Jump to content
  • Inga Richter
    Inga Richter

    Stufe 1: Behandlung der Psoriasis mit Cremes und Salben

    Mit einer Behandlung der Psoriasis sollte möglichst sanft begonnen werden – nach dem Motto: "Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen". Deine Haut dankt es dir, wenn du sie nicht unnötig quälst.

    Aufbauend auf der „Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris“ von 2011 hier einige Erweiterungen der Empfehlungen zur Behandlung mit rezeptpflichtigen Präparaten:

    Vor der eigentlichen Therapie

    Zunächst sollten die Stellen entschuppt werden, damit die eigentlichen Medikamente da hinkommen, wo sie wirken sollen. Oftmals reichen dazu einfache Cremes, in hartnäckigeren Fällen welche, die Harnstoff  oder Salicylsäure enthalten - in Vaseline oder Öl. Bei Salicylsäure ist darauf zu achten, dass sie nicht großflächig aufgetragen werden sollte.

    Aber: Wer Salicylsäure nicht mag oder verträgt, muss noch lange nicht verzweifeln. Ölbäder tun es auch, und dabei muss es nicht das teure Öl aus der Apotheke sein.

    Auch für die schwer zu erreichenden Herde auf dem behaarten Kopf gibt es recht einfache Lösungen. In leichteren Fällen reichen besonders entwickelte Shampoos oder Cremes. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Kopf mit einer Salicylsäure-Öl-Kappe über Nacht zu behandeln. Etwas aufwändig, aber sehr effektiv.

    Nähere Informationen bzw. Quelle: www.dermatologie-berlin.de/

    Behandlung mit Cremes & Co

    Darauf folgt die eigentliche äußerliche Behandlung – und da gibt es viele Mittel.

    Teer

    Schon seit mehr als 100 Jahren werden chronische Hautkrankheiten mit Steinkohlenteer behandelt. Die Substanzen darin hemmen sowohl die übertriebene Zellteilung und Verhornung als auch die Entzündung. Außerdem lindert Teer den Juckreiz . Teer ist aber nichts für lebhaft rote oder nässende Stellen und schon gar nichts während der Schwangerschaft, Stillzeit oder für Säuglinge. Vorsicht ist in Hautfalten und am Hodensack geboten. Shampoos dürfen heutzutage keinen Steinkohlenteer mehr enthalten, einige Produkte wurden wegen des Verdachts auf erhöhte Krebswahrscheinlichkeit vom Markt genommen.

    Vielleicht aus diesen Gründen werden Teerprodukte nach der „Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris“ als Monotherapie nicht empfohlen. In Kombination mit UV-Behandlungen soll die Therapie erfolgreicher sein als mit Teerpräparaten allein. Andererseits existieren unerwünschte Begleiterscheinungen bei der Kombination von Teerprodukten mit starker UV-Exposition und/oder photosensibilisierenden Substanzen. Die Farbe und der unangenehme Geruch der Präparate trugen ebenfalls nicht gerade zu deren Beliebtheit bei. Inzwischen werden neuartige Teerprodukte beworben, die solche Nachteile laut Herstellerangaben nicht haben sollen. Näheres ist hier zu lesen: www.psoriasis-netz.de/medikamente/mediakente-salben/teer-psoriasis.html

    Neue Präparate: Scytera; Psorent

    Bekanntes Teerpräparat: das Teer-Shampoo Tarmed-Shampoo

    Dithranol – ein synthetisches Teerpräparat

    Auch dieses Medikament hat seine Jährchen "auf dem Buckel": Seit 1916 reguliert es genau den Knackpunkt der Schuppenflechte, die vermehrte Zellteilung. Dithranol blockiert auch die Immunreaktion, die an den entzündlichen Hautveränderungen schuld ist. Eingesetzt wird der Wirkstoff bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vulgaris.

    Der größte Nachteil von Dithranol ist, dass es – wie die natürlichen Teerprodukte auch - alles und jedes braun verfärbt. Langzeitbehandlungen mit 12 bis 24 Stunden "Aufenthalt" des Dithranols auf der Haut sind deshalb fast nur in Kliniken möglich.

    Eine höhere Dosierung wird nach zunächst 10 und nach langsamer Steigerung auf 20 Minuten mit lauwarmem Wasser (ohne Seife!) abgewaschen und kann daher auch ambulant verwendet werden. Darüber hinaus existiert eine Anwendung, die nur eine Minute auf der Haut bleibt. Bei der Eigenanwendung sollten unbedingt Einmalhandschuhe getragen werden. Interessant ist die Kombination mit Harnstoff wie bei Psoradexan oder mit Salicylsäure wie bei Psoralon. Beide Substanzen fördern die Freigabe von Dithranol aus der Salbe in die Haut und somit die Wirksamkeit.

    Ein Teil der Patienten berichtet von Nebenwirkungen wie Hautbrennen und –rötungen. Nicht angewendet werden darf Dithranol bei erythrodermischer Psoriasis, Psoriasis pustulosa und in der Nähe von Schleimhäuten sowie der Augen. Vorsicht auch – wie immer - bei Schwangerschaft und in der Stillzeit.

    Seit 1997 auf dem Markt war das Dithranol-Präparat Micanol. Der Hersteller Galderma versprach, dass nichts mehr verfärbt, wenn man die Salbe mit höchstens lauwarmem Mittel abwäscht. Der Hersteller hat das Micanol jedoch 2017 vom Markt genommen.

