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  • Rolf Blaga
    Rolf Blaga

    Lässt sich die Psoriasis mikrobiotisch behandeln?

    Kann eine Schuppenflechte gelindert werden, indem die Zusammensetzung der Bakterien des Mikrobioms von Haut oder Darm verändert wird? Das versprechen Hersteller von entsprechenden Kosmetika oder Nahrungsergänzungsmitteln. Was ist dran?

    Es gibt nur wenige Studien, bei denen untersucht wurde, welche Bakterien typischerweise bei Psoriasis-Betroffenen vermehrt oder vermindert zu finden sind. Ungeklärt ist auch, ob bestimmte Bakterien eine Schuppenflechte aufrechterhalten – oder ob es nicht umgekehrt ist: Genauso gut könnte es sein, dass erst die Erkrankung dazu führt, dass bestimmte Bakterien vermehrt oder vermindert auftreten.

    Kritiker halten die Behandlung von Erkrankungen mit Bakterien-Extrakten für einen Modetrend, vergleichbar mit der Diskussion über Vitamin D. Die meisten Experten verweisen darauf, dass konkrete Wirkungen von Mikrobiotika auf den Körper nicht belegt seien. Andere dagegen prognostizieren, dass mit Hilfe immer genauerer Analyse-Methoden künftig tatsächlich Erkrankungen über das Darm-Mikrobiom geheilt oder gelindert werden könnten.

    Mikroorganismen halten den Körper funktionsfähig

    Mikrobiom ist der Oberbegriff für Kleinstlebewesen (Mikroben), von denen Menschen und Tiere besiedelt sind. Dazu zählen Bakterien, Pilze und letztendlich auch Viren. Sie leben im Darmtrakt, auf der Hautoberfläche, in den Schleimhäuten von Mund, Nase, Ohr und Scheide.

    Jeder Körperbereich hat ein unterschiedlich zusammengesetztes Mikrobiom. Denn Bakterien auf der Haut haben völlig andere Funktionen als die im Darm oder im Mund. Sie wandeln Stoffe um (Stoffwechsel) und ernähren und schützen damit die menschlichen Zellen.

    Die jeweiligen Mikrobiome sind so ausbalanciert, dass sie die Körperfunktion optimal steuern können. Verändert sich die Zusammensetzung, kann es zu Funktionsstörungen kommen. Das ist dann der Fall, wenn einzelne Bakterienstämme dominieren, während es an anderen mangelt. Sind Haut oder Schleimhäute verletzt oder geschädigt, können Keime (Krankheitserreger) ins Gewebe oder in die Blutbahn gelangen und Krankheiten auslösen.

    Mikrobiom und Immunsystem beeinflussen sich gegenseitig

    Jedes Mikrobiom wird von Immunzellen dauerhaft überwacht: Mast- und T-Zellen (T-Lymphozyten) kontrollieren, ob einzelne Mikrobenstämme gefährlich sind. Bakterien zum Beispiel bilden Antibiotika und Enzyme, können aber auch Infektionen, Vergiftungen oder Entzündungen verursachen. Erkennen Immunzellen eine Gefahr, aktivieren sie Entzündungs-Botenstoffe. Dadurch werden Proteine (Eiweiße) gebildet, die anti-bakteriell wirken. Ist das Immunsystem zum Beispiel durch Medikamente geschwächt, kann es diese Mikroorganismen nicht mehr in Schach halten.

    Es gibt aber umgekehrt Bakterienstämme, die beruhigend auf die Immunzellen einwirken, d.h. ihre Aktivitäten hemmen. 80 Prozent des Immunsystems sitzt im Darm. Das erklärt, weshalb das Darm-Mikrobiom Entzündungen im gesamten Körper beeinflussen kann.

    Haut-Mikrobiom bei Psoriasis

    Bei verschiedenen Krankheiten hat man festgestellt, dass das Mikrobiom der Haut nicht mehr im Gleichgewicht ist (Dysbiose). Es unterscheidet sich von dem einer gesunden Haut. So sind in den Psoriasis-Stellen („Läsionen“) vermehrt Bakterienstämme festgestellt worden, die die Interleukine IL-17 und IL-23 aktivieren [1]. Diese Entzündungs-Botenstoffe sind direkt am Ausbruch einer Psoriasis beteiligt:

    Andererseits wurde festgestellt, dass deutlich weniger Bakterien in den Läsionen vorhanden sind, die einen hohen Fettanteil haben, gegen oxidativen Stress wirken, Antibiotika bilden können und insgesamt die T-Zellen-Aktivität herunterregulieren – wie Actino-Bakterien.

    Für die Neurodermitis konnte nachgewiesen werden, dass die Patienten umso schwerer betroffen waren, desto mehr Staphylococcus aureus (S. aureus) sie auf der Haut hatten. 

    Wie mikrobiotische Kosmetika eingesetzt werden

    Es gibt zwei Ansatzpunkte, die natürliche Zusammensetzung des Haut- Mikrobioms wiederherzustellen:

    • Probiotika sind ursprünglich Produkte mit lebensfähigen Mikroorganismen. Die sollen die fehlenden Mikroben ersetzen. Werbewirksam werden „probiotische Kosmetika“ angeboten. Sie enthalten aber keine lebenden Bakterien, sondern lediglich Extrakte. Sonst müssten sie nämlich gekühlt werden. Außerdem gibt es eine Obergrenze für vermehrungsfähige Keime in Pflegeprodukten. Als Wickel oder Auflagen können probiotische Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut aufgetragen werden. Die enthalten aber nur dann die Vielfalt der Bakterien, wenn sie natürlich fermentiert sind und nicht industriell.
    • Präbiotika sind Produkte mit Sacchariden (Zucker). Die sollen „gute“ Mikro-Organismen füttern, um „schlechte“ zu verdrängen. Die wenigen „präbiotischen Kosmetika“, die angeboten werden, enthalten entweder gar keine Saccharide oder die stehen bei den Inhaltsstoffen sehr weit hinten, so dass es sich nur um minimale Mengen handeln kann.

