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  • Rolf Blaga
    Rolf Blaga

    Psorelax Spray im Test

    Insgesamt haben 13 Personen an dem Test von Psorelax Spray teilgenommen.

    Die meisten Tester und Testerinnen (10) störte der Geruch des Sprays; viele (6) fanden ihn nur „etwas“ unangenehm, aber einige (4) doch „deutlich“. Wenige (2) nahmen keinen Anstoß am Duft, eine fand ihn sogar angenehm. Fast alle gaben an, dass das Spray „sehr schnell“ (7) bzw. „schnell“ (5) einzieht; einer fand die Einwirkzeit „okay“. Ebenfalls alle meinten, das Spray sei „ergiebig“ (9) bzw. sogar „sehr ergiebig“ (4). Von allen wurde es entweder „gut“ (8) oder sogar „sehr gut“ (5) vertragen. Die Mehrzahl (8) kreuzte an, das Produkt würde „in Etwa“ so wirken, wie der Hersteller es verspricht. Wenige (2) fanden das Herstellerversprechen würde „voll erfüllt“, während einige (3) im Gegenteil meinten, das Spray wirke nicht so wie zugesagt.

    Die meisten würden das Produkt nur „bedingt“ (6) oder aber gar nicht (5) weiterempfehlen. Diejenigen, die schon von der Wirkung überzeugt waren (2), würden auch anderen raten, es auszuprobieren.

    Die Tester schrieben ihre Erfahrungen in unserem Forum nieder.

    Kommentar

    Psorelax Spray ist kein Pflegemittel, sondern wird als Medizinprodukt angeboten. Das bedeutet, es soll therapeutisch angewendet werden. Für alles, was auf die Psoriasis wirkt, gilt aber, dass es nie bei allen und nie bei jedem gleich gut wirkt. Immerhin haben zehn von 13 Testern eine Wirkung bemerkt, wenn auch die meisten nur eingeschränkt.

    Am häufigsten wurde das Sprayverfahren kritisiert: Wenn die Anwender eine bestimmte Stelle besprühen wollten, verteilte sich die Flüssigkeit „rundförmig um den Zielpunkt“. Man könne, „schlecht zielen“. Deshalb haben sich die meisten die wässerige weiße Flüssigkeit in die Hand gesprüht und dann auf die Stellen verteilt. Kritisiert wurde, dass der Sprühnebel für eine Weile im Raum hängen bleibe und entsprechend riechen würde. Mehrheitlich war man aber der Meinung, dass der Geruch auf der Haut relativ bald wieder verschwinde.

    Gerade diejenigen, die gleichzeitig eine Gelenk-Psoriasis hatten, kamen mit dem Sprühkopf nicht gut zurecht, „weil man soviel pumpen" müsse. Eine meinte, die Flüssigkeit würde schon aus dem Schraubverschluss laufen, wenn man – wie vorgeschrieben – vor Gebrauch die Flaschen schüttele. Eine andere fand die Flasche zu glatt und wünschte sich eine geriffelte Griff-Fläche.

    Positiv wurde vermerkt, dass man das Medizinprodukt einfach auf den Kopf zwischen die Haare sprühen könne. Da es schnell einziehe, könne man es „wunderbar für morgens vor der Arbeit“ anwenden. Hervorgehoben wurde auch die kühlende Wirkung des Sprays.

    Den Geruch fanden viele „eigenartig“ bis „gewöhnungsbedürftig“. Es gab nicht zwei Tester, die darin übereinstimmten, wonach das Spray nun rieche. Genannt wurden Olbas, Bienenwachs, Lavendel, Teebaumöl und Thermalbad.

    Einige kritisierten den Preis: 39 Euro für 100 ml sei ziemlich teuer, wenn man es dreimal täglich anwenden solle und es sich so großflächig versprühe. Verschreibungspflichtige Cremes, Salben oder Lotionen gegen Psoriasis sind zwar meist deutlich teurer, werden aber von der Krankenkasse bezahlt.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass Psorelax-Spray für Patienten gedacht, die ausprobieren wollen, ob sie ihre Psoriasis mit natürlichen Wirkstoffen behandeln können. Unsere Tester waren mehrheitlich der Meinung, dass das Spray nur eingeschränkt helfe.


