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<rss version="2.0"><channel><title>Artikel: Kortison bei Schuppenflechte (Psoriasis) &#x2013; was wirklich wichtig ist</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/?d=33</link><description>Artikel: Kortison bei Schuppenflechte (Psoriasis) &#x2013; was wirklich wichtig ist</description><language>de</language><item><title>Deflatop-Schaum ist wieder verf&#xFC;gbar</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/deflatop-schaum-wieder-lieferbar/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2020_02/schaum-mit-blau.jpg.d42faf1fa393c2eda6762dd443cea4f5.jpg" /></p>
<p>
	<strong>Deflatop ist ein Schaum, mit dem Schuppenflechte im Prinzip überall, vor allem aber am Kopf behandelt werden kann. Zwei Jahre lang war er nicht lieferbar. Nun ist er wieder verfügbar.</strong>
</p>

<p>
	Der wichtigste Wirkstoff in Deflatop ist Betamethasonvalerat – ein Kortison. Das ist auch schon das Besondere: In Form eines Schaums gab und gibt es Betamethason eben nur in Deflatop.
</p>

<p>
	Ein Ersatz war nicht zu finden. Wer unbedingt einen Schaum wollte, musste also einen Kompromiss eingeben und zu Betamethason in Kombination mit anderen Wirkstoffen anwenden – zum Beispiel mit Calcipotriol in <span ipsnoautolink="true">Enstilar</span>.
</p>

<p>
	Eine Alternative hätte theoretisch sein können, einen Schaum mit einem anderen Kortison zu nutzen – nämlich <span ipsnoautolink="true">Clarelux</span>. Doch auch der war <span style="display: none;"> </span><span ipsnoautolink="true">lange außer Handel</span><span style="display: none;">  </span>.
</p>

<p>
	Der Deflatop-Schaum reagiert auf Wärme, und so schmilzt er beim Kontakt mit der Kopfhaut. Dort bildet er einen Film, der nicht fettet und dafür sorgt, dass der Wirkstoff Betamethasonvalerat besser von der Haut aufgenommen werden kann.
</p>

<p>
	<em>cl</em>
</p>

<h2>
	Die Fakten
</h2>
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<p>
	 
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">1058</guid><pubDate>Sun, 02 Feb 2020 18:07:00 +0000</pubDate></item><item><title>Zusammenhang von Typ-2-Diabetes und Kortisoncreme vermutet</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/diabetes-kortisoncreme-zusammenhang/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2019_07/cropped-Fotolia-Kortison-2.jpg.ef9356408e8df351b9f59bfcd4264dee.jpg" /></p>
<ul>
	<li>
		Kortisonhaltige Cremes sind weder „brandgefährlich“ noch „völlig risikolos“. Nach dem Absetzen des Wirkstoffs entwickeln sich fast alle Nebenwirkungen wieder zurück.
	</li>
	<li>
		Neu ist der Verdacht, <em>äußerlich</em> aufzutragende <span ipsnoautolink="true">Kortison</span>-Präparate könnten Typ-2-Diabetes auslösen. Das ist nicht völlig auszuschließen, bisher aber noch nicht bewiesen.
	</li>
	<li>
		Denkbar ist auch ein umgekehrter Zusammenhang: Es ist typisch für Typ-2-Diabetes, dass er lange Jahre unerkannt bleibt. Probleme mit der Haut sind eine bekannte Nebenwirkung dieses unentdeckten Diabetes. Was also ist Ursache, was Wirkung?
	</li>
	<li>
		Völlig unabhängig davon tritt Typ-2-Diabetes bei Psoriatikern sowieso häufiger auf, als im Bevölkerungsdurchschnitt.
	</li>
</ul>

<p>
	Für Professor Johannes Wohlrab sind äußerlich aufzutragende <span ipsnoautolink="true">Glukokortikoide</span> (Kortisone) wirksame Arzneimittel, auf die man in vielen Fällen nicht verzichten kann. Er rät dazu, weiterhin umsichtig damit umzugehen und Nutzen und Risiko miteinander abzuwägen. Langfristig solle man möglichst auf kortisonfreie Präparate umstellen.
</p>

<p>
	Wer in seinem Leben schon sehr viel kortisonhaltige Präparate äußerlich aufgetragen hat, sollte mit dem Arzt absprechen, ob vorsorglich Blutwerte erhoben werden. So kann möglichst früh ein Typ-2-Diabetes erkannt werden.
</p>

<h2>
	Typ-2-<strong>Diabetes und Kortison</strong>
</h2>

<p>
	Manche Patienten mit Psoriasis arthritis bekommen innerliche Kortisonpräparate – also Tabletten oder Spritzen. Wer damit lange Zeit behandelt wird, kann an einem so genannten <a href="https://flexikon.doccheck.com/de/Steroiddiabetes" rel="external nofollow">Steroid-Diabetes</a> erkranken. Denn Glukokortikoide können die Insulinproduktion hemmen. Dadurch steigen die Blutzuckerwerte. Wenn das Medikament abgesetzt wird, ist der Steroid-Diabetes nicht mehr nachzuweisen. Diese Nebenwirkung ist schon lange bekannt.
</p>

<p>
	Jetzt ist der Verdacht aufgetaucht, dass möglicherweise auch <em>äußerliche</em> Anwendungen einen Diabetes hervorrufen. Das lassen <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30936111/" rel="external">Angaben über <em>neu</em> an Diabetes-2-Erkrankte</a> vermuten: In Dänemark wurden die Daten von 115.218 frisch erkrankten Diabetikern, in Großbritannien die von 54.944 ausgewertet. Im Vergleich mit Kontrollpersonen waren 25 bis 27 Prozent mehr Menschen neu an Typ-2-Diabetes erkrankt, wenn sie <em>vorher </em>mit Kortison-Cremes o.ä. behandelt wurden. Je stärker wirksam die gewesen sind, desto höher war das Risiko, zuckerkrank zu werden.
</p>

<p>
	Professor Wohlrab bestätigte, dass grundsätzlich auch äußerlich aufgetragene Glukokortikoide den Zuckerspiegel erhöhen und damit einen Diabetes bewirken könnten. Das sei nicht völlig auszuschließen. Ob es dann tatsächlich dazu kommt, hänge von verschiedenen Dingen ab: Wie oft und wie viel wurde von dem Präparat aufgetragen? Wie lange wurde es verwendet? Und schließlich: Welches der unterschiedlichen Kortisone wurde benutzt? 
</p>

<p>
	In den Auswertungen werde nur ein ein <em>mögliches</em> Risiko beschrieben. Dem sei aber entgegenzuhalten, so Wohlrab, wie erfolgreich eine äußerliche Kortison-Gabe sein kann. Für jedes Glukokortikoid gebe es einen Wert, wie sich Nutzen und Risiko zueinander verhalten: den <a href="https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2003/daz-23-2003/uid-9880" rel="external nofollow">TIX</a>. Wohlrab empfiehlt für Langzeit-Anwendungen nur <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/neurodermitis-wissen-2016" rel="">Glukokortikoide mit einem TIX ab 2</a>. Kritisiert wird, dass der TIX <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/forschung/neues-und-bewaehrtes-zur-psoriasis-im-jahr-2016" rel="">wissenschaftlich nicht eindeutig (evident) erhoben</a> und für neue Kortisone nicht ermittelt wurde. Trotzdem gibt es bisher keine andere Orientierung, Kortison-Risiken zu bewerten. Vor allem, so Wohlrab, müsse genau überlegt werden, was geschehen wäre, wenn die Erkrankung unbehandelt geblieben bzw. anders therapiert worden wäre.
</p>

<h2>
	Wie zuverlässig sind die Aussagen?
</h2>

<p>
	Ob es tatsächlich Kortison-Cremes waren, die zuckerkrank gemacht haben, ist unbewiesen. Der geäußerte Verdacht könnte auch völlig falsch sein. Vielleicht war es genau umgekehrt: die mit Kortison zu behandelnden Hautprobleme rührten von einem nicht erkannten Typ-2-Diabetes her. Außerdem gab es noch weitere Risikofaktoren: Unter den britischen Diabetes-Patienten waren viele Übergewichtige und Ex-Raucher. Bei den Dänen litten viele häufiger gleichzeitig unter Bluthochdruck und Fettstoffwechsel-Störungen. Jeder einzelne dieser Faktoren kann Entzündungsprozesse anregen und Typ-2-Diabetes auslösen. Generell haben Menschen mit Psoriasis ein höheres Risiko für Diabetes oder andere <span ipsnoautolink="true">Begleiterkrankungen</span>. Nicht wegen der Glukokortikoide, sondern weil Schuppenflechte das Entzündungsgeschehen im ganzen Körper verstärkt. Das fördert die Begleiterkrankungen.
</p>

<h2>
	Empfehlungen
</h2>

<p>
	Den Autoren der Auswertungen ist bewusst, dass die Zusammenhänge genauer erforscht werden müssen. Trotzdem raten sie schon jetzt, die Präparate umsichtiger als bisher einzusetzen. Möglichst sollten auch alternative Behandlungsmöglichkeiten erwogen werden. 
</p>

<p>
	Professor Wohlrab weist darauf hin, dass es oft nicht anders geht, als starke Haut-Entzündungen mit äußerlich aufzutragenden <span ipsnoautolink="true">Glukokortikoiden </span>(Kortison) zu behandeln. Dabei sollte immer mit eingeplant werden, sie zeitlich und mengenmäßig auch wieder zu begrenzen und Therapiepausen einzulegen. Eine "pro-aktive" Erhaltungstherapie (2-mal pro Woche, trotz Abheilung) hält er pharmakologisch für sinnvoll (geringere Kortison-Lebensdosis). Aber es gäbe keine Studien dazu, die den Effekt belegen würden.
</p>