    Es ist nicht erforscht, wie es langfristig wirkt, wenn man die Zusammensetzung des Haut-Mikrobioms mit äußerlichen Präparaten verändern will. Könnte sich das Mikrobiom gegen diesen Reiz wehren oder könnte es unempfindlich (resistent) werden? Bleibt das Haut-Mikrobiom in der gesunden Balance, wenn man das Präparat absetzt?

    Helfen mikrobiotische Hautprodukte?

    Die angebotenen Kosmetika sind keine Arzneimittel. Es handelt sich um Pflege- oder Medizinprodukte, die in geringen Mengen Wirkstoffe enthalten (Cosmeceuticals). Damit unterstützen sie eine Therapie, ersetzen sie aber nicht. Trotzdem ist es vorstellbar, dass sie in leichten Fällen sogar wirken können.

    Für die Psoriasis gibt es kein Pflegemittel mit Mikrobiotika, bei dem ein Effekt nachgewiesen werden konnte. Anders bei der Neurodermitis: Da gibt es Produkte, die das entzündungsfördernde Bakterium S. aureus zurückdrängen. In Studien hat sich damit die entzündete Haut bei nur mild betroffenen Kindern verbessert. Die Cremes enthalten Keimextrakte des Aquaphilus Dolomiae oder des Vitreoscilla filiformis. Die Europäische Behandlungsleitlinie empfiehlt sie als therapiebegleitendes Pflegemittel.

    Weitere Verfahren bei Neurodermitis sind bisher nicht über das Experimentierstadium hinausgekommen. So wurden zum Beispiel lebende Keime in einer Lotion auf die Haut aufgetragen. Danach verbesserte sich der Hautzustand. Aber schon in der ersten Studienphase blieb unklar, wie oft das wiederholt werden muss und wie lange der Effekt anhält.

    Als erfolgreicher Staphylokokken-Killer erwies sich das Antibiotikum Mupirocin. Damit konnte die Haut verbessert werden. Doch eine „Langzeitanwendung bei Neurodermitis verbietet sich“, weil damit resistente Stämme gebildet werden können.

    Nun kommt das Bakterium S. aureus ebenfalls in den Läsionen der Schuppenflechte gehäuft vor. Trotzdem ist es unwahrscheinlich, dass äußerlich aufgetragene Mikrobiotika ähnlich gut wirken. Denn Neurodermitiker haben mit krankmachenden Bakterien, Viren oder Allergenen zu kämpfen, weil die äußerliche Hautbarriere verletzt ist und nicht mehr ausreichend schützt. Bei der Psoriasis dagegen entwickelt sich die Entzündung von innen, weil das Immunsystems gestört ist. Das zeigt sich zwar hauptsächlich auf der Haut; ist aber nicht darauf beschränkt. Es ist unwahrscheinlich, dass vermehrte S. aureus Bakterien auf der Haut die Ursache für eine Psoriasis an Nägeln, Gelenken oder Hand- und Fußflächen sind. Vermutlich sind vermehrte S. aureus eher die Folge der immunologischen Vorgänge.

    staphylococcus-aureus-psoriasis.jpeg

    Der Darm als Ziel mikrobiotischer Therapien

    Im Magen-/Darm-Trakt befinden sich 80 Prozent der Immunzellen. Ein gesundes Darm-Mikrobiom gilt als Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem. Deshalb werden schon seit vielen Jahren bei Immunkrankheiten wie Schuppenflechte „darmbereinigende“ Methoden propagiert: Heilfasten oder Darmsanierung, aber auch „Entgiftung“ (Detox) oder „Autohomologe Immuntherapie (AHIT)“. Aber lediglich fürs Heilfasten gibt es solide Anhaltspunkte dafür, dass es positiv auf Hautkrankheiten wirken kann. Wer fastet, kann damit die Behandlung seiner Psoriasis unterstützen, sie aber nicht ersetzen.

    Seit den 2000-er Jahren boomt die Mikrobiom-Forschung, vor allem die des Darms. Man will wissen, ob und wie ein gestörtes Darm-Mikrobiom krank machen kann. Vor allem soll herausgefunden werden, ob und welche Erkrankungen durch ein ausbalanciertes Darm-Mikrobiom gelindert oder geheilt werden könnten. 

    Für die Neurodermitis liegen einige Ergebnisse vor. So berichtete Dr. Annette Jänsch 2014 von einer „seriösen“ mikrobiologischen Therapie, mit der bestimmte Bakterienstämme im Darm gestärkt würden [2]. 2017 zeigte eine Studie, dass ein Darmbakterien-Mix in Tablettenform die Neurodermitis bei Kindern erheblich verbessern konnte. Erfolgreich war auch, vorbelasteten Kleinkindern vorsorglich Probiotika zu geben. Das wird in einer Auswertung von 2021 berichtet. Damit sollte verhindert werden, dass eine Neurodermitis ausbricht.

