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  • Inga Richter
    Inga Richter

    Stufe 1: Behandlung der Psoriasis mit Cremes und Salben

    Mit einer Behandlung der Psoriasis sollte möglichst sanft begonnen werden – nach dem Motto: "Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen". Deine Haut dankt es dir, wenn du sie nicht unnötig quälst.

    Aufbauend auf der „Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris“ von 2011 hier einige Erweiterungen der Empfehlungen zur Behandlung mit rezeptpflichtigen Präparaten:

    Vor der eigentlichen Therapie

    Zunächst sollten die Stellen entschuppt werden, damit die eigentlichen Medikamente da hinkommen, wo sie wirken sollen. Oftmals reichen dazu einfache Cremes, in hartnäckigeren Fällen welche, die Harnstoff  oder Salicylsäure enthalten - in Vaseline oder Öl. Bei Salicylsäure ist darauf zu achten, dass sie nicht großflächig aufgetragen werden sollte.

    Aber: Wer Salicylsäure nicht mag oder verträgt, muss noch lange nicht verzweifeln. Ölbäder tun es auch, und dabei muss es nicht das teure Öl aus der Apotheke sein.

    Auch für die schwer zu erreichenden Herde auf dem behaarten Kopf gibt es recht einfache Lösungen. In leichteren Fällen reichen besonders entwickelte Shampoos oder Cremes. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Kopf mit einer Salicylsäure-Öl-Kappe über Nacht zu behandeln. Etwas aufwändig, aber sehr effektiv.

    Nähere Informationen bzw. Quelle: www.dermatologie-berlin.de/

    Die wichtigsten Wirkstoffe

    Darauf folgt die eigentliche äußerliche Behandlung – und da gibt es verschiedene Mittel. Wir haben sie hier mal danach sortiert, welche am häufigsten angewendet werden.

    Vitamin-D-Abkömmlinge

    Vitamin D3 normalisiert das Wachstum und die Reifung der Zellen in der Oberhaut. Die dem natürlichen Vitamin nachempfundenen Präparate sind seit knapp 20 Jahren im Dienste der psoriatischen Menschheit. In Deutschland bekommt  man seit 1992 das Präparat Daivonex oder Psorcutan. Später folgte Curatoderm.

    Studien bewiesen, dass bei chronisch-stationären Herden eine ähnliche Wirkung erzielt wird wie mit einem mittelstarken Kortison - freilich ohne dessen Risiken. Als Nebenwirkungen treten bisweilen Hautreizungen auf, meist aber nur vorübergehend. Die Medikamente sollten nicht zusammen mit Salicylsäure angewendet werden und nicht im Gesicht. Calcipotriol und Calcitriol scheinen Untersuchungen zufolge gleich wirksam zu sein, etwas weniger Wirkung zeigt Tacalcitol.

    Bekannte Präparate: Curatoderm (Tacalcitol), Silkis (Calcitriol); Daivonex (Calcipotriol), in Kombination mit Betamethason: Daivobet und Enstilar

    Kortison

    Bei Kortison handelt es sich um ein Hormon, das in der Nebenniere gebildet wird. Vorsicht ist bei diesen Präparaten immer geboten, denn weniger ist zuweilen mehr, und mehr ist zuviel, denn es macht die Haut dünn (Atrophie) und damit unendlich verletzlich. Starke Kortison-Salben sollten nicht auf Flächen angewandt werden, die größer als eine Hand sind. Tabu sind auch Kinderhaut, Gesicht, Hals und der Genitalbereich, weil hier die Haut ohnehin schon dünn ist. Als weitere Nebenwirkungen können Follikulitis, Dermatitis, Hautatrophien, Brennen, Rötungen oder Juckreiz auftreten.

    Oft kommen die Stellen auch mit einer großen Wucht wieder ‘raus (Rebound Effekt). Deshalb wird empfohlen, Kortison -Salben nicht länger als zwei Wochen anzuwenden und die Behandlung nach Besserung langsam auszuschleichen, also eine Weile lang nur noch jeden zweiten, dann jeden dritten Tag zu schmieren. Eine interessante Alternative ist das folgende Verfahren: Dabei wird drei Tage lang eine Kortison -Salbe aufgetragen, vier Tage lang dann eine Pflege- oder andere Salbe.