    Themen: Produktetests

    Bildquellen

    • Psorelax: Bildrechte beim Autor

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    • Redaktion
      By Redaktion
      In der klassischen Selbsthilfegruppe freuen sich die Besucher über jede Probe eines Mittels zur Pflege der Haut – schließlich ist diese Pflege unerlässlich, und sie muss meist selbst bezahlt werden. Außerdem muss jeder Betroffene finden, welches Mittel seiner Haut am besten hilft. Doch wenn die Proben verteilt sind, kommt oft wenig mehr als „ganz gut“ oder „taugt nichts“. Das wollten wir genauer wissen. Deshalb haben wir uns im Herbst 2011 entschlossen, möglichst viele Pflegemittel von Nutzern des Psoriasis-Netzes testen und bewerten zu lassen.
      Natürlich sind wir uns bewusst, dass das keine „objektiven“ Tests sind. Dafür ist die Zahl der Tester zu gering.
      Selbstverständlich haben hinterher auch andere Nutzer und der Hersteller die Gelegenheit, diese Bewertungen zu kommentieren. Damit wollen wir versuchen, mehr über ein Pflegeprodukt zu erfahren, als es die Werbeaussagen einzelner Firmen zulassen. Es geht dabei in erster Linie darum, untereinander Erfahrungen auszutauschen – ein typisches Merkmal von Patienten-Selbsthilfe.
      Es dürfen nur Pflegemittel getestet werden, keine – wenn auch rezeptfreien – Arzneimittel. Einige Präparate sind „zugelassene Arzneimittel zur unterstützenden Behandlung von Hauterkrankungen“. Für die gelten die gesetzlichen Vorschriften über “Anwendungsbeobachtungen“. Für Vorschläge, welche Produkte getestet werden sollen, sind wir offen.
      Das Psoriasis-Netz bietet diese Tests ohne jedes kommerzielle Interesse an. Wir bekommen von niemanden Geld, Geschenke oder andere Vorteile dafür. Die Firmen stellen uns die Präparate kostenlos zur Verfügung, erfahren aber nicht, an wen wir sie auf unsere Kosten versenden.
      Die Tester wurden gebeten, Pflege-Lotionen auf den gesamten Körper aufzutragen, Pflege-Cremes oder –Salben aber nur auf die Psoriasisstellen. Allen sollte klar sein, dass Pflegeprodukte nicht dazu gedacht sind, die Psoriasisstellen zu behandeln. Sie bewirken, dass die Haut geschmeidig bleibt, und schützen sie vor Austrocknung, enthalten aber keine medizinischen Wirkstoffe.
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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Insgesamt haben sich 12 Personen an dem Test beteiligt. In den Kommentaren haben fast alle Tester etwas zu der Creme gesagt. Trotzdem haben ärgerlicherweise letztendlich leider nur sechs Tester den Fragebogen ausgefüllt.
      Für alle (6) war der Geruch der Creme kein Problem. Ebenfalls alle fanden, dass die Creme sehr schnell oder schnell (5) bzw. in angemessener Zeit (1) einzieht. Alle waren sich einig, dass sie sehr ergiebig (5) bzw. ergiebig (1) ist. Außerdem haben alle, die die Fragen beantwortet haben, die Creme sehr gut (5) oder gut (1) vertragen. Die Mehrheit der Tester (5) hatte den Eindruck, das Produkt würde so wirken, wie der Hersteller es verspricht. Nur ein Tester meinte, das Produkt halte das Herstellerversprechen nur „etwas“ ein. Die Mehrheit (5) würde die Creme weiter empfehlen, einer nur „bedingt“.
      Kommentare
      Als erstes fiel den Testern der Verschluss der recht großen Flasche (500 g) auf: Der Creme-Spender ist so konstruiert, dass man ihn nur drehen und einrasten muss, um die Flasche richtig zu verschließen. Für Sicherheit und Transport sehr praktisch. Diese Konstruktion fanden viele „raffiniert“.
      Den Geruch der Creme beschrieb eine Testerin wohlmeinend als „steril neutral“, so wie ein medizinisches Pflegemittel riechen sollte. Einer meinte, nicht der Geruch zähle, sondern die Pflege-Eigenschaft.
