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  • Inga Richter
    Inga Richter

    Stufe 1: Behandlung der Psoriasis mit Cremes und Salben

    Mit einer Behandlung der Psoriasis sollte möglichst sanft begonnen werden – nach dem Motto: "Nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen". Deine Haut dankt es dir, wenn du sie nicht unnötig quälst.

    Aufbauend auf der „Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris“ von 2011 hier einige Erweiterungen der Empfehlungen zur Behandlung mit rezeptpflichtigen Präparaten:

    Vor der eigentlichen Therapie

    Zunächst sollten die Stellen entschuppt werden, damit die eigentlichen Medikamente da hinkommen, wo sie wirken sollen. Oftmals reichen dazu einfache Cremes, in hartnäckigeren Fällen welche, die Harnstoff  oder Salicylsäure enthalten - in Vaseline oder Öl. Bei Salicylsäure ist darauf zu achten, dass sie nicht großflächig aufgetragen werden sollte.

    Aber: Wer Salicylsäure nicht mag oder verträgt, muss noch lange nicht verzweifeln. Ölbäder tun es auch, und dabei muss es nicht das teure Öl aus der Apotheke sein.

    Auch für die schwer zu erreichenden Herde auf dem behaarten Kopf gibt es recht einfache Lösungen. In leichteren Fällen reichen besonders entwickelte Shampoos oder Cremes. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Kopf mit einer Salicylsäure-Öl-Kappe über Nacht zu behandeln. Etwas aufwändig, aber sehr effektiv.

    Nähere Informationen bzw. Quelle: www.dermatologie-berlin.de/

    Behandlung mit Cremes & Co

    Darauf folgt die eigentliche äußerliche Behandlung – und da gibt es viele Mittel.

    Teer

    Schon seit mehr als 100 Jahren werden chronische Hautkrankheiten mit Steinkohlenteer behandelt. Die Substanzen darin hemmen sowohl die übertriebene Zellteilung und Verhornung als auch die Entzündung. Außerdem lindert Teer den Juckreiz . Teer ist aber nichts für lebhaft rote oder nässende Stellen und schon gar nichts während der Schwangerschaft, Stillzeit oder für Säuglinge. Vorsicht ist in Hautfalten und am Hodensack geboten. Shampoos dürfen heutzutage keinen Steinkohlenteer mehr enthalten, einige Produkte wurden wegen des Verdachts auf erhöhte Krebswahrscheinlichkeit vom Markt genommen.

    Vielleicht aus diesen Gründen werden Teerprodukte nach der „Leitlinie zur Therapie der Psoriasis vulgaris“ als Monotherapie nicht empfohlen. In Kombination mit UV-Behandlungen soll die Therapie erfolgreicher sein als mit Teerpräparaten allein. Andererseits existieren unerwünschte Begleiterscheinungen bei der Kombination von Teerprodukten mit starker UV-Exposition und/oder photosensibilisierenden Substanzen. Die Farbe und der unangenehme Geruch der Präparate trugen ebenfalls nicht gerade zu deren Beliebtheit bei. Inzwischen werden neuartige Teerprodukte beworben, die solche Nachteile laut Herstellerangaben nicht haben sollen. Näheres ist hier zu lesen: www.psoriasis-netz.de/medikamente/mediakente-salben/teer-psoriasis.html

    Neue Präparate: Scytera; Psorent

    Bekanntes Teerpräparat: das Teer-Shampoo Tarmed-Shampoo

    Dithranol – ein synthetisches Teerpräparat

    Auch dieses Medikament hat seine Jährchen "auf dem Buckel": Seit 1916 reguliert es genau den Knackpunkt der Schuppenflechte, die vermehrte Zellteilung. Dithranol blockiert auch die Immunreaktion, die an den entzündlichen Hautveränderungen schuld ist. Eingesetzt wird der Wirkstoff bei leichter bis mittelschwerer Psoriasis vulgaris.

    Der größte Nachteil von Dithranol ist, dass es – wie die natürlichen Teerprodukte auch - alles und jedes braun verfärbt. Langzeitbehandlungen mit 12 bis 24 Stunden "Aufenthalt" des Dithranols auf der Haut sind deshalb fast nur in Kliniken möglich.

    Eine höhere Dosierung wird nach zunächst 10 und nach langsamer Steigerung auf 20 Minuten mit lauwarmem Wasser (ohne Seife!) abgewaschen und kann daher auch ambulant verwendet werden. Darüber hinaus existiert eine Anwendung, die nur eine Minute auf der Haut bleibt. Bei der Eigenanwendung sollten unbedingt Einmalhandschuhe getragen werden. Interessant ist die Kombination mit Harnstoff wie bei Psoradexan oder mit Salicylsäure wie bei Psoralon. Beide Substanzen fördern die Freigabe von Dithranol aus der Salbe in die Haut und somit die Wirksamkeit.

    Ein Teil der Patienten berichtet von Nebenwirkungen wie Hautbrennen und –rötungen. Nicht angewendet werden darf Dithranol bei erythrodermischer Psoriasis, Psoriasis pustulosa und in der Nähe von Schleimhäuten sowie der Augen. Vorsicht auch – wie immer - bei Schwangerschaft und in der Stillzeit.

    Seit 1997 auf dem Markt war das Dithranol-Präparat Micanol. Der Hersteller Galderma versprach, dass nichts mehr verfärbt, wenn man die Salbe mit höchstens lauwarmem Mittel abwäscht. Der Hersteller hat das Micanol jedoch 2017 vom Markt genommen.

    Bekannte Präparate:

    • in Kombination mit Harnstoff Psoradexan (1%), Psoradexan mite (0,5%), Psoradexan forte (2%)

    Kortison

    Bei Kortison handelt es sich um ein Hormon, das in der Nebenniere gebildet wird. Vorsicht ist bei diesen Präparaten immer geboten, denn weniger ist zuweilen mehr, und mehr ist zuviel, denn es macht die Haut dünn (Atrophie) und damit unendlich verletzlich. Starke Kortison-Salben sollten nicht auf Flächen angewandt werden, die größer als eine Hand sind. Tabu sind auch Kinderhaut, Gesicht, Hals und der Genitalbereich, weil hier die Haut ohnehin schon dünn ist. Als weitere Nebenwirkungen können Follikulitis, Dermatitis, Hautatrophien, Brennen, Rötungen oder Juckreiz auftreten.

    Oft kommen die Stellen auch mit einer großen Wucht wieder ‘raus (Rebound Effekt). Deshalb wird empfohlen, Kortison -Salben nicht länger als zwei Wochen anzuwenden und die Behandlung nach Besserung langsam auszuschleichen, also eine Weile lang nur noch jeden zweiten, dann jeden dritten Tag zu schmieren. Eine interessante Alternative ist das folgende Verfahren: Dabei wird drei Tage lang eine Kortison -Salbe aufgetragen, vier Tage lang dann eine Pflege- oder andere Salbe.

    Für gewöhnlich trägt man Kortison -Salben einmal am Tag auf. Nur an Handtellern und Fußsohlen darf zweimal geschmiert werden, denn da ist die Hornschicht dicker. An diesen Stellen kann Kortison daher auch längere Zeit aufgetragen werden ohne dass einen die genannten Nebenwirkungen gleich quälen. Manchmal kann ein abdeckender Verband die Wirkung verstärken.

    Auf dem behaarten Kopf und an den Nägeln ist die Gefahr von Kortison -Salben nicht so groß. In allen Fällen sollte auf Kortison verzichtet werden

    • bei Infektionen
    • während der Schwangerschaft und
    • in der Stillzeit.

    Bekannte Präparate:

    • Wirksamkeit sehr stark (Klasse IV): Clobegalen, Dermoxin, Karison (Clobetasol-17-propionat);
    • Wirksamkeit stark (Klasse III): Amciderm (Amcinonid); Diprosone (Betamethasondipropionat), Benesol V und Celestan V (Metamethasonvalerat); Topisolon (Desoxymethason); Ecural (Mometasonfuroat); Jellin (Fluocinolonacetonid)
    • mäßig stark (Klasse II): Triamgalen und Volon A (Triamcinolonacetonid); Dermatop (Prednicarbat); Adnatan (Methylprednisolonaceponat) Betnesol V mite (Betamethasonvalerat), Hydrocortisonaceponat;
    • schwach (Klasse I): Hydrocortison Wolff, Hydroderm HC (beides Hydrocortison); Linola HN (Prednisolon), Ebenol (Hydrocortisonacetat), Dexamethason Creme.