    Für gewöhnlich trägt man Kortison -Salben einmal am Tag auf. Nur an Handtellern und Fußsohlen darf zweimal geschmiert werden, denn da ist die Hornschicht dicker. An diesen Stellen kann Kortison daher auch längere Zeit aufgetragen werden ohne dass einen die genannten Nebenwirkungen gleich quälen. Manchmal kann ein abdeckender Verband die Wirkung verstärken.

    Auf dem behaarten Kopf und an den Nägeln ist die Gefahr von Kortison -Salben nicht so groß. In allen Fällen sollte auf Kortison verzichtet werden

    • bei Infektionen
    • während der Schwangerschaft und
    • in der Stillzeit.

    Bekannte Präparate:

    • Wirksamkeit sehr stark (Klasse IV): Clobegalen, Dermoxin, Karison (Clobetasol-17-propionat);
    • Wirksamkeit stark (Klasse III): Amciderm (Amcinonid); Diprosone (Betamethasondipropionat), Benesol V und Celestan V (Metamethasonvalerat); Topisolon (Desoxymethason); Ecural (Mometasonfuroat); Jellin (Fluocinolonacetonid)
    • mäßig stark (Klasse II): Triamgalen und Volon A (Triamcinolonacetonid); Dermatop (Prednicarbat); Adnatan (Methylprednisolonaceponat) Betnesol V mite (Betamethasonvalerat), Hydrocortisonaceponat;
    • schwach (Klasse I): Hydrocortison Wolff, Hydroderm HC (beides Hydrocortison); Linola HN (Prednisolon), Ebenol (Hydrocortisonacetat), Dexamethason Creme.

    Zwei Studien ergaben, dass Cremes genauso wirksam sind wie Lotionen oder Schäume.

    Dithranol – ein synthetisches Teerpräparat

    Auch dieses Medikament hat seine Jährchen "auf dem Buckel": Seit 1916 reguliert es genau den Knackpunkt der Schuppenflechte, die vermehrte Zellteilung. Dithranol blockiert auch die Immunreaktion, die an den entzündlichen Hautveränderungen schuld ist. Eingesetzt wird der Wirkstoff bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vulgaris.

    Der größte Nachteil von Dithranol ist, dass es – wie die natürlichen Teerprodukte auch - alles und jedes braun verfärbt. Langzeitbehandlungen mit 12 bis 24 Stunden "Aufenthalt" des Dithranols auf der Haut sind deshalb fast nur in Kliniken möglich.

    Eine höhere Dosierung wird nach zunächst 10 und nach langsamer Steigerung auf 20 Minuten mit lauwarmem Wasser (ohne Seife!) abgewaschen und kann daher auch ambulant verwendet werden. Darüber hinaus existiert eine Anwendung, die nur eine Minute auf der Haut bleibt. Bei der Eigenanwendung sollten unbedingt Einmalhandschuhe getragen werden. Interessant ist die Kombination mit Harnstoff wie bei Psoradexan oder mit Salicylsäure wie bei Psoralon. Beide Substanzen fördern die Freigabe von Dithranol aus der Salbe in die Haut und somit die Wirksamkeit.

    Ein Teil der Patienten berichtet von Nebenwirkungen wie Hautbrennen und –rötungen. Nicht angewendet werden darf Dithranol bei erythrodermischer Psoriasis, Psoriasis pustulosa und in der Nähe von Schleimhäuten sowie der Augen. Vorsicht auch – wie immer - bei Schwangerschaft und in der Stillzeit.

    Seit 1997 auf dem Markt war das Dithranol-Präparat Micanol. Der Hersteller Galderma versprach, dass nichts mehr verfärbt, wenn man die Salbe mit höchstens lauwarmem Mittel abwäscht. Der Hersteller hat das Micanol jedoch 2017 vom Markt genommen.

    Bekannte Präparate:

    • in Kombination mit Harnstoff Psoradexan (1%), Psoradexan mite (0,5%), Psoradexan forte (2%)

    Teer

    Schon seit mehr als 100 Jahren werden chronische Hautkrankheiten mit Steinkohlenteer behandelt. Die Substanzen darin hemmen sowohl die übertriebene Zellteilung und Verhornung als auch die Entzündung. Außerdem lindert Teer den Juckreiz . Teer ist aber nichts für lebhaft rote oder nässende Stellen und schon gar nichts während der Schwangerschaft, Stillzeit oder für Säuglinge. Vorsicht ist in Hautfalten und am Hodensack geboten. Shampoos dürfen heutzutage keinen Steinkohlenteer mehr enthalten, einige Produkte wurden wegen des Verdachts auf erhöhte Krebswahrscheinlichkeit vom Markt genommen.