      Die Creme ist relativ dünn und verführt dazu, zu viel auf einmal aufzutragen. Wenn man nur wenig nehme, lasse sie sich gut verteilen, so die meisten Tester, und sei nach einer Minute eingezogen. Sie hinterlasse einen leicht fettigen Film. Dadurch fühle sich die Haut sanft und samtig an. Einige hatten das Gefühl, Wachs aufzutragen. Das verwundert nicht, denn Dexeryl® besteht aus Glycerin, Vaseline, Paraffin, Glycerol und anderen Fetten. Das kann nachlesen, wer die Gebrauchs-Informationen auf Deutsch liest. Die kann man aber nur sehr umständlich hinter dem Flaschen-Etikett freilegen.
      Es dauert einige Minuten, bis der Fettfilm endgültig verschwindet. Ein Tester stört sich nicht daran, wenn es etwas länger dauert, bis eine Creme einziehe. Für ihn sei der Pflege-Effekt das wichtigste.
      In dieser Hinsicht gab es einige positive Erfahrungen: Einer Testerin fand, die Pflegewirkung halte länger an, als bei Urea-Produkten. Mehrere bestätigten, dass die Haut lange recht weich bleibe und nicht spanne. Durch den Fettgehalt würden sich Plaques lösen, die Haut nicht mehr so schuppen und Stellen weich werden, die bisher sich jeder Pflegemöglichkeit entzogen hätten. Selbst ihre Krümel-Nägel hätten, so eine Testerin, positiv darauf angesprochen. Bei einem anderen Tester habe sich die Haut beruhigt und das Jucken habe stark nachgelassen.
      Da Dexeryl keinen Harnstoff (Urea) enthält, brennt die Creme nicht auf offenen Stellen. Ein Tester hat sie im empfindlichen Gesicht verwendet. Dort habe er noch nach einer Stunde gemerkt, dass die Haut eingecremt sei.
      Ein Tester hat nach dem Eincremen an sehr warmen Tagen einen Schweißfilm auf der Haut bekommen. Aber er könne sich die Creme gut im Herbst oder Winter vorstellen, wenn die Haut extrem trocken sei. Eine Testerin fand, dass sich die Creme nach dem Duschen schlechter verteilen lasse. Ein anderer hatte sie als Massage-Creme benutzt und hinterher einen unangenehmen, klebrigen Film auf dem Rücken gehabt.
      Ein Tester lobt besonders, wie sparsam die Creme sei. Aber in einem Punkt ist sie doch nicht so sparsam: Mit dem Spender allein kann man den letzten Rest aus der Flasche nicht herausbekommen. Der Pump-Mechanismus reicht nicht aus. Man muss die Flasche mit der Kappe (die man hoffentlich aufgehoben hat!) verschließen und umdrehen. Dann läuft die Creme in die obere Öffnung.
      Fast gar nicht haben die Tester über den Preis gesprochen. Im Internet kostet Dexeryl® zwischen 12 und 14 Euro die 500 ml – Flasche (Oktober 2012, keine Versandkosten).
      Eine Testerin hat das Produkt abgesetzt, weil sie es nicht vertragen habe. Das liege aber nicht an der Creme, wie sie erklärt. Fast alle neuen Pflege-Cremes, die sie ausprobiere, würden bei ihr einen neuen Pso-Schub auslösen. Nebenbei erwähnt sie, dass sie einen PASI von 41,5 habe. Ein PASI größer als 10, gilt als mittelschwere oder schwere Psoriasis. In diesen schweren Fällen sollte nicht die Pflege, sondern die Behandlung mit entsprechend starken Mitteln im Vordergrund stehen.
    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Insgesamt haben 10 Personen an dem Test teilgenommen. Einige davon haben einen Vergleichstest durchgeführt, das heißt an ausgesuchten Stellen nur das Testprodukt, an anderen Stellen ihr gewöhnliches Pflegeprodukt verwendet.
      Übereinstimmend haben alle die Salbe als „geruchslos“ bezeichnet. Sieben geben an, dass die Salbe „langsam“ einzieht, was bei einem Glyzerinanteil von 11% zu erwarten ist. Bis auf einen Tester fanden alle, dass die Salbe „ergiebig“ sei, d.h. sie hatten nicht den Eindruck, dass das Präparat sich schnell verbraucht. Ein Tester hat die Salbe nicht so gut vertragen, alle anderen schon. Fünf der Beteiligten meinten, die Salbe würde „in Etwa“ so wirken, wie der Hersteller es verspricht. Drei meinten das überhaupt nicht; zwei dagegen fanden das Herstellerversprechen „voll erfüllt“.