    Zwei Studien ergaben, dass Cremes genauso wirksam sind wie Lotionen oder Schäume.

    Vitamin-D-Abkömmlinge

    Vitamin D3 normalisiert das Wachstum und die Reifung der Zellen in der Oberhaut. Die dem natürlichen Vitamin nachempfundenen Präparate sind seit knapp 20 Jahren im Dienste der psoriatischen Menschheit. In Deutschland bekommt  man seit 1992 das Präparat Daivonex oder Psorcutan. Später folgte Curatoderm.

    Studien bewiesen, dass bei chronisch-stationären Herden eine ähnliche Wirkung erzielt wird wie mit einem mittelstarken Kortison - freilich ohne dessen Risiken. Als Nebenwirkungen treten bisweilen Hautreizungen auf, meist aber nur vorübergehend. Die Medikamente sollten nicht zusammen mit Salicylsäure angewendet werden und nicht im Gesicht. Calcipotriol und Calcitriol scheinen Untersuchungen zufolge gleich wirksam zu sein, etwas weniger Wirkung zeigt Tacalcitol.

    Bekannte Präparate: Curatoderm (Tacalcitol), Silkis (Calcitriol); Daivonex (Calcipotriol), in Kombination mit Betamethason: Daivobet und Enstilar

    Vitamin-A-Abkömmlinge

    Dieses Medikament ist für leichte bis mittelschwere Psoriasis gedacht. Klinische Studien bescheinigen ihm, dass 70 Prozent der hartnäckigen Stellen abheilten. Dicke Schuppenherde bildeten sich zurück, wie sie es sonst nur bei starkem Kortison  tun. Tarazoten darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, unangenehme Begleiterscheinungen könnten Pruritus, Hautbrennen, Erytheme und Irritationen sein. Außerdem sollte höchsten ein Zehntel der Körperoberfläche damit behandelt werden. Die Therapie ist kombinierbar mit Kortison, Phototherapien und der Photochemotherapie namens PUVA. Allerdings wird Tarazoten in Deutschland nicht vertrieben und kann nur über Auslandsapotheken erstanden werden.

    Bekanntes Präparat: Zorac (Tarazoten)

    Mahonia aquifolium

    Der Wirkstoff wird aus einem nordamerikanischen Zierstrauch gewonnen. Die chemischen Substanzen nehmen Einfluss auf die Zellteilung und Entzündung. Das Medikament eignet sich vor allem für eine Langzeitbehandlung, wobei allerdings 2- bis 3-mal täglich geschmiert werden muss. Wissenschaftler verglichen ihre Wirkung mit Standardbehandlungen mit Dithranol  sowie Daivonex und fanden heraus, dass die Stellen zwar langsamer zurückgebildet wurden, dafür aber fehlten unschöne Begleiterscheinungen. Die Betroffenen empfanden die Pflanzensalbe durchweg als angenehmer.

    Bekanntes Präparat: Rubisan (nicht verschreibungspflichtig)

    Aktuelle Studienergebnisse sind in der Kurzfassung hier zu lesen: www.rosenfluh.ch/ Die Studien beziehen sich aber immer nur auf die 10-prozentige Mahonia-Creme (Rubisan). Belixos enthält nur 1,6 Prozent des Wirkstoffes.

    Calcineurin-Inhibitoren

    Relativ neu sind die Wirkstoffe Pimecrolismus und Tacrolismus. Beide Substanzen sind seit 2002 zugelassen für atopische Dermatitits (Neurodermitis) und (noch) NICHT bei Psoriasis vulgaris, obwohl die Wirksamkeit bei Psoriasis durch Studien belegt werden konnte – jedoch nicht im ausreichenden Maße. Daher können die Substanzen nur im so genannten „off label use“ verschrieben werden. Die Wirkung beruht auf einer Hemmung spezieller Moleküle, die für das Immunsystem zuständig sind, weshalb die Substanzen auch als topische Immunmodulatoren bezeichnet werden. Die Wirksamkeit wird Untersuchungen zufolge mit der eines Klasse II Kortikoides verglichen, wobei die Calcineurin Inhibitoren jedoch in kortkoid-sensiblen Körperbereichen wie im Gesicht, in Hautfalten und im Genitalbereich gut angewendet werden können. Binnen sechs bis 12 Wochen berichteten etwa die Hälfte der Patienten von einer deutlichen Verbesserung oder gar kompletten Abheilung der Läsionen. Als Nebenwirkungen traten bisweilen Hautbrennen und –infektionen auf. Wegen mangelnder Erfahrungen ist auch diese Therapie während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfehlenswert. Eine Kombination mit UV-B Photobehandlungen oder PUVA schließt sich ebenfalls aus.

    Bekannte Präparate: Protopic (Tacrolimus); Elidel (Pimecrolimus)

    Natürlich gibt es noch weit mehr Behandlungsmöglichkeiten. Darüber kannst du in den Rubriken "Themen", "Medikamente" und "Therapien" und nicht zuletzt im Forum sehr viel nachlesen.


    In diesem Artikel geht es vor allem um rezeptpflichtige Cremes, Salben etc. Rezeptfreie Produkte, die aus unserer Sicht einen Versuch wert sind, findest du in unserem Artikel "Rezeptfreie Mittel gegen Schuppenflechte".


    Bildquellen

    • Hand mit Creme: djma - Fotolia

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    Recommended Comments



    Ich bin jetzt fast 20 Jahre alt und laufe mit dieser beschissenen Schuppenflechte fast 5 Jahre rum. Kein einziges Medikament hilft. Es ist vielleicht anfangs auf dem Wege der Besserung, aber es hilft alles nichts. Ich habe Schuppenflechte an der ganzen Kopfhaut, es fängt an den Augenbrauen und am Hals an und mir ist es einfach nur noch peinlich. Es ist so dermaßen peinlich, dass ich noch nicht mal meine Haare hoch machen kann oder sonstiges. Und niemand ist in der Lage, mal etwas vernünftiges zu entwickeln, dass der Mist mal weggeht? Das kann doch nicht wahr sein.

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    Versucht es mal mit einer Kur in Bad Rappenau! Ich habe meine Schuppenflechte schon 25 Jahre,aber nach einer Kur dort bin ich jedesmal für mindestens ein Jahr komplett beschwerdefrei. Leider ist Schuppenflechte nicht heilbar, aber man kann sich mit ihr arrangieren. Viel Mut Euch allen!

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    Hallo an alle Leidensgenossen,ich bin jetzt 23. Jahre und habe seit knapp 10 Jahren PSO. Auslöser war bei mir damals die feste Klammer.

    Ich hab alles ausprobiert und schwöre auf die Bestrahlung mit UVB und Karison. Das macht mich teilweise beschwerdefrei und ich bekomme die Zeiten bis zum Sommer überbrückt. Denn sobald ich 3 Tage in Spanien bin habe ich nichts mehr, wirklich nichts mehr. Doch 2 Wochen nachdem ich wieder zuhause bin fängt das Drama von vorne an.

    Empfehlen kann ich auch 2mal die Woche auf die Sonnenbank zugehen, das hilft mir auch sehr und heilt schneller ab.

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit Schwarzkümmelöl?

    Liebe Grüße

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    Hallo Leidensgenossen! Ich bin jetzt 22 Jahre alt. Schon, seitdem ich ein kleines Kind war, leide ich bei Stress unter starker Schuppenflechte an der Kopfhaut. Ich hab da nie etwas gemacht, sondern habe es immer sein lassen- es hat mich nicht wirklich gestört.Nun ist es aber so, dass jetzt auch (seit meinem 21. Lebensjahr) mein ganzer Körper davon betroffen ist (ausgenommen Bauch und Rücken).Ich leide jetzt seit ca. einem halben Jahr daran. Alles begann mit einem Juckreiz am Fuß. Natürlich begann ich zu kratzen, dann wurde es offen wie eine Wunde, es begann sich eine Kruste drüber zu bilden und stark zu schuppen.Ich erschrak und ging (leider viel zu spät) zum Hautarzt. Dieser ging erst von einer Infektionskrankheit aus, verschrieb mir zwei verschiedene Antibiotika und eine Creme, von der das Ganze ganz schlimm wurde.Ich hatte den "Ausschlag nun am ganzen Körper". Als ich ihm das sagte, kümmerte er sich nicht darum und schaute nicht einmal genau hin.Ich ging anschließend zur Hausärztin, weil ich ahnte, dass dieser Arzt nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte.Dieser erklärte mir dann, dass es eine postnatal bedingte Schuppenflechte ist.Sie meinte, ich müsse mich damit abfinden, dass das ein Leben lang bleiben kann, wobei es stark variieren kann, zwischen stark und schwach.Momentan hab ich es ganz stark an beiden Beinen (Ober und Unterschenkel) an den Armen (Ober und Unterarmen Handoberflächen) und seit heute ist mir auch aufgefallen, dass es am Hals zu jucken beginnt.Ich hoffe inständig, dass sich das ganze nicht auch noch im Gesicht ausbreitet, denn dann würde für mich eine Welt zusammen brechen.

