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    Junge Menschen mit Psoriasis für Fernsehsendung gesucht

    Die Suche nach Teilnehmern ist beendet. Wegen der Reaktionen in den Kommentaren halten wir den Artikel hier weiter lesbar.

    Die Fernsehproduktionsfirma MME Entertainment sucht junge Menschen mit Schuppenflechte. Gedreht wird für die Sendung "Praxis extrem - Teenager Sprechstunde", eine Sendereihe bei RTL II. Mitmachen kann, wer zwischen 15 und 25 Jahre als ist und bereit ist, sich mit seiner Krankheit vor der Kamera von erfahrenen Ärzten untersuchen und behandeln lassen. Das Motto der Sendung soll sein: "Es gibt keine Krankheit, für die man sich schämen muss! Wichtig ist nur, dass man sie behandelt".

    Wir sind bei den Aufrufen für solche Sendungen immer skeptisch. Allerdings können junge Betroffene auf diesem Weg ermutigt werden, etwas gegen ihre Psoriasis zu unternehmen und selbstbewusst damit umzugehen. Wer sich also für den Anruf bei MME entscheidet und am Ende in die engere Auswahl kommt, sollte aufpassen, was letztendlich aus der Geschichte gemacht wird.

    Ein Beispiel für eine Sendefolge zum anderen Thema gab bei YouTube.

    Interessenten melden sich entweder per Telefon unter (030) 52 00 76 - 481 oder per E-Mail. cl


    User Feedback

    Recommended Comments

    Ich empfehle wirklich jedem diesen Aufruf zu ignorieren. Es ist so schon schwer genug in der Öffentlichkeit mit der Psoriasis zu leben. Dazu kommt, das RTL in dieser Sendung nicht informieren möchte. Es geht darum andere öffentlich bloßzustellen, damit der Zuschauer sich zuhause besser fühlt. Wäre dieser Aufruf von einem öffentlich-rechtlichen Sender gekommen, dann vlt., aber bitte nicht bei dem Sender der auch Sachen wie "Bauer sucht Frau" ausstrahlt. Schützt euch selbst und lasst euch für ein kleines Entgelt nicht öffentlich zur Schau stellen und ausbeuten!

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    Ich kann mich nur den Vorredner anschließen und verstehe nicht warum das hier im Portal veröffentlicht wird. Das Niveau und die vorgehensweise von RTL bzw. RTL2 ist doch jedem bekannt und man sollte die Menschen vorallem hier eher davor schützen, als hier noch Werbung für die zu machen. Unverständnis!

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    Anfangs fand ich den Gedanken gut. Als ich dann aber gelesen habe "RTL II" und den Titel "Praxis extrem". Bei einem seriöseren Sender wie z.B. Arte, ZDF etc. hätte ich mich bereit erklärt. Ansonsten Dito an die Vorredner.