    Bekannte Präparate:

    • in Kombination mit Harnstoff Psoradexan (1%), Psoradexan mite (0,5%), Psoradexan forte (2%)

    Kortison

    Bei Kortison handelt es sich um ein Hormon, das in der Nebenniere gebildet wird. Vorsicht ist bei diesen Präparaten immer geboten, denn weniger ist zuweilen mehr, und mehr ist zuviel, denn es macht die Haut dünn (Atrophie) und damit unendlich verletzlich. Starke Kortison-Salben sollten nicht auf Flächen angewandt werden, die größer als eine Hand sind. Tabu sind auch Kinderhaut, Gesicht, Hals und der Genitalbereich, weil hier die Haut ohnehin schon dünn ist. Als weitere Nebenwirkungen können Follikulitis, Dermatitis, Hautatrophien, Brennen, Rötungen oder Juckreiz auftreten.

    Oft kommen die Stellen auch mit einer großen Wucht wieder ‘raus (Rebound Effekt). Deshalb wird empfohlen, Kortison -Salben nicht länger als zwei Wochen anzuwenden und die Behandlung nach Besserung langsam auszuschleichen, also eine Weile lang nur noch jeden zweiten, dann jeden dritten Tag zu schmieren. Eine interessante Alternative ist das folgende Verfahren: Dabei wird drei Tage lang eine Kortison -Salbe aufgetragen, vier Tage lang dann eine Pflege- oder andere Salbe.

    Für gewöhnlich trägt man Kortison -Salben einmal am Tag auf. Nur an Handtellern und Fußsohlen darf zweimal geschmiert werden, denn da ist die Hornschicht dicker. An diesen Stellen kann Kortison daher auch längere Zeit aufgetragen werden ohne dass einen die genannten Nebenwirkungen gleich quälen. Manchmal kann ein abdeckender Verband die Wirkung verstärken.

    Auf dem behaarten Kopf und an den Nägeln ist die Gefahr von Kortison -Salben nicht so groß. In allen Fällen sollte auf Kortison verzichtet werden

    • bei Infektionen
    • während der Schwangerschaft und
    • in der Stillzeit.

    Bekannte Präparate:

    • Wirksamkeit sehr stark (Klasse IV): Clobegalen, Dermoxin, Karison (Clobetasol-17-propionat);
    • Wirksamkeit stark (Klasse III): Amciderm (Amcinonid); Diprosone (Betamethasondipropionat), Benesol V und Celestan V (Metamethasonvalerat); Topisolon (Desoxymethason); Ecural (Mometasonfuroat); Jellin (Fluocinolonacetonid)
    • mäßig stark (Klasse II): Triamgalen und Volon A (Triamcinolonacetonid); Dermatop (Prednicarbat); Adnatan (Methylprednisolonaceponat) Betnesol V mite (Betamethasonvalerat), Hydrocortisonaceponat;
    • schwach (Klasse I): Hydrocortison Wolff, Hydroderm HC (beides Hydrocortison); Linola HN (Prednisolon), Ebenol (Hydrocortisonacetat), Dexamethason Creme.

    Zwei Studien ergaben, dass Cremes genauso wirksam sind wie Lotionen oder Schäume.

    Vitamin-D-Abkömmlinge

    Vitamin D3 normalisiert das Wachstum und die Reifung der Zellen in der Oberhaut. Die dem natürlichen Vitamin nachempfundenen Präparate sind seit knapp 20 Jahren im Dienste der psoriatischen Menschheit. In Deutschland bekommt  man seit 1992 das Präparat Daivonex oder Psorcutan. Später folgte Curatoderm.

    Studien bewiesen, dass bei chronisch-stationären Herden eine ähnliche Wirkung erzielt wird wie mit einem mittelstarken Kortison - freilich ohne dessen Risiken. Als Nebenwirkungen treten bisweilen Hautreizungen auf, meist aber nur vorübergehend. Die Medikamente sollten nicht zusammen mit Salicylsäure angewendet werden und nicht im Gesicht. Calcipotriol und Calcitriol scheinen Untersuchungen zufolge gleich wirksam zu sein, etwas weniger Wirkung zeigt Tacalcitol.

    Bekannte Präparate: Curatoderm (Tacalcitol), Silkis (Calcitriol); Daivonex (Calcipotriol), in Kombination mit Betamethason: Daivobet und Enstilar

    Vitamin-A-Abkömmlinge

    Dieses Medikament ist für leichte bis mittelschwere Psoriasis gedacht. Klinische Studien bescheinigen ihm, dass 70 Prozent der hartnäckigen Stellen abheilten. Dicke Schuppenherde bildeten sich zurück, wie sie es sonst nur bei starkem Kortison  tun. Tarazoten darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, unangenehme Begleiterscheinungen könnten Pruritus, Hautbrennen, Erytheme und Irritationen sein. Außerdem sollte höchsten ein Zehntel der Körperoberfläche damit behandelt werden. Die Therapie ist kombinierbar mit Kortison, Phototherapien und der Photochemotherapie namens PUVA. Allerdings wird Tarazoten in Deutschland nicht vertrieben und kann nur über Auslandsapotheken erstanden werden.