<p>
	Vor allem bei längerem Gebrauch sollten nur Glukokortikoide eingesetzt werden, bei denen die positiven Wirkungen die negativen (v.a. Hautverdünnung) übersteigen (<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/themen/neurodermitis-wissen-2016" rel="">TIX</a> ab 2). Für eine Langzeit-Therapie ohne Kortison gibt es Vitamin-D3-Abkömmlinge (wie z.B. Daivonex). In nächster Zeit seien weitere <em>kortisonfreie</em> Präparate zu erwarten, so Wohlrab.
</p>

<p>
	Um möglichst früh einen Typ-2-Diabetes zu erkennen, kann man <a href="https://www.dzd-ev.de/diabetes/diagnose/index.html" rel="external nofollow">regelmäßig Blutwerte erheben lassen</a>. Spätestens dann, wenn <a href="https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-2/Typ-2-Diabetes-Symptome-11704_3.html" rel="external nofollow">typische Symptome</a> auftreten. Beim Diabetes-Selbsttest kann man viel falsch machen. Deshalb sollten die Ergebnisse lediglich als Anzeichen verstanden werden und nicht als feststehendes Ergebnis. Professionell erhobene Laborwerte sind grundsätzlich zuverlässiger! 
</p>

<p>
	Typ-2-Diabetes ist nicht lebensgefährlich. Inzwischen gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Krankheit abzumildern. Es gibt <a href="https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2020/12/31/typ-2-diabetes-laesst-sich-durch-drastische-diaet-heilen/" rel="external nofollow">erste Beispiele</a> dafür, dass durch extrem kalorienarme Kost der Typ-2-Diabetes völlig verschwinden kann. Er kam aber bei 70 Prozent wieder zurück, vermutlich weil sie ihren Lebensstil nicht grundlegend geändert haben.
</p>

<p>
	<strong>Quellen</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		Diabetes: Cortison-Cremes unter Verdacht – Topische Zubereitungen mit erhöhtem Risiko assoziiert, Dr. Karin Schmiedel, Deutsche Apotheker Zeitung 26/2019
	</li>
	<li>
		<a href="https://epub.ub.uni-muenchen.de/60484/1/s41467-018-08196-5.pdf" rel="external nofollow">E47 modulates hepatic glucocorticoid action, Hemmer MC et.al. 2019</a>
	</li>
	<li>
		<a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30936111/" rel="external">Association Between Topical Corticosteroid Use and Type 2 Diabetes in Two European Population-Based Adult Cohorts, Andersen YMF et.al. 2019</a>
	</li>
</ul>

<h2>
	<strong>Artikel zum Weiterlesen</strong>
</h2>

<ul>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-ueberblick" rel="">Kortison – sind Angst und Ablehnung begründet?</a> (2003)
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-aeusserlich" rel="">Was man über die Anwendung von Medikamenten mit Kortison wissen sollte</a> (2011)<span style="display: none;"> </span>
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/forschung/neues-und-bewaehrtes-zur-psoriasis-im-jahr-2016" rel="">TIX noch zeitgemäß?</a> (2016)
	</li>
	<li>
		<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-fragen-antworten" rel="">Kortison in Cremes und Salben – häufige Fragen und Antworten</a>
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">1040</guid><pubDate>Mon, 22 Jul 2019 21:23:00 +0000</pubDate></item><item><title>Kortison in Cremes und Salben &#x2013; h&#xE4;ufige Fragen und Antworten</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-fragen-antworten/</link><description><![CDATA[
<p>
	Hier beantworten wir Fragen, die zu äußerlichen Medikamenten mit Kortison gestellt werden. Es geht also immer um Cremes, Salben, Lotionen, Schaum oder ähnliches. Die Fragen und Antworten sind bewusst kurz und knapp. Wir schreiben hier zwar immer von Kortisonsalben, das gilt aber genauso für die anderen Darreichungsformen.
</p>

<p>
	<strong>Welches sind die stärksten Kortisonsalben?</strong>
</p>

<p>
	Clobegalen, Dermoxin, Karison und Clarelux enthalten ein Kortison der Klasse IV – der stärksten Klasse. <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe/" rel="">Eine ausführliche Liste von Kortisonsalben je nach Stärke findest Du hier</a>.
</p>

<p>
	<strong>Wann sollte man eine Kortisonsalbe anwenden?</strong>
</p>

<p>
	Die Frage ist mehrdeutig. Entweder: wenn die Psoriasis stark entzündet ist und schuppt. Oder, wenn Du die Uhrzeit meinst: das ist egal.
</p>

<p>
	<strong>Wie oft verwendet man eine Kortisonsalbe?</strong>
</p>

<p>
	Ein- bis zweimal am Tag.
</p>

<p>
	<strong>Warum sollte man Kortisonsalben ausschleichen?</strong>
</p>

<p>
	Beim abrupten, plötzlichen Absetzen kann die Psoriasis schlimmer wiederkommen als vor der Behandlung. Um das zu verhindern, gewöhnt man der Haut das Kortison langsam ab.
</p>

<p>
	<strong>Wie funktioniert das Ausschleichen bei Kortisonsalben?</strong>
</p>

<p>
	Wenn Du bisher 2-mal am Tag Kortisonsalbe verwendet hast, nimmst Du sie nur noch einmal am Tag. Wenn Deine Haut für das ander mal am Tag doch noch etwas braucht, kann Dir der Arzt auch eine kortisonfreie Creme mit Vitamin D3 (Calcipotriol) verschreiben. Dann kannst Du zum Beispiel morgens die Kortisoncreme und abends die andere Creme verwenden.
</p>

<p>
	Wenn Du dann einige Zeit nur noch einmal am Tag die Kortisonsalbe verwendet hast, nutzt Du sie nur noch alle zwei Tage. Dann nur noch alle drei Tage etc.
</p>

<p>
	<strong>Welche Kortisonsalbe kann man rezeptfrei kaufen?</strong>
</p>

<p>
	Salben mit einem leichten Kortison – mit Hydrokortison – sind frei verkäuflich. Die maximale Dosis in frei rezeptfreien Kortisonsalben beträgt 0,5%.
</p>

<p>
	<strong>Wie lange stollte man Kortisonsalben anwenden?</strong>
</p>

<p>
	Maximal vier bis sechs Wochen. Danach muss mit mehr Nebenwirkungen gerechnet werden. <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-aeusserlich/" rel="">Mehr darüber findest Du hier</a>.
</p>

<div>
	<div>
		<strong>Enthält die Betadermic Salbe Cortison?</strong>

		<p>
			Ja, die Betadermic Salbe enthält Kortison. Mehr über das Medikament steht in unserem <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/medikamente/betadermic" rel="">Marktüberblick: Betadermic</a>.
		</p>
	</div>
</div>

<hr>
<p>
	Mehr Fragen zum Medikament Daivobet beantworten wir <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/arzneimittel/daivobet/" rel="">in einem eigenen Artikel</a>.
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">964</guid><pubDate>Wed, 14 Jun 2017 11:35:00 +0000</pubDate></item><item><title>Was man &#xFC;ber die Anwendung von Medikamenten mit Kortison wissen sollte</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-aeusserlich/</link><description><![CDATA[
<p>
	Diese Medikamente sind in höherer Wirkstärke rezeptpflichtig. Weniger starker Präparate (z.B. Hydrokortison) gibt es auch rezeptfrei in der Apotheke.
</p>

<p>
	In diesem Artikel geht es nur um Kortison-Medikamente, die auf die Haut aufgetragen werden – also Salben, Gels, Sprays usw. Wir können hier auch nur Kortisonpräparate allgemein behandeln. Am Ende gilt immer das, was in der Gebrauchsinformation deines Präparats steht.
</p>

<h2>
	Über Kortison
</h2>

<p>
	Kortison wurde erstmals in den 50-er Jahren bei Gelenkrheumatismus eingesetzt und ist seither aus der Therapie zahlreicher entzündlicher Erkrankungen nicht mehr wegzudenken. Im Laufe der Jahre wurden für die Therapie entzündlicher Hauterkrankungen immer wirksamere Präparate zur äußerlichen (topischen) Anwendung entwickelt, deren Wirkung bei bestimmungsmäßigem Gebrauch überwiegend auf die Haut beschränkt bleibt. Nebenwirkungen durch die Aufnahme von Kortison in den Körperkreislauf (systemische Wirkung) wie Stammfettsucht, Gewichtszunahme, Vollmondgesicht oder Muskel- und Knochenschäden brauchen daher kaum noch befürchtet werden.
</p>

<p>
	Kortisonzubereitungen gibt es in verschiedenen Wirkstärken. Die werden in vier Klassen eingeteilt:
</p>

<p>
	<strong>Klasse I</strong>: schwach wirksame Kortikosteroide, z.B.
</p>

<ul>
	<li>
		Hydrocortisonacetat
	</li>
	<li>
		Prednisolonacetat
	</li>
	<li>
		Fluocinonid (in niedriger Dosierung)
	</li>
	<li>
		Dexamethason
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Klasse II</strong>: mittelstark wirksame Kortikosteroide, z.B.
</p>

<ul>
	<li>
		Betamethason-17-valerat
	</li>
	<li>
		Flumetasonpivalat
	</li>
	<li>
		Clobetasonbutyrat
	</li>
	<li>
		Alclometasondipropionat
	</li>
	<li>
		Prednicarbat
	</li>
	<li>
		Fluocinolonacetonid
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Klasse III</strong>: stark wirksame Kortikosteroide, z.B.
</p>

<ul>
	<li>
		Fluticasonpropionat
	</li>
	<li>
		Betamethasonvalerat
	</li>
	<li>
		Hydocortison-17-butyrat
	</li>
	<li>
		Fluprednidenacetat
	</li>
	<li>
		Desoximetason
	</li>
	<li>
		Methylprednisolonaceponat
	</li>
	<li>
		Mometasonfuroat
	</li>
	<li>
		Fluocinonid
	</li>
	<li>
		Halometason
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Klasse IV</strong>: sehr stark wirksame Kortikosteroide, z.B.
</p>