    Welche Bakterienstämme wie wirken und in welcher Dosis sie gegeben werden sollte, ist weiterhin unklar. Präbiotische Nahrungsergänzungsmittel sind bisher kaum erforscht.

    Rolle der Darm-Bakterien bei Psoriasis

    Die meisten Studien sind an Mäusen gemacht worden, die künstlich an Psoriasis erkrankt wurden. Wenn solche Studien nicht an Menschen wiederholt werden, bleibt offen, ob deren Ergebnisse übertragbar sind. In mehreren Fällen wurden lebensfähige Laktobazillen gegeben, so zum Beispiel in einer Studie das Lactobacillus pentosus GMNL-77. Das verringerte bei den Mäusen Entzündungen, Schuppungen und Hautverdickungen. In einer Studie mit Menschen wurden 26 Psoriatikern acht Wochen mit lebensfähigem Bifidobacterium infantis 35624 behandelt. Bei denen gingen die Entzündungswerte von TNF-α sichtbar zurück. Die besten Ergebnisse wurden, wie bei der Neurodermits, mit Breitband-Antibiotika erreicht. Dadurch vermehrte sich in einer Studie die Gattung der Laktobazillen deutlich. Als Psoriasis-Therapie verbietet sich das aber, da schon jetzt viele Bakterienstämme nicht mehr auf Antibiotika ansprechen. 

    Bisherige Aussagen über das Darm-Mikrobiom bei Schuppenflechte oder Psoriasis Arthritis sind nach einer 2020 erschienenen Auswertung widersprüchlich. So sei es noch offen, ob die Vielfalt der Bakterienstämme überhaupt vermindert ist. Es gäbe zwar Studien, nach denen bestimmte Darmbakterien bei Psoriasis häufiger vorkommen. Man sei sich aber nicht darüber einig, welche genau das sind. Ungeklärt sei auch, ob das Ursache der Entzündung oder ihre Folge ist. Wegen aller dieser Ungewissheiten halten die Autoren eine Stuhl-Transplantation für das bessere Verfahren, um das Darm-Mikrobiom wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Fäkale Mikrobiota-Transplantation ist aber bisher viel zu aufwendig, als dass sie schon breit angewendet werden könnte.

    Analyse der Darmbakterien

    Die vorhandenen Studien bieten keine sicheren Daten, um zu entscheiden, ob und wie eine mikrobiotische Behandlung bei Psoriasis sinnvoll wäre. Die Studien mit Patienten hatten zu wenig Teilnehmer, um seriöse Aussagen zu machen. Studienergebnisse von Mäusen dagegen sind nicht ohne Weiteres auf Menschen übertragbar. Außerdem war es bisher sehr aufwendig herauszufinden, welche Bakterien tatsächlich den Darm besiedeln. Man musste vorher wissen, welche Bakterien man sucht. Für die wurden passende Kulturen angelegt, um ihre Existenz zu überprüfen. 

    Seit einigen Jahren werden Stuhltest angeboten, aus denen hervorgehen soll, an welchen Darmbakterien es im individuellen Fall mangelt. Die prominente Hautärztin Dr. Yael Adler gibt ihren Patienten anhand von solchen Laboranalysen Ernährungstipps und rät zu zusätzlichen Prä- und Probiotika aus der Apotheke. Damit würde sie „fantastische Erfolge erzielen“ und sei „auf dem aktuellen Stand der Mikrobiom-Forschung“.

    Dagegen bestätigt der Gastroenterologe Professor Heiner Wedemeyer in 2021 erneut die Zweifel seiner medizinischen Fachgesellschaft: Von teuren Stuhltests wird abgeraten. Aus „bakteriellen Verschiebungen“ könne man weder einen krankhaften Zustand noch eine chronische Erkrankung ableiten, d.h. diagnostizieren.  Aktuell, so Prof. Wedemeyer, könne man seriös noch keine Ernährungshinweise daraus ableiten, dass bestimmte Bakterien nachgewiesen werden oder andere fehlen. Ganz davon abgesehen, seien die Ergebnisse zwischen den verschiedenen Laboren nicht vergleichbar [3]. 

    Anders sieht das Philipp Franke. Er ist Leiter eines kommerziellen Labors, das sich auf den Darm spezialisiert hat. Franke verweist  auf den wissenschaftlichen Fortschritt: Erst in den vergangenen fünf Jahren sei ein Großteil der heute bekannten Darmbakterien gefunden worden. Das war möglich durch eine neue Analyse-Technik, der „Next-Generation-Sequency“. Damit könne man die komplette DNA-Sequenz des Mikrobioms analysieren; auch von nicht mehr lebenden Bakterien. In einer wissenschaftlichen Datenbank habe man die Funktion jedes bekannten Bakteriums für den Darm gesammelt. Damit könne man das Profil des Mikroms einer Person erklären und daraus Hinweise für Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel ableiten. Durchaus: Da im Darm 80 Prozent des Immunsytems sind, könnte sich ein ausbalanciertes Mikrobiom auch positiv auf Immunrektionen auswirken. 

    Helfen Nahrungsergänzungsmittel?

    Es ist unbestritten, dass das Mikrobiom des Magen-/ Darmtrakts bei den verschiedensten Erkrankungen verändert ist. Das Konzept, schädliche Bakterien des Darm-Mikrobioms durch nützliche zu verdrängen und damit konkrete Krankheiten zu behandeln, ist aber bisher nicht belegt. Es ist nur teilweise bekannt, welche Bakterien bei welcher Erkrankung wirken könnten. Nicht klar ist, weshalb die gleiche probiotische Gabe bei manchen Patienten anschlägt, bei anderen aber überhaupt keine Wirkung zeigt. Der Gastroenterologe Professor Thomas Frieling weist darauf hin, dass man nicht messen könne, ob diese Präparate ansprechen würden. Es fehle ein „klinischer Biomarker“. Er rechnet bei diesen Präparaten mit einem Placebo-Effekt bei 40 Prozent der Anwender, nicht zuletzt wegen der Werbung und des Hypes darum. 