    Vielleicht aus diesen Gründen werden Teerprodukte nach der „Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris“ als Monotherapie nicht empfohlen. In Kombination mit UV-Behandlungen soll die Therapie erfolgreicher sein als mit Teerpräparaten allein. Andererseits existieren unerwünschte Begleiterscheinungen bei der Kombination von Teerprodukten mit starker UV-Exposition und/oder photosensibilisierenden Substanzen. Die Farbe und der unangenehme Geruch der Präparate trugen ebenfalls nicht gerade zu deren Beliebtheit bei. Inzwischen werden neuartige Teerprodukte beworben, die solche Nachteile laut Herstellerangaben nicht haben sollen. Näheres ist hier zu lesen.

    Neue Präparate: Scytera; Psorent

    Bekanntes Teerpräparat: das Teer-Shampoo Tarmed-Shampoo

    Vitamin-A-Abkömmlinge

    Dieses Medikament ist für leichte bis mittelschwere Psoriasis gedacht. Klinische Studien bescheinigen ihm, dass 70 Prozent der hartnäckigen Stellen abheilten. Dicke Schuppenherde bildeten sich zurück, wie sie es sonst nur bei starkem Kortison  tun. Tarazoten darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, unangenehme Begleiterscheinungen könnten Pruritus, Hautbrennen, Erytheme und Irritationen sein. Außerdem sollte höchsten ein Zehntel der Körperoberfläche damit behandelt werden. Die Therapie ist kombinierbar mit Kortison, Phototherapien und der Photochemotherapie namens PUVA. Allerdings wird Tarazoten in Deutschland nicht vertrieben und kann nur über Auslandsapotheken erstanden werden.

    Bekanntes Präparat: Zorac (Tarazoten)

    Mahonia aquifolium

    Der Wirkstoff wird aus einem nordamerikanischen Zierstrauch gewonnen. Die chemischen Substanzen nehmen Einfluss auf die Zellteilung und Entzündung. Das Medikament eignet sich vor allem für eine Langzeitbehandlung, wobei allerdings 2- bis 3-mal täglich geschmiert werden muss. Wissenschaftler verglichen ihre Wirkung mit Standardbehandlungen mit Dithranol  sowie Daivonex und fanden heraus, dass die Stellen zwar langsamer zurückgebildet wurden, dafür aber fehlten unschöne Begleiterscheinungen. Die Betroffenen empfanden die Pflanzensalbe durchweg als angenehmer.

    Bekanntes Präparat: Rubisan (nicht verschreibungspflichtig)

    Aktuelle Studienergebnisse sind in der Kurzfassung hier zu lesen: www.rosenfluh.ch/ Die Studien beziehen sich aber immer nur auf die 10-prozentige Mahonia-Creme (Rubisan). Belixos enthält nur 1,6 Prozent des Wirkstoffes.

    Calcineurin-Inhibitoren

    Relativ neu sind die Wirkstoffe Pimecrolismus und Tacrolismus. Beide Substanzen sind seit 2002 zugelassen für atopische Dermatitits (Neurodermitis) und (noch) NICHT bei Psoriasis vulgaris, obwohl die Wirksamkeit bei Psoriasis durch Studien belegt werden konnte – jedoch nicht im ausreichenden Maße. Daher können die Substanzen nur im so genannten „off label use“ verschrieben werden. Die Wirkung beruht auf einer Hemmung spezieller Moleküle, die für das Immunsystem zuständig sind, weshalb die Substanzen auch als topische Immunmodulatoren bezeichnet werden. Die Wirksamkeit wird Untersuchungen zufolge mit der eines Klasse II Kortikoides verglichen, wobei die Calcineurin Inhibitoren jedoch in kortkoid-sensiblen Körperbereichen wie im Gesicht, in Hautfalten und im Genitalbereich gut angewendet werden können. Binnen sechs bis 12 Wochen berichteten etwa die Hälfte der Patienten von einer deutlichen Verbesserung oder gar kompletten Abheilung der Läsionen. Als Nebenwirkungen traten bisweilen Hautbrennen und –infektionen auf. Wegen mangelnder Erfahrungen ist auch diese Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfehlenswert. Eine Kombination mit UV-B Photobehandlungen oder PUVA schließt sich ebenfalls aus.