    Tja, da momentan alle Cremes nichts helfen bin ich auf diese Seite gestoßen und ich bin begeistert. Hier habe ich ein paar Tipps gefunden.

    Danke Leute, ihr gebt mir neue Hoffnung!

    :-)

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    Ich bin 30 Jahre und habe PSO seit 4 Jahren. Sie war auf einmal da. Ich hatte zu der Zeit einen sehr stressigen Job, schrieb nebenbei noch meine Diplomarbeit und stand ständig unter hohem Leistungsdruck in beiden Bereichen. Bei mir ist sie stressbedingt ausgebrochen, auch wenn PSO in unserer Familie genetisch bedingt ist.

    Angefangen hat alles an den Ellenbogen. Mittlerweile habe ich habe ich einen so starken Schub, dass es an den Knien, am Ohr, Knöchel, Po, Unterarmen, Händen und auch einige kleine Stellen im Gesicht betrifft. Hinzu kommt, dass ich an den Fingern immer wieder Gewebeentzündugen bekomme und meine Finger kaum bewegen kann. Die Cremes helfen nicht.

    Die Stellen auf meinem Kopf sind die einzigen, die ich mit der Diprosalic-Lösung in den Griff bekommen habe und auch relativ schnell damit weggehen. Aber leider ist das schlimme an der Krankheit, sich immer wieder erklären zu müssen, wenn man wie ein Streußelkuchen aussieht und keine kurzen Kleider mehr tragen kann und nur noch verhüllt auf die Straße geht und nicht mal mehr ins Schwimmbad. Meine Beziehung leidet sehr darunter, weil ich mich selbst nichtmal mehr ansehen mag...

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    Hallo alle an alle, die von dieser doofen Krankheit befallen sind. Ich habe diese seit ca. 30 Jahren, begann nach der Geburt meines Sohnes. Habe alles was man sich denken kann durchprobiert - Salben, Haarwäsche , Kuren usw. Erst seit einigen Jahren bin ich beschwerdefrei durch MTX 2,5 mg, 3 mal wächentlich. Durch beginnende Artritis sollte ich laut Rheumatologe das MTX absetzen, da dieser mir ARAVA verordnet hat. Nehme also ARAVA seit 5 Wochen und die Schuppenflechte breitet sich wieder aus, besonders an Kopf und Rücken. Wer hat Erfahrung mit ARAVA und MTX gemacht? Allen gute Besserung und einen herrlichen Frühlingsstart *beschwerdefrei*

    Anmerkung der Redaktion: Wir haben Ihre Frage weitergereicht an unser Forum. Bitte verfolgen Sie die Antworten dort.

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    Hallo,ich werde die Tage 23 Jahre und leider seit ca. 7 Jahren an der Schuppenflechte. Bei mir ging es in meiner Ausbildung, durch Stress los. Erst ein ganz kleiner Fleck am linken Ellenbogen, der heute richtig groß ist. Dann hab ich mich mal beim rasieren am Schienbein geschnitten. Daraus ist dann auch eine Schuppenflechte geworden. Mittlerweile sind noch stellen am rechten Bein, rechten Arm und an den Ohren dazu gekommen.Ich bin sehr oft deprimiert deswegen und habe auch Komplexe. Im Sommer fühle ich mich total unwohl am Strand und hab auch sonst immer lange Hosen an. Zum Glück hab ich einen liebenswerten Freund der mir immer sagt das er mich so liebt wie ich bin und ich für ihn die Schönste bin!!!!Ich hab auch schon jede Menge Salben probiert. Kortison hat bei mir geholfen aber das möchte ich nicht weiter nehmen und creme zur Zeit mit Rubisan und Dr.Theiss Nachtkerzen Intensiv-Salbe. Das hält die Stellen immer schön geschmeidig. Gerade am Ellenbogen reißt es mir manchmal auf und das tut sehr weh.Meine Mama hat es von ihrem Uropa geerbt. Ihre beiden Geschwister haben es nicht. Mein Bruder hat es auch, aber nur auf dem Kopf. Er trägt deshalb immer ganz kurze Haare und da ist es immer fast weg. Und meine Mama hat es an beiden Ellenbogen ganz schlimm und manchmal an der Stirn. Trotzdem hat es mich am Schlimmsten getroffen und ich könnte manchmal echt nur heulen.Ich glaub wenn ich es mal im Gesicht bekomme dann erschieße ich mich! Das wäre für mich das Schlimmste überhaupt!!Ich hoffe das ihr hier noch ein paar Tipps finden werde!Ich wünsche euch alles Gute und hoffe so sehr, dass mal ein gescheites Mittel dagegen gefunden wird!Wäre auch super, wenn man sich austauschen kann.Lg Evelyn

    Anmerkung der Redaktion: Zum Austausch eignet sich unsere Community ausgezeichnet.

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    Hey, ich bin jetzt 15 und habe seit mindestens 11 Jahren Schuppenflechte...

    Es ist zwar nicht so stark, tritt aber fast über all auf - seit neuestem auch im Gesicht. Das sind dann rote schuppende Stellen, sieht richtig übel aus - vor allem unterm Auge. Der Arzt hat mir ein Mittel verschrieben, aber seitdem tut mir mein Auge die ganze Zeit weh und ich sehe auch leicht verschwommen, wenn die Schuppenflechte wieder stärker wird. Ich hab echt genug von diesen Medikamenten! Hat jemand vielleicht dasselbe Problem und eine Lösung parat? Wäre gut, wenn Ihr es hier hinterlassen könntet...

    Danke

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    Hallo an alle, die das lesen. Wahrscheinlich seid ihr aus dem selben Grund wie ich hier.Angefangen hat es vor einem Jahr bei den Brustwarzen (ziemlich empfindliche Stelle), später hat es sich ausgebreitet auf Arme und den Bereich um den Bauch. ... Da die Brustwarze IMMER in Kontakt mit Kleidung kommt (sei es der BH oder eine normales lockeres Baumwohlshirt), scheuert natürlich die Brustwarze und kann nicht verheilen. Der Kreislauf läuft fast immer so ab: Brustwarze krustet - scheuert mit Hemd - wird offen ... Bitte, weiß jemand Tips, was ich dagegen machen kann bzw. die Brustwarze schützen kann? ...

    Anmerkung der Redaktion: Wir haben die Frage mal in unserem Forum zur Diskussion gestellt.

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    Hallo,

    ich bin 38 Jahre alt und war ca 14 Jahre alt, als die Psoriasis bei mir ausbrach.Es fing am Ellbogen an, bis schließlich alle Gelenkbereiche davon bedeckt waren (Knie, Ellbogen, Handgelenke, Fußknöchel).Ich hatte damals alles probiert, von Kortisonsalbe, Salbe, die alles schwarz färbt, Solebäder + Bestrahlung ... nichts half auf Dauer.Zum Schluss ließ ich mich als Testperson für das damalige Fumadermprogramm einschreiben und war innerhalb weniger Wochen Schuppenfrei.Damals wurde langsam bis zu 3 Tabletten (die stärkere Sorte) hochdosiert bis alles abgeheilt war. Einige Zeit später wurde wieder langsam zurückdosiert, bis zu einem Stand, wo ich beschwerdefrei blieb. Seit längerer Zeit nehme ich nun jeden 3. Tag eine Fumaderm initial und muss jedes halbe Jahr zur Blutuntersuchung, wegen evtl. Nebenwirkungen durch die Dauerbehandlung.Lt. Internetseite der Fumadermhersteller sollte dieses Medikamnt nur für eine Behandlungsdauer von ca. 4 Jahren geeignet sein, aber solange meine Blutwerte in Ordnung sind, werde ich meine Behandlung nicht umstellen. Seit kurzer Zeit habe ich wieder einen ca. 1 EUR goßen Fleck auf dem rechten Knie, den ich zusätzlich mit Salbe behandle. Er wird zwar nicht klainer, aber solange er nicht größer wird, bin ich zufrieden.

