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RIST4721 war die Abkürzung für ein Medikament, das in der Erprobung war. Es sollte einmal bei Psoriasis pustulosa palmoplantaris helfen – also bei pustulöser Schuppenflechte an Händen und Füßen. Die Erprobung war in einer "mittelfrühen" Phase, nämlich in Phase 2 von 3 angekommen.

Das Medikament sollte als Tablette eingenommen werden.

RIST4721 wurde von der Firma Aristea Therapeutics entwickelt. Es wurde außerdem für den Einsatz bei Morbus Behcet, Hidradenitis suppurativa und familiärem Mittelmeerfieber erprobt.

Im Februar 2023 entschied der Hersteller, die Entwicklung einzustellen – "aus Sicherheitsgründen" und "zum Schutz der Patientensicherheit". Das geht aus einer Pressemitteilung der Firma hervor.

Wenn eine Firma in diesem Stadium eine Erprobung aufgibt, ist bis dahin schon viel Geld in die Entwicklung geflossen. Entsprechend ernsthaft müssen die "Sicherheitsprobleme" gewesen sein. In einer Studie wurden Nebenwirkungen wie Durchfall, Infektionen, Nieren- und Harnwegserkrankungen und Störungen des Blut- und Lymphsystems erwähnt, die aber insgesamt nur mild ausfielen. Ein Teilnehmer brach die Studie wegen Angstzuständen ab, die aber nichts mit dem Medikament zu tun gehabt haben sollen. Starke Nebenwirkungen wurden insgesamt nicht bemerkt.

Einige Tage nach der Bekanntgabe des Studienabbruchs verlautbarte das Unternehmen dann seine komplette Auflösung. Aristea Therapeutics war eine Ausgründung aus der Pharmafirma AstraZeneca. Im Juli 2021 waren in einer Finanzierungsrunde noch einmal 63 Millionen US-Dollar in die Firma gesteckt worden.

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