    Bekannte Präparate: Protopic (Tacrolimus); Elidel (Pimecrolimus)

    Natürlich gibt es noch weit mehr Behandlungsmöglichkeiten. Darüber kannst du in den Rubriken "Themen", "Medikamente" und "Therapien" und nicht zuletzt im Forum sehr viel nachlesen.

    Tipps zum Weiterlesen

    Das Wichtigste im Video erklärt

    Dr. Uwe Schwichtenberg erklärt in diesem Video, womit die Psoriasis äußerlich behandelt werden kann. Er hat seine Praxis in Bremen und ist dort auch im Hautärzte-Netzwerk PsoNet aktiv.


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    djma - Fotolia

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    Hallo, ich bin 19 Jahre alt und habe Schuppenflechte seit ich ca 12 war. Ich war bei sehr vielen Hautärzten und alle vertrösteten mich damit, dass ich mich damit abfinden soll und gaben mir irgendeine Salbe. Seit 2 Jahren habe ich nun mit einer Freundin (arbeitet in einer Apotheke) experimentiert was mir hilft: Zurzeit tupfe ich meine betroffenen Stellen (Kopfhaut, Stirn, Ohren, Bauchnabel) 2x täglich mit Gurgelwasser von SonnenMoor ab, und creme es alle Tage mit einer Moor und Kräutercreme ein, das hat mir sehr gut geholfen. Aber nach ca. einem Monat setzt die Wirkung wieder aus ... wie bei allen anderen Dingen die mir geholfen haben. Wenn ich beim Essen Tomaten, Fettiges (Fast Food) und Koffein weglasse juckt es fast gar nicht mehr und ist weniger rot!

    Danke für eure Tipps, werde einige ausprobieren! Liebe Grüßeevi

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    Hallo alle zusammen..Ich bin 22 und habe PSO seit ca. 3 Jahren.Angefangen hat es an den Ellbogen und dann hatte ich eine kleine Stelle an der Wade bekommen. Seit 2 Jahren habe ich es extrem schlimm und es hilft gar nichts. So richtig angefangen hat es mit dem Stress und seitdem mein Vater vor 2 Jahren verstorben ist und der hatte es auch.Ich bin schon echt am Verzweifeln, denn gar nichts hilft, keine Salbe, keine Bestrahlung einfach gar nichts.Mittlerweile habe ich es am ganzen Körper bis auf den Bauch und auf dem Kopf, sonst echt überall.

    Vielleicht kann mir jemand einen guten Tipp geben was vielleicht hilft.Danke im Voraus

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    Vor 2 Monaten traf mich die Diagnose PSA wie ein Keulenschlag.Vorwiegend am Rücken, den Oberarmen und den Oberschenkeln. Hat angeblich mit meiner Arthrose (bin 70 Jahre alt) zu tun und ist auch nervlich (bin Schmerzpatientin und depressiv) zu tun. Salben mit Cortison helfen nix, auch nicht Bäder. Hat wer von euch Erfahrung mit einer Kur am Toten Meer? Oder habt ihr noch gute Tipps mit Cremen,Bestrahlungen, etc.? Danke für jeden Ratschlag.

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    Bin 77 Jahre und habe mit 20 Jahre Schuppenflechte bekommen.Teilweise war 3o-4o% meiner Haut belastet.

    Mit 45 Jahre habe ich durch Zufall Lebertran flüssig eingenommen und zwar jeden Tag einen 1/2 Esslöffel.Nach einem 1/2 Jahr verschwand die Schuppenflechte immer mehr und nach einem Jahr hatte ich nur noch zwei kleine Stellen an den Ellenbogen und dies ist bis heute so geblieben. Den Lebertran nehme ich seitdem regelmäßig weiter.

    Bekannte haben den gleichen Effekt erzielt.Nur die meissten hören nach 4 Wochen auf, wenn sich in dieser Zeit nichts gebessert hat. Ich bin heute dankbar, dass ich die letzten Jahre beschwerdefrei leben konnte.