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    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Das Medikament Fumaderm ist in Deutschland eines der am meisten verschriebenen innerlichen Medikamente bei Psoriasis. Offiziell ist es für die Behandlung ab 18 Jahren zugelassen. Künftig sollen auch Kinder und Jugendliche damit therapiert werden können. Dafür läuft seit einigen Jahren in mehreren deutschen Kliniken die KiFuDerm-Studie, deren Ergebnisse noch ausstehen. Jetzt wurden Daten von Kindern und Jugendlichen veröffentlicht, die in der Vergangenheit „off-label“ mit Fumarsäureestern behandelt wurden.
      Bislang gibt es für die innerliche Therapie von Psoriatikern unter 18 Jahren keine Standard-Therapie, sondern lediglich eine Empfehlung: Zuerst sollen Methotrexat und Ciclosporin zum Einsatz kommen. Als Alternative werden Fumarsäureester (FSE) und Retinoide genannt – letztere jedoch erst im Jugendalter. Das Biologic Enbrel darf ab sechs Jahren angewendet werden, wenn eines der zuvor genannten Medikamente ausprobiert wurde oder aus einem triftigen Grund nicht verwendet werden darf.
      Einsatz ohne Zulassung oft mangels Alternativen
      In den vergangenen Jahren wurde diese Altersgruppe außerhalb der Zulassung („off-label“) trotzdem mit Fumaderm behandelt. Daten dieser Patienten wurden von Forschern um Professor Kristian Reich ausgewertet. Sie wollten wissen, wie wirksam und sicher das FSE -Gemisch in der Langzeittherapie in dieser Altersgruppe ist. Dazu lagen ihnen Angaben von 127 Patienten zwischen 6 und 17 Jahren vor. Sie alle hatten eine mittelschwere bis schwere Psoriasis und waren in mehreren Zentren oder Arztpraxen bis zu drei Jahre lang mit FSE behandelt worden. Dabei hatten sie maximal vier Tabletten pro Tag eingenommen.
      66 Prozent dieser Kinder und Jugendlichen hatten FSE ein Jahr lang genommen, die anderen hatten zwischenzeitlich abgebrochen. Nach zwei Jahren blieben noch 39 Prozent übrig, nach drei Jahren 24 Prozent. Fast 60 Prozent dieser jungen Teilnehmer verwendeten zusätzlich zu Fumaderm Hautpflegeprodukte oder äußerliche Medikamente (wirkstoffhaltige Cremes, Salben o.ä.).
      Ergebnisse
      Die Ärzte sollten beurteilen, wie sich Schwellung, Schuppung und Rötung der Psoriasis bei den jungen Patienten durch FSE verändert haben. Dieser so genannte PGA verbesserte sich nach drei Monaten bei 36,4 Prozent und nach sechs Monaten bei 50,0 Prozent von ursprünglich 2,7 auf unter 1. Im Durchschnitt war der Wert nach 36 Monaten (drei Jahre) bei den Verbliebenen um die Hälfte auf 1,3 gesunken.
      Die Ausbreitung und der Schweregrad der Psoriasis (PASI) verbesserten sich durch FSE um 75 Prozent (PASI 75) nach drei Monaten bei 18,9 Prozent und nach sechs Monaten bei 30,4 Prozent. Eine Verbesserung um 90 Prozent (PASI 90) trat bei 7,6 Prozent nach drei Monaten, bei 10,9 Prozent nach sechs Monaten auf.
      Das Ausmaß des Hautbefalls (BSA) verbesserte sich durch FSE von anfangs 18,2 nach nach drei Monate auf 9,1 und nach sechs Monaten auf 7,6. Nach 36 Monaten betrug der Durchschnittswert bei den Verbliebenen 6,6.
      Sicherheit und Nebenwirkungen
      Fumaderm ist für erwachsene Patienten oft ein harter Brocken wegen der Nebenwirkungen, vor allem zu Beginn der Therapie. Das war bei den Youngstern nicht anders: Bei 29,1 Prozent wurden "unerwünschte Ereignisse" während der FSE–Therapie registriert. Am häufigsten waren das Magen-Darm-Beschwerden und Hitzewallungen ("Flushs"). 11,8 Prozent der jungen Patienten brachen die FSE-Therapie deshalb ab.
      Wie auch bei Erwachsenen veränderten sich bei den Kindern und Jugendlichen während der Langzeit-Therapie die Werte von Leukozyten, Lymphozyten und Gamma-Glutamyl-Transpeptidase (GGT). Das konnte von den Autoren jedoch nicht seriös bewertet werden, weil im Studienverlauf für immer weniger Patienten die Laborwerte dokumentiert wurden. Ob junge Patienten wegen riskanter Blutwerte aus der Therapie genommen wurden, sei nicht festhalten worden.
      Nebenwirkungen in Zahlen
      Ergebnisse einer ersten Studie zu Fumaderm im Kinder- und Jugendalter. Bei den 127 Teilnehmern zeigten sich folgende Nebenwirkungen:
      Beschwerden Zahl der Teilnehmer mit diesen Beschwerden in Prozent ausgedrückt Gastrointestinale Beschwerden (Magen-Darm) 33 25,43 Infektionen und Infestationen 4 2,97 Erkrankungen an Muskeln, Skelett oder Bindegewebe 2 1,58 Erkrankungen an Nieren oder Harnweg 2 1,58 Erkrankungen an Haut und Unterhaut 1 0,79 Erkrankungen an Gefäßen (Flush) 10 7,87 Fazit