<ul>
	<li>
		Clobetasolproprionat
	</li>
	<li>
		Betamethasondipropionat
	</li>
</ul>

<p>
	Ausführlicher listen wir diese Klassen und die Präparate in unserem Beitrag "<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe/" rel="">Kortison: Wirkstoffe, Namen und Stärke</a>" auf.
</p>

<h2>
	Bei welcher Erkrankung wird Kortison angewandt?
</h2>

<p>
	Kortisonzubereitungen zu äußerlichen Anwendung werden bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vulgaris eingesetzt. Häufig werden sie hier in Kombination mit systemischen oder anderen topischen Therapien (z.B. <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/vitamind3/calcipotriol-daivonex" rel="">Vitamin-D3-Derivaten</a>) angewandt.
</p>

<p>
	Darüber hinaus kommen Kortisonzubereitungen bei vielen anderen Hauterkrankungen mit überschießender Entzündungsreaktion zum Einsatz. Dazu gehören z.B. <span ipsnoautolink="true">Neurodermitis</span>, seborrhoische Dermatitis, Ekzeme oder auch ein einfacher Sonnenbrand.
</p>

<h2>
	Wirkmechanismus
</h2>

<p>
	Kortison ist ein körpereigenes Hormon, das von der Nebennierenrinde hergestellt wird. Es wird als wichtiges Steuerungshormon für zahlreiche Prozesse im Körper benötigt und ist absolut lebensnotwendig. Seit etwa 40 Jahren lassen sich Kortison und davon abgeleitete Moleküle auch künstlich herstellen. Diese Stoffe nennt man dann Kortikoide, Kortikosteroide, Glukokortikoide oder oft auch einfach nur Steroide.
</p>

<p>
	Die wichtigste Eigenschaft der therapeutisch genutzten Kortikosteroide ist die starke antientzündliche Aktivität. Zahlreiche entzündliche Botenstoffe werden gehemmt und die Einwanderung von Entzündungszellen wird verhindert. Außerdem führen die Kortikosteroide zu einem Zusammenziehen der Blutgefäße (Vasokonstriktion), wodurch Rötung und Schwellung zusätzlich abnehmen. Die künstlichen Kortisone sind nach wie vor die stärksten antientzündlichen und abschwellenden Medikamente, die wir kennen.
</p>

<p>
	Die gesunde Haut erneuert sich ständig, indem Hornschicht-bildende Zellen (Keratinozyten) durch die Hautschichten an die Oberfläche gelangen und in rund 28 Tagen zu Hornzellen werden. Diese abgestorbenen Hornzellen fallen dann durch Waschen oder Reiben an der Kleidung ab. Bei <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span> teilen sich die Keratozyten vermehrt und die Zeit bis zur Umwandlung in eine (unvollständige) Hornzelle ist auf drei bis fünf Tage verkürzt. Beide Mechanismen führen zu einer vermehrten Schuppenbildung.
</p>

<p>
	Kortikosteroide hemmen die Zellteilung der Keratozyten, was bei der Behandlung der Psoriasis ein gewünschter Effekt ist. Bei anderen Hauterkrankungen ist dieser Effekt eher eine ungewünschte Nebenwirkung, weil es bei dauerhafter Anwendung zu einer Verdünnung (Atrophie) der Haut kommen kann.
</p>

<p>
	Kortikosteroide wirken zudem hemmend auf die körpereigene Abwehr, was insbesondere bei allergischen Erkrankungen mit fehlgeleiteter Immunreaktion auch therapeutisch genutzt wird.
</p>

<h2>
	So wird Kortison angewendet
</h2>

<p>
	Die Anwendung hängt von dem jeweiligen Präparat ab, das der Arzt Ihnen verschrieben hat. Neben der Wirkstärke des Kortikosteroids kommt es auch auf die Dosierung, die Zubereitung sowie auf die zu behandelnde Hautstelle an. In der Regel reicht es, die Präparate einmal am Tag anzuwenden.
</p>

<p>
	Wendet man äußerliche Kortikosteroide ununterbrochen über einen langen Zeitraum an (Wochen bis Monate) lassen die erwünschten Wirkungen deutlich nach – die Nebenwirkungen aber leider nicht. Aus diesem Grund werden Kortikosteroide meist in Form einer Stufen- oder Intervalltherapie eingesetzt.
</p>

<p>
	Bei der Stufentherapie beginnt man mit dem stärksten Kortikosteroid und stellt die Therapie dann nach spätestens einer Woche auf ein schwächeres Präparat um (z.B. Hydrocortison). Diese Therapie kann dann über zwei bis drei Wochen fortgeführt werden und wird dann von einer steroidfreien Therapie abgelöst.
</p>

<p>
	Bei einer Intervallbehandlung wird im Wechsel über drei Tage mit einem potenten Präparat (meist Klasse III oder IV) und dann über vier Tage mit einer steroidfreien Grundlage behandelt.
</p>

<p>
	Die Wahl des Präparates hängt auch von der zu behandelnden Hautstelle ab. Die sehr starken Kortikosteroide der Klasse IV sollten nur bei therapieresistenten Psoriasis-Plaques oder bei Hauterkrankungen der Handflächen und Fußsohlen angewandt werden. Im Gesicht sollte die Klasse II nicht überschritten werden und die Präparate dürfen nur für kurze Zeit angewandt werden. Besonders muss man an Stellen mit per se sehr dünner Haut und kaum vorhandener Hornhaut aufpassen. Dazu gehören Augenlider, Hodensack (Skrotum) Genital- und Analbereich oder die Umgebung der Brustwarzen. Hier sollten bevorzugt Kortikosteroide der Klasse I und II angewandt werden.
</p>

<p>
	Wie bei allen äußerlich zu verwendenden Arzneimittels sollte man sich nach der Anwendung gut die Hände waschen – es sei denn, die Hände wurden behandelt.
</p>

<h2>
	Wann und wo Kortison nicht angewandt werden darf
</h2>

<ul>
	<li>
		bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einen der Wirkstoffe oder Hilfsstoffe
	</li>
	<li>
		am Auge
	</li>
	<li>
		bei Hautreaktionen infolge von Impfungen
	</li>
	<li>
		bei Hauterscheinungen im Rahmen einer Tuberkulose, Syphilis oder von Virusinfektionen wie z.B. Herpes simplex oder Windpocken (Gefahr der Verschlimmerung)
	</li>
	<li>
		bei Rosazea (Gefahr der Verschlimmerung)
	</li>
	<li>
		bei perioraler („rund um den Mund“) Dermatitis (Gefahr der Verschlimmerung)
	</li>
</ul>

<h2>
	Worauf besonders geachtet werden muss
</h2>

<p>
	Äußerliche Kortikosteroide sind ausgesprochen gut verträgliche Medikamente, wenn sie über einen kurzen Zeitraum angewandt werden. Man setzt sie daher vor allem dazu ein, akute entzündliche Schübe einzudämmen und zur Abheilung zu bringen (so genannte Induktionsphase). Danach werden sie in der Regel wieder abgesetzt.
</p>

<p>
	Kleine Kinder haben bezogen auf das Gewicht eine größere Körperoberfläche. Bei großflächiger Anwendung steigt daher das Risiko für eine systemische Wirkung der Kortikosteroide mit den entsprechenden Nebenwirkungen. Bei Säuglingen dürfen Kortikosteroide daher nur bei zwingender Notwendigkeit und nur bis zum Abklingen der akuten Erscheinungen angewandt werden.
</p>

<p>
	Beachtet werden muss auch, dass bestimmte Faktoren das Eindringen der Kortikosteroide durch die Haut erhöhen. So haben Frühgeborene eine noch unreife Hautbarriere und auch im Alter geht die Barrierefunktion zurück. Auch starke Entzündungen können die Hautbarriere stören.
</p>

<p>
	In manchen Fällen möchte man auch ganz bewusst ein verstärktes Eindringen der Kortikosteroide erreichen um die Wirkung zu erhöhen. Dies gilt z.B. für Hautregionen mit sehr dicker Hornhaut wie Handflächen und Fußsohlen. Hier erreicht man z.B. durch Zusätze wie Salicylsäure oder Harnstoff, durch Verwendung von fettreichen Salben oder durch Plastikfolien (so genannte Okklusivverbände).
</p>

<p>
	Werden Kortikosteroide im Bereich von bakteriellen Hautinfektionen oder Pilzinfektionen angewandt, sollten gleichzeitig antibakterielle bzw. antimykotische Mittel eingesetzt werden.
</p>

<p>
	In der unmittelbaren Nähe des Auges muss man besonders vorsichtig sein. Wenn wiederholt kleine Mengen eines potenten Kortikosteroids in den Bindehautsack gelangen, kann es zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks kommen.
</p>

<h2>
	Schwangerschaft und Stillzeit
</h2>

<p>
	Bei systemischer Kortikosteroiden (z.B. in Form von Tabletten) wurden bei Einnahme im ersten Schwangerschaftsdrittel in Tierversuchen ein erhöhtes Missbildungsrisiko gesehen. Dementsprechend sollte man auch mit der äußerlichen Anwendung hier besonders vorsichtig sein und Nutzen und Risiken streng abwägen. Grundsätzlich sollten die Präparate in der Schwangerschaft hier auf nicht mehr als 20% der Körperoberfläche angewandt werden (Faustregel: Eine Handfläche mit Fingern entspricht etwa einem Prozent der Körperoberfläche).
</p>

<p>
	Ähnliches gilt für die Stillzeit. Zudem ist hier darauf zu achten, dass der Säugling keinen Kontakt mit den behandelten Hautflächen hat.
</p>

<h2>
	Nebenwirkungen
</h2>

<p>
	Die bei vielen Menschen anzutreffende „Kortsionangst“ ist meist unbegründet. Bei bestimmungsmäßigem Gebrauch (in der Regel nicht über vier Wochen) sind die typischen „Kortison-Nebenwirkungen“ an der Haut oder im Gesamtorganismus bei den heutigen Präparaten nicht zu befürchten.
</p>