    LG Hans

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    Hallo an alle Leidensgenossen,ich bin jetzt 37 Jahre alt und bis her hat noch kein Dermatologe heraus gefunden was ich wirklich habe .Ich denke das es Schuppenflechte ist , weil die Beschreibungen treffen alle alle auf mich zu.Bei mir fing es vor ca. ( Jahren an der Stirn an und dann nach und nach bekam ich es auch an den Händen und an den Ellbogen.Auch ich habe einiges an Cremes versucht und einige davon haben für eine kurze Zeit geholfen.Bei mir juckt es nicht es lösen sich nur Hautpartikel die ich dann weg mache.Wenn ich aber in der Sonne bin oder im Salz-/Chlorwasser bin geht es weg aber sobald ich wieder trocken bin kommt es wieder.Ich bin schon am verzweifeln und weis nicht mehr weiter. Würde mich freuen, wenn ihr mir tipps geben könntet.

    MfG und danke im Voraus.

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    hallo Simon hab auch psoriasis. Hab gelernt, dass je weniger man denkt, dass man sie hat und das kratzen mit dem Gedanken: es juckt nicht ich muss nicht kratzen, es ist nur meine trockene Haut, die gerade jetzt im Moment versucht, sich an dieser Stelle zu erneuern. Ich störe sie durch ein kratzen besser nicht. Ich bin Tunesierin und hab auch das Gefühl dass sobald ich in der Heimat bin alles besser ist. Ich autosuggeriere mir, dass mir die Sonne, das Meer, das Essen der Urlaub an sich sehr gut tun und ich deswegen keine Probleme mit der Haut habe. Damals, wenn ich zurück nach Deutschland kam, hatte ich mich so darauf eingeschossen, dass ich in Deutschland sowieso wieder Probleme haben werde. Ich sage mir deswegen immer, ich habe nichts, es ist alles jut.

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    Guten Abend aus Velten, zu fragen, wer was weiß was helfen könnte, erspare ich mir. Habe schon viel versucht, Salz- und Schwefelbäder, Licht, die stärksten Cortison Salben, Schuppenflechten Tee aus Austria, Fumaderm mit nicht lustigen Nebenwirkungen, Dauerschmiererei mit Salben und Teer stationär im Benjamin Franklin Klinikum, selbst gekaufte Sälbchen, und was hat geholfen, für ein Jahr eine starke Cortison Salbe, und seitdem nichts mehr. Seit 4 Monaten habe ich den Eindriúck als wenn die Schuppenflechte wuchert als wäre ich ein Alien. Brust, Rücken und Oberarme kamen innerhalb von einige Monaten massiv hinzu. Knöchel beidseitig, beide Waden und Knie, die Kopfhaut, Gesäß, Nabel und viele Stellen mehr. Alles ist ständig knallrot und entzündet, und Schlafen ist schon wegen der Schmerzen und des ständigen Spannungsgefühles kaum möglich. Oft bzw. meist nur 2 mal 3 Sunden. Levocetirizin hilft gegen den extreme Juckreiz gar nicht. Und so langsam komme ich an meine physischen Grenzen, bin einiges an Schmerz gewohnt, aber was momentan so abläuft macht mir zu schaffen. Duschen ist die Hölle, weil klares wasser derart brennt das ich schreien könnte. Selbst das Liegen auf einer flauschigen Mikrofaserdecke schmerzt stark. Und das Thema Ärzte macht mich nur noch wütend. Die Krönung war die Behandlung im ehemals alten Klinikum Steglitz in Berlin, ich meine die Ambuluanz, stationär hat man sich Mühe gegeben, aber was bringt schon Extrem Anwendung von salebn, das kann doch keiner dauerhaft zu Hause machen, und die Haut an beiden Waden sieht inzwischen aus wie Pergament. Und was mich langsam irre macht, dass jeder der den Begriff Meidzin auch nur mal gelesen hat, sofort ein Mittel gegen Psoriasis weiß. Hilft Rega-Saft, eine ganz neue Empfehlung einer Bekannten? Hier lese ich Lebertran und etliches mehr. Ich habe die letzten 2 Wochen folgendes als pflegende Creme benutzt, Naturprodukte Schwarz - NeuroPsori Basispflege Sensitive 100 ml für 20,- €, und was ist, alles knallrot, es hat gebrannt wie verrückt, keine Entspannungsgefühl der Haut, viel mehr noch mehr verhornte Haut, kommen mir vor, als wenn ich einen Panzer an beiden Knien und Waden hätte, und so laufe ich mit 56 auch rum, steifbeinig. Ich denke mal, das viel Placebos unterwegs sind, und nur den Vertrieb reich machen. Und wenn es hilft, dann meistens nicht ewig, denn der Körper und unser Gehirn gewöhnen sich an das Mittel, und spätestens nach 2 Jahren ist Schluss mit der positiven Wirkung, so hat mir das mein Arzt erklärt, der aber auch nicht mehr weiter weiß. Meine Kasse hat ein UV Heimgerät abgelehnt, ich soll nicht so bequem denken, und 4-5 mal ruhig die 80 Km nach Berlin fahren, ohne Worte. Es tut mir leid, aber ich habe kein Allheilmittel, am besten ist ausreisen in die Toskana, Sonne und ab und zu ans Meer, obwohl wie ist das denn wenn man ins Salzwasser steigt? In der Kur konnte ich die ersten 15 Tagen kaum was sagen, so hat das gebrannt. Na ja nun genug, Kopf hoch an alle

