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Heilpraktikerin mit Angst vor Ansteckung mit Schuppenflechte

Oberflächliche Untersuchungen, falsche Diagnosen und unsinnige Behandlungen: Heilpraktiker sind nicht vor Fehldiagnosen und wirren Vorurteilen gefeit. Ein Tester der Zeitschrift "Öko-Test" hatte sich undercover in Behandlung begeben. Heraus kamen zuweilen haarsträubende Dinge.

Der "verdeckte" Öko-Test-Patient ging mit Rückenschmerzen zu 20 alternativen Heilern. Zuvor war in einer Universitätsklinik festgestellt worden, dass er statt der üblichen fünf Lendenwirbel sechs hat und dafür ein etwas kleineres Kreuzbein. Sechs der 20 Heilpraktiker attestierten dem ÖKO-TEST-"Patienten" unterschiedlich lange Beine, die er überhaupt nicht hat.

Eine Heilpraktikerin wollte den Blutdruck der Testperson partout durch den Pullover hindurch messen, da sonst Hautschuppen von Patienten mit Psoriasis übertragen werden könnten - dabei ist Schuppenflechte in keiner Weise ansteckend.

Klar ist: Unter Heilpraktikern gibt es ebenso schwarze Schafe wie unter Schulmedizinern. Natürlich sind die meisten der Heilpraktiker nicht wie die beschriebenen Kollegen. cl

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Kommentare (1)

...
Das ist nicht fair, nach eigenem Ermessen, eine solche Behauptung ins Netz abzugeben.

Es ist sicher gut, dass die Heilpraktikerin so gehandelt hat, wenn sie keine Papiereinlagen für die Manschette hatte. An den Schuppen sind oft auch Pilze und sonstige Mikroorganismen, die man mit dem bloßen Auge nicht sehen, aber durchaus mit einer Blutdruckmanschette übertragen kann.

Man braucht nur einmal mit den Tesa dran gehen und dies unter einem Mikroskop anzuschauen, dann würde man ganz anders darüber denken.

Vorsicht, es sind auch nicht alle Heilpraktiker, die sich als solche ausgeben.
Weiterhin alles Gute!
Maxi , 21.04.2008

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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 02. Juni 2007 um 07:54 Uhr