    Bekanntes Präparat: Zorac (Tarazoten)

    Mahonia aquifolium

    Der Wirkstoff wird aus einem nordamerikanischen Zierstrauch gewonnen. Die chemischen Substanzen nehmen Einfluss auf die Zellteilung und Entzündung. Das Medikament eignet sich vor allem für eine Langzeitbehandlung, wobei allerdings 2- bis 3-mal täglich geschmiert werden muss. Wissenschaftler verglichen ihre Wirkung mit Standardbehandlungen mit Dithranol  sowie Daivonex und fanden heraus, dass die Stellen zwar langsamer zurückgebildet wurden, dafür aber fehlten unschöne Begleiterscheinungen. Die Betroffenen empfanden die Pflanzensalbe durchweg als angenehmer.

    Bekanntes Präparat: Rubisan (nicht verschreibungspflichtig)

    Aktuelle Studienergebnisse sind in der Kurzfassung hier zu lesen: www.rosenfluh.ch/ Die Studien beziehen sich aber immer nur auf die 10-prozentige Mahonia-Creme (Rubisan). Belixos enthält nur 1,6 Prozent des Wirkstoffes.

    Calcineurin-Inhibitoren

    Relativ neu sind die Wirkstoffe Pimecrolismus und Tacrolismus. Beide Substanzen sind seit 2002 zugelassen für atopische Dermatitits (Neurodermitis) und (noch) NICHT bei Psoriasis vulgaris, obwohl die Wirksamkeit bei Psoriasis durch Studien belegt werden konnte – jedoch nicht im ausreichenden Maße. Daher können die Substanzen nur im so genannten „off label use“ verschrieben werden. Die Wirkung beruht auf einer Hemmung spezieller Moleküle, die für das Immunsystem zuständig sind, weshalb die Substanzen auch als topische Immunmodulatoren bezeichnet werden. Die Wirksamkeit wird Untersuchungen zufolge mit der eines Klasse II Kortikoides verglichen, wobei die Calcineurin Inhibitoren jedoch in kortkoid-sensiblen Körperbereichen wie im Gesicht, in Hautfalten und im Genitalbereich gut angewendet werden können. Binnen sechs bis 12 Wochen berichteten etwa die Hälfte der Patienten von einer deutlichen Verbesserung oder gar kompletten Abheilung der Läsionen. Als Nebenwirkungen traten bisweilen Hautbrennen und –infektionen auf. Wegen mangelnder Erfahrungen ist auch diese Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfehlenswert. Eine Kombination mit UV-B Photobehandlungen oder PUVA schließt sich ebenfalls aus.

    Bekannte Präparate: Protopic (Tacrolimus); Elidel (Pimecrolimus)

    Natürlich gibt es noch weit mehr Behandlungsmöglichkeiten. Darüber kannst du in den Rubriken "Themen", "Medikamente" und "Therapien" und nicht zuletzt im Forum sehr viel nachlesen.


    In diesem Artikel geht es vor allem um rezeptpflichtige Cremes, Salben etc. Rezeptfreie Produkte, die aus unserer Sicht einen Versuch wert sind, findest du in unserem Artikel "Rezeptfreie Mittel gegen Schuppenflechte".


    Bildquellen

    • Hand mit Creme: djma - Fotolia

    Du möchtest mehr wissen?

    Unsere Arbeit wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leser und Nutzer finanziert. Das ermöglicht es uns, über all das zu berichten, was einen Menschen mit Schuppenflechte oder Psoriasis arthritis interessieren könnte und dabei auf Sponsoring oder Werbung zu verzichten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und uns stärker für die Belange von Hautkranken einsetzen.

    Unterstütze unsere Arbeit jetzt mit Deiner Spende.

    Zuletzt aktualisiert:

    User Feedback

    Recommended Comments



    Hallo!

    Meine beste Freundin hat auch Schuppenflechte, und das sehr stark. Sie quält sich oft. Die Medikamente sind doch nur kurzzeitig gut. Die Menschheit kann bis zum Mond fliegen ect., aber so ein kleines Medikament zur Heilung der Krankheit bekommen sie nicht gebacken - man man man ...

    Link to comment
    Share on other sites

    Ich bin seid ungefähr 5 Jahren stark an Psoriasis erkrankt und die Medikamente, die ich zu Beginn benutzt habe, halfen nicht. Dann hab ich mir einfach gesagt, "du lässt das jetzt und nimmst die Krankheit hin". Und das hat geholfen. Ich musste mich nur mit der Tatsache abfinden und es ging kontinuierlich zurück. Ich habe zwar heute noch Flechte im Gesicht und auf der Kopfhaut, aber am Körper ist nichts mehr. Ich empfehle jedem, sich im Kopf damit aus einander zu setzen.

    Link to comment
    Share on other sites

    Ich bin jetzt fast 20 Jahre alt und laufe mit dieser beschissenen Schuppenflechte fast 5 Jahre rum. Kein einziges Medikament hilft. Es ist vielleicht anfangs auf dem Wege der Besserung, aber es hilft alles nichts. Ich habe Schuppenflechte an der ganzen Kopfhaut, es fängt an den Augenbrauen und am Hals an und mir ist es einfach nur noch peinlich. Es ist so dermaßen peinlich, dass ich noch nicht mal meine Haare hoch machen kann oder sonstiges. Und niemand ist in der Lage, mal etwas vernünftiges zu entwickeln, dass der Mist mal weggeht? Das kann doch nicht wahr sein.

