Die Haut aus der Sicht von Heilpraktikern

Haut: Spiegel organischer und seelischer Erkrankungen

Seine Jubiläumsveranstaltung zum 50jährigen Bestehen feiert der Hessische Heilpraktikerverband mit seiner traditionellen INTERBIOLOGICA, „eine der ältesten und bedeutendsten Fachmessen auf dem Gebiet der Naturheilkunde in Deutschland“, wie Ingeborg Meerkamp van Embden, 1. Vorsitzende des Hessischen Heilpraktikerverbandes, meint. Am 21./22. März wird es in Wiesbaden um „Die Haut als Spiegel organischer und seelischer Erkrankungen“ gehen, denn „die psychosomatische Dermatologie beschäftigt sich schon lange mit der Wechselwirkung von Umweltgiften, psychischer Belastung und genetischer Disposition, und zeigt daher die Notwendigkeit ganzheitlicher Betrachtung“, so Prof. Dr. med. Uwe Gieler, der die INTERBIOLOGICA 1999 eröffnen wird. Der Präsident des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker, Peter A. Zizmann, wird bei seiner Festansprache die Verdienste des Hessischen Heilpraktikerverbandes zum Wohle des Berufsstandes und seiner Patienten hervorheben.

Weit über eine Milliarde Behandlungen in den letzten 50 Jahren verhalfen dem Heilpraktiker als traditionellem Träger der Naturheilkunde zu seinem heutigen Ansehen. Durch die Einbeziehung der Patienten beim Genesungsprozeß in ihrer Gesamtheit von Körper, Geist und Seele und durch die ganzheitlichen Behandlungen haben die Heilpraktiker eindrucksvoll einen verdienten Platz im Gesundheitswesen des Landes eingenommen. Jedoch auch der Beitrag zur Vorbeugung von Krankheiten, durch Aufklärung und Impulse für eine gesunde Lebensführung, haben viel Leid vermieden. Ein anderer Prominenter ist Heilpraktiker Josef Karl, seit 30 Jahren Dozent an Deutschlands ältester Heilpraktikerschule, der „Josef Angerer Schule“, seit 15 Jahren Mitglied der Kommission E (Phytothepapie) beim Bundesinstitut für Arzneimittelwesen in Berlin. Er meint, „auch wenn der alte Ausdruck ‚Blutreinigung‘ aus der Mode gekommen ist, so wird die Phytotherapie die zwei wesentlichen Ausscheidungsventile Niere und Darm…an die 1. Stelle setzen. Bei den Hauterkrankungen gilt ganz besonders der Grundsatz des SOWOHL-ALS-AUCH. Die äußere Behandlung der Dermatologie schließt eine innere nicht aus, sondern zieht sie gerade zwangsläufig nach sich.“

Originaltext: Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. (ots)

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