      Fumarsäureester hätten bei den beteiligten Kindern und Jugendlichen „eine deutliche Verbesserung im Schweregrad der psoriatischen Hautläsionen" bewirkt; besonders deutlich nach den ersten sechs Monaten. Danach verbesserte sich der Hautzustand bei den meisten nur noch langsam.
      Die empfohlene Dosisierung für Erwachsene wäre auch für diese Altersgruppe wirksam und verträglich.
      Allerdings sind die Autoren der Studie bewusst vorsichtig, diese Ergebnisse für allgemeingültig zu erklären: "In dieser Studie hat ein geringer Teil der Patienten die Fumarsäureester länger als 12 Monaten erhalten", schreiben sie. Weshalb innerhalb von drei Jahren 76 Prozent der Kinder und Jugendlichen nicht mehr damit behandelt wurden, konnte den Daten nicht entnommen werden. Ihre möglichen Erklärungen: Die Psoriasis könne in diesem Alter auch ohne Therapie längere Zeit wegbleiben. Außerdem wollten Eltern oft, dass innerliche Therapien bei ihren Kindern so kurz wie möglich angewendet werden.
      Ausdrücklich verwiesen wird auf die laufende klinische Studie. Im Gegensatz zur nachträglichen (retrospektiven) Datenerhebung in der vorliegenden Veröffentlichung werden bei der KiFuDerm-Studie die Daten von Anfang an (prospektiv) erhoben und mit Placebos verglichen.
      Die Studie "Retrospektive Datenerhebung der Psoriasis-Behandlung mit Fumarsäureestern bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland" (KIDS FUTURE-Studie) erschien im Januar 2016 im Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (JDDG).
    • mensch412004
      By mensch412004
      Hallo ,
      ich befinde mich gerade noch in der Salusklinik in Bad-Reichenhall und kenne die Psorisolklinik in Hersbruck in und auswendig.
      Kennt jemand noch Akutkliniken im Vergleich das für Teenager ab 14-18 geeignet ist und auch dort sich gleichaltrige aufhalten?
      Da einer meiner Söhne leider die Psoriasis von mir geerbt hat und er mit mir in eine Klinik im Oktober (Schulferien Rhein-Land-Pfalz) oder im nächsten Jahr in den Osterferien aufsuchen möchte wäre ich für ein paar Tips anderer Kliniken dankbar. Ich selbst kann ja auch Reha beantragen nur weiß ich dann nicht ob er das auch schon bezahlt bekommt da er bei meiner getrennten Frau versichert ist.
      Akut ist deswegen kein Problem.
      Freizeitangeboten/Fitnessraum /Internet. usw..
      Gruß Hartmut
    • Biene103
      By Biene103
      Hallo,
      ich bin 16 Jahre alt und würde gerne in eine Klinik. Ich habe PSO an meiner rechten Handinnenfläche, am ganzen Kopf, auf der Stirn 2 kleinere Stellen, im Ohr und hinter den Ohren, mittlerweile ein bisschen unter den Fingernägeln, auf dem Rücken einzelne mittelgroße Stellen und unter dem rechten Auge eine kleinere Stelle!
      Ich wollte wissen wo ich da am besten hin kann bzw ob es sich für mich überhaupt lohnt. Ich hab PSO jetzt seit ca. 6 Jahren und hatte schon 2mal eine Lichttherapie die leider überhaupt nicht angeschlagen hat.
      Also..
      ..Wo am besten?
      ..Wie lange geht das dann?
      ..Geht das bei mir überhaupt?
      Schon mal Danke im Vorraus!
      Liebe Grüße Lena(:
    • aura
      By aura
      Hallo!
      Ich bin Mutter eines gerade 15 gewordenen Sohnes. Er hat Psoriasis seit er 7 ist. Leider nicht in Schüben sondern immer. Er hat es im Gesicht , am Hals, an den Händen, Ellbogen, Knien, eigentlich fast überall. Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen. Ich hoffe hier jemanden zu finden mit dem ich mich austauschen kann, und der dieses Thema ernst nimmt. Ich höre immer nur in meinem Umfeld, dass ich froh sein soll, dass er nichts "ernstes " hat und alles halb so schlimm ist. Aber er leidet sehr, vor allem was soziale Kontakte anbelangt, und ich mit ihm. Ich fühle mich sehr hilflos und traurig.
      Ich freue mich auf neue Kontakte mit Gleichgesinnten.
    • flechtenqueen
      By flechtenqueen
      Hallo

      Ich bin gerade mal 17 und habe seit ich 15 bin Schuppenflechten. Ich habe es bis jetzt unbehandelt gelassen da ich dachte dass es mit der Zeit vergeht...
      Ich hatte aber auch schon früher drauf kommen müssen da mein Vater und mein Grossvater (Väterlicherseits) Psoriasis haben...
      Es ist sehr belastend in diesem Alter ein solches leiden zu haben -.-
      Wie alt wart ihr als ihr es bemerkt habt?

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

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