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    Es wird nichts helfen finde dich mit der Krankheit ab und akzeptiere sie erst dann vielleicht wird es besser.Habe seid 18 Jahren Pso.

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    Hallo,

    ich leide seit ca 8 Jahren an Schuppenflechte und habe bestimmt schon alles ausprobiert. Alle Cortisonsalben (auch aus dem Ausland) Alle zusammen haben lediglich eine weitere Ausbreitung verhindert (wenn überhaupt) Einen fast vollständigen Rückgang habe ich nur erreicht entweder durch meinen 2-wöchigen Badeurlaub in Ägypten (Haut lange im Meer einweichen lassen, dann die aufgeweichte Haut abschrubbeln und in die Sonne legen - das am besten 2-3 mal am Tag). Danach war so gut wie alles weg. Als es dann wieder nach Hause ging, fing es langsam wieder an, neu aufzublühen - hat aber lange angehalten) Die einzige Creme, die wirklich geholfen hat und die Schuppenflechte fast auf Null setzte, war eine zusammengemischte aus der Apotheke. Diese hatte mir mein Hausarzt verschrieben.

    Hier die genaue Anleitung:

    ACID SALICYL PULV SUBT 4,0 GCLOBETASOLUM PROPIONICUM 0,05 GUNGT BASALIS DAC 95,95 G

    4 Teile Glycerolmonosterat 60 6 Teile Cetylalkohol7,5 Teile Mittelkettige Triglyceride25,5 Teile Weißes Vaselin7 Teile Macrogol-20-glycerolmonosterat10 Teile Propylenglycol40 Teile Gereinigtes Wasser

    Die Creme ist verschreibungspflichtig und sollte natürlich mit Eurem Hautarzt besrochen werden. PS: meine Schuppenflechte ist nicht so sehr ausgebreitet max 1% der Hautfläche.

    Bitte schreibt mir Eure Erfahrungen. Ich selbst wäre sehr froh über solche Infos gewesen und hoffe Euch geholfen zu haben.

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    am besten ist wenn man die störung in körper per natur versucht zu beheben, meist wird die schuppenflechte ausgelöst durch eine erkrankung die dass immunsytem aus dem lot bringt und antibotika haben wohl da noch einen zusätzlichen effekt das es so richtig zur sache geht.