<p>
	Anders ist es, wenn die Präparate deutlich länger als empfohlen (in der Regel über mehr als 6 Wochen bis Monate) und in zu hoher Dosierung angewandt werden. Hier können folgende Nebenwirkungen an der Haut drohen:
</p>

<ul>
	<li>
		Verdünnung der oberen Hautschicht (Atrophie der Epidermis, meist Rückbildung nach Absetzen)
	</li>
	<li>
		„Zigarettenpapier“-artige Haut
	</li>
	<li>
		leichte Verletzbarkeit
	</li>
	<li>
		verzögerte Wundheilung
	</li>
	<li>
		verminderte Pigmentierung (Abblassung)
	</li>
	<li>
		Verdünnung tieferer Hautschichten (Atrophie des Hautbindegewebes, nur teilweise rückbildungsfähig)
	</li>
	<li>
		rötliche Hautstreifen (ähnlich wie Schwangerschaftsstreifen)
	</li>
	<li>
		weißliche vorstehende Follikel am Hals (wie „Gänsehaut“)
	</li>
	<li>
		sternförmige weiße Pseudonarben
	</li>
	<li>
		vermehrte Behaarung vor allem im Gesicht (Hypertrichose)
	</li>
	<li>
		Nebenwirkungen an den Gefäßen:
	</li>
	<li>
		kleinfleckige Kapillarblutungen (Purpura)
	</li>
	<li>
		Teleangiektasien (sichtbare Gefäßerweiterungen)
	</li>
	<li>
		Rubeosis steroidica (dauerhafte Gesichtsrötung)
	</li>
	<li>
		dauerhafte Rötung (Erythem) an anderen Hautstellen
	</li>
	<li>
		Schwächung der Infektabwehr:
	</li>
	<li>
		Hautinfektionen durch Hefepilze, Bakterien, Herpesviren
	</li>
	<li>
		Tinea incognita („getarnte“ Pilzinfektion)
	</li>
	<li>
		Herpesekzem, Impfekzem
	</li>
	<li>
		Hauterkrankungen
	</li>
	<li>
		Verschlechterung einer Rosazea oder perioralen Dermatitis
	</li>
	<li>
		knotiger Ausschlag im Windelbereich bei Säuglingen (Granuloma gluteale infantum)
	</li>
	<li>
		Steroidulkus
	</li>
	<li>
		allergisch/toxische Reaktionen
	</li>
	<li>
		Sensibilisierung auf Steroide
	</li>
	<li>
		Entzündung im Bereich des Penis („Steroid-Balanitis“)
	</li>
	<li>
		Reboundeffekte
	</li>
	<li>
		Verschlimmerung der behandelten Hauterkrankungen nach plötzlichem Absetzen der Steroide
	</li>
</ul>

<p>
	Bei missbräuchlicher Anwendung von sehr hohen Dosen über sehr lange Zeit, kann soviel Kortikosteroid über die Haut aufgenommen werden, dass es in seltenen Fällen zu einer Wirkung im Gesamtorganismus kommt (systemische Wirkung). Dazu gehören:
</p>

<ul>
	<li>
		Cushing-Syndrom (Stammfettsucht, Vollmondgesicht etc.)
	</li>
	<li>
		Nebennierenrindenversagen nach abruptem Absetzen (extrem selten)
	</li>
	<li>
		Bluthochdruck
	</li>
	<li>
		Osteoporose
	</li>
	<li>
		Verschlechterung eines Diabetes mellitus
	</li>
	<li>
		Wachstumsstörungen beim Kind
	</li>
	<li>
		Erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), Hornhauttrübung (Katarakt)
	</li>
	<li>
		Steroidakne
	</li>
</ul>

<p>
	Da sonstige Nebenwirkungen der Kortikosteroid-Präparate auch von dem jeweiligen Wirkstoff und den Hilfsstoffen abhängen, kann hier nicht darauf eingegangen werden und es wird auf die Gebrauchsinformation verweisen.
</p>

<h2>
	Wechselwirkungen
</h2>

<p>
	Die Kombination mit Salicylsäure oder Harnstoff kann das Eindringen der Kortikosteroide in die Haut erleichtern und darüber die Wirksamkeit verstärken.
</p>

<p>
	Sonstige Wechselwirkungen von Kortikosteroiden mit anderen Mitteln sind bisher nicht bekannt.
</p>

<h2>
	Was sollte man sonst noch wissen?
</h2>

<p>
	Äußerlich angewandte Kortikosteroide in Form von Salben, Cremes oder Lotionen zeigen bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vulgaris eine gute bis sehr gute Wirksamkeit und führen in vielen Fällen zu einem vollständigen Abheilen der Hautläsionen.
</p>

<p>
	Grundsätzlich sollten die Präparate aber nicht unkritisch über einen längeren Zeitraum (länger als 4 bis 6 Wochen) und nur nach Anweisung des Arztes angewandt werden.
</p>

<p>
	<strong>Lagerung</strong>: Aufdruck auf jeweiligem Präparat beachten
</p>

<p style="text-align:right;">
	<em>Maria Weiss, Ärztin</em>
</p>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen
</h2>

<p>
	<strong>So werden Kortisonsalben richtig aufgetragen</strong><br>
	(<a href="https://www.test.de/medikamente/Cortisonsalben-richtig-auftragen-2999833-0/" rel="external">Stiftung Warentest, 28.01.2022</a>)<br>
	Bei Stiftung Warentest wird (kurz) erklärt, was man zu Kortisonsalben wissen sollte. Zum Beispiel:
</p>

<blockquote class="ipsQuote" data-gramm="false" data-ipsquote="">
	<div class="ipsQuote_citation">
		Zitat
	</div>

	<div class="ipsQuote_contents ipsClearfix" data-gramm="false">
		<p>
			Benutzen Sie die Creme oder Salbe am besten nach dem Duschen oder einem Bad, dann dringt sie besonders gut in die Haut ein. Wenn Sie sie zwischen sechs und acht Uhr morgens auftragen, stört sie die körper­eigene Cortison­produktion am wenigsten.
		</p>
	</div>
</blockquote>

<p>
	 
</p>

<p>
	Aber natürlich steht da noch mehr <img alt=";)" data-emoticon="true" height="20" loading="lazy" src="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/default_wink.png" srcset="https://www.psoriasis-netz.de/smileys/emoticons/wink@2x.png 2x" title=";)" width="20">
</p>

<ul>
	<li>
		<p>
			<a href="https://www.gelbe-liste.de/dermatologie/topische-kortikosteroide-diabetes" rel="external">Hängen Typ-2-Diabetes und die Anwendung von Kortisonsalben zusammen?</a> – Artikel bei Gelbe Liste, 21.05.2019
		</p>
	</li>
	<li>
		Übersicht über <a href="http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Topische_Glucocorticoide" rel="external nofollow">Kortison in der Dermatologie</a> beim PharmaWiki
	</li>
	<li>
		Die Pharmafirma Dermapharm hat einen <a href="http://www.dermapharm.de/tl_files/dp_de/content/produkte/broschueren/kortisonratgeber_060911.pdf" rel="external nofollow">Patienten-Ratgeber</a> zum Thema Kortison als PDF-Datei ins Netz gestellt.
	</li>
	<li>
		<a href="http://www.psoriasis-forum-berlin.de/verein/13-medikamente/43-kortison.html" rel="external nofollow">Keine Angst vor Kortison</a> – Informationen vom Psoriasis Forum Berlin e.V.
	</li>
	<li>
		<a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1610-0387.2011.07713_suppl.x/abstract" rel="external nofollow">Innerliches Kortison bei Psoriasis zu oft im Einsatz</a> – Artikel aus dem Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft, 30.09.2011
	</li>
	<li>
		<a href="http://www.weser-kurier.de/ratgeber/gesundheit_artikel,-Richtige-Ernaehrung-hilft-gegen-Kortison-Nebenwirkungen-_arid,314760.html" rel="external nofollow">Richtige Ernährung hilft gegen Kortison-Nebenwirkungen</a> – Artikel aus dem Weser-Kurier, 15.11.2010
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Verwendete Literatur:</strong>
</p>

<ul>
	<li>
		Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris – ICD10:L40.0
	</li>
	<li>
		<abbr title="eine Art erweiterter Beipackzettel für Ärzte und Apotheker"><abbr title="eine Art erweiterter Beipackzettel für Ärzte und Apotheker">Fachinformation</abbr></abbr> Dermatop (Stand Juni 2008)
	</li>
	<li>
		Monika Weber et al; Dermatologische Therapie: Einsatz topischer Steroide; Schweiz Med Forum 2006; 6:341-48
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">493</guid><pubDate>Sat, 12 Nov 2011 16:42:00 +0000</pubDate></item><item><title>Hydrokortison-Salben in h&#xF6;herer Dosierung rezeptfrei</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/hydrokortison-rezeptfrei/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2007_05/salbentube300.jpg.888540217610f332a846158803757cda.jpg" /></p>
<p>
	Salben oder Cremes mit Hydrokortison werden mehr bei Neurodermitis oder starkem Sonnenbrand angewendet. Bis zum 1. April 2007 waren Hydrokortison-Salben mit einer Dosierung mit 0,25% rezeptfrei. Sie konnten und mussten vom (erwachsenen) Patienten selbst bezahlt werden. Dann wurde auch das stärkere Hydrokortison mit einer Stärke von 0,5% in die "Selbständigkeit" entlassen. Patienten können es seither rezeptfrei in der Apotheke kaufen. Aber: Alle, die es bislang vom Hautarzt verschrieben bekamen, müssen es seither auch selbst zahlen.
</p>

<p>
	Der Gesetzgeber meint, dass auch die stärkeren Salben mit 0,5% Hydrokortison bei bestimmungsgemäßem Gebrauch (!) die Gesundheit des Menschen nicht schädigen können. "Bestimmungsgemäßer Gebrauch heißt":
</p>

