-psoriasis-und-diabetes-848127.html" rel="external">Apotheken-Umschau</a>, 08.02.2022)<br>
	 Wie es zum ungeliebten Doppel aus Psoriasis und Diabetes kommt, wird in diesem Artikel erklärt.
</p>

<p>
	Quellen:
</p>

<ol>
	<li>
		Rahat S. Azfar, et al.: "<a href="http://archderm.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1184494" rel="external nofollow">Increased Risk of Diabetes Mellitus and Likelihood of Receiving Diabetes Mellitus Treatment in Patients With Psoriasis</a>" in: Archives of Dermatology Juni 2012
	</li>
	<li>
		Matthias Augustin et al.: "Co-morbidity and age-related prevalence of psoriasis: Analysis of health insurance data in Germany" in Acta Dermato Venerologica 90 (2010)
	</li>
</ol>

]]></description><guid isPermaLink="false">511</guid><pubDate>Sun, 24 Jun 2012 09:16:00 +0000</pubDate></item><item><title>Programm f&#xFC;r Psoriasis arthritis in Westfalen-Lippe</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/psoriasis-arthritis-rheumanetz-westfalen/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2012_01/rheumatologe2501.jpg.ef737cfb1f8015c04d89144bc0e74dfe.jpg" /></p>
<p>
	Versicherte der Barmer GEK bekommen in Westfalen-Lippe besondere Aufmerksamkeit – zumindest, wenn es um ihre Psoriasis arthritis oder eine andere entzündlich-rheumatische Erkrankung geht, die akut ist. Wer an der Integrierten Versorgung teilnimmt, soll innerhalb von zehn Tagen einen Termin beim Rheumatologen bekommen.
</p>

<p>
	In dieser Integrierten Versorgung haben sich die Krankenkasse, das RheumaNetz Westfalen-Lippe und das Rheumazentrum Ruhrgebiet zusammengeschlossen. Fachärzte, Fachkrankenhaus und Krankenhaus wollen die Untersuchungsergebnisse besser untereinander austauschen und die Therapie und Abläufe besser aufeinander abstimmen. Damit soll die Qualität der Behandlung verbessert werden. Wird ein stationärer Aufenthalt nötig, betreut der Rheumatolge den Patienten danach weiter.
</p>

<p>
	Ein Schwerpunkt des Projektes ist die Früherkennung der Erkrankung. Es ist wichtig, rheumatische Krankheiten so früh wie möglich zu diagnostizieren und zu behandeln, damit die Gelenke erst gar nicht zerstört werden.
</p>

<p>
	Wer an dem Programm teilnehmen möchte, kann bei der Krankenkasse oder <a href="http://www.rheumanetz-wl.de/praxen" rel="external nofollow">bei einem der Rheumatologen des Netzes</a> vorstellig werden.
</p>

<p>
	Ein ähnlicher Vertrag existiert in Westfalen-Lippe bereits für Versicherte der Deutschen Angestellten-Krankenkasse (DAK). Dort sind das RheumaNetz, fünf Rheuma-Kliniken oder –abteilungen und eben die Krankenkasse im Boot. Versicherte, die an diesem Projekt teilnehmen, sind von Praxisgebühr und der Hälfte der Zuzahlungen im Krankenhaus befreit.
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">499</guid><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:48:00 +0000</pubDate></item><item><title>Rezeptfreie Medikamente f&#xFC;r Bed&#xFC;rftige in M&#xFC;nchen g&#xFC;nstiger</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/rezeptfreie-medikamente-fuer-beduerftige-muenchen-guenstiger/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2012_01/muenchen.jpg.08c5ab02d7f49421408fc01d9ac8be97.jpg" /></p>

<p>
	Bayerns Landeshauptstadt will verhindern, dass Menschen aus Kostengründen auf den Gang in die Apotheke verzichten. Deshalb gibt es in München eine Aktion, in der rezeptfreie Medikamente für Bedürftige günstiger sind. Damit sich jeder auch Medikamente leisten kann, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden, wurde das Projekt "<a href="https://stadt.muenchen.de/service/info/medikamentenhilfe/10313859/n0/" rel="external nofollow">Medikamentenhilfe München</a>“ ins Leben gerufen.
</p>

<p>
	Münchner Apotheken haben sich bereit erklärt, verschreibungsfreie Medikamente günstiger abzugeben. Voraussetzungen sind der München-Pass“ und ein „Grünes Rezept“ vom Arzt.
</p>

<ul>
	<li>
		Hier gibt es eine <a href="https://stadt.muenchen.de/service/info/medikamentenhilfe/10313859/n0/" rel="external nofollow">Liste der teilnehmenden Apotheken</a>.
	</li>
	<li>
		Hier wird über den „<a href="https://stadt.muenchen.de/service/info/muenchen-pass/1073956/" rel="external nofollow">München-Pass</a>“ informiert.
	</li>
</ul>