    ich bin gut gefahren, den körper mal so richtig zu entmüllen also mit der ernährungumstellung angefangen, kohlenhydrate sind wohl die enzündungsförderer ( zucker , nudeln , mehl,reis , kartoffeln, stärkehaltiges usw) , harnsäurehaltiges wohl auch (Scheinefleisch), man kann eine heilfastenkur machen in dem man nur gemüse säfte eine weile trinkt, ostsäfte nicht!, sonne tanken in maßen aber regelmäßig da der körper das vitamin d braucht um die schuppenbildung zu reduzieren, werr ulaub in südländer macht ist oft beschwerde frei in der zeit im urlaub und auch noch eine zeit danach, uns fehlt die sonne! aber wir verdecken ja gern unseren körpber weils so hässlich aussieht aber gerade die hautstellen brauchen auch sonne, sauerstoff ist auch was ganz wichtiges um den körper zu reinigen, also fahrradfahren und richtig schwitzen, joggen, spatzieren gehen, bewegung an frischer luft, der körper soll einmal am tag richtig schwitzen, wer verzichten kann auf kaffee, schwarzen tee, zioggaretten, alkohol, zucker, zuviele fette, alle fertiggerichte ( da sind gehärtet fette drin aromastoffe glutamat usw...), auch die umgebung mal abschecken was habe ich in der wohnung an möbel, teppiche usw ... dünstet da was aus? riecht es so bisschen nach chemie? kann man mal die probe machen und nah an die teile gehen mit den augen wenn die anfangen nach einer weile zu brenne und jucken dann sind meist inhaltsstoffe drin die uns reizen oder noch schlimmer, schuhe und kleidung auch so ein thema, die wohnung lüften, wir halten uns vioel zu lange in der wohnung auf im gegensatz unserer vorgenerationen, schuppenflechte ist eine krankheit die sich in industriestaaten ausbreitet und nicht in länder wo man noch naturbelassener lebt, also in die richtung sollte man bisschen denken was man verbessern könnte, sauerstoff ist heilbeschleuniger bei fast jeder krankheit und so auch schuppenflechte ...gehört alles zur entgiftung ... und das ist ein totaler umstellungsprozess ....die meisten möchten das der arzt einen schnell hilft aber das gehnt nur mit kortison und damit wird nur die sache untzerdrückt udn wehe man setzt das zeug ab dann kommst schneller und heftiger wieder also vorher....in meinen augen ist die schuppenflechte ein entgiftungsventil des körpers, die schuppen untersucht beinhalten so manche stoffe die der körper ausschemmen möchte ... was sich meist in weichteilen schon länger angesammelt hat ... ich denk mal da sollte man dem körpber mal richtig helfen was auch gut wirkt, also ernährung umstellen und sich mal richtig belesen, dann ein sport der uns zum schwitzen bring, sauerstoff und sonne .... und kortison versuchen zu umgehen ... ich kenne das leid und weiß wenn jetzt einer aufsoringt und sagt aber dann halte ich es keine 3 tage aus ... ja ist alles schwer aber einen anfange sollte man amchen und wenn der körper erstmal anfängt seinen dreck nach oben zu befördern dann wuird es einen zeit geben wo es mal heftigt wird aber danach ...geht es besser... kenne welche die nach spanien umgesiedelt sind ... die sind ohne schuppenflechte seit jahren und sind nicht einzelfälle... die ärzte sind meist mit sowas überfordert ... auch das fumaderm ist ein naturprodukt und echt gut, wer es verträgt ...

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    Sonne, Sauerstoff, schwitzen und gesunder Lebensstil helfen und mal anschecken was so dem Körper fehlt und was er zu viel hat an Mineralien, Vitamien, Enzymen, Hormone und einen Ausgleich schaffen.

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    Hallo,

    habe erst vor 1 Jahr erfahren, dass ich Psorias habe. Habe zweimal folgende Salbe benutzt:clioquinol 0.5 gbetamethsoni valeras 0.05 gunguentum emulsificans ad 50.0 g

    Aber es kam wieder. Bin dann zu nem anderen Arzt gegangen (weil der bisherige in Urlaub ist) und bekam folgendes verschrieben:

    hydrocortison 0,45gmikronisiert chlorhexidini 1.0gdigluconatis solutioasche basis creme ad 45.0 g

    Das erste war eine Creme und das zweite ist mehr wie eine wässrige Lotion.

    Hat schon jemand längerfristige Erfahrung mit den beiden Sachen?