<ul>
	<li>
		nur anwenden, wenn die Hautkrankheit dazu passt oder nicht zu gravierend ist ("zu gravierend" meint auch eine Psoriasis)
	</li>
	<li>
		Nicht länger als 14 Tage anwenden
	</li>
	<li>
		Nicht anzuwenden bei Kindern unter sechs Jahren
	</li>
</ul>

<p>
	Die Firma Dr. Wolff, Hersteller diverser Hautpräparate und des neuen "Linola Akut 0,5%", hat eine Konsumentenbefragung machen lassen. Danach begrüßt ein Drittel den freien Verkauf. Ein Drittel vertrauteher auf den Hautarzt, bevor es Hydrokortison-Salben anwendet. Die Skepsis war bei den älteren Befragten größer als bei den Jüngeren.
</p>

<p>
	Salben und Cremes mit 0,5% Hydrokortison sind gedacht zur Behandlung von
</p>

<ul>
	<li>
		mäßig ausgeprägten entzündlichen Hauterkrankungen
	</li>
	<li>
		allergischen Hauterkrankungen oder
	</li>
	<li>
		juckenden Hauterkrankungen
	</li>
</ul>

<p>
	Bei einer sogenannten Kohortenstudie wurde untersucht, wie 0,25%iges Hydrokortison wirkt. Dazu wurden 152 Menschen befragt - zum einen normale Apothekenkunden, zum anderen Pharmazeutisch-technische Angestellte (PTA) aus Apotheken. Die meisten nutzen die Creme – in diesem Fall Fenistil Hydrocort – wegen Juckreizes oder einer Hautrötung. Bei nur vier Probanden traten Allergien gegen einen Stoff aus der Salbe auf. Allen anderen half das Präparat gut.
</p>

<p>
	Hydrokortisonsalben mit 0,25% dürfen maximal vier Wochen lang angewendet werden - bei Kindern unter 6 allerdings nur drei Wochen lang. Die Stellen, die behandelt werden, sollten nicht mehr als zehn Prozent des gesamten Körpers ausmachen.
</p>

<p>
	Übrigens benutzen auch Menschen mit <span ipsnoautolink="true">Schuppenflechte</span>, die mit dem schwachen Kortison auskommen, diese Hydrokortison-Präparate.
</p>

<p>
	<strong>Quellen</strong>:
</p>

<ul>
	<li>
		Pressegespräch der Dr. Wolff GmbH 28.03.2007
	</li>
	<li>
		Pharmazeutische Zeitung, 22.03.2007
	</li>
</ul>
]]></description><guid isPermaLink="false">346</guid><pubDate>Sun, 13 May 2007 03:40:00 +0000</pubDate></item><item><title>Die L&#xF6;sung mit einer L&#xF6;sung</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/die-loesung-mit-einer-loesung/</link><description><![CDATA[<p></p><p><strong>Karl Tavernini aus Südtirol bekommt von einem betagten Arzt eine Flüssigkeit. Er verrät die Rezeptur. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.</strong></p><p></p><p>Ich bin Südtiroler aus Lana, bin 54 Jahre alt, leide seit 40 Jahren. Bei Vollmond ist es schlechter.</p><p></p><p>Nach meiner Erfahrung ist es im Sommer bei leichter Kleidung, d.h. die befallenen Stellen nicht bedeckt, besser. Habe vor vielen Jahren von einem betagten Arzt eine Flüssigkeit bekommen, die bei kleinstem Ausbruch zur Wirkung kommt, und auch hernach.</p><p></p><p>Diese Flasche ist bei uns teuer, und ich weiss auch nicht, ob in Deutschland man sie bekommen kann, ich hoffe stark, auf alle Fälle hier die Zusammensetzung auf 200 Gr: Diprosone ( das ist eine Cortisonlösung zu 0,05%, also sehr schwach) 120 Gr, Salycilsäure 4,0Gr, Resorcini 4,0Gr,med. Alkohol 70%, 60 Gr.</p><p></p><p>Nach meinem Ermessen trage ich 2x am Tage die Lösung auf, morgens und abends, lasse sie eintrocknen, um hernach mit Ringelblumensalbe einzureiben. Es tretet bald eine Besserung auf, und die Haut wird wieder Rosa.</p><p></p><p>Da ich keinerlei Nebenwirkungen hatte, hoffe ich, das auch von Euch zu erfahren. Teilt es mir bitte im Netz mit.</p><p></p><p>Viel Erfolg.</p><p></p><p><em>Euer Schuppi Tam aus Lana</em></p>]]></description><guid isPermaLink="false">798</guid><pubDate>Mon, 15 Mar 2004 10:07:29 +0000</pubDate></item><item><title>Eine Rezeptur brachte Besserung</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/eine-rezeptur-brachte-besserung/</link><description><![CDATA[<p>
	<strong>Dicke Schuppen und starker Juckreiz plagte Winfried bei der Psoriasis auf dem Kopf. Mit einer Rezeptur hat er das Problem im Griff. Der Erfahrungsbericht eines Betroffenen.</strong>
</p>

<p>
	Ich habe mehrere Jahre mit Psoriasis auf dem Kopf gekämpft. Dicke schuppende und stark juckende Stelen, die sich im Laufe der Zeit immer mehr ausbreiteten. Zwei Arztbesuche ergaben wenig Hilfe. Der Erste hatte gerade mal 3 Minuten Zeit für mich und tippte auf einen Pilz. Der Zweite hatte auch nicht viel zu bieten. Als dann auch noch an Ellenbogen und Unterschenkel Anzeichen der Psoriasis auftauchten, ging ich zum dritten Arzt. Und siehe da: innerhalb von einer Woche gingen die Schuppenherde vollständig weg.
</p>

<p>
	Jetzt sind nur noch kaum sichtbare rote Stellen zu sehen. Tja, und jetzt brachte mich meine Frau auf die Idee, doch mal allen mitzuteilen, wie das zustande kam: Also, ich habe eine Salbe bekommen mit folgenden Inhalten (soweit ich die Schrift entziffern kann):
</p>

<ul>
	<li>
		Acid.salicly. 5%
	</li>
	<li>
		Clobetalsolprop. 0,05%
	</li>
	<li>
		Aqua pur 30%
	</li>
	<li>
		Basis Cr.DAC ad 100,0
	</li>
</ul>

<p>
	Diese Salbe habe ich eine Woche lang jeden Abend 1x aufgetragen, am nächsten Morgen ausgewaschen.
</p>

<p>
	Jetzt nehme ich seit 3 Tagen das Mittel "Florone crinale", welches ich jeden Tag einmal auftrage.
</p>

<p>
	Bis auf leichten Juckreiz geht es mir gut. Ich hoffe, das hält an.
</p>

<p>
	Liebe Grüße
</p>

<p>
	<em>Winfried Hofmann (43)</em>
</p>
]]></description><guid isPermaLink="false">797</guid><pubDate>Mon, 15 Mar 2004 10:05:00 +0000</pubDate></item><item><title>Kortisonsalbe, Creme und Co &#x2013; sind Angst und Ablehnung begr&#xFC;ndet?</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortisonsalbe-ueberblick/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2021_12/kortisonsalbe.jpg.eb97f081f6b2dd80bd40630eb772e1d1.jpg" /></p>

<p>
	Unter den Salben sind solche mit Kortison bei den meisten Psoriatikern am wirksamsten – aber auch am meisten gefürchtet. Schuppenflechte-Stellen gehen mit <strong>Kortisonsalben</strong> schnell weg. Die Salben sind, richtig angewandt, ein gutes Mittel und vor allem wichtig, um erst einmal die Entzündung der Haut abzuschwächen. Doch die Angst vor Nebenwirkungen ist groß, und sehr oft sagen Betroffene Nein zum Kortikoid – aus eben jener diffuser Angst.
</p>

<p>
	Die Angst stammt nicht von ungefähr: Als Kortisonsalben in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts aufkamen, waren sie "Wunderwaffen", noch mit wenig Erfahrung eingesetzt, die Nebenwirkungen vernachlässigt, weil der Erfolg ja so gut war. Mittlerweile sind Kortisonsalben der sogenannten vierten Generation auf dem Markt. "Diese Kortisonsalben bringen heute kaum noch Nebenwirkungen", versichert Professor Roland Niedner. "Nur im Gesicht muss man sehr, sehr vorsichtig damit sein."
</p>

<p>
	Die "Ärzte Zeitung" widmete dem Thema im Jahr 2003 einen Artikel. Danach wurden in den 60-er und 70-er Jahren immer stärkere Kortisonsalben entwickelt. Die damalige falsche Anwendung hätte die Kortisonsalben-Therapie bei Patienten und auch bei vielen Ärzten "in Misskredit gebracht". Seit Mitte der 80-er Jahre stünden aber Kortisonsalben der inzwischen vierten Generation zur Verfügung. Die würden nicht mehr zur gefürchteten "Verdünnung" der Haut (fachmännisch: Atrophie) führen.
</p>

<p>
	Ärzte müssten vor der Verordnung wissen:
</p>

<ul>
	<li>
		Wie stark ist das Kortikoid?
	</li>
	<li>
		Wie stark ist die Konzentration?
	</li>
	<li>
		Welche Trägersubstanz kommt zum Einsatz? (Heißt: Worin ist das Kortison untergemischt?)
	</li>
	<li>
		Wie groß sind die Hautstellen, wo die Salbe hinkommt?
	</li>
	<li>
		Wie lange soll die Kortisonsalbe angewendet werden?
	</li>
</ul>

<h2>
	Kortisonsalben – wie lange?
</h2>

<p>
	Roland Niedner war Deutschlands "Kortisonpapst". Er forschte daran, kann die Stärke der verschiedenen Kortison-Präparate und -Wirkstoffe vermutlich im Schlaf sagen und ist dennoch realistisch: "Kortisonsalben sollten nicht zu lange angewendet werden, sonst ist die Psoriasis schwerer weiterzubehandeln."
</p>