    Ich hoffe, dass bald jeder ein geeignetes Mittel für sich findet, um die Schuppenflechte in den Griff zu bekommen.

    Grüße, Michaela

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    Psoriasis

    Hi zusammen,ich bin nun bald 19 jahre alt, habe die Schuppenflechte, seit ich 13 bin, weiss es nicht mehr so genau. Angefangen hat bei mir alles an der Stirn, die anfing, etwas rötlich zu werden und zu jucken...Habe mir nichts dabei gedacht, aber als ich dann eines Tages mir durch die Haare streifen will, merke ich, dass meine ganze Stirn komplett übersät ist von krustigen Schuppen. Kurz darauf fing es an Armen, Beinen, Rücken,Bauch und hinterm Ohr an.

    Ich habe alles probiert. Diese UV-Bestrahlung half rein gar nichts. Dann die Kortinson-Salben, die halfen zwar, allerdings fing meine Haut an zu brennen, als ich diese mehr als eine Woche lang auftrug.

    Ich habe so ziemlich alles probiert, um diese Krankheit in den griff zu bekommen.

    Mein Hausarzt hat dann einen Antrag auf Kur gestellt.

    Ich war dann ein oder zwei Monate später in der Gebirgsklinik in Davos für 6 Wochen. Es hat echt verdammt gut geholfen, alle Stellen waren weg, aber nach ca. 3 Wochen wieder daheim fing das Ganze von vorn an.

    Wenn ich z.b nach Tunesien in den Urlaub fliege, dann ist alles nach wenigen Tagen spurlos weg...

    Der Auslöser bei mir war wahrscheinlich die Trennung meiner Eltern, die Entscheidung darüber, bei wem ich wohnen will, und dazu kommt noch die Schule.

    Wünsche Allen, die von der Psoriasis angegriffen sind, eine gute und schnelle Genesung und hoffen wir zusammen, dass bald mal ein Medikament auf den Markt kommt, dass dem ganzen ein Ende setzt.

    Grüße Simon

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    Seid Stark

    ich bin jetzt 35 und hab seit 19 jahren psoriasis und leide schrecklich. Noch sind die Füße die Hände und der Po beschwerdefrei aber ansonsten bin ich von oben bis unten voll damit. es gibt Tage da kann ich mich kaum bewegen,die haut spannt und reißt auf! Trotz allem hatte ich eine 5 jährige Beziehung aus der 3 kinder entstanden! Bitte gebt nicht auf..... seid dankbar das es nur die Haut ist !!! Mein vater ist Blind und auf einem Ohr taub! stellt euch vor euch würde ein Körperteil fehlen..... ! ich bin jeden tag dankbar das ich keinen Krebs hab oder eine andere schlimme Krankheit!!! Klar psoriasis ist die Hölle, aber wir können weitgehend normal leben! mir hat bisher leider nichts helfen können!!! Was ich am schlimmsten finde ist die ungewissheit ob es meine Kinder auch bekommen könnten!!! ich hoffe nicht!!!

    Ihr meistert Euer leben

    Manuela

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    Schuppenflechte

    Hallo alle zusammen, nun gibt es ja bald die rosarote Creme, von der viel im Fernsehen gesprochen wird.Ich habe mir ganz gut geholfen mit Urin, ja, es richt nicht und hilft. Der Mittelstrahl auf die Stellen mit einer Watte oder so. Auch die homeopathische Magnesium Creme 2 x am Tag hat mir gut geholfen.Ich halte durch, bis wir die Regividerm Salbe bekommen!!! Annerose

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    Regividerm

    Hallo,

    ich habe seit ca. 1 Jahr Psoriasis an den Händen. Cortisonsalbe hat nicht geholfen, habe deshalb diese "Wunderslabe" ausprobiert. Sie hat auch kein Stück geholfen.Nun werde ich weitersuchen müssen...

    Gruß,Marcus

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    Regividerm

    Hallo,ich habe rote Flecken seit ich ca 18 bin.Neben den Nasenflügeln und nun auch auf der Stirn.Sie sind nicht "geschwollen" und Schuppen auch fast nicht. Bislang habe ich sie mit Hydrocortisonsalbe, Meersalzsaleb und Hautcremes meist weg bekommen wenn ich die Cremes (so komisch das ist) öfters gewechselt habe.Aber die Flecken kommen immer wieder und vermehren sich bzw weiten sich aus. Ich habe vor Jahren den Hautarzt besucht und der sagte: damit abfinden, ich gebe ihnen eine Fettcreme. Die Creme aufgetragen und es war als würde ich die Flecken mit Nahrung versorgen, die wurden richtig rot und brannten. Tja nun habe ich mir die neue Rigividerm Creme (die rosa) gekauft und habe den gleichen Effekt wie bei der Fettcreme. Die bewirkt das Gegenteil. Könnte es evtl eher ein Pilz sein? Ausser an den genannten Stellen habe ich noch am Gehörgeng die Rötung. Der sonstige Körper ist frei davon.Ich frage wg dem Pilz da meine Frau die Flecken auch hat, auch praktisch nur im Gesicht vor meiner Bekanntschaft mit ihr hatte sie diese nicht.Übertragbar? Ich denke ich bekomme von euch den Rat nochmals zum Doc zu gehen um einen Abstrich o.ä. machen zu lassen oder?

    Grüsse Michael (43 Jahre)

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    PSO

    Hallo Michael! Ich habe einen sehr ähnliches Krankheitsbild wie Sie. Es find klein links neben der Nase an und wurde immer größer, dann rechts auf der anderen Seite. Nun auf der Stirn und geht so langsam auch auf die Augenbraue über. Ich hatte schon unterschiedliche Cremes vom Arzt ausprobiert und schließlich auch Kortison. Es hatte kurzzeitig geholfen, aber es kommt schubweise immer wieder und immer heftiger. Wissen Sie inzwischen vielleicht schon ob es PSO (Schuppenflechte?) oder etwas anderes ist? Ich werde meinen Arzt nochmal genauer fragen. Wenn nichts hilft versuche ich es beim Homöopathen oder so.

    Schönen Gruß

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    Akupunktur, Rubisan, Naturheilverfahren

    Hallo an alle,

    bin 27 Jahr und habe PSO seit ca. 12 Jahren. Bin betroffen an folgenden Stellen:- Kopfhaut- hintern Ohr- alle Fuß- und Fingernägel- Bauchnabel- kleine Stelle am Fußgelenk

    Ich bin seit 3 Jahren in Behandlung bei einem Heilpraktiker. Bekomme wöchentlich Akupunktur. Die betroffenen Stellen hinter dem Ohr den Bauchnabel sowie die Stelle am Fußgelenk reibe ich täglich mit Rubisan Creme ein.

    Zusätzlich benutze ich jetzt seit 7 Tagen Aximol (mit Kortison) auf dem Kopf - die Schuppenflechte ist im Moment wie weg geblasen. Ist aber nur eine kurzfristige Möglichkeit. Bin gespannt wenn ich das Aximol nächste Woche wieder absetze was dann passiert.

    OBERSTES GEBOT IST: Nich jucken! Zudem spielt bei mir extrem eine Rolle, wenn ich viel Schweinefleisch esse.

    Habe es im Moment wirklich sehr gut im griff und kann gut damit leben - hoffe, dass es nicht schlimmer wird.

    Nur gegen die Fingernägel habe ich noch nix gefunden.

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    Vielleicht hilft es euch!

    Hallo zusammen,

    Ich bin 25 und leide nun seit 8 Jahren an der Schuppenflechte...

    Auch ich habe irre viele Behandlungen ausprobiert, mit immer wieder neuer Hoffnung...