    Link to comment
    Share on other sites

    Versucht es mal mit einer Kur in Bad Rappenau! Ich habe meine Schuppenflechte schon 25 Jahre,aber nach einer Kur dort bin ich jedesmal für mindestens ein Jahr komplett beschwerdefrei. Leider ist Schuppenflechte nicht heilbar, aber man kann sich mit ihr arrangieren. Viel Mut Euch allen!

    Link to comment
    Share on other sites

    Ich bin 27 Jahre alt und habe Psorasis vulgaris, seitdem ich 11 bin. In erster Linie möchte ich meine Erfahrungen denen vemitteln, die die Krankheit noch nicht so lange haben.

    Wenn man versucht Herde mit Medikamenten einzudämmen, gehen diese an den Stellen vielleicht vorübergehend weg. Meistens brechen aber dann neue Herde an anderen Stellen deines Körpers aus.

    Ernähre dich gesund und ausgeglichen. Das heißt einfach normale Sachen essen wie es Sie früher gab. Beutelsuppen mit E202,457,7895 Farben und Geschmacksverstärkern usw. unbedingt dauerhaft vermeiden. Alkohol und Süßigkeiten so gut wies geht einschränken. Frustessen machen das Krankheitsbild schlimmer.

    Die Krankheit akzeptieren, keine Angst davor haben das es größer wird, es ist dein Körper der Dir ein Zeichen gibt, dass etwas nicht stimmt oder er überfordert ist - z.B. Stress oder Stoffe die er aus der Nahrung nicht verarbeiten kann oder will.

    Wenn stark juckt, mache ich Salzwasser drauf. Zum Abschuppen und Heilen nehme ich einfach über Nacht mal Zinksalbe.

    Die Krankheit kommt eh von innen, äußerlich Medikamente bringen nur kurzfristig was.

    Hoffe der Beitrag hat euch was gebracht.

    Sebastian

    Link to comment
    Share on other sites

    Moin!

    Bin 21 und hab die Schuppenflechte auch etwa 5 Jahre. Bisher meistens auf der Kopfhaut und ab und an im Gesicht. Seltener mal im Brustbereich.

    Was Christopher sagt ist richtig. Mir ging es genauso und nachdem ich mich mit der Krankheit abgefunden hatte, wurde es besser.

    Außerdem kann ich noch empfehlen, sich keinesfalls zu selten zu waschen. Besonders im Sommer ist es wichtig sich täglich zu waschen (für alle die es nicht sowieso schon tun).

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo,ich habe meine Schuppenflechte jetzt 30 Jahre, also seit meinem 6. Lebensjahr! Ich finde es doch auch immer frustig, dass es gegen die Schuppenflechte nicht wirklich etwas gibt, was hilft.

    Aber ich muss sagen: Früher hatte ich nach jeder Kur (Israel/Bad Bentheim) spätestens nach einem Monat wieder alles voll am Körper. Irgendwann hatte ich mit Fumaderm angefangen, und ich muss sagen, es ist schon nicht schlecht. Wo ich vorher nach einem Monat voll war, ist es jetzt später als ein Jahr!

    Die ultimative Heilung ist es noch nicht. Nun habe ich nebenher noch Bestrahlung (UV-B), um es noch weiter einzudämmen. Mit dem Rauchen habe ich noch aufgehört (auch nicht besser geworden)!

    Und sorry Friedmann, du tust so, als würden sich Menschen mit Schuppenflechte nicht waschen. Mir ist eher aufgefallen, dass sich Menschen mit Schuppenflechte öfter waschen und pflegen als jegliche andere Menschen.

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo!Meine Tochter ist 11 und seit 6 Monaten hat sie Psoriasis und Rheuma.Sie hat am ganzen Körper Psoriasis und die Ärzte wollen ihr Methotrexat geben. Wer hat auch ein Kind mit ahnlichen Symptomen, das auch dieses Medikament nimmt?Danke

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo, ich habe Schuppenflechte seit ich 18 bin. Jetzt bin ich 25. Ich habe ziemliche Probleme gehabt, mich an die Krankheit zu gewöhnen. Vor allem der Kontakt zu Frauen fällt mir seitdem sehr schwer. Was die Krankheit betrifft: Ich habe Fumaderm genommen. Meine Blutwerte waren zwar in Ordnung, aber ich fühlte mich, als würde ich brennen, und es juckte stark. Das war vor drei Jahren. Jetzt sind ein paar Stellen wieder aufgetreten, aber die habe ich im Griff.

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo an alle Leidensgenossen,ich bin jetzt 23. Jahre und habe seit knapp 10 Jahren PSO. Auslöser war bei mir damals die feste Klammer.

    Ich hab alles ausprobiert und schwöre auf die Bestrahlung mit UVB und Karison. Das macht mich teilweise beschwerdefrei und ich bekomme die Zeiten bis zum Sommer überbrückt. Denn sobald ich 3 Tage in Spanien bin habe ich nichts mehr, wirklich nichts mehr. Doch 2 Wochen nachdem ich wieder zuhause bin fängt das Drama von vorne an.

    Empfehlen kann ich auch 2mal die Woche auf die Sonnenbank zugehen, das hilft mir auch sehr und heilt schneller ab.

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl?