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    Hallo zusammen,

    nachdem ich über die Jahre schon einiges ausprobiert habe (Salben, Tinkturen, Tabletten bis hin zu Fumarderm), hatte ich mir gedacht, jetzt mach ich das halt auch noch, und habe eine, wie auch auf dieser Seite beschriebene, Eigenurintherapie begonnen. Leicht abgeändert, weil ich trinke gleich alles am Morgen (ein Glaß), verdünnt mit etwas Wasser.Es ist echt erstaunlich, nach ein paar wenigen Wochen schon, hatte ich eine Linderung festgestellt und noch ein bisschen länger und meine Haut war komplett rein. Halleluja, preiss dem Herrn… :)Als kleiner Nebeneffekt war der vergangene Winter mein erster, an welchem ich keine Erkältungstage hatte. Ich bilde mir ein, dass dies auch etwas mit „Stärkung der Abwehrkräfte durch Eigenurin“ zu tun hat.Na dann Prost und euch allen viel Erfolg…Viele Grüße…Benjamin

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    benutze Salbe 2x täglich auf befallene Stellen - Daivonex 50und 2x täglich

    eine Nachtkerzenölkapseln und baden 1x die Woche mit Todemmeersalz jeweils 15 bis 20 minutenlang

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    Hallo Ihr

    Bin momentan in Karlruhe Städttiches Klinikum Hautklinik in Teilzeitterapie kriege für meine Schuppenflechte UVB Strahlen und Creme ohne Cortison .Da bin ich 3 Wochen statinär aber nur halbtags.Mittag nach dem Mittagessen kann ich nachhause.

    Ich habe seit 17 Jahren PSP.

    2010 habe ich diese Therapie schon einmal gemacht und hatte lang nicht mehr so viele Stellen.

    Ich probiere gar nichts mehr.

    Ich Creme ganz normale Lotionen und wenn es schlimmer wird wie jetzt gerade gehe ich zu meinem Hausarzt und lass mir eine Einweisung für die Hautklinik geben .Hautarzt habe ich seit 5 Jahren nicht mehr die können außer Salben verschreiben nicht helfen.

    Hautklinik ist für mich eine sehr gute Entscheidung gewesen.Gute Besserung euch allen.

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    Seit mehr als 50 Jahren leide ich unter Psoriasis. Vor kurzem war ich mal wieder auf der Suche nach einem Wundermittel und bin tatsächlich fündig geworden. Da hab ich gleich drei Tuben--Sorion-Creme-bestellt. Morgens und am Abend hab ich mich voller Hoffnung eingecremt. Nach drei Tagen merkte ich, dass sich die Haut nicht mehr so sehr schuppt. Zwei Wochen später nur noch rot aber Schuppen frei. Und nun nach 12 Wochen sind die Handflächengroßen Stellen etwas dunkler, aber ganz glatt-----sehr WICHTIG ----Sorion Creme ist Kortison Frei

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    Hallo zusammen,

    ich leide seit Jahren an Psiorasis und zwischendurch gab es echt mal Zeiten, in denen ich schier wahnsinnig wurde und mir die Haut fast abgezogen habe. Ich habe alles probiert...über Tabletten bis hin zu Kortison, gesünderer Lebensstil, Rauchen komplett aufgegeben...nichts. Seit ein paar Monaten benutze ich jetzt Produkte von Dadosens und kann ehrlich sagen, dass ich so gut wie beschwerdefrei bin. Ich benutze das Pro Balance Pflegeset und seitdem kommen die Schübe immer seltener und auch nicht mehr so stark wie früher. ich empfehle das hier weiter, weil ich weiß dass es die hölle sein kann und darauf hoffen, anderen mit meinem tipp weiter zu helfen. Viele Grüße, eure Rosy

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    Hallo ihr Lieben, nach meiner 30 jährige Erfahrung mit Psoriasis/Dermatitis muß Mann/Frau alles mögliche ausprobieren, da die Heilmittel sehr individuell sind.

    Bei dem einen hilft die Salbe/das Verfahren bei dem anderen hilft sie nicht.

    Die Wirkung der Salben die mir geholfen haben tratt unmitelbar ein, d.h. spätestens nach einem Tag war eine deutliche Verbesserung an der Stelle erkennbar. Lasst euch nicht von irgendwelchen Ärzten einreden, daß eine Behandlung sehr lange dauert.

    Ihr könnt auch diese sehr preiswerte Salbe testen:

    (eBay-Link entfernt)

    Mir hat sie sehr geholfen, obwohl ich gar nicht weiß welcher Wirkstoff darin dafür verantwortlich ist. Wünsche viel Erfolg.

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    Was ist von der Salbe "PHLOGISTONCREME zu halten.

    Wer weis da,was Näheres.Ist sehr teuer.

    Wäre dankbar für eine Info

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