    Als aller erstes, möchte ich hier aufrufen, die Finger von Kortison zu lassen, wenn es irgendwie möglich ist. Vorallem die innerliche Therapie (Spritzen oder Tabletten), finde ich bedenklich...Hilft wohl gut, nur das absetzen ist mehr als schwierig...Ich selbst habe zum Glück innerlich noch kein Kortison angewendet, allerdings habe ich Leute gesehen, die regelrechte Entzugserscheinungen hatten, als sie es absetzten.Letztes Jahr entdeckte ich in einer Zeitung einen Artikel mit einer Klinik, die ohne Kortison arbeitet, in der Oberpfalz.Also informierte ich mich und ging im Juli letzten Jahres dort hin. 3 Wochen dauerte mein Aufenthalt dort. Es wird alles umfasst, von Ernährung, über Blutabnahmen bis zur Ernährungsberatung und Salbenterminen. Salzbäder, Entspannungstherapien, Sauerstofftherapie usw.Ich wurde also nach 3 Wochen glücklich und beschwerdefrei entlassen.Das wichtigste für mich als Studentin sind die Kosten. Deshalb möchte ich darauf hinweisen, dass der Klinikaufenthalt von der KRANKENKASSE GEZAHLT WIRD!!! Um die 10 Euro Tagegeld kommt man allerdings nicht drum rum, außer für Leute die eine chronisch-krank- Bescheiningung haben. Das ist dann allerdings mit der Krankenkasse abzuklären. Sicher ist es umständlich, sich im Berufsleben mehrere Wochen frei zu nehmen, aber es lohnt sich! Wir wissen alle, dass wir, wenn die Medizin nicht noch was grandioses findet, die Schuppenflechte mit ins Grab nehmen. Also kam es auch bei mir schleichend wieder.. Allerdings behandle ich zu Hause mit Dithranol weiter und hab es super im Griff. Fast mein ganzer Körper war stellenweise befallen und nun habe ich es nur noch vereinzelt und bin echt zufrieden. Auch für betroffene Fingernägel gibt es dort Behandlungen. Den Zusammenhang mit Schweinefleisch gibt es übrigens, aber darüber erfahrt ihr mehr in der Klinik... Hier einmal der Link :http://www.spezialklinik-neukirchen.de/

    Ich hoffe ich konnte euch helfen.Alles Gute für euch und viel Erfolg!

    P.S. Solltet ihr euch dafür entscheiden, informiert euch bei eurer Krankenkasse und gebt Bescheid was ihr vorhabt.

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    Schuppenflechte

    Hallo,habe heute gersagt bekommen das ich Schuppenflechte am Nacken im Kopfbereich habe...war recht geschockt weil ich echt angst habe das es sich verbreitet! Mein Hautarzt hat mir jetzt flüssiges Kordison zum beträufeln gegeben. könnt ihr mir ein bisschen die Angst nehmen und vllt sagen wie es jetzt weitergeht? Muss jetzt alle 4 wochen zum arzt.Muss es sich ausbreiten? Kann es geheilt werden? ich bin jetzt 20 jahre alt und das jucken hat mit 14 jahren begonnen. Danke schon mal lg Moni

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    hallo an alle betroffenen! ich (44) hab pso seit 9 jahren - ausgebrochen durch ein jahr lang psychischen stress und druck, den ich ertragen musste. ich hab einiges probiert, vorallem aber salben und ölbäder. sonne und meer waren nicht effektiv, ebenso wenig die cremes (u. a. kortison). also hab ichs bleiben lassen, und eine total unkonventionelle methode aus der psychotherapie angewandt *grins* - und auch, wenn mich einige für blöde halten, es KLAPPT...

    ich hab meine pso "visualisiert" und sie gefragt, was sie braucht, um sich zurückzuziehen. da hat sie gemeint, ich solle mehr auf mich schauen und darauf, dass ich mich mit menschen umgebe, die meine grenzen (haut = körpergrenze) respektieren.aha, dachte ich... und hab begonnen, auf mich zu achten (auch, wenn das oft sehr schwer war!). ein jahr an druck, stress und depressivem zustandsbild hat es gedauert, bis die flechten ausgebrochen sind. ein für mich "schlechtes" jahr also... und ein jahr wird es dauern, bis die flechte wieder weg ist - ein für mich "gutes jahr". anfang februar 2012 ist es dann so weit. das besagte gute jahr ist um, die flechte (ohne medikamente, nur mit vaseline!) ist in der tat fast weg :-) ... die psychische komponente bei pso ist nicht zu unterschätzen!und vielleicht versucht ja der eine oder andere (so wie ich), die flechte zu "personalisieren" und mit ihr zu reden, um dahinter zu kommen, was man braucht, damit man die flechte nicht mehr braucht :-)

    lg aus österreich!

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    Hallo an alle!

    Ich denke, auch mein Mann (50) hat die Schuppenflechte - Bauch und Leiste, unter den Achseln, Innenseite Oberschenkel und so langsam gehts auch auf den Rücken und in die Armbeugen über. Er war schon bei den verschiedensten Hautärzten, aber keiner konnte ihm bisher definitiv sagen, was es denn nun ist.

    Angefangen hat es vor ca. 2 Jahren am Bauch: zunächst ringförmige Rötungen, die juckten. Mittlerweile haben sich die Dinger "gefüllt" und vermehrt, sind erhaben und schuppen. Er bekommt halt immer mal wieder eine Cortison-haltige Salbe verschrieben, die dann kurz Linderung bringt und dann wieder für die Katz ist!

    Besonders schlimm sehen die Dinger nach dem Duschen aus.

    Ihr, die ihr mit dieser Hautkrankheit leben müsst und sicher schon viele Erfahrungen habt, kommt euch das bekannt vor?

    Mein Mann traut sich gar nicht mehr zum Sport, aus Angst, jemand könnte die Flecken beim Duschen sehen.

    Kennt jemand einen wirklich guten Dermatologen in Südtirol oder in der Nähe?

    LG aus Südtirol

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    Hallo an alle!

    Ich bin 24 und hab seid 7 jahren die schuppenflechte.

    Ich war des wegen schon so oft beim arzt, weil bei mir einfach nichts richtig helfen will.

    hab schon lichtterapie und insgesamt 8 verschieden salben aus probiert.

    ich nehm auch Aprednislon und mit dennen gehts so einiger massen.

    aber es vrschwindet nicht.

    vielleicht kann mir jemand schreiben was ich noch alles machen kann.

    mfg aus Kärnten

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    Mir hilft eine Behandlung mit einer selbst angerührten Salbe sehr gut, nachdem selbst hochdosiertes Kortison nicht mehr geholfen hat.

    Leider stinkt sie fürchterlich, aber so lang's hilft...

    Zum Glück hab ich Schuppenflechte auch nur an den Armen.

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    Hallo an euch alle,

    die PSO gibt an meinem Körper derzeit aber so richtig Gas. Ganz schlimm am rechten Fußgelenk, Po, Steiß, Ellenbogen, Kniebeugen, Schienbeinen (extrem), Genitalbereich, Stirn (gering)-ich sollte lieber die Stellen aufzählen wo sie nicht ausbricht. Da wäre ich schneller fertig. Jeden Tag entdecke ich neue rote Punkte; die schnell größer werden.Ich habe von einem Arzt erfahren- ja die bleiben davon nicht verschont- als er das hatte; da hat er einfach nicht mehr daran gedacht und die Krankheit ignoriert- sie war später weg. Er hat sie quasi weggedacht.Es ist unglaublich wieviele Menschen darunter leiden obschon man es ihnen nicht auf den ersten Blick ansieht! Immer wieder hört man wenn man auf die Symptome angesprochen wird- ja das hatte ich auch oder der hatte es auch, als ob jeder daran leidet oder gelitten hat. Ich leider sehr daran. Habe richtig Panik angesichts neuer Flecke wie ich bald aussehen werde.Werden die immer größer? Derzeit breiten sich die Flecke am ganzen Körper aus. Gestern habe ich an beiden Handrücken jeweils 1 winzigen roten Punkt entdeckt- heute sind die schon doppelt so groß. Sehr beängstigend. Das geht wirklich an die Psyche.Bin im Kundendienst tätig und werde immer wieder auf die roten "Probleme" an den Ellenbogen oder den Händen angesprochen; das ist natürlich einer Heilung oder Linderung nicht eben zuträglich. Ich gehe für mich selber davon aus- das ist sicher ein "Kopfproblem". Was schleppe ich im Hinterkopf mit mir herum, was schlummert im Kopf und rumort ohne dass ich es sofort spüre. Im Hintergrund arbeitet das Gehirn ja weiter und man ist indirekt immer mit irgendetwas beschäftigt ohne dass man es merkt. Und ich meine- diese Herde muss man finden und versuchen zu löschen.Ich leide jetzt ganz schlimm an der PSO. Gefühlt ist sie seit ca. 4 Monaten richtig aktiv und breitet sich immer weiter aus. Gesehen habe ich das kürzlich auf einem älteren Bild- sieh da- der Ellenbogen war schon damals so komisch trocken. Und ja- die Porinne ist ja auch schon seit vielen Jahren so rötlich und trocken, immer wieder diese Schuppen in der Unterhose. Ja- ich habe diesen Mist wohl doch schon länger in mir. Eine Oma hatte damit auch zu kämpfen-meine Mutti nicht. An beiden Unterbeinen bilden sich fast Handtellergroße rote runde Flächen die sich ausbreiten bzw. immer größer werden und sich fast vereinen- viel fehlt nicht mehr.Ich versuche morgen mal ein Bad mit Salz vom toten Meer. Das Bad steht voll mit Cremes und Salben; jede hilft mal mehr oder weniger,manchmal mit unterschiedlicher Wirkung. Verrückt,man kann sich auf nix einstellen. 2h Wartezeit beim Hautarzt und 5min Gespräch bei dem die Ärztin einen kaum angesehen hat und dabei noch einen anderen Patienten "behandelt" hat- im anderen Zimmer.Persönlich gehe ich davon aus: es werden sich Krankheiten mehren die rein der Generation/Gesellschaft geschuldet sind-> Bandscheibenvorfall bzw. allgemein Rückenprobleme, Schlaganfälle, Burnout, PSO usw.- Stress, Druck.Ich fahre mich herunter, versuche es im Hinterkopf wissend- das wird nicht immer klappen.Jedenfalls wünsche ich uns allen Betroffenen viel Kraft und Zuversicht. Und vor allem: RUHE!Ruhig bleiben, durchatmen. Und die PSO mental bekämpfen. Ich versuche für mein Leben folgendes:viel Wasser trinken, entgiften, nicht mehr rauchen, Alkohol noch mehr reduzieren. Und hoffen Ich wünsche uns allen Kraft und Hoffnung auf Hilfe.