    Liebe Grüße

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo Leidensgenossen! Ich bin jetzt 22 Jahre alt. Schon, seitdem ich ein kleines Kind war, leide ich bei Stress unter starker Schuppenflechte an der Kopfhaut. Ich hab da nie etwas gemacht, sondern habe es immer sein lassen- es hat mich nicht wirklich gestört.Nun ist es aber so, dass jetzt auch (seit meinem 21. Lebensjahr) mein ganzer Körper davon betroffen ist (ausgenommen Bauch und Rücken).Ich leide jetzt seit ca. einem halben Jahr daran. Alles begann mit einem Juckreiz am Fuß. Natürlich begann ich zu kratzen, dann wurde es offen wie eine Wunde, es begann sich eine Kruste drüber zu bilden und stark zu schuppen.Ich erschrak und ging (leider viel zu spät) zum Hautarzt. Dieser ging erst von einer Infektionskrankheit aus, verschrieb mir zwei verschiedene Antibiotika und eine Creme, von der das Ganze ganz schlimm wurde.Ich hatte den "Ausschlag nun am ganzen Körper". Als ich ihm das sagte, kümmerte er sich nicht darum und schaute nicht einmal genau hin.Ich ging anschließend zur Hausärztin, weil ich ahnte, dass dieser Arzt nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte.Dieser erklärte mir dann, dass es eine postnatal bedingte Schuppenflechte ist.Sie meinte, ich müsse mich damit abfinden, dass das ein Leben lang bleiben kann, wobei es stark variieren kann, zwischen stark und schwach.Momentan hab ich es ganz stark an beiden Beinen (Ober und Unterschenkel) an den Armen (Ober und Unterarmen Handoberflächen) und seit heute ist mir auch aufgefallen, dass es am Hals zu jucken beginnt.Ich hoffe inständig, dass sich das ganze nicht auch noch im Gesicht ausbreitet, denn dann würde für mich eine Welt zusammen brechen.

    Tja, da momentan alle Cremes nichts helfen bin ich auf diese Seite gestoßen und ich bin begeistert. Hier habe ich ein paar Tipps gefunden.

    Danke Leute, ihr gebt mir neue Hoffnung!

    :-)

    Link to comment
    Share on other sites

    Ich bin 30 Jahre und habe PSO seit 4 Jahren. Sie war auf einmal da. Ich hatte zu der Zeit einen sehr stressigen Job, schrieb nebenbei noch meine Diplomarbeit und stand ständig unter hohem Leistungsdruck in beiden Bereichen. Bei mir ist sie stressbedingt ausgebrochen, auch wenn PSO in unserer Familie genetisch bedingt ist.

    Angefangen hat alles an den Ellenbogen. Mittlerweile habe ich habe ich einen so starken Schub, dass es an den Knien, am Ohr, Knöchel, Po, Unterarmen, Händen und auch einige kleine Stellen im Gesicht betrifft. Hinzu kommt, dass ich an den Fingern immer wieder Gewebeentzündugen bekomme und meine Finger kaum bewegen kann. Die Cremes helfen nicht.

    Die Stellen auf meinem Kopf sind die einzigen, die ich mit der Diprosalic-Lösung in den Griff bekommen habe und auch relativ schnell damit weggehen. Aber leider ist das schlimme an der Krankheit, sich immer wieder erklären zu müssen, wenn man wie ein Streußelkuchen aussieht und keine kurzen Kleider mehr tragen kann und nur noch verhüllt auf die Straße geht und nicht mal mehr ins Schwimmbad. Meine Beziehung leidet sehr darunter, weil ich mich selbst nichtmal mehr ansehen mag...

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo alle an alle, die von dieser doofen Krankheit befallen sind. Ich habe diese seit ca. 30 Jahren, begann nach der Geburt meines Sohnes. Habe alles was man sich denken kann durchprobiert - Salben, Haarwäsche , Kuren usw. Erst seit einigen Jahren bin ich beschwerdefrei durch MTX 2,5 mg, 3 mal wächentlich. Durch beginnende Artritis sollte ich laut Rheumatologe das MTX absetzen, da dieser mir ARAVA verordnet hat. Nehme also ARAVA seit 5 Wochen und die Schuppenflechte breitet sich wieder aus, besonders an Kopf und Rücken. Wer hat Erfahrung mit ARAVA und MTX gemacht? Allen gute Besserung und einen herrlichen Frühlingsstart *beschwerdefrei*

    Anmerkung der Redaktion: Wir haben Ihre Frage weitergereicht an unser Forum. Bitte verfolgen Sie die Antworten dort.

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo,ich werde die Tage 23 Jahre und leider seit ca. 7 Jahren an der Schuppenflechte. Bei mir ging es in meiner Ausbildung, durch Stress los. Erst ein ganz kleiner Fleck am linken Ellenbogen, der heute richtig groß ist. Dann hab ich mich mal beim rasieren am Schienbein geschnitten. Daraus ist dann auch eine Schuppenflechte geworden. Mittlerweile sind noch stellen am rechten Bein, rechten Arm und an den Ohren dazu gekommen.Ich bin sehr oft deprimiert deswegen und habe auch Komplexe. Im Sommer fühle ich mich total unwohl am Strand und hab auch sonst immer lange Hosen an. Zum Glück hab ich einen liebenswerten Freund der mir immer sagt das er mich so liebt wie ich bin und ich für ihn die Schönste bin!!!!Ich hab auch schon jede Menge Salben probiert. Kortison hat bei mir geholfen aber das möchte ich nicht weiter nehmen und creme zur Zeit mit Rubisan und Dr.Theiss Nachtkerzen Intensiv-Salbe. Das hält die Stellen immer schön geschmeidig. Gerade am Ellenbogen reißt es mir manchmal auf und das tut sehr weh.Meine Mama hat es von ihrem Uropa geerbt. Ihre beiden Geschwister haben es nicht. Mein Bruder hat es auch, aber nur auf dem Kopf. Er trägt deshalb immer ganz kurze Haare und da ist es immer fast weg. Und meine Mama hat es an beiden Ellenbogen ganz schlimm und manchmal an der Stirn. Trotzdem hat es mich am Schlimmsten getroffen und ich könnte manchmal echt nur heulen.Ich glaub wenn ich es mal im Gesicht bekomme dann erschieße ich mich! Das wäre für mich das Schlimmste überhaupt!!Ich hoffe das ihr hier noch ein paar Tipps finden werde!Ich wünsche euch alles Gute und hoffe so sehr, dass mal ein gescheites Mittel dagegen gefunden wird!Wäre auch super, wenn man sich austauschen kann.Lg Evelyn

