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    Interessante Artikel über die Pharmaindustrie

    Pharmafirmen schweigen zu Herstellungsbedingungen
    (Stiftung Warentest, 20.07.2022)
    Bei Bekleidung wurde schon mancher Skandal durchs mediale Dorf gejagt, wenn es um die Herstellungsbedingungen in Fernost geht. Aber bei Medikamenten – erinnert sich jemand?

    Stiftung Warentest hat bei zehn mittleren und großen Herstellern nachgefragt – eigentlich "harmlose" Dinge.:Woher beziehen sie die Wirk­stoffe für ihre Medikamente? Wie stellen sie sicher, dass Qualität, Arbeits- und Umwelt­bedingungen in Fernost stimmen?

    In anderen Branchen kramt bei solchen Fragen irgendjemand in der Firma die Textbausteine aus der Qualitätssicherung, dem Marketing oder der GMP-Abteilung ("Good Manufacturing Practice" oder zu deutsch "Gute Herstellungspraxis") zusammen und schickt sie als umfassende Antwort. Nicht so bei Pharma offensichtlich. Nur vier der zehn befragten Firmen zeigten sich kooperativ, und das noch nicht mal überschwänglich.

    Der Artikel lässt sich auch als PDF herunterladen.


    Pharmaindustrie entdeckt für ihr Marketing die Influencer
    (basic thinking, 27.3.2019)
    Im Urgestein deutschsprachiger Blogs wurde jetzt ein Thema aufgegriffen, das wir auch schon länger beobachten: Patienten, die in sozialen Medien erzählen, wie toll eine Therapie ist oder wie easy doch das Leben mit Schuppenflechte sein kann. Was wir so dazu denken, haben wir dort in einem länglichen Kommentar hinterlassen.

    Krankheit als Geschäft
    (Süddeutsche Zeitung, 9.1.2019)

    Zitat

    Medizinisches Marketing bringt es mit sich, dass Vorteile von Präparaten übertrieben und Nachteile beschönigt oder verschwiegen werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker? Wenn sich Patienten hauptsächlich auf die Reklame der Industrie verlassen, können das unzuverlässige Ratgeber sein.

    Zwei Bücher über den Einfluss der Pharmaindustrie vorgestellt
    (Blog "Patientensicht", 29.11.2013)
    Im schweizerischen Blog "Patientensicht" werden die zwei derzeit wichtigsten Bücher über den Einfluss der Pharmaindustrie auf die Gesellschaft vor- und gegenübergestellt: "Deadly Medicines and Organised Crime“ von Peter Gøtzsche und "Bad Pharma" von Ben Goldacre. Letzteres ist bereits auf Deutsch erschienen, ersteres bislang nicht. Im Blog-Beitrag kann man also auf einen Schlag zwei Bücher kennenlernen. :)


    Was an Zahlungen von Pharmafirmen an Ärzte das Problem ist
    (Correctiv, 26.07.2016)
    Mehrere Medien veröffentlichten im Jahr 2016 eine Datenbank. Aus der konnte jeder entnehmen, ob (s)ein Arzt von Pharma-Firmen Geld oder Geschenke bekommen hat. Nach der Veröffentlichung fragten viele Leser: Was ist denn schlimm daran, wenn ein Arzt ein paar Hundert Euro zusätzlich bekommt? Hier ist die Antwort.


    Deutschlands ehemals oberster Therapie-Wächter schaut zurück
    (Spiegel online, 19.08.2013)
    Peter Sawicki musste im Jahr 2010 den Posten des Chefs von Deutschlands wichtigstem Gesundheits-Institut IQWIG räumen. Spiegel online hat gefragt, was er jetzt macht - und nach seiner Sicht der Dinge in Sachen Pharmaindustrie und Gesundheitswesen.

    Ich musste lernen, dass es diesen Vertretern (aus allen Ecken des Gesundheitswesen) immer erst um die eigenen Interessen geht, um die Verteilung der 300 Milliarden im System, und dann irgendwann erst, wenn überhaupt, um die Patienten. Die meisten sind ja nicht wirklich daran interessiert, dass sich etwas verbessert.

    Klingt resigniert, aber Sawicki neigt auch nicht zu Pauschalurteilen:

    Die Pharmaindustrie ist wichtig, wir brauchen nur eine bessere. Und eine Politik, die dies auch umsetzt.

    Schleichwerbung, schlecht versteckt in bunten Blättern
    (topfvollgold, 21.07.2013)
    Die Schreiber dieses wundervollen Blogs haben ein eher traurigen Fazit aus 100 Tagen Beobachtung der Regenbogenpresse gezogen:

    Wir hatten schon früh geahnt, dass wir in diesen Heften bei näherem Hinsehen Schleichwerbung finden würden. Doch das, was dort Woche für Woche in Abermillionen Zeitschriften getrieben wird, hatten wir nicht für möglich gehalten.

    Es geht u.a. darum, wie für tolle Mittel aller Art geworben wird, z.B. für einen Nagellack - und das nicht einfach mit einer Anzeige, sondern mit nicht mal gut versteckten Texten im redaktionellen Teil.

    Ein Insider berichtet, dass die Anzeigenabteilung systematisch Einfluss auf Inhalte im Heft nehme. Sie teile Redaktionen mit, wen sie in welchem Umfang erwähnen sollen. Beschwerden wegen Schleichwerbung nehme man in Kauf.

    Wie Schweizer Pharmafirmen DDR-Patienten ausnutzten
    (Der Beobachter, 28.06.2013)
    Die Pillentests der Schweizer Pharma im Unrechtsstaat DDR waren umfangreicher als bekannt. Patienten wussten von nichts, Todesfälle wurden verschwiegen.


    Viele neue Medikamente ohne größeren Zusatznutzen
    (Süddeutsche Zeitung, 10.05.2013)

    Sie sollen gegen Volkskrankheiten helfen, doch laut offizieller Prüfung bringen nicht alle neuen Medikamente wirklich mehr als die älteren. Oft ist der zusätzliche Nutzen nur marginal - oder gar nicht belegt.

    Pharmaindustrie soll Leitlinien beeinflusst haben
    (Spiegel online, 24.03.2013)

    Leitlinien sind für Ärzte eine praktische Sache. Bei Fragen in der Therapie, etwa welches Medikament das beste der Wahl ist, können sie in den Feststellungen nachsehen. ... Für Pharmafirmen sind Leitlinien ebenfalls wichtig: Sobald ein neues Medikament darin aufgenommen wird, "sind hohe Umsätze garantiert", schreiben nun führende deutsche Mediziner im "Arzneimittelbrief".

    Die Ersteller der erwähnten Psoriasis-Leitlinie aus dem Jahr 2006 haben ihre Sicht der Dinge später in einer Stellungnahme an das Deutsche Ärzteblatt veröffentlicht.


    Griechenland macht deutsche Pillen billig
    (Spiegel online, 08.03.2012)
    Wenn entschieden wird, was ein neues Medikament kosten darf, sollen ab sofort auch die Preise anderer EU-Länder zum Vergleich gezogen werden. Für die Pharmafirmen kann das Umsatzeinbußen bedeuten. Für Patienten ist das wichtig, weil damit zum Beispiel teure Biologika günstiger werden könnten.


    Fehlende Transparenz
    (taz, 03.06.2010)
    Zunehmend verlangen Fachzeitschriften, dass ihre Autoren offenlegen, ob geschäftliche Verbindungen zu Pharmafirmen bestehen.


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