<p>
	Der Arzt und Wissenschaftler, der am Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam arbeitete, hat jahrelang von seinen Kollegen keine Nebenwirkungen berichtet bekommen. Dennoch kennt er sie und weiß sie einzuschätzen:
</p>

<p>
	Die Verdünnung der Haut geht nach der Anwendung wieder weg. Das gleiche gilt für eine Akne oder eine periorale Dermatitis, die der Akne ähnelt. Eine übermäßige Behaarung der Stellen, wo Kortison geschmiert wurde, verschwindet ebenfalls nach einiger Zeit. Andere Nebenwirkungen wie Pseudo-Narben oder eine Hyperpigmentierung sind ebenfalls später nicht mehr zu sehen. Die schwerste Nebenwirkung von zuviel Kortison ist eine Ausweitung der kleinen Blutgefäße unter der Haut, die meist auch deutlich zu sehen ist. Die sind nur mit Laserverfahren zu entfernen. "Glück" für alle Menschen mit einer Psoriasis auf dem Kopf: Dort wurden noch nie Nebenwirkungen von Kortisonsalben oder -lösungen beobachtet. Gaaaaaanz vorsichtig sollte man aber mit der Anwendung von Kortisonsalben an den Ohren sein: Die zählen noch zum Gesicht, wo mit Kortison sehr, sehr, sehr sparsam umgegangen werden sollte.
</p>

<h2>
	Grundregeln für Kortison
</h2>

<p>
	Grundregeln von Roland Niedner sind:
</p>

<ul>
	<li>
		Beginne mit dem stärksten Präparat. (Zur Stärke <a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe/" rel="">siehe Übersicht</a>)
	</li>
	<li>
		Lass dir von jedem Wirkstoff (<a href="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe/" rel="">siehe Übersicht</a>) ein bis zwei Präparate verschreiben, um testen zu können, was am besten wirkt.
	</li>
	<li>
		Berücksichtige dein Alter. Je älter man ist, um so dünner ist die Haut schon an sich. Dann sind die Blutgefäße auch brüchiger.
	</li>
	<li>
		Begrenze die Therapiedauer.
	</li>
	<li>
		Schleich dich aus der Behandlung aus. Setze Kortisonsalben nach längerer Anwendung, also vier Wochen und länger, nie, nie und niemals nie auf einmal ab. Das heißt: Nimm die Salben dann zunächst nur noch jeden zweiten Tag, später jeden dritten, dann jeden vierten und so weiter und so fort.
	</li>
</ul>

<p>
	Für Roland Niedner liegt die durchschnittliche Grenze der Behandlung mit einer Kortisonsalbe bei <b>vier Wochen</b>.
</p>

<p>
	Sein Tipp für das Präparat <a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/arzneimittel/daivobet" rel="" target="_blank">Daivobet</a>, eine Mischung aus Kortison und Vitamin D3 (Calcipotriol): Man nehme 14 Tage Daivobet, dann längere Zeit Daivonex, und dann noch einmal eine Woche Daivobet.
</p>

<p>
	In der Genitalgegend ist Kortisonsalbe immer Abwägungssache. Eine Patientin berichtete von guten Erfolgen mit Linoladiol. Mit einer Tube davon sei sie über ein Vierteljahr gekommen, und sie habe es angewendet, obwohl sie ansonsten felsenfest Kortison ablehnt. An dieser empfindlichen Stelle aber wollte sie "Klarheit".
</p>

<h2>
	Salbe oder Creme?
</h2>

<p>
	<img alt="Kortisonsalbe oder Kortisoncreme – das macht einen Unterschied" class="ipsImage ipsImage_thumbnailed ipsAttachLink_image ipsAttachLink_left" data-fileid="20402" data-unique="6kgvjatrv" style="width: 200px; height: auto; float: left;" width="500" src="https://www.psoriasis-netz.de/uploads/monthly_2021_12/kortisonsalbe-creme-lotion.thumb.jpg.a018c497f2c0d8e52f71b7558e050e39.jpg" loading="lazy" height="750">Kennst du die Frage vom Arzt: "Wollen Sie 'ne Salbe oder 'ne Creme"? Dahinter verbirgt sich nicht nur eine Frage nach einer Annehmlichkeit. Denn: Kortison wirkt, in gleicher Konzentration in Salben eingearbeitet, besser als in Creme. In (alkoholischer) Lösung eingearbeitet, ist die Wirkung noch schwächer.
</p>

<p>
	Wer auf seine Stellen zunächst die Kortisonsalbe aufträgt und sie dann mit Folie abdeckt, erhöht die Wirkung um das fünf- bis zehnfache. Insbesondere an Händen und Füßen ist die Wirkung enorm, weil dort Kortisonsalben schlechter eindringen als an anderen Körperteilen. Aber: Das ist schon eine "Holzhammer-Methode", mit der man vorsichtig umgehen sollte. Sie sollte höchstens einige Tage (vorzugsweise Nächte) angewendet werden und dann auch mit dem "Ausschleichen" der Kortisonsalbe beendet werden. Ein Tipp für die Hände: Es gibt in der Apotheke Folien-Handschuhe, die die Behandlung "bequemer" machen.
</p>

<h2>
	<b>Kortisonsalben der "vierten Generation"</b>
</h2>

<ul>
	<li>
		Wirkstoff: Hydrocortison-Aceponat; Handelsname: Retef
	</li>
	<li>
		Wirkstoff: Hydrocortison-Buteprat; Handelsname: Pandel
	</li>
	<li>
		Wirkstoff: Hydrocortison-Butyrat; Handelsname: Alfason
	</li>
	<li>
		Wirkstoff: Methylprednisolon-Aceponat; Handelsname: Advantan
	</li>
	<li>
		Wirkstoff: Prednicarbat; Handelsname: Dermatop
	</li>
</ul>

<h2>
	Kortison kann Allergien auslösen
</h2>

<p>
	Kontaktekzem, Quaddeln, Juckreiz und zunehmende Rötung oder anaphylaktischer Schock – das Spektrum der Allergie-Symptome ist breit. Verschiedene Kortison-Arten reagieren dabei auch noch untereinander. Wer mehr darüber wissen möchte, lese den kompletten Bericht der <a href="https://www.medical-tribune.de/medizin-und-forschung/artikel/vorsicht-kortison-allergie/krankheitsbild/allergologie/" rel="external nofollow" target="_blank">Medical Tribune Online</a>.
</p>

<h2>
	<b>Wie gut dringt Kortison-Salbe wo ein?</b>
</h2>

<p>
	(fachmännisch: Penetrationsverhältnisse und Atrophieverhältnisse für Dermokortikoide, nach Feldmann/Maibach)
</p>

<p>
	<i>Wo? Wie stark?</i>
</p>

<ul>
	<li>
		Kopfhaut: 3,5
	</li>
	<li>
		Stirn: 6,0
	</li>
	<li>
		Kieferwinkel: 13
	</li>
	<li>
		Rücken: 1,7
	</li>
	<li>
		Achselhöhle: 3,6
	</li>
	<li>
		Unterarm dorsal (außen): 1,1
	</li>
	<li>
		Unterarm ventral (innen): 1
	</li>
	<li>
		Handfläche: 0,8
	</li>
	<li>
		Skotum (Geschlechtsteilgegend): 43,0
	</li>
	<li>
		Knöchel: 0,4
	</li>
	<li>
		Fußsohle: 0,1
	</li>
</ul>
<iframe allowfullscreen="" class="ipsEmbed_finishedLoading" data-embedauthorid="25452" data-embedcontent="" data-embedid="embed8742914111" id="ips_uid_2121_6" scrolling="no" src="https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe/?do=embed" style="overflow: hidden; height: 410px; max-width: 502px;" loading="lazy"></iframe>

<h2>
	Tipps zum Weiterlesen
</h2>

<ul>
	<li>
		Forum mit <a href="https://www.psoriasis-netz.de/forums/forum/55-kortison/" rel="">Erfahrungen: Kortison bei Schuppenflechte und Psoriasis arthritis</a>
	</li>
	<li>
		Kortison – Merkblatt der Deutschen Rheuma-Liga e.V. [<a href="https://www.rheuma-liga.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Mediencenter/Publikationen/Merkblaetter/4.3_Kortison.pdf" rel="external">PDF-Download</a>]
	</li>
	<li>
		Kortison – Informationen für Betroffene und Interessierte; Herausgeber: Dermapharm AG [<a href="https://www.dermapharm.de/pdf/broschueren/kortisonratgeber_060911.pdf" rel="external nofollow">PDF-Download</a>]
	</li>
</ul>

<p>
	<strong>Kortison: Segen oder Fluch?</strong><br>
	(<a href="https://www.deutschlandfunk.de/medikamente-kortison-segen-oder-fluch-100.html" rel="external nofollow">Deutschlandfunk</a>, 21.8.2018)<br>
	Viele reagieren ablehnend, wenn sie vom Arzt ein Kortison-Medikament verschrieben bekommen. In der Sendung „Sprechstunde“ hat sich der Deutschlandfunk jetzt mit dem Wirkstoff beschäftigt – vor allem geht es wohl um die Einnahme, also Tabletten oder Spritzen. Für die Schuppenflechte (der Haut) sind ja eher Kortison-Salben angesagt.
</p>

<p>
	<i><strong>Quellen</strong>: </i>
</p>

<ul>
	<li>
		<i>Forschung und Praxis (177/1994)</i>
	</li>
	<li>
		<i>Vortrag von Professor Niedner in Berlin (Januar 2003) u.v.a.</i>
	</li>
</ul>

]]></description><guid isPermaLink="false">345</guid><pubDate>Wed, 10 Dec 2003 07:18:00 +0000</pubDate></item><item><title>Keine Angst vor Kortison &#x2013;&#xA0;Wirkstoffe, Namen und St&#xE4;rke von Kortisonsalben</title><link>https://www.psoriasis-netz.de/magazin/medikamente/kortison/kortison-wirkstoffe/</link><description><![CDATA[
<p><img src="https://www.psoriasis-netz.de/cms-app/monthly_2022_10/cremetiegel.jpg.35c7555bc02f8962638bb60194e36e92.jpg" /></p>