    Professor Frieling rät er zu einer „fundierten Zurückhaltung“. Die Daten seien derart unterschiedlich, dass man noch nicht alle Risiken kenne. So hätten Probiotika nach Antibiotika-Behandlungen verhindert, dass die Darmflora sich natürlich wiederaufbaut. Bei langfristiger, hochdosierter Probiotika-Gabe können bisher wenig bekannte Nebenwirkungen auftreten, wie US-Forscher herausgefunden haben: Fehlbesiedlungen, Konzentrationsstörungen, psychische Beschwerden, Todesfälle bei Bauchspeichelentzündung. 

    Wer Probiotika als Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich aufnimmt, sollte ärztlich betreut und regelmäßig kontrolliert werden.

    Gesunde Lebensmittel und Heilfasten

    Naturheilkundler wie Dr. Bernhard Uehleke empfehlen vor allem, den Darm mit „guten“ Bakterien zu versorgen. Die finde man in Lebensmitteln, die viele lebendige Bakterienkulturen enthalten. Wichtig sei vor allem, einmal täglich Fermentiertes aufzunehmen: Sauermilchprodukte (Joghurt, Kefir, Ayran, Lassi, Dickmilch) oder Milchsauervergorenes (Bohnen, Möhren, Sauerkraut). Es würden schon kleine Mengen reichen.

    Das Problem ist, dass bei industriell gefertigten, fermentierten Lebensmitteln ein Großteil der Mikroorganismen durch Erhitzen abgetötet wird. „Probiotisch“ hießen früher Produkte, denen nachträglich ausgewählte Zuchtkulturen und Hefen zugesetzt wurden. Diese gesundheitsbezogene Bezeichnung ist inzwischen nicht mehr zugelassen. Bei der natürlichen Fermentierung dagegen bleibt eine „üppige Vielfalt an Bakterien, Pilzen oder Hefen im Essen.“ Es gibt solche Lebensmittel zu kaufen, aber man kann sie auch leicht selber herstellen – zum Beispiel frischen Joghurt aus Bio-Joghurt oder Sauerkraut aus Bio-Kohl.

    Heilfasten, so Dr. Uehleke, sei der beste Weg, den Stoffwechsel umzustellen und für die Bildung einer gesunden „Darmflora“ vorzubereiten. Dazu hat er eine eigene Methode entwickelt.

    Helfen probiotische Lebensmittel?

    Der Bundesverband der Verbraucherzentralen verweist darauf, dass überprüft wurde, ob industriell fermentierte Lebensmittel tatsächlich einen Gesundheitseffekt zeigen würden. Das konnte aber nur für Rotschimmelreis und lebende Joghurtkulturen nachgewiesen werden. Es sei unklar, wie diese Lebensmittel bei Menschen mit Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder immungeschwächten Personen wirken würden. Die sollten sicherheitshalber mit dem behandelnden Arzt sprechen, bevor sie vermehrt zu Fermentiertem greifen.

    Es war bisher nicht möglich zu zeigen, dass bestimmte Bakterien aus Lebensmittel tatsächlich im Darm angekommen sind. Trotzdem gehören fermentierte Lebensmittel zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung. Sie enthalten viele Vitamine, Ballaststoffe und andere wichtige Inhaltsstoffe.

    Heilfasten könnte tatsächlich das Magen-Mikrobiom verändern. Das jedenfalls ergab eine Studie aus 2020. Die Veränderung, die in diesem konkreten Fall festgestellt wurde, betraf Bakterien, die mit dem Übergewicht zusammenhängen. Eine Reihe von Erkrankungen bzw. Leiden können durch therapeutisches Fasten gelindert werden. Das sei wissenschaftlich nachgewiesen, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Unbestreitbar ist regelmäßiges Fasten gesund, steigert das Wohlbefinden und könnte sogar „die Lebensspanne verlängern“ [4]

    Quellen

    [1] „Haut – Mikrobiome und Psoriasis“, Prof. Dr. Karin Loser (Münster), Vortrag am 2. 12.2016 beim Wissenschaftlichen Treffen zur „Mikrobiome und Haut“ der Fondation René Tourainein Paris.

    [2] Dr. Annette Jänsch (Hochschulambulanz für Naturheilkunde, Berlin) auf der 48. Medizinische Woche, Baden-Baden

    [3] E-Mail-Antwort von Professor Dr. med. Heiner Wedemeyer, Mediensprecher der DGVS, Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, 25.03.2021