    Anmerkung der Redaktion: Zum Austausch eignet sich unsere Community ausgezeichnet.

    Link to comment
    Share on other sites

    Hey, ich bin jetzt 15 und habe seit mindestens 11 Jahren Schuppenflechte...

    Es ist zwar nicht so stark, tritt aber fast über all auf - seit neuestem auch im Gesicht. Das sind dann rote schuppende Stellen, sieht richtig übel aus - vor allem unterm Auge. Der Arzt hat mir ein Mittel verschrieben, aber seitdem tut mir mein Auge die ganze Zeit weh und ich sehe auch leicht verschwommen, wenn die Schuppenflechte wieder stärker wird. Ich hab echt genug von diesen Medikamenten! Hat jemand vielleicht dasselbe Problem und eine Lösung parat? Wäre gut, wenn Ihr es hier hinterlassen könntet...

    Danke

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo an alle, die das lesen. Wahrscheinlich seid ihr aus dem selben Grund wie ich hier.Angefangen hat es vor einem Jahr bei den Brustwarzen (ziemlich empfindliche Stelle), später hat es sich ausgebreitet auf Arme und den Bereich um den Bauch. ... Da die Brustwarze IMMER in Kontakt mit Kleidung kommt (sei es der BH oder eine normales lockeres Baumwohlshirt), scheuert natürlich die Brustwarze und kann nicht verheilen. Der Kreislauf läuft fast immer so ab: Brustwarze krustet - scheuert mit Hemd - wird offen ... Bitte, weiß jemand Tips, was ich dagegen machen kann bzw. die Brustwarze schützen kann? ...

    Anmerkung der Redaktion: Wir haben die Frage mal in unserem Forum zur Diskussion gestellt.

    Link to comment
    Share on other sites

    Hallo,

    ich bin 38 Jahre alt und war ca 14 Jahre alt, als die Psoriasis bei mir ausbrach.Es fing am Ellbogen an, bis schließlich alle Gelenkbereiche davon bedeckt waren (Knie, Ellbogen, Handgelenke, Fußknöchel).Ich hatte damals alles probiert, von Kortisonsalbe, Salbe, die alles schwarz färbt, Solebäder + Bestrahlung ... nichts half auf Dauer.Zum Schluss ließ ich mich als Testperson für das damalige Fumadermprogramm einschreiben und war innerhalb weniger Wochen Schuppenfrei.Damals wurde langsam bis zu 3 Tabletten (die stärkere Sorte) hochdosiert bis alles abgeheilt war. Einige Zeit später wurde wieder langsam zurückdosiert, bis zu einem Stand, wo ich beschwerdefrei blieb. Seit längerer Zeit nehme ich nun jeden 3. Tag eine Fumaderm initial und muss jedes halbe Jahr zur Blutuntersuchung, wegen evtl. Nebenwirkungen durch die Dauerbehandlung.Lt. Internetseite der Fumadermhersteller sollte dieses Medikamnt nur für eine Behandlungsdauer von ca. 4 Jahren geeignet sein, aber solange meine Blutwerte in Ordnung sind, werde ich meine Behandlung nicht umstellen. Seit kurzer Zeit habe ich wieder einen ca. 1 EUR goßen Fleck auf dem rechten Knie, den ich zusätzlich mit Salbe behandle. Er wird zwar nicht klainer, aber solange er nicht größer wird, bin ich zufrieden.

    Ich hoffe, dass bald jeder ein geeignetes Mittel für sich findet, um die Schuppenflechte in den Griff zu bekommen.

    Grüße, Michaela

    Link to comment
    Share on other sites

    Psoriasis

    Hi zusammen,ich bin nun bald 19 jahre alt, habe die Schuppenflechte, seit ich 13 bin, weiss es nicht mehr so genau. Angefangen hat bei mir alles an der Stirn, die anfing, etwas rötlich zu werden und zu jucken...Habe mir nichts dabei gedacht, aber als ich dann eines Tages mir durch die Haare streifen will, merke ich, dass meine ganze Stirn komplett übersät ist von krustigen Schuppen. Kurz darauf fing es an Armen, Beinen, Rücken,Bauch und hinterm Ohr an.

    Ich habe alles probiert. Diese UV-Bestrahlung half rein gar nichts. Dann die Kortinson-Salben, die halfen zwar, allerdings fing meine Haut an zu brennen, als ich diese mehr als eine Woche lang auftrug.