<p>
	<strong>Kortison ist für viele Teufelszeug. Dabei hat es bis heute seine Berechtigung und Vorteile – wenn es richtig angewendet wird.</strong>
</p>

<p>
	Nichts ist so schwer aus der Welt zu schaffen wie längst überholte Bewertungen. Für viele gelten heute noch kortisonhaltige Salben und Cremes (<em>medizinisch Corticoide oder Kortikosteroide</em>) als Teufelszeug. Dabei wird ignoriert, dass bei den neueren Präparaten typische Nebenwirkungen nur noch selten auftreten. Sie gehen meist zurück, wenn das Mittel abgesetzt wird. Viele Gegner von Kortison unterscheiden nicht zwischen der relativ harmlosen äußerlichen Anwendung und der innerlichen Therapie mit Tabletten oder Spritzen. Inzwischen gibt es Mediziner, die auch bei Psoriasis eine Dauertherapie mit kortisonhaltigen Präparaten empfehlen.
</p>

<p>
	Kortison war die Sensation der 50-er Jahre des 20. Jahrhunderts. Kein anderer Wirkstoff half so schnell und durchgreifend bei entzündlichen Hautkrankheiten. Das böse Erwachen kam, wenn man das Mittel absetzte. Die Psoriasis-Stellen blühten oft schlimmer als vorher. Wer Kortison über längere Zeit auf der Haut auftrug, musste mit Hautschäden rechnen: Die Haut wurde dünn und brüchig wie Pergament (Atrophie). Es gab „Pseudo-Narben“ und Pigmentierungen, Akne und starke Entzündungen im Gesichtsbereich. Die Haare wuchsen stärker an den behandelten Stellen oder die kleinen Blutgefäße unter der Haut weiteten sich aus, wie bei einer „Säufernase“.
</p>

<p>
	Diese Nebenwirkungen treten heutzutage deutlich seltener auf. Schon deshalb, weil es im Gegensatz zu früher nicht mehr nur stark dosierte Kortisonpräparate zur Verfügung stehen. Bei äußerlich anzuwendendem Kortison gibt es vier Klassen von „schwach wirksam“ bis zu „sehr stark wirksam“.
</p>

<p>
	Fast alle dieser Nebenwirkungen verschwinden nach einiger Zeit, wenn man das Mittel abgesetzt hat. Nicht jedoch die ausgeweiteten Blutgefäße. Die kann man nur mit einem Laser entfernen. Keine Nebenwirkungen sind bisher beobachtet worden, wenn man Kortison nur auf die Kopfhaut aufträgt.
</p>

<h2>
	Kortison vor allem als Erste Hilfe verstehen
</h2>

<p>
	Kortison sollte vor allem zur „Ersten Hilfe“ benutzt werden. Wenn die Psoriasis akut und sehr stark ausgeprägt ist, wenn sie sich hartnäckig an vielen Stellen festgesetzt hat und man wirklich verzweifelt ist, kann man mit kortisonhaltigen Salben oder Cremes die Entzündungen schnell abklingen lassen. Die Erfolge sind schon nach einigen Tagen sichtbar. Gut für alle, die sehr unter ihrer Hautkrankheit leiden.
</p>

<p>
	Gängige Meinung ist, dass man Kortison nicht länger als vier Wochen anwenden soll; an sensiblen Bereichen nach zwei Wochen. Danach sollte man auf einen anderen Wirkstoff umsteigen. Auf keinen Fall darf eine Kortison-Therapie abrupt beendet werden. Kortison muss immer langsam abgesetzt werden.
</p>

<h2>
	"Ausschleichen": Zwei Wege möglich
</h2>

<p>
	Die Experten sagen, dass man sich „ausschleichen“ muss. Zum einen kann man langsam von einem starken zu einem mittelstark wirksamen Präparat wechseln. Zum anderen kann man die Zeitabstände verlängern, in denen die Creme aufgetragen wird. Wer sich einmal täglich eincremt, macht es danach nur alle zwei Tage, dann alle drei Tage usw. In den Tagen dazwischen wird entweder gar nichts, ein schwächeres Kortison oder ein anderer Wirkstoff aufgetragen. Wer sich daran nicht hält, muss damit rechnen, dass die Schuppenflechte wieder sehr schnell und heftig aufflammt (Rebound).
</p>

<p>
	Der Arzt kann die Kortisontherapie heutzutage viel genauer dosieren, als früher. Je nach dem, wie stark die Psoriasis ist und an welchen Stellen sie behandelt werden muss, kann er ein eher mildes oder ein eher starkes Corticoid verschreiben. Beginnen Sie eher mit dem stärkeren Präparat, um erst einmal die Entzündung einzudämmen. Beachten Sie, dass mit zunehmendem Alter die Haut immer dünner wird und deshalb ein weniger starkes Kortison notwendig ist. Im Alter sind auch die Blutgefäße brüchiger und empfindlicher.
</p>

<h2>
	Je nach Körperregion unterschiedliche Reaktion
</h2>

<p>
	Wirkstoffe ziehen in die Haut unterschiedlich gut ein. Je höher der unten stehende „Penetrations“ – Wert ist, desto weniger Wirkstoff muss aufgetragen werden bzw. desto milder kann das Mittel sein. Deshalb darf man im Gesicht, in den Ohren, an den Geschlechtsteilen usw. nur mit schwach wirksamen Kortisonpräparaten therapieren.
</p>

<p>
	Penetrationsverhältnisse und Atrophieverhältnisse für Dermokortikoide, nach Feldmann/Maibach:
</p>

<p>
	Kopfhaut: 3,5<br>
	Stirn: 6,0<br>
	Kieferwinkel: 13<br>
	Rücken: 1,7<br>
	Achselhöhle: 3,6<br>
	Unterarm dorsal (außen): 1,1<br>
	Unterarm ventral (innen): 1<br>
	Handfläche: 0,8<br>
	Skotum (Geschlechtsteilgegend): 43,0<br>
	Knöchel: 0,4<br>
	Fußsohle: 0,1
</p>

<p>
	Dazu gehören Hydro-Kortison-Cremes, die Sie frei in der Apotheke kaufen können. Ökotest 11/2015 hat nur vier Cremes als „sehr gut“ bewertet: Ebenol u. Fenihydrocort mit 0,25%, Hydro Heumann u. Hydrocortison Hexal mit 0,5 %. Kinder unter sechs Jahren dürfen ohne ärztliche Anweisung nicht mit Hydrokortison behandelt werden. Kortisonpräparate ab Wirkungsklasse III (stark wirksam) dürfen weder im Gesicht noch in der Nase aufgetragen werden. Für alle Kortison-Cremes gilt, dass sie nicht ins Auge kommen dürfen. Bei der Anwendung im Genitalbereich ist zu beachten, dass Kondome rissig werden können. Das verursachen die in den Cremes enthaltenen Paraffine.
</p>

<h2>
	Kombination von Kortison mit Calcipotriol erfolgreich
</h2>

<p>
	Sehr erfolgreich ist die Kombination des stark wirksamen Kortisons Betamethason mit Calcipotriol (entspricht Vitamin 3) in Daivobet. Zu diesem Präparat wird inzwischen von einigen führenden Dermatologen die Meinung vertreten, man solle es dauerhaft anwenden, wenn auch in größeren Zeitabständen. Bei Neurodermitis-Patienten habe sich gezeigt, so Prof. Kristian Reich in 2014, dass bedenkenlos mit äußerlich wirksamen Corticoide ohne Unterbrechung behandelt werden kann.
</p>

<p>
	Bei gleicher Konzentration wirkt Kortison am besten in Salbenform, nicht ganz so gut in Creme und am geringsten in alkoholischer Lösung. Eine Tinktur für die Kopfhaut muss stets höher konzentriertes oder ein stärkeres Kortison enthalten, als wenn man die gleichen Stellen mit Salbe einschmieren würde. Man kann die Wirkung von Kortison um das Fünf- bis Zehnfache steigern, wenn man die behandelten Stellen z.B. über Nacht mit Folie abdeckt (Haushaltsfolie, Plastiktüten, Folien-Handschuhe). Das empfiehlt sich z.B. bei der Behandlung der Hände und Füße, weil dort das Kortison ansonsten schlecht eindringt. Besprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, ob sie diese Methode anwenden sollten, weil er seine Verschreibung darauf abstimmen muss. Wenn der erste Erfolg zu sehen ist, sollte man sich wieder langsam „ausschleichen“. Nach der Behandlung mit Kortison sollten Sie sich immer die Hände waschen, damit der Wirkstoff nicht versehentlich ins Gesicht gelangt.
</p>

<p>
	Hartnäckig hält sich seit Jahren das Gerücht, man müsse lediglich morgens zwischen sechs und acht Uhr kalt duschen. Dann würde ausreichend körpereigenes Kortison gebildet werden. Es stimmt, dass man frühmorgens mehr Kortison ausschüttet. Leider verteilt sich dieses natürliche Kortison auf die gesamte Körperfläche und nicht nur auf die betroffenen Psoriasis-Stellen. Dadurch ist die Dosis dermaßen gering, dass es leider nicht ausreicht, als „Kaltduscher „ seine Schuppenflechte in den Griff zu bekommen. Richtig ist, dass zu heißes Duschen den körpereigenen Fetthaushalt negativ beeinflusst. Psoriatiker sollten lauwarm duschen, wenn sie ihrer Haut etwas Gutes antun wollen.
</p>

<h2>
	Kortisonsalben: Wirkstoffe, Namen und Stärke
</h2>

<p>
	Hier findest du eine Liste von Kortisonsalben und ihren Wirkstoffen. Manchmal sind es auch Lösungen oder Lotionen. Angegeben ist auch die Stärke bzw. Konzentration des enthaltenen Kortisons.
</p>

