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Diese App zeigt die Wirkung von Sonne und Solarium

Wer Schuppenflechte hat, sollte im Prinzip ein Freund des Lichts sein: Sonne und speziell eine Lichtbehandlung gehören zu den Standard-Therapien bei Psoriasis. Zuviel Sonne ohne Schutz oder diverse Besuche im Solarium sind jedoch schädlich. Wie sehr, zeigt jetzt eine App, in der jeder ein Foto von sich aufnehmen oder auswählen kann. Die App zeigt dann, wie der Nutzer in fünf, zehn, 15, 20 oder 25 Jahren aussieht – zum einen, wenn er Sonnenschutz verwendet, aber auch, wenn er keinen Sonnenschutz nutzt oder wöchentlich ins Solarium geht. Außerdem berechnet die App, wie stark sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, Hautkrebs zu bekommen. Bei allem wird berücksichtigt, welcher Hauttyp man ist. Das ist eindrucksvoll.

Das Ergebnis lässt sich mit allen Apps teilen, die zum Teilen auf dem Smartphone installiert sind – Facebook, Instagram, Messenger oder das Mail-Programm zum Beispiel.

In der App gibt es auch Erklärungen, wie man verdächtige Haut-Stellen selbst untersuchen kann und wie guter Sonnenschutz geht.

]</p><p> </p><p>Unter "Support" verweist die App auf ihre Datenschutz-Einstellungen oder vielmehr auf die von "<a href="https://educationtobacco.org/privacy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Education Against Tobacco Privacy</a>": Vom App-Anbieter  werden demnach keinerlei Daten gesammelt oder gespeichert.<h3>Die Idee hinter der App "Sunface"</h3>Hinter der App steckt Titus Brinker. Der 26-Jährige ist Assistenzarzt an der <a href="https://www.psoriasis-netz.de/adressen/klinik-und-poliklinik-fuer-dermatologie-venerologie-und-allergologie-essen">Hautklinik des Uniklinikums Essen</a>. Ihn hat das Schicksal einer Patientin erschreckt: "Meine letzte Melanompatientin war 24 und hinterlässt einen dreijährigen Sohn", erklärt er. Um so unverständlicher ist für ihn der Wunsch vieler Solarium-Besucher. "Studien belegen, dass eine Hauptmotivation für ungesundes Bräunen das Steigern der eigenen Attraktivität ist", so Brinker. Und so erfand er die Sunface App, um möglichst viele Menschen vor einer tödlich verlaufenden Hautkrebserkrankung zu schützen. Der schwarze Hautkrebs ist die häufigste Krebsart bei jungen Erwachsenen.</p><p>Unterstützung bekam der von seinem Chef Professor Dirk Schadendorf, der auch Melanom-Experte ist. Für ihn ist das Rezept für eine schöne und gesunde Haut ein UV-Schutz und eben nicht ein Solarium.</p><p><strong>Hier geht: Sunface für iPhones und Sunface für Android-Smartphones

 

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Bildquellen

  • Sunface-App: Bildrechte beim Autor
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