<p>
	Das Projekt ist eine Kooperation des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München, der ökumenischen Krisen- und Lebensberatungsstelle „Münchner Insel unter dem Marienplatz“, der Münchner Ärzte und Apotheker.
</p>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen
</h2>

<p>
	<strong>Was chronisch Kranke tun können, damit sie nicht in die Armut rutschen</strong><br>
	(<a href="https://www.apotheken-umschau.de/krankheiten-symptome/armutsrisiko-krankheit-chronisch-krank-und-arm-911133.html" rel="external">Apotheken-Umschau, 14.12.2022</a>)<br>
	Am Beispiel zweier Frauen, die chronisch krank geworden sind, erklärt die Apotheken-Umschau, worauf man achten sollte, wenn einem das auch passieren könnte. "Es gibt Hilfen – aber nur, wenn man sich kümmert."
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<strong>Wie die Schuppenflechte einen um Job und Wohnung bringen kann</strong><br>
	(<a href="https://www.merkur.de/lokales/dachau/dachau-ort28553/dachau-schicksal-biss-verkaeufers-hans-puetz-10013321.html" rel="external nofollow">Münchner Merkur</a>, 9.7.2018)<br>
	Hans Pütz konnte wegen der Psoriasis nicht mehr in der Gastronomie arbeiten. Nach dem Job verlor er seine Wohnung. Heute verkauft er in München eine Straßenzeitung.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">604</guid><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:35:00 +0000</pubDate></item><item><title>"Gr&#xFC;nes Rezept" kann beim Finanzamt helfen</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/qgruenes-rezeptq-kann-beim-finanzamt-helfen/</link><description><![CDATA[<p></p><p>Hautkranke müssen ihre Haut gut pflegen, damit ihre Krankheit nicht schlimmer wird und der Alltag zu bewältigen ist. Oft müssen Hautkranke die Pflegeprodukte selbst bezahlen. Wer ist der Apotheke rezeptfreie Produkte kauft, kann die Quittungen fürs das das Finanzamt sammeln, um Steuern zu sparen. Doch immer öfter wollen die Finanzämter mehr sehen – nämlich den Nachweis, dass die Mittel medizinisch notwendig sind. Erst dann kann man „Außergewöhnliche Belastungen“ geltend machen.</p><p></p><p>Für diesen Nachweis ist das „Grüne Rezept“ da. Der Arzt stellt es aus, der Apotheker bedruckt es als Quittung. </p><p></p><p>Ob und in welcher Höhe derartige Ausgaben für die Selbstmedikation anerkannt werden, prüft das Finanzamt von Fall zu Fall. Steuermindernd wirken krankheitsbedingte Kosten nur dann, wenn sie eine „zumutbare Belastung“ übersteigen. Sie in der eigenen Steuererklärung anzugeben, kann sich also je nach Einkommen und Familienstand lohnen.</p><p></p><p>Wer in seiner Stammapotheke eine Kundenkarte besitzt, kann dort um eine Bescheinigung über alle Ausgaben für Medikamente im vergangenen Jahr bitten, die seine Krankenkasse nicht erstattet hat und die er deshalb privat zahlen musste.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">498</guid><pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:07:28 +0000</pubDate></item><item><title>Links und Artikel zum Thema Krankenkasse</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/links-zum-thema-krankenkasse/</link><description><![CDATA[
<ul>
	<li>
		<a href="http://www.bmg.bund.de/uploads/publications/210x297_BMG_GP_InfoZuzlg_150dpi_v2_PDF.pdf" rel="external nofollow">Was Sie über Zuzahlungen und Erstattung bei Arzneimitteln wissen sollten</a> - Informationsblatt des Bundesministeriums für Gesundheit
	</li>
	<li>
		<a href="http://www.bmg.bund.de/uploads/publications/210x297_BMG_GP_InfoSozialAG_150dpi_v2_PDF.pdf" rel="external nofollow">Was Sie über Zusatzbeiträge und Sozialausgleich wissen sollten</a> - Informationsblatt des Bundesministeriums für Gesundheit
	</li>
	<li>
		<a href="http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Downloads/K/Krankenkassenwechsel/Informationsblatt_zu_Krankenkassenwahlrechten_-_Stand_Juli_2013.pdf" rel="external nofollow">Wahltarife der Krankenkassen</a> - Informationsblatt des Bundesministeriums für Gesundheit
	</li>
</ul>

<h3>
	Interessante Artikel zum Thema
</h3>

<p>
	<strong>Viele nutzen das Bonus-Programm ihrer Krankenkassen nicht</strong><br>
	(<a href="https://www.pnp.de/nachrichten/heimatwirtschaft/bonusprogramme-viele-krankenkassen-zahlen-geld-zurueck-aber-kaum-einer-will-es-10648726" rel="external nofollow">Passauer Neue Presse, 03.03.2023</a>)<br>
	Viele Krankenkassen bieten neben den üblichen Leistungen auch Bonus-Programme. Mal gibt's was zum Sportkurs dazu, mal einen Zuschuss zur professionellen Zahnreinigung.
</p>