    Ich habe so ziemlich alles probiert, um diese Krankheit in den griff zu bekommen.

    Mein Hausarzt hat dann einen Antrag auf Kur gestellt.

    Ich war dann ein oder zwei Monate später in der Gebirgsklinik in Davos für 6 Wochen. Es hat echt verdammt gut geholfen, alle Stellen waren weg, aber nach ca. 3 Wochen wieder daheim fing das Ganze von vorn an.

    Wenn ich z.b nach Tunesien in den Urlaub fliege, dann ist alles nach wenigen Tagen spurlos weg...

    Der Auslöser bei mir war wahrscheinlich die Trennung meiner Eltern, die Entscheidung darüber, bei wem ich wohnen will, und dazu kommt noch die Schule.

    Wünsche Allen, die von der Psoriasis angegriffen sind, eine gute und schnelle Genesung und hoffen wir zusammen, dass bald mal ein Medikament auf den Markt kommt, dass dem ganzen ein Ende setzt.

    Grüße Simon

    Link to comment
    Share on other sites

    Seid Stark

    ich bin jetzt 35 und hab seit 19 jahren psoriasis und leide schrecklich. Noch sind die Füße die Hände und der Po beschwerdefrei aber ansonsten bin ich von oben bis unten voll damit. es gibt Tage da kann ich mich kaum bewegen,die haut spannt und reißt auf! Trotz allem hatte ich eine 5 jährige Beziehung aus der 3 kinder entstanden! Bitte gebt nicht auf..... seid dankbar das es nur die Haut ist !!! Mein vater ist Blind und auf einem Ohr taub! stellt euch vor euch würde ein Körperteil fehlen..... ! ich bin jeden tag dankbar das ich keinen Krebs hab oder eine andere schlimme Krankheit!!! Klar psoriasis ist die Hölle, aber wir können weitgehend normal leben! mir hat bisher leider nichts helfen können!!! Was ich am schlimmsten finde ist die ungewissheit ob es meine Kinder auch bekommen könnten!!! ich hoffe nicht!!!

    Ihr meistert Euer leben

    Manuela

    Link to comment
    Share on other sites

    Schuppenflechte

    Hallo alle zusammen, nun gibt es ja bald die rosarote Creme, von der viel im Fernsehen gesprochen wird.Ich habe mir ganz gut geholfen mit Urin, ja, es richt nicht und hilft. Der Mittelstrahl auf die Stellen mit einer Watte oder so. Auch die homeopathische Magnesium Creme 2 x am Tag hat mir gut geholfen.Ich halte durch, bis wir die Regividerm Salbe bekommen!!! Annerose

    Link to comment
    Share on other sites

    Regividerm

    Hallo,

    ich habe seit ca. 1 Jahr Psoriasis an den Händen. Cortisonsalbe hat nicht geholfen, habe deshalb diese "Wunderslabe" ausprobiert. Sie hat auch kein Stück geholfen.Nun werde ich weitersuchen müssen...

    Gruß,Marcus

    Link to comment
    Share on other sites

    Regividerm

    Hallo,ich habe rote Flecken seit ich ca 18 bin.Neben den Nasenflügeln und nun auch auf der Stirn.Sie sind nicht "geschwollen" und Schuppen auch fast nicht. Bislang habe ich sie mit Hydrocortisonsalbe, Meersalzsaleb und Hautcremes meist weg bekommen wenn ich die Cremes (so komisch das ist) öfters gewechselt habe.Aber die Flecken kommen immer wieder und vermehren sich bzw weiten sich aus. Ich habe vor Jahren den Hautarzt besucht und der sagte: damit abfinden, ich gebe ihnen eine Fettcreme. Die Creme aufgetragen und es war als würde ich die Flecken mit Nahrung versorgen, die wurden richtig rot und brannten. Tja nun habe ich mir die neue Rigividerm Creme (die rosa) gekauft und habe den gleichen Effekt wie bei der Fettcreme. Die bewirkt das Gegenteil. Könnte es evtl eher ein Pilz sein? Ausser an den genannten Stellen habe ich noch am Gehörgeng die Rötung. Der sonstige Körper ist frei davon.Ich frage wg dem Pilz da meine Frau die Flecken auch hat, auch praktisch nur im Gesicht vor meiner Bekanntschaft mit ihr hatte sie diese nicht.Übertragbar? Ich denke ich bekomme von euch den Rat nochmals zum Doc zu gehen um einen Abstrich o.ä. machen zu lassen oder?

    Grüsse Michael (43 Jahre)

    Link to comment
    Share on other sites

    PSO

    Hallo Michael! Ich habe einen sehr ähnliches Krankheitsbild wie Sie. Es find klein links neben der Nase an und wurde immer größer, dann rechts auf der anderen Seite. Nun auf der Stirn und geht so langsam auch auf die Augenbraue über. Ich hatte schon unterschiedliche Cremes vom Arzt ausprobiert und schließlich auch Kortison. Es hatte kurzzeitig geholfen, aber es kommt schubweise immer wieder und immer heftiger. Wissen Sie inzwischen vielleicht schon ob es PSO (Schuppenflechte?) oder etwas anderes ist? Ich werde meinen Arzt nochmal genauer fragen. Wenn nichts hilft versuche ich es beim Homöopathen oder so.