      Der großen Mehrzahl (8) war es nicht möglich, die Tube völlig auszudrücken, so dass ein kleiner Rest blieb. Ebenfalls acht Tester würden das Produkt „bedingt“ weiterempfehlen, zwei immerhin „völlig“.
      Meinungen der Nutzer
      Die Nutzer bewerten den „Klebe-Effekt“ der fettigen Salbe unterschiedlich: Bei einigen klebte die Kleidung unangenehm und lang anhaltend am Körper, obgleich die Salbe nicht allzu dick aufgetragen und einmassiert wurde. Andere hatten dieses Problem überhaupt nicht. Das Problem gibt es vermutlich bei allen Fettsalben. Wer kann Tipps geben, wie man das möglichst verhindert oder minimiert? Keiner der Tester fand die Salbe „unangenehm fettig“.
      Einige haben erfolgreich versucht, mit der Fettsalbe krustige Schuppen (Plaques) zu lösen – am Kopf war sie hinterher gut auszuwaschen.
      Enttäuscht war vermutlich diejenige, die gehofft hatte, damit Psoriasis-Stellen wegzubekommen, die selbst Fumaderm getrotzt haben. Es wäre schön, wenn es gelungen wäre. Aber das darf man von einem reinen Pflegeprodukt nicht erwarten.
      Links zum Weiterlesen
      Testrunde in unserem Forum Ein Hinweis
      Die Kerasal Basissalbe ist inzwischen außer Handel. Ihr Nachfolger ist die absolut "baugleiche"  Excipial Fuß-Salbe.
    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Insgesamt haben 11 Personen an dem Test teilgenommen. Einige davon haben einen Vergleichstest durchgeführt, d.h. an ausgesuchten Stellen nur das Testprodukt, an anderen Stellen ihr gewöhnliches Pflegeprodukt verwendet.
      Die Mehrzahl (7) fand den Geruch „angenehm“, die Restlichen (4) haben die Creme als „geruchslos“ bezeichnet. Bis auf einen gaben alle anderen Tester an, dass die Creme „schnell“ bzw. „sehr schnell“ einzieht. Alle Tester fanden, dass die Pflegecreme „ergiebig“ sei, d.h. sie hatten nicht den Eindruck, dass das Präparat sich schnell verbraucht. Zehn Tester haben die Creme „sehr gut“ vertragen, einer „gut“. Fünf der Beteiligten meinten, die Creme würde „in Etwa“ so wirken, wie der Hersteller es verspricht. Sechs dagegen fanden das Herstellerversprechen „voll erfüllt“. Der großen Mehrzahl (8) war es nicht möglich, die Tube völlig auszudrücken, so dass ein kleiner Rest blieb. Ebenfalls acht Tester würden das Produkt „völlig“ weiterempfehlen, drei immerhin „bedingt“. Meinungen der Nutzer zur iQlind Intensiv Pflegecreme
      Die Konsistenz wurde gelobt, d.h. die Creme fühlte sich beim Auftragen gut an, blieb als leichter Film auf der Haut, hinterließ aber keine Spuren oder Klebeeffekte an der Kleidung. Nach einigem Gebrauch wurde von vielen berichtet, die eingecremte Haut sei lang anhaltend „sehr weich“ und „samtig“ geworden. Einige Tester stellten fest, die Pflegecreme würde weder „prickeln“, noch die Haut „irritieren“, wie andere Produkte. Das liegt vermutlich daran, dass sie keinen Harnstoff (Urea) enthält.
      Zum Abschuppen ist die iQlind Intensiv Pflegecreme wohl nicht besonders geeignet. Während ein Tester meinte, durch die Creme sei seine Psoriasis zurückgegangen, haben andere das nicht bestätigt. Anti-psoriatische Wirkstoffe enthält sie nicht.
      Sehr praktisch empfanden viele den Klapp-Verschluss, anstelle einer Kappe zum Drehen. Bedauert wurde der hohe Preis, denn die Tube mit 100 ml kostet 26,80 € (Dezember 2011). Etwas billiger erhält man sie mit einem Gutschein oder Rabatt einer Online-Apotheke.
      Links zum Weiterlesen
      Testrunde in unserem Forum Informationen beim Hersteller