<h3>
	Wirkstärke Klasse I – schwach wirksam
</h3>

<table id="tabelle">
	<thead>
		<tr>
			<th>
				Wirkstoff
			</th>
			<th>
				Konzentration in %
			</th>
			<th>
				Handelsname (Beispiele)
			</th>
			<th>
				erhältlich als
			</th>
		</tr>
	</thead>
	<tbody>
		<tr>
			<td>
				Hydrocortison
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Hydrocutan mild
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,250
			</td>
			<td>
				Dermo Posterisan
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				RatioAllerg Hydrocortison
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Systral Hydrocort
			</td>
			<td>
				Lo
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,333
			</td>
			<td>
				Sanatison Mono 1/3%
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,500
			</td>
			<td>
				Hydrocortison Wolff 0,5 %
			</td>
			<td>
				Lo, C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Hydrocutan
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Hydroderm HC 0,5%
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Munitren H fettend/fettarm
			</td>
			<td>
				S, C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				1,000
			</td>
			<td>
				Dermallerg-ratiopharm
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Sanatison Mono 1%
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Hydrocortison Wolff 1%
			</td>
			<td>
				C, Lo
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Hydrogalen
			</td>
			<td>
				L, Lo, C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Remederm HC Widmer
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Hydrocortisonacetat
			</td>
			<td>
				0,250
			</td>
			<td>
				Ebenol 0,25% Salbe
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Fenistil Hydrocortison
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Soventol HC
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,330
			</td>
			<td>
				Posterine Corte
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,500
			</td>
			<td>
				velopural OPT
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				1,000
			</td>
			<td>
				Ebenol 1%
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				hydrocort von ct
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Hydrocortison POS N 1%
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Hydrocortison POS N 2,5%
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Hydrocutan
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Prednisolon
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Alferm Salbe
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,200
			</td>
			<td>
				Lygal Kopftinktur N
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,250
			</td>
			<td>
				Leioderm-P
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Prednisolon AS
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Prednisolon LA
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,400
			</td>
			<td>
				Linola-H N
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Linola H Fett N
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Prednisolonacetat
			</td>
			<td>
				0,500
			</td>
			<td>
				Dontisolon D Mundheilpaste
			</td>
			<td>
				P
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Inflanefran AS
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Fluocortinbutylester
			</td>
			<td>
				0,750
			</td>
			<td>
				Vaspit
			</td>
			<td>
				C, S, FS
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Triamcinolonacetonid
			</td>
			<td>
				0,012
			</td>
			<td>
				Arutrin-Spray
			</td>
			<td>
				Spray
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,0125
			</td>
			<td>
				Volonimat Spray
			</td>
			<td>
				Spray
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Dexamethason-21-isonicotinat
			</td>
			<td>
				0,025
			</td>
			<td>
				Dexa Loscon mono
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Dexamethason
			</td>
			<td>
				0,020
			</td>
			<td>
				Solutio Cordes Dexa N
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,025
			</td>
			<td>
				Dexagalen crinale
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,030
			</td>
			<td>
				Cortidexason crinale
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Dexamethason LAW
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Clocortolonpivalatplus -caproat
			</td>
			<td>
				0,030
			</td>
			<td>
				Kabanimat
			</td>
			<td>
				S, C
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h3>
	Klasse II 
</h3>

<table id="tabelle">
	<thead>
		<tr>
			<th>
				Wirkstoff
			</th>
			<th>
				Konzentration in %
			</th>
			<th>
				Handelsname
			</th>
			<th>
				erhältlich als
			</th>
		</tr>
	</thead>
	<tbody>
		<tr>
			<td>
				Clobetasonbutyrat
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Emovate
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Hydrocortisonaceponat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Retef
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Dexamethason
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Cortidexason N
			</td>
			<td>
				S, FS
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Dexamthason plus-sulfobenzoat je
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Duodexa N
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Alclometason-dipropionat
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Delonal
			</td>
			<td>
				S, C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Flumetasonpivalat
			</td>
			<td>
				0,020
			</td>
			<td>
				Cerson
			</td>
			<td>
				C, S, L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Triamcinolonacetonid
			</td>
			<td>
				0,025
			</td>
			<td>
				Extracort-N
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Volonimat N
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Fluoprednidenacetat
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Decoderem Salbe
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Decoderm Creme
			</td>
			<td>
				C, P
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Hydrocortisonbutyrat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Alfason
			</td>
			<td>
				S, C, Crelo, CreSa, L, Lo
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Laticort 0,1 %
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Hydrocortisonbuteprat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Pandel
			</td>
			<td>
				S, C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Clocortolonpivalatplus -caproat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Kaban
			</td>
			<td>
				S, C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Desonid
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Sterax 0,1%
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Betamethasonvalerat
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Betnesol V crinalite
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Betnesol V mite
			</td>
			<td>
				S, C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Triamcinolonacetonid
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Volon A Spray N
			</td>
			<td>
				Spray
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Delphicort
			</td>
			<td>
				S, C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Kortikoid ratiopharm
			</td>
			<td>
				C, FS
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Triamgalen
			</td>
			<td>
				Lo, L, C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Triam Lichtenstein
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Triamcinolon Wolff
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Volon A (antibiotikafrei)
			</td>
			<td>
				S, HS, C, Lo
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Methylprednisolonaceponat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Advantan
			</td>
			<td>
				S, C, FS, L, M
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Prednicarbat
			</td>
			<td>
				0,250
			</td>
			<td>
				Dermatop
			</td>
			<td>
				S, FS, C, L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Fluocinolonacetonid
			</td>
			<td>
				0,010
			</td>
			<td>
				Jellisoft
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Desoximetason
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Topisolon mite
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h3>
	Klasse III – stark wirksam
</h3>

<table id="tabelle">
	<thead>
		<tr>
			<th>
				Name des Wirkstoffs
			</th>
			<th>
				Konzentration in %
			</th>
			<th>
				Handelsname
			</th>
			<th>
				erhältlich als
			</th>
		</tr>
	</thead>
	<tbody>
		<tr>
			<td>
				Mometasonfuroat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Ecural
			</td>
			<td>
				S, FC, L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Monovo
			</td>
			<td>
				C, E, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Momegalen
			</td>
			<td>
				FC, S, L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Momecutan
			</td>
			<td>
				FC, S, L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Betamethasonpentanoat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Cordes Beta
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Betamethasonvalerat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Bemon
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Betagalen
			</td>
			<td>
				C, Lo, L, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Betnesol-v crinale
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Betnesol-v 0,1 %
			</td>
			<td>
				S, C, Lo
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Celestan-v
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Cordes Beta
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Deflatop
			</td>
			<td>
				Sch
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Soderm
			</td>
			<td>
				C, S, L, Lo, Lö
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Fluticasonpropionat
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Flutivate
			</td>
			<td>
				C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Betamethason-
				<p>
					dipropionat
				</p>
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Diprosone
			</td>
			<td>
				C, L, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Diprosis
			</td>
			<td>
				G, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Betamethason-
				<p>
					dipropionat + Calcipotriol
				</p>
			</td>
			<td>
				0,050 + 50 μg
			</td>
			<td>
				Enstilar
			</td>
			<td>
				Spray
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				<a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/arzneimittel/daivobet" rel="">Daivobet</a>
			</td>
			<td>
				G, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Fluocinolonacetonid
			</td>
			<td>
				0,025
			</td>
			<td>
				Flucinar
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Jellin
			</td>
			<td>
				C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Diflorasondiacetat
			</td>
			<td>
				0,010
			</td>
			<td>
				Florone crinale
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Desoximetason
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Topisolon
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Fluocinonid
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Topsym
			</td>
			<td>
				L, C, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Amcinonid
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Amciderm
			</td>
			<td>
				C, FS, Lo, S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				Diflucortolonvalerat
			</td>
			<td>
				0,100
			</td>
			<td>
				Nerisona
			</td>
			<td>
				C, FS, S
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h3>
	Klasse IV – sehr stark wirksam
</h3>

<table id="tabelle">
	<thead>
		<tr>
			<th>
				Name des Wirkstoffs
			</th>
			<th>
				Konzentration in %
			</th>
			<th>
				Handelsname
			</th>
			<th>
				erhältlich als
			</th>
		</tr>
	</thead>
	<tbody>
		<tr>
			<td>
				Clobetasolpropionat
			</td>
			<td>
				0,050
			</td>
			<td>
				Clobegalen
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Dermoxinale
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Dermoxin
			</td>
			<td>
				S, C
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Karison
			</td>
			<td>
				C, S, FS
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				Karison crinale
			</td>
			<td>
				L
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				<span ipsnoautolink="true">Clarelux</span>
			</td>
			<td>
				C, S, E, L, Schaum
			</td>
		</tr>
		<tr>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				 
			</td>
			<td>
				<a href="https://www.psoriasis-netz.de/marktueberblick/arzneimittel/dermovate-salbe" rel="">Dermovate</a>
			</td>
			<td>
				S
			</td>
		</tr>
	</tbody>
</table>

<h2>
	Erläuterung der Abkürzungen
</h2>

<p>
	C = Creme
</p>

<p>
	E = Emulsion
</p>

<p>
	FC = Fettcreme
</p>

<p>
	FS = Fettsalbe
</p>

<p>
	G = Gel
</p>

<p>
	HS = Haftsalbe
</p>

<p>
	L = Lösung
</p>

<p>
	Lo = Lotion
</p>

<p>
	M = Milch
</p>

<p>
	P = Paste
</p>

<p>
	S = Salbe
</p>

<p>
	Sch = Schaum
</p>

<p>
	T = Tinktur
</p>

<p>
	<em>Quellen: Prof. Roland Niedner, Rote Liste, Hersteller</em>
</p>

]]></description><guid isPermaLink="false">344</guid><pubDate>Wed, 10 Dec 2003 07:13:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