    [4] „Heilen mit der Kraft der Natur", Professor Andreas Michalsen, 2007, S. 95


    Bildquellen

    Darm (Illustration; oben): NIH Image Gallery / Flickr | CC BY-NC 2.0

    Staphylococcus aureus: NIAID / Flickr | CC BY 2.0

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      By Beere
      Hallo,
      mir wurde empfohlen, zusätzlich zu den bestehenden Medikamenten ( Skyrizi, Leflumonid, IBU),es mit Gerstengras und Kurkuma zu versuchen. 
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      LG 
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      Hallo ihr Lieben, also jetzt finde ich gerade die Zeit von mir und meinem Leben mit der Schuppenflechte zu berichten, vielleicht kann ich dem ein oder anderen ermutigen etwas "neues zu probieren.
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      Meine Schuppenflechte ist von 85% auf sagen wir mal 2% gesunken ein Traum Ergebnis, wie ich fand, für mich war das aber nicht ausreichend, ich wollt mehr nämlich die Spritze viel seltener bekommen, ich fing an mich Nahrungsergänzungen zu beschäftigen, da ich sehr viel über meinen Körper in der Klinik gelernt habe. Ich habe für mich die optimale Lösung gefunden, meine letzte Injektion ist jetzt 8 Monate her meine Schuppenflechte ist auf dem gleichen Stand also ca 2%, ich habe keinen Juckreitz und fühle mich einfach nur unglaublich gut. Ziel für mich ist es, die Injektion nur noch einmal im Jahr zu bekommen und ich bin mir sicher, dass klappt :-).
      Ich möchte hier keine Werbung machen, aber vielleicht, hilft es dem ein oder anderen und nachweislich kann man man bei der Schuppenflechte ja durch inneres Gleichgewicht im Körper viel erreichen.
      Möchtet ihr mehr wissen, ich freue mich sehr wenn ihr mich anschreibt, ich gebe euch mal einen Link, da könnt ihr euch informieren, wichtig zu wissen, vielleicht noch, ich habe 3 Firmen ausprobiert und die besten Ergebnisse mit dieser hier und den Zusammensetzungen erreicht, wichtig ist die "Powerkur mindestens 3 Monate zu nehmen, da die normale Zellerneuerung im Körper 90Tage dauert und man dann erst wirklich eine Aussage treffen kann. Glaubt mir ich hab alle ausprobiert :-), deshalb schreibe ich auch erst jetzt.
      Hier der Link : www.well24.com
      ich nehme das FitLine Optimal-Set.
      Also fragt mich einfach! Ich freue mich wenn ich euch helfen kann...
      P.S. wie gesagt, ich möchte keine Werbung machen, sondern helfen und das ist eben meine Erfahrung,
      bitte seht mir meine Rechtschreibfehler nach, mein Zwerg kaspert hier gerade neben mir und ich bin etwas unkonzentriert :-)
    • Wehner
      By Wehner
      Hallo zusammen!
      Seit April 2012 nehme ich zweimal täglich 10ml Theraflax ein und bin von meiner Psoriasis befreit. Nach 
      einem Aufenthalt in der Haut-Akutklinik in Hersbruck, bei der ich als nicht therapierbar wegen der Ablehnung
      von MTX ruckzuck entlassen wurde erklärte mich mein Hautarzt als 'austherapiert' und wies mich gegen meinen,
      Willen wiederholt in die hiesige Haut-Klinik ein. Bei meinem Anblick meinte der Prof. nur, 'für sie habe ich kein
      Bett frei'. Ich habe das begrüßt und bin mit einem Rezept für Cremes wieder gegangen.
      Dann begab ich mich die Suche im Internet. Beim 4. ,probierten Produkt gelangte ich an Theraflax, welches mir bis 
      heute hilft. Die drei vorherigen haben nicht gebracht. - Außer Kosten.
      So geht es sicherlich vielen suchenden. Es wird aber wahrscheinlich nichts geben, was bei jedem hilft. Ich bin auf
      jeden Fall mehr als zufrieden und werde die Einnahme weiterführen.
       
    • nika92
      By nika92
      Liebe Community, ich bin jahrelang stille Mitleserin gewesen und möchte hier meinen Weg mit euch teilen, in der Hoffnung, dass es vielleicht jemandem von euch hilft.
      Die Psoriasis Pustulosa ist bei mir nach einer mit Antibiotika behandelten Blasen- und dann Nierenentzündung ausgebrochen, kontinuierlich über Monate schlimmer geworden und über 2 Jahre ständig präsent gewesen. Familiär bin ich hier vorbelastet, meine Tante leidet auch unter der Pustulosa. Meine kompletten Hand- und Fußflächen waren befallen. Die Folgen kennt ihr-unerträglicher Juckreiz, Risse, kaum Auftreten und Greifen können. Es kam aus dem Nichts, blieb und war der Horror. Ich war am Ende und als Musikerin, die ihre Hände braucht, am Rande der Verzweiflung. In dieser Zeit habe ich hier viel gelesen und mir einige Tipps und mentale Unterstützung geholt. Ich war bei einigen Ärzten, habe dort zum Teil eher Überforderung erlebt und sollte als nächsten Schritt in die Klinik gehen. Was überhaupt nicht half: PUVA, Cortison, Fumaderm, sämtliche andere empfohlene Cremes, TCM.
      Der erste Schritt der Linderung erfolgte, als ich das hier im Forum beschriebene Programm mit Bädern mit Totem Meersalz und anschließendem Eincremen mit Schaebens Toter Meer Salbe an jedem Abend machte. Vielen Dank für den wertvollen Tipp! Der Juckreiz ging stark zurück-ich konnte wieder schlafen und normal am Leben teilnehmen! Die Bläschen aber blieben und die befallenen Stellen gingen nicht merklich zurück, beruhigten sich aber sehr.
      Der entscheidende Schritt der Verbesserung kam aber erst nach der regelmäßigen Einnahme von Probiotika. Ich persönlich nahm und nehme ein Produkt aus dem Reformhaus von Sanatura (Darmflora Plus, 1 EL), sicherlich sind andere Probiotika aus der Apotheke ebenso gut geeignet. Langsam aber merklich gingen die befallenen Stellen zurück, die Bläschen wurden weniger, bis sie nach etwa 4-5 Monaten ganz verschwanden und nicht wiederkamen. Meine Haut regenerierte sich langsam und ein halbes Jahr später war ich komplett beschwerdefrei und habe nun auch kein Probiotikum mehr genommen.
      Ein Indiz, dass das Probiotikum eine entscheidende Rolle spielte ist, dass nach einer mit Antibiotika behandelten Mittelohrentzündung langsam aber sicher neue Bläschen auftraten. Ich bekam etwas Panik, versuchte es erneut mit der Einnahme des Probiotikums und bin bis heute komplett beschwerdefrei. Neuere Forschung scheint diesen Zusammenhängen auch nachzugehen.
      Dass Psoriasis eine sehr komplexe Krankheit ist, ist mir bewusst. Ich habe keine strenge Ernährungsumstellung vorgenommen (diese blieben im Vorfeld wirkungslos), sondern Tabak und Alkohol eliminiert und Fleisch und Fertigprodukte weitestgehend weggelassen. Zusätzlich nahm ich Zink und Omega 3-Tabletten als Nahrungsergänzungsmittel. Das war vielleicht mit unterstützend.
      Es wird sicherlich nicht allgemeingültig helfen können, aber ich finde dass der Versuch der regelmäßigen Einnahme von Probiotika einen Versuch wert sein könnte. Schaden kann es nicht.
      Liebe Grüße
      Nika
       