    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Insgesamt haben 12 Personen an dem Test teilgenommen.
      Für die Mehrzahl (9) war der Geruch der Lotion kein Problem - vor allem, weil er sich schnell verflüchtigt. Nur wenige Tester (3) störten sich daran. Einer von ihnen konnte sich überhaupt nicht daran gewöhnen, während ein anderer Tester den Geruch als „angenehm“ empfunden hat.
      Bis auf eine Ausnahme fanden alle, dass die Lotion schnell (7) bzw. in angemessener Zeit (4) einzieht. Alle waren sich einig, dass sie ergiebig (6) bzw. sehr ergiebig (6) sei. Ebenfalls alle haben sie gut (4) oder sogar sehr gut (8) vertragen.
      Trotzdem hatten etwas mehr Tester (7) das Gefühl, das Produkt würde nur „in etwa“ so wirken, wie der Hersteller es verspreche. Die anderen (5) dagegen empfanden, dass die Herstellerversprechen eingehalten werde. Niemand fand, dass etwas Falsches versprochen worden sei. Im gleichen Verhältnis (7) gelang es den meisten nicht, die Flasche vollständig zu entleeren, bei den anderen (5) blieb nur ein kleiner Rest.
      Niemand würde von dem Produkt abraten, aber eine leichte Mehrheit (7) wollte es nur „bedingt“ weiter empfehlen.
      Kommentare
      Fast alle (10) waren sich einig, dass die Lotion einen Eigengeruch hat. Die, die ihn nicht mochten, beschrieben ihn als „käsig“ oder „muffig“, andere als „gewöhnungsbedürftig“. Der Hersteller gibt für diese Lotion an, dass sie „ohne Duft“ sei. Genau müsste es eigentlich heißen „ohne zusätzliche Duftstoffe“ bzw. „unparfümiert“. Nicht jeder empfindet Gerüche gleich. Deshalb sollte man die einzige wirkliche Negativbewertung („eklig“) als Ausdruck subjektiver Geruchsempfindlichkeit ansehen.
      Einige Tester schrieben, dass die Lotion immerhin 10 bis 15 Minuten brauche, bis sie gut eingezogen sei. Das ist nichts für Eilige und liegt vor allem daran, dass es sich eben nicht um eine reine Feuchtigkeits-Lotion handelt. Der Name „L 30 –Lipide“ verweist darauf, dass es sich um eine fetthaltige Lotion mit einem geringen Urea-Anteil handelt. Daher rührt auch der leichte „Film“ bzw. glänzenden „Schimmer“, den die Lotion auf der Haut hinterlässt. Der wurde aber von den meisten nicht als unangenehm empfunden, außer vielleicht direkt auf den Händen. Eine Testerin meinte, der dünne Fettfilm könnte sie vielleicht im Sommer mehr stören. Er ist aber nach einiger Zeit völlig verschwunden.
      Einig war man sich, dass die Lotion die Haut weich und geschmeidig macht, bei den meisten lang anhaltend. Mehrere bemerkten, dass sie nicht so brenne, wie andere Produkte. Das liegt daran, dass die Lotion nur 4 % Urea (Harnstoff) enthält. Durch den hohen Lipid-Anteil sind bei einigen Testern die rauen (Pso-) Stellen weicher, glatt und schuppenfrei geworden und juckten nicht mehr so stark.
      Die Konsistenz hätte den Effekt, so eine Tester, dass die Lotion gut aus der Flasche fließe und sich der Behälter gut leeren ließe.
      Ein Tester fand die Verpackung „billig“. Er vermutete, dass damit Kosten eingespart werden sollen. Die Flasche sei „Standardware“, der einfarbige Druck sähe "selbstgemacht“ aus. Ihm fehlte ein professionelles, wieder erkennbares Design dieses Herstellers. Den anderen, die sich dazu geäußert haben, war die Verpackung gleichgültig.
      Am Schluss ging es noch um den Preis. Um die 15 bis 17 Euro für 500 ml fand ein Tester entschieden zu viel, wenn man Daueranwender ist. Sicherlich gibt es preiswertere Lotionen.
      „Sana Vita L30-Lipide Feuchtigkeitslotion“ liegt im Vergleich zu Konkurrenzprodukten ähnlicher Qualität preislich im Mittelfeld. Links zum Weiterlesen
      Testrunde in unserem Forum Informationen beim Hersteller

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