<p>
	Für diesen Artikel hat der Redakteur der Passauer Neuen Presse bei einigen Krankenkassen herumgefragt. Das Ergebnis: Viele Versicherte nutzen die Bonusprogramme gar nicht. Hier werden zwar speziell bayerische Krankenkassen genannt, aber gelten dürfte der Befund für alle Kassen bundesweit.
</p>

<p>
	Nutzt Ihr so ein Bonusprogramm? Oder wusstet Ihr gar nichts davon? Schreibt's in die Kommentare. <span class="ipsEmoji">👇</span>
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<strong>Apps von Krankenkassen tracken ihre Nutzer</strong><br>
	(<a href="https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Sicherheit-33369323.html" rel="external nofollow">Computer-Bild, 23.08.2022</a>)<br>
	Smartphone-Apps der Krankenkassen machen mit einigen Fingertipps möglich, was früher nur per Brief klappte. Doch einige Apps auch von großen Krankenkassen gehen sehr lax mit sensiblen Nutzerdaten um – darunter die der Barmer und der IKK classic. Computer-Bild selbst geht auch nicht zimperlich mit dem Einbau von Tracking-Pixeln um, aber das ist ein anderes Thema.
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<strong>Warum Kranke die Krankenkassen nur nerven</strong><br>
	(<a href="https://perspective-daily.de/article/2152-wie-der-markt-krankenkassen-gelehrt-hat-gesunde-zu-bevorzugen/Pec65VDc" rel="external nofollow">Perspective Daily, 01.06.2022</a>)<br>
	Krankenkassen waren lange leicht angestaubte Unternehmen. Die großen hatten Filialen, in die man mit seinem Problem auch mal reingehen konnte und sein Anliegen von Mensch zu Mensch vortragen konnte. Heute versuchen Krankenkassen, cool 'rüberzukommen. Ab und an schicken sie einem mal einen Brief zum Beispiel mit dem Organspende-Ausweis, ansonsten beschränkt sich der Kontakt für viele auf den Abzug der Krankenkassenbeiträge vom Konto oder der Gehaltsabrechnung.
</p>

<p>
	Jetzt kämpfen Krankenkassen um Kunden. Aber allzu krank sollen die am besten auch wieder nicht sein, denn dann kosten sie mehr Geld. Und wir sind Kunden, nicht mehr Patienten.
</p>

<p>
	Dieser Artikel beschäftigt sich damit, wie unser Gesundheitswesen wurde, wie es ist. Er beginnt nicht beim Urschleim, sondern in den 1990-ern. Es geht um Einflussname von Parteien und wirtschaftliche Interessen, die einen riesigen, nur noch kaum steuerbaren Tanker geschaffen haben.
</p>

<p>
	Wer mag, kann sich den Artikel vorlesen lassen.
</p>

<div>
	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	<a href="http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article129856477/Was-wenn-die-Krankenkasse-nicht-zahlen-will.html" rel="external nofollow">Wenn die Krankenkasse einen Antrag ablehnt</a><br>
	(Die Welt, 06.07.2014)<br>
	Wer bei der Krankenkasse etwas beantragt, tut das allermeist nicht, weil ihm langweilig ist. Doch oft genug kommt alsbald die Ablehnung ins Haus. Das ist aber nicht das Ende der Fahnenstange. Wer welche Möglichkeiten zum Einspruch hat, wird in diesem Artikel erklärt.
</p>

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	<hr style="width:150px; margin:2em auto 1.9em; border:none; border-bottom:1px solid #000;">
</div>

<p>
	 
	</p><p>
		<a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge-versicherung/nachrichten/krankenversicherung-wenn-kassen-ihre-patienten-allein-lassen/7804582.html" rel="external nofollow">Wenn Kassen ihre Patienten allein lassen</a>(Handelsblatt, 23.02.2013)
	</p>


<p>
	 
	</p><blockquote class="ipsQuote" data-gramm="false" data-ipsquote="">
		<div class="ipsQuote_citation">
			Zitat
		</div>

		<div class="ipsQuote_contents ipsClearfix" data-gramm="false">
			<p>
				Die Krankenkassen zahlen ihren Kunden nicht immer so viel wie gedacht. Manchmal tricksen sie sogar. Wie sich gesetzlich Versicherte dagegen wehren können.
			</p>
		</div>
	</blockquote>


<p>
	Interessant sind die Erklärungen am Ende des Artikels.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">497</guid><pubDate>Sun, 25 Dec 2011 18:19:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