    • loppy
      By loppy
      Hi Ihr,
      ich habe heute Zeit und bin allein zu Hause, habe noch Jetlag nach der Rückkehr aus unserem Sommerurlaub aus Indonesien und wollte eigentlich heute nachmittag nur mal kurz meinen Thread hier erweitern, da ich von einer japanischen Familie gehört hatte, wie diese die Psoriasis Ihres 21jährigen Sohnes (Typ: pustolosa) umgegangen ist und habe mit erschrecken den ein oder anderen Thread gelesen in denen es immernoch um Kortison oder MTX oder auch Toctino im Fall von Psoriasis ging. 
      Quelle: http://www.life-sources.com/pages/The-12-most-Dangerous-Prescription-Drugs....html
      Demnach frage ich mich... was ist in Deutschland seit 2010 passiert... immer noch Sturheit. Ich zitiere jetzt aus dem Thread von der Webseite Lifesources.org und übersetze für jene die nicht Englisch können die aktuellste Liste der tödlichsten verschreibungspflichtigen Medikamente der Welt und deren Vorschlag was man an Stelle dessen nehmen kann (natürlich wollen die auch nur "verkaufen" aber mit Ihrer Liste haben sie mehr als Recht.
      Der Artikel beginnt wie folgt:
      "In der Washington Post vom April 1998 erschien ein Artikel, in dem es heißt: "106.000 Menschen sterben jedes Jahr in den USA an richtig verordneten Medikamenten. Der Artikel schreibt, dass Herzmedikamente, Blutverdünner und Chemotherapeutika die meisten Todesfälle verursachen. Dies ist eine amerikanische Tragödie und wir hoffen, dass die folgenden Informationen für medizinisches Fachpersonal und andere, die nach Alternativen suchen, von Vorteil sein werden."
      Ich lasse in der Liste die Ausführungen von life-sources.com bzgl. der Alternativbehandlung einfach mal weg, da die vorgeschlagene Alternativbehandlung eine Art eigene Werbung ist. Allerdings schreibe ich auf was sie hinauswollen in eigenen Worten.
      Ihre Liste von 1-10 stellt auf Platz 1 als schlimmstes Präperat das gute alte Kortison was in Deutschland täglich immernoch bei Entzündungen verschrieben wird.
      Platz 1: Pednison oder Kortison
      (unfassbar aber wahr und seit 1998 bekannt - mir war das bis 2013 auch neu) 
      Zitat: "Kein Arzt, den ich kenne, würde Prednison für mehr als 2 Wochen nehmen wollen. Es funktioniert auf kurze Sicht gut für Dinge wie giftiger Efeu. Die langfristigen Nebenwirkungen dieses Medikaments sind verheerend für den Körper. Wir haben Menschen in Pflegeheimen gesehen, deren Körper durch Prednison völlig zerstört sind. Einige der häufigen Nebenwirkungen, die in der Physician's Desk Reference aufgelistet wurden, lauten wie folgt:
      -       - Bluthochdruck
      -       - Flüssigkeitsretention
      -       - Kaliumverlust
      -       - Muskelschwäche
      -       - Osteoporose einschließlich Fraktur von langen Knochen und gebrochenen Wirbel
      -       - Peptische Ulzera
      -       - Intestinale Blutung
      -       - Dünne empfindliche Haut einschließlich erhöhte Prellungen
      -       - Mondgesicht
      -       - Schlechte Wundheilung
      -       - Diabetes
      -       - Katarakte
      -      -  reduzierte Resistenz gegen Infektionen
      Dies ist nur eine unvollständige Liste der verheerenden Auswirkungen auf den Körper durch langfristige Verwendung von Cortison und Prednison. Wir haben die Auswirkungen der Langzeitnutzung bei vielen Kunden bei Life Sources gesehen. Sie können Prednison über einen Zeitraum von 3-6 Monaten allmählich abnehmen, wenn Sie die von uns empfohlenen Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Wir schlagen vor, dass Sie am Ende dieser Empfehlung dem Abschnitt "Wie wird die optimale Gesundheit ergänzt?" zu folgen. Es ist nie zu spät. Die meisten Ärzte sind zu beschäftigt und finden es einfacher, Rezepte für Kortison und Prednison einfach zu erneuern. Wir haben Patienten gebeten, ihre Ärzte zu fragen, ob sie Prednison oder Cortison länger als 6 Monate einnehmen würden. Wenn er / sie nicht würde, warum verschreiben sie es ihren Patienten? Scheint uns eine elementare Frage zu sein. Diese Arzneimittel sollten schon vor 25 Jahren oder schon früher verboten worden sein, aber es ist heute gängige Praxis sie weiterhin zu verschreiben." (Zitatende)
      Die Alternative zu Kortison und meine Meinung:
      Als Alternative und das weiß bei Gott jeder Medizinstudent nach dem 4.Semester werden OPC Präperate, Squalamine, Nahrungsergänzungsmittel (Daily Health Formula), Vitamin B12, Unterschiedliche Aminosäuren, Enzyme und weitere Enzympräperate (wie Immunzyme®) genannt die im Einzelfall vom lokalen Arzt zu bestimmen währen. Je nach Entzündung und Grad bzw. Untersache der Entzündung. Kurzum eine Entgiftung und verschriebene Ernährungsumstellung in Tablettenform. Hiermit haben sie Recht! Allerdings was man dann nimmt sollte wirklich der Arzt finden! Der falsche Gedanke, dass Kortison ja ein körpereigenes Hormon ist und das wir es selbst herstellen und deshalb Zugabe von Kortison nichts ausmachen soll macht mich wahnsinnig. Kortison ist und bleibt ein Notnagel und so sollte es auch immer sein. Das gleiche gilt für Antibiotikum. Man richtet sich durch dauerhafte Einnahme sei es durch Salben oder Spritzen komplett hin! Dies ist bewiesen und wird verschwiegen. Was machen unsere Ärzte? Ja klar, die brauchen die Kunden... sie verschreiben es weiter. Das Motto: "Der kommt ja dann wieder!" Was ist los mit unserer Medizin! Wenn ich mir hier im Forum den Expertenrat dieser was auch immer Onlineärzte durchlese wird mir kotzübel!
       Platz 2:  Methotrexat (MTX) und andere Chemotherapeutika
       (auch dieses Präperat wird gegen Psoriasis und Krebs eingesetzt)
      Zitat:  "Chemotherapeutisch" ist ein absolutes Oxymoron! Wie verschreibt man ein Gift, das jede Zelle im Körper tötet, nicht nur Krebszellen, therapeutisches Methotrexat wird wahllos von vielen Rheumatologen und anderen Ärzten zur Behandlung von rheumatoider Arthritis eingesetzt ... zusammen mit Prednison! Dies ist eine tödliche Kombination, besonders wenn sie langfristig verwendet wird. Ein Kollege von mir wurde von einem Kardiologen, Dr. Patrick Fratellone, im Radio interviewt, als er auf einen Anrufer antwortete und sagte: "Niemals Prednison nehmen." Ein weiser Doktor in der Tat. Ärzte können nicht dafür verklagt werden, was im medizinischen Bereich akzeptabel ist. Das Physician's Desk Reference führt die folgenden häufigen Nebenwirkungen von Methotrexat auf:
            - Verursacht fetalen Tod und angeborene Anomalien.
            - Leber- und Nieren-Toxizität.
            - Knochenmarksdepression.
            - Lungenkrankheit, die tödlich sein kann.
            - Reagiert mit NSAIDs, die tödlich sein können.
            - Kann zu Darmblutungen und Geschwürbildung führen.
            - Unterdrückt das Immunsystem.
      Methotrexat wirkt durch die Antagonisierung und Hemmung der Resorption von Folsäure, einem essentiellen B-Vitamin! Studien haben gezeigt, dass Folsäure notwendig ist, um den Aufbau von Homocystein in den Arterien des Herzens zu verhindern. Blut-Homocystein-Spiegel sind der beste Indikator für ein Herzinfarktrisiko im Vergleich zu Cholesterin. Wir haben ein Problem mit jeder Begründung die zur Verschreibung von Methotrexat führt, die die Wirkung eines so notwendigen Nährstoffs wie Folsäure blockiert." (Zitatende)
      Meine Meinung: Verschreibt Euch ein Arzt MTX will er Euch umbringen oder seine Taschen füllen. Das ist Wahnsinn! V.a. gegen Psoriasis dieses Präperat einzusetzen ist meines Erachtens genau die gleiche Tat wie wenn sich jemand erdreisten würde eine Atombombe einzusetzen um auf eine Mücke zu töten. Als Alternative zu MTX, wer hätte es gedacht wird folgendes vorgeschlagen: OPC Präperate, Squalamine, Immunzyme® und weitere Enzympräperate die ebenfalls im Einzelfall vom Arzt gewählt werden sollten. Ebenfalls Glucosominsulfat mit Chondroitin und ganz stink normales Olivenölblattextrakt. Wo steht die Verhältnismäßigkeit? Meine Meinung: Rheumatiode Artritis, Psoriasis und Krebs sind für die westliche Medizin ein rotes Tuch. Die Ärtze wollen sich nicht mehr in Ihre Patienten eindenken und verschreiben es weiter und weiter um definitiv den Patienten zu behalten und vielleicht sollen wir ja auch nicht alt werden? Rentenkasse ist arm dran. Bin ich hier mit meinen Gedanken allein oder was denkt ihr?
       Platz 3: Coumadin oder Warfarin (Blutverdünner)
       Beides sind Rattengifte die zur Prävention von Herzinfarkt und Schlaganfällen verschrieben werden. Spielt hier im Psoriasis Forum keine Rolle weiter auszuführen.
       Platz 4: Cholesterinsenkende Präperate
       Medikamente die zur Gewichtsreduktion verschrieben werden und extreme Risiken mit sich bringen, um an kardiovaskulären Störungen bzw. Herzinfarkt zu sterben.
       Diese sind Statine wie Mevacor, Zocor, Provachol und Lescol. Gallensäuremaskierungsmittel oder -harze wie Colestrid und Questran. Atromid und Lopid welche beide HDL erhöhen und Trigylceride senken. (Nebenwirkung: Krebs)
       Auch hier führe ich nicht weiter aus.
       Platz 5: Prozac gegen Depressionen     
      Fluoxetinhydrochlorid macht süchtig und beeinflusst den Serotoninspiegel und hierbei zu unnatürlichen Stimmungsschwankungen und weiteren chronischen Krankheiten. Jährlich wird dieses Medikament 6 Millionen Menschen in den USA verschrieben. Warum nicht gleich Kokain oder Ectasy habe ich mich gefragt?! Ich führe nicht weiter aus.
      Platz 6: Ritalin, Cylert, Dexadrine, Adderal gegen ADHS oder anderen Aufmerksamkeitsdefizitsyndromen
      Wirken wie Methamphetamine oder Amphetamine - verändern das Verhalten und führen zu irreversiblen Hirn- und Nervenschäden ... was ist hier los... ich führe nicht weiter aus.
      Ich denke mir nur gerade... Kortion steht immernoch auf Platz 1 und diese Medikamente stehen auf Platz 6. Wie geht's Euch so? 
      Platz 7: Diuretika (Wassertabletten) gegen Nierenprobleme 
      Führt zur Harnbildung und Verdopplung der Urinproduktion. Nieren können dadurch ausgeschwemmt werden. Hierzu gehören auch Purine wie Koffein.
      Zitat für alle die es interessiert: "Wir glauben, dass Diuretika in Überdosierung, extrem gefährlich sind und die spezifische Ursache von Tausenden von Todesfällen pro Jahr sind. In der Multiple Risk Factor Intervention Trial (MRMIT) wurde 1985 eine große Doppelblindstudie durchgeführt. Männer mit hohem Blutdruck wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt die Standardmedikament Therapie zur Blutdruckkontrolle, während die andere eine aggressive Behandlung erhielt, die den verstärkten Einsatz von Diuretika beinhaltete. In der Diuretika-Gruppe nahm die Sterblichkeitsrate zu, obwohl ihr Blutdruck niedriger war als der der anderen Gruppe. Das Auftreten von Herzrhythmusstörungen war ebenfalls signifikant erhöht. Beides war wahrscheinlich auf den erheblichen Mineralverlust zurückzuführen, der in Ihrem Körper mit der aggressiven Verwendung von Diuretika auftritt. Diuretika bewirken, dass Ihr Körper lebensnotwendiges Magnesium, Kalzium, Kalium, Natrium, Chlorid, Zink und Jod in den Flüssigkeiten, die aus Ihrem Körper ausgeschieden werden, abgibt. Der Verlust dieser Mineralien führte bei Patienten zu Krämpfen in Ihren Herzkranzgefäßen, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen und sogar Herzinfarkt." (Zitatende)
      Um diese Post nicht zu lange zu machen: Platz 8 geht an Proscar gegen Prostatakrebs, Platz 9 geht an die Diabetes Medikamente DiaBeta, GluControl, Micronase und Tollinase, Platz 10 geht an Arthritis Medikamente - Motrin (Ibuprofen), Ansaid, Clinoril, Vicodin, Celebrex and Naproxen, Platz 11 an Grippemedikamente die selbst dosiert werden (z.B. medikamentöse Überdosierung von Aspirin etc.) und Platz 12 an BetaBlocker oder Calcium Kanal Blocker gegen Schmerzen am Herz.
      Fazit:
      Alle Krankenhäuser, jeder Arzt in ganz Europa die wissen das alles und dann wird Naturheilkunde verteufelt und es wird sich auch noch erdreistet in Frage zu stellen, ob pflanzliche Mittel nicht schädlich sein könnten! (?!) Es wird weiter verschrieben, den Leuten wird Angst gemacht und nach Ernährung wird nicht gefragt, genauer hingesehen wird ja auch nicht und verschrieben wird, was seit Jahren zu massenhaft Todesfällen führt.
      An alle die Kortison nehmen, da sie denken sie müssen es und es führt kein Weg vorbei. Fragt Euch doch ersthaft mal was Ihr da tut!? Für alle die sich mit MTX behandeln lassen, fragt Euch doch ersthaft mal wie lange Ihr denn noch leiden wollt?! Oder was möchtet Ihr? Heilung durch Tod... Scherz bei Seite aber ich sehe das leider so! 
      Mehr als diesen Beitrag kann ich nicht schreiben. Fakten sind Fakten und eine Quelle reicht mir hier. Ich habe es ja am eigenen Leib mit Kortison gespürt. Das hat mir gereicht!
      Ich kann und will Euch auch nicht beeinflussen. Jeder ist sich selbst am nächsten und weiß was er tut. Vertrauen braucht man allerdings nicht jedem und erst Recht nicht jedem Arzt!
      Gruss aus Erlangen, Andy

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