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    • Rolf Blaga
      By Rolf Blaga
      Nutzer des Psoriasis-Netzes konnten die Belixos Körpercreme mit dem Extrakt der Mahonia Aquifolium-Wurzel testen. In Studien ist nachgewiesen worden, dass dieses Berberitzen-Gewächs bei Schuppenflechte wirkt. Das konnte gezeigt werden mit Cremes, die 10 Prozent Mahonia aquifolim enthalten – wie z.B. dem apothekenpflichtigen Arzneimittel Rubisan. In dieser Dosierung werden sie zur äußerlichen Behandlung der Schuppenflechte eingesetzt – allein oder kombiniert mit anderen Therapien. Die Belixos® Körpercreme enthält lediglich 1,6 Prozent Mahonia-Extrakt. Den Test hatten wir deshalb angeboten für diejenigen, die eine leichte und aktuell nicht "blühende" Psoriasis hatten.
      Testergebnis
      Insgesamt haben 17 Nutzerinnen und Nutzer die Belixos-Körpercreme getestet. Drei haben den Test aus unterschiedlichen Gründen abgebrochen. Alle haben Kommentare geschrieben. Aber nur 14 Tester haben die sechs Fragen beantwortet, die wir Ihnen am Ende gestellt hatten.
      Juckreiz gemildert?
      Knapp die Hälfte (6) meinte, die Creme würde den Juckreiz lindern. Fast genauso viel (5) sehen das nur teilweise erreicht. Sie begründen das damit, dass der Effekt bei ihnen nicht lange angehalten hat. Nur bei sehr wenigen war der Juckreiz „über Stunden“ verschwunden. Bei einer Minderheit (3) hat die Creme den Juckreiz überhaupt nicht verringert.
      Wohlbefinden gesteigert?
      Die Tester sollten die etwas ungenaue Frage beantworten, ob die Creme „das Wohlbefinden steigere“. Dem stimmten nur einige (3) voll zu, die meisten (9) teilweise und wenige (2) überhaupt nicht. Viele betonten, dass sich die Haut nach dem Eincremen „geschmeidiger“, „weicher“ oder „glatter“ angefühlt hätte. Vor allem dort, wo sie vorher trocken war. Als Basispflege wurde die Creme allgemein gelobt. Weniger zufrieden waren diejenigen, die erhofft hatten, mit der Belixios® Körpercreme ihre Psoriasis behandeln zu können. Ein Tester hatte eine stark schuppende Psoriasis, die er allein mit Pflegemitteln in den Griff bekommen wollte. Sein Zustand verschlechterte sich. Auch zwei andere bekamen einen Schub. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Creme das verursacht hat. Zwei von dreien meinten, der Schub hätte vermutlich eher psychische Ursachen. Andere beschreiben leichte Besserungen oder keine Veränderungen.
      Schnell eingezogen?
      Die große Mehrheit (11) findet, dass die Creme schnell und leicht einzieht – „in Sekunden“ meinte eine Testerin. Nur wenige meinten, das treffe nur nur teilweise (1) bzw. überhaupt nicht (2) zu. Einige berichteten, ihre Hände würden sich nach dem Eincremen „klebrig“ anfühlen. Das würde aber nach 5 Minuten verschwunden sein.
      Gefettet?
      Die allermeisten (12) bestätigten, dass die Creme nicht fetten würden. Nur jeweils eine Person meinte, das stimme nur teilweise bzw. überhaupt nicht. Zwei Testerinnen hätten sich für ihren Fall eine fettigere Creme gewünscht, weil die besser auf den Plaques wirken würde.
      Haut gereizt?
      Die Frage, ob die Creme reizen würde, hat die Mehrheit (8) verneint. Andere meinten, es stimme nur teilweise (4) bzw. überhaupt nicht (2). Die meisten empfanden sie als angenehm kühl. Aber einige berichteten, dass Belixos® Creme auf offenen, eingerissenen Stellen brennen würde. Das sei, so eine Testerin „auszuhalten“ und „lasse nach“.
      Empfehlenswert?
      Schließlich wurden sie gefragt, ob sie das Produkt weiterempfehlen würden. Nur eine Minderheit (3) findet die Creme empfehlenswert. Ungefähr gleich groß war die Anzahl derjenigen, die Belixos® Creme teilweise (5) oder aber überhaupt nicht (6) weiterempfehlen würden. Die Tester mussten ihre Bewertung nicht begründen. Den Kommentaren kann man entnehmen, dass sich am Geruch der Creme die Geister scheiden. Die eine Hälfte (8) empfand den Geruch als „angenehm“. Die Creme würde nach „Medizin“ oder „Kamille“ riechen. Die andere Hälfte (9) empfand ihn als „unangenehm“. Die Creme würde „erdig“, nach „Parfüm“, Zigarrenrauch“ oder sogar „Badezusatz“ riechen. Einige hatten sich dann daran gewöhnt, andere nicht. Nur eine Testerin fand den Geruch „neutral und unaufdringlich“.
      Viele waren vermutlich deshalb enttäuscht, weil sie sich versprochen hatten, ihr Juckreiz und ihre Schuppenflechte würde durch die Creme spürbar zurückgehen. Das ist das Problem aller Cosmeceuticals, d.h. der Pflegeprodukte, die Wirkstoffe gegen bestimmte Krankheiten enthalten. Die Werbung lässt vermuten, dass man mit ihnen eine Hautkrankheit behandeln kann. Aber Belixo®s Körpercreme ist kein Arzneimittel. Der Anteil der entzündungshemmenden Mahonia aquifolium beträgt 1,6 Prozent. Das ist relativ wenig im Vergleich zu Rubisan® mit 10 Prozent. Und auch Rubisan® wird nur in leichten Fällen und nicht im Schub empfohlen. Wer nur wenige, nicht besonders aggressive Psoriasis-Stellen hat, kann ausprobieren, ob die Belixos® Körpercreme hilft. Sie ist aber in erster Linie für die therapiebegleitende Pflege der Haut gedacht und nicht zur Behandlung einzelner Plaques..
      Weitere Anmerkungen zur Creme
      Die Tester haben sich noch zu weiteren Punkten geäußert: Viele äußerten sich positiv zur Aufmachung: Die Tube sähe „hochwertig“ aus, wie ein „Edelprodukt“.
      Kritik gab es am Verschluss der Tube: Für mehrere war er schwer zu öffen. Vor allem diejenigen, die gleichzeitig an den Gelenken betroffen waren, hatten Probleme. Einige waren beim ersten Öffnen nicht darauf vorbereitet, dass die Creme relativ dünnflüssig ist und leicht herausläuft.
      Die Konsistenz wurde sehr unterschiedlich beurteilt: Einigen (5) war sie als Creme zu dünnflüssig („glibberig“). Andere (4) haben sie als Lotion eingestuft, mit der man wegen der flüssigen Konsistenz sparsam umgehen könne. Aber wer größer Körper-Areale damit eincremen will, bei dem reicht die Tube nicht lange.
      Da viele die Creme zur Behandlung ihrer Schuppenflechte einsetzen wollten, haben sie klare Anweisungen vermisst: Einen Beipackzettel, der die Anwendung erklärt.
      Überrascht hat einige die Farbe der Creme: Sie ist nicht weiß, sondern gelblich („honigfarben“). Befürchtet wurde, sie könne die Kleidung verfärben. Das macht sie aber nicht.
      Du kennst die Belixos Körpercreme schon?
      Schreib doch etwas dazu in unseren Marktüberblick.
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Eine Schuppenflechte am Körper kann schon anstrengend sein. Doch dort kann man sie oft irgendwie noch verbergen. Sitzt die Psoriasis dagegen im Gesicht, ist der Betroffene den Blicken der Mitmenschen ausgeliefert. Wie lässt sich die Erkrankung dort behandeln?
      Symptome
      Schuppenflechte sieht im Gesicht aus wie auch an anderen Stellen am Körper. Sie ist im Gesicht aber stärker dem Licht, Wind und Wetter und anderen Einflüssen der Umwelt ausgesetzt. Sie kann also durchaus stärker gereizt, geröteter, flacher oder schuppiger sein.
      Die Psoriasis setzt sich im Gesicht gern in den Augenbrauen, in den Nasenfalten oder an der Stirn fest.
      Behandlung
      Jeglicher Wirkstoff, jede Salbe, Tinktur oder Maske wird von der Haut im Gesicht stärker aufgenommen, denn dort ist die Haut dünner als am restlichen Körper. Das sollte man immer im Hinterkopf haben.
      Abseits von Medikamenten
      Gute Hautpflege
      Gerade im Gesicht kann eine gute Hautpflege bei Psoriasis schon einiges ausmachen. Lassen Sie sich am besten in der Apotheke beraten. Und: Wählen Sie Hautpflegeprodukte, die so wenig verschiedene Inhaltsstoffe wie möglich haben, denn jeder kann zusätzlich reizen. Sie finden so auch einfacher heraus, welcher Inhaltsstoff Ihrer Haut am besten bekommt. Es muss dabei nicht unbedingt eine spezielle Gesichtscreme sein.
      Aloe vera
      Ob Aloe vera einer Schuppenflechte im Gesicht beikommen kann, ist auf jeden Fall einen Versuch wert. Dabei kann man das reine Gel aus einer Aloe-vera-Pflanze ebenso nutzen wie eine der vielen Aloe-vera-Cremes. Bei Letzteren sollten Sie auf einen möglichst hohen Anteil der Aloe vera achten, aber auch darauf, dass mit Konservierungsmitteln nicht zu großzügig umgegangen wurde etc. Lassen Sie sich nicht von einem Glaubenskrieg beeindrucken, welche Aloe-vera-Creme von welchem Anbieter oder -Vertreiber die bessere ist. Im Reformhaus oder in der Apotheke zum Beispiel dürften Sie gut beraten werden.
      Urea (Harnstoff)
      Eine Gesichtscreme mit Urea (Harnstoff) ist auch eine Möglichkeit, gegen die Schuppenflechte im Gesicht anzugehen. Allerdings kann Urea im Gesicht stärker reizen als an anderen Körperstellen, deshalb sollten Sie hier nicht zur 10- oder mehrprozentigen Harnstoff-Creme greifen, sondern lieber eine 3- oder 5%-ige Urea-Creme ausprobieren.
      Arzneimittel
      Mahonia aquifolium
      Dieser Wirkstoff ist frei verkäuflich und in Deutschland vor allem in zwei Produkten enthalten: Rubisan® und Belixos®. Der Hersteller von Rubisan schreibt ausdrücklich "Der Einsatz ist auch am Hals und im Gesicht gut möglich.". Rubisan ist ein Arzneimittel und gibt es in der Apotheke, Belixos ist ein Kosmetikprodukt und gib es vor allem im Internet.
      Hydrokortison-Cremes
      Diese sehr leichte Kortison-Form kann nach Meinung von Pharmazeuten im Gesicht gut angewendet werden. In niedriger Dosierung ist sie frei verkäuflich. Dabei empfiehlt sich die Konzentration von 0,25% im Gesicht eher als die von 0,5%. (2) Alle stärkeren Kortisonsalben bergen größere Gefahren (siehe Abschnitt "Kortison").
      Tacrolimus oder Pimecrolimus
      Betroffene berichten u.a. in unserem Forum darüber, dass ihr Hautarzt ihnen für die Schuppenflechte im Gesicht die Wirkstoffe Tacrolimus oder Pimecrolimus empfohlen oder verschrieben hat. Die sind zum Beispiel in Elidel® oder Protopic enthalten und nicht zur Behandlung bei Psoriasis zugelassen, sondern bei Neurodermitis. Nach Erfahrung von Medizinern wirken sie im Schnitt nach zwei Wochen. Bis zu 50 Prozent der Patienten haben nach 6 bis 12 Wochen von einer deutlichen Verbesserung oder sogar völligen Abheilung der Symptome verspürt. (1)
      Medikamente mit Vitamin D3
      Die Wirkstoffe in Vitamin-D3-Präparaten heißen zum Beispiel Calcipotriol oder Tacalcitol.
      In der Packungsbeilage von Daivonex steht eine "Psoriasis im Gesicht" als Gegenanzeige – das heißt, dass das Medikament dort nicht angewendet werden soll.
      In der Fachinformation von Curatoderm gibt es lediglich einen Hinweis, dass bei einer Anwendung im Gesicht der Kontakt mit den Augen vermieden werden soll. Und: UV-Licht kann den Wirkstoff Tacalcitol abbauen, was ja das Gegenteil von dem wäre, was man erreichen will. Deshalb soll Curatoderm® besser abends aufgetragen werden.
      Die Angaben der Hersteller sind die eine Seite – die Erfahrungen von Ärzten eine andere. Bei Vitamin-D3-Präparaten wird von den Medizinern vor "lokalen unerwünschten Arzneimittelwirkungen" gewarnt. Aber: Sie sind "prinzipiell möglich". Die Reizungen gingen vorüber. Wenn sie zu arg sind, könne vorübergehend die Dosis reduziert werden. Generell würde der Wirkstoff Tacalcitol (in Curatoderm® enthalten) weniger reizen als der Wirkstoff Calcipotriol (z.B. in Daivonex enthalten). (1)
      Innerliche Medikamente
      Alle innerlichen Medikamente können die Schuppenflechte im Gesicht ebenso lindern wie am Rest des Körpers. Deshalb erwähnen wir sie hier nicht einzeln.
      Nicht geeignete Medikamente
      Psoriasis-Medikamente, die nicht im Gesicht angewendet werden sollen, sind Dithranol und Tazaroten.
      Kortisoncremes oder -salben sind für das Gesicht sehr wenig geeignet. Mediziner sehen dort die Gefahr, dass die Haut dünner wird ("Atrophie") oder andere Hauterkrankungen wie Rosazea oder Steroid-Akne ausgelöst werden.
      Verwechslung mit anderen Hautkrankheiten
      Es gibt einige andere Hautkrankheiten, mit denen die Schuppenflechte im Gesicht verwechselt werden kann. Was der Laie für eine Psoriasis hält, kann auch etwas anderes sein – zum Beispiel
      ein seborrhoisches Ekzem – vor allem in den Nasenfalten, den Augenbrauen oder am Kinn Pityriasis rubra pilaris Lupus erythematodes eine Bartflechte (Tinea barbae) – eine Pilzerkrankung eine Grindflechte (Impetigo contagiosa) – vor allem bei Kindern Da hilft am Ende nur, wenn der Hautarzt gefragt wird. Er kann die Erkrankungen im besten Falle aufgrund seiner Erfahrung auseinanderhalten oder ein kleines Stückchen Haut entnehmen und im Labor untersuchen lassen.
      Fachleute diskutieren außerdem über eine Mischform aus Psoriasis und seborrhoischer Dermatitis. Das Ergebnis bezeichnen sie dann auch als Sebopsoriasis oder Seborrhiasis.
      Fotos von Schuppenflechte im Gesicht
      Austausch mit anderen Betroffenen
      In unserem Forum kannst du dich auch über gute (und schlechte) Erfahrungen bei Psoriasis im Gesicht austauschen.
      Tipps zum Weiterlesen
      Warum Sie bei Schuppenflechte im Gesicht keine Gesichtsbürste nutzen sollten
      (woman.at, 21.08.2014)
      Das Gesicht mit Wasser und Händen oder vielleicht noch einem Waschlappen reinigen – wie langweilig ist das denn? Gesichtsbürsten sind laut dem Frauenportal woman.at im Trend. Doch selbst deren Erfinder Dr. Robb Akridge rät von ihr ab, wenn man von Schuppenflechte oder Akne geplagt ist. Leider erst ganz, ganz am Ende des Artikels und Interviews. Trotzdem gut zu wissen: wieder ein Trend, den man getrost auslassen darf
      Gesichtsmasken aus eigener Herstellung
      (allergie-frei.info, 20.02.2013)
      Quellen
      Leitlinie "Therapie der Psoriasis vulgaris" "Hydrocortison – Vertrauen und Vorbehalte" in: Pharmazeutische Zeitung 29/2011
    • Claudia Liebram
      By Claudia Liebram
      Wir gehen in die Geschichte und haben die Medikamente gegen Schuppenflechte in einen Zeitstrahl getan. Welches Medikament wurde eigentlich wann zugelassen? Dabei tun sich deutliche Lücken auf. Jahrzehntelang tat sich wenig, doch in den letzten Jahrzehnten ging es Schlag auf Schlag.
      Wenn du dir diese Zeitreise größer ansehen willst – hier findest du sie in einer anderen Ansicht: Psoriasis-Medikamente seit 1916
      1916: Der künstlich nachgebaute Teer-Abkömmling Dithranol wird von E. Galewski und P. G. Unna beschrieben und eingeführt. Dithranol wird bis Anfang der 1980-er Jahre bei der Psoriasis-Therapie das Mittel der Wahl sein, wenn eine Schuppenflechte äußerlich behandelt werden soll.
      1925: William H. Goeckermann erwähnt erstmals die Anwendung von Steinkohlenteer gegen Psoriasis. Bis heute gibt es Patienten und Kliniken, die auf diesen Wirkstoff schwören. Gut, dass bis heute die Übertragung von Gerüchen über das Internet noch nicht erfunden ist.
      1956: Kortison-Präparate zum Auftragen auf die Haut kommen auf den Markt.
      1983: Mit Psoralon kommt eine Fertigarznei mit Dithranol in Deutschland auf den Markt.
      1991: Das erste Medikament mit dem Wirkstoff Methotrexat wird in Deutschland zugelassen – als Lantarel.
      1992: Die erste Creme mit einem Vitamin-D3-Wirkstoff wird in Deutschland zugelassen – mit Calcipotriol.
      1992: Der Wirkstoff Acitretin wird für die Behandlung der Psoriasis zugelassen – ein Vitamin-A-Abkömmling. Eingesetzt wird er allerdings schon seit den 1970-er Jahren.
      1992: Rubisan, die homöopathische Salbe mit dem Wirkstoff Mahonia aquifolium, erhält ihre Zulassung.
      1993: Der Wirkstoff Ciclosporin kommt offiziell in der Behandlung der Psoriasis zum Einsatz. Da hat er schon 10 Jahre in der Transplantationsmedizin hinter sich.
      1994: Psoradexan – das nächste Medikament mit dem Wirkstoff Dithranol – ist in Apotheken zu haben.
      1994: Der zweite Vitamin-D3-Wirkstoff kommt auf den Markt: Tacalcitol.
      1995: Eine Schweizer Entwicklung mit einem Fumarsäureester wird in Deutschland zur Behandlung der Psoriasis zugelassen: Fumaderm.