    Schönen Gruß

    Link to comment
    Share on other sites

    Akupunktur, Rubisan, Naturheilverfahren

    Hallo an alle,

    bin 27 Jahr und habe PSO seit ca. 12 Jahren. Bin betroffen an folgenden Stellen:- Kopfhaut- hintern Ohr- alle Fuß- und Fingernägel- Bauchnabel- kleine Stelle am Fußgelenk

    Ich bin seit 3 Jahren in Behandlung bei einem Heilpraktiker. Bekomme wöchentlich Akupunktur. Die betroffenen Stellen hinter dem Ohr den Bauchnabel sowie die Stelle am Fußgelenk reibe ich täglich mit Rubisan Creme ein.

    Zusätzlich benutze ich jetzt seit 7 Tagen Aximol (mit Kortison) auf dem Kopf - die Schuppenflechte ist im Moment wie weg geblasen. Ist aber nur eine kurzfristige Möglichkeit. Bin gespannt wenn ich das Aximol nächste Woche wieder absetze was dann passiert.

    OBERSTES GEBOT IST: Nich jucken! Zudem spielt bei mir extrem eine Rolle, wenn ich viel Schweinefleisch esse.

    Habe es im Moment wirklich sehr gut im griff und kann gut damit leben - hoffe, dass es nicht schlimmer wird.

    Nur gegen die Fingernägel habe ich noch nix gefunden.

    Link to comment
    Share on other sites

    Vielleicht hilft es euch!

    Hallo zusammen,

    Ich bin 25 und leide nun seit 8 Jahren an der Schuppenflechte...

    Auch ich habe irre viele Behandlungen ausprobiert, mit immer wieder neuer Hoffnung...

    Als aller erstes, möchte ich hier aufrufen, die Finger von Kortison zu lassen, wenn es irgendwie möglich ist. Vorallem die innerliche Therapie (Spritzen oder Tabletten), finde ich bedenklich...Hilft wohl gut, nur das absetzen ist mehr als schwierig...Ich selbst habe zum Glück innerlich noch kein Kortison angewendet, allerdings habe ich Leute gesehen, die regelrechte Entzugserscheinungen hatten, als sie es absetzten.Letztes Jahr entdeckte ich in einer Zeitung einen Artikel mit einer Klinik, die ohne Kortison arbeitet, in der Oberpfalz.Also informierte ich mich und ging im Juli letzten Jahres dort hin. 3 Wochen dauerte mein Aufenthalt dort. Es wird alles umfasst, von Ernährung, über Blutabnahmen bis zur Ernährungsberatung und Salbenterminen. Salzbäder, Entspannungstherapien, Sauerstofftherapie usw.Ich wurde also nach 3 Wochen glücklich und beschwerdefrei entlassen.Das wichtigste für mich als Studentin sind die Kosten. Deshalb möchte ich darauf hinweisen, dass der Klinikaufenthalt von der KRANKENKASSE GEZAHLT WIRD!!! Um die 10 Euro Tagegeld kommt man allerdings nicht drum rum, außer für Leute die eine chronisch-krank- Bescheiningung haben. Das ist dann allerdings mit der Krankenkasse abzuklären. Sicher ist es umständlich, sich im Berufsleben mehrere Wochen frei zu nehmen, aber es lohnt sich! Wir wissen alle, dass wir, wenn die Medizin nicht noch was grandioses findet, die Schuppenflechte mit ins Grab nehmen. Also kam es auch bei mir schleichend wieder.. Allerdings behandle ich zu Hause mit Dithranol weiter und hab es super im Griff. Fast mein ganzer Körper war stellenweise befallen und nun habe ich es nur noch vereinzelt und bin echt zufrieden. Auch für betroffene Fingernägel gibt es dort Behandlungen. Den Zusammenhang mit Schweinefleisch gibt es übrigens, aber darüber erfahrt ihr mehr in der Klinik... Hier einmal der Link :http://www.spezialklinik-neukirchen.de/

    Ich hoffe ich konnte euch helfen.Alles Gute für euch und viel Erfolg!

    P.S. Solltet ihr euch dafür entscheiden, informiert euch bei eurer Krankenkasse und gebt Bescheid was ihr vorhabt.

    Link to comment
    Share on other sites




    Join the conversation

    You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
    Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

    Guest
    Add a comment...

    ×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

      Only 75 emoji are allowed.

    ×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

    ×   Your previous content has been restored.   Clear editor

    ×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Welcome!

    psoriasis-netz-icon.pngDo you feel alone with your psoriasis? Does psoriasis arthritis still bother you? Get support and tips from people like you.

  • Similar Content

    Nutzer des Psoriasis-Netzes konnten die Belixos Körpercreme mit dem Extrakt der Mahonia Aquifolium-Wurzel testen. In ...
    S
    Keywords
    Im Psoriasis-Lexikon erklären wir Begriffe rund um die Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Hier sind Begriffe, d...
    Am 28. April 2018 veranstalteten wir in Berlin den Patientenkongress „Bewährte naturheilkundliche Behandlungen der Sc...
    Schuppenflechte im Gesicht
    Kopf und Gesicht
    Eine Psoriasis am Körper kann schon anstrengend sein. Doch dort kann man sie oft irgendwie noch verbergen. Bei einer ...

Willkommen

Willkommen in der Community für Menschen mit Schuppenflechte und Psoriasis arthritis. Ohne Werbung, ohne Tracking, aber mit ganz viel Herz 💛

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.