      1997: Das Medikament Micanol vereinfachte die Therapie mit Dithranol. Bei richtiger Anwendung und vor allem beim richtigen Abwaschen färbte es Haut und vor allem das Umfeld nicht mehr so stark wie andere Dithranol-Mittel. Im Jahr 2017 wurde Micanol vom Markt genommen.
      1997: Tazaroten-Gel wird mit 0,05% und 0,1% in Deutschland zur Behandlung der Psoriasis zugelassen.
      1999: Der dritte Vitamin-D3-Wirkstoff ist da: Calcitriol.
      2002: Calcipotriol und Betamethason werden kombiniert.
      2004: Raptiva mit dem Wirkstoff Efalizumab wird für die Behandlung der Psoriasis zugelassen. Allerdings wird es fünf Jahre später schon wieder vom Markt genommen – wegen Nebenwirkungen, die andere Medikamente dieser Art später auch zeigen.
      2004: Enbrel heißt das nächste Biologic, mit dem die Psoriasis behandelt werden kann. Es enthält den Wirkstoff Etanercept. Auch dieses Biologic war zuvor schon zwei Jahre bei Psoriasis arthritis aktiv.
      2005: Remicade kommt auf den Markt. Der Wirkstoff darin heißt Infliximab.
      2007: Das nächste Biologic mit dem Einsatzziel Psoriasis kommt auf den Markt – Humira mit dem Wirkstoff Adalimumab. Zwei Jahre zuvor war es bereits zur Behandlung der Psoriasis arthritis zugelassen worden.
      2009: Stelara mit dem Wirkstoff Ustekinumab reiht sich in die noch übersichtliche Riege der Biologics ein.
      2011: Ein Nagellack speziell zur Behandlung der Psoriasis an den Nägeln kommt auf den Markt. Er heißt Onypso. Er enthält 15 Prozent Harnstoff (Urea). Nach sechs Monaten soll die Nageldicke verringert sein.
      2015: Das Medikament Otezla mit dem Wirkstoff Apremilast erhält die Zulassung zur Behandlung der Psoriasis und der Psoriasis arthritis.
      2015: Das Biologic Cosentyx mit dem Wirkstoff Secukinumab ist das erste Medikament auf dem Markt, das sich gegen Interleukin 17 richtet. Es erhält überraschend die Zulassung, als erstes innerliches Arzneimittel zum Einsatz kommen zu können ("First line").
      2016: Im April 2016 wird Taltz zugelassen. In den Apotheken ist es aber erst im Frühjahr 2017.
      2017: Skilarence ist sozusagen das bekannte Medikament Fumaderm in neuem Gewand. Vor allem enthält es aber nur den Wirkstoff Dimethylfumarat und kein Gemisch mehr.
      2017: Mit Kyntheum gibt es ein weiteres Biologikum, das bei Schuppenflechte angewendet werden kann. Es enthält den Wirkstoff Brodalumab.
      2017: Tremfya kommt auf den Markt. Es enthält den Wirkstoff Guselkumab.

      2018: Das Medikament Ilumetri mit dem Wirkstoff Tildrakizumab wird zugelassen.
      2019: Skyrizi kommt auf den Markt. Der Wirkstoff darin heißt Risankizumab.

    • sawa
      By sawa
      Hallo zusammen,
       
      ich kann es selbst gar nicht glauben, aber aktuell habe ich eine Kombination gefunden, bei der ich wieder über meine richtige Haut streichen kann.
      Bei mir ist die Schuppenflechte sehr sehr lange, sehr weit fortgeschritten an den Ellenbogen und den Knien. 
      Meine jetzige Therapie hilft ungemein. Abends mache ich eine Salbe auch Vaseline und Salicylsäure auf die Stellen und morgens Daivobet.
      Es geht langsam, aber ich merke, dass die Schuppenflechte zurück geht. Es ist wieder Haut zu spüren und kein Schorf.
      Allerdings habe ich das Gefühl, die Psoriasis sucht sich neue "Ausweichflächen". Jetzt ist auf einmal mein Rücken und meine Oberschenkel befallen.
      Die Ausbreitung geht rasend schnell. Jeden Tag kommen Flächen von 1 - 2 cm hinzu. 
      Mache ich da etwas falsch? Ist das eine Nebenwirkung auf meine Therapie?
       
      Gruß
      sawa
    • Toffie
      By Toffie
      Hallo an diesem schönen Sonn(en)tag, und da wäre ich auch schon bei meiner Frage. Kann mir jemand antworten, wenn ich nach einem Salzbad ( Pökelbad:-) ) und anschließender Behandlung mit Daivonex Salbe 50er -- gleich danach in die Sonne kann - ich mein damit Terasse - Liegestuhl. Es ist ein neuer Versuch mit dieser Salbe - hat mir ein Orthopäde empfohlen, bei dem ich wegen meiner Arthritis in Behandlung bin, der selbst PSO hat. Eigentlich habe ich schon aufgesteckt überhaupt Irgendwas auszuprobieren. Nun hab ich aber nach 3 Tagen schon gute Erfolge mit dieser Salbe. Nun, dann warte ich mal ob eine Antwort kommt, bevor die Sonne wieder weg ist ;-) Liebe